Der Niedergang des Westens, Teil 6 („Die Judenfrage“)

Im Pentagon im März 2001, von links: David Ivry, israelischer Botschafter in den USA; Paul D. Wolfowitz, amerikanischer Vize-Verteidigungsminister; Ariel Sharon, israelischer Premierminister; Donald H. Rumsfeld, US-Verteidigungsminister; Martin Indyk, US-Botschafter in Israel.

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Decline of the West, Part 6 erschien am 1. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

[Vorbemerkung des Übersetzers: Der Siebenteiler „Decline of the West“ ist die Transkription einer Konversation zwischen Darryl Cooper und Greg Johnson, die in Darryl Coopers Podcast „Decline of the West“ im Dezember 2016 stattfand. Ich habe davon nur diesen Teil 6 übersetzt, weil darin die Judenfrage sehr gut behandelt wird. Die anderen Teile habe ich weggelassen, weil mich darin u. a. die naive Trump-Gläubigkeit und das zu häufige Vorkommen des Wortes „aristocratic“ in positivem Sinne gestört haben. Für Interessierte reiche ich die Links zu den anderen sechs Teilen am Schluß nach.]

 

Darryl Cooper: Ich würde sagen, für viele Amerikaner auf Seiten der Rechten ist der größte und letzte Stolperstein die Judenfrage. Was ist die Judenfrage? Warum verdient sie klar und separat genannt zu werden, statt daß sie bloß irgendwie eine offenkundige Tatsache ist, die aus dem Ethnonationalismus im Allgemeinen folgt?

Greg Johnson: Ich habe tatsächlich einen Artikel mit dem Titel „Reframing the Jewish Question“ geschrieben, wo ich argumentiere, daß sie bloß eine Implikation erster Ordnung des Ethnonationalismus ist.

DC: Das ist aber eine schlechte Vorbereitung.

GJ: Was du sagst, widerspiegelt eine sehr häufige Einstellung unter weißen Nationalisten. Sie sagen immer: zuerst fangen wir mit Ethnonationalismus und Realismus in Rassendingen an. Aber die Judensache ist wie höhere Mathematik. Es ist wie fortgeschrittene Infinitesimalrechnung. Wir müssen nicht sofort dazu übergehen. Meine Antwort lautet: Nein, es ist keine fortgeschrittene Infinitesimalrechnung. Es ist eine offensichtliche Implikation erster Ordnung des ethnonationalistischen Prinzips, welches lautet, daß der beste Weg zur Verhinderung von Konflikten zwischen verschiedenen Völkern in dem Ausmaß, wie das möglich ist, darin besteht, daß sie ihre souveränen Heimatländer haben.

Und sieh da, die Juden haben wirklich sehr lange Zeit dafür gekämpft, ein souveränes jüdisches Heimatland zu schaffen, nämlich Israel. Und meine Einstellung ist, daß Juden in ihrem souveränen Heimatland leben sollten. Aber sie tun es nicht, weil sie nicht dazu gezwungen sind und weil es sehr vorteilhaft für sie ist, beides zu haben. Sie haben ihren Ethnostaat, und sie leben auch als Diaspora. Nun profitiert der Ethnostaat davon, weil die Diaspora sich ständig in die inneren Angelegenheiten ihrer Wirtsgesellschaften zur Unterstützung Israels einmischt.

Das trifft besonders in den Vereinigten Staaten zu, wo wir so viele Juden haben, wie in Israel leben, und Israel jedes Jahr Milliarden Dollars in Krediten und direkten Geschenken bekommen, und in Krediten, die nie zurückgezahlt werden. Daher sind sie einfach Geschenke. Amerikaner haben seit 2003 auch das Blut ihres Volkes und Billionen Dollars in Kriegen im Nahen Osten verschwendet, die von israelischen strategischen Kalkulationen diktiert werden. Ich werde es nicht einmal würdigen, indem ich sage, daß es in ihrem Interesse ist. Aber sicherlich kalkulierten sie, daß es in ihrem Interesse ist. US-Interessen gingen einfach nicht in die Rechnung ein. Es ist absolut katastrophal, daß unsere Außenpolitik von Leuten kontrolliert werden, die vorrangig an die Interessen einer fremden Gesellschaft denken, nämlich Israel, statt an das Wohl Amerikas.

