Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung

Von Arthur Kemp. Erschienen in seinem monumentalen Geschichtswerk March of the Titans, erstmals ers. 1999, zuletzt 2013. Übersetzt von Richard. Der vorliegende Abschnitt ist ein Auszug aus dem sechsten Kapitel Bis ans Ende der Welt: Vergessene weiße Wanderungen. Neben den Tocharern werden auch weiße Kulturen auf den kanarischen Inseln, in Süd- und Nordamerika sowie auf den Osterinseln behandelt.

*   *   *

Neben den großen weißen indogermanischen Wanderungen gab es eine Vielzahl anderer Wellen weißer Wanderungen, die sich in der Größe, im Einfluss und in der Reichweite unterschieden – die spektakulärste war eine Niederlassung von Weißen in Nordamerika um 7000 v. Chr.

Das Wissen über diese Wanderungen war über Jahrhunderte – in einigen Fällen sogar über Jahrtausende – verloren, wurde jedoch nun dank relativ junger archäologischer Funde wiederentdeckt. Auf diese Weise wurden nordische und weiße mediterrane Überbleibsel – teils durch natürliche Konservierung, manchmal aufgrund künstlicher Erhaltung – in China, Nordamerika und auf den Kanarischen Inseln entdeckt – die meisten von ihnen tausende Jahre alt. Die Entdeckung dieser Mumien zeigt ohne Frage, dass frühe weiße Wanderungen über Meere und Kontinente hinweg stattfanden – es wird nur noch diskutiert, wie hoch die Zahl der Menschen war, die diese Wanderungen unternahmen.

Die Tocharer – Weiße im alten China

Eine der am weitesten in den Osten reichenden Wanderungen von keltischen Menschen – bzw. nordischen Indogermanen – erreichte die Taklamakan-Wüste (zwischen Kasachstan, Kirgisien und Tibet gelegen) in China um 1500 v. Chr. Diese große Wanderung war bis zur 1977 erfolgten Entdeckung von 3500 Jahre alten Gräbern dieser Menschen unbekannt.

DIE TOCHARER – EINE VERSCHOLLENE WEISSE KULTUR IN CHINA

Nahaufnahme einer 3000 Jahre alten, zweifellos weißen, männlichen tocharischen Mumie. In den Gräbern der Taklamakan-Wüste im Westen Chinas wurden zahlreiche Mumien wie diese freigelegt. Die abgebildete Mumie befindet sich im Museum von Ürümqui (Xinjiang, China).

FLACHSBLONDES HAAR IM ALTEN CHINA

Tocharische Frau mit langem flachsblonden Haar. Die Mumie datiert auf 1500 v. Chr. und wurde in den Zaghunluq-Gräbern (Taklamakan-Wüste) gefunden. Gewebte Kleidung, die mit der keltischen identisch ist, beweist den indogermanischen Ursprung der Tocharer. Sie erbauten nicht nur die fantastischen Städte entlang der Seidenstraße, die heute im Wüstensand versunken sind, sondern brachten wohl ebenso den Buddhismus, Pferde und Sättel und die Eisenverarbeitung in diese Region.

Aufgrund der natürlichen Trockenheit des Gebietes waren viele Körper nahezu perfekt erhalten – mit ihrem rot-blonden Haar, den langen Nasen, runden Augen und schließlich mit den gewebten Karomustern (die für gewöhnlich mit den Kelten Schottlands in Verbindung gebracht werden), was unzweifelhaft die weißen Rassenmerkmale der Tocharer verdeutlicht.

Diese Menschen wurden nach der von ihnen verwendeten Sprache – Tocharisch – als Tocharer bekannt. Die Kultur, die sie errichteten, umfasste große Städte, Tempel, Zentren der Kunst und des Lernens – sie waren sogar die Erbauer und Erhalter der ursprünglichen Seidenstraße – der Handelsstraße zwischen dem Westen und China. Zuvor glaubte man, die Chinesen seien die Konstrukteure der großen Städte entlang der Seidenstraße gewesen, doch durch die Entdeckung der Überreste der ursprünglichen Menschen dieser Region ist unzweifelhaft, dass die imposanten Ruinen, die noch immer ungestört entlang der Straße liegen, Reste einer großen verschollenen weißen Kultur sind.

Die erste weiße Mumie dieser Region wurde 1977 zufällig entdeckt, nachdem Sandschichten einen weiblichen Körper freigaben, der vermutlich durch irgendeine Kampfhandlung verstümmelt worden war. Ausgrabungen um diesen Körper herum legten weitere 16 Mumien frei, die so hervorragend konserviert waren, dass sogar Spuren von Tränen auf dem Gesicht eines mumifizierten Kindes gefunden wurden. Daneben fand man vollständig bekleidete Körper, die gewebte Wolltextilien mit keltischen Mustern, Lederschuhe und Schmuck trugen. Das Wüstenklima erwies sich als so ausgezeichnet, dass sogar unversehrte Brotstücke innerhalb einem der ältesten Sättel der Welt bewahrt wurden, die vermutlich als Weihegabe dienten. In einem Grab fanden die Ausgräber eine Satteldecke und eine Hose mit Zeichnungen von Menschen auf einem Bein – ein Gesicht hatte blaue Augen.

DIE SCHÖNHEIT VON LOULAN

Oben: Blondhaarige Mumie, die mittels einer Radiokarbon-Untersuchung auf 1800 v. Chr. datiert wird. Nach ihrem Fundort wurde sie als Schönheit von Loulan bekannt. Unten ein zweites Bild der Mumie sowie eine künstlerische Rekonstruktion.

Bis zum Beginn der 90er Jahre wurden über tausend nordische Körper aus den Gräberfeldern dieser Region (mit dem Namen Wapu) freigelegt; im Jahre 1998 stoppte die chinesische Regierung jedoch weitere archäologische Expeditionen in diesem Gebiet, wahrscheinlich aus Angst, der Welt noch mehr frühzeitliche europäische Gesichter präsentieren zu müssen. Die gegenwärtigen Bewohner des umliegenden Landes, die offensichtlich keine reinen Chinesen sind und sogar eher eine Art Türkisch als Chinesisch sprechen, setzen sich für die Autonomie ihrer Region ein. Die Entdeckung der weißen Mumien führte zu einer Hervorhebung ihrer eigenen rassischen und ethnischen Unterschiede gegenüber den Chinesen und wurde deshalb zu einem heißen Eisen für die chinesische Regierung. Dessen ungeachtet sind einige der bereits geborgenen Mumien in einem örtlichen Museum zur Schau gestellt, während andere langsam verrottend in Lagerräumen liegen.

Alte Europäer im Osten Chinas

In alter Zeit war dieser weiße Einfluss nicht nur auf westliche Teile Chinas beschränkt. Die genetische Untersuchung Genetic Structure of a 2,500-Year-Old Human Population in China and its Spatiotemporal Changes (in: Molecular Biology and Evolution, Vol. 17, 2000, S. 1396–1400) kommt zu bemerkenswerten Schlussfolgerungen: Die chinesischen und japanischen Wissenschaftler schlussfolgern in dieser Untersuchung, dass die Stadt Linzi in der Provinz Shandong in den vergangenen 2500 Jahren massive Veränderungen erlebt habe und auch noch heutzutage „die Bevölkerung eine größere genetische Ähnlichkeit mit heutigen europäischen Völkern aufweist als zu asiatischen.“ Der Bericht fährt fort: „Die Bevölkerung des 2000 Jahre alten Linzi weist Merkmale auf, die zwischen denen der heutigen Europäer und Ostasiaten liegen. Diese Beziehungen lassen drastische raumzeitliche Veränderungen in der genetischen Struktur des chinesischen Volkes während der letzten 2500 Jahre vermuten.“

Diese Untersuchung legt überzeugend dar, dass die alten Europäer bis nach China vorgedrungen sind. Manche chinesische Legenden berichten, dass die ersten chinesischen Kaiser, die dem chinesischen Volk Einigkeit und Zivilisation brachten, helles Haar oder auch blaue Augen gehabt haben.

Eine Swastika, eingeritzt in die Unterseite einer Schale, die in den Städten der Seidenstraße gefunden wurde. Sie ist ein eindeutiges Indiz für den indogermanischen Ursprung der Tocharer. Wie alle Indogermanen sprachen sie Sanskrit, in dem das Sonnenrad (Swastika) das Schriftzeichen für Glück ist. Von den Tocharern verbreitete sich die Swastika über China und ist dort heute noch sehr präsent.

Chinesische Führer mit blauen und grünen Augen

Die neuen Mumienfunde lassen es geraten erscheinen, diese alten chinesischen Texte, die von historischen und mythischen Figuren von hoher Statur, mit tiefliegenden blauen und grünen Augen, langen Nasen, Vollbärten und rotem und blondem Haar handeln, noch einmal gründlich zu studieren. Die Gelehrten hatten für diese Erwähnungen früher nur Spott übrig, aber nun kommt zum Vorschein, dass sie korrekt sind. Eine dieser Referenzen finden wir in dem Abschnitt über General Lü in Li Hes (790–826 n. Chr.) Romance of the Three Kingdoms:

General Lü, Du beherzter Recke,
der Du auf einem scharlachroten Hasen reitest,
Du lässt die Tore von Ch’in hinter Dir, um bei den Toten-Bäume des Gold-Korn-Hügels zu trauern.
So unergründlich ist das blaue Himmelsgewölbe, das sich über die Erde erhebt.
So ist das Leben in unseren neun Provinzen. Glänzendes Erz des scharlachroten Hügels!
Held unserer Zeit!
Grünäugiger General, Du hast genaue Kunde über den Willen des Himmels
.

(Hervorhebung hinzugefügt. Übersetzung vom Chinesischen ins Englische: Goddesses, Ghosts, and Demons – The Collected Poems of Li He (790–816), übersetzt von J.D. Frodsham, North Point Press, San Francisco, 1983.)

Der Untergang der Tocharer

Im Laufe der Zeit mischten sich diese weißen Menschen mit den sie umgebenden mongolischen Stämmen, und so starben sie aus – aber die physischen Merkmale der diesen Teil Chinas bewohnenden Menschen zeigen sehr klar teils weiße und teils mongolische Einflüsse und unterscheiden sich mit dem bei ihnen nicht unbekannten blonden Haar erheblich von anderen Einwohnern Chinas. Einmal mehr sind heutige physische Eigenheiten ein lebendiger Beweis für eine andere große, inzwischen vergessene weiße Wanderung. Deshalb verschwand die weiße Zivilisation Chinas durch Rassenmischung. Lediglich die zerfallenden Ruinen ihrer Städte und ihre Körper bleiben stille Zeugen ihrer Ära.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch Eine wunderbare Rasse – Teil 1 und Teil 2 von James Bronson.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Hinterlasse einen Kommentar

Ein Kommentar

  1. Der Untergang der Weißen Götter: Der Völkermord an den Chachapoyas und Tocharern -Was wir aus der Geschichte lernen sollten | volksbetrug.net

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: