Die Judenpolitik Friedrichs des Großen: Zwischen Eindämmung und Profit, Teil 1

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Frederick the Great’s Jewish Policy: Between Containment and Profit, Part 1 erschien am 17. Mai 2019 auf The Occidental Observer. (Die zitierten Passagen aus Schriften Friedrichs des Großen wurden von mir aus dem vorliegenden englischen Essay rückübersetzt.)

Friedrich II. von Preußen, bekannt als „der Große“, ist eine der gefeierten Gestalten der westlichen Geschichte. Einerseits war er ein fähiger Staatsmann und Militärführer, der durch Geschick und verbissene Entschlossenheit in Kriegen mit weit größeren Staaten die Größe seines verwundbaren und relativ armen norddeutschen Reiches verdoppelte und Preußen in eine von Europas Großmächten verwandelte. Aber Friedrich war auch ein in der Geschichte beinahe einzigartiges Beispiel eines Staatsmannes, der auch ein echter Intellektueller war, der beispielhafte „aufgeklärte Despot“, der vernünftige Reformen unternahm und mit den großen Geistern seiner Zeit Konversation führen konnte.

Friedrichs politische Werke sind eine klassische Darlegung autokratischer guter Regierungsführung.[1] Während die republikanische Tradition in gewissem Sinne charakteristisch und fast einzigartig westlich ist, sollten wir nicht vergessen, daß wir während des Großteils unserer Geschichte von Monarchen regiert wurden. Römische Kaiser und mittelalterliche und frühneuzeitliche Könige hatten sicherlich bei genauso vielen unserer großen Leistungen die Leitung wie die hellenischen Stadtstaaten oder die modernen Republiken.

In diesem Artikel möchte ich einen wenig bekannten Aspekt der Regierung von Friedrich dem Großen beschreiben: die Judenpolitik. Friedrich hatte einigermaßen widersprüchliche politische Strategien von seinen Vorvätern geerbt: auf der einen Seite das Wachstum der jüdischen Bevölkerung zu verhindern (besonders durch Beschränkung des Aufenthaltsrechts), denn Juden wurden als in illegalen Handel verwickelt betrachtet und würden Christen aus dem Geschäft drängen, und auf der anderen Seite die Ausnützung der jüdischen Geschäftstüchtigkeit, ob durch deren Besteuerung, durch die Erlangung von Krediten von ihnen oder durch Nutzung ihrer Fähigkeiten für komplexe und manchmal zweifelhafte Geldtransaktionen.

Friedrichs Haltung zu diesem Erbe ist von Interesse, weil er als Monarch der Aufklärung keine religiös motivierte Feindseligkeit gegen die Juden hegte und auch nicht von den antisemitischen Rassentheorien beeinflußt war, die im neunzehnten Jahrhundert populär werden sollten. Stattdessen wurde die Politik des preußischen Königs von seiner klassischen Bildung bestimmt, die seine allgemeine Sichtweise, seinen politischen Pragmatismus und seine tatsächliche persönliche Erfahrung mit Juden prägte.

Friedrich behielt im Wesentlichen die Herangehensweise seiner Vorgänger bei und rechtfertigte eine nüchterne Bevölkerungspolitik, die das jüdische Wachstum begrenzte, mit der Notwendigkeit, das wirtschaftliche Gleichgewicht, die Moral und das Wohlergehen von Preußen als Ganzem zu schützen. Darin scheint Friedrichs Ansatz an die muskulös kommunitaristische Bevölkerungspolitik von Plato und Aristoteles zu erinnern, zweier Philosophen, die er sorgfältig studiert hatte. Wie wir sehen werden, war Friedrich, während er die Politik seiner Vorgänger beibehielt und verstärkte, nicht in der Lage, deren widersprüchlichen Charakter zu überwinden, was den Weg führ ihren Abbau unter seinen Nachfolgern bereitete.

Das politische Erbe: Die Judenpolitik in Preußen vor Friedrich II.

Wie anderswo in Europa war es eine umstrittene Frage in der Geschichte von Brandenburg-Preußen, ob die Ansiedlung von Juden überhaupt erlaubt werden sollte. Im Jahr 1309 hatte der Deutschritterorden, ein Staat von Kriegermönchen, der Ostpreußen erobert und die einheimischen Heiden gewaltsam zum Christentum bekehrt hatte, Juden verboten, sein Territorium zu betreten. Dennoch wurde angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung jüdischer Kaufleute in Polen Juden erlaubt, vorübergehend zu Geschäftszwecken einzureisen.

