Ein paar Klimadiagramme gegen die Klimapanik

Von Lucifex.

Neuerdings ist mir aufgefallen, daß von Systemsprachrohren, die Panik wegen der angeblichen „Klimakrise“ schüren, ein gewisser Klimageschichtsrevisionismus betrieben wird, den man auch „Relativierung“ oder „Leugnung“ früherer Warmperioden nennen könnte, um den gegenwärtigen Erwärmungstrend beispiellos und dramatisch erscheinen zu lassen.

Zum Beispiel wird für die mittelalterliche Warmzeit (auch „mittelalterliches Klimaoptimum“ genannt), die in früheren Publikationen wie „bild der wissenschaft“ oder „Spektrum der Wissenschaft“ (und wie ich mich zu erinnern glaube, auch auf Wikipedia) als eindeutig wärmer als heute dargestellt wurde, nun unter dem Wiki-Artikel „Mittelalterliche Klimaanomalie“ und auch in anderen Systemquellen behauptet, diese Warmperiode hätte hauptsächlich die Nordhalbkugel betroffen, während es anderswo auf der Welt kühler gewesen sei. Deshalb hätte die globale Temperaturentwicklung so ausgesehen wie auf diesem Diagramm aus Wikipedia:

Darin fällt auch auf, daß sogar das Klimaoptimum der Römerzeit gedämpft dargestellt wird, um den „Hockeyschläger“-Verlauf zu unserer heutigen Temperatur möglichst zu betonen. Wie die Klimadaten manipuliert bzw. selektiv ausgewählt wurden, um zu dieser Hockeyschläger-Kurve zu kommen, beschreibt Ferdinand Bardamu in seinem Essay Global Warming and the Leftist War on Western Industrial Society, Parts I and II, an dessen Anfang auch diese Grafik enthalten ist, die den Verlauf der sommerlichen Meeresoberflächentemperaturen vor Island in den letzten 2000 Jahren (ermittelt anhand von Ozeansedimentbohrkernen) darstellt:

Interessant ist der Vergleich mit diesem Diagramm aus dem von mir vorhin verlinkten Wiki-Artikel über die Römische Warmzeit, das die Veränderungen der Firngrenze in Westnorwegen seit dem Ende der Eiszeit darstellt und wo die wärmste Klimaphase in dieser Zeit, der Abschnitt vor 3000 bis 7000 Jahren, als die Firngrenze um 200 – 300 Meter höher lag als heute, noch als „Klimaoptimum“ bezeichnet wird – nicht als „Klimakrise“ oder „Klimakatastrophe“!

Daß dieses Klimaoptimum, das früher auch als „Hauptoptimum des Holozäns“ bezeichnet wurde, was man im Sinne des heutigen Klimapanikschürens vermeidet, nicht bloß auf die Nordhalbkugel beschränkt war, ist aus diesem Diagramm ersichtlich, das im Abschnitt „Altholozän“ des Wiki-Artikels über das Holozän enthalten ist und eine Rekonstruktion des Temperaturverlaufs auf der Erde in den letzten 12.000 Jahren bis 2004 zeigt (die gestrichelte Null-Linie stellt das Mittel in diesem Zeitraum dar):

Die Grafik über die Temperaturentwicklung in der Nacheiszeit gemäß grönländischen Eisbohrkernen (zu finden im Abschnitt „Overview“ des englischen Wiki-Artikels über das Holozän) läßt ebenfalls erkennen, daß es während es Großteils des Holozäns wärmer war als heute, ohne daß die Eisbären ausgestorben wären oder die Erde unbewohnbar geworden wäre:

Im Abschnitt „Climate“ aus demselben Wiki-Artikel gibt es dieses Diagramm über die Entwicklung der grönländischen Eisdeckentemperaturen, interpretiert nach dem Mengenverhältnis der Sauerstoffisotope 16O und 18O in sechs Eisbohrkernen:

Seit zehntausend Jahren ist die grönländische Eisdecke also immer wärmer gewesen als heute, und in den letzten acht Jahrtausenden hat es einen stetigen Abkühlungstrend gegeben. Und wenn wir klimageschichtlich noch viel weiter zurückschauen, über siebzig Millionen Jahre bis zum Ende der Kreidezeit, dann sehen wir auch über diesen Zeitraum einen Abkühlungstrend, der von einer globalen Durchschnittstemperatur um 26° C, unterbrochen durch Zwischenhochs mit einem Maximum von 28° C im Eozän, zu unserer heutigen globalen Durchschnittstemperatur von 14° C verlief. Vierzehn Grad! Was ist dagegen die vom IPCC an die Wand gemalte „Horrortemperatursteigerung“ um zwei Grad? A Lercherlschas, wie man in Österreich sagt.

