Die Juden des Bilad al-Sudan

Das Songhai-Reich, ca. 1500

Übersetzt von Lucifex. Das Original ist der Wikipedia-Artikel Jews of Bilad el-Sudan.

Juden des Bilad al-Sudan (judeo-arabisch: אַהַל יַהוּדּ בִּלַדּ אַל סוּדָּן) bezeichnet westafrikanisch-jüdische Gemeinden, die mit bekannten jüdischen Gemeinden aus dem Nahen Osten, Nordafrika, Spanien und Portugal verbunden waren. Verschiedene historische Aufzeichungen bezeugen ihre einstige Anwesenheit in den Reichen Ghana, Mali und Songhai, die damals arabisch Bilad as-Sudan genannt wurden, was Land der Schwarzen bedeutet. Juden aus Spanien, Portugal und Marokko bildeten in späteren Jahren auch Gemeinden vor der Küste von Senegal und auf den Kapverdischen Inseln. Diese Gemeinden existierten über Hunderte von Jahren, sind aber seither aufgrund veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse, Verfolgung, Migration und Assimilierung verschwunden.

Frühgeschichte

Laut den meisten Berichten waren die frühesten jüdischen Siedlungen in Afrika an Orten wie Ägypten, Tunesien und Marokko. Juden hatten entlang des oberen Nils bei Elephantine in Ägypten gesiedelt. Diese Gemeinden wurden durch die nachfolgende Ankunft von Juden nach der Zerstörung des Zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. verstärkt, als 30.000 jüdische Sklaven vom römischen Kaiser Titus in ganz Karthago angesiedelt wurden.

Afrika wird in verschiedenen jüdischen Quellen in Verbindung mit Taris und Ophir identifiziert. Die Septuaginta und Hieronymus, der von Juden gelehrt wurde, und sehr oft das aramäische Targum über die Propheten, identifizieren das biblische Tarsis mit Karthago, das der Geburtsort einer Anzahl von Rabbis war, die im Talmud erwähnt werden. Afrika im breiteren Sinne ist eindeutig gemeint, wenn erwähnt wird, daß die Zehn Stämme von den Assyrern ins Exil getrieben wurden und nach Afrika gereist waren. Verbunden damit ist die Vorstellung, daß der Fluß Sambation in Afrika liegt. Die Araber, die die Legende der Beni Musa („Söhne des Moses“) ebenfalls kennen, stimmen den Juden darin zu, daß sie ihr Land in Afrika verorten.

Schon in römischer Zeit hatten marokkanische Juden begonnen, ins Inland zu reisen, um mit Berbergruppen zu handeln, von denen die meisten Nomaden waren, die in fernen Gegenden des Atlasgebirges wohnten. Juden lebten Seite an Seite mit Berbern und schlossen sowohl wirtschaftliche als auch kulturelle Bande; manche Berber begannen sogar den Judaismus zu praktizieren. Als Reaktion darauf wandelte die Spiritualität der Berber das jüdische Ritual um und überzog es mit einem Glauben an die Macht von Dämonen und Heiligen. Als die Moslems durch den Norden Afrikas fegten, widersetzten sich ihnen Juden und Berber gemeinsam. Quer durch das Atlasgebirge führte die legendäre Königin Kahina einen Stamm von Berbern des 7. Jahrhunderts, Juden und andere nordafrikanische Volksgruppen im Kampf gegen vordringende islamische Krieger an.

Im 10. Jahrhundert, als das gesellschaftliche und politische Umfeld in Bagdad zunehmend feindlich für Juden wurde, zogen viele jüdische Händler von dort weg in den Maghreb, insbesondere nach Tunesien. Im Laufe der folgenden zwei bis drei Jahrhunderte wurde eine besondere soziale Gruppe von Händlern in der gesamten Mittelmeerwelt als die Maghrebi bekannt, die diese Identifikation vom Vater zum Sohn weitergaben.