Juden sind ein eigenes Volk, und sie sind einander loyal, und das ist alles gesund und gut und schön. Aber wenn das wahr ist, dann können wir ihnen nicht gleichzeitig die Staatsbürgerschaft in unseren Gesellschaften geben, Macht in unseren Gesellschaften und Einfluß auf unsere Gesellschaften. Das ist es, was die Judenfrage ist. Diese Judenfrage entstand mit der Emanzipation jüdischer Gemeinschaften in Europa. Sehr lange Zeit waren sie abgekapselte, sich selbst regierende Gemeinschaften. Dann wurden sie von Napoleon „emanzipiert“. Er war der große Emanzipator des Judentums. Sobald die Juden emanzipiert waren und Bürger der Gesellschaften um sie herum wurden, stellten die Menschen eine Frage: „Nicht nur sind Juden Bürger unserer Gesellschaft, mit all den Rechten von Bürgern, sondern sie sind eigentlich auch Bürger ihrer eigenen Gesellschaft. Ihre primäre Loyalität gilt anderen Juden überall auf der Welt, sogar in mit uns rivalisierenden Gesellschaften sogar in den Gesellschaften unserer Feinde, sogar in Gesellschaften, gegen die wir Krieg führen. Ist da nicht etwas seltsam daran? Ist das nicht eine inhärent ungerechte und nachteilige Beziehung, die wir begründet haben?“

Betrachten wir das im Sinne der Spieltheorie. Genauso wie eine Teamstrategie eine individualistische Strategie schlägt, ist, wenn man jemanden mit doppelter Staatsbürgerschaft hat, diese doppelte Staatsbürgerschaft im Grunde eine Art, wie dieses Team gegen dich spielen kann. Sie können dein System hacken. Und so wie sich das neunzehnte und zwanzigste Jahrhundert entwickelte, sahen wir dieses Muster immer wieder. Einflußreiche jüdische Minderheiten in verschiedenen europäischen Gesellschaften verursachten Kriege, Revolutionen und katastrophale Politik für die Gesellschaften, deren Bürger sie vorgeblich waren und auf deren Gemeinwohl sie somit vorgeblich hätten bedacht sein sollen. Aber natürlich lag Juden mehr an ihrer wirklichen Nation, der jüdischen Nation. Wenn also die Interessen ihrer beiden Nationen in Konflikt geraten, tendieren sie dazu, die Partei der jüdischen Nation zu ergreifen. Was sehr schlecht für ihre Wirtsgesellschaften ist, weil Juden dazu tendieren, aufwärtsmobil und sehr einflußreich zu sein. Daher sind sie tendenziell gut dafür plaziert, die Interessen ihrer Wirtsgesellschaften zu untergraben.

Im neunzehnten Jahrhundert spielten einflußreiche Juden in Deutschland wirklich gefährliche Spiele, veränderten die deutsche Außenpolitik in Osteuropa zu einer vorteilhaften für das osteuropäische Judentum. Heute verändern einflußreiche Juden die amerikanische Außenpolitik zu einer vorteilhaften für Israel. Dass sollte nicht möglich sein. Wir sollten nicht zulassen, daß fremde Völker unsere Institutionen zum Vorteil fremder Mächte beeinflussen. Es ist egal, ob sie rechte Juden oder linke Juden sind. Das Muster ist dasselbe. Es gibt eine Geschichte im Alten Testament, im Buch Genesis. Es ist die Geschichte von Jakob und Esau. Ein Jude hat einem anderen Unrecht angetan. Jakob hat Esau, seinem Halbbruder, Unrecht zugefügt. Jahre später sieht Jakob Esaus Clan auf seinen Clan zumarschieren. Er weiß nicht, ob Esau übel gesinnt ist oder nicht. Er fürchtet, angegriffen zu werden. Um sein Überleben zu sichern, teilt er daher sein Lager. Er schickt einige seiner Leute als Überläufer zum anderen Lager. Die Rolle dieser Überläufer ist die Beeinflussung des feindlichen Lagers. Und falls das feindliche Lager das heimische Lager angreift und zerstört, werden zumindest einige aus dem heimischen Lager beim Feind überleben.

Nun, wenn man die Geschichte jüdischer intellektueller Bewegungen und der jüdischen politischen Beteiligung seit der Judenemanzipation betrachtet, dann sieht man dieses Muster wieder und wieder. Die Neokonservativen sind ein schönes Beispiel dafür. Die Hauptpopulation der Neokonservativen kommt aus dem zionistischen Flügel und einer trotzkistischen Bewegung. Der Bolschewismus war großteils eine jüdische Sache. Marx war ein Jude. Der Kern der Leute, die den Bolschewismus vorantrieben, waren Juden, teilweise Juden oder mit Juden verheiratet. Es war ein stark jüdisches Phänomen. Die ethnisch bewußtesten Juden folgten schließlich Trotzki, und die ethnisch bewußtesten Trotzkisten wurden zu Zionisten, und zionistische Trotzkisten wurden an einem bestimmten Punkt zu „Überläufern“ von der Linken zur Rechten und wurden während des Kalten Krieges zu Konservativen.

Als die Neocons die Republikanische Partei wie Kuckucke kolonisierten, warfen sie die Eier und die Küken echter Konservativer aus dem Nest. Sie räumten ziemlich gründlich auf. Sie zerstörten die Karrieren vieler wirklicher Konservativer, nichtjüdischer Nicht-Neocons. Wer waren einige dieser Küken, dieser echten Konservativen, die in dieser Zeit aus dem Nest geworfen wurden? Die ganze John Birch Society wurde in den 1960ern ausgestoßen. Dann wurden Leute wie Joseph Sobran und Peter Brimelow hinausgeworfen. Sobald die Neocons die Rechte in Amerika übernahmen, verwandelten sie sie in ein Vehikel für die Förderung jüdischer Interessen überall auf der Welt, besonders im Nahen Osten. Die Neocons drängen auf katastrophale Kriege im Nahen Osten und haben auf sie gedrängt. Jetzt, wo Trump dahergekommen ist, fühlen sie sich in der Republikanischen Partei nicht wohl. [Der Übersetzer räuspert sich.] Daher erfinden sie sich einfach neu als Demokraten, weil die Außenpolitik von Hillary Clintons Partei immer von derselben Fraktion kontrolliert worden ist.

Wie stellt man sicher, daß die amerikanische Außenpolitik immer pro-jüdisch ist? Man teilt sein Lager und kolonisiert sowohl die Republikaner als auch die Demokraten, sodaß sie eine pro-zionistische Außenpolitik haben, egal, wer an der Macht ist. Wenn die Demokraten an der Macht sind, führen sie die Scharade des „Friedensprozesses“ auf, weil demokratische Wähler Frieden wollen; du weißt schon, der Friedensprozeß, der nie zu Frieden führt und immer mehr amerikanisches Geld erfordert, um das ganze Ding am Laufen zu halten. Wenn die Republikaner an der Macht sind, ist es ein streitsüchtigerer Ansatz, wo wir wirklich Kriege führen, weil Republikaner all ihre kriegerischen und faschistischen Impulse in den Zionismus sublimieren. Aber es ist dieselbe Gruppe von Leuten, die die amerikanische Außenpolitik betreibt und Vetomacht über die amerikanische Außenpolitik für die ethnischen Interessen Israels ausübt.

Genug ist genug. Wir können nicht darauf vertrauen, daß diese sich Leute wirklich um amerikanische Interessen kümmern. Daher müssen sie verschwinden. Sie müssen in ihr Heimatland gehen und ein normales Volk werden. Wir müssen ihre Agenten und Freunde in Amerika rigoros überwachen, sodaß sie die amerikanische Außenpolitik nicht subversiv von amerikanischen Interessen weg und hin zu israelischen Interessen umleiten. Es ist wirklich so einfach. Ich wünsche Juden alles Gute, aber ich kann sie nicht mögen, und ich kann sie nicht in freundlicher Weise betrachten, bis sie ihre Macht über unsere Gesellschaft aufgeben und aufhören, sie zu außenpolitischen Katastrophen anzustiften.