Diagramm aus dem Buch „Die Erben der Saurier: Im Reich der Urzeit“ (Original: „Walking with Beasts“) von Tim Haines, Egmont vgs Verlangsgesellschaft Köln 2001, ISBN 3-222-12813-8, S. 14, zu dem es auch eine Fernsehdokumentation gab.

Zur besseren Lesbarkeit zitiere ich hier noch einmal den Text aus dem obigen Bild:

Vom Treibhaus zum Kühlhaus

Nach der Ära der Dinosaurier war die Erde einigen radikalen Veränderungen unterworfen, aus denen die Säugetiere jedoch gestärkt hervorgingen. Nach dem Massensterben am Ende der Kreidezeit stiegen die globalen Temperaturen im Eozän auf durchschnittlich 28 Grad und begünstigten damit die Ausbreitung tropischen Regenwalds auf allen Kontinenten. Die Isolierung der Antarktis setzte dann allerdings eine Kettenreaktion in Gang, durch die die Temperaturen rapide absanken. Die Wälder wurden lichter, es bildete sich Inlandseis und die Säugetiere wurden schneller und größer. Im Oligozän und fast im gesamten Miozän stiegen die Durchschnittstemperaturen immer wieder leicht an, bevor sie erneut signifikant abfielen. Mit zunehmender Kälte wurde das Klima auch trockener, sodass selbst in den Tropen die Regenwälder gefährdet waren. Schließlich mündete die Abkühlung der Erde in die Eiszeiten, charakterisiert durch das zyklische Vordringen und Zurückweichen der Eiskappen. Es ist diese kalte Welt, die wir heute als normal empfinden.

Während des 22 Millionen Jahre dauernden Eozäns war es so warm (6 Grad wärmer als im Paläozän), daß zum Beispiel in Deutschland Riesenschlangen, Schuppentiere und Krokodile lebten, wie anhand der Funde in der Grube Messel bei Darmstadt belegt ist, und Palmen sich bis nach Nordeuropa und Alaska ausbreiteten.

Über all diese Jahrmillionen, in denen es wärmer war als heute, blühte das Leben, und es bestand keine Gefahr, daß die Erde unbewohnbar wurde. Auch während der Warmperioden in der Römerzeit und im Mittelalter hatten die Menschen klimatisch ein gutes Leben, während ihre Lebensbedingungen sich in den Abkühlungsphasen (Völkerwanderungszeit, Kleine Eiszeit) verschlechterten.

Wenn die Systemsprachrohre also bei euch auf den Panikknopf drücken wollen, von wegen „ihr und/oder eure Kinder werdet wegen der Erderwärmung in zwanzig Jahren keine Zukunft mehr haben“ oder „es gibt keinen Planet B“ oder „Es muss JETZT etwas geschehen!“, dann drückt einfach auf die „Nope“-Taste. („Nope“ = „Nix da“)

Für diejenigen von euch, die die BBC-Serie „Die Erben der Saurier“ nicht kennen oder sie sich noch einmal ansehen möchten, habe ich hier die sechs Teile eingefügt (jeweils ca. 29 Minuten lang):

Teil 1 „Eine neue Zeit“ („Auf jedem Kontinent, von der Arktis bis zur Antarktis, wuchern tropische Regenwälder. In diesem Paradies stellen Meteoriten keine große Bedrohung mehr dar.“):

 

Teil 2 „Killerwale“:

 

Teil 3 „Im Land der Giganten“:

 

Teil 4 „Die Opfer schlagen zurück“:

 

Teil 5 „Kampf der Säbelzähne“:

 

Teil 6 „Ein Mammutunternehmen“ („Während der vergangenen 50 Millionen Jahre ist die Welt immer kühler geworden. Doch nun ist es zu einem Klimakollaps gekommen. Und wieder hatte er eine kosmische Ursache: Eine kleine Veränderung der Umlaufbahn hat die Erde weiter weg von der Sonne geführt. Eine Eiszeit ist angebrochen.“):

 