Seite aus dem Tarikh es-Sudan, die beschreibt, wie Za/Zuwa Alyaman aus dem Jemen kommt und sich in Kukiya niederläßt.

Laut bestimmten örtlichen Legenden in Mali hat eine Erwähnung im Tarikh al-Sudan vielleicht die erste jüdische Präsenz in Westafrika mit der Ankunft des ersten Zuwa-Herrschers von Koukiya, das in der Nähe des Nigerflusses lag, und seines Bruders verzeichnet. Er war nur als Za/Zuwa Alyaman bekannt (was „Er kommt aus dem Jemen“ bedeutet). Manche örtlichen Legenden besagen, daß Zuwa Alyaman ein Mitglied einer der jüdischen Gemeinden war, die von den Äthiopiern im 6. Jahrhundert n. Chr. nach der Niederlage von Dhu Nuwas entweder dorthin gebracht wurden oder freiwillig dorthin zogen. Der Tarikh al-Sudan besagt, daß es nach Zuwa Alyaman 14 Zuwa-Herrscher von Kukiya gab, bevor der Islam in der Region aufstieg. Es wird debattiert, ob der Tarikh es-Soudan so verstanden werden kann.

Handel und die Gründung von Gemeinden

Das Manuskript C des Tarikh al-fattash beschreibt eine Gemeinde namens Bani Israeel, die im Jahr 1402 n. Chr. in Tindirma existierte, 333 Brunnen besaß und sieben Führer hatte:

  • Jabroot bin-Hashim
  • Thoelyaman bin-Abdel Hakim
  • Zeor bin-Salam
  • Abdel-latif bin-Solayman
  • Malik bin-Ayoob
  • Fadil bin-Mzar
  • Shaleb bin-Yousef

Seiten aus dem Tarikh al-fattash, Manuskript C, die die Juden / Bani Israeel von Tindirma beschreiben.

Es heißt darin auch, daß sie eine Armee von 1500 Männern hatten. Andere Quellen sagen, daß andere jüdische Gemeinden in der Region durch Migrationen aus Marokko, Ägypten und Portugal gebildet wurden. Als der schottische Forscher Mungo Park im späten 18. Jahrhundert durch Westafrika reiste, wurde er von einem Araber, dem er in der Nähe von Oualata begegnete, darüber informiert, daß es viele arabischsprechende Juden in Timbuktu gab, deren Gebete ähnlich jenen der Mauren waren. Manche Gemeinden sollen von bestimmten berberischen Juden wie einer Gruppe von Kal Tamasheq bevölkert gewesen sein, die Iddao Ishaak genannt wurde und von Nordafrika nach Westafrika reiste, um Handel zu treiben, sowie von jenen, die vor den islamischen Invasionen nach Nordafrika geflohen waren.

Islamische Zeit

Im 14. Jahrhundert migrierten viele Mauren und Juden, die vor Verfolgung in Spanien flohen, südwärts in das Gebiet um Timbuktu, das zu der Zeit Teil des Songhai-Reichs war. Darunter war die Familie Kehath (Ka’ti), die von Ismael Jan Kot Al-yahudi aus Scheida in Marokko abstammte. Söhne dieser prominenten Familie gründeten nahe Timbuktu drei Dörfer, die immer noch existieren – Kirshamba, Haybomo und Kongougara. Im Jahr 1492 kam Askia Mohammad I in der zuvor toleranten Region von Timbuktu an die Macht und verfügte, daß Juden zum Islam konvertieren oder wegziehen mußten; der Judaismus wurde in Mali illegal, wie es auch im katholischen Spanien im selben Jahr der Fall war. Dies beruhte auf dem Rat von Muhammad al-Maghili.