Der Große Kurfürst von Brandenburg, Georg Wilhelm, wurde 1619 Herzog von Preußen und erwarb die ehemaligen Länder des Ordens. Die wirtschaftliche Bedeutung der Juden war im Laufe der Jahrhunderte allmählich gewachsen und erreichte schließlich eine dominante Position in Ostpreußen. Aus der Jewish Virtual Library:

Im Jahr 1664 erhielt Moses Jacobson de Jonge aus Amsterdam sehr günstige (später erneuerte) Handelsprivilegien in Memel, wo er der bedeutendste Kaufmann wurde, der mehr Zollgebühren bezahlte als irgendeiner seiner christlichen Gegenstücke. Er wurde im Jahr 1685 Hofjude, und seine Söhne erbten die Funktion. In Königsberg, der Hauptstadt Ostpreußens, wurde Juden im Jahr 1658 erlaubt, an der Universität Abschlüsse in Medizin zu machen, und jüdische Kaufleute wurden bald danach zur Ansiedlung ermutigt. Eine Synagoge wurde dort im Jahr 1680 gebaut und ein Friedhof im Jahr 1703 eröffnet. Die Gemeinde wuchs im 18. und 19. Jahrhundert und blieb das wirtschaftliche, soziale und religiöse Zentrum der Region. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden jüdische Gemeinden in Elblag, Marienwerder, Lyck und anderswo gegründet.[2]

Im eigentlichen Brandenburg, dem um Berlin gelegenen Fürstentum, hatte der Kurfürst Joachim II. die Juden im Jahr 1573 vertrieben. Friedrich Wilhelm von Brandenburg (reg. 1640 – 1688), ebenfalls Großer Kurfürst genannt, kehrte diese Politik um. Er erbte kleine Territorien im westlichen Deutschland, in denen es Juden gab, und gewährte diesen das Bleiberecht. Friedrich Wilhelm förderte auch die Ansiedlung von Juden, um den Wiederaufbau nach den schrecklichen Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges (in dem ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands getötet wurde) zu begünstigen. Es gibt das gemeinsame Muster, daß undemokratische Fürsten den Juden aus selbstsüchtigen Gründen gegen den Volkswillen Gefälligkeiten gewähren, wie die Jewish Virtual Library schreibt:

Der Kurfürst mißachtete die Einwände seiner Untertanen gegen die Ansiedlung von Juden, da ihm an den wirtschaftlichen Vorteilen gelegen war, die er aus der direkten Besteuerung der Schutzjuden und der indirekten Besteuerung durch Zölle, Mauten und Verbrauchssteuern zog, die die Juden mit höheren Sätzen bezahlten. Während seiner Herrschaftszeit wuchs die Berliner jüdische Gemeinde auf 40 Familien, jene von Halberstadt auf 86, jene von Frankfurt auf 43, während 15 Familien sich in Pommern niedergelassen hatten.[3]

Friedrich Wilhelm erlaubte polnischen Juden, in Brandenburg Handel zu treiben (aber nicht, sich dort anzusiedeln), er stellte Israel Aron als militärischen Liefeanten, als Hoflieferanten der Münzanstalt und als Hofjuden an, und er erlaubte 50 jüdischen Familien, die im Jahr 1670 aus Wien vertrieben worden waren, sich in Berlin anzusiedeln, mit der Begründung, sie seien „reiche und wohlhabende Personen, die bereit sind, ihre Mittel hierherzubringen und zu investieren.“[4]

Friedrich Wilhelm hatte damals bereits viele der Trends der Judenpolitik in Brandenburg-Preußen gesetzt: allgemeine Gegnerschaft zu jüdischer Ansiedlung, während insofern Ausnahmen gewährt wurden, als Juden wirtschaftlich für den Staat nützlich waren, ob als vorübergehend aufhältige Kaufleute, als Investoren, Lieferanten für das Militär oder Münzer.

