Tavernenrunde 9: Frühjahrstaverne 2019

Paul Detlefsen, „Spring Morn.“

Anläßlich Imbolc, dem Fest zum Beginn der hellen Jahreshälfte (im christlichen Sinne: Mariä Lichtmeß) habe ich hier als Fortsetzung der Tavernenrunde 8: Herbst/Winter 2018 eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet.

Die Wiedergabe der Szene in der „Taverne zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasyroman „Ein Mittsommernachtssturm“ mit ihren Bezügen zu einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis ist in der ursprünglichen Tavernenrunde 1 so wie etlichen späteren nachzulesen.

Interessante Diskussionsstränge aus früheren Tavernenrunden:

Tavernenrunde 2:

Diskussion über AltLite, AltRight, Meme Magic, Trumpismus, Pepe the frog etc., ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 3:

Lange Diskussion über die Alt-Rightosphäre, Anglin, Daily Stormer, weev, „White Sharia“, das Feminismusproblem und das Mann-Frau-Verhältnis im weißen Abwehrkampf, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 5:

Der Libertarianismus- und Elitismus-Austausch, ab diesem Kommentar von branfendigaidd

Tavernenrunde 6:

Der „Exo-Juden / Judeo-Aliens“-Austausch, ab diesem Kommentar von mir (als Deep Roots)

Der „Hopium“-Strang, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 7:

Der Abgang von Nuada im Siechkobel und ihr Erscheinen bei uns, sowie die anschließende Diskussion über die Zustände im Siechkobel und über die „rechte“ Szene, „Mount Stupid“ etc., ab diesem Kommentar von pils

Tavernenrunde 8:

Diskussion über die aktuellen Zustände auf PI ab dem Strangeröffnungskommentar von hildesvin unter Beteiligung von Osimandia (ab hier)

Über die mysteriösen Tunnelanlagen („Erdställe“) und sonstigen prähistorischen Hinterlassenschaften aus Stein im Raum Vorau und Klosterneuburg ab diesem Kommentar von mir

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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84 Kommentare

  1. Scriabin schreibt: (Einer von Killerbees Leckern)

    3. Februar 2019 um 11:08

    Als in Deutschland noch Dichter und Denker am Werk waren, war man sich des Charakters der Angelsachsen voll bewusst. So heisst es etwa in Goethes Faust:

    So bringt der Welt den Schwarm, der erst erquickt,
    Um dich und Feld und Aue zu ersäufen.
    Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
    Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen,
    Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
    Und lispeln e n g l i s c h , wenn sie lügen.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Darüber ließ sich, in vergleichbarem Zusammenhang, schon Victor Klemperer, leider zurecht, spöttisch aus. Gemeint ist nun einmal „die Gattung der Engel“ (Jobsiade), mitnichten die Angelsachsen.

    14

    2

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  2. WordPress ist ein Schwein, das war mein dritter Versuch. Don’t rate this, und wo die 14 und die 2 herkommen, mag Jahwe wissen.

    Antwort
    • Jahwe spricht nicht mehr mit mir, daher weiß ich es auch nicht… aber es wäre interessant zu wissen, ob andere Kommentatoren auch hin und wieder solche Erfahrungen machen oder ob speziell zwischen Dir (bzw. Deiner Adresse oder was auch immer) und WordPress eine solche Unverträglichkeit besteht.

      Antwort
  3. Heute vor sechs Jahren bin ich mit „Morgenwacht“ an die Öffentlichkeit gegangen.

    Seit dieser Zeit hat der Blog 1.126.594 Zugriffe bekommen (davon 314.247 für „Startseite /Archivseiten“).

    Nach Ländern aufgeschlüsselt sieht das so aus:

    851.653 aus Deutschland
    107.542 aus Österreich
    45.690 aus der Schweiz
    29.400 aus den Vereinigten Staaten
    10.033 aus Italien
    5.972 aus den Niederlanden
    5.422 aus Spanien
    4.556 aus Großbritannien
    4.365 aus der EU ohne nähere Länderangabe
    3.700 aus Frankreich
    3.021 aus Brasilien
    2.718 aus Ungarn
    2.588 aus Kanada
    2018 aus Belgien
    1.734 aus Norwegen
    1.724 aus Thailand (Urlauber?)
    1.549 aus der Tschechischen Republik
    1.516 aus der Türkei
    1.403 aus Griechenland
    1.275 aus Polen
    1.070 aus Luxemburg
    1.061 aus Schweden
    1.007 aus Rußland
    849 aus Paraguay („Reichsdeutsche“?)
    811 aus Taiwan
    776 aus Dänemark
    763 aus Irland
    745 aus Südafrika
    680 aus Kroatien
    679 aus Australien
    656 aus Japan
    650 aus Hongkong
    611 aus Portugal
    606 aus Israel

    Den „ferner liefen“-Rest lasse ich weg.

    Mit heutigem Stand sind 1.033 Artikel bzw. sonstige Beiträge (z. B. Geschichten oder Geschichtenteile) veröffentlicht.

    Es gibt – einschließlich meines jetzigen – 3.005 veröffentlichte Kommentare. Davon sind allein 832 von mir als Lucifex, plus weitere 195 als Deep Roots, 24 als Lichtschwert und… 16 als Cernunnos (ja, das bin auch ich, wie Tyrion L. hier richtig erkannt hat.).

    30 Kommentare sind von Osimandia, alle seit ihrem Abgang aus dem Siechkobel (zu AdS-Zeiten hat sie hier ja nicht kommentiert, und auch nach dem Ende von AdS bis zum Bruch mit den PIfanten nicht).

    252 Kommentare sind von hildesvin, 138 von Luftpost, 135 von pils, 122 von Harald, 87 von dagtatmax, 84 von reinigungskraft, 60 von zippelmütz, 57 von Jouri, 47 vom Kleinen Eisbären, 43 von Nordlaender, 36 von branfendigaidd, 25 von Edith Schlösser alias Wanda Sakrotzki, 21 von KlaasAvenstaken, 18 von Fackel, 15 von Tekumseh, 13 von lupus, 10 von logos, je 8 von bertinia und Ennrichs Besen, 6 von ms241, 4 von Kelte und 4 von Tyrion L. (als „Dystopianer“).

    Die Zahlen für eventuelle Kommentatoren, die schon länger nichts gepostet haben und die mir deshalb nicht im Gedächtnis sind, habe ich nicht ermittelt, und reine Reblog-Meldungen sind ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Antwort
  4. Lucifex
    Schade das vom G43 nur so wenige hergestellt wurden:

    Antwort
  5. Ja, so ein Ding wäre zu mögen. Ein Freund von mir war vor Jahren einmal an einem alten Mann dran, der eines seit Kriegsende versteckt zu haben behauptete, aber er ist gestorben, bevor mein Freund ihn dazu bringen konnte, es ihm zu zeigen und eventuell zu verkaufen. Jetzt wartet dieser Schatz darauf, irgendwann von jemand anders gefunden zu werden.

    Hier ist ein längeres Video (24 min.) über das G 43:

    Interessanterweise findet der Mann, der es vorstellt, die 8 x 57 IS „angenehm zu schießen“ („I like this cartridge“). Er schießt auch recht treffsicher damit und verfeuert vier Magazinfüllungen ohne Störung.

    Antwort
  6. Meldung von heute auf orf.at:

    Russland will Trennung vom Internet testen

    Russland will sich offenbar kurzfristig vom Internet trennen. Laut BBC handelt es sich dabei um ein Experiment, um sich auf künftige Cyberkriege vorzubereiten. Die Trennung soll noch vor 1. April stattfinden, ein exaktes Datum sei noch nicht genannt worden, berichtete BBC heute unter Berufung auf die Technologiewebsite ZDNet.

    Die Ergebnisse des Experiments sollen schließlich in einen Gesetzesentwurf einfließen, der bereits im Dezember 2018 ins Parlament eingebracht wurde. Laut ZDNet sah der Erstentwurf vor, dass russische Internetanbieter die Unabhängigkeit russischsprachiger internetangebote (Runet) im Falle einer „ausländischen Aggression“ gewährleisten sollten, wenn es zu einer Abkapselung kommt.

    „Technische Mittel“ installieren

    Außerdem müssten russische Telekommunikationsfirmen „technische Mittel“ installieren, um den gesamten russischen Internetverkehr an Austauschstellen umzuleiten, die von der russischen Telekomaufsichtsbehörde Roskomnazor verwaltet werden.

    Roskomnazor soll laut ZDNet den Datenverkehr überprüfen, um verbotene Inhalte zu blockieren, und um sicherzustellen, dass der Datenverkehr zwischen russischen Nutzern und Nutzerinnen im Land bleibt und nicht über Server im Ausland umgeleitet wird, wo er abgefangen werden könnte.

    Der Test sei bereits im Jänner genehmigt worden, hieß es in den Berichten. Alle Internetbetreiber hätten den Zielen zugestimmt, äußerten aber Bedenken bei der technischen Umsetzung. Deshalb soll das Experiment Daten über die Folgen einer Trennung liefern.

    Eigene Version des Adressensystems des Internets

    Wie BBC zudem berichtete, gehöre zu den im Gesetz beschriebenen Maßnahmen, dass Russland eine eigene Version des Adressensystems des Internets (Domain Name System) aufbaut. Das soll dann zum Hauptbestandteil des Runet sein, wenn die Betreiber das Land vom Rest der Welt trennen.

    Das Gesamtziel bestehe nach Ansicht von ZDNet darin, dass die russischen Behörden ein Filtersystem wie Chinas „Great Firewall“ implementieren, das schon jetzt den Internetverkehr des Landes überwacht und zensuriert. Möglich wäre aber auch ein funktionsfähiges landesweites Intranet, wie es bereits in Nordkorea der Fall ist. Dort heißt es Kwangmyong und wird staatlich kontrolliert.

    Für die nötige technische Umrüstung, die nach dem Test auf die russischen Unternehmen zukommen könnte, sollen die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen aufkommen.

    Das könnte für diejenigen von euch relevant sein, die über russische Mailadressen kommunizieren oder hier kommentieren, oder die andere Sachen über russische Server laufen haben.

    Antwort
  7. Fackel

     /  Februar 11, 2019

    Auch wenn es nicht die entsprechende Jahreszeit ist:

    Lettland / Latvia

    Antwort
  8. Das ist ein sehr schönes Lied, Fackel. Laima habe ich übrigens nachgegoogelt: sie ist in der baltischen Mythologie die Personifizierung des Schicksals von Glück und Unglück und nahm in christlicher Zeit Züge der heiligen Maria an. Als Schicksalsgöttin war sie also eine baltische Entsprechung zu Fortuna, und das bringt mich auf eine weitere Videoverlinkung, nämlich die Szene in John Boormans Film „Excalibur“, wo die Tafelritter zu „O Fortuna“ aus Carl Orffs „Carmina Burana“ unter blühenden Obstbäumen ausreiten:

    Zu dem Lied aus Lettland paßt auch dieser Artikeldoppelpack:

    Die singende Revolution (Matt Parrott) / Und wer nicht singt, der küsst (Susanne Frömel, GEO)

    …sowie das darin verlinkte Video mit dem estnischen Lied „Isamaa ilu hoieldes“ (ungefähr: „Bewahrt die Schönheit der Heimat“) der Gruppe Ühenkoorid, dargeboten in einem großen Freiluftkonzert beim X. Laulupidu am 1. Juli 2007 (am Schluß fehlt leider der Ton):

    Das öffentliche Gesicht des lettischen Volkes ist für mich immer die Opernsängerin Elīna Garanča gewesen, deren Schönheit eigentlich fast schon ein süßer Schmerz ist:

    …und bei „Opernsängerin aus dem baltischen Raum“ ist mir wieder diese Einlage der finnischen Opernsängerin Sirkka Lampimäki am Schluß ihres Liedes aus „Die Fledermaus“ eingefallen:

    Antwort
    • Fackel

       /  März 3, 2019

      @Lucifex , danke für die weiteren Informationen, wunderbare Frauen, wunderbare Stimmen!

      Antwort
  9. logos

     /  Februar 13, 2019

    EUROPA meine große Liebe !

    Antwort
  10. Was macht eigentlich Osimandia?

    Antwort
  11. Osi ist soweit wohlauf; sie hat zur Zeit nur ein mentales Energietief. Zuletzt hat sie mir zu Weihnachten geschrieben, und ich schreibe ihr ab und zu etwas. Ich hoffe, daß sie dieses Tief bald wieder überwindet und aus ihrer Klause hervorkommt.

    Antwort
  12. Ja so wird es sein, es ist ja nicht das erste mal. Aber immer wenn sie ihr „Tief“ über wunden hat war sie danach noch stärker. Sie ist wirklich ein Jahrhundertgeschenk an das Deutsche-Volk.

    Antwort
  13. Sie hat mir zu Weihnachten konkret geschrieben, daß sie dieses Tief hat und daß sie hofft, es bald zu überwinden.

    Und ich hoffe, sie schaut noch ab und zu hier herein und liest Dein schönes und wahres Kompliment im obigen Kommentar – vielleicht gibt ihr das den nötigen Auftrieb.

    Antwort
    • Da müssen wir uns überhaupt keine Sogen machen, die Energie um aus den Tief zu kommen liegt in dem Tief selbst. Das „Tief“ wird sie speisen und mit neuer Kraft erfüllen. Aber das machen wir doch sowieso schon tagtäglich um den Alltag zu überstehen.

      Unsere Freunde haben sich gegen die Natur gestellt, aber die Natur ist auf unserer Seite.
      Die können überhaupt nicht gewinnen.

      Antwort
  14. Danke! Dank für den lettischen Chor, für dieses Heimatlied!! Mein Gott, was für ein überwältigender Eindruck!

    Antwort
  15. 5 Antworten zu Vladimir Putin / Russland
    1. FredoKaztro schreibt:
    17. Februar 2019 um 20:50
    Und wie so oft muss ich dir, liebe Killerbiene, ohne jetzt „arschkriechen zu wollen“, zustimmen. Entweder so, oder sehr ähnlich sieht es auch mit Sicherheit aus auf der Weltbühne.
    Habe übrigens vergangene Woche in einer lokalen Aldi(Süd)Filiale an der Kasse beobachten können, wie eine Gruppe von 4 oder 5 Eritraern (die erkennt man ja immer gut heraus von der Optik her. Bei anderen Nationen bin ich mir nie so sehr sicher, aber Eritraer stechen heraus) nicht verstehen konnte/wollte, dass sie ihren Lebensmittelgutschein bis zum darauf stehenden Betrag verbrauchen müssen, da sie das Restgeld sonst dem Jobcenter zurückschenken. Jedenfalls war das Geschrei groß und extrem aggressiv, da die Jungs lautstark das Rückgeld, welches es ja durch die Regelung der Behörden garnicht erst gibt, forderten. An der Kasse saß die vielleicht 18 oder 19 Jährige maximal 55Kg leichte Azubine alleine und wurde, wie beschrieben offensichtlich bedroht. Dahinter in der Schlange mehrere DEUTSCHE Herren zwischen ca 20-60 Jahren. Denkste, einer hätte mal das Maul aufgemacht? Ich war ziemlich weit hinten im Laden, sonst hätt ich womöglich geholfen.
    Andererseits: „Wieso soll ich mich für die 10€ vom Aldi/Jobcenter/Eritraer XY im Zweifelsfall von 4-5jungen Burschen verprügeln/abstechen lassen. Helfen wird mir ja, wie man an der Situation mit der Azubine ja bereits sehen konnte definitiv niemand!“
    Ende vom Lied war übrigens, dass die Kassiererin denen Geld gab und nachdem die den Laden verlassen haben, in den Nebenraum ging (wahrscheinlich Polizei gerufen?)
    In der Lokalpresse stand nichts und in der Zeit, in der ich noch im Laden und der Nähe war, gab es nichts mit Polizei/hörbaren Sirenen etc. Und bei den ganzen unwichtigen Meldungen hätte ein Raubüberfall auf einen Supermarkt ja eigentlich Erwähnung finden müssen
    ++++++++++++++++++++++++++++++

    >Ich war ziemlich weit hinten im Laden, sonst hätt ich womöglich geholfen. <

    Es ist mir leider nicht gelungen, das Zeug zu komprimieren …
    Der Artikel Killerbees zeigt ihn wieder einmal in Höchstform, geschenkt.
    Den Kommentar seines Leckers FredoKaztro halte ich jedoch für wert, zur Kenntnis genommen zu werden.

    Antwort
  16. bertinia

     /  Februar 19, 2019

    Den selbstgefälligen Anschuldigungen wie, dass die Deutschen dumm und feige wären und den kollektiven Tod verdienen würden, möchte ich gern einen Vergleich entgegensetzen:

    Ob man auch ein kleines Kind, dass Zeit seines Lebens nur unterdrückt und von allen Seiten (selbst aus seiner eigenen Familie) runtergebuttert wurde, als Feigling hinstellen würde, das ja nur endlich mal aufstehen und was sagen müsse (was man aber selber nicht macht weil man ja grad so weit hinten in der Schlange steht)?
    Jedem würde die kalte Verkommenheit und unverschämte Herzlosigkeit sofort ins Auge springen.

    Vor allem da unsere Unterdrückung ja noch etwas professioneller abgezogen wird…

    Wenn ich aber daran denke, dass Killerbee ein halber Asiate sein soll, kann ich viel leichter verstehen, dass er solche solidaritätszersetzenden Aussagen tätigen kann ohne sich selbst ein wenig getroffen zu fühlen. (Vielleicht wurde er von einer Nationalisten-Gruppe aufgrund seiner Ethnie verschmäht und führt jetzt seinen Rachefeldzug um unser Volk zu beleidigen)

    Antwort
    • „Mein liebster Sport ist Bienenmord“ scheint sich da jemand gesagt zu haben – oder der Gilb wollte einem solchen zuvorkommen. Wenn man seine Seite aufruft, kommt diese Meldung:

      killerbeesagt.wordpress.com is no longer available.

      Weiß jemand, wie lange dieser Blog schon weg ist, oder warum?

      Antwort
      • Auf Lupo Cattivo wurde so vor 2 bis 3 Wochen davon gesprochen das Killerbee weg ist. Habe das aber nicht geprüft.

  17. Auch noch etwas zu Aristokraten: Ende des 16. Jahrhunderts gehörte die südliche Ecke Schwedens, wo die Danen ohnehin herstammen, noch zu Dänemark. Das gewöhnliche Volk beiderseits der Grenze war in beträchtlichem Maß miteinander verwandt und verschwägert. Dessen ungeachtet verlangten die sogenannten Adeligen beider Seiten mit großer Selbstverständlichkeit, daß ihre Untergebenen in ihren Fehden als Fußvolk ihre Haut zu Markte tragen und ggf. auch den eigenen Bruder erschlagen sollten. Es kam zu einer Art früher Friedensbewegung, mit gemeinschaftlichem Verweigern der Heerfolge, und, bin jetzt nicht ganz sicher, mit ziemlichem Erfolg. ——-
    Las ich so vor ~ 13 Jahren in einer bunten Monatszeitschrift dort, so aus dem Gedächtnis hervorgeholt.

    Antwort
  18. Ganz ähnlich zerrten auch in anderen europäischen Ländern Adelige ihre Untertanen wegen ihrer Streitigkeiten mit Standesgenossen in landesinterne Kriege, sodaß Deutsche gegen andere Deutsche kämpfen mußten, Franzosen gegen Franzosen oder Engländer gegen Engländer.

    Antwort
  19. Hier ist ein 17 Minuten langes Video – wieder mit hickok45, der im weiter oben von mir verlinkten Video das Selbstladegewehr G43 vorstellt – in dem das deutsche Sturmgewehr 44 vorgeführt wird:

    Antwort
  20. Die AK 47 ist zwar eine Weiterführung des Grundkonzepts des StG 44 – allgemeine Form und Größe, Gasdrucklader mit Gaszylinder über dem Lauf, für verkürzte Gewehrpatronen eingerichtet statt für Pistolenmunition wie Maschinenpistolen -, aber konstruktiv doch eine eigenständige Waffe, wie man in dieser 24 Minuten langen Anleitung von John Hickok für das Zerlegen, Reinigen und Zusammensetzen einer Kalaschnikow sieht (vgl. das StG-44-Video, wo er die Waffe ebenfalls zerlegt):

    Statt eines Kippblockverschlusses wie das StG 44, wo die Nase des Verschlußträgers den Verschlußkörper an einer entsprechenden Nase aus der Verriegelung hebt, hat die AK 47 einen überraschend zierlichen Drehkopfverschluß, der im Verschlußträger um seine Längsachse rotiert und mit Warzen verriegelt. Die Zerlegung geht ganz anders (aus der Fuge um den Drücker hinten, mit dem man das Gehäuseoberteil abnimmt, faucht einem übrigens bei jedem Schuß ein Stoß Pulvergase ins Gesicht, was einen überrascht, wenn man das erste Mal mit so einem Ding schießt), die Schließfeder sitzt oben im Gehäuse statt im Kolben, statt des getrennten Sicherungshebels und Feuerwahl-Schaltbolzens des StG 44 hat die Kalaschnikow den langen Dreistellungs-Hebel auf der rechten Seite, wo die oberste Position „Gesichert“ ist, die erste Raste darunter praxisgemäß die Dauerfeuerstellung und die unterste die Einzelschußstellung. Der Drehkopfverschluß ist heute übrigens die verbreitetste Verschlußart bei Sturmgewehren, während mir als Nachkriegsbeispiel für einen Kippblockverschluß auf die Schnelle nur das belgische FAL von FN einfällt, dessen österreichische Lizenzversion Sturmgewehr 58 ich beim Bundesheer hatte (das britische L1A1 ist auch eine Variante davon, die so konsequent von metrischen auf Zollmaße umgestellt wurde, daß nur die Magazine mit anderen FALs austauschbar sind).

    Antwort
  21. Beim Anblick des Sicherungshebels am StG 58 ist mir wieder eine Begebenheit aus meiner Bundesheerzeit eingefallen, wo ich bei einem Marsch durch einen tiefverschneiten Bergwald meine Handschuhe vergessen hatte und mein Daumen am kalten Metall und Plastik so taub war, daß ich nicht merkte, daß der Sicherungshebel auf Dauerfeuer stand (es waren zwar nur Platzpatronen drin, aber einen Anschiß vom Ausbilder hätte es trotzdem gegeben, wenn ihm das vor mir aufgefallen wäre).

    Hier sind noch drei Sturmgewehr-Videos:

    Top Ten Combat Rifles – FN FAL, worin erwähnt wird, daß das FAL stark vom deutschen Sturmgewehr 44 beeinflußt war (auch das Abklappen des Unterteils zum Zerlegen war eine Parallele, wenngleich der Kolben nicht separat abzunehmen war, sondern ein Teil des Unterteils):

    How the U.S. got shafted out of the FN FAL:

    „The AK-47 screams reliability, but has a questionable past“, worin erläutert wird, daß Michail Kalaschnikow bei seiner Waffe Einflüsse und Anregungen von drei Waffen verwertete – dem amerikanischen Garand M1, dem sowjetischen Simonow SKS 45 und dem Sturmgewehr 44 – und spät zugab, daß er bei der Entwicklung der AK 47 zur Truppentauglichkeit Hilfe von Hugo Schmeisser hatte, der zu der Zeit Quasi-Kriegsgefangener der Sowjetunion war:

    Antwort
  22. Fackel

     /  März 11, 2019

    In Erinnerung an frühere hier nach langer Zeit ein Dávila-Zitat in einer Taverne:

    „Eines Tages wird es möglich sein, die Geschichte der letzten einhundertfünfzig Jahre ausreichend genau zu schreiben, nicht deshalb, weil man Statistiken, Zeitungen, Filme und vielfältige, verschiedenartige Dokumente hat, sondern vor allem und vielleicht nur, weil es ein umfangreiches Romanschaffen gegeben hat.“

    Nicolás Gómez Dávila (1913-1994)

    Antwort
  23. Ein interessantes Zitat!

    Siehe dazu auch, was ich damals (als Deep Roots) in diesem Kommentar zu Osimandias „Wissen bewahren“ geschrieben habe:

    Auf das von mir in meinem Kommentar Nr. 1 (im Originalstrang auf „As der Schwerter“) angesprochene Thema der Bewahrung von Büchern möchte ich auch noch einmal zurückkommen. Diese ist deshalb eine wichtige Aufgabe, weil die aufgrund von Social-Media-Streß und Reizüberflutung durch Internet, Kino und Fernsehen lesefaul gewordenen jüngeren Generationen leider wenig Bezug zu Büchern haben. Ein Bekannter, der gerne Flohmärkte mitveranstaltete, hatte schon vor etlichen Jahren das Angebot eines Freundes, nicht mehr gebrauchte Bücher (auch Erbstücke von seinem verstorbenen Vater) für diese zu übernehmen, mit der Begründung abgelehnt, daß Bücher dort kaum gehen. Das hat wohl die bedauerliche Folge, daß aus Platzgründen oder wegen Interessenwechsel auszumusternde oder von verstorbenen Angehörigen geerbte Bücher häufig einfach im Altpapiercontainer entsorgt werden, weil man sich die Mühe nicht antun will, wertschätzende neue Besitzer für sie zu suchen.

    Dabei wäre – abgesehen von Fließbandramsch – auch Belletristik erhaltenswert, sofern sie vom Erzählerischen her ansprechend ist und das Umfeld, in dem die Geschichten spielen, einigermaßen historisch korrekt wiedergegeben ist. Dadurch könnten künftige Generationen nicht nur Informationen über die Lebensumstände unserer Zeit sowie früherer Epochen erhalten (in Ergänzung zu solchen aus anderen Überlieferungen und archäologischen Funden), sondern es blieben auch Beispiele dafür erhalten, wie man sich früher ausgedrückt und welches Deutsch man gepflegt hat. Besonders in Zeiten, wo man sich vielleicht darum bemühen muß, von einem Pidgin-Kakaksprakh-Deutsch wieder zur Sprache der Vorfahren zurückzufinden, wäre so etwas wertvoll.

    Und als Fan von Science Fiction meine ich, daß Geschichten aus diesem Genre vielleicht einmal wichtig sein könnten, um daran zu erinnern, daß die weißen Völker einst von Zukünften geträumt haben, in denen ihre Nachkommen das Sonnensystem erforschen und gar zu anderen Sternen fliegen, um fremde Welten zu besiedeln – und daß sie sich zugetraut haben, solche Zukünfte auch zu verwirklichen.

    Antwort
  24. Fackel

     /  März 12, 2019

    Danke für die Rückmeldung, Lucifex! Mein Wunsch war und ist es vor allem, Mut zu machen für das Schreiben, allen, denen es gegeben ist. Es ist so wichtig für unsere Zukunft.

    Unsere Nachfahren brauchen unsere Visionen und es sollten so viele Einblicke in unser Denken und Handeln geschaffen und überliefert werden, wie es uns möglich ist. Diese Inspirationen werden gebraucht, um sozusagen auf diesen Ahnen-Schultern stehend weiterzudenken und weiterzuhandeln. Geschichten sind eine hervorragende Schatzkiste für unser Gedächtnis, das sieht man ja schon allein an den Märchen und Sagen, die uns noch viel Wesentliches mitteilen können.

    Und sogar wenige überlieferte Fragmente, wie sie Poul Anderson als Basis für seine Hrolf Krakis Saga zur Verfügung hatte, helfen, das Wesentliche darin in dieser neu daraus geschaffenen Fiktion zu erfassen. Auch die vielen Ebenen der Assoziationen und metaphorischen Bilder im kürzlich veröffentlichten „Mit dem Morgen kommt der Niedergang der Nebel“ von George R. R. Martin, die ja schon an dortiger Stelle von Dir erläutert wurden, sind ein erhellendes aktuelles Beispiel.

    Ohne alles weiter wiederholen zu wollen, genau in dem Sinne von dem, wie Du es hier geschrieben hast, ist neben allen anderen Genres auch gerade Science Fiction für die Sucher für die kommenden Generationen eine schöne Verdichtung unserer Träume und Sehnsüchte für eine Zukunft, die man uns vorzustellen uns derzeit so schwer macht. Das habe ich durch das Lesen der hier veröffentlichten Beiträge nun ebenfalls erkennen können.

    „Und als Fan von Science Fiction meine ich, daß Geschichten aus diesem Genre vielleicht einmal wichtig sein könnten, um daran zu erinnern, daß die weißen Völker einst von Zukünften geträumt haben, in denen ihre Nachkommen das Sonnensystem erforschen und gar zu anderen Sternen fliegen, um fremde Welten zu besiedeln – und daß sie sich zugetraut haben, solche Zukünfte auch zu verwirklichen.“
    ….
    Osimandias „Wissen bewahren“ ist mir bekannt, seitdem es bei ADS veröffentlicht wurde. Dorthin hatte ich ja leider erst 2015 gefunden, habe mir bis zur Löschung „‘nen Wolf gelesen“, allerdings wie hier auch nur selten kommentiert. (Noch unter anderem Namen, den ich bald darauf auf einen allgemeinen Hinweis auf MW hin geändert habe.)

    Durch die Blogroll auf ADS fand ich danach zügig zu Morgenwacht (+den Nachbarblogs). Seitdem habe ich hier sehr viel Lesezeit verbracht. Hut ab für den Einsatz, der hier über diese langen Zeiträume kontinuierlich geleistet wird! Danke auch an die Kommentatoren, die teilweise schon von ADS bekannt, nun ab und zu auch hier Beiträge und Analysen auf hohem Niveau liefern.

    „Wissen bewahren“ ist einer der Artikel, den ich gerade deswegen verinnerlicht habe, weil er zu Taten anregt. Wirklich inspiriert für etwas, was man leisten kann neben allem, was jeden sonst noch auf Trab hält.

    Dávila begleitet mich sogar schon länger als ADS und MW, hier zwei weitere Zitate ihm:

    „Die Überfülle des Mittelmäßigen und unsere eigene Unsicherheit raten uns, nicht zu schreiben, oder wenn wir uns nicht zurückhalten können, es diskret für uns selbst zu tun.“

    „Nur der führt sein Leben, der es beobachtet, denkt und in Worte faßt, die übrigen treibt das Leben vor sich her.“

    Er ist übrigens auch der Grund für meine „Südamerika Exkursionen“, um Akismet etc. wenigstens ein wenig augenverbunden zum „Topfschlagen-Spielen“ zu schicken, auch wenn dies wahrscheinlich nur wenig oder gar nichts nutzt.

    Beste Grüße aus Richtung Norden!

    Antwort
  25. Fackel

     /  März 13, 2019

    Oh wie wunderbar, sie ist wieder da!

    Antwort
  26. Aha, Du hast das verfrühte Osterei schon gefunden…

    Antwort
  27. Greg Johnson scheint leider unverbesserlich Hopium-süchtig zu sein:

    Why White Nationalists Like Andrew Yang

    Nicht nur, daß er bei aller Enttäuschung über Trump immer noch glaubt, The Donald hätte seine Versprechungen im Wahlkampf wirklich ehrlich gemeint und wäre von seinem Umfeld nur an deren wenigstens teilweiser Einlösung gehindert worden.

    Nein, er fährt jetzt voll auf den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Andrew Yang ab und will ihn nicht nur bei den Primaries der Dems unterstützen, sondern ihn auch wählen, wenn er wirklich antritt.

    Ganz abgesehen von der Frage, ob das mit dem universalen Grundeinkommen in der Praxis funktionieren würde: Wie kann man nur glauben, daß die Judeokratie Yang diese Maßnahme verwirklichen läßt, vor allem so, wie Johnson sie sich vorstellt, nämlich unter Abschaffung des Fed-Systems?

    Entweder ist das jetzt genauso ein Wählerfänger-Schwindel wie Trumps Mauerbau- und Einwanderungsbeschränkungsversprechen und wird von einem President Yang genauso fallengelassen wie Ersteres vom Trumpel – oder sie lassen es ihn in einer Weise machen, die zu ihren Plänen paßt. Vor allem werden sie es nicht mit der notwendigen Einwanderungssperre verwirklichen lassen, die eine zwingende Voraussetzung dafür wäre, daß Amerika mit einem System des allgemeinen Grundeinkommens (finanziert durch Gelddrucken!) nicht zum Sozialamt der Welt würde.

    Nach dem Lesen dieses Artikels habe ich ernsthaft an Gregs politischem Urteilsvermögen zu zweifeln begonnen. Anscheinend ist das Bedürfnis, irgendeinen neuen Großen (in dem Fall gelben) Führer und Hoffnungsträger zu haben, den man unblutig per Wählengehen ins Amt einsetzen kann, so groß, das es zu solchen Illusionen verleitet.

    Antwort
  28. Fackel

     /  März 29, 2019

    Klingende Funken

    Für das, was uns am höchsten steht,
    Für das, was uns am nächsten geht,
    Ward uns kein Lied zu eigen.
    Da hat man nur ein fromm Gebet
    Und – Schweigen.

    Ich bin ein Kind
    Und bleib‘ ein Kind,
    Weil ich nur so
    Den Himmel find‘.

    Was ich aus Trutz vollbracht,
    Wuchs voll Pracht über Nacht
    Und ward – verregnet.
    Was ich aus Lieb‘ gesät,
    Keimte stet, reifte spät
    Und ist gesegnet.

    O Wahrheitssucher, frage nicht:
    Wo ist sie?
    Du hast sie nicht, die kriegst sie nicht,
    Du bist sie.

    Peter Rosegger (1843–1918)

    Antwort
  29. Testsendung
    Zum Thema NS-Herrschaft und Drittes Reich würde ich erwähnen: Else Ury. Das war saudumm und verbrecherisch, wie mir ihr verfahren wurde. — Auch fand ich einen Fall einer jüdischen Witwe eines Deutschen sowie Mutter eines Ende 1939 gefallenen Wehrmachtssoldaten, die Ende 1944 von einer mecklenburgischen (früher wesentlich bedeutenderen) Kuhbläke durchaus noch nach Theresienstadt geschafft werden mußte. Und auch bitter: Der Fall Bruno Lüdke.

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  30. lupus

     /  April 12, 2019

    Unter dem Prepper-Artikel fand ich eine Kommentatorin namens Sara vor. Wird man auf Morgenwacht mittlerweile ironisch?

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  31. Schon auf die Idee gekommen, daß sie auch bloß so heißen könnte, ohne Jüdin zu sein, einfach weil ihren Eltern der Name gefallen hat, ohne daß sie sich mehr dabei gedacht hätten? Das gibt es ja öfters, auch bei anderen derartigen Namen.

    Sara hat vor mindestens zwei Jahren schon zweimal kommentiert, und weil ich diese Kommentare als spitzer aufgefaßt hatte, als sie gemeint waren, und wegen ihrer damals verwendeten Mailadresse eine zumindest teilweise afrikanische Abstammung vermutet hatte, habe ich sie nicht freigeschaltet. Das hat mich später auch zum Vornamen der Schurkin Ndoni Kaunda in „Ace of Swords“ inspiriert.

    Siehe meinen Austausch mit ihr ab diesem Kommentar von ihr.

    Ich habe ihr nach diesem Austausch eine Chance gegeben und sie von meiner Neukommentatorensperre ausgenommen. Bisher gibt es hier 13 Kommentare von ihr, und keiner davon hat mir Anlaß gegeben, das zu bereuen.

    So, und das war jetzt das letzte Mal, daß ich anderen als den Betroffenen eine Erklärung dazu abgebe, warum ich Ausnahmen von meiner Neukommentatorensperre mache oder nicht.

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  32. Was haltet Ihr von der „Sozialneidstudie“?
    https://***www.wallstreet-online.de/special/11231710-internationale-studie-sozialneid-neidisch-deutschen

    Mal abgesehen von der überdeutlichen Stoßrichtung der Studie kommen die Deutschen als die Aufgewachtesten dabei raus.

    Eine der Fragen:
    „Superreiche, die immer mehr Macht wollen (!) , sind schuld an vielen Problemen auf der Welt z.B. an Finanzkrisen oder humanitären Katastrophen.“

    Zustimmung in Deutschland 50%
    in den USA 25%
    in Frankreich 33%
    und in GB 21 %

    Die Zustimmung zu dieser nachweisbar richtigen Aussage wird als „Sündenbockdenken“ gerahmt, weil die „Superreichen, die immer mehr Macht wollen“ eine Minderheit sind.
    Superreiche, die immer mehr Macht wollen — sind für die negativen Konsequenzen ihrer Handlungen also niemals verantwortlich zu machen, weil die Masse eher aus armen Schluckern besteht. Die 50% sind also eigentlich verdammt wenig, wenn man an die Auswirkungen der herbeigeführten Finanzkrise denkt. Aber GB erscheint als deprimierendes Tal der Ahnungslosen und von den Franzosen hätte ich schon mehr erwartet.

    Und nun zur „Schadenfreude“ die in Deutschland am weitesten verbreitet ist. Die Frage lässt mich umgehend am Spekulanten denken und die Deutschen, die an der Befragung teilgenommen haben sicher auch an Spekulation gedacht:

    „Wenn jemand sagt:“ Wenn ich höre, dass ein Millionär mal (!) durch ein riskantes Geschäft viel Geld verloren hat, denke ich, das geschieht ihm recht.“

    Es ist nicht von einem Unternehmer die Rede, der mit einer neuen Idee eine Bauchlandung gemacht hat, sondern von „einem riskanten Geschäft“. obendrein ist die Person offenbar immer noch Millionär und nicht verarmt.

    Ich denke, dass bei uns der Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Spekulanten immer noch gesehen wird. Ich wäre zwar nicht bei der „geschieht ihm recht“ Fraktion, aber wer trägt die Verantwortung, wenn nicht der, der sich verspekuliert hat. Was also eigentlich wirklich abgefragt wird ist, ob wir ein Gespür für den Unterschied zwischen Geld machen und unternehmerischem Handeln noch erkennen und dieses Erkennen soll möglichst negativ gerahmt werden.

    Die Frage zu den Eigenschaften „Reicher Leute“ – das „reich“ wird nicht näher ausgeführt, wie reich oder wodurch reich – ist auch interessant, weil sie mit den Eigenschaften eines Millionärs im Bekanntenkreis kombiniert wird. Der Millionär im eigenen Umfeld wird positiv beschrieben, die nicht näher eingegrenzten Reichen negativ.
    Das soll als Beleg für die Kompensationstheorie herhalten:

    „In der Studie wird die „Kompensationstheorie“ entwickelt, nach der viele Menschen dazu neigen, Reichen im Bereich „moralischer Werte“ negative Eigenschaften zuschreiben, um damit ihr Selbstwertgefühl zu schützen: Sie schreiben anderen Menschen, die ihnen auf irgendeinem Gebiet überlegen sind, auf anderen Gebieten Minuspunkte zu, damit sie sich mit ihnen wieder gleich fühlen oder sich über sie stellen können. “

    Nun müsste das ja um so mehr gelten, wenn der Millionär einem direkt vor der Nase sitzt und man sich direkt mit ihm vergleichen kann. Aber so ist es nicht. Fleiß und Intelligenz werden bei dem Millionär im eigenen Umfeld gelobt. Fleiß deutet dabei an, dass es eher kein Spekulationsreichtum ist. Intelligenz wird gleichauf genannt – da müsste die Kompensationstheorie eigentlich greifen, tut sie aber nicht. Ich denke, dass es den Deutschen sehr darauf ankommt, wie einer zu Geld kommt.

    Das ist im angloamerikanischen Raum völlig anders, wie ja auch die Trumpbewunderung zeigt. Permanent alles in den Sand gesetzt, aber die Banken lassen ihn nicht fallen und er hat goldene Kloschüsseln – also muss er toll sein.

    Aber es gibt schon Anhaltspunkte für das Wirken der Kompensationstheorie – die Weißen haben ihren Wohlstand den POC geklaut und nie selbst erarbeitet. Aber es geht natürlich nicht um diese sehr verbreitete Auffassung sondern um die Anfälligkeit für den Antisemitismus. bei Vera Lengsfeld wird das mit der Kompensationstheorie dann auch noch auf die kleine Demokratie bezogen. Natürlich. Pffff.

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  33. Danke für die Übermittlung, Tekumseh – den Artikel kann ich brauchen!

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  34. Sigmund Freud war ein Entdecker wie Kolumbus oder Alexander von Humboldt, nur dass der Kontinent, den er zu erschließen begann und mit viel unfreiwilligem Humor beschrieb, sich im Innern des Menschen erstreckt. Jüdischer Geschäftssinn überantwortete ihn dann dem Individual- und Abenteuertourismus. —–

    Gerade bei Klonovsky aufgeschnappt. Ich kann es einfach nicht ganz lassen …
    Schreibt doch auch ER sinngemäß in „MK“, daß im Marxismus nicht alles Mumpitz wäre, sich jedoch in der Praxis nur der Mumpitz manifestieren würde.
    Beiden, Klonovsky und den Jungs und Mädels von den Ketzerbriefen, will jedoch ein gewisser Durchbruch nicht gelingen …

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  35. Das Strache Ding ist ja sehr interessant und gleichzeitig auch komisch, denn Orban hat damals auch eine Firma engagiert, die mit Geheimdienstmethoden Orbans Gegner in eine aufgestellte Soros Falle gelockt hat um dann im Wahlkampf Tonbänder der Gespräche zu veröffentlichen und die Reingefallenen als Vaterlandsverräter zu enttarnen. Da gab es eine riesen Aufregung.
    Für wessen Nichte hat sich die Agentin eigentlich ausgegeben? Es wird doch wohl kein Phantasie Name gewesen sein?

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  36. @ Luftpost aus dem Siechkobel :

    Dass die Strache-Geschichte eine Parallele in Ungarn hatte, wusste ich nicht! Das macht dieses Lehrbeispiel ja noch krasser, als es an sich schon ist.

    Es ist davon auszugehen, dass ALLE wählbaren Spitzenpolitiker aller Parteien solche „Leichen im Keller“ haben, es ist nicht schwer, ihnen auf die eine odere andere Art einen Honigtopf hinzustellen. Klappt es mit dem einen nicht, probiert man es mit dem nächsten. Irgendeinen Köder werden sie schon fressen, es fehlt ja weder an Zeit noch an Geld. Was Strache gemacht hat, ist nicht einmal sonderlich verwerflich (es sind auch sexuelle Honigtöpfe sehr zweifelhafter Art vorstellbar), aber es reicht natürlich vollkommen zu einem schnellen Rücktritt und zu einer nachhaltigen Beschädigung der Partei aus.

    Hat Strache in jüngster Zeit irgendetwas gemacht, was gewisse Kreise besonders falsch finden? Ich weiß es nicht. Aber vielleicht war es ja auch nur: „So, jetzt haben wir uns den rechtspopoulistischen Firlefanz lang genung angesehen. Jetzt reichts!“

    Wir erfahren von solchen Dingen natürlich nur dann, wenn ein Politiker stört bzw. seine Partei für die Regierungsrolle nicht geeignet ist. Ein schönes Beispiel ist auch Christian Wulff – wahrlich kein Sympathiträger, aber vermutlich nicht gewillt, den ESM zu unterschreiben. Schwupps, weg war er! Hochstes Amt in der BRD. LOL. Nicht ganz so hoch wie die Gossenpresse.

    Seine Verfehlungen waren auch minimal, haben aber gereicht. In beiden Fällen ging die „Amtsenthebung“ von großen deutschsprachigen Medien aus, einmal Bild einmal Spiegel. Sobald ein Politiker versucht, sich dagegen zu wehren, kommt das lautstarke Opfergejammer, er wolle die Pressefreiheit beschneiden, bei Wulff wurde ein vertraulicher Anruf an den Bildchef, in dem er offenbar persönlich bdekannt war und den er um eine gütliche Einigung bat, gnadenlos veröffentlicht, was ihm erst recht das Genick gebrochen hat.

    In beiden Fällen gibt es darüber hinaus Hinweise, dass die Verfehlungen schon lange vorher bekannt waren. Sie werden aber nur in die Öffentlichkeit gezerrt, wenn ein Politiker entfernt werden muss. Ansonsten bleiben sie unter der Decke. Ich gehe mit Sicherheit davon aus, dass alle amtierenden Spitzenpolitiker so etwas haben. Nur, solange sie kooperieren, kommt es nicht zum Einsatz. Bei Frau Merkel bietet sich die IM-Erika-Geschichte als Vermutung an, aber es können natürlich auch viele andere Dinge sein.

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  37. Strache hat schon seinen Rücktritt als Vizekanzler und Parteichef erklärt. Ich habe sofort nachdem ich von dieser Affäre erfahren habe, den Verdacht gehabt, daß dieses Treffen extra arrangiert wurde, um Strache dabei zu filmen und ihn später mit den Aufnahmen bloßzustellen, was ja jetzt interessanterweise genau eine Woche vor der EU-Parlamentswahl passiert ist. Ich vermute Kurz oder seine Hintermänner als Drahtzieher.

    Die Frau gab sich als Aljona Makarowa und angebliche Nichte eines – nicht näher genannten – Putin-nahen russischen Oligarchen aus, wie aus diesem ORF-Beitrag von heute früh hervorgeht:

    https://orf.at/stories/3122824/

    Kurz kündigt Reaktion an

    Knapp vor der EU-Wahl steht Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) schwer unter Druck. Deutsche Medien veröffentlichten am Freitag ein Enthüllungsvideo, auf dem er im Juli 2017 mit einer vermeintlichen russischen Investorin auf Ibiza unter anderem über Staatsaufträge für millionenschwere Spenden spricht. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kündigte an, am Samstag dazu Stellung zu nehmen. Im Vorfeld wurde bereits über eine Neuwahl spekuliert.

    Sonstige Reaktionen der ÖVP blieben bis Samstagvormittag aus. Die Beratungen liefen der ZIB2 zufolge noch spät nachts. Die FPÖ dementierte alle erwähnten Geldflüsse – und ging in die Gegenoffensive. Generalsekretär Christian Hafenecker stellte in einer Aussendung die Frage, wer von der Veröffentlichung kurz vor der Wahl profitiere – und zeigte sich „an die sattsam bekannten schmutzigen Silberstein-Methoden aus dem Nationalratswahlkampf 2017“ erinnert. Er kündigte Rechtsschritte wegen der „offensichtlich illegalen“ Aufnahme an.

    Wie schon Strache und der ebenfalls im Video zu sehende FPÖ-Klubchef Johann Gudenus gegenüber „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ betonte Hafenecker, dass erwähnte Spenden nicht eingegangen seien. Die FPÖ habe „niemals irgendwelche Vorteile von diesen Personen erhalten oder selbigen gewährt“. Und Strache habe in diesem Gespräch mehrmals die relevanten gesetzlichen Bestimmungen und die Notwendigkeit der Einhaltung der österreichischen Rechtsordnung betont. Laut Justizgeneralsekretär Christian Pilnacek wurde die Oberstaatsanwaltschaft mit einer Prüfung des Videos beauftragt.

    „Lockvogel“-Video bringt Strache unter Druck

    Das Video von dem sechsstündigen Treffen Straches und Gudenus’ mit der vermeintlichen Nichte eines russischen Oligarchen wurde „Spiegel“ und „SZ“ zugespielt – die beiden Medien publizierten das politisch hochbrisante Video am Freitagabend überraschend. Das Video war offensichtlich als Falle für die FPÖ-Politiker organisiert worden, berichteten sie. Der „Lockvogel“ soll erzählt haben, eine Viertelmilliarde Euro in Österreich investieren zu wollen – und angedeutet haben, dass es sich um Schwarzgeld handle. Strache und Gudenus reden in dem Video dennoch mit ihr über Anlagemöglichkeiten.

    Strache sagt in den veröffentlichten Videoausschnitten, dass „ein paar sehr Vermögende“ im Wahlkampf – im Oktober 2017 wurde der Nationalrat gewählt – zwischen 500.000 und zwei Mio. Euro über einen gemeinnützigen Verein an die FPÖ bezahlen würden, ohne dass das dem Rechnungshof (RH) gemeldet werde. Strache nennt den Waffenproduzenten Gaston Glock, die Milliardärin Heidi Goess-Horten, den Unternehmer Rene Benko und den Glücksspielkonzern Novomatic.

    Alle vier dementierten umgehend, dass sie an die FPÖ gespendet hätten. „Der Rechnungshof sieht sich veranlasst, von der FPÖ Aufklärung zu verlangen“, twitterte RH-Sprecher Christian Neuwirth unterdessen. Ein Sprecher des Vizekanzlers war für ORF.at Freitagabend nicht erreichbar.

    Strache stellt in Video öffentliche Aufträge in Aussicht

    Laut „Süddeutscher Zeitung“ sagte die vermeintliche russische Investorin, sie wolle relevante Anteile an der „Kronen Zeitung“ erwerben und anschließend den FPÖ-Wahlkampf durch die Berichterstattung unterstützen. Die Frau wurde den Politikern als „Aljona Makarowa vorgestellt, angebliche Nichte eines Putin-nahen russischen Oligarchen“, heißt es in der „SZ“.

    „Wenn sie die Kronen Zeitung übernimmt drei Wochen vor der Wahl und uns zum Platz eins bringt, dann können wir über alles reden“, sagt Strache in dem Video. Denn: Würde die „Krone“ die FPÖ zwei, drei Wochen vor der Wahl pushen, „dann machen wir nicht 27, dann machen wir 34“ Prozent.

    Außerdem stellte Strache der Frau in dem Video öffentliche Aufträge im Straßenbau in Aussicht: „Das Erste in einer Regierungsbeteiligung, was ich heute zusagen kann: Der Haselsteiner kriegt keine Aufträge mehr“, sagt er. Hans Peter Haselsteiner ist der langjährige Vorstandsvorsitzende und Miteigentümer des Baukonzerns STRABAG. Auch über den Verkauf von Österreichs Trinkwasser spricht Strache. Man könne „eine Struktur schaffen, wo wir das Wasser verkaufen, wo der Staat eine Einnahme hat und derjenige, der das betreibt, genauso eine Einnahme hat“, zitierte der „Falter“ den Vizekanzler mit Verweis auf das Video.

    Darin spricht Strache überdies davon, das österreichische Mediensystem nach dem Vorbild Ungarns gestalten zu wollen. Unter der Regierung des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban wurde die Pressefreiheit in dem Land massiv eingeschränkt. „Würden wir in einer Regierungsbeteiligung sein, würden wir uns sogar vorstellen können, einen Sender zu privatisieren. Da gibt’s natürlich dann Interessenten unterschiedliche … Wir könnten uns vorstellen, den ORF auf völlig neue Beine zu stellen“, sagt Strache in der Aufnahme.

    Strache zu „Spiegel“: „Rein privat“

    Es sei „ein rein privates“ Treffen in „lockerer, ungezwungener und feuchtfröhlicher Urlaubsatmosphäre“ gewesen, erklärte Strache laut „Spiegel“ schriftlich. „Auf die relevanten gesetzlichen Bestimmungen und die Notwendigkeit der Einhaltung der österreichischen Rechtsordnung wurde von mir in diesem Gespräch bei allen Themen mehrmals hingewiesen“, teilte Strache dort schriftlich überdies mit.

    Das gelte auch für „allenfalls in Aussicht gestellte Parteispenden bzw. Spenden an gemeinnützige Vereine im Sinne der jeweiligen Vereinsstatuten“. Strache ergänzte, er oder die FPÖ hätten „niemals irgendwelche Vorteile“ von diesen Personen erhalten oder gewährt. „Im Übrigen“, schrieb Strache, „gab es neben dem Umstand, dass viel Alkohol im Laufe des Abends gereicht wurde, auch eine hohe Sprachbarriere“.

    Die Enthüllung wirft viele Fragen auf. So ist unklar, wer die Personen waren, die Strache und Gudenus die Falle stellten. Auch wer den Medien das Material zuspielte, ist offen. „Spiegel“ und „SZ“ berufen sich auf den Quellenschutz. Und ebenfalls bisher nicht erklärbar ist, warum das belastende Video erst jetzt, rund eine Woche vor der EU-Wahl, publik wurde. Leila Al-Serori von der „SZ“ erklärte in der ZIB2, dass man das Video bereits vor Monaten angeboten bekommen habe. Erhalten habe man es aber erst vor Kurzem.

    „SZ“: Böhmermann wusste von Causa

    Die „SZ“ verweist in ihrem Artikel auch auf einen Scherz des deutschen Satirikers Jan Böhmermann, der in einem Videogrußwort für die Verleihung des Filmpreises „Romy“ Mitte April gesagt hatte, er hänge „gerade ziemlich zugekokst und Red-Bull-betankt mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchenvilla auf Ibiza“ rum und verhandle über die Übernahme der „Kronen-Zeitung“. Dem Artikel zufolge war die Existenz des Videos zu dem Zeitpunkt „offenbar schon einer Reihe von Personen bekannt, die davon nicht von der SZ erfahren haben.“

    Opposition fordert Rücktritt bis Neuwahl

    Die Opposition forderte umgehende Konsequenzen – von Straches Rücktritt bis zu einer Neuwahl. „Vizekanzler Strache ist für Österreich nicht mehr tragbar. Bundeskanzler Kurz muss ihn augenblicklich entlassen“, fordern die Jetzt-Klubobleute Wolfgang Zinggl und Bruno Rossmann. „Ab sofort übernimmt der Bundeskanzler allein die volle Verantwortung für den rapiden Niedergang Österreichs und sein weltweites Ansehen“, so Klubobmann Zinggl.

    Fassungslos reagierte auch NEOS-Vorsitzende und Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger: „Wenn sich dieser Bericht und dieses Video als wahr herausstellen sollten, ist eines klar: Strache und Gudenus sind rücktrittsreif. Und ebenfalls klar: Diese Regierung ist am Ende, das muss auch Sebastian Kurz einsehen. An Neuwahlen führt kein Weg mehr vorbei“, so Meinl-Reisinger.

    Jarolim zeigt Strache bei WKStA an

    „FPÖ-Vizekanzler Strache ist nicht mehr tragbar. Sein Rücktritt ist nach dieser Videosequenz zwingend. Das Gleiche gilt für Klubobmann Gudenus“, sagte SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner. SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim zeigt Strache und Klubobmann Gudenus unterdessen bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) an. Im „Ibiza-Video“ zu sehende Aussagen und Aktivitäten könnten Straftatbestände – bzw. zumindest deren Vorbereitung – von Amtsmissbrauch, Bestechung, Geldwäscherei über staatsfeindliche Verbindung bis zu unerlaubtem Umgang mit Suchtgiften erfüllen, schreibt Jarolim in der Sachverhaltsdarstellung.

    Auch SPÖ-EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder verlangte sofortige Konsequenzen. „Wiederholt sich der ewige blaue Kreislauf, Oppositionsbank – Regierungsbank – Anklagebank?“, fragte Werner Kogler, Bundessprecher und EU-Spitzenkandidat der Grünen in einer ersten Reaktion.

    Experte: „Verstoß gegen Parteiengesetz“

    Der Politikwissenschaftler Hubert Sickinger hält die von Strache in dem Video geschilderte verdeckte Parteienfinanzierung für „einen gravierenden Verstoß gegen das Parteiengesetz“. Fraglich sei aber, ob die Causa wirklich aufgeklärt werden kann, sagt Sickinger. Denn strafrechtliche Sanktionen sind nicht vorgesehen – und Konten öffnen könne nur die Staatsanwaltschaft.

    Leila Al-Serori von der Süddeutschen Zeitung. Dabei ist mir sofort Rabbi Mordechai Aby Serour, der in Die Juden des Bilad al-Sudan erwähnte marokkanisch-jüdische Kaufmann und letzte Rabbi von Timbuktu, eingefallen.

    Daß die ganze Affäre Kurz nützt und daher entweder von ihm oder seinen Hintermännern inszeniert wurde, darauf deutet auch hin, daß man sie gerade jetzt auffliegen lassen hat, wo die Opposition mit Ausnahme der NEOS großteils schwach aufgestellt ist, wie in diesem KURIER-Artikel ausgeführt wird:

    Neuwahlszenario: Wiederholt Kurz den Schüssel-Coup von 2002?

    Heute Erklärung der Regierung. Was ein Ende von Türkis-Blau bringen würde.

    Neuwahlen sind wohl unausweichlich. So einen fetten Skandal hat es in Österreich noch nie gegeben, das hält keine Regierung aus.

    Wie schaut nun die Ausgangslage für eine Neuwahl aus?

    Die Szenerie erinnert frappant an 2002. Damals sprengte ein interner politischer Aufstand die FPÖ („Knittelfeld“), diesmal sprengt sich die FPÖ mit einem Batzenskandal.

    Pro-Regierungsstimmen für Kurz

    Eine Mehrheit der Bevölkerung stand 2002 hinter der schwarzblauen Regierung, und auch das ist eine Parallele zu jetzt. Es gibt auch heute keine mehrheitliche Stimmung für einen Wechsel. Zumindest bis zum Platzen des Skandals war das nicht der Fall.

    Wie damals Wolfgang Schüssel wird Kanzler Sebastian Kurz nun versuchen, das Pro-Regierungslager für sich und die ÖVP zu gewinnen. Gerade eben erbrachte eine Studie des Meinungsforschers Peter Hajek, dass sich 40 Prozent der FPÖ-Wähler vorstellen können, die ÖVP zu wählen. In der FPÖ-Klientel liegt Riesenpotenzial für die Türkisen.

    Das ÖVP-Kalkül

    Hinzu kommen die guten eigenen Daten der ÖVP: Persönlich erfreut sich Kurz 40 Prozent Zustimmung, die ÖVP liegt in der Nationalratswahlumfrage bei 34 Prozent. Die FPÖ rangierte bis zum aktuellen Skandal bei etwa 22 Prozent. Wenn davon nur sechs Prozent zu Kurz wandern, hat er 40 und kann sich nach der Neuwahl den Koalitionspartner aussuchen. So lautet zumindest das Kalkül, das den KURIER aus ÖVP-Kreisen am Freitagabend erreichte.

    Kann Hofer FPÖ-Absturz bremsen?

    Schüssels Neuwahl-Hasard ging damals voll auf. Aus einem Wahlgleichstand von je 27 Prozent für FPÖ und ÖVP machte er bei der Neuwahl 2002 42 zu 10 Prozent. Wie man hört, hofft Norbert Hofer, der den blauen Scherbenhaufen jetzt übernehmen soll, dass er den zu erwartenden Absturz diesmal auf wenigstens 15 Prozent bremsen kann, also mit einem Minus von rund zehn Prozent aussteigt.

    Kein Renommee für Kanzler

    Alles paletti also für Kurz? Nicht ganz. Wenn ein Kanzler den Gang zum Bundespräsidenten antreten und Neuwahlen machen muss, ist das kein Renommee. Es ist auch völlig offen, wie sich die neue Lage auf die EU-Wahl auswirkt. Da kann sich schon ein negativer Nachhall für die ÖVP ergeben.

    Opposition überrumpelt

    Für die Opposition kommt das wahrscheinliche Ende der Regierung viel rascher als erwartet. Sie ist geradezu überrumpelt. Die Grünen haben keinen Chef, denn der amtierende Werner Kogler zieht ins EU-Parlament ein und wollte eigentlich gemächlich erst beginnen, einen Nachfolger zu suchen. Die Grünen stehen ohne Spitzenkandidaten da.

    SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ist noch ziemlich neu in der Spitzenpolitik, ob sie in einem Wahlkampf bestehen kann, muss sich erst zeigen.

    Nur die Neos sind absolut wahlkampffit.

    Mehrere Optionen für Kurz

    Eine Parallele zu Schüssel wird Kurz vermutlich auslassen: Schüssel hat nach der Neuwahl 2002 wieder Schwarz-Blau gemacht, obwohl sich Koalitionen mit der SPÖ oder den Grünen ausgegangen wären. Kurz soll sich in letzter Zeit auffällig oft mit Hans Peter Doskozil getroffen haben…

    Aber das ist nur ein Gerücht.

    Bei der Nationalratswahl 2017 kamen die NEOS mit 5,3 % der Stimmen ins Parlament, und falls sie bei einer Neuwahl deutlich zulegen und auch Kurz 40 % oder mehr erreicht, dann besteht tatsächlich die Gefahr einer Koalition zwischen der ÖVP und den NEOS, die beide wirtschaftsorientiert, internationalistisch und globalistisch ausgerichtet sind und für österreichische Arbeitnehmer nichts übrig haben. Und dann wird es für einheimische Arbeitnehmer und Arbeitslose in Österreich wirklich schlimm.

    Ich habe daher beschlossen, bei der EU-Wahl doch hinzugehen und dabei sowie bei einer Bundes-Neuwahl erstmals in meinem Leben für die Sozis zu stimmen, und ich empfehle das auch allen enttäuschten bisherigen FPÖ-Wählern.

    Antwort
  38. So, Fakebasti Kurz hat vor kurzem bekanntgegeben, daß die Regierungskoalition beendet wird und er dem Bundespräsidenten Neuwahlen vorgeschlagen hat. Er betonte dabei auch, daß er weder den Weg wählen wollte, bloß ein paar FPÖ-Köpfe auszutauschen, noch jenen eines fliegenden Wechsels hin zur SPÖ, die seine Reformvorhaben (wohl arbeitnehmerfeindliche und wirtschaftsglobalistische) nicht mittragen will, was wieder zu „Stillstand“ wie schon zuletzt in der großen Koalition führen würde.

    Als Termin für die Neuwahl hält der ORF-Mann Hans Bürger den September für plausibel.

    Eigentlich könnte ich mehr zu dieser Strache-Sache schreiben, aber ich bin dazu viel zu schlecht drauf, weil ich heute in einer anderen Sache, an der mir viel liegt, zu einem Bruchpunkt gekommen bin, sodaß ich sie wahrscheinlich aufgebe, und alles, was noch daran hängt.

    Antwort
  39. Schildbürger

     /  Mai 19, 2019

    Kleines, vielleicht interessantes Detail zur Causa Strache:
    Jan Böhmermann, so ein bundesdeutscher ÖR-„Spaßvogel“, hat schon bevor die Geschichte größer hochgekommen ist Witze und Andeutungen darüber gemacht.
    Das muss also schon vorher in gewissen Kreisen die Runde gemacht haben.
    Dass da der Hanswurst von Böhmermann dazugehört, nicht uninteressant.
    Der ist eh für seine regierungstreue Linie bekannt.

    Antwort
  40. @Schildbürger:

    Ja, das mit Böhmermann ist interessant. Es lässt zwei mögliche Szenarien annehmen: Entweder dieser Fernseh-Hanswurst nimmt in der inoffiziellen Hierarchie eine viel höhere Position ein, als man ihm zutraut, oder Hinz und Kunz in diesen Kreisen hat davon gewusst. Ich tendiere zu Letzterem. Es passt auch besser dazu, dass er ungeniert öffentlich über die Sache gewitzelt hat. Den Eindruck, Mitwisser einer streng geheimen brisanten Operation zu sein, hatte er offensichtlich nicht.

    Das passt auch zu einer Entwicklung, die sich meiner Ansicht nach überall beobachten lässt: Sie werden öffener und dreister. Sie sehen kaum noch ein, sich hinter verlogenen Phrasen wie zum Beispiel „Das sind doch gar nicht so viele Flüchtlinge“ zu verbergen. Das war früher! Heute geht es eher in die Richtung „Das sind extrem viele, und das ist gut so.“

    Auch wurde in dieser Strache-Angelegenheit im Mainstream von Anfang an zugegeben, dass es eine vorsätzliche Falle war, anstatt so zu tun, als ob es eine echte russische Oligarchin gewesen wäre. Normalerweise vermuten das nur Verschwörungstheoretiker. Immerhin haben sie jetzt offen zugegeben, dass es Kreise gibt, die Politikern Fallen stellen.

    Antwort
  41. Ich neige auch eher zu der Einschätzung, daß mehr Leute in der linken/antinationalen Medienszene von dem Strache-Video gewußt haben bzw. es von den Machern angeboten bekamen. Der zuständige Redakteur vom „Spiegel“ sagte gestern auch im ORF-Interview, daß sie es schon länger hatten, aber vor der Veröffentlichung noch eine Weile dessen Echtheit überprüft haben (und daß sie sich hinsichtlich der Veröffentlichung mit der SZ und dem Wiener „Falter“ abgesprochen haben und das auch für Veröffentlichungen weiterer Ausschnitte daraus tun werden).

    Daß es für alle Politiker, die man an bedeutenderer Stelle wählen kann, Abschaltprogramme gibt, glaube ich ebenfalls. Das von Strache muß jedoch etwas anderes, Älteres sein, das es wohl mindestens schon seit der Zeit gibt, als er FPÖ-Obmann wurde. Das Ibiza-Video ist also etwas Neueres, das wahrscheinlich eigens im Zusammenhang mit der angestrebten ÖVP-FPÖ-Regierungskoalition nach der bevorstehenden Nationalratswahl produziert wurde.

    Vielleicht wurde die Sache von Gegnern dieser Koalition inszeniert, die sich eine Möglichkeit schaffen wollten, die Koalition zu einem passenden Zeitpunkt zu sprengen. Allerdings erscheint mir das nicht sehr wahrscheinlich, weil fraglich ist, warum man damit bis jetzt gewartet hat.

    Kurz und/oder seine Hintermänner sind da wahrscheinlicher: Vielleicht wollten sie zunächst die FPÖ in eine Regierung einbinden, um sie in den Augen ihrer Kernwähler bzw. der von der SPÖ zu ihr übergelaufenen einheimischen Arbeitnehmer als willfährige Kollaborateure eines globalistischen und plutokratenfreundlichen Programms abstinken zu lassen (was aber anscheinend nicht so gelungen ist), ehe man sie mit dem Strache-Video versenkt. Diese Strategie, die FPÖ durch Einbindung in eine Regierungskoalition zu beschädigen, hat ja seinerzeit schon ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel verfolgt.

    In dem Fall hätte man den jetzigen Zeitpunkt gewählt, um der FPÖ vor der EU-Wahl noch ordentlich zu schaden, worauf man dann für die Zeit nach der Neuwahl eine Koalition mit den NEOS anstrebt, die wahrscheinlich von allen Parteien ideologisch am meisten mit dem Kurz-Kurs übereinstimmen, aber nach der Wahl von 2017 noch viel zu schwach waren, um als Koalitionspartner zu taugen. Vielleicht wollte man auch vorher noch aus irgendeinem Grund den damaligen NEOS-Chef Matthias Strolz weghaben, der sich ja bald nach der Wahl aus seiner Partei zurückgezogen hat.

    Derzeit wird ein Wahltermin Anfang September für wahrscheinlich gehalten.

    Antwort
  42. Jetzt zu einem anderen Thema, nämlich dem von mir weiter oben angesprochenen „Bruchpunkt“:

    Ich habe beschlossen, das Geschichtenschreiben aufzugeben, weil es mir von meiner derzeitigen Lebenssituation bzw. meinem persönlichen Umfeld verunmöglicht wird, es einigermaßen regelmäßig, in sinnvoll langen Zeitportionen und ohne ständige überraschende Eingriffe in meine Zeit zu betreiben.

    Das betrifft auch meinen angekündigten neuen „Galciv“-Roman „Feuerfall“, eine Art „Prequel“ zu „Ace of Swords“, bei dem ich bereits weit im dritten Kapitel bin. Ich hänge schon seit 25. April auf Seite 75, weil ich mit der Geschichte jetzt in einer schwierigen Phase bin, wo ich den weiteren Verlauf ab Kapitel 4 bis hin zu den beiden letzten Kapiteln, deren Grundplot ich im Kopf habe, konzipieren und Anknüpfungspunkte für eventuelle Nachfolgegeschichten entwickeln müßte. Dazu hätte ich etwa zwei Tage hintereinander gebraucht, um mich in Ruhe hinsetzen und die Gedanken schweifen lassen zu können und auch Zeit zu haben, um Ideen durchzudenken und ein Grund-Handlungskonzept niederschreiben zu können. Nachdem ich auch die ganze vorige Woche nur zerstückelt Zeit hatte und vor allem am Freitag bis spät nachts eingeteilt war, hatte ich mich schon darauf gefreut, dieses Wochenende endlich meine Ruhe zu haben, wo niemand etwas von mir will, und ich endlich diese Konzipierung machen kann, ehe ich mindestens die kommende Woche wieder zu gar nichts komme. Aber nein, es mußte wieder etwas anderes sein, und daß mir der Samstagvormittag verhaut wurde, hat schon gereicht, um mir das ganze Wochenende für diese Sache zu verderben.

    Mir reicht’s jetzt. Ich will mir diese lang hingezogene Abfolge aus Überlegungen, Schreiben (mit ständiger Erwartung von Störungen), Hoffen, Enttäuschung und Ärger nicht noch jahrelang antun, um endlich alles rauszubringen, was ich noch an Geschichten schreiben wollte. Außerdem wäre mir, auch wenn ich die Geschichten schon in wesentlichem Maß als Hobby für mich selbst schreibe, doch auch an Leserinteresse gelegen, und das hält sich bezüglich SF-Geschichten hier in mäßigem Rahmen. Die meisten SF-Interessierten sind halt mindestens ein bißchen verstrahlt, und die meisten Rechten interessieren sich nicht sehr für SF, sofern sie nicht als Nazi-Wunscherfüllungswixerei daherkommt wie die „Stahlfront“-Romane und die Werke der anderen Unitall-Aliases von „Torn Chaines“.

    Deshalb breche ich die Arbeit an „Feuerfall“ nun ab, beende auch meinen vor ein paar Wochen eingeführten Brauch „Fridays for Fiction“ (der eigentlich auch als Hinleitung zu „Feuerfall“ gedacht war) und schicke jetzt anschließend alle noch als Entwürfe gespeicherten „Spacewreck“-Geschichten raus. Irgendwann Mitte der Woche bringe ich dann noch die bereits eingespeicherte Übersetzung eines Counter-Currents-Beitrags über den Film „The Wandering Earth“, und am kommenden Wochendende veröffentliche ich die bereits geschriebenen zweieinhalb Kapitel von „Feuerfall“, damit ich sie nicht ganz umsonst geschrieben habe.

    Und zu „Morgenwacht“ allgemein muß ich sagen, daß ich inzwischen, wie es seinerzeit Dunkler Phönix intern für sich und die anderen AdS-Kameraden bezüglich der letzten Zeit auf „As der Schwerter“ formuliert hat, auch nicht mehr wirklich daran glaube, d. h., an die Sinnhaftigkeit weiterer Beiträge. Im Grunde sind doch alle „Ostereier“ schon gefunden, alles Wesentliche ist schon gesagt worden, und (((sie))) und ihre Komplizen machen doch ohnehin, was sie wollen. Die Morgenwacht-Zugriffszahlen dümpeln seit Herbst 2018 um 1400 Klicks pro Tag herum, und in letzter Zeit sind sie wieder zurückgegangen und liegen jetzt meist bei 1000+.

    Eigentlich hat „Morgenwacht“ mir deshalb zuletzt hauptsächlich noch als Veröffentlichungsplattform für meine Geschichten etwas bedeutet, und jetzt, wo das flachfällt, ist bei mir ziemlich die Luft raus. Ich werde den Blog zwar schon noch weiterbestehen lassen und im Laufe der nächsten Monate mit Übersiedlungsmaterial von der „Insel“ als Lesestoff ausstatten, damit ich die Sachen dort von hinten her nach und nach löschen kann, ehe ich dort den Stecker ziehe. Vielleicht werde ich, wenn ich Zeit und einen besonders „guten“ Tag habe, auch ab und zu eine kürzere Übersetzung machen und hier einstellen. Das sollte bis Jahresende reichen, und dann sehe ich ja, wie die Welt bis dahin für mich aussieht.

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  43. Das tut mir sehr leid Lucifex und ich glaube schon, dass ich Dich verstehe! Aber weißt Du, die 1000 Klicks am Tag sind natürlich wenig aber es ist doch so als ob 1000 mal am Tag Licht angezündet wird. Für mich ist es jedenfalls , wenn ich diese Seite Anklicke so, als würde ich Freunde besuchen und obendrein Freunde, die sehen was ich sehe und verstehen was ich sage. Und es ist auch so wichtig nicht immer nur im eigenen Saft zu schmoren. Ich sehe aber auch, dass das ein Luxus ist und dass Du der bist der sehr viel geben muss und das es auch zu viel sein kann.
    Liebe Grüße

    Antwort
  44. Auch wenn nicht klar ist wer die Falle für Strache aufgebaut hat ist Strache nicht der erste, der durch eine geheimdienstartige Operation beschädigt wurde.

    Während des von Arthur Finkelstein für Viktor Orban organisierten Wahlkampfes ( der ja ein anti-Soroos Wahlkampf war), trat ein Unternehmen mit dem Namen “ Black Cube“ kurz aus dem Schatten, das ungarischen NGOs, die Soros Verbindungen haben Fallen stellte und anschließend kompromittierende Gesprächsmitschnitte veröffentlichte und Orban so mächtig Aufwind brachte.

    Arthur Finkelstein war bis zu seinem Tod eine Art Schattenmann für die Wahlkampfplanung der US Republikaner. Er half auch Trump, Orban und Netanjahu und er war eine sehr interessante Persönlichkeit.

    Na jedenfalls zeigt das Beispiel aus Ungarn, dass es eine Verbindung zwischen Politik und Privatgeheimdiensten gibt, die durchaus der Definition der Magie nach LaVey folgt, also Situationen oder Ereignisse im Einklang mit dem eigenen Willen zu verändern, die unter Anwendung normalerweise akzeptierter Methoden unveränderbar wären.

    Zurück zu „Black Cube“:

    „Black Cube, which is officially registered in Israel as B.C Strategy Ltd., was placed under the global spotlight in 2016 when the New Yorker magazine revealed that disgraced Hollywood producer Harvey Weinstein had hired them to spy on an actress Rose McGowan who had accused him of sexual misconduct. “

    Black Cube, das offiziell in Israel als B.C. Strategy Ltd. Registriert ist, geriet 2016 global ins Rampenlicht als das Magazin „New Yorker“ enthüllte, dass der in Ungnade gefallene Hollywood Produzent Harvey Weinstein das Unternehmen damit beauftragt hatte die Schauspielering Rose McGowan auszuspähen, die diesen des sexuellen Fehlverhaltens beschuldigte.
    _

    Eine Angestellte von Black Cube hatte sich über einen längeren Zeitraum zur Vertrauten McGowans gemacht, sich als seelische Stütze angeboten um sie auszuhorchen und vermutlich zu beeinflussen.
    Kein Geringerer als der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak ( googeln: Christopher Bollyn , Ehud Barak 9/11) stellte für Weinstein den Kontakt zu Black Cube her.

    Offiziell bietet sich Black Cube mit seinen Firmensitzen in London, Paris und Tel Aviv als Dienstleister bei Rechtsstreitigkeiten an. 2010 wurde das Unternehmen von den ehemaligen israelischen Geheidienstmitarbeitern Dan Zorella und Avi Yanus gegründet und seine Mitarbeiter kommen aus den Geheimdiensteinheiten Aman, Mossad und Shin Bet. Zusätzlich sind Juristen und Finanzexperten unter Vertrag. Im hochgradig positiv formulierten englischen Wikipedia, kann man sich das beeindruckende Fachgremium ansehen.

    Laut Wiki hat Black Cube Erfolge in der Aufklärung von Finanzbetrügereien und Korruption in Italien und Panama vorzuweisen.
    Erwähnt wird bei Wiki Black Cubes „Humint“ Kompetenz, das heißt die Fähigkeit Humankapital für die Operationen einzuspannen und direkte Mensch zu Mensch Kontakte aufzubauen und zu verwalten.
    Mir kam da Markus Wolf wieder in die Erinnerung und sein Romeonetzwerk oder das Esthermodell, alber das ist ja nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten menschliche Schwächen oder auch Verbundenheit mit Israelischen Interessen und insgesamt Netzwerke der israelischen und anderer Geheimdienste oder politische Netzwerke zu nutzen.

    Man kann sich kaum das Ausmaß an Wissen vorstellen, das bei der Bearbeitung unterschiedlicher Aufträge nebenher gewonnen und zur späteren Verwendung angesammelt wird. Das ist so was wie ein Schneballprinzip. Es wächst beständig und es ist ja heute möglich unvorstellbar große Datenmengen zu verwalten und zu nutzen. Das israelische Verteidigungsministerium nutzt, so schreibt Cataclisttech.com. die Software und Cybersicherheitsangebote von Black Rock.
    In Israel sind Forschung, Lehre, Militär und Geheimdienste ganz eng untereinander und mit der Wirtschaft verwoben. Unternehmen wachsen direkt aus den Programmen von Militär und Geheimdiensten heraus und das innerhalb und außerhalb Israels. Das ist kein Geheimnis, es wird nur kaum darüber berichtet.

    Neben dem Nutzen von Humankapital steht natürlich, auch das Sammeln und Auswerten von Daten auf dem Programm und in Rumänien gab es einen kleinen Skandal um zwei Black Cube Mitarbeiter, die sich dort in das Computersystem der Behörde zur Korruptionsbekämpfung eingehackt hatten.
    Ich mag da ja schon etwas arg fokussiert sein — aber was wäre wohl, wenn Black Cube im Humankapital Portofolio entsprechende Figuren aus dem Bereich der organisierten Kriminalität hätte? Für mich ist das mehr als nahe liegend.
    Dass Politiker zu den Netzwerken der organisierten Kriminalität gehören wissen wir ja durchaus. Und das Israel zu Beginn von der Mafia eine Anschubfinanzierung erhielt und heute davon profitiert, dass etliche Bosse der „russischen Mafia“ dort Staatsbürger sind, das wissen wir auch.

    Wenn man Black Cube und Robert Tchenguiz (ja, natürlich einer!) eingibt, dann sieht man, dass BC als Unterstützer eines betrugsverdächtigen Mandaten auch im großen isländischen Bankenskandal eine Rolle spielte. Wer Kriminal- und Spionageromane liebt, kann da mal einen Blick drauf werfen. Jedenfalls haben sie ihren Klienten rausgehauen.

    Und hier ein bekannt gewordener Fall ( Aufdeckung dürfte äußert selten sein, denn sonst wären die ja Pleite) aus dem politischen Bereich, das war ja der Aufhänger für diesen Kommentar, ein Fall der auf die ganz große Bühne gehören würde und auch klar macht, dass BC gewiss keine neutrale Firma ist.
    Na jedenfalls berichteten der „Observer“ und der „New Yorker“ dass Leute aus dem Trump Umfeld Black Cube angeheuert haben um eine Operation gegen ehemalige außenpolitische Berater von Obama durchzuführen, die sich 2015 für das Abkommen mit dem Iran eingesetzt hatten. Es sollten Informationen gesammelt werden um die beiden zu desavoieren.

    Black Cube trat online unter Verwendung falscher Identitäten und mit aufwendig ausgearbeiteten Vorgeschichten an die Ehefrauen heran, die aber auf die Versuche nicht eingingen. Parallel zu der Aktion, so sagten die Betroffenen Ben Rhodes und Colin Kahl, wurde in den Konservativen Medien eine Schmutzkampagne gegen sie geführt. Dem New Yorker lagen Dokumente vor die zeigen, dass Black Cube Informationen über die Zielpersonen gesammelt hat.

    Was also früher Geheimdienste machten, wird heute von Unternehmen übernommen, die zwar staatsnah sind aber doch andere Auftraggeber haben und damit wird der Skandal begrenzt, wenn die Sache auffliegt. Mitarbeiter, die die israelische Staatsbürgerschaft besitzen, oder ein Anrecht darauf haben, können sich jederzeit nach Israel zurückziehen und dort sicher sein niemals ausgeliefert zu werden, falls es ein juristisches Nachspiel geben sollte. Als israelisches Unternehmen steht Black Cube unter einem ganz besonderen Schutz. Wer zu genau hinschaut kann schließlich nur ein Verschwörungstheoretiker sein und ein Antisemit.

    Aus welcher Richtung nun auf Strache gezielt wurde ist mir nicht recht klar. Aber Unternehmen wie Black Cube ( da gibt es noch weitere) könnten durchaus in Frage kommen. Sie sind Profis.

    Dazu fällt mir auch noch Monsanto ein, dessen Ankauf durch Bayer sehr seltsam ist. Ich las wohl, dass sowohl bei Bayer, als auch Bei Monsanto Black Rock die Finger drinne hatte, was ja schon übel genug ist. Und wenn auch eine große PR Firma genannt wurde, die den Auftrag bekam Informationen über Monsantokritiker zu sammeln, dann kann die natürlich Spezialisten wie die von Black Cube angeheuert haben.

    Der Ankauf von Monsanto verblüffte ja viele Leute und da denkt man doch gleich wieder so ein bisschen: Steckt Magie dahinter? Wurde da so eine Firma tätig?

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  45. Jouri

     /  Mai 19, 2019

    Hallo Luftpost vielen Dank für Deine exzellente Hintergrundrecherche und die zutage getretenen Informationen über die Hintergründe. Ja das ist der Stil und Hautgout des heutigen Systems der die Schmutzarbeit gerne an privaten Organisationen und Unternehmen auslagert. Siehe Antifa, aber auch das von dir erwähnte Unternehmen Black Cube. es gibt mit Sicherheit noch weitere. Aber auch Geheimdienste wie der FSB bedienen sich solcher Methode, um Kompromat zu beschaffen. @ Lucifex. Ich habe auch das ungute Gefühl, daß der kurze Kanzler nicht ganz unbeteiligt daran ist. Erst mit antisozialer Politik die FPÖ kompromittieren und dann bei der Gelegenheit versenken, Im Anschluß Teile der Wählerschaft übernehmen und dann ungeschminkt plutokratische Politik mit den Neos zu betreiben. Das könnte funktionieren, da die ÖVP Zeit ihrer Existenz, wie auch die CDU in Deutschland, im wesentlichen ein Sachwalter der Kapitalinteressen war.

    Antwort
  46. Dankeschön Jouri,

    ja, es gibt mehr Unternehmen wie Black Cube. Mit Black Cube zusammen wird auch oft Psy Group genannt und wie die zusammen hängen weiß ich nicht. Psy Group ist auch israelisch und soll für Manipulationen in den Sozialen Medien während des Trump Wahlkampfes verantwortlich sein. Sicher gibt es noch viele andere und es können ja auch Freiberufler unterwegs sein und auf Projekte bezogen Teams bilden.
    Die Privatisierung bietet viele Vorteile. Die offizielle Regierung ist geschützt und die privaten Firmen können Kontakte zu Leuten knüpfen, mit denen sich ein Staat keine direkte Zusammenarbeit erlauben kann.

    Ähnlich läuft die Zusammenarbeit zwischen Staaten und NGOs. Eine größere, viel reichere und ältere Schwester der Amadeo Antonio Stiftung ist in den USA die ADL. Die Anti Defamation League, die eine Unterorganisation des B’nai Brith ist, verfügt über viele Millionen Dollar, die sie u.A. dafür ausgibt Propaganda zu machen aber auch Feinde auszuspähen und sozial kalt zu stellen und wirtschaftlich zu vernichten.

    Die ADL stellte für Twitter und Facebook. aber auch für Google die Kriterien auf, nach denen die Internet Zensur ausgerichtet ist. Auch das Bücherangebot bei Amazon wird nach ihren Richtlinien zensiert. Sie haben auch Programme bereit gestellt, mit denen das Netz nach unliebsamen Stimmen und Inhalten abgesucht werden kann. Das steht ganz offen auf ihrer Netzseite aber kaum einer schreibt darüber.

    Die ADl flog einmal damit auf, sich unerlaubt Daten zu Zielpersonen von unterschiedlichen US Behörden beschafft und Palästinenser Gruppen in den USA durch Infiltration ausgespäht zu haben.Heute könnten sie, wenn sie wollen, Firmen wie Black Cube mieten und selbst saubere Hände behalten und sich voll der Propaganda widmen. Allerdings schaden auch die größten Skandale Organisationen wie der ADL nie.

    Antwort
  47. Siehe dazu Kevin Alfred Stroms Vierteiler Die ADL: In Blut geboren, Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4.

    Antwort
  48. @Lucifex

    Ich habe eben gelesen, dass du mit dem Gedanken spielst, Morgenwacht still zu legen. Ich weiß nicht, ob dieser Kommentar freigeschaltet wird, weil wohl neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen sind. Das verstehe ich, ich möchte aber doch etwas schreiben.

    Mein Mann und ich gehören zu den stillen Lesern von Morgenwacht – sind also 2 von den 1000 Zugriffen. Mein Mann ist ein großer Sience-Fiction-Fan und liest regelmäßig alle deine Veröffentlichungen.

    Mich selbst haben vor allem die Artikel fasziniert, die in der amerikanischen rechten Blogosphäre veröffentlicht und von dir und deinen Mitstreitern übersetzt und hier eingestellt wurden. Für mich eine vollkommen neue Welt. Für diese enorme Arbeit, mit soviel Herzblut betrieben, möchte ich mich bedanken.

    Vielleicht nimmst du dir einfach die dringend benötigte Auszeit, schöpfst neue Kraft und machst danach doch weiter? Alles Gute für Dich.

    Antwort
  49. FaceBook hat die israelische psy op und perception management Firma Archimedes Group gesperrt, die von einem ehemaligen israelischen Geheimdienstler gegründet wurde. Eine von etlichen, denke ich mal.
    Aus dem „Indipendent“:

    „According to Archimedes Group’s website, the firm is in the business of “winning campaigns worldwide”, using unconventional methods when necessary.“
    Laut Archimedes Groups Netzseite, ist es das Geschäft der Firma, „weltweit (!) Wahlen zu gewinnen“ und dabei unkonventionelle Methoden zu nutzen, wenn es nötig ist.

    “Archimedes has created and operates in its own unique field within the social media realm,” the site states.“
    Archimedes schuf und betreibt sein eigenes, einzigartiges Feld im Bereich der sozialen Medien, so die Seite.

    “When approaching a client’s challenge, we address all possible facets relating to it. We then formulate a concise yet comprehensive solution that will use every tool and take every advantage available in order to change reality according to our client’s wishes.”

    Wenn wir die Herausforderungen eines Klienten angehen, befassen wir uns mit allen möglichen Facetten, die in Verbindung stehen. Wir formulieren anschließend eine präzise, aber umfassende Lösung, die jedes Werkzeug einsetzt und jeden vorhandenen Vorteil nutzt um die Realität nach den Wünschen unseres Kunden zu verändern.

    —————————

    Ah ja. Veränderte Wahrnehmung, geänderte Realität. “ Fashion changes people’s minds“ ist die Devise der israelischen Firma für satanische Kindermode NUNUNU.
    Fernsehserien und Filme tun das auch. Es geht überall und immer darum, durch bewusst eingeleitete Wahrnehmungsveränderung oder auch „Ereignisse“ , die Realität zu verändern. Mit allen Mitteln und unter Nutzung der vorhandenen Vorteile, die zur Verfügung stehen.

    Zu einem nicht geringen Teil entstand die „weiße“ Trumpbewegung ja im Netz und besonders rasant wuchs sie in den extrem manipulationsanfälligen Chans. Inzwischen dümpelt sie eher auf gab.ai herum. Gabai bedeutet Tempel Diener und das ist sicher nur ein komischer Zufall.

    Meme Magic ist real, sie haben ein ganzes Segment von Leuten eingesammelt und los rennen lassen und ihnen eingeredet, sie seien die Handelnden, während die Anderen nur die vorgestanzten, Figuren in einem Computerspiel sind.

    Alle Mittel und Vorteile. Freie Medien versus Mainstream. Pah!

    Je näher man hinsieht, desto hässlicher wird es. Aber man verliert auch die Angst vor dem „Unsichtbaren“, den „dunklen Mächten“. Es ist massiv, gleichzeitig vielschichtig und vielgesichtig, aber hier und dort auch sichtbar.

    Antwort
  50. Danke, Luftpost und Judith!

    Das mit dem Lichtanzünden ist ein schönes Bild, Luftpost. Auch wenn nicht alle, die hierherkommen, unsere Lichter sehen, weil sie ihren Antifanten-Karton auf der hohlen Birne haben. Bei den anderen ist es immerhin schön, daß das Lichtanzünden auch ganz ohne mein Zutun laufend stattfindet, solange dieser Blog im Netz bleibt. Aber dennoch: Diese schleppende und manchmal rückläufige Entwicklung der Zugriffszahlen fühlt sich nach Stagnation an, nach vergeblichem Hamsterrad-Rennen. Man sollte doch meinen, wenn laufend Leute, die „Morgenwacht“ noch nicht kennen, hierherfinden, und ein wenn auch vielleicht kleiner Teil Gefallen daran findet, dann müßte doch die Leserzahl mit der Zeit um ungefähr diese Rate stetig wachsen. Zudem sollte die wachsende Zahl der hier veröffentlichten Artikel auch in gleichem Maß die Wahrscheinlichkeit für das Hierherfinden durch Suchmaschinentreffer erhöhen.

    Ich habe nicht vor, „Morgenwacht“ stillzulegen, Judith, aber meine Motivation ist ziemlich unten und reicht nur noch fürs Programmabspulen. Ich habe aber doch mit der Übersetzung von Guillaume Durochers neuem TOO-Dreiteiler über die Judenpolitik Friedrichs des Großen begonnen, damit zwischen all den waffenbezogenen und sonstwie „hobbyistischen“ Sachen, die ich von „Cernunnos‘ Insel“ hierher übersiedle, zwischendurch auch Beiträge sind, die eher dem hiesigen „Kerngeschäft“ entsprechen.

    Liebe Grüße und auch euch alles Gute

    Antwort
    • John Doe

       /  Mai 31, 2019

      Ich bin auch stiller Mitleser, habe die ganze Seite gespiegelt und lese teils offline. Ich bewerbe Morgenwacht regelmäßig sowohl privat als auch online und bin begeisterter Leser.

      Zwei Sachen zum Thema: viele können Englisch und nehmen ihren ersten Morgenwacht Artikel als Zubringer zu TOO oder counter-currents oder National Vanguard. Du hilfst mit Morgenwacht der Sache also sehr, ohne dass es sich in den Zugriffszahlen äußert.

      Zweitens könntet ihr euch doch mal zusammensetzen und für einige zb bei Twitterdiskussionen oder Youtubekommentaren vorkommenden Themen Einstiegsseiten zusammenbasteln, die betont harmlos sind vom Ton, die man also gut verlinken kann in der Hoffnung, dass der Hierhergeschickte daraufhin noch ein wenig mehr Neugier zeigt und auf weitere Verlinkungen klickt. Mir fiel es oft schwer, Artikel zu finden, die Ross und Reiter nennen aber harmlos genug sind, um Normies als Einstieg zu dienen.

      Themen hierzu könnten sein:

      Besitz der Medien in Land a, b, c (mit Benennung der Schwefelbuben aber erstmal ohne viel Wertung). Der hierhergeschickte kommt ja mit der Aufforderung, zu schauen, wer in dem Land diese Sachen bewirbt, er hat die Schuld der Medien schon im Kopf.

      Eine Übersicht über antiweiße Angriffe in allen weißen Ländern (wieder ohne große Wertung, eher um den Punkt zu machen, dass es kein Angriff auf D ist oder A oder CH, es also mit Holo und co nichts zu tun hat, und auch kein weißer Suizid ist aufgrund von verlorenem Krieg und Glauben an sich selbst).

      Ein Artikel über die Frage, wieviel weißes Amerika eigentlich in der amerikanischen Politik der letzten 30 Jahre steckt. In vielen Diskussionen mit US-Bezug verurteilen die Leute die weißen Amis für die Schandtaten von Juden, rechnen Juden hingegen zu den Opfern.

      Ein (wieder eher wertfrei) gehaltener Artikel über die Migrationsbemühungen israelischer NGOs für Europa. Das wäre für Diskussionen mit PI-Lesern nützlich. Der Ton muss hier recht neutral sein, damit die Info einsinkt und die große Frage auftaucht, wie das nun ins PI-Weltbild passt.

      Eine nüchterne Darstellung der Noahide-Religion und deren offizielle Unterstützung mit dem Hinweis auf das ablaufende 6.000. Jahr des jüdischen Kalenders, der Notwendigkeit, dann 1.000 Jahre keinen Finger zu rühren (Sabbat!) und der Hoffnung, dass sich alle gerne und freudig versklaven lassen.

      Der Höflichkeit halber biete ich mich gerne an als Mitautor, aber ich weiß, ihr seid ein verschworener Club und bleibt gerne unter euch.

      Macht weiter so!

      Antwort
    • Danke, John Doe!

      Um ein anscheinend vorhandenes Mißverständnis aufzuklären: Auf „As der Schwerter“ waren wir zwar tatsächlich ein Team von Blogadmins und Autoren, aber „Morgenwacht“ habe ich schon immer nur allein betrieben. Von unserem alten Team ist ansonsten nur noch Osimandia aktiv, jetzt mit ihrem eigenen Blog als Nuada. Ein Quasi-„Team“ sind wir hier nur noch in dem Sinne, daß ein Teil der alten „AdS“-Kommentatoren hierhergefunden hat und zusammen mit mir eine kleine Diskussionsrunde bildet. Wobei „Morgenwacht“ in letzter Zeit aber schon fast nur noch eine Echokammer von Luftpost und mir ist („Lu & Lu“ – wie klingt das?).

      Danke also auch für Dein Angebot, als Autor mitzuwirken, aber ich bleibe lieber weiter allein Admin, zumal ich – siehe oben – schon eine ziemlich ernüchterte Sicht auf den Sinn meines Wirkens habe.

      Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, wie weit ich, wie von Dir angesprochen, eine Zubringerwirkung zu englischsprachigen Webseiten wie CC, TOO, NV und Kevin Strom habe. Den entscheidenden Anstoß dazu, daß es auf Counter-Currents überhaupt die Nebenseiten mit nichtenglischen Übersetzungen gibt, habe ich jedenfalls anscheinend geliefert, denn als Greg Johnson auf meine AdS-Übersetzungen aufmerksam wurde, hat er zunächst auf CC darauf verlinkt und sie später auch als „German Onsite Translations“ drüben nachveröffentlicht. Dadurch kamen anscheinend auch andere auf die Idee, CC-Artikel zu übersetzen, auch in anderen Sprachen als Deutsch, und in weiterer Folge hat Greg Johnson dann erst die Übersetzungsseiten eingerichtet.

      Vielleicht habe ich auch mit dazu beigetragen, daß Deutschland in den Länder-Rankings bei den Zugriffen auf CC so weit oben liegt (ich glaube, meist an dritter Stelle nach USA und GB), aber andererseits denke ich mir, daß Leser, die durch mich zu den Ami-WN-Seiten finden, doch auch als Stammleser hier verweilen müßten, und wenn die Zugriffszahlen auf AdS schon bei gut dreitausend täglich stagnierten und hier auf „Morgenwacht“ selbst in besseren Zeiten gerade mal bei der Hälfte davon herumhängen und eher wieder zurückgehen, können das doch nicht so viele sein.

      Über harmlosere (hinsichtlich Rasserealismus und Judenrealismus) Einstiegsseiten für Normies und Halbaufgewachte wie von Dir vorgeschlagen habe ich auch schon nachgedacht. Tatsächlich habe ich „Morgenwacht“ ursprünglich als halbkoscheren Einstiegs- und Brückenblog eingerichtet, über den Leser von PI und anderen Kippagrüßerseiten zu AdS hätten weiterfinden sollen. Wie es mir damit ergangen ist, habe ich in mehreren Kommentaren im Dunkle-Weiße-Ritter-Strang ab diesem hier (abwechselnd als Lucifex und Deep Roots) geschildert. Es ist einfach zu wenig angenommen worden, es hat außer Osimandia fast niemend auf PI darauf verlinkt, und schließlich sind die PI-Wächter dahintergekommen, was es mit MoWa auf sich hat, und sie haben keine Verlinkungen hierher mehr durchgelassen (mit Ausnahme mancher Admins).

      Ich habe auch bemerkt, daß in Fällen, wo einzelne Artikel (wie z. B. „Moral und abstraktes Denken“, der meistverlinkte Beitrag) durch auswärtige Verlinkungen kurzzeitig starke Anstiege der Zugriffszahlen auf sich zogen, danach kein längerfristiges höheres Leserzahlenniveau folgte. Vielleicht wird „Moral und abstraktes Denken“ von Normies und Halbnormies auch schon als zu „rassistisch“ und somit abschreckend wahrgenommen, aber auch Hatschi Bratschis Luftballon, zu dem anscheinend am meisten Neuleser von selber finden, zieht keinen dementsprechenden Anstieg der Leserzahlen nach sich, wie es der Fall sein müßte, wenn wenigstens ein kleiner Teil dieser Neuankömmlinge auf mehr von „Morgenwacht“ neugierig werden und als Dauerleser bleiben würden. Aber vielleicht werde ich Deinen Vorschlag dennoch in der Form aufgreifen, daß ich einmal einen Artikel mit einer Zusammenstellung von Links zu normieverträglichen und dennoch interessanten Beiträgen erstelle, wo verlinkungswillige Leser wie Du geeignete Sachen für MoWa-Werbung auswärts finden können. Hilft’s nix, so schad’ts nix.

      Antwort
      • John Doe

         /  Juni 4, 2019

        Oha, du hast ja alle meine Gedanken schon vor Jahren gehabt und ausprobiert… Hut ab. Ich werde mich selbst mal um eine kleine Seite mit Recherche von Medienbesitz (ohne Wertungen) bemühen, die andere und ich bei Twitter und Co als Quelle angeben können.

        Eines noch: meine ersten paar MW Artikel führten alle nicht dazu, dass ich den Blog richtig erkannte. Erst beim vierten oder fünften hatte ich Muße und Langeweile und habe die Autorenliste entdeckt, ich glaube Kurtagic fiel mir auf. Da hat sich mir dann der Artikelreichtum von Morgenwacht erschlossen. Ich kenne mich mit WordPress nicht aus, aber vielleicht wäre es gut, die große Anzahl an Artikeln besser kenntlich zu machen, vielleicht auch so eine Themenwolke oder so etwas prominent zu bringen.

        Dass du das fast im Alleingang bewältigst ist beeindruckend! Vielen Dank für die wertvolle Arbeit!

        Solltest du gefrustet sein, könntest du vielleicht mehr Rückbesinnungs-Artikel reinnehmen, also europäische Architektur, Kunst, Erfindungen usw… Überraschend oft höre ich hier im Ort wenn ich mit Leuten diskutiere, wie sie gar nicht wissen, warum unsere Kultur eigentlich erhalten werden sollte. Es macht mich immer baff, aber dann denke ich an das, was diese Leute vom Feind als deutsche Kultur präsentiert bekommen und kann es verstehen, wenn auch nicht die Passivität und fehlende Neugier.

        Ich habe ein Dutzend Fjordman Artikel auf deutsch gefunden und leicht bearbeitet, schön formatiert, ein paar Fotos hinzugefügt und ausgedruckt. Will eines meiner Kinder zb am
        Abend aufbleiben und noch einen Film sehen, bekommt es den Text und muss mit mir ein paar Minuten darüber diskutieren, dann gibt’s den gewünschten Film. Funktioniert gut, aber hauptsächlich mit positiven Themen über die eigene Identität. Davon mehr zu haben wäre toll.

      • Themenwolke gibt es hier ja auch eine, John Doe (unter der Bezeichnung „Schlagwörter“). Wie man neue Leser sonst noch auf die Vielfalt der vorhandenen Artikel aufmerksam machen kann, darüber haben wir uns auch schon in AdS-Zeiten Gedanken gemacht, aber keine Lösung gefunden, die eine Verbesserung bringen würde. Eigentlich müßte die Vielzahl der aufgeführten Autoren ja schon ein ausreichender Hinweis darauf sein. Es hängt von den Lesern ab, wie weit sie diese Hinweise nutzen, und dafür müssen sie wohl „Muße und Langeweile“ haben, wie Du es für Deinen Fall beschrieben hast, und bei dem uferlosen Angebot, das das Internet hierfür bereitstellt, ist es sehr schwierig, Neuleser dazu zu bringen, sich gerade mein Artikelangebot näher anzusehen.

        Übersetzte Fjordman-Essays gibt es hier auf „Morgenwacht“ ebenfalls, 37 an der Zahl.

        Und Rückbesinnungsartikel im von Dir angesprochenen Sinn findet man hier ja auch, für die Bereiche Technik, Wissenschaft, Kunst und Kultur und Spirituelles, aber die sind halt in die mittlerweile 1124 Artikel eingestreut und müssen von den Lesern erst gefunden werden. Musikbeiträge wie Samain Night: Loreena McKennits Lieder
        und „Brian Boru’s March”: Die tausendjährige Melodie gehören da ebenso dazu wie Bauernmaler Sepp Hilz: Alliierter Kunstraub?, Maxfield Parrish und seine Bilder
        oder Hightech vor 1700 Jahren: Die römische Turbinenmühle am Medjerdafluß.

        Ich habe auch schon überlegt, parallel zu den Morgenwacht-Tavernenrunden auch Artikel unter dem Oberbegriff „Lucifex‘ Liedertaverne“ zu bringen, wo ich selbst Musikvideos vorstelle und Leser in Kommentaren welche bringen könnten. Diese Liedertavernen wären Themen gewidmet, z. B. „Man singt deutsch“, „Hoamatg’fühl“ (für Dialektlieder), „Anglo-Celtic“, „Folk“ etc.

    • Jetzt habe ich doch noch etwas hinzuzufügen vergessen: Ich glaube eher, daß die Leserzahlen von „Morgenwacht“ hauptsächlich deshalb nicht abheben, weil der Blog einerseits als abweisende „Potentialbarriere“ (um es physikalisch auszudrücken) für Normies und PIdioten wirkt, denen es hier schon zu rasserealistisch, judenrealistisch, antilibertär (hallo hartgeld-Leser!) und kapitalismuskritisch zugeht, und andererseits als Durchlauferhitzer für diejenigen, die mich für noch „zu wenig aufgewacht“ halten und dann zu den diversen Scheinhaltestellen (© B-Mashina) weiterziehen, wo sie mit Gleichgesinnten darauf warten, daß der Föhrer 2.0 sie abholt und ins deutsche Heil mitnimmt.

      Antwort
      • John Doe

         /  Juni 4, 2019

        Ich habe mich über ein Jahrzehnt hinweg aus einer harmlosen fundamentalistischen christlichen Kirche herausgearbeitet. Das Problem dabei war folgendes: ich war mit positiver Kirchenpropaganda zugeschüttet und das innere Kirchenkonto stand bei +10.000. Jedesmal wenn es Kritik gab, hab ich im Kopf dann vielleiht 5 abgezogen und mir gedacht: ein wunderbares System mit ein paar kleinen Schwächen. Erst als meine Lebensumstände mich frustrierten und ich neugierig wurde, mal alles was mir missfiel anzustreichen, aufzuschreiben, da sank das Konto schnell und irgendwann kam der Punkt, an dem ich erkannte, dass ich es mit einem schlechten System mit ein paar kleinen Zuckerstückchen zu tun hatte. Da beendete ich es.

        Ich glaube, dass ist auch die Taktik bei den ständigen NS-Dokus und der ganzen anderweitigen Propaganda. Liest man entgegengesetzte Infos, denkt man immer: na gut, dann hat AH halt mal was richtig gemacht, haben die x mal was falsches getan ABER das ändert nichts an den 10.000 Sachen in die Gegenrichtung und meine Meinung bleibt gleich.

        Letztendlich müssen wir also entsprechend viel Volumen an Gegenmeinung abbekommen, um zu erkennen, dass das Gesamtsystem nicht stimmt. Was aber nur bei den Neugierigsten gelingt. Ich habe mich gefragt, ob es wirken würde, eine Seite zu haben, die alle gut belegbaren Vorwürfe, die wir gegenüber dem Mainstream haben (bis auf die verbotenen) kompakt behauptet mit Link auf die knackige Erklärung zum jeweiligen Vorwurf. So könnte der Leser gleich sehen, dass es ein stolz vorgetragener Großangriff ist, der alles erschüttert, muss aber nicht gleich 500 Seiten lesen, sondern kann einem Link nach dem anderen folgen. Das „gut, ist aber nur ein Einzelfall“ kann er dann nicht mehr bringen. (Das ist keine Aufforderung, dass DU den Artikel schreiben sollst, mich interessiert nur deine Meinung.)

  51. Hallo Lucifex

    Dann bin ich froh, falsch gelesen zu haben. An Morgenwacht schätze ich persönlich gerade die Philosophie ‚Qualität vor Quantität‘ und genieße die damit verbundene Entschleunigung. Aber klar hat man als Blogbetreiber mit so einer Blogausrichtung mehr Arbeit und weniger Zugriffsraten. Und das kann einem die Motivation dann schon mal ordentlich verhageln.

    Ich habe aber doch mit der Übersetzung von Guillaume Durochers neuem TOO-Dreiteiler über die Judenpolitik Friedrichs des Großen begonnen

    Darauf bin ich gespannt. Ich habe den ersten Teil auf TOO schon gelesen und mein Englisch ist auch ganz passabel, aber eben nur passabel: in der eigenen Muttersprache geht’s dann doch viel besser. Aktuell lese ich gerade deine Übersetzung von Thoresens Conspiracy Theories, Specialization, & White Agency mit Gewinn.

    Antwort
  52. Vielleicht wurde Dein Mißverständnis durch meine Formulierung „den Stecker ziehen“ ein paar Kommentare weiter oben bewirkt. Das bezog sich aber auf meinen Vorfeldblog „Cernunnos‘ Insel“, den ich nach und nach ausräume, um ihn später einmal zu löschen, wie ich es bereits mit meinem anderen Vorfeldblog „NORD-LICHT“ getan habe.

    „Qualität vor Quantität“ sollte ich tatsächlich wieder mehr berücksichtigen. Nicht, daß es – aus meiner Sicht – zuletzt an Qualität gefehlt hätte, aber ich habe zusätzlich die Quantität zu sehr forciert. Da ein paar Gänge zurückzuschalten, würde mir Arbeit und selbst auferlegten Druck ersparen, und die Zugriffszahlen sollten nicht allzusehr darunter leiden. Ein guter Richtwert wäre, frei nach Martin Luthers Empfehlung für die Häufigkeit des ehelichen Beiwohnens:

    „In der Woche zwier
    schadet weder euch noch mir.“

    Die Grunderkenntnis von Durochers Dreiteiler ist, daß selbst Friedrich der Große, der den Juden wegen ihrer betrügerischen Geschäftspraktiken und ihres Kreditwuchers kritisch gegenüberstand und ihre Zahl in seinem Reich einzudämmen bestrebt war, sie dennoch wegen ihrer wirtschaftlichen Ertragsleistung als Steuersubjekte und als Kuriere und Spione in seinen Kriegen brauchen konnte und die Ansiedlung besonders reicher und geschäftstüchtiger Juden erlaubte. Damit schuf er wie schon seine Vorgänger die Voraussetzung dafür, daß die Juden in Preußen immer reicher werden und seine Nachfolger dadurch zunehmend unter Druck setzen konnten, die Einschränkungen gegen sie nach und nach abzubauen.

    Antwort
    • Unabhängig davon: Vor ein paar Jahren las ich etwas von einem Edikt seines Vaters, des Soldatenkönigs (der bei Franz Mehring, nebenbei, besser wegkommt als der alte Fritz), nachdem Zigeuner, an der Grenze oder im Lande, mit oder ohne gültige Papiere, die ersichtlich achtzehn Jahre oder älter, sogleich am Hals aufzuhängen wären. Da Preußen zu dieser Zeit eher unterbesiedelt war, wird er seine Gründe gehabt haben.
      Ich prahlte ja schon, einen böhmischen Kampfkunstmeister zu kennen, den Karate-Sepp aus Aussig, der besser deutsch kann als ich böhmisch – der hat beim Met Zigeunerwitze erzählt, daß sogar mir die Haut schauerte. Und – es ist ein friedlicher und gütiger Mensch.

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    • Ach ja, die Zigeuner, die gewissermaßen „Low-end-Juden“ sind… das erinnert mich wieder einmal an diesen Artikel von Sándor Avraham, den ich schon seit AdS-Zeiten irgendwann einmal übersetzen wollte.

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  53. Sehr viel beliebter ist es in den Küchen des Mittelmeerraums, besonders denen des Nahen Ostens und Nordafrikas. In diesen seit langem waldarmen und trockenen Gegenden lassen sich Schweine und teilweise auch Rinder, anders als Schafe und Ziegen, nur schwer halten. Zudem gilt Schweinefleisch im Judentum und Islam als unrein und ist entsprechend in Israel und im islamischen Raum wenig verbreitet.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Gerade eben beim Gurgeln nach Fleischgerichten auf Bolschewikipedia entdeckt:
    Anstelle von „Zudem“ müßte stehen: „Eben deshalb“. — Ich hatte ja bereits zwei Bücher von Marvin Harris, zwar mutmaßlich (((einer))), genannt: „Kannibalen und Könige“ sowie „Wohlgeschmack und Widerwillen“ – besonders letzteres beleuchtet in verständlicher Weise alle möglichen Speisetabus, vor allem deren durchaus rationalen Kern. It’s the economy … In einer Gegend in Marokko mit ausgedehnten Eichenwäldern haben etliche Museln eine kleine Schweineherde im Wald, essen Fleisch von glücklichen Schweinen, und „leugnen“ auf diesbezügliche Fragen. Es ist einfach wirtschaftlich lohnend.

    Der Artikel ist an dieser Stelle auch ein Beispiel dafür, wie man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

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  54. Schweine und Israel – das fällt mir eine Anekdote ein, die ich als Kind erzählt bekam und die sich in der Gruppe der sozialistisch geprägten Zuwanderer in Israel zugetragen haben soll.
    Na, jedenfalls hatten diese aufgeklärten Sozialisten eine gewisse Ferne zu den Religiösen, die schon länger dort lebten und nicht die Absicht auf Schweinefleisch zu verzichten.
    Die religiösen Schriften verboten nun aber, dass Schweine den jüdischen Boden betreten.

    Nun würde ja jeder von uns denken, dass damit die Haltung von Schweinen verboten sei.
    Aber nein, so diese Erzählung – der Buchstabe des Gesetzes und die Schweinehaltung schlossen sich nicht aus. Wenn Schweine nicht auf dem jüdischen Boden herumlaufen sollten, weshalb dann nicht einfach die Ställe tiefer anlegen. So wurde einfach die Bodenoberfläche für die Schweine abgetragen und bitte sehr – der Buchstabe war erfüllt.

    Keine Ahnung ob das wirklich so war aber lehrreich ist es schon. Es ist ja wirklich eine völlig fremde Auffassung von Gesetz und Gesetzestreue und auch die Grundlage dafür, dass sich z.B. das amerikanische Rechtswesen so befremdlich entwickelt hat.

    Rückblickend ist auch lehrreich, wie diese Geschichte in meiner Familie irgendwie als echt cool ( natürlich nicht mit diesen Worten) aufgenommen wurde.
    Gleichzeitig hätten wir Kinder größten Ärger bekommen, hätten wir die moralischen Familiengesetze in dieser Weise aus zu tricksen versucht.

    Eine frühe Konditionierung. Obwohl ich das bestimmt nicht richtig verstanden habe, erinnere ich mich, dass diese Geschichte mir einen Stich versetzte. Es kann gut sein, dass ich hauptsächlich an die armen Schweine dachte, die unterirdisch leben mussten, aber weil die Geschichte mich auch wieder nicht losgelassen hat, war es vermutlich mehr und mir ist die fremde Doppelmoral durchaus unangenehm aufgefallen und diese seltsame Ausnahme, die im elterlichen Moralsystem gemacht wurde. Nur ein paar Jahr später hab ich dann auch kurzzeitig rebelliert, weil mir die Unterschiede bei der moralischen Bewertung der Handlungen von Juden und Palis auffielen und es brauchte die Nachverankerung tiefster Schuldgefühle, das auszubügeln.

    Ich bin schon als Kind linker Eltern mächtig darauf trainiert worden zu debattieren und zu argumentieren und mir macht das immer noch viel Spaß, nur fehlen ja zunehmend die Sparringspartner.

    Was aber immer deutlicher wird ist, dass Debatten stärker und stärker in die jüdische Argumentationskultur hinein gedrängt werden und wir dabei „dumm“ aussehen, nicht weil wir dumm sind, sondern in einer Debatte was völlig anderes suchen.

    Ein Teil der so empfundenen höheren jüdischen Intelligenz ( wie sie ja auch an Broder so bewundert wird) liegt aber genau darin, dass sie nach total anderen Regeln debattieren. Bei frühem Training wird also das Gehirn völlig anders stimuliert als unsere Gehirne. Diese „genialen“ Feuerwerke, die uns dann verblüffen sind antrainiert und wir werden durch die Geschwindigkeit, mit denen diese argumentativen Knallfrösche aus allen Richtungen gezündet werden platt gemacht und es entsteht dieses ungute Gefühl von Unterlegenheit, dass dann weil wir gerade nicht so neidisch sind, wie immer behauptet wird, in Bewunderung umschlägt.

    Einerseits möchte ich nicht lernen so zu denken und andererseits will ich es besser begreifen, weil es ja auch trending ist und es ärgert mich auch, dass mein Gehirn, wenngleich es schon so was wie ein Mittelklassewagen ist, so furchtbar langsam vor sich hin fährt, weil es nach unseren Regeln trainiert ist. In den USA, hab ich gelesen, lassen sich nicht jüdische Juristen in der talmudischen Debatte trainieren und in Süd Korea schicken Eltern ihre Kinder in spezielle Talmudschulen weil sie, nicht ganz zu Unrecht, dort den Schlüssel zum Erfolg vermuten.

    Also zurück zum Anfang. Ich bin der jüdischen Art zu denken und zu argumentieren durch diese Anekdote zwar früh begegnet aber natürlich in unserer Art zu denken aufgewachsen und mir ist ärgerlich bewusst, dass damit dieses Hase und Igel Spiel begonnen hat, bei dem man aber den Trick nicht kapiert, bis man erschöpft und geschlagen umsinkt und stirbt.

    Dass ganz oft diese spezielle Debattenkultur und scheinbare geistige Überlegenheit an ihre Grenzen kommt, merkt man allerdings daran, dass sie einfach nur brüllen und drohen, wenn sie damit nicht durchkommen und/oder doch nicht so viel Gehirnschmalz vorhanden ist. Da gibt es bei PI ja dieses lustige Beispiel! Aber das mit der Impulskontrolle ist ja überhaupt ein Merkmal.

    So viel zum Thema Schweine/ Schweinefleisch . Hö hö.

    Nochn Anhang. Wäre ja auch sonst zu kurz.

    Vernetztes Denken und Denken in Widersprüchen sind ja auch noch Künste von denen wir insgesamt zu wenig Ahnung haben. Das sind aber alles Sachen, die man auch ohne einen IQ von 160 lernen kann. Ich hoffe da dringend, dass das mit der Neuroplastizität des Gehirns stimmt, damit ich nach und nach wenigstens ein bisschen was kapiere.

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  55. Hier noch ein Beispiel, wie wir in (((ihr)))) Denken rein gerissen werden und unter Aufsicht zu ausführenden Organen werden (sollen), ohne zu begreifen was dahinter steckt. Dieses System der Intersektionalität ist ja über den Feminismusweg rein getragen worden. Es ist völliger Quark strukturiert aber die Gehirne und bindet sie in das gesamte System der Herrschaft ein. Leute werden ausgebildet in Widersprüchen zu denken und in Systemen, werden trainiert sich selbst und andere zu programmieren und zu kontrollieren, aber die ganze Sache kommt von außen.

    Jedenfalls fiel mir schon auf, dass die Intersektionalität irgendwas mit diesem Systemdenken zu tun hat, dass uns bald mit dem social credit system, diesem „Smart“ Mist, diesem Mensch Computer, AI Horror, um die Ohren gehauen wird. Man hat ja oft so dunkle Ahnungen und weiß nicht recht.
    Also schau ich in den deutschen Wiki Abschnitt dazu und da gibt es eine Frau Nina Degele, die hier bei uns ihr Unwesen treibt. Trotz dieser dunklen Ahnungen, so was müsste doch Allgemeinwissen sein, war ich schon platt, als ich gestern las, dass Prof. Dr. Degele ihre Doktorarbeit zum Thema:
    Der überforderte Computer. Zur Soziologie menschlicher und künstlicher Intelligenz geschrieben.
    Was ist das nun wieder??? Soziologie künstlicher Intelligenz unter Gender und Queer, was ja ihr Thema ist?
    So viele weiße Flecken oder schwarze Löcher!

    Queer, Gender, Trangender und Interssektionalität bilden ein Machtsystem, das in die Frauenbewegung hinein getragen, von denen übernommen und auch mit durchgesetzt wurde und sie gerade völlig schreddert.
    Natürlich ist Feminismus falsche Analyse, aber das Beispiel zeigt wieder den Wettlauf zwischen Hase und Igel. Vielleicht ist es über die Frauenbewegung rein gedrückt worden, weil wir Frauen weniger analytisch denken als Männer, aber von der Seite der Männer, jedenfalls jener, die „rechts“ bekannter sind, habe ich eigentlich bislang auch keine wirklich durchdringende Kritik gelesen ( was nicht bedeuten muss, dass es sie nicht gibt?), die all diesen Kram und den systemischen Charakter erklärt. Weiter Links vielleicht?

    Ich habe mir das ja auch wieder nur kurz angeschaut und habe den Eindruck gewonnen, dass den Feministinnen, die gerade merken, dass sie als Frauen und unterdrückte Klasse einfach nicht mehr existieren, auch nicht so richtig klar ist, was da passiert ist. Sie hängen natürlich auch fest, weil sie sich auf so viele Schritte eingelassen haben. Ätsch ist aber nicht angebracht, weil die Sache über uns alle ausgebreitet wird und wir deshalb keine Zeit zu verschwenden haben, sie auszulachen. Na gut, ganz kurz vielleicht über Alice Schwarzer, die mit der Intersektionalität gerade medienwirksam einen Zusammenprall hatte. Echt oder Unecht – Signalwert. „Alte weiße Frau“ – diese Raketenstufe ist längst abgeworfen.

    Jedenfalls wird es jetzt vielleicht deutlicher, was ich mit dem anderen Kommentar meinte. Wir sehen den Zug immer erst, wenn er uns überrollt. Wir sehen nicht was (((sie))) sehen, wenn sie diese komplexen Systeme aufbauen.

    Ich kann mich noch erinnern, wie diese Judith Butler auch hier Einzug hielt und ich bekam nur Kopfweh, als ich versuchte einen Text von ihr zu lesen. Wenn man so will ist es schon systematischer Irrsinn aber besser wäre es das, was dahinter steht aufzuschließen, um das System von oben zu betrachten, statt es nur in seinen sichtbaren Auswirkungen die in der Form programmierter Studierender auffallen und ihre Funktionen im System übernehmen zu kritisieren.

    Es geht mir nicht darum, dass wir denken sollen wie sie denken, sondern dass wir es sehen können, wie sie es tun.

    Was mir auch im Kopf nebelig rumgeistert ist, dass dem Leo Strauss, dem Vordenker der Neo Cons faschistisches Denken vorgeworfen wurde oder ein Mangel an Distanz dazu. Und dann habe ich noch im Hinterkopf bei den Neo Cons von PJ Media mal gelesen zu haben, dass so ein Neo Con die Casa Pound besucht hat. Ich habe es nicht wieder gefunden, was nicht bedeuten muss, dass es nicht irgendwann berichtet wurde. Ich habe das öfter bei PJ Media erlebt, dass ich sicher war es gäbe einen bestimmten Artikel und dann war er nicht zu finden.
    Na jedefalls gibt es auf der jüdischen Seite durchaus Vertreter autoritärer, antiliberaler Gesellschaftsmodelle.(Es ist im jüdischen sinne auch kein sich gegenseitig ausschließender Widerspruch, dass Tel Aviv die Welthauptstadt der Homosexuellen ist und Jerusalem ultra orthodox.) Bibi ist ja offenkundig ein autoritärer und der geliebte Orban darf ja auch. Und denkt man an Lateinamerika … So toll ist das ja dann nicht.

    Das ist alles, wie meistens, nur als Frage zu verstehen.
    Auch nur mal so – Jabotinsky, Bibi, Strauss – wie viel hat das mit rechten Bewegungen zu tun, die wir gerade agieren sehen. Wie viel Jabotinsky Denken steckt in der Ultrarechten in der Ukraine. Muss man dazu mal in diese ekelige Breitbart Populismusschmiede rein sehen, wo ja auch Caroline Glick ( Bibi/ Jabotinsky) ihr Zeug verbreitet und Kommentatoren immer mal wieder lustig Meir Kahane bejubeln?

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    • Aus hygienischen Gründen sehe ich dort nur ab und zu nach, aber der bekannte demütige Erzähler schmeichelt Dir, größeren Durchblick als die anderen „Schwertärsche“ zu haben.
      Wenn Dich Deine Feinde loben — was soll’s, überflüssig.

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    • Das habe ich auch gesehen („…ist den anderen Schwertärschen immer um Armlänge voraus … Während Lucifex noch…“). Könnte ehrliche Bewunderung für Luftpost in Kombination mit verbliebenem Antischwertarschismus sein (seltsam ist, daß er immer in der Mehrzahlform von „den Schwertärschen“ schreibt, wo vom AdS-Team doch nur noch ich hier zugange bin); es könnte auch Spaltungsabsicht im Wege der Schürens von Eifersucht dahinterstecken. Das haben auf AdS schon mindestens zwei versucht – „Petronius“ und „Heinfisch-Z“ in einer seiner Verkleidungen, indem sie Osimandia gegenüber uns anderen positiv hervorhoben.

      Das hat damals nicht funktioniert und wird auch jetzt für Tyrion nicht funktionieren.

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  56. Wobei davon ganz unabhängig noch eines interessant ist:

    Luftpost hat in einem der obigen Kommentare und auch davon schon mehr als einmal erwähnt, daß sie ideologisch (schon vom Elternhaus her) einen linken Hintergrund hat, und sie hat sich von dort zu ihren heutigen Sichtweisen und Erkenntnissen entwickelt.

    Tyrion L. alias B_Mashina schreibt in diesem Kommentar als „Dystopianer“ (

    Ja, auch für mich hat sich Trumps „Überraschungssieg“ zunächst fantastisch angefühlt, wie von Michael Moore prophezeit. Und das, obwohl mir das mit den Hintergrundmächten schon bewusst ist. Allerdings stelle ich fest, wenn ich so in mich gehe, dass mindestens 70-80% meiner Sympathien für The Donald auf die permanente Hetze gegen ihn im Verbund mit meinem mittlerweile geballten Hass auf das wirklich unausstehliche, penetrante, multibunte „Gutmenschentum“ zurückzuführen sind. Es fällt mir trotz eigener „linksgrünversiffter“ Vergangenheit zusehends schwerer, in diesen Leuten einfach unschuldige Opfer von jüdischem Mindfuck-Parasitismus zu sehen, sondern betrachte sie eher als so was wie eine Negativauslese, um die es nicht schade ist: FrauInnen und Femanzen, die mit den Musels Allahu-Akhbar schreien – jeden Tag eine neue Degenerationsstufe!
    Insofern scheint das Spiel ja für (((die))) aufzugehen.

    Unabhängig davon, ob Tyrion einigermaßen „echt“ sein mag oder auch nicht, gibt es doch immer wieder dieses Muster, daß sich einstige Linke oder Gutmenschen mit der Zeit von ihrem alten Meinungsbild lösen und sich zu dem hin entwickeln, was heute als „rechts“ gilt und zum Großteil eigentlich bloß „normal“ ist. Dagegen sind mir keine Beispiele bekannt, wo Nationale/Rechte/JNWO-Dissidenten sich in die Gegenrichtung entwickeln.

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  57. Die von Dir, Luftpost, anhand der Anekdote über die Schweinehaltung in Israel aufgezeigte krumme, doppelmoralige Herangehensweise der Juden zu Fragen von Richtig und Falsch/Schlecht ist anscheinend ein allgemeiner semitischer Wesenszug.

    Da gibt es ja auch das jüdische Gebet „Kol Nidre“, das anläßlich von Jom Kippur gesprochen wird und in dem Juden sich im Voraus von der Einhaltung aller ihrer bis zum nächsten Jom Kippur abgegebenen Gelübde lossprechen.

    Die jüdischen Gebräuche zur Übertragung ihrer persönlichen Schuld wegen ihrer Verfehlungen auf irgendein Opfertier passen ebenfalls in dieses Muster.
    So gibt es das „Kapparot“-Ritual, bei dem ein Jude ein Huhn über seinem Kopf herumschwingt und dazu ein Gebet rezitiert, wodurch alle seine Schuld aus dem vergangenen Jahr auf das Huhn übertragen werden soll, das dann getötet wird. (Siehe dazu If Jews Didn’t Exist… Who’d Want to Invent Them? von Bradford Hanson.) In philosemitischen Darstellungen wird zwar abwiegelnd darauf verwiesen, daß die Hühner zur Speisung von Armen gespendet würden, aber natürlich gilt das nur für arme Juden, und von denen gibt es nicht genug, um all die anfallenden Kapparot-Hühner nutzen zu können, von denen deshalb der Großteil einfach als Biomüll entsorgt wird.

    Dem verwandt ist das bekannte Sündenbock-Ritual, bei dem die Schuld eines ganzen Dorfes symbolisch einem Ziegenbock aufgebürdet wird, den man dann in die Wüste jagt.

    Wie ehrlich und moralisch rechtschaffen kann denn ein Volk veranlagt sein, das sich solche Bräuche und Praktiken zur billigen Abwälzung persönlicher Schuld, zur Lossagung von eigenen Versprechungen und sogar zum Beschummeln ihres eigenen Wüstendäm… äh, Gottes Jahwe ausdenkt?

    Typisch ist auch die jüdische Einstellung zu Wahrheit und Autorität, die unter anderem von Kevin MacDonald in diesem Abschnitt aus Mesirah und Kindesmissbrauch in Brooklyn hervorgehoben wird:

    Der Autor [der orthodoxe Jude Michael Lesher, Verfasser von „The Disposable Jew: Reflections on Child Sexual Abuse and Religious Culture“] argumentiert weiter, dass Missbrauch auch deswegen stattfinden kann, weil das traditionelle jüdisch-religiöse Denken nicht davon ausgeht, dass Menschen ein natürliches Recht haben, über ihren Körper zu bestimmen, sondern dass dieses Recht eher bei denjenigen liegt, die mehr Macht in der Gemeinschaft haben – ein Aspekt des traditionellen jüdischen Autoritarismus. Bemerkenswert ist ebenfalls die wiedergegebene Aussage eines prominenten Rabbis, dass „das Argument, ‚dass die Wahrheit nicht unterdrückt werden soll‘, unjüdisch ist“. Man stelle dies der Kopfzeile von American Renaissance gegenüber, welche folgende Aussage Jeffersons wiedergibt: „Es gibt keine Wahrheit, die ich fürchte oder von der ich wünschte, sie sei der Welt unbekannt.“

    Wahrheit ist in der traditionellen jüdischen Gesellschaft bedeutungslos. Was zählt, sind allein die Interessen der Gruppe, welche von allmächtigen Rabbis bestimmt werden – so mächtig, dass selbst Kindesmissbrauch unter Umständen straflos bleibt. Dementsprechend ist Wahrheit nichts als eine Konvention: Die Orthodoxen „definieren Wirklichkeit konspirativ, durch einen Konsens der Gläubigen und unter Vermeidung des Risikos an die Vernunft zu appellieren“. Genau so habe ich die Ideologie intellektueller und politischer jüdischer Bewegungen charakterisiert (Ch. 6 of CofC, S. 237):

    „Ein grundlegender Aspekt der jüdischen Geistesgeschichte ist die Tatsache, dass es keinen nachvollziehbaren Unterschied zwischen Wahrheit und Konsens gibt. Innerhalb des traditionellen jüdisch-religiösen Diskurses ist „Wahrheit“ das Vorrecht einer privilegierten Elite von Interpreten, welche der Klasse der Schriftgelehrten angehören.“

    Na, ist das nicht auch genau das Prinzip der heutigen (((Political Correctness))) und der gesamten Meinungs- und Gesellschaftsorthodoxie des (((Systems))) auf allen Ebenen?

    Wie anders ist da doch die europäische Mentalität, wie sie in diesem Zitat von Cicero verdeutlicht wird:

    Bei einer Diskussion sollte weniger auf das Gewicht der Autorität als vielmehr auf die Beweiskraft der Argumente geachtet werden. In der Tat erweist sich die Autorität des Lehrenden oft als ausgesprochenes Hindernis für die Lernenden; statt bei einer Frage ihre eigene Urteilskraft walten zu lassen, übernehmen sie die Lösung ihres erwählten Meisters, so gut sie sie verstehen.

    P.S.: Gerade ist mir wieder die Aussage von „Gebirgsfalter“ Frankstein eingefallen, daß im Zusammenhang mit deutschnationalen Großmacht- und Rachebestrebungen („Ich will Negerpfade und Askaris“) „Zweifel nicht ins Marschgepäck passen“.

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  58. Noch ein Gedanke zur Strache-Ibiza-Affäre: Diejenigen, die das inszeniert haben, hätten so eine aufwendige Operation wahrscheinlich nicht vorbereitet und durchgezogen, wenn sie nicht mit einiger Wahrscheinlichkeit erwarten konnten, daß sie Strache zu Aussagen und Verhaltensweisen wie den im Video enthaltenen verleiten könnten.

    Ich vermute daher, daß Strache schon früher immer wieder mit solchen Fantasien herumschwadroniert hat, nur eben ohne vermeintlich konkrete Aussicht auf Finanzierung derselben durch eine „Oligarchin“, und daß das irgendwie den Leuten zu Ohren gekommen ist, die dann auf die Idee kamen, die Ibiza-Affäre zu veranstalten.

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  59. Verstehe ich nicht, hildeswin. In dem Moment in dem ich einen Kommentar veröffentliche, habe ich keinen Einfluss darauf, was damit weiter geschieht. Es ist doch so, wir haben das Recht zu schweigen und alles was wir sagen kann gegen uns verwendet werden – von wem auch immer, Beschimpfungen oder Schmeicheleien eingeschlossen. Wenn ich anfange darüber zu sehr nach zu grübeln, dann kann ich nicht mehr selbst denken.

    Ich stelle mir seit einiger Zeit bei meinen Reisen im Netz so eine mehrdimensionale Karte vor. Klar, die Anregung dazu kam sicher durch das Gerede über das mehrdimensionale Schachspiel aber ich hatte mir vorher auch Zeichnungen von Hierarchien, und Spielern angefertigt, geändert, Sachen gestrichen und neue dazu getan. Aber eine gedachte Landkarte funktioniert besser. Darüber viele Schichten von Netzen und Knotenpunkten, die interagieren und Ideen, Geld oder was auch immer transportieren , also miteinander verbunden sind. Diese Ebenen verknüpfen sich mit realen Ereignissen ( oder Ereignispropaganda) und Zeit ist auch eine Dimension, die immer reinspielt.

    Dass im jüdischen Denken Zeit so anders aufgenommen wird als von uns ( man hat uns unsere eigene Geschichte ja schon ganz früh aus den Händen gerissen), zeigt sich an der Flexibilität, mit der die Rolle der Amalek oder des Haman unablässig neu besetzt wird, aber immer gleich bleibt, immer auf die selben ausgedachten Zentralereignisse zurück geführt wird. Mal wird auf dem Zaren herumgestampft, mal auf Ahmadinejad und so weiter. Was unsere Rolle betrifft, ist es ja klar. Jedenfalls haben sie diesen Zeitbereich von ein paar Tausend Jahren, den sie deuten und nutzen und auf dem die Vertreibung der Juden aus England so immerwährend aktuell ist, wie Esthers Täuschung und der Rachemord. Außer ihrer eigenen soll keine andere Erzählung bestehen bleiben. In ihre Karte wird die Geschichte aller Völker der Erde unter ihrer Auslegung eingetragen. Das zu sehen ist wie Luminol.

    Wir haben nur einen winzigen Zeitraum, den wir sehen können und selbst darin sehen wir viele Sachen durch ihre Brille und müssen versuchen, es kritisch zu betrachten. Dabei ist unsere Wahrnehmung aufgesplittert, weil zum einen unsere Kommunikation ständig unterbrochen wird, wir zum Andern aber einfach nicht sehen, wie sie die Dinge verbinden und interagieren lassen. Uns fehlt das Luminol, das die scheinbar unzusammenhängenden oder sogar gegensätzlichen Sachen gleichzeitig leuchten lässt.

    Wenn ich nun unablässig auf Jabotinsky herumreite, dann ist das ein lächerlich kurzer Zeitraum. Andererseits sind die Aktivitäten , wie auch die Verfahrensweise und das Denken Jabotinskys doch auch so was wie Luminol.

    Und ein ebenso lächerlich kurzer Zeitraum ist das mit der (((Mafia))), die ich ja auch ständig anbringe und die auch so was wie Luminol sein kann. Schnurz, ob die nun gerade in den USA oder in Russland oder sonst wo aktiv ist und mit regiert. Was tut die Mafia? Was geschieht Ländern, die unter ihren Einfluss, ihre Kontrolle geraten? USA, Russland, Honduras, Moldawien – da hab ich kurz rein geschaut. Wie hängt das mit Israel zusammen? Israel wurde zu Beginn auch von der US (((Mafia))) finanziert. Die Mafia wird ganz offen für ihren Antifa Kampf in den USA gelobt und „russische Oligarchen“ siedeln sich dort gern an, wenn ihnen der Boden anderswo zu heiß wird. Und wer ist dieser Adelson. Und wieso saß er bei der fürchterlichen Botschaftsfeier in der ersten Reihe?

    Wie kommt es, dass (((Milliardäre))) Rechte und Linke, Antinationalisten und „Patrioten“ finanzieren?

    Was mich an der Gender/ Trangender Sache interessiert ist natürlich, die konkrete Zerstörung, die in den individuellen Opfern aber auch in unserem gesamten Zusammenleben geschieht und unsere Zukunft regelrecht auslöscht. Es ist verblüffend und bestürzend zu sehen, wie traditionelle Feministinnen sich erklären, was da passiert, wer nicht nur die Frauenbewegung, sondern das Frausein insgesamt gerade zerstört. Sie sehen nicht hinter den Vorhang, sie sehen nicht nach, wo die Quelle ist. Sie sehen überall Männer, die sich als Frauen ausgeben und dass diese Männer sie angreifen. Sie sehen, das macht einen doch fassungslos – die Männer, das Patriarchat!
    Was lustig ist, sie aber nicht zu den Guten macht (keine Sorge) ist, dass die Radikalfeministinnen (also die, die das Transproblem sehen) wohl nicht bei dieser großen rosa Mützen Sache mitgemacht haben.
    Bei einer dieser metoo Kundgebungen wiederum wurden unter dem Zeichen der Intersektionalität die weißen Frauen mächtig zurecht gewiesen und ihnen gesagt, sie sollen nun die Klappe halten und sich hinten anstellen und von jetzt an tun, was ihnen gesagt wird. Kulturrevolution im Karton.

    Dann auf der anderen Seite das gleiche. Die Frauenbewegung hat die Gendersache transportiert (stimmt und sie begreifen es immer noch nicht richtig) und überall sind hysterische, männerhassende Weiber zu sehen. Gesetze werden für die Frauen geschrieben, die Frauen werden bevorzugt, die Frauen müssen also die Macht haben.

    Wie aber können wir Frauen die Macht haben, wenn wir nicht mal definieren können was eine Frau ist und nicht mal sagen können, dass Männer keine Frauen sind?
    Das ist doch ein bekanntes Bild! Weißsein ist eine Konstruktion. Was weiß ist, definieren (((sie))). Völker sind eine Konstruktion. Es gibt keine Rassen. England wurde von Afrikanern besiedelt, bevor es dort Weiße gab.
    Die Liste lässt sich fortsetzen.

    Ein Königreich für einen Kanister Luminol!

    Wenn ich all solche Sachen hier schreibe, dann nicht weil ich rasend viel über die Dinge im Einzelnen weiß, sondern weil sie alle auf meiner virtuellen Karte sind und ich zoome da mal ran und dann sehe ich es wieder weit von oben, oder versuche das. Ich versuche meine löcherige, vielleicht hier und da sogar nicht richtig gezeichnete Karte zu erklären, weil ich hoffe, dass der Denkvorgang selbst nützlich sein kann. Ich habe den Eindruck, dass das Modell mir hilft und stelle es, an Beispielen zur Diskussion. Ich sehe das menschliche Gehirn nicht als Computer aber ich hätte jetzt gern so ein interaktives Programm zur Verfügung, um meine Denkvorgänge zu zeigen. Hab ich aber nicht und ich kann so was auch gar nicht erstellen und so bin ich nur in der Lage einzelne Schnipsel in die Gegend zu werfen und wer was damit tut ist außerhalb von mir und ich kann es nicht beeinflussen.

    Es gibt Leute, die viel, viel, viel mehr wissen als ich, die so viel intelligenter sind und Sachen verstehen, die ich nicht mal im Ansatz verstehe. Das Problem ist aber, dass alles auf unterschiedlichen Landkarten liegt, während ich davon ausgehe, dass das jüdische Denken alles auf einer interaktiven Karte sammelt und das auch noch auf ihrem langen Zeitstrahl. Stellt Euch vor, auf so einer Karte werden bestimmte Netzpunkte mit Energie versorgt und zum Leuchten gebracht und damit dann gearbeitet.
    Ich weiß nicht, wie ich es besser erklären kann. Es ist ja nicht neu oder meine Idee, denn wir wissen doch längst, dass wir sie so ziemlich überall sehen. Links Rechts, als Sklavenhändler und finazielle Profiteure als die Sklaverei abgeschafft wurde (Rothschild), als Technologiebosse oder Sozialwissenschaftler, Bankster und Revolutionäre, Historiker und Dreag Queens, Femnistinnen und Antifeministen, als Drehbuchautoren der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wenn sie das alles verbinden, dann können wir das auch. Wir sind nicht dümmer aber zersplittert.

    Deshalb die Geschichte vom Hasen und vom Igel, die so furchtbar auf uns zutrifft.
    Und bitte – von mir aus – dann bin ich halt ein „Schwertarsch“. Selbst eine kleine Eiche stört sich nicht daran. Ich schreibe hier.Es gibt doch Wichtigeres. Uns. Davon und nur davon leitet sich alles ab. Das ist der Kompass oder unser Radar mit dem wir durch die Dunkelheit geleitet werden.

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    • Wenn Dich Deine Feinde loben — was soll’s, überflüssig. —- Betrachte das als nicht gesagt, das ist mir im ersten Grimm so rausgerutscht. Oje, was habe ich da angerichtet. Es war wirklich derhergeplappert, und nicht im Geringsten gegen Dich gemeint.

      Antwort
      • Nur für die Protokolle:

        Ihr könnt ja gerne glauben was ihr wollt, ich kann für meinen Teil nur sagen, dass ich Luftpost weder „schmeicheln“ möchte, noch irgendwelche taktischen Strategien fahre. Ich verstehe mich mitnichten als euer Feind, sondern als demütig-kritischer Beobachter mit Hang zu gelindem Spott ab und an.

        Wenn ich etwas zitiere oder reblogge, dann meist, weil ich den Inhalt tatsächlich bedenkenswert finde und fast jeder „Luftpost“-Kommentar ist für sich besser als das meiste, was sonst so in der „rechten“ Blogosphäre rausgehauen wird.

        Allerdings ist es auch so, dass ich durchaus einen geistigen Abstand zu den Themen und Szenarien einhalte, also auch zu euren, „Luftpost“ eingeschlossen. Ich schätze sie wegen der Art ihres Denkens und ihrer Verknüpfungen, was nicht heißen soll, dass ich ihr in der Sache immer u 100% zustimme! Das gilt erst recht für Gestalten wie William L. Pierce oder Kevin Alfred Strom, deren Lehren keieswegs über jeden Zweifel erhaben sind und den „White Nationalism“ in seinen diversen Ausprägungen insgesamt. Wer hat schon die letzte Wahrheit gepachtet?

        Ich verfolge eure Artikel und Diskussionen von jeher aufmerksam, weil mich die Thematik interessiert und weil MORGENWACHT und der neue Nuadablog, bei allem Schmäh, für mich so ziemlich das intelligenteste sind, was es im deutschsprachigen Netz dazu gibt. Und wer in der Öffentlichkeit schreibt, der muss halt damit leben, dass er Gegenstand von kritischer Würdigung oder auch mal derbem Spott wird. Also nochmal, ich betrachte mich nicht als euren „Feind“, auch wenn davon auszugehen ist, dass, wenn ihr, oder Leute eures Schlages, je das Sagen haben solltet, eurer durchaus paranoiden Logik nach, und da meine ich jetzt nicht gleich euer Leib-und-Magen-(((Thema))) an sich, sondern insbesondere den Umgang mit kritischen Geistern allgemein, ein Riesenblutbad die Folge sein dürfte, dem insbesondere auch jeder zum Opfer fallen dürfte, der auch nur eines „jüdichen Geistes“ verdächtig ist. Aber damit ist ja bis auf weiteres nicht zu rechnen.

        Wie gesagt, „Luftpost“ ist genial, auch gerade ihr aktuelles Gleichnis mit den patriotischen „Kartons“ über den Köpfen. Aber es soll ja auch „weiß-nationalistische“ und, ich sag mal, „judaismuskritische“ Kartons geben.

        In dem Sinne: Macht was draus und gut Shabbes!^^

  60. „Ich vermute daher, daß Strache schon früher immer wieder mit solchen Fantasien herumschwadroniert hat, nur eben ohne vermeintlich konkrete Aussicht auf Finanzierung derselben durch eine „Oligarchin“, und daß das irgendwie den Leuten zu Ohren gekommen ist, die dann auf die Idee kamen, die Ibiza-Affäre zu veranstalten.“

    Ja Lucifex, das denke ich auch und ich frage mich, ob da nicht Bennon und dieser Cluster solche Ideen aussäht! Überall „unterstützt“ er und will Zentrn aufbauen. Wer soll denn das bezahlen?
    Man denke nur daran, wie Breitbart bewundert wurde, die Kampagnenfähigkeit von denen und Mercer. Geld, Geld, Geld. Aber auch die „Russlandermittlungen“ gegen Trump, der mit den (((russischen Oligarchen))) im Bett liegt! Bibi, der die (((russische Mafia/ Oligarchen))) beherbergt und schützt.

    Was die aber nicht brauchen können, sind Leute, die das überall rumposaunen, sobald sie besoffen einer Blondine begegnen. Nun ist was aufgeflogen, was nie stattgefunden hat. was stattgefunden haben könnte ist damit „uninteressant“, denn es würde von Anfang an unter linke Verschwörungstheorie fallen – wie bei Trump.

    Mir ist aber noch was eingefallen und das ist das „Projec Veritas“. Die machen solche verdeckten Aktionen schon lange. Angeschoben von Breitbart. Finanziert auch von zionistischen Milliardären.

    Selbst wenn gar nichts mit Strache gelaufen ist, er könnte durchaus ein Netzwerk gefährdet haben. Er wurde geprüft und war zu leicht?
    Ich habe keine Ahnung.

    Antwort
  61. Spamsonntag!

    Danke, Lucifex für all die vielen Beispiele, die Du in Deinem Kommentar zur jüdischen Moral anführst. Das Archiv hier ist verdammt umfangreich geworden!

    Und zur kleinen „Neidstudie“ hihi – Schwertarsch zu sein ist prima und eine Herausforderung immer besser zu werden. Und wie läuft denn ein fruchtbarer Diskurs ab? Jeder wirft hinein was er hat und daraus machen alle zusammen das Beste. Unbeirrt suchen. Schwertarschmotto!

    Mir ist das blöde Gerede, dass da von außen kommt, von Anfang an unangenehm, macht mich unnötig befangen. Ich wollte das einfach ignorieren, aber nun ist es angesprochen worden und das ist auch gut.

    Kritisieren ist fein. Gift verspritzen nicht. Wir haben uns ja manchmal gestritten aber nie gezankt. Ich wusste immer, dass Du mich ernst nimmst und umgekehrt ist das genauso! Du hast bestimmt oft wütend den Kopf geschüttelt und ich habe das auch. Wieso sehen nicht alle durch meinen Kopf. Das kann ja wohl nicht wahr sein. So in etwa.

    Jeder bringt seine Persönlichkeit ein. Man kann ja kaum unterschiedlicher sein und genau das finde ich gut und hilft mir, wenn die Höhenflüge im eigenen Kopf zu einsam, zu einseitig, zu luftpostig werden und die Gedanken wie aufgeregte Vögel umherschwirren. Hier, bei Dir ist immer ein Landeplatz.. Ich lese hier und nehme auf,was Du bereit stellst. Und wenn Du manche Sachen gut findest, die ich schreibe, dann macht es mich sehr, sehr froh.Gerade weil Du es bist. Es ist für mich gut und wichtig zu wissen, dass irgendwo einer sitzt, völlig anders denkt aber da, wo es drauf ankommt das gleiche will. Das Luminol, das ich herbeisehne, setzt sich ja gerade aus unterschiedlichen Wahrnehmungen zusammen.

    Für all das und viel mehr danke ich Dir Lucifex.

    Nochmal zu Dir hildevin, und „dem Feind, der mich lobt“ (wer immer das nun ist) – mich hat das dann doch verwirrt und erschreckt und ich habe überlegt, ob ich inhaltlich irgendwas schreibe, was (((dem Feind))) nützlich ist, ob Du denkst, ich sollte lieber nicht schreiben, weil es uns schadet. Natürlich glaube ich das nicht, dass ich Schaden anrichte. Natürlich hoffe ich das Gegenteil.
    Der Punkt ist aber und jede Erinnerung daran ist gut, dass alles was man im Netz zusammenträgt ein Köder („Fakten“, „Ideen“) sein kann und ich habe möglichst immer diese Skala von 0 -100 im Hinterkopf. 0 ist unglaubwürdig und 100 glaubwürdig und Sicherheit gibt es nicht. Irrtum ist ein Teil im Prozess , wenn auch einer, den man zu vermeiden hofft.

    Sag mir wo ich Fehler mache, ob Du denkst, dass das alles Käse ist. Dafür schreibe ich es schließlich auch hier auf.
    Mehr als dass ich dann weinend vor dem Computer sitze, kann ja nicht passieren. Aber ich weiß, dass ich schusselig, oft ganz schön irrational, träumerisch und nicht rasend intelligent bin und eigentlich total ungeeignet für den Arbeitsplatz, den ich auszufüllen versuche. Was kann da noch schlimmer sein?
    Falls der gut aussehende Neffe eines Oligarchen im Bentley vor meinem Haus anhält, klingelt und sagt, dass ich großartig bin, besser als werauchimmer und mir verspricht, die gesamte Blogszene für mich zu kaufen, bin ich ja gewarnt. Ich besaufe mich auch nicht mit Lob oder süßem Sirup.

    Aber wie ich zuerst schrieb, ich hab Deinen Kommentar nicht recht verstanden. In der Kürze liegt die Würze, aber auch manches Rätsel.

    Nun sind hoffentlich einige Klarheiten beseitigt, oder so .

    Antwort
    • Der Punkt ist aber und jede Erinnerung daran ist gut, dass alles was man im Netz zusammenträgt ein Köder („Fakten“, „Ideen“) sein kann und ich habe möglichst immer diese Skala von 0 -100 im Hinterkopf. 0 ist unglaubwürdig und 100 glaubwürdig und Sicherheit gibt es nicht. ———-

      Das trifft genau zu. Von Fehlern kann gar nicht die Rede sein: Derjenige welche findet, wenn ihm danach ist, in einer beliebigen Aussage immer etwas zum Niedermachen – und auch in einer Gegenteiligen. In den Ursch möchte ich mich beißen …

      Antwort
  62. Nicht Spamsonntag – sondern Luftpostsonntag!

    Mit dem „Feind, der Dich lobt“ meinte Hildesvin meinen „demütig erzählenden“ Stalker B-Mashina, den Betreiber des Blogs „Chaosfragmente“, den ich schon seit AdS-Zeiten kenne, wo er als „Mourning Glory“ kommentiert hat. Hier auf Morgenwacht ist er auch als „Dystopianer“ aufgetreten, und die Spacken in Vitzlis Aquarium hat er als Tyrion L. geärgert. Ich nehme ihm ab, daß er Dich ehrlich bewundert, auch wenn ich einen halben Argwohn habe, daß er die Vergleiche mit mir als Stichelei und Eifersuchtsschüren gegen mich betreibt. Früher habe ich ihn für einen Juden gehalten (was hildesvin immer noch tut), aber jetzt halte ich es für möglich, daß er bloß ein noch nicht ganz bekehrter Ex-Linker ist, der das spöttische, nihilistische „Drüberstehen“ pflegt und vor allem den Rassepurismus nicht mit uns teilt.

    Danke auch meinerseits für Deine Kommentare, die sicher mit dazu beitragen, „Morgenwacht“ für Leser interessant zu machen.

    „Sie sehen, das macht einen doch fassungslos – die Männer, das Patriarchat!“

    Das habe ich mir ebenfalls gedacht, als bei uns in Österreich Anfang des Jahres dieses Gedenk-Tamtam von wegen „Hundert Jahre Frauenwahlrecht“ veranstaltet wurde. Da war keine Rede davon, daß es das allgemeine Wahlrecht für gewöhnliche Männer in Österreich auch nicht so viel länger gibt als das Frauenwahlrecht, nämlich seit 1907, und ich kann mich nicht erinnern, daß es im Jahr 2007 oder 2008 ein ähnliches öffentliches Gedenken an „Hundert Jahre allgemeines Wahlrecht wenigstens einmal für Männer“ gegeben hat.

    Da sehen die Frauen und die öffentlichen Erinnerer auch nur „die Männer, das Patriarchat“ als die Bösen, die den Frauen das Wahlrecht vorenthalten hätten, statt daß erkannt wird, daß es all die Jahrhunderte seit dem Ende des germanischen Thing-Brauchs und verwandter Gepflogenheiten bei Kelten und anderen Europäern immer nur die Aristokraten waren, die allen anderen, einschließlich der großen Mehrheit der Männer, die Mitbestimmung verweigert haben, ehe sie sie ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schrittweise auch den Plutokraten zugestehen mußten.

    Antwort
  63. Alles fein hildesvin und überhaupt allen liebe Grüße!
    .

    Antwort
  64. Na gut, B-Mashina, genau das

    “ Allerdings ist es auch so, dass ich durchaus einen geistigen Abstand zu den Themen und Szenarien einhalte, also auch zu euren, „Luftpost“ eingeschlossen. Ich schätze sie wegen der Art ihres Denkens und ihrer Verknüpfungen, was nicht heißen soll, dass ich ihr in der Sache immer u 100% zustimme!“
    gefällt mir.
    Das ist was, was ich mir mühsam antrainiere und bedeutet auch, dass ich mir selbst auch die Freiheit nehme, Quellen aus verschiedenen Kartons zu nutzen, die nicht zum Spektrum zählen, ja sogar richtig andere Seit sind. Sagen wir mal, hätte ich dazumal gewusst, dass Leo Strauss die Lüge als legitimes Werkzeug der Herrschenden propagiert, dann hätte ich früher PJ Media oder Breitbart anders gelesen.

    Ich hätte es wissen können, auf der linken Seite, ( anti Bush, anti Krieg war das wohl durchaus Thema) aber ich war bereits von links in die neo con Denkweise hineingeraten, selbstverglühend moralisch infiziert und durch den 11. September so sehr traumatisiert, dass absolut alles, was ich über die Jahre über Amerikas Kriege und Geheimdienste gelernt hatte, im Papierkorb verschwand, den ich aber zum Glück nicht ausgeschüttet habe.
    Hätte ich also zu der Zeit gelesen, dass Strauss eigentlich ein faschistisches Gesellschaftsmodell ( so ein bisschen von hinten durch die kalte Küche) anstrebt, dann hätte ich das für linken Dreck gehalten. Und das ist das Ding mit den Kartons, aus einem raus und rein in den nächsten und weiter so und Deckel zu. Das hat ewig gebraucht bis mir das deutlicher wurde.

    Mir gefällt, was Du zur Distanz schreibt, weil eine neutrale, durchaus auch hingeneigte Distanz zu Inhalten und Personen gerade in Zeiten der zahllosen psy ops angebracht ist. Wie Du auch sagst, jeder kann sich immer irren, man selbst und andere und nicht jeder Irrtum ist ein Beweis für böse Absicht. Wenn man den Charakter oder die politische Richtung von Leuten ablehnt, können die von ihnen verbreiteten Infos trotzdem wertvoll sein und die von Leuten die man schätzt, können teilweise falsch sein. Bei offensichtlichem Betrug, wie durch das Große Zelt, bin ich absolut nachtragend. Ohne Lucifex Arbeit hätte ich keine Zeile mehr aus der Richtung gelesen. Kein Klick, kein nix, gekappt.

    Das alles ist super verwirrend finde ich und um nicht gefühlsmäßig rein zu geraten, (Misstrauen ist nötig aber Paranoia ist nun auch wieder ein Zustand, der durch Zersetzungsarbeit (Leib und Magen) ausgelöst werden kann) habe ich mir diese virtuelle Skala gedacht und vergebe die 100 einfach nicht. 99 ist die oberste Vertrauensstufe. Das hilft gegen paranoide Anfälle, die Traurigkeit nicht vertrauen zu können und zu viel Anbindung, aber auch nicht 100%ig. Man muss aber, weil man ja den 90er Bereich hat, gleichzeitig nicht innerlich verkrüppeln oder durch eine Zynismusbrille auf alles herabsehen.

    Auf „eures Schlages“ kann ich nicht antworten, bei Leib und Magen, ja das ist durchaus zentral für mich — weil es zentral ist — und weil es bald nicht mehr möglich sein dürfte dazu im Netz notwendige Informationen zu finden oder öffentlich zu verbreiten, ist da ein Zeitdruck der durchaus Panik bei mir auslöst. Auf der anderen Seite sehe ich jede Überhitzung als Gefahr, Überhitzung frisst die Denkfähigkeit und macht einen manipulierbar. Wo das auftaucht, werde ich durchaus misstrauisch. L+M

    Das Kartonprinzip gilt überall, da ist keine Richtung ausgeschlossen. Weil ich das auch wieder an mir bemerkt habe, setze ich mich jetzt immer mal nebenher mit Themen und Figuren auseinander, die sich außerhalb des Kartons in anderen Kartons bewegen aber da dann doch wieder bei denen, deren Deckel nicht total versiegelt ist.

    Die Sache mit dem Ton, der ein Problem ist – gerade im Schriftlichen ist es doch unheimlich heikel humorig zu sein, ohne missverstanden zu werden. Forschheit und Humoriges kann im direkten Gespräch durch Stimme, Mimik, Gestik ganz anders verstanden werden, als wenn man nur liest was da steht und was der Autor humorig meint kommt dann als giftiger Angriff rüber. Ich nehme mich da nicht aus. So was passiert. Ganz blöd aber ( mein Ton wird eindringlicher) ist es in einem Atemzug eine Person hochzujubeln und eine andere herab zu setzen. Das ist einfach nie gut und (heheeh Küchentischpsychologie ist auch noch mein Leibgericht) kein Zeichen emotionaler Intelligenz.. Finger erhoben, strenges Gesicht, kerzengerade aufgerichtet.

    Mach was draus. 🙂

    Antwort
    • Oy wey. Da ist aber einer angebrunzt.
      — mit Hang zu gelindem Spott ab und an — Mit Ausdrücken südlich der Gürtellinie, würde ich es formulieren.
      Ich heische durchaus keine Antwort.

      Antwort

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