Wie der Historiker Leo Africanus im Jahr 1526 schrieb:

„In Garura gab es einige sehr reiche Juden. Die Intervention des Predigers (Muhammid al-Maghili) aus Tlemcen löste die Plünderung ihrer Waren aus, und die meisten von ihnen sind von der Bevölkerung getötet worden. Dieses Ereignis fand in demselben Jahr statt, in dem die Juden vom katholischen König aus Spanien und Sizilien vertrieben worden waren.“

Leo Africanus schrieb weiters:

„Der König (Askia) ist ein erklärter Feind der Juden. Er wird nicht erlauben, daß irgendwelche von ihnen in der Stadt leben. Wenn er hört, daß ein Berberkaufmann sie besucht oder Geschäfte mit ihnen macht, beschlagnahmt er seine Waren.“

Juden der Sahara

Es scheint wenig Zweifel zu geben, daß Juden sich großteils mit Berbern vermischt haben, die in der marokkanischen und algerischen Sahara leben. Man glaubt, daß manche Berberclans einst Juden gewesen sind, und laut einer anderen Überlieferung stammen sie von den Philistern ab, die aus Kanaan vertrieben wurden. Es gibt eine Überlieferung, daß Moses in Tlemçen begraben worden sei, und die Anwesenheit einer großen Zahl von Juden in diesem Teil Afrikas wird nicht nur durch die vielen heiligen Orte und Schreine mit biblischen Namen bezeugt, die den Moslems genauso wie den Juden heilig sind, sondern auch durch das dortige Vorhandensein einer großen Zahl jüdischer Sagen. L. Rinn sagt: „Bestimmte Berberstämme gehörten lange Zeit der jüdischen Religion an, besonders in Amès, und sogar heute sehen wir unter den Hanesha von Sukahras (Algerien) einen halbnomadischen Stamm von Israeliten, der sich ganz der Landwirtschaft widmet.“

Zusätzlich kann festgehalten werden, daß Juden in den berberischen „ksus“ (befestigten Dörfern) überall entlang des südlichen Marokko und in der angrenzenden Sahara zu finden sind. Daher gibt es in Outat nahe Tafilalt eine Mellah mit etwa 500 Juden, und in Figuig eine Mellah mit 100 Juden. Wenn man weiter südwärts nach Tuat geht, gibt es dort eine große Gemeinde von Juden in der Oase von Alhamada; und in Tamentit, zwei Reisewochen von Tafilalt entfernt, sollen die 6000 oder 8000 Einwohner die Nachkommen von Juden sein, die zum Islam konvertierten. Noch weiter im Westen liegt Ogulmin mit 3000 Einwohnern, von denen 100 Juden sein sollen.

Die Verbindung mit den Daggatun

Die Daggatun waren ein nomadischer Stamm jüdischen Ursprungs, der in der Nachbarschaft von Tamentit in der Oase von Tuat in der marokkanischen Sahara lebte. Ein Bericht über die Daggatun wurde erstmals von Rabbi Mordechai Abi Serour aus Akka (Marokko) geliefert, der im Jahr 1857 durch die Sahara nach Timbuktu reiste und dessen Bericht über seine Reisen im „Bulletin de la Société de Géographie“ veröffentlicht wurde. Laut Rabbi Serour lebten die Daggatun in Zelten und ähnelten den berberischen Kel Tamesheq (Tuareg), unter denen sie lebten, in Sprache, Religion und allgemeinen Gebräuchen. Sie sind den Tuaregs untertan, die mit ihnen keine Mischehen eingehen. Rabbi Serour sagt auch, daß ihre Ansiedlung in der Sahara am Ende des 7. Jahrhunderts (moslemischer Zeitrechnung) stattfand, als Abd al-Malik den Thron bestieg und das Land bis Marokko eroberte. In Tamentit versuchte er die Einwohner zum Islam zu bekehren, und als die Juden großen Widerstand leisteten, vertrieb er sie in die Wüste von Ajaj, wie er es auch mit den Tuaregs tat, die den Islam nur teilweise angenommen hatten. Abgeschnitten von jeglicher Verbindung mit ihren Brüdern, verloren diese Juden in der Sahara nach und nach ihre jüdischen Praktiken und wurden nominell Moslems.