In seiner Geschichte Preußens schreibt Friedrich der Große positiv über die Judenpolitik seiner Vorfahren als eine, die Mäßigung, Toleranz und wirtschaftliche Vernunft widerspiegelt (eine Passage, die um 1748 geschrieben wurde):

Die Kurfürsten von Brandenburg handelten weise in diesen Schwierigkeiten: sie waren gemäßigt und tolerant. Friedrich Wilhelm, der durch den Westfälischen Frieden Provinzen erworben hatte, die ihm katholische Untertanen gaben, verfolgte sie nicht; er erlaubte sogar ein paar jüdischen Familien, sich in seinen Staaten anzusiedeln, und erlaubte ihnen Synagogen.[5]

Friedrich stellt später klar, daß er Hauptvorteil in der Ermöglichung von Kleinhandel mit Polen lag: „Der Kurfürst erlaubte sogar ein paar jüdischen Familien, ihren Wohnsitz in seinen Staaten zu nehmen; Polens Nachbarschaft machte ihre Mittlerschaft nützlich, um die Ladenhüter unserer Gebrauchtwarenläden in dieses Königreich loszuwerden.“[6] In derselben Passage lobt Friedrich den Großen Kurfürsten für die religiöse Toleranz, 20.000 fleißige Calvinisten aufzunehmen, die aus Frankreich vertrieben worden waren.

Friedrichs Vater war Friedrich Wilhelm I. von Preußen (reg. 1713 – 1740), der so genannt wurde, weil zu dieser Zeit und anders als unter dem Großen Kurfürsten das Herzogtum Ostpreußen in ein formales Königreich umgewandelt worden war. Friedrich Wilhelm war ein notorisch harter und sparsamer Monarch, der sich vor allem auf die Entwicklung seiner Armee konzentrierte und sich den Titel „Soldatenkönig“ erwarb. Als nüchtern denkender Herrscher führte Friedrich Wilhelm das Prinzip der Unterbindung des jüdischen Bevölkerungswachstums ein, sofern nicht spezifisch gezeigt wurde, daß es wirtschaftlich vorteilhaft ist. Die Jewish Virtual Library schreibt:

Unter seinem Sohn Friedrich Wilhelm I. (1713 – 1740) wurde ein allgemein harsches Regime eingeführt. Bei seiner Thronbesteigung befahl er eine gründliche Untersuchung der jüdischen Angelegenheiten, deren Ergebnis das Gesetz von 1714 war, das die Zahl der Söhne, die das Aufenthaltsrecht ihres Vaters (den Schutzbrief) erben konnten, auf einen beschränkte; damit ihm dieses Recht gewährt wurde, mußte der zweite Sohn 1000 Taler besitzen und 50 bezahlen, und der dritte Sohn das Doppelte dieser Beträge. Somit wurde ein dominantes Thema in den preußisch-jüdischen Beziehungen, der Versuch, die Zahl der Juden zu beschränken und sogar zu verringern, formell eingeführt. Im Jahr 1717 ernannte der König Moses Levin Gomperz zum Oberältesten (parnas) von Berlin und des preußischen Judentums, eine Ernennung, die wahrscheinlich mit der Überwachung der gerechten Verteilung der Steuerlast verbunden war, die von den Vertretern der Gemeinden und Landjudenschaften [selbstregierende jüdische Gemeinden] durchgeführt wurde. Im Jahr 1728 wurde die Summe mit 15.000 Taler jährlich fixiert, die alle fünf Jahre neu aufgeteilt werden sollte. Im Jahr 1730 wurde ein neues Judentumsgesetz bekanntgegeben: der älteste Sohn mußte nun 1000 Taler besitzen und 50 Taler zahlen und er zweite das Doppelte dieser Beträge; alle unterlagen der Bedingung, daß die Zahl der geschützten Juden (Schutzjuden) an jedem gegebenen Ort nicht wachsen sollte. Ausländischen Juden im Besitz von mindestens 10.000 Talern wurde erlaubt, sich in Preußen anzusiedeln. Das Gesetz verbot Juden auch die Ausübung aller Handwerke (außer dem Gravieren von Siegeln), wo sie mit christlichen Gilden konkurrierten; es verbot ihnen den Handel mit einer großen Zahl von Gütern (hauptsächlich örtlichen Produkten). Insbesondere das Hausieren wurde unterdrückt. Der Handel mit Luxuswaren (teuren Textilien, Gewürzen etc.) war erlaubt, wie auch der Geldverleih und der Handel mit alten Kleidern. Das Gesetz galt nicht nur für Brandenburg, sondern für alle preußischen Territorien, wodurch es einheitliche Bedingungen für die Juden schuf und (in Artikel 24) ihre rechtliche Beziehung zum Staat definierte. Die reguläre Steuerlast wurde erhöht, zusätzlich zu außergewöhnlichen Eintreibungen. Jüdische Kaufleute wurden dazu ermutigt, Unternehmer zu werden und in die Produktion zu investieren, besonders von Textilien (Seide, Bänder, Satin, Spitze etc.). Diesen Geschäftsleuten wurden sehr günstige Bedingungen gewährt. Somit gab der König seinem Sohn eine im Grunde widersprüchliche Politik weiter, die gleichzeitig merkantilistisch und antijüdisch war; während er Juden wegen ihres wirtschaftlichen Beitrags brauchte und förderte, versuchte er ihre Rechte und Zahlen zu beschränken.[7]

Friedrichs „aufgeklärte“ Tolerierung religiöser Minderheiten

Relief aus dem neunzehnten Jahrhundert, das die Ankunft der Hugenotten in Preußen (1685) zeigt. Nach den Religionskriegen hieß Preußen produktive französische Protestanten wie diese willkommen.

Das eigene Wissen Friedrichs des Großen über Juden und den Judaismus war von einer breit gefächerten christlichen und klassischen Bildung geprägt, die seither im Westen seit langem aus der Mode gekommen ist. Er war vertraut mit der Bibel, der jüdischen Ethik und den vielen Geschichten der alten Israeliten. Jedoch äußerte Friedrich oft harsche Kritiken an der jüdischen Religion, aber dies war allgemein nicht schlimmer als seine verächtliche Einstellung gegenüber organisierten Religionen im Allgemeinen, einschließlich des Christentums.

Friedrichs Haltung gegenüber religiösen Minderheiten war a priori eine der Toleranz, die für die Zeit der Aufklärung typisch war; statt religiöse Minderheiten auszuschließen oder zu verfolgen – blutige Massaker waren während der Religionskriege traurig häufig geworden -, gehörte er zu jenen, die sie willkommen hießen, solange sie produktive Bürger waren. Er soll sogar gesagt haben: „Alle Religionen sind genauso gut wie jede andere, solange die Menschen, die sie praktizieren, ehrlich sind, und selbst wenn Türken und Heiden kämen und dieses Land bevölkern wollten, würden wir Moscheen und Tempel für sie bauen.“[8]

Friedrichs Einstellung war also symptomatisch für viele Philosophen, von den antiken Stoikern bis zum heutigen Tag, die das Vorhandensein von Vernunft und pro-sozialen Instinkten in allen menschlichen Wesen als Mittel zur Erlangung universaler Brüderlichkeit sehen und nicht erkennen, daß diese ungleich verteilt und von starken menschlichen Tendenzen wie Habgier und ethnozentrischen Einstellungen gebeugt sein könnten. Friedrichs oft kritische Ansichten zu den Juden waren also nicht von christlicher, chauvinistischer oder späterer rassischer Ideologie motiviert.

Friedrichs allgemeine Bemerkungen zu jüdischem Verhalten

Friedrich pflegte häufig negative Bemerkungen über die jüdische Kultur und jüdisches Verhalten zu machen. Er sprach von der Verbreitung der Endogamie in der jüdischen Gesellschaft, einer Praxis, die die Wirkung hat, die Integrität des jüdischen Genpools zu bewahren und starke zusammenhaltende Familienclans zu schaffen. Er schrieb in einem Brief: „Ich kann Euch hier über keine interessantere Neuigkeit informieren als die Verlobung meines Bruders Ferdinand mit der Tochter meiner Schwester De Schwedt, es ist eine Hochzeit jüdischer Art [d. h., eine Heirat zwischen Onkel und Nichte, die im jüdischen Recht zulässig ist], die in der Familie bleibt.“[9] Friedrich brachte Juden weiters mit Unehrlichkeit in Verbindung. Er schrieb über jemanden: „[Er] scheint mir falsch wie ein Jude zu sein.“[10]