Und als Lesestoff zum Thema Klimawandel und Klimareligioten empfehle ich noch diese Beiträge:

Earth Day 2019, Teil 1: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben, Teil 1 und Teil 2 von Dr. Peter Baggins

Klima-Gruppendenken von David Archibald

Climatology von mir (als Deep Roots)

Verblaßte Erinnerung: Die „Jahrtausendflut“ von Heinz Horeis (aus „bild der wissenschaft“ 2-2003)

Wirbelstürme sind ganz normal aus „bild der wissenschaft“ 9-2007

Die Gretas von Manfred Kleine-Hartlage

Nemesis mit Alkoholschaden von B-Mashina

Global Warming and the Leftist War on Western Industrial Society, Parts I and II und Parts III-V von Ferdinand Bardamu

NACHTRAG: Angeregt durch den von Kommentator pasukarunosekai verlinkten Artikel „Fourteen is the New Fifteen“ auf American Thinker, in dem aufgezeigt wird, daß die Angabe der globalen Durchschnittstemperatur der Erde irgendwann in den 1990ern still von 15° C auf 14° C geändert wurde, habe ich jetzt als Belegbeispiel dafür den nachstehenden Scan der Seite 136 aus dem „Atlas des Sonnensystems“ (Patrick Moore et al. in Zusammenarbeit mit der Royal Astronomical Society, Original 1983, deutsch 1985, ISBN 3-451-19613-1) eingefügt, auf der die Erdatmosphäre beschrieben wird. Zur besseren Lesbarkeit gebe ich hier den zweiten Absatz aus der rechten Spalte wieder (fette Hervorhebung von mir):

Energieverluste der Oberfläche treten nicht nur durch Wärmestrahlung ein, sondern auch durch Verdampfung von Wasser und durch Wärmekonvektion. Ein beträchtlicher Teil der in den Raum emittierten Energie entspringt in der Atmosphäre, der Rest kommt direkt von der Oberfläche. Vom Weltraum aus gemessen, beträgt die effektive Temperatur der Erde 253 K, die mittlere Oberflächentemperatur ist aber 289 K; die Differenz ist auf die von der Atmosphäre emittierte Strahlung zurückzuführen.

289 Kelvin – das sind sogar +16° Celsius! Hier ist der Scan:

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde

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15 Kommentare

  1. „Mittelalterliche Klimaanomalie“ auf Bolschewikipedia – Wieder und wieder wähnte ich, daß mich nichts mehr aus den Socken hauen könnte, aber siehe da …
    Es wäre sehr viel dazu zu sagen, aber eines möchte ich anmerken: Es wird seit knapp dreißig Jahren weltweit allmählich kälter.

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  2. Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  3. pasukarunosekai

     /  Oktober 9, 2019

    (Freischaltung nur wenn erwünscht. Ich war langjähriger, absoluter Stammleser auf AdS, ab und zu habe ich dort auch kommentiert, aber vielleicht noch unter anderem Namen.)

    Zur angeblichen, globalen Durchschnittstemperatur von 14°C ist dieser Artikel sehr erhellend:

    https://www.americanthinker.com/articles/2012/11/fourteen_is_the_new_fifteen.html

    Anscheinend wurde dieser Wert irgendwann in den 90ern von 15°C auf 14°C geändert, um weiterhin überhaupt von „Erwärmung“ sprechen zu können.

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  4. Die Dreistigkeit von Wiki geht einher mit der Nachlässigkeit, mit der sie auf ihren anderen Seiten immer noch Diagramme drinlassen, die ihrer Darstellung bezüglich des herausragenden gegenwärtigen Erwärmungstrends widersprechen. Oder vielleicht gehen sie einfach davon aus, daß die allermeisten zu faul sind, Vergleiche anzustellen, und zu denkfaul, das wohl bei den meisten einigermaßen Gebildeten zumindest vage vorhandene Wissen um wärmere erdgeschichtliche Perioden der behaupteten Beispiellosigkeit und Gefährlichkeit der angeblich bevorstehenden Erderwärmung gegenüberzustellen.

    Das mit dem „14 ist das neue 15“ ist tatsächlich ein Ding. Gerade neulich habe ich selber wieder einen wissenschaftlichen Artikel von 1988 gelesen, in dem die globale Durchschnittstemperatur der Erde noch mit 15° C angegeben wurde. Vermutlich werden da nur die Temperaturen „seit Beginn der Industrialisierung“ (einer Zeit, die mit dem Ausklang der Kleinen Eiszeit zusammenfällt) als Berechnungsgrundlage herangezogen, so wie in den Medien auch immer nur Klimadiagramme „seit Beginn der Temperaturmessungen“ gezeigt werden, die ebenfalls nur bis in diese kühle Zeit zurückreichen. Daß man die Temperaturen früherer Zeiten, in denen noch keine Temperaturmessungen vorgenommen oder aufgezeichnet wurden, heute auch auf andere Weise ermitteln kann, z. B. durch Isotopenanalysen von Sedimentproben und Eisbohrkernen, wird dabei verschwiegen.

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  5. Ich habe jetzt in meinem obigen Artikel nachträglich einen Scan aus dem „Atlas des Sonnensystems“ (1983, dt. 1985) eingefügt, wo in einer Seite über die Erdatmosphäre angegeben wird, daß die mittlere Oberflächentemperatur der Erde 289 Kelvin beträgt, also sogar 16 Grad Celsius.

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  6. Dürfte ich euren Artikel auf meinem Blog http://www.nemesisblog.com übernehmen?
    beste Grüße Andreas

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  7. Ja, gerne, Andreas! Du kannst alles von hier übernehmen, das du brauchen kannst, und auch für alle anderen Blogger auf unserer Seite gilt, daß es mir sehr recht ist, wenn mein Material auch dort nachveröffentlicht wird.

    (Deine Email-Adresse habe ich aus Deinem Kommentar entfernt, weil ich nicht wußte, ob Du damit gerechnet hast, daß der Kommentar öffentlich erscheint, und ob es Dir dann recht ist, daß diese Adresse für alle sichtbar ist.)

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  8. So kann es einem gehen, wenn man sich ein Elektroauto kauft, und so wird es uns gehen, wenn wir zukünftig wegen des angeblichen „Klimanotstands“ immer mehr zum Umstieg auf „Elektromobilität“ genötigt werden:

    Niemand will ausgebrannten Tesla in Tirol entsorgen

    Vor fünf Wochen ist in Walchsee in Tirol ein Tesla ausgebrannt. Das Wrack steht noch immer dort.

    Für einen ausgebrannten Tesla gibt es offenbar keine adäquate Anlaufstelle zur Entsorgung. Seit fünf Wochen steht das Wrack auf einem Parkplatz, wobei niemand wirklich weiß, was nun damit passieren soll. Der Grund dafür, dass sich niemand dem zerstörten Tesla nähert, ist die Lithium-Ionen-Batterie, die 600 Kilogramm wiegt.

    Welche giftigen Substanzen sich darin befinden, ist nicht bekannt. Der Besitzer des ausgebrannten E-Autos, Dominik Freymuth, fühlt sich laut Medienberichten vom vermeintlichen Entsorgungspartner „im Stich gelassen“.

    Unfall durch Unachtsamkeit

    Zum Unfall kam es laut Angaben von Freymuth aufgrund von Unachtsamkeit. Er sei von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Nur kurze Zeit später war das Auto in Brand. Freimuth selbst lag zwei Wochen im Spital.

    Das zerschrottete Auto wurde in der Zwischenzeit von der Feuerwehr in einem riesigen Container unter Wasser gestellt und drei Tage lang gekühlt. Nun steht es auf einem Parkplatz auf einem Firmengelände – man sei aber unsicher, ob es wieder in Flammen aufgehen könne. Seitdem sei die Suche nach einem fachgerechten Entsorger erfolglos geblieben.

    Falsche Angaben

    Berichten zufolge soll Tesla zunächst eine problemlose Entsorgung versprochen haben, sich danach jedoch nicht mehr gemeldet haben. Auf der Homepage des Elektroautobauers steht, ÖCAR Automobilrecycling verfüge über ein „großes Netzwerk von autorisierten Recycling- und Entsorgungspartnern, welche vom Umweltministerium vollständig lizensiert sind“. Allerdings hat ÖCAR keine Genehmigung für die Entsorgung von Tesla-Fahrzeugen, wie Sprecherin Pia Kleihs verkündet.

    Experte entlädt Batterie

    Laut Abschleppunternehmen Greiderer, der das Wrack vorerst auf seinem Grund beherbergt, soll nun auf ein Experte aus Holland kommen, wie Tesla ihm vergangene Woche zugesichert habe. Dieser würde die Batterie entladen. Was in Folge passiert, wird sich zeigen.

    Neulich habe ich auch mit einer Polizistin gesprochen, die mir erzählt hat, daß es bei verunfallten Elektroautos schon so manchen „gerissen“ hat, der in Hilfsabsicht hingegriffen hat.

    Antworten
    • Schildbürger

       /  November 14, 2019

      Habe auch schon von Feuerwehrleuten davon gehört.
      Brennendes Lithium ist nicht zu löschen. Man kann den Sauerstoff abschneiden und die Flamme ersticken, aber sobald da wieder Feuchtigkeit drankommt brennt das ruck zuck wieder.
      Das einzige was man machen kann ist der erwähnte Wassercontainer zum kontrolliert ausbrennen lassen, und selbst dann ist es nicht auszuschließen dass da noch metallisches Lithium zurückbleibt.

      Bei den kleinen Akkus in z.B. Mobiltelefonen ist die Problematik ja überschaubar, aber bei den großen Teilen in Kraftfahrzeugen ist das einfach ein ganz anderes Kaliber.
      Davon dass die Akkus auch nicht auf dem Baum wachsen und erst mal energieintensiv gewonnen werden müssen ganz zu schweigen.

      Der Grundgedanke hinter dem Ganzen ist ja nicht uneinleuchtend, die Problematik dass man irgendwann mal die fossilen Brennstoffe ersetzen muss besteht auch ganz ohne Klimapanikmache, die sind halt irgendwann mal alle.

      Aber da gäbe es auch ganz andere, ansprechende Ansätze wie künstliche Treibstoffe etwa. Die werden in der Öffentlichkeit aber ziemlich totgeschwiegen.

      Antworten
      • Stichwort anorganische Herkunft der Kohlenwasserstoffe.
        Im Moment komme ich mit keinem Trick mehr zu Stuhle. Wördpress am Ahsch.

      • Der mögliche abiotische Ursprung der Kohlenwasserstoffe ist tatsächlich eine Sache, wo man argwöhnen kann, daß Erkenntnisse darüber aus monetären Gründen unterdrückt werden.
        Ich erinnere mich da an einen Kurzartikel in einem alten „bild der wissenschaft“ oder „Spektrum der Wissenschaft“, den ich seinerzeit auf AdS zitiert zu haben glaube, in dem über einen Tiefbohrversuch in Schweden berichtet wurde, und zwar in einem Gebiet, dessen geologische Beschaffenheit Erdöl- und Erdgasvorkommen aus fossilisiertem biologischen Material ausschließen sollte. Zur Zeit dieses Artikels war man noch nicht in der Zieltiefe angekommen, aber es drangen schon Methananteile aus dem Bohrloch. Von weiteren Ergebnissen dieser Versuchsbohrung habe ich danach nie mehr etwas gelesen. Wenn ich mich richtig erinnere, war da auch davon die Rede, daß ausgebeutete Lagerstätten später wieder durch aus der Tiefe hochsickerndes Erdöl oder Erdgas aufgefüllt werden könnten.

        Laienhaft gedacht ist es mir bei der biotischen Entstehungserklärung auch schon länger seltsam vorgekommen, daß aus solchen Sedimentschichten mit abgestorbenen Lebensüberresten immer nur entweder Kohle oder Erdöl oder Erdgas entstehen sollte statt mehr als einer dieser Brennstoffe an einer Stelle.

        Synthetische Treibstoffe wären tatsächlich auch eine Möglichkeit. Ich habe schon von Versuchen der Flugzeugindustrie in dieser Richtung gelesen. Eine weitere Möglichkeit sind Brennstoffzellen mit Wasserstoff als Treibstoff, wo es ebenfalls schon praktische Versuche in Autos und Flugzeugen gibt. Siehe diesen Link:

        http://www.greengear.de/elektrischer-antrieb-die-brennstoffzelle/

        Die PEMFC benötigt für den Betrieb reinen Wasserstoff, der im Fahrzeug meist in Drucktanks gasförmig gespeichert wird. Als Sauerstofflieferant dient die Umgebungsluft. Bei der elektrochemischen Reaktion in einer PEMFC entstehen Wasserdampf und Wärme, die Brennstoffzelle ist also frei von lokalen Schadstoffemissionen. Die PEMFC besitzt einen hohen Wirkungsgrad von 50 bis 70 Prozent, zudem sind Leistungen von 150 kW und mehr möglich. Das Leistungsgewicht beträgt etwa 1,3 kW/kg und das Leistungsvolumen 1,7 kW/l (Stand 2003). Wichtige Aspekte bei der Gestaltung von Brennstoffzellensystemen sind die Entsorgung von entstehendem Wasser, die Abführung der Wärme und die Zufuhr von genügend Sauerstoff.

        Aus autorevue 7/2000, „In der Zelle bewegt sich am meisten“ über den Treibstofftank im Wasserstoff-BMW:

        „Der Wasserstoff wird flüssig mit einer Temperatur von -253°C verabreicht, der Tank ist als riesige 120-l-Thermosflasche ausgebildet, damit die Verdunstungsverluste sinken – innerhalb dreier Tage verflüchtigt sich nix, nach 10 Wochen ist der Tank jedoch leer. Die 120 l reichen für rund 400 km. Kosten pro Liter Wasserstoff derzeit rund 8 Schilling, worum man sich umgerechnet einen Benzinverbrauch von 15 l / 100 km leisten könnte.“

        Von solchen Lösungen ist in den Mainstream-Medien inzwischen aber so gut wie gar nicht mehr die Rede; stattdessen wird nur Panik wegen einer angeblichen „Klimakrise“ oder eines „Klimanotstands“ herbeigeredet, wo es nicht genüge zu warten, bis die aktuell verwendeten Technologien durch klimafreundlichere ersetzt sind, sondern man sofort Änderungen in unser aller Verhalten herbeiführen müsse, wenn es für die Abwendung einer Klimakatastrophe nicht zu spät sein solle.

        In Österreich nennt das WIFO (Wirtschaftsforschungsinstitut) schon Eckpunkte für eine „Bepreisung“ von CO2-Ausstoß, was schon einmal die angebliche Gegensätzlichkeit zwischen den Positionen der „Wirtschaftspartei“ ÖVP und den Grünen bei ihren gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen widerlegt; zudem hat der Zweite Parlamentspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) gleich nach der Wahl gesagt, für die Zukunft stünde „Klimapolitik, Klimapolitik, Klimapolitik“ auf dem Programm. In Wirklichkeit geht es nur um das Eintreiben zusätzlicher Steuern unter Rechtfertigung mit dem angeblich drohenden Klimanotstand, wo die Schwarztürkisen gegenüber Zweiflern behaupten können „die Grünen san’s g’wen“ (ebenso in der Migrationsfrage, wo sie vorschützen wollen, sie hätten sich wegen der Grünen „bewegen müssen“). Eine allgemeine Gewöhnung an Gängelung und Maßnahmen gegen den Willen der Mehrheit („weil es halt sein muß“) dürfte ein weiteres Ziel sein. Bei der Forcierung von Elektroautos könnten auch die Interessen von (((Investoren))) eine Rolle spielen, die ein Oligopol auf Vorkommen von Lithium haben, das bei einem massiv ansteigenden Bedarf wegen eines breiten Umstiegs auf Elektroautos viel teurer werden wird.

        Denkbar ist auch, daß man jetzt einmal mit einer starken Ausweitung der Elektrofahrzeugflotte den Strombedarf sehr steigern will, um dann die Umsetzung des Sahara-Sonnenstromprojekts „Desertec“ rechtfertigen zu können, um das es in den letzten Jahren ebenso still geworden ist wie um die „Mittelmeerunion“, die aus der Sicht der Projektbetreiber dafür vorteilhaft wäre, wohl auch wegen Berührungsängsten der breiten Öffentlichkeit gegenüber dem arabischen Nordafrika. Aber wenn „der Klimanotstand droht“, dann wird man sich ja über all das alternativlos hinwegsetzen „müssen“.

      • Was mir gerade noch eingefallen ist: VW hat irgendwann heuer angekündigt, sein Fahrzeugangebot so weit wie möglich auf Elektroautos umstellen zu wollen, weil für man deren Herstellung mit ungefähr 30 % weniger menschlicher Arbeitskraft auskommt. Es haben also auch die Autohersteller ein Interesse am forcierten Elektrowagenboom, der aber den einheimischen Arbeitnehmern schadet.

  1. Ein paar Klimadiagramme gegen die Klimapanik - Nemesisblog | Nemesisblog
  2. Ist Erdöl unerschöpflich? | Nemesisblog

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