Eine Karawane nähert sich Timbuktu im Jahr 1853 (aus Travels and Discoveries in Northern and Central Africa von Prof. Dr. Heinrich Barth, Band iv, London 1858).

Andere Berichte identifizieren eine Gruppe von „Arabern“, die nach Ajaj vertrieben wurde, mit den Mechagra, die von Erwin von Bary erwähnt wurden, unter denen immer noch ein paar Juden leben sollen. Victor J. Horowitz spricht ebenfalls von vielen freien Stämmen in den Wüstenregionen, die jüdischer Herkunft sind, aber allmählich jüdische Gebräuche abgelegt und anscheinend den Islam angenommen haben. Unter diesen Stämmen, sagt er, gibt es die Daggatun, die mehrere tausend zählen und über mehrere Oasen in der Sahara verstreut sind, sogar bis zum Fluß Dialiva (Djoliba?) oder Niger. Er sagt auch, daß sie sehr kriegerisch sind und in ständigem Konflikt mit den Tuareg leben. Laut Horowitz sind die oben erwähnten Mechagra ebenfalls als einer dieser jüdischen Stämme zu zählen. Horowitz war nie in Afrika gewesen, sondern stützte sich hauptsächlich auf Gerüchte, die in der europäischen jüdischen Gemeinschaft verbreitet sind.

Rabbi Mordechai Aby Serour und die letzte Gemeinde in Timbuktu

Rabbi Mordechai Aby Serour kam 1859 mit seinem Bruder Yitzhaq aus Marokko, um ein Händler in Timbuktu zu werden. Zu der Zeit von Rabbi Serours kühnem Unternehmen waren direkte Handelsbeziehungen mit dem Inneren von Westafrika (das von ihnen damals Sudan genannt wurde) von moslemischen Kaufleuten monopolisiert. Nichtmoslems waren von diesem Handel ausgeschlossen, weil arabische Kaufleute entschlossen waren, ein Eindringen in ihre lukrativen Geschäfte zu verhindern.

Rabbi Mordechai Aby Serour, ungefähr in den 1870ern bis 1880ern. Letzter Rabbi von Timbuktu.

Als Mann mit kosmopolitischer Erfahrung war er gut dafür geeignet, ein Händler an diesem Ort und zu dieser Zeit zu sein. Er war schlau, gerissen, beredt, verwegen, und am wichtigsten war, daß er das koranische Gesetz genauso gut kannte wie die meisten gelehrten Moslems. Während all seiner Reisen nach Timbuktu zog Rabbi Serour es vor, den Großteil seiner Waren von bejaoui durch die Sahara transportieren zu lassen. Der Begriff bejaoui bezeichnet einzelne Kamele oder kleine Gruppen von Kamelen, die Reisende manchmal ohne Handelswaren oder Gepäck trugen und von eingeborenen Führern begleitet wurden.

Das ehemalige Haus von Rabbi Mordechai Aby Serour in Timbuktu, das er ungefähr in den 1870ern bis 1880ern benutzte, auch als Synagoge.

Als Jude konnte er sein Handelsunternehmen nicht gründen, daher wandte er sich an den Regionalherrscher, der zu der Zeit ein Emir der Fulani war, und handelte einen geschützten Status als Dhimmi aus. Zwischen 1860 und 1862 waren Rabbi Serour und sein Bruder Yitzhaq in der Lage, erfolgreich zu werden, und sie wurden in der Gegend sehr bekannt. Nachdem er ein kleines Vermögen verdient hatte, kehrte Rabbi Serour im Jahr 1863 nach Marokko zurück. Er gab seinem Vater eine große Summe Geld und überredete seine anderen Brüder dazu, sich ihm bei seinem nächsten Unternehmen nach Timbuktu anzuschließen. Im Jahr 1864 hatte die jüdische Kolonie in Timbuktu Grund zum Jubeln, nachdem sie zum Ende des Jahres elf ansässige erwachsene männliche Mitglieder hatten. Dies war wichtig, da es bedeutete, daß sie einen Minjan bilden und eine Synagoge gründen konnten. Dies waren:

  • Rabbi Mordechai Aby Serour
  • Mordechais Brüder Esau, Avraham und Yitzhaq
  • Esaus Söhne Aharon und David
  • Aharons Sohn Yitzhaq
  • Moussa (Mordechais Schwager)
  • Moussas Sohn David
  • Rabbi Raphael
  • Shimon Ben-Yaaqov

Kap Verde

Hauptartikel: History of the Jews in Cape Verde

Manuel I. beschloß im Jahr 1496, Tausende Juden nach São Tomé, Príncipe und Kap Verde zu vertreiben. Die Zahl der zu dieser Zeit Vertriebenen war so groß, daß der Begriff „Portugiese“ beinahe solche jüdischer Herkunft bedeutete. Diejenigen, die nicht vertrieben wurden, wurden zwangsbekehrt oder hingerichtet. Während des frühen 19. Jahrhunderts siedelten Juden sich auch in Santo Antão an, wo es immer noch Spuren ihres Einflusses im Namen des Dorfes Sinagoga gibt, das an der Nordküste zwischen Ribeira Grande und Janela liegt, und im jüdischen Friedhof bei der Ortschaft Ponta da Sol. Ein letztes Kapitel der jüdischen Geschichte in Kap Verde fand in den 1850ern statt, als marokkanische Juden ankamen, besonders in Boa Vista und Maio, um Handel mit Häuten zu treiben.

Thematisch verwandte Texte

Aufzeichnungen der jüdischen Geschichte von Mali sind in der Bibliothek Kati Andalusi immer noch zu finden. Ismael Diadie Haidara, ein Historiker aus Timbuktu, besitzt alte arabische und hebräische Texte in den historischen Aufzeichnungen der Stadt. Er hat auch seine eigene Vergangenheit erforscht und entdeckt, daß er von den marokkanisch-jüdischen Händlern der Familie Abana abstammt. Als er ältere Leute in den Dörfern seiner Verwandten befragte, entdeckte er, daß das Wissen über die jüdische Identität der Familie bewahrt worden war, heimlich, aus Furcht vor Verfolgung.

Vor kurzem ist die persönliche Bibliothek des ersten Mahmoud Kati ans Licht gekommen, die über seine Nachkommen weitergegeben und bis mindestens ins 17. Jahrhundert von ihnen erweitert worden war. Diese außergewöhnliche „Entdeckung“ wurde vom jungen malischen Historiker Ismaël Diadié Haïdara gemacht, einem Mitglied des Kati-Clans und Autor mehrerer Bücher, einschließlich L’Espagne musulmane et l’Afrique subsaharienne („Das moslemische Spanien und subsaharische Afrika“, 1997) und Les Juifs de Tombouctou („Die Juden von Timbuktu“, 1999). Die Bibliothek befindet sich gegenwärtig im Besitz zweier Zweige des Kati-Clans im Dorf Kirshamba, etwa 160 Kilometer westlich von Timbuktu. Bis zu 1700 von geschätzten 2000 Manuskripten in der Bibliothek sind von Abdul Kader Haïdara, dem in Timbuktu ansässigen Experten für arabische Manuskripte und Wächter der Mamma-Haidara-Gedächtnisbibliothek, die gegenwärtig mit einem Zuschuß von der Mellon Foundation wiederhergestellt wird, untersucht und beurteilt worden.

Die Handelsdokumente wiesen auf insbesondere drei Familien hin: die Familie Kehath (Ka’ti), die aus dem südlichen Marokko kam und im Jahr 1492 zusammen mit der restlichen Bevölkerung konvertierte; die Familie Cohen, die vom marokkanisch-jüdischen Händler al-Hajj Abd al-Salam al Kuhin abstammte, der im 18. Jahrhundert in der Gegend von Timbuktu ankam, und die Familie Abana, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam.

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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Ein Kommentar

  1. Hat dies auf My Blog rebloggt.

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