Friedrich war sich auch des Einflusses bewußt, den reiche Juden bereits auf die Politik größerer europäischer Nationen haben konnte, besonders England. In seinen Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Hauses Brandenburg schreibt er, daß ein reicher niederländischer Jude die Übernahme Englands durch Wilhelm von Oranien in der sogenannten „Glorious Revolution“ (in Wirklichkeit eine kleine Invasion und ein kleiner Staatsstreich) von 1688 finanziert hatte: „Ein Jude aus Amsterdam namens Schwartzau lieh ihm [Wilhelm von Oranien] zwei Millionen für diese Expedition und sagte ihm: ‚Wenn Ihr Erfolg habt, so weiß ich, daß Ihr sie mir zurückzahlen werdet; falls Ihr glücklos seid, so willige ich in ihren Verlust ein.“[11] An anderer Stelle scheint Friedrich zu unterstellen, daß die reichsten Juden der Niederlande ihre Güter auf unethische Weise erworben hatten.[12] Er wußte auch von den zeitgenössischen Versuchen zur Einbürgerung von Juden in England und von der Gegnerschaft des englischen Volkes dazu.[13]

Friedrichs persönliche Ansichten zu Juden hemmte in keiner Weise den Dialog und die Zusammenarbeit mit einzelnen Juden. Der König schrieb an den Juden Lion Gomperz, er hätte dessen Kritik an der deutschen Sprache genossen.[14] Friedrich hatte auch dem berühmten jüdischen Intellektuellen Moses Mendelssohn den Status eines „Schutzjuden“ gewährt und ihm das Aufenthaltsrecht in seinem Reich gewährt.

Fußnoten

[1]    Ich habe mehrere von Friedrichs politischen Werken für Counter-Currents übersetzt und/oder kommentiert: https://www.counter-currents.com/tag/frederick-the-great/

[2]    „Prussia,” Jewish Virtual Library: https://www.jewishvirtuallibrary.org/prussia-virtual-jewish-history-tour

[3]    Ebd.

[4]    Ebd.

[5]    Friedrich der Große, Œuvres de Frédéric le Grand (Berlin: Royal Printers, 1846-56), Bd. 1/S. 239. Ich bin der Universitätsbibliothek von Trier dafür dankbar, daß sie mir hochgeladene Scans der Gesamtheit von Friedrichs gesammelten Werken zugänglich gemacht hat.

[6]    Ebd.1/257.

[7]    „Prussia,” JVL: https://www.jewishvirtuallibrary.org/prussia-virtual-jewish-history-tour

[8]    Zitiert in Christopher Clarke, Iron Kingdom: The Rise and Downfall of Prussia 1600-1947 (London: Penguin, 2007) S. 252-3.

[9]    Friedrich, Œuvres, 27/1/299.

[10]  Friedrich der Große, Politische Correspondez (Berlin: Duncker & Homblot,  1879-1939), 4/343.

[11]  Friedrich, Œuvres, 1/115. Zu diesem Bankier, der auch als Francisco Suasso bekannt ist, siehe David B. Green, „This Day in Jewish History: 1710: The Banker Who Helped William of Orange Conquer England Dies,” Haaretz, 22l April 2015. https://www.haaretz.com/jewish/this-day-in-jewish-history/.premium-1.652926

[12]  Friedrich, Œuvres, 9/63.

[13]  Friedrich, PC, 10/8.

[14]  Friedrich, Œuvres, 24/391

Fortsetzung: Teil 2

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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Ein Kommentar

  1. Der Alte Fritz im Wortlaut:

    „Alle Religionen sind genauso gut wie jede andere, solange die Menschen, die sie praktizieren, ehrlich sind, und selbst wenn Türken und Heiden kämen und dieses Land bevölkern wollten, würden wir Moscheen und Tempel für sie bauen.“

    Ist diese volkstums- und rasseblinde Willkommenspolitik gegenüber allen Fremden, sofern sie nur produktive Bürger und Steuerzahler sind, nicht erstaunlich „modern“?

    Man sieht: So wie das Kapital kein Vaterland kennt, kennen „Aristokraten“ keine Volks- und Rasseloyalität. Für sie sind ihre Untertanen nur das, was das Nutzvieh für einen Bauern ist, dem es völlig freisteht, seine bodenständige Landrinderrasse durch irgendwelche Turbokühe, Wasserbüffel oder überhaupt durch Ziegen, Hühner oder Schweine zu ersetzen, ohne daß seine bisherigen Viecher dabei etwas zu melden haben.

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