Was bedeutet schon ein Zuhause?

Von Buck Daniels, übersetzt von Lucifex. Das Original What’s in a Home? erschien am 31. Oktober 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Vor ein paar Jahren begann ich mich für Architektur zu interessieren, nachdem ich Crawfords The World Beyond Your Head gelesen hatte. Das Buch beschrieb die Auswirkungen der Raumgestaltung darauf, wie wir die Welt wahrnehmen und darin agieren. Die Auswirkungen von gestaltetem Raum konnten negativ sein – die Ablenkung durch ins Auge springende Werbung und blitzende Lichter – oder positiv – das maschinenhafte Gefühl, wenn man in einer gut bevorrateten und gut organisierten Küche kocht. Aber diese Beobachtung hat einige tiefgreifende Konsequenzen im Bereich der Moral und Identität, denn in dem Ausmaß, in dem wir über unsere genetischen Beschränkungen hinaus Kontrolle über unseren Charakter haben, sind wir das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Die Organisation des Raumes diktiert sehr viel von der Verteilung unserer Aufmerksamkeit und kuratiert die Optionen, aus denen wir wählen könnten. Wenn es zum Beispiel in meinem Zimmer einen Computer und keine Bücher gibt, dann ist es unwahrscheinlich, daß ich mich für das Lesen von Aristoteles‘ Schriften entscheide, statt Skyrim zu spielen oder etwas anderes zu tun, weil mir die Option, Aristoteles zu lesen, von meiner Umwelt nicht präsentiert wurde. Ich habe mein Zimmer dafür nicht richtig „schabloniert“.

In der akademischen Welt und in der Kirche ist das immer noch ein etwas umstrittenes Thema. Seit Plato und dem Christentum sind viele der Auffassung gewesen, daß die Seele – der „freie Wille“ oder das „wahre Selbst“ – gänzlich von der materiellen Welt getrennt ist. Sie behaupten im Grunde, daß es keine zwangsläufige Verbindung zwischen der physischen, profanen Welt und dem gibt, worauf man seine Aufmerksamkeit verwendet. In der empiriegetriebenen Welt des Marketings jedoch ist dies nicht einmal eine Frage. Nur als Beispiel: Sie können in ein Home Depot [amerikanische Baumarktkette] gehen, und Sie werden sehen, daß die Regale für Elektrowerkzeuge, Holz und andere „Männerabteilungen“ orange gestrichen sind, während die Farben-, Inneneinrichtungs- und andere „Frauenabteilungen“ weiß gestrichen sind. Die Umgebungen sind dafür optimiert, den Kunden sich an den Orten zu Hause fühlen zu lassen, wo er am wahrscheinlichsten Sachen kaufen wird. Der Einzelhandel gibt Millionen Dollars für Forschungen aus, damit sie die Sachen genau so plazieren können, die Musik und die Farben genau richtig hinkriegen und den Raum allgemein so arrangieren, daß die Leute sich so verhalten, wie man es will – daß sie Geld ausgeben. Falls kommerzielle Einnahmen irgendein Indikator für Erfolg sind, dann ist die Realität der Verbindung unbestreitbar.

Dieses Prinzip ist nicht auf die Optimierung von Verkäufen beschränkt. Manchmal kann es in böswilligerer Weise angewandt werden. An der University of Iowa ist der Umkleideraum der Gästemannschaft in einer Schattierung eines Pepto-Bismol- oder „besoffener Panzer“-Rosa gestrichen, basierend auf Forschungen, die eine besänftigende, beruhigende Wirkung auf Gefängnisinsassen zeigen. Ein möglicher Preis, den man zahlt, wenn man von zu Hause weg ist und den Raum nicht kontrolliert.

Aber wie fühlt sich „zu Hause“ an?  Ist es rein eine Sache des Aufhängens von Bildern, die einem gefallen, oder hat es etwas Tieferes mit der Architektur und dem Innendesign zu tun? Könnten wir uns in einer großen Jurte oder in einem afrikanischen Haus aus gestampfter Erde zu Hause fühlen, vorausgesetzt, daß wir die richtigen Lampenschirme haben? Witold Rybczynski’s Home: A Short History of an Idea beginnt mit einer Beschreibung kompletter Innenarchitekturpakete, die von Ralph Lauren zusammengestellt wurden und das Gefühl eines rustikalen Jagdhütte, eines klassischen englischen Wohnzimmers, eines französischen Landhauses oder einer Villa auf den Bahamas nachahmen sollen. Vermutlich sind sie einigermaßen zur Erzeugung der nostalgischen Gefühle fähig, auf die sie abzielen, aber es fällt schwer, sich vorzustellen, daß eine beliebige Anzahl von Dekokissen und Gardinen bewirken kann, daß ein Iglu sich wie ein englisches Wohnzimmer anfühlt.