Juden spielen auch eine riesige Rolle bei der Förderung jeder Form von linksliberaler Dekadenz und Niedergang, gegen die vernünftige Konservative sein müssen: Rassenvermischung, Schwulenrechte, Frauenrechte, Multikulturalismus, Pornographie, Drogen und so weiter. Sie bemogeln die westliche Zivilisation, das heißt, sie profitieren vom Niedergang unserer Werte. Sie haben sich in unserer Gesellschaft positioniert, um von unserem Niedergang zu profitieren. Sie profitieren vom Niedergang unserer Familien. Sie profitieren vom Niedergang unseres Sexualverhaltens und unserer Moral. Sie profitieren vom Niedergang unserer Institutionen. Unsere Ehen zerbrechen? Nun, weißt du, das ist großartig für Anwälte. Daher denke ich, daß Juden allgemein eine unglaublich negative Rolle in der amerikanischen Gesellschaft und in anderen europäischen Gesellschaften spielen. Aber es gibt keinen Grund, warum wir diese Konflikte mit ihnen haben sollten, denn sie haben ihr eigenes Heimatland. Sie müssen dorthin gehen, dort leben und dort gedeihen.

DC: Ich verstehe nicht ganz den Multikulturalismus-Aspekt davon, besonders nicht in den Vereinigten Staaten, wo wir eine andere Art von Moslembevölkerung haben, ein ausreichend großes Land, wo es nicht so ein Problem ist. Aber so wie ich das verstehe, sind jüdische Gruppen und jüdische Wähler in europäischen Ländern voll an Bord beim Import so vieler Flüchtlinge wie sie können. Ich verstehe nicht, was sie davon haben würden, weil ich mir niemanden vorstellen kann, der ihnen gegenüber als Gruppe toleranter sein wird als besonders eine anglo-protestantische Gesellschaft, aber auch Europäer im Allgemeinen. Hast du irgendwelche Gedanken dazu?

GJ: Juden haben ein langes Gedächtnis. Sie versuchen ständig unsere Erinnerung mit Holocausterziehung anzustupsen, weil es ihre Behauptung ist, daß in lebender Erinnerung eine europäische Gesellschaft jeden einzelnen von ihnen auszurotten und die Welt zu erobern versuchte. Nun gibt es eine Menge Quatsch in Verbindung mit dieser Behauptung, aber viele Juden glauben das eifrig. Sie glauben, daß Europäer fähig sind, sie bis zum letzten Mann auszurotten, wohingegen Juden über sehr lange Zeitabschnitte in sehr herzlichen Beziehungen mit Moslems gelebt haben. Sie haben sich dafür entschieden, ihren Ethnostaat in ein Meer von Moslems zu verlegen, was sehr interessant ist. Sie hätten nach Uganda, Madagaskar oder in den sowjetischen Fernen Osten gehen können, aber sie entschieden sich dafür, in einem Meer von Moslems zu leben. Sie fürchten sich vor Moslems nicht so sehr wie vor uns, und das ist im Grunde der Grund. Daher empfinden sie größere Furcht in homogenen europäischen Gesellschaften als in einem Meer von Moslems in Israel. Das ist faszinierend. Das ist vielleicht nicht rational, aber so fühlen sie.

Juden fördern Multikulturalismus, weil sie eine Außenseitergruppe sind. Daher wollen sie nicht, daß du von dir als einer christlichen Gesellschaft angehörig denkst, weil sie keine Christen sind. Sie wollen nicht in einer ethnisch definierten Gesellschaft leben, weil sie eine andere ethnische Gruppe sind. Daher haben sie unermüdlich daran gearbeitet, die Grenzen nicht nur der Vereinigten Staaten, sondern jeder europäischen Gesellschaft für nichtweiße Einwanderung zu öffnen. Warum? Weil ihre Macht wächst, so wie die europäische Mehrheit verdünnt wird. So einfach ist es.

Nun sagen viele Leute: „Aber diese Moslems schlagen jüdische Schuljungen zusammen. Sie sind gefährliche Leute.“ Ja, das ist wahr. Aber jeden Tag betreibt Israel eine Politik, von der sie wissen, daß sie Terror gegen Juden verursachen wird. Jeden Tag tun sie das. Sie wissen, daß eine gewisse Zahl von Juden wegen der Politik, die sie in Kraft setzen, sterben wird. Aber sie sind bereit, das zu akzeptieren. Sie sind bereit, das innerhalb der Grenzen ihres eigenen Staates zu akzeptieren. Daher sind sie sicherlich bereit, es in Frankreich zu akzeptieren. Sie sind sicherlich bereit, es in den Vereinigten Staaten zu akzeptieren. Denn sie denken, daß es sich in der Bilanz zum größeren Wohl für ihre Gemeinschaft auswirken wird, und sie sind bereit, ein paar Verluste zu akzeptieren. So einfach ist es.

DC: Genauso wie in jedem Land, wenn ein Präsident Unterstützung braucht, er einen Krieg anfängt. Als die jüdische Emanzipation in Europa stattfand, fürchteten sich viele der konservativen Rabbis und der Leute, die der Gemeinschaft wirklich verbunden waren, mehr vor Assimilation als vor Ausrottung oder Gewalt. Ein gewisses Maß an Konflikt zu erzeugen festigt die Grenzen und die Membranen zwischen Völkern.

GJ: Das ist wahr, das ist sehr wahr. Und Assimilation ist eine große Bedrohung für Juden. Alle Eigenschaften sind entlang von Glockenkurven verteilt, und dazu gehören genetische Eigenschaften wie Ethnozentrismus. Wie andere Menschen, die vorwiegend nahöstlich sind, sind Juden als Volksgruppe ethnozentrischer als Europäer. Dies ist einfach eine Tatsache der Realität. Es ist biologisch eindeutig. Aber diese Eigenschaften sind auf Glockenkurven verteilt, und die weniger ethnozentrischen Juden werden hinausheiraten.

Ich habe eine Anzahl von ihnen gekannt. Ich habe jüdische Freunde gehabt. Im Laufe der Jahre habe ich sie weniger werden lassen, und manche davon sind gestorben. Ich habe nicht versucht, neue jüdische Freundschaften zu schließen, denn sowie ich mir des jüdischen Problems zunehmend bewußt wurde, wollte ich diese klebrigen doppelten Loyalitäten einfach nicht in meinem eigenen Leben haben. Eine dieser Freundinnen gab mir tatsächlich die „Erlaubnis“, viele dieser Gedanken zu denken. Tatsächlich stiftete sie mich dazu an. Sie hatte ein sehr interessantes Leben. Sie war eine Waise. Sie hatte jeden Grund zu glauben, daß ihre Eltern im Holocaust getötet wurden. Sie wurde als Katholikin erzogen, und sie entdeckte erst als Teenager, daß sie Jüdin war. Diese jüdische Familie tauchte auf und sagte, sie sei ein Teil der Familie. Sie nahmen sie aus dem katholischen Waisenhaus, wo sie aufgezogen wurde. Sie wollte eine Nonne werden, wenn sie erwachsen war. Sie sagten ihr, sie sei eine Jüdin, und versuchten sie zu einer Jüdin zu machen. Sie sagte mir, in einen Juden verwandelt zu werden bedeutete im Grunde, in einen Misanthropen verwandelt zu werden, der den Rest der Menschheit hasste, die ganze Zeit im Haus blieb und nicht hinausging, um zu spielen. Als sie keine Neigung hatte, das zu tun, begannen sie sie tatsächlich „die kleine Deutsche“ zu nennen. Und nach einer Weile brachten sie sie zurück ins Waisenhaus und luden sie dort ab. Das ist eine wirklich faszinierende Geschichte. Aber sie war eine dieser Juden mit niedrigem Ethnozentrismus. Sie heiratete schließlich hinaus. Sie heiratete einen Weißen. Sie hatten Kinder, und sie sagte ihren Kindern nicht einmal etwas von ihrer jüdischen Abstammung, bis sie alle erwachsen waren.

Das ist ein Beispiel für die Art von Leuten, die hinausheiraten. Man kann dagegen nur wirklich Barrieren haben, wenn es in einer Gesellschaft sehr viel Polarisierung zwischen Juden und Nichtjuden gibt. Also ja, die jüdische Gemeinschaft braucht Antisemitismus, um ihre Grenzen zu festigen. Deshalb suchen sie ständig mit einem Vergrößerungsglas und mit Pinzetten danach.

Ich liebe Yoav Shamirs Dokumentation Defamation, wo er in die Büros der Anti-Defamation League in New York geht, wo sie antisemitische Horrorgeschichten sammeln, vielleicht sechzig oder achtzig pro Tag. Zum Glück ist die große Mehrheit ziemlich trivial, Leute, die anrufen und sich beklagen, daß sie zu jüdischen Feiertagen nicht freinehmen durften. Das ist Antisemitismus! Diese Leute fühlen sich nicht privilegiert genug. Sie sind objektiv die privilegierteste Gruppe in Amerika, aber nach ihrer eigenen Ansicht nicht privilegiert genug. Daher haben sie eine Organisation, die Hunderte Millionen Dollar pro Jahr hat, wo sie ihre Arbeitgeber verpetzen können, weil sie ihnen nicht noch mehr Sonderbehandlung geben, als sie bereits bekommen. Dies ist Antisemitismus, aber sie brauchen das. Sie brauchen dieses Bewußtsein, um ihre Grenzen zu festigen. Und doch entscheiden sich viele Juden dafür, hinauszuheiraten und aufzuhören, jüdisch zu sein. Man kann es ihnen nicht verübeln. Viele von ihnen wollen sich einfach der menschlichen Rasse anschließen, statt Misanthropen zu sein, wie es ihre Religion fordert. Daher brauchen Juden Antisemitismus, um als separate Gruppe zu überleben.

Doch gleichzeitig haben sie diese seltsame reflexhafte Gewohnheit, sich die Köpfe zu zerbrechen, um herauszufinden, wo der Antisemitismus herkommt. Ich erinnere mich, daß Natan Sharansky ein Buch schrieb, das ausgerechnet George W. Bush lobte. Es ist vielleicht das zweite Buch gewesen, das er jemals nach dem Kinderbuch am 9/11 las. Ich habe ein paar Auszüge daraus gelesen und brüllte vor Lachen, weil er sagt, daß der Antisemitismus die rätselhafteste Sache ist. Es gibt keinen gemeinsamen Nenner. Es gibt ihn in buddhistischen Gesellschaften und in christlichen Gesellschaften. Es gibt ihn in moslemischen Gesellschaften. Es gab ihn in jedem Stadium der Geschichte: unter dem Kapitalismus, dem Sozialismus und dem Kommunismus. Es gibt keinen gemeinsamen Nenner. Aber warte mal, es gibt eines, das all diese Gesellschaften gemeinsam haben, und das sind Juden.

Israel Shahak sagte, die Ghettos wurden hochgezogen, weil sie in den Köpfen der Juden existierten. Sie waren bloß eine Externalisierung der jüdischen Mentalität, ihrer eigenen Separatheit und ihres Beharrens darauf, separat zu sein. Ihre Speisegesetze, ihre doppelten Ethikcodes, all diese Dinge sind dazu bestimmt, ihr Gefühl der Separatheit und Besonderheit als Volk zu bewahren. Aber diese Separatheit und die Tendenz, auf andere Menschen als nicht wirklich menschlich herabzuschauen, produziert unvermeidlich eine Gegenreaktion. Und wir nennen das Antisemitismus. Juden sind sich ihrer eigenen Jüdischkeit bewußt. Wenn Nichtjuden sich der Jüdischkeit bewußt werden, nimmt es oft die Form von Antisemitismus an.

DC: Im Jahr 1903 oder 1904 sagte Theodor Herzl, der Vater des modernen politischen Zionismus, vor einem britischen Regierungsausschuß für Einwanderung aus. Einer der Leute fragte ihn, was seine Definition einer Nation war. Ich kann mich nicht an das genaue Zitat erinnern, aber er sagte etwas in dem Sinn, daß sie eine erkennbare Gruppe mit gemeinsamem Zusammenhalt ist, die durch einen gemeinsamen Feind geeint ist. Und er fragte ihn, was ist also der gemeinsame Feind? Und er sagte, für den Juden ist es der Antisemit. Als ich das las, dachte ich bei mir, wenn dein soziales Identitätsgefühl völlig mit der Anwesenheit dieses Feindes verknüpft ist, dieses unversöhnlichen universalen Feindes, dann ist die Frage, die offenkundig auftaucht: was passiert mit dir, wenn es keinen Antisemitismus mehr gibt? Und die Antwort lautet, daß das niemals passieren darf.

GJ: Sie können nicht zulassen, daß das passiert. Daher zaubern sie den Antisemiten herbei. Es ist eine notwendige Stütze ihrer Identität. Wenn sie keine realen herbeibeschwören können, dann beschwören sie vorgetäuschte. Was der Grund dafür ist, daß so viele antijüdische Vandalenakte sich als von Juden begangene vorgetäuschte Hassverbrechen herausstellen. Tatsächlich sind sie reale Hassverbrechen gegen Nichtjuden.

*   *   *   *   *   *   *   *

Hier sind die versprochenen Links zu den sechs anderen Teilen:

Decline of the West, Part 1, Part 2 Part 3, Part 4, Part 5 & Part 7

Siehe auch:

Weißer Nationalismus & jüdischer Nationalismus von Greg Johnson

Umgestaltung der Rechten von Kevin MacDonald

Gedanken über die geschützte Rasse von Andrew Joyce

Paul Singer und die Universalität des „Antisemitismus“ von Andrew Joyce

Die jüdischen Ursprünge der Bewegung für offene Grenzen von Andrew Joyce

„Die Islamisierung Europas – eine gute Sache“ von Kobi Nahshoni

Mein Vetter und ich gegen den europäischen Fremden von Tanstaafl

Amerikanischer Rabbi: „Europa muß Überflutung durch Einwanderung akzeptieren“ von John Graham

Schon wieder Rabbi Schneier! von mir

Israel, das Diaspora-Judentum und wir von Osimandia und mir

„Aber die Juden sind doch die Feinde der Moslems?“ von mir

Warum Juden für „Vielfalt“ sind von mir

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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5 Kommentare

  1. Hat dies auf Chaosfragment rebloggt und kommentierte:
    Gute Zusammenfassung der wesentlichen Punkte der JQ, allerdings durch einen veritablen Treppenwitz konterkariert:

    „Jetzt, wo Trump dahergekommen ist, fühlen sie sich in der Republikanischen Partei nicht wohl. “

    Antworten
    • Bergthora sagte, als die Leute bei Tisch saßen:“Ihr habt Geschenke bekommen, Vater und Söhne, und ihr zeigt euch als schlechte Ehrenmänner, wenn ihrs nicht lohnt“ „Was sind das für Geschenke:“ fragte Skarphedin.“Ihr Söhne bekamet alle zusammen ein Geschenk: ihr seid Dungbärtler genannt worden; mein Gatte aber der Alte ohne Bart.“

      Antworten
  2. Noch ein interessanter Artikel, den ich zur Zeit seines Erscheinens im Januar übersehen haben muß:

    Demoskrieg & Diaskrieg: The Two Great Truths of the Jewish Question von Spencer J. Quinn

    Antworten
  3. Greg Johnson:

    „ Also ja, die jüdische Gemeinschaft braucht Antisemitismus, um ihre Grenzen zu festigen. Deshalb suchen sie ständig mit einem Vergrößerungsglas und mit Pinzetten danach.“

    Darryl Cooper:

    „Einer der Leute fragte ihn [Theodoer Herzl], was seine Definition einer Nation war. Ich kann mich nicht an das genaue Zitat erinnern, aber er sagte etwas in dem Sinn, daß sie eine erkennbare Gruppe mit gemeinsamem Zusammenhalt ist, die durch einen gemeinsamen Feind geeint ist. Und er fragte ihn, was ist also der gemeinsame Feind? Und er sagte, für den Juden ist es der Antisemit. Als ich das las, dachte ich bei mir, wenn dein soziales Identitätsgefühl völlig mit der Anwesenheit dieses Feindes verknüpft ist, dieses unversöhnlichen universalen Feindes, dann ist die Frage, die offenkundig auftaucht: was passiert mit dir, wenn es keinen Antisemitismus mehr gibt? Und die Antwort lautet, daß das niemals passieren darf.“

    Greg Johnson:

    „ Sie können nicht zulassen, daß das passiert. Daher zaubern sie den Antisemiten herbei. Es ist eine notwendige Stütze ihrer Identität. Wenn sie keine realen herbeibeschwören können, dann beschwören sie vorgetäuschte.“

    Man vergleiche das mit diesem Abschnitt aus meinem Artikel Star Dreck VIIId – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 2: Jüdische Selbstdarstellungen (Abschnitt 1 – „Die Bajoraner“):

    Eine Parallele zum Judentum und vor allem zu Israel ist auch, daß die Bajoraner sehr zerstritten sind, auch hinsichtlich der Frage, ob die Beibehaltung der Unabhängigkeit (Zionismus) oder ein Beitritt zur Föderation (Diaspora) vorzuziehen sei. Dies kommt auch im Pilotfilm zum Ausdruck, wo es heißt, daß die Religion das einzige sei, was die Bajoraner noch zusammenhält. Noch deutlicher wird dieser Punkt in der Folge „Die Legende von Dal’Rok“, in der Bashir und O’Brien ein bajoranisches Dorf aufsuchen, um dessen todkranken religiösen Führer, genannt Sirah, zu behandeln. Dessen wichtigste Aufgabe ist die rituelle Vertreibung des Dal’Rok, eines weißen wolkenförmigen Gebildes, das Blitze schleudern kann und jedes Jahr zur Erntezeit am nächtlichen Himmel über dem Dorf erscheint, um es anzugreifen.

    Der alte Sirah stirbt und überträgt sein Amt O’Brien, da er seinen einheimischen Schüler für einen Versager hält. O’Brien ist allein nicht in der Lage, das Dal’Rok zu vertreiben, aber gemeinsam mit dem jungen Sirah-Schüler, der nun in seine Rolle hineinwächst, schafft er es.

    Dabei erfahren O’Brien und Bashir auch, was es mit dem Dal’Rok auf sich hat: Vor vielen Jahren war das Dorf in Gefahr, durch Hass, Neid und Mißtrauen unter seinen Bewohnern zerstört zu werden. Mittels eines Splitters von einem der heiligen Drehkörper der Wurmloch-Propheten erzeugte er alljährlich das Dal’Rok, eine Manifestation der bösen Gedanken der Dorfbewohner, die er in einer gemeinsamen Beschwörung zur Vertreibung des Wolkenmonsters inspiriert. Dabei feuert er sie an, ihm in Sprechchören nachzusagen: „Das Dorf ist stark! Viel stärker, als das Dal’Rok sich vorstellen kann! Mit unserer Stärke und Einigkeit werden wir das Dal’Rok endgültig verjagen. Das Dorf ist stark! Viel mächtiger als das Dal’Rok! (etc.)“. Diese äußere Bedrohung, von deren künstlicher Heraufbeschwörung die Dörfler nichts wissen, mitsamt dem gemeinsamen Vertreibungsritual stellt die Einigkeit im Dorf wieder für ein Jahr her.

    Hier haben wir schon eine sehr auffallende Parallele zu den Juden, die es, wie ich schon in diesem Kommentar geschrieben habe, aufgrund ihrer Mentalität schon gar nicht mehr auf Dauer miteinander in einem unverdünnten Ethnostaat aushalten, und die auch in der Diaspora zur Festigung ihres Zusammenhalts eine äußere Bedrohung, und sei es nur eine erfundene, benötigen.
    Der Sirah ist also der Rabbi der Bajoraner, und das Dal’Rok entspricht also in Israel den Arabern und allgemeiner betrachtet den Goyim, dem Dritten Reich oder auch Amalek.

    Hier noch ein passendes Video zum obigen Vergleich mit Kuckucksküken, die die Eier und Küken der Wirtsvögel aus dem Nest werfen:

    Antworten
    • Der europäische Kuckuck – sein Brutparasitismus ist immerhin zu verstehen: Er nährt sich von garstigen, giftigen, haarigen Raupen, ist also ein Nützling im Forst, welcher seine Brut aber, wenn er sie selbst betriebe, einfach umnieten würde.
      Dagegen die Kuhstärlinge: Vulgärmaterialisten, wie es aussieht, aber auch biologisch zweckvoll. Dennoch interessant: Sie belauern ihre Opfah stunden – bis tagelang, kloppen sich öfter auch nach der Eiablage mit denen, und müssen sich auch öfter ergebnislos zurückziehen.

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