Vielleicht der wichtigere Punkt ist, daß Nostalgie alles ist, was die oberflächlichen Ausstattungselemente von „zu Hause“ bewirken können, und „Nostalgie” ist nicht „zu Hause“. Wörtlich ist sie die „Sehnsucht nach zu Hause“ und kommt von nostos, „Heimkehr“, und álgos, Schmerz. Sie sind Erinnerungen daran, was das Zuhause einmal war, Auslösereize für architektonische Assoziationen, die bewirken, daß wir uns zu Hause fühlen, aber ohne das Echte. Ein echtes „Zuhause“ ist ein Gebäude, in dem der Raum spezifisch und persönlich für diejenigen geordnet ist, die dort wohnen. Während hübsches Innendekor oft ein Ergebnis dessen ist, daß ein Gebäude ein Zuhause ist, macht ein Dekor für sich einen Raum nicht zum „Zuhause.“

Wie Rybczynski demonstriert, ist das Konzept von „Zuhause“, nach dem wir uns heute sehnen, ein europäisches – spezifisch ein niederländisches, französisches und englisches. Das europäische Heim widerspiegelt die Werte der Häuslichkeit, der Privatsphäre und Bequemlichkeit. Aber wird es so bleiben? Wenn die Eigenschaften eines europäischen Heims europäische Werte widerspiegeln, und wenn der Architekturmarkt vielfältiger wird, so wie Menschen von überall auf der Welt mit unterschiedlichen Familienstrukturen und unterschiedlichen architektonischen Vorlieben zuziehen, was wird dann mit unseren Häusern geschehen?

Wir können den Beginn der Antwort bereits jetzt sehen, in den neueren Vororten.

Das moderne Vorstadthaus ist für jedermann entworfen, und für niemand Bestimmten. Der Hauptwert liegt nicht darin, ob es sich nach „Zuhause“ anfühlt, sondern im Wiederverkaufswert auf einem Markt einer beliebigen Zahl möglicher Käufer aus allen möglichen kulturellen Hintergründen. Die meisten Menschen ziehen innerhalb von weniger als einem Jahrzehnt ein und wieder aus, und daher werden sie als monetäre Investitionen betrachtet statt als spirituelle. Sie sind für die Arrangierung unserer Finanzen da, nicht für unsere Aufmerksamkeit, oder unsere Zeit, oder unsere Familie, in der Art, wie Architektur – in ihrer idealen Anwendung – genutzt werden kann. Kurz gesagt, unsere Häuser sind kein Zuhause mehr, sondern ersetzbare Austauscheinheiten wie Dollars. Und weil sie wie Dollars im Umlauf sind (oder vielmehr, weil von uns erwartet wird, daß wir umherziehen; „wenn es dir nicht gefällt, dann ziehe woanders hin“), sind die Kosten für das Personalisieren von Heimen gestiegen. Viele Menschen streben nicht einmal danach, ihre Häuser zu besitzen; sie sind damit zufrieden, einfach zu mieten. Dort schwinden die Möglichkeiten dafür, sich wahrhaft zu Hause zu fühlen, den Wohnraum zum Heim zu machen.

Und ohne ein Zuhause schwindet unsere Fähigkeit, den Raum um uns zu organisieren, und in Erweiterung davon unsere Zeit und unsere Aufmerksamkeit. Sie wird an andere wie das Home Depot abgetreten. Oder an die University of Iowa.

Alain de Botton’s The Architecture of Happiness bestätigt das und merkt an, wie das Fach der Architektur in den letzten Jahren mit zunehmendem Desinteresse betrachtet worden ist. Die Abneigung gegen die Architektur ist natürlich nicht neu, und Botton zitiert einige alte Beispiele von Stoikern und Christen, die den Wert der Architektur in nahezu absoluten Begriffen ablehnten:

Der stoische Philosoph Epiktet im alten Griechenland soll von einem Freund mit gebrochenem Herzen, dessen Haus bis auf die Grundmauern niedergebrannt war, zu wissen verlangt haben: „Wenn du wirklich verstehst, was das Universum regiert, wie kannst du dich nach Stücken aus schönem Stein sehnen?“ (Es ist unklar, wie viel länger die Freundschaft dauerte.) Die Legende berichtet, daß die christliche Eremitin Alexandra, nachdem sie die Stimme Gottes gehört hatte, ihr Haus verkaufte, sich in einer Gruft einschloß und sich die Welt draußen nie wieder ansah, während ihr Eremitenkollege Paulus von Scete auf einer Decke auf dem Boden einer fensterlosen Lehmhütte schlief und jeden Tag 300 Gebete rezitierte – und nur unglücklich war, als er von einem anderen heiligen Mann hörte, der 700 geschafft hatte und in einem Sarg schlief. (S. 11 – 12)

Die moderne Skepsis gegenüber der Architektur ist natürlich weniger von spiritueller Natur, aber sie kann manchmal ebenfalls moralisch eingefärbt sein. Gerede von Bigotterie oder „Gentrifizierung“ liegt in der Luft und erinnert die Leute daran, nicht allzu lautstrakt ihre Vorliebe für einen Architekturstil zu behaupten, bei dem sie sich mehr zu Hause fühlen als in dem, was die „neuen Amerikaner“ kaufen. Aber die größere Bedrohung ist in Wirklichkeit von wirtschaftlicher Natur, wie man es auf einem globalisierten Markt erwarten würde:

Fragen Sie die Bauträgerfirma, welche Art von Häusern auf dem zum Untergang verurteilten Feld entstehen wird, und man wird Ihnen eine Marketing-Broschüre schicken, die fünf verschiedene Haustypen zeigt, jede nach einem englischen Monarchen benannt. Das Elizabeth II weist verchromte Türgriffe und einen Ofen aus Edelstahl auf; das George V hat ein Eßzimmer mit einer Balkendecke aus Fiberglas und ein Neo-Arts-and-Crafts-Dach; und das Henry VIII ist unvermeidlich ein Neo-Tudorianischer Loyalist.

Falls wir uns nach dem Durchblättern des eleganten Präsentationsmaterials immer noch geneigt fühlen, das Erscheinungsbild dieser Gebäude in Frage zu stellen, wird der Bauträger fast sicher mit einem bekannten und scheinbar unschlagbaren Argument kontern: solche Häuser haben sich immer schnell und in großen Mengen verkauft. Wir würden streng daran erinnert, daß eine Verschmähung ihrer Entwürfe daher eine Ignorierung der kommerziellen Logik wäre und ein Versuch, anderen ein demokratisches Recht auf ihren eigenen Geschmack zu verweigern, was uns mit zwei der größten maßgeblichen Konzepte unserer Zivilisation in Konflikt bringt: Geld und Freiheit. (S. 259 – 260)

Greg Johnson hat argumentiert, daß wir ein Heimatland in gleicher Weise brauchen, wie wir ein eigenes Zimmer brauchen, einen Raum, wo wir uns wahrhaft entspannen können und in dem wir die besten Chancen auf volle Selbstverwirklichung haben. Die Logik, ein Zuhause zu haben, gilt in gleichem Maß dafür, ein Heimatland zu haben. Während immer mehr Menschen sich zu Nationalisten erklären, tun zahllose andere so, als wäre es nicht bloß unnötig, eine eigene Nation zu haben, sondern auch unmoralisch. Allermindestens glauben viele, daß die Nation überholt und irrelevant ist. Diese Leute glauben, daß Nationen sinnlose Quellen der Spaltung seien, bloßer Ballast in einer globalisierten Wirtschaft und sowieso ziemlich willkürlich. Besser frei sein und seine nationale Identität ablegen, wie eine Schlange ihre alte Haut zurückläßt. Besser heimatlos sein. Ein Weltbürger.

Aber seine Nation abzulegen, macht einen nicht freier, weil unsere Entscheidungen nicht von dem Raum um uns getrennt sind. Sich für das Mieten zu entscheiden, statt sein eigenes Zuhause zu besitzen, gibt dem Vermieter die Macht, das Gebäude so zu gestalten, wie es für seine Bedürfnisse paßt, nicht für eure. Mieter haben nicht die Freiheit, eine Wand hinzuzufügen oder zu entfernen, ein Dachfenster für mehr natürliches Licht einzubauen oder Musik zu spielen, wann immer es zu ihrem persönlichen Zeitplan paßt.

Wenn man das bedenkt, warum sollte irgendjemand annehmen, daß sie etwas so Einzigartiges wie die Redefreiheit in einer Nation behalten könnten, in der sie bloß Mieter sind?

Haruki Murakamis Meisterwerk The Wind-Up Bird Chronicle beschrieb einen Charakter, einen zum Schamanen gewordenen alten Kriegsveteran, der die Zukunft des Protagonisten vorhersagte. In dessen Haus, an der Stelle, die traditionell für einen Shinto-Schrein reserviert ist, plärrte ständig ein Fernsehgerät. Dies ist, fürchte ich, die Zukunft der Architektur, der Heime. Nicht japanisch, nicht europäisch, sondern für alle und für niemanden. Die hohlen Heime. Immerhin ist Shinto einzigartig, typisch für ein Volk, während das Fernsehen universal ist. Wenn die Menschen ortsfest blieben, dann könnte der Marlt vielleicht unterschiedliche Bedürfnisse bedienen. Aber in einer beweglichen, multikulturellen Welt ist die einzige wirtschaftlich rentable Architektur die universale. Und das Universale kann nie ein Zuhause sein. Das Universale ist nicht privat. Das Universale ist nicht heimisch. Das Universale ist nicht gemütlich.

Das Universale ist nicht das Eigene.

Falls dies so klingt, als würde ich zwei nicht miteinander zusammenhängende Themen vermischen – Architektur und Nationalismus -, dann bedenkt das Argument von de Bottons Immobilienmanager und die notwendige moralische Trennung zwischen dem Haus und der Nachbarschaft selbst. Immerhin wäre die Hinderung des Nachbarn daran, mit seinem Haus zu tun, was immer ihm gefällt, ein Eingriff in seine Freiheit und sein Recht auf seinen eigenen Geschmack. Und doch wird die Hauptbestimmungsgröße für den Wert eines Hauses durch „comps“ bestimmt – vergleichende lokale Auflistungen von Häusern in derselben Gegend von ähnlichem Alter und ähnlicher Größe. Dies liegt teilweise daran, daß der Hauptgrund, aus dem Leute in die Häuser einziehen, die sie sich aussuchen, nicht das Haus selbst ist, sondern die Gemeinschaft. In anderen Worten, die Nachbarschaft ist eine Eigenschaft des Gebäudes. Anders ausgedrückt: Frank Lloyd Wrights Philosophie, das Haus in die örtliche, natürliche Umgebung zu integrieren, ist nicht so sehr ein präskriptives Prinzip, sondern ein deskriptives. Die Umgebung ist ein Teil des Hauses, ob wir sie nun so entworfen haben oder nicht.

Genauso wie unsere Umgebung ein Teil von uns ist, ob wir es wissen oder nicht.

Die Architektur ist eine der ältesten Kunstformen – vielleicht hinter Musik, Kochen und Tanz. Sie ist ein immens mächtiges Mittel für die Selbstentfaltung und auch für die Selbstschöpfung. Wolkenkratzer helfen uns dabei, hocheffiziente Organisationen zu betreiben und sogar ein dichtbevölkertes Stadtzentrum organisiert zu halten. Kathedralen inspirieren uns zu Gedanken an das Erhabene und das Transzendente. Und sogar die subtilen Umweltreize des örtlichen Lebensmittelgeschäfts, die hauptsächlich dafür entworfen wurden, ihnen beim Geldverdienen zu helfen, helfen uns auch dabei, das, was wir suchen, schneller zu finden, und das Einkaufserlebnis angenehmer zu machen. Aber die immense Macht der Architektur ist nicht von Natur aus eine Kraft für das Gute. Hässliche, brutalistische Gebäude und gedankenlose, schlampige Architektur können uns in gegenteiliger Weise beeinflussen wie eine malerische Kapelle oder ein intelligent entworfenes Bürogebäude. Schlimmer noch, sie können in böswilliger Weise benutzt werden. Crawford beschrieb die Art, wie Casinos uns dazu verleiten können, uns bis zum Tod zu verausgaben, und die offene, exotische Architektur von Las Vegas ist sicher mit der Verwirklichung dieses Ziels verbunden.

Letztendlich ist es besser, zu Hause zu sein. Ein Zuhause gibt einem die beste Chance, ein gutes Leben zu führen. Ein Heim ermöglicht einem, man selbst zu sein. Aber man kann nie wirklich an einem Ort zu Hause sein, der einem nicht gehört.

Das Beste, das man erreichen kann, ist Nostalgie.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch Was ist falsch an der Vielfalt? von Greg Johnson, No Place Like Home von Michael Polignano sowie Der Triumph der Schönheit von Kevin Alfred Strom und das Video „Nordische Seele und meine DNA!“ von „Orwellzeit“ Philip Schröder:

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen

Hinterlasse einen Kommentar

4 Kommentare

  1. Interessante Ergänzungen zu den obigen Ausführungen von Buck Daniels findet man in den beiden Bild/Text-Bänden „Views“ und „Magnetic Storm“ des vor allem für seine Plattencover bekannten britischen Künstlers Roger Dean. In „Views“ steht ab Seite 133 dies (Übersetzung von mir):

    Bei der Arbeit in der Möbeldesignschule am Royal College of Arts fiel Roger Dean das Ausmaß auf, in dem mittels Möblierung ein Ausgleich für mangelhafte Architektur geschaffen wurde. Er hatte auch das Gefühl, daß diese beiden Designbereiche, Wohnarchitektur und Möbel, auf Annahmen beruhten, die einige der wesentlichen Anforderungen an eine menschliche Wohnstätte ausließen. Ausgehend vom Nachdenken über Probleme im Zusammenhang mit der Rolle der Möblierung innerhalb der Architektur stellte Dean die ganze Natur der Wohnarchitektur und die Rolle des Hauses selbst in Frage.

    „Die Rolle des Heims ist es, Sicherheit und Privatsphäre zu geben. Alles andere folgt daraus.“ Roger Dean ging von dieser Prämisse aus und baute ein Haus darum herum. „Privatsphäre heißt nicht bloß, allein zu sein. Ihr wichtigster Aspekt ist die Wahlmöglichkeit. Man muß das Ausmaß und den Zeitpunkt jedes Eindringens kontrollieren können. Dies gilt sowohl auf individueller als auch auf familiärer Ebene. Jedes Individuum sollte idealerweise an einen Platz gehen können, der völlig seine eigene Domäne ist. Er wäre unabhängig und physisch voll kontrollierbar (Zugang, Temperatur, Lichter, Geräusch etc.). Beinahe ein Heim innerhalb eines Heims. Dieser private Ort kann den Schlafbereich umfassen oder auch nicht, aber falls nicht, dann sollte der Schlafbereich selbst diese Kontrollmerkmale aufweisen.“

    „Sicherheit ist ein viel komplexeres Konzept. Sie erstreckt sich von Bereichen der bürgerlichen Freiheiten und gesetzlichen Rechte, auf die hier nicht eingegangen werden kann, bis zu den immaterielleren Bereichen der psychologischen Sicherheit. Abgesehen von der Sicherheit braucht ein Heim auch etwas, wovor man sicher ist. Es erfordert einen Gegensatz zu seiner Häuslichkeit, vielleicht etwas so Elementares wie ein Gewitter, um das Gefühl der Sicherheit zu betonen.“

    „Innerhalb des Heims gibt es verschiedene Aktivitätsbereiche, wo diese Grunderfordernisse vorherrschen. Die Architektur dieser Bereiche sollte die Befriedigung dieser Bedürfnisse und der besonderen dort stattfindenden Aktivität verstärken und widerspiegeln. In vielen Fällen ist die Beziehung der verschiedenen Teile des Raumes oder Bereichs zueinander von solch entscheidender Bedeutung für die Rolle des Raumes, sowohl physisch als auch besonders emotional, daß sein Erfolg oder Mißerfolg bereits entschieden ist, bevor die Möbel und Installationen, die traditionellerweise die Aktivitäten im Raum definieren, hinzugefügt werden.“

    In anderen Worten, eine leere Kiste wird traditionellerweise durch Hinzufügen von sechs Stühlen und eines Tisches, oder eines Bettes, zu einem Eßzimmer oder Schlafzimmer „gemacht“. Deans Absicht ist, zu zeigen, daß dies oft eine unzulängliche Definition eines Raumes ist.

    Roger Deans erstes Projekt, das auf diesen Überlegungen beruhen sollte, war sein Entwurf für einen Schlafbereich, wo er das Gefühl hat, daß diese am wichtigsten sind. Er begann mit der Arbeit an seinem Bett, nachdem er den „Sea Urchin“-Stuhl [„Seeigelstuhl“] entworfen hatte, während er sich immer noch am RCA befand. Schon früh hatte er das Gefühl, daß das Problem der Herstellung des idealen Schlafplatzes nicht gelöst werden konnte, indem man einfach eine bequeme Plattform entwarf. „Bei all den verfügbaren Daten hatte ich das Gefühl, daß man die Technologie einer gesunden, bequemen Matratze mehr oder weniger als gegeben annehmen können sollte. Das Entscheidende war die Plazierung dieser Matratze im Raum.“

    Er begann, indem er über seine eigenen emotionalen Reaktionen auf den Raum nachdachte und Bereiche untersuchte, die Ängste verursachen könnten. Vor dem Bau des ersten Prototyps fertigte er viele Zeichnungen und Modelle an. Der erste Prototyp, den er baute, war jener der kleinsten und am wenigsten komplizierten Schlafeinheit. Er hatte seine Ideen informell an Menschen getestet, und als sein erster Prototyp tatsächlich hergestellt war, war es möglich, sie zum erstten Mal auszuprobieren. Er fand heraus, daß er begeisterte Reaktionen von Menschen verschiedener Altersgruppen und Hintergründe erhielt, und er interpretierte das als positive Reaktion auf die Verbesserung ihres Sicherheitsgefühls. Er fand heraus, daß viele Kinder und manche Erwachsene Angst vor verborgenen Bereichen unter dem Bett oder hinter bodenlangen Vorhängen hatten, und daß unbekannte vertiefte Bereiche, Kleiderschränke, hängende Kleider etc. oft als potentiell bedrohlich wahrgenommen werden.

    Dean entdeckte, daß die instinktiven Reaktionen der Menschen nur in der Intensität oder Orientierung variierten: während manche sich in einem Schlafzimmer, das all die beunruhigenden Merkmale aufwies, die er entdeckt hatte, nur leicht unwohl fühlten, waren andere so beunruhigt, daß sie gar nicht schlafen konnten. Gespräche mit Menschen bestätigten seine eigenen Gedanken, daß das Problem in strategischem Sinne gelöst werden konnte. Die Möglichkeit unbekannter, verborgener Wesenheiten im Raum und die Schwierigkeit des eigenen Verhältnissen zu Menschen, die in den Raum kommen, besonders zu jenen, die ihn nicht gewohnheitsmäßig mit einem teilen, stellten sich als sehr reale Probleme heraus und überwogen Erwägungen über die Größe des Bettes, die Weichheit der Matratze oder die Zahl der Kissen.

    Die sphärischen Räume, die Dean auf Basis dieser Überlegungen entwarf, und seine Vorschläge wie z. B. Eingangstüren unterhalb des Bodenniveaus von Schlafräume (wegen des psychologischen Überlegenheitsgefühls gegenüber Eintretenden) werfen natürlich eigene praktische Probleme auf, aber seine Erkenntnisse hinsichtlich der psychologischen Anforderungen an eine für die Bewohner gute Wohnarchitektur halte ich für bedenkenswert.

    Im Nachfolgeband „Magnetic Storm“, der auch Werke seines Bruders Martyn Dean enthält sowie Gemeinschaftsprojekte der beiden Brüder vorstellt, ist ab Seite 129 auch wieder ein Abschnitt über Wohnarchitektur enthalten, den ich nachfolgend in meiner Übersetzung wiedergebe:

    Mehr als sechzig Jahre später leben wir immer noch im Schatten des Bauhauses. Jeden Tag wachen Millionen Menschen in Häusern wie Herbergen für Wanderarbeiter auf, schicken ihre Kinder in vorfabrizierte Flugzeughangars, die Schulen genannt werden, und arbeiten in der Großen Glaskiste, die auf jede Straße in der Stadt mit kalten, niemals zwinkernden Augen herunterstarrt. Wir leben im Zeitalter der Kiste, das uns durch Walter Gropius dem Begründer der Bauhaus-Schule, und seinen Mit-Funktionalisten in Deutschland, Holland und Frankreich während der Zwanziger und Dreißiger vermacht wurde.

    Im Ödland des Europas nach dem Ersten Weltkrieg träumten sie von einer absolut reinen Architektur, einer nackten, sauberen, linearen, funktionalen, anti-bourgeoisen Architektur für das Proletariat; und mit dem Eifer religiöser Konvertiten schufen sie ein neues Ödland der sterilen Uniformität. Das Wort breitete sich nach Amerika aus, und von dort nach England, wo der Bauboom der Fünziger und Sechziger das Hochziehen von einer Beton- und Stahlkiste nach der anderen sah, unerbittlich rechteckig, ohne Charme, wie eine Fabrik, wenn der Kunde Glück hatte, wie eine öffentliche Toilette, wenn er keines hatte (aber so oder so mußte er es sich gefallen lassen und den Mund halten – der Architekt war Gott).

    Es war Ketzerei, irgendetwas zu erlauben, das die reine Vision besudelte. Keine Krümmungen, Farben, Verrücktheiten, Ornamente oder Leidenschaft. Dekoration war tabu, „nutzlose Verzierung“. Privatsphäre war bourgeois: jedes Haus und Büro mußte offen sein, so gemütlich wie Sibirien. Für Entwurfszwecke wurden Gebäude als Behälter für Dinge betrachtet, menschliche und andere. Der französische Funktionalist Le Corbusier nannte seine Häuser „Wohnmaschinen“. Pech, daß die guten Leute darauf reagierten, indem sie mit kitschigen bunten Stoffen und Pastellfarben ausgestalteten – alles, um diese kalten Zellen zu einem Zuhause zu machen. Umerziehung war der Ruf der Zeit.

    Dies war Architektur für die Architekten, die Ära des preisgekrönten Slums. Kaum hatte der Architekt die Lorbeeren der Kritiker für einen weiteren Lubjanka-Tormblock empfangen, da kritzelten die Söhne der Arbeit mit ihren schwieligen Händen schon Obszönitäten in den Korridoren oder stürzten sich vom fünfzehnten Stockwerk hinunter.

    Doch das war – und ist immer noch – die überlieferte Lehre, die in den Vereinigten Staaten und in Europa unterrichtet wurde, als Roger Dean 1965 ins Royal College of Art eintrat. Dort hatte er das Glück, auf einen seltenen Geist der Aufklärung zu stoßen. Dazu ermutigt, seinem eigenen Weg zu folgen, machte er die Reise jedes Studenten auf der Suche nach Grundprinzipien und kehrte mit einer Blaupause für Apostasie zurück, die Herrn Gropius Alpträume bereitet hätte. Es ist nun nicht mehr so ungewöhnlich, Stimmen des Widerspruchs in der Wildnis rufen zu hören, aber vor zwanzig Jahren war das Schweigen des Konsenses buchstäblich ungebrochen.

    Die Grundlage der funktionalistischen Theorie ist die Formel „Form folgt Funktion.“ In anderen Worten, die mechanische Funktion, die ein Objekt erfüllen soll, muß seine Grundstruktur definieren. Es wird auch verordnet, daß der Designer sich streng an den utilitaristischen Herstellungsprozeß (z. B. ergibt ein S-förmig gebogenes Stahlrohr einen Stuhl, nicht zwei) und an die Heiligkeit des Materials halten muß (z. B. darf Holz nicht bemalt werden).

    Roger Dean erkannte, daß der Funktionalismus genau deshalb unzulänglich war, weil er alles in mechanischen Begriffen sah. Er hatte einfach nicht die Mittel, um die wesentliche Natur eines Objekts oder Gebäudes zu verstehen – was bitte kann einem die Mechanik eines Kruzifixes über seine Essenz sagen? Und wegen dieses Nichtverstehens war er unfähig zur Wahrnehmung der wahren Funktion eines Objekts. Dies führte zu der Definition eines Hauses als „Wohnmaschine“. Roger jedoch definierte die Essenz eines Heims als einen Ort, der Sicherheit und Privatsphäre gab. Er sah den Menschen als im Grunde ein Tier, mit denselben urtümlichen Ängsten vor Verwundbarkeit und territorialem Nachteil, vor dunklen Winkeln und verborgenen Bereichen. Um sich „zu Hause“ zu fühlen, mußte man sich sicher fühlen.

    Um seine Apostasie komplett zu machen, lehnte er die funktionalistische Sicht auf Oberflächenmarkierungen als bloße Dekoration ab. In der Natur sind Markierungen die Basis für das Überleben. Sie sind Teil der Essenz eines Tieres: ein Tiger ohne Streifen ist kein Tiger.

    Roger verwendet Oberflächenmarkierungen auf dieselbe Weise, um die Essenz eines Gebäudes zu betonen. Die Wahl des Stils ist fast unbegrenzt. Um ein heiteres Beispiel zu verwenden: auf dem Plattencover für Greenslade fügte er der Burg des Dämons schwarze Balken hinzu, um die Illusion eines nachgemachten Tudor-Häuschens zu erzeugen, das in einem Vorort von Surrey nicht deplaziert wirken würde (obwohl sein Bewohner deplaziert wirken könnte).

    Er begann, indem er archetypische Architektur – Höhlen, Boote und Baumhäuser – studierte sowie das, was es attraktiv macht, sich darin zu befinden. Alle fördern auf verschiedene Weise ein greifbares Gefühl der Sicherheit. Eine Höhle gibt absolute Kontrolle über den Zugang und verhindert, daß ein draußen befindliches Raubtier feststellen kann, ob sie eine kleine Nische oder ein gigantisches Labyrinth ist. Es tritt blind ein und wird gesehen, lange bevor es seine Beute sieht. Ein Boot ist von seinem Wesen her verwundbar, aber seine besondere Attraktion ist der unmittelbare Gegensatz zwischen seiner gemütlichen Sicherheit und den urtümlichen Elementen, die draußen toben. Ein Baumhaus hat den Vorteil der Höhe – verängstigte Tiere klettern auf Bäume, um sicher zu sein -, aber um völlig sicher zu sein, sollte es sich idealerweise auf der Kuppe eines Hügels in einem Wald befinden und eine klare Sicht nach unten und in die Umgebung geben, aber selbst verborgen sein. Visueller Vorteil ist entscheidend. In Übereinstimmung mit der Tiermetapher entwarf Roger Dean ein Baumhaus wie eine Ansammlung von Vogelnestern.

    Der Schlüssel zu seinen Gebäuden ist „strategische Kontrolle des Raums“. Faktisch schuf er eine Kampfkunst der Wohnarchitektur. Natürlich leben Menschen in zivilisierten Gesellschaften nicht wie Tiere in ständiger Furcht vor Angriffen. Aber es gibt reichlich alltägliche Beweise dafür, daß sie sich an einem Ort wohler fühlen, wo sie sich instinktiv sicher fühlen, ungeachtet dessen, ob es irgendeine tatsächliche Bedrohung gibt. Dies hat nichts mit der Kriminalstatistik zu tun; es ist eine instinktive Reaktion auf Umgebungen. Nehmen Sie zum Beispiel die Art, wie Menschen reagieren, wenn sie ein Restaurant betreten. Es scheint sie unwiderstehlich in eine Ecke zu ziehen, wo sie mit dem Rücken zur Wand sitzen können. Was sie tun, wenngleich unbewußt, ist die Vermeidung der Möglichkeit von Bewegungen hinter ihrem Rücken – der schwache Punkt jedes Tieres. Das Alltagsleben liefert reichlich Anschauungsmaterial für das Unwohlsein und die Irritation, die Menschen empfinden, wenn jemand hinter ihnen lauert.

    Archetypische Architektur war sowohl der Ausgangspunkt als auch das Extrembeispiel für Roger Deans Instinktivtheorie. Von da aus ging er zum Studium von Schlafzimmern für Kinder über. Kinder wissen instinktiv, ob ein Raum oder Gebäude sich richtig anfühlt. Bei Erwachsenen ist dieser Instinkt durch die Geschmacksentwicklung verwischt. Aber wie er entdeckte, ist es möglich, ein Schlafzimmer zu entwerfen, in dem niemand, ob Erwachsener oder Kind, eine erholsame Nacht verbringen kann, oder eines, das die beste Chance auf guten Schlaf gibt. Komfort im Schlaf hat mehr mit dem „Gefühl“ des Raums zu tun als mit jenem des Bettes.

    Die Kinder, die er befragte, zählten alle dasselbe auf, was sie an Räumen mochten oder nicht. Unbehagen bereiteten ihnen verborgene Bereiche – unter dem Bett, hinter Vorhängen und Schranktüren – und der unheimliche Umriß hängender Kleidung. Sie wollten vor allem eine freie Sicht vom Bett aus zur Eingangstür, und wenn sie im Bett lagen, wollten sie auf Augenhöhe mit einem stehenden Erwachsenen sein. Die Antwort war ein Bett als „Höhle in der Wand“, in die das Kind klettern mußte. Die gekrümmten mit einem Durchmesser auf Armlänge gaben das kuschelige Gefühl eines Lieblingsverstecks ohne Spur von Klaustrophobie.

    Aus diesem radikalen (im essentiellen Sinn „von den Wurzeln her“) Ansatz heraus konzipierte Roger Dean eine architektonische Grundform – einen runden, gebärmutterartigen Raum, der in Gruppen angeordnet Häuser, Wohnungen, Hotels, Bürotürme und viele Millionen Pfund teure Unterhaltungszentren bildete.

    Wie gesagt, haben derartige sphärischen Räume (wie auch die Hobbit-Behausungen in „Der Herr der Ringe“) bei aller behaglichen Höhlenatmosphäre ihre eigenen praktischen Probleme und erfordern zum Beispiel entweder eine darauf abgestimmt gefertigte (oder zumindest für bestimmte Wandkrümmungen geformte) Möblierung, die man nicht so einfach wie in Räumen mit geraden Wänden woanders hinstellen kann, oder bei der Herstellung des Gebäudes mit angelegte Staubereichsnischen oder Absätze in den Wänden, die dann bei einer Änderung der Raumnutzung nicht mehr passen. Blasenhäuser nach diesem Konzept wären ohne ergänzende praktische Ideen zur Umgehung der Nachteile entweder Luxusprodukte oder etwas für sehr einfache Lebensverhältnisse, wo man gar nicht so viel Möblierung hat oder braucht.

    Diese beiden Buchauszüge wollte ich schon länger einmal an geeigneter Stelle bringen, und Buck Daniels‘ Essay war jetzt der passende Platz dafür.

    Antwort
  2. zippelmütz

     /  November 20, 2018

    Ah, schade, daß Roger Dean da kein Buch draus gemacht hat bzw. das nicht weiterverfolgt hat. „Eine freie Sicht vom Bett aus zur Eingangstür“ ist aber schonmal ein Kriterium, das auch mir als Kind wichtig war und das ich an den Betten der mir bekannten Kinder auch nachvollziehen kann. Sphärische Räume sind mir eher so „na ja“, weil sie halt schon extrem unpraktisch sind, um all den Kram unterzubringen, den man so hat. Kleider zusammenlegen und nicht aufhängen im Schlafzimmer wäre vielleicht noch ein Nebenaspekt, den man mit wenig Aufwand beachten könnte.

    Antwort
  3. Hier ist ein Prototyp-Haus der Gebrüder Dean, das 1981 bei der International Ideal Home Exhibition in Birmingham ausgestellt wurde:

    Und so sollte es im Inneren aussehen:

    Antwort
  4. zippelmütz

     /  November 20, 2018

    Schon irgendwie mutig. Aber fürs praktische Leben doch zu sehr gebärmutterartig. Als erwachsener Mensch lernt man rechte Winkel doch oft zu schätzen, auch wenn man sie nicht überall haben will.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: