Eugenik versus Rasse

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Lucifex. Das Original Eugenics versus Race erschien am 6. Mai 2013 auf Counter-Currents Publishing.

Viele weiße Rasseorientierte sind Eugenik-Enthusiasten. Aber trotz einer gemeinsamen zugrundeliegenden Orientierung an Genetik und Erblichkeit gibt es weniger Verbindung zwischen diesen beiden Ideen, als es auf den ersten Blick scheint. Sicherlich sind Eugenik und weiße Rasseorientierung nicht deckungsgleich. Die beiden Ideen können sogar in direktem Gegensatz zueinander stehen.

Es ist tatsächlich wahr, daß Eugenik und „Rassismus“ (pro-weiße Ansichten) im Post-WK2-Mythos und Dogma untrennbar miteinander verbunden worden sind. Die Political Correctness bestimmt: „Eugenik ist schlecht. Böse Weiße sind für Eugenik. Die Nazis waren für Eugenik. Eugeniker sind Nazis.“

Hier ist zum Beispiel die vollständige Definition des Begriffs durch Microsofts Encarta World English Dictionary: „Selektive Fortpflanzung als vorgeschlagene Verbesserung des Menschen: die vorgeschlagene Verbesserung der menschlichen Spezies durch Förderung oder Zulassung der Fortpflanzung nur durch jene Individuen mit genetischen Eigenschaften, die als wünschenswert beurteilt werden. Sie ist seit der Nazizeit mit Mißfallen betrachtet worden.“

Eugenik kontra Rasse

Jedoch fördert Eugenik nicht zwangsläufig weiße Rasseninteressen. In den falschen Händen kann sie eine Rasse sogar zerstören. Eugenik ist im Grunde eine Ideologie der (angeblichen) menschlichen und sozialen Verbesserung durch Genetik, Erblichkeit und rational geplante Fortpflanzung.

In einer Schrift von 1940 nahm der amerikanische Rasseorientierte Lothrop Stoddard irrigerweise an, daß Eugenik inhärent von rassischer Natur sei. Lobenswerterweise hatte er das Gefühl, daß es lebenswichtig ist, die Reinheit unserer Rasse zu erhalten. Er nannte das racialism.

Im Gegensatz dazu „werden Verbesserungen innerhalb der rassischen Population überall als die moderne Wissenschaft der Eugenik oder Rasseverbesserung anerkannt.“

Aber es ist unrichtig, anzunehmen (geschweige denn kühn zu behaupten), daß Eugenik grundsätzlich ein rechtes Phänomen sei. Historisch ist sie genauso sehr eine Bewegung der antiweißen, philosemitischen, totalitären Linken gewesen.

Eugenische Überzeugungen waren früher unter linken Eliten weit verbreitet. Hermann J. Muller, der gleich diskutiert werden wird, ist ein Musterbeispiel für solche Ansichten.

Selbst wenn man es aus einer weniger sinistren Perspektive als jener von Muller betrachtet, können wir leicht erkennen, daß der IQ für viele Eugeniker wichtiger ist als Rasse. Für eine große Zahl von Wissenschaftlern und Gesellschaftsplanern steht „Eugenik“ nicht die Verbesserung innerhalb unserer rassischen Population, wie Stoddard glaubte, sondern für interrassische oder speziesweite Maximierung des IQ.

Der jüdisch-kommunistische Eugeniker Hermann J. Muller beim Unterricht an der Indiana University.

Muller zum Beispiel schlug schon früh vor, eingefrorenes Sperma herausragender Männer zu verwenden, um ausgewählte Frauen künstlich zu befruchten. Er war überzeugt, daß keine Frau sich weigern würde, ein Kind des Schurken Lenin auszutragen; später nominierte er den jüdischen Stalinisten Albert Einstein, Pasteur, Descartes, Leonardo und Lincoln als ideale Spender.

Später versuchte Robert Klark Graham, der Millionär und Erfinder bruchsicherer Plastiklinsen für Brillen, Mullers nicht-rasseorientierte Vision umzusetzen, indem der das Repository for Germinal Choice (1980 – 1999) gründete, eine Samenbank für Genies, die allgemein als „Samenbank für Nobelpreisträger“ bekannt war, obwohl nur ein Nobelpreisträger (William Shockley) wirklich spendete – einmal. (Dankt der journalistischen Hysterie für den falschen Hype.)

Tatsächlich nannte Graham sein Unternehmen zuerst „Hermann J. Muller Repository for Germinal Choice“. Dennoch wurde er von Juden, neokommunistischen Eliten und jenen seltsam allgegenwärtigen linken Schlägern, denen alle Unkosten bezahlt werden und die immer von der Polizei, dem FBI, der Homeland Security, den Joint Terrorism Task Forces, Staatsanwälten, Richtern und kontrollierten Medien eine Freifahrtschein bekommen, allgemein als „Rassist“ und „Nazi“ beschimpft und brutal angegriffen.

Der Vierteljude Arthur Jensen, „eine Art Halbgott“ in wissenschaftlichen IQ-Kreisen, der „sich dysgenischer Trends sehr bewußt war“ und „sich sorgte, daß die großen Errungenschaften der westlichen Zivilisation verlorengehen würden“, war gleichermaßen gleichgültig gegenüber Rasse. Jensen sagte zu Jared Taylor von American Renaissance:

Ich bin bloß interessiert an der Bewahrung der Zivilisation, ungeachtet dessen, wo sie ist. Manche Leute fürchten sich so davor, daß, sagen wir, die Asiaten in diesem Land übernehmen würden. Nun, falls sie übernehmen können und einen besseren Job als wir anderen machen, wenn sie die großartigen Dinge sowohl der westlichen als auch der asiatischen Zivilisation bewahren, dann denke ich nicht, daß die Welt schlechter dran sein wird. Rasse und Hautfarbe und nationale Herkunft und solche Sachen zählen für mich gar nicht viel.

Richard Lynn, der vorgeblich „rassistische“ Autor von Dysgenics: Deterioration in Modern Populations (1996) und Eugenics: A Reassessment (2001) hat ähnliche Bemerkungen über Asiaten in Verbindung mit dem unmittelbar bevorstehenden Niedergang der westlichen Zivilisation gemacht.

In Summe, die Sorge um den IQ überschattet bei vielen Eugenikern die Sorge um das Überleben und die Verbesserung der Weißen. Darüber muß man sich unbedingt klar sein. Lothrop Stoddard irrte sich schwer, als er annahm – wie es viele Leute immer noch tun -, daß Eugenik-Aktivismus oder Sorge um den IQ etwas mit weißer Rasseverbesserung zu tun hat.

Wie in Stoddards Fall könnte es das, aber allzu oft tut es das nicht.

Eine einzigartige Sünde der Rechten?

Eugenik repräsentiert den Glauben an die Wirksamkeit und Moralität einer zentralisierten, von oben her durchgesetzten Gesellschaftsplanung durch eine autoritäre Elite. Selbstsucht und Lust nach Macht spielen ebenfalls eine Rolle.

Eugenik bedeutet, ja verlangt staatliche Einmischung in die Familie und Fortpflanzung.

Wie Hitler in seiner Diskussion über Eugenik in Mein Kampf erklärt: „Der Staat muß dabei als der Wahrer einer tausendjährigen Zukunft auftreten, der gegenüber die egoistischen Wünsche von Individuen nichts zählen. Solche Individuen werden sich in solchen Dingen dem Staat beugen müssen.“

Die tiefe Ähnlichkeit hier zu jüdischen und linken Überzeugungen kann einem kaum entgehen. Daher überrascht es nicht, daß man vor dem Zweiten Weltkrieg so viele kommunistische und fabianisch-sozialistische Verfechter der Eugenik findet. Die „bolschewistische Eugenik“ blühte sowohl in Britannien als auch in den Vereinigten Staaten.

Zu den prominenten Namen gehörten der Marxist Karl Pearson, Beatrice und Sidney Webb, George Bernard Shaw, Havelock Ellis, die britischen Kommunisten Eden und Cedar Paul, H. J. Laski (Jude), Graham Wallas, Emma Goldman (Jüdin), H. G. Wells. Der Kommunist Edward Aveling (der standesamtlich angetraute Ehemann von Karl Marx‘ jüdischer Tochter Eleanor Marx), J. B. S. Haldane (ein Mitglied des Executive Committee of the Communist Party of Great Britain, der Stalin 1962 als „einen sehr großen Mann, der einen sehr guten Job machte“ bezeichnete; ein aristokratischer Schotte, der eine Jüdin heiratete), Julian Huxley, Joseph Needham, C. P. Snow und der kommunistische Biologe Paul Kammerer (Jude).

Besonders hervorhebenswert in dieser Hinsicht ist der jüdische Nobelpreisträger, Stalinist und Genetiker Hermann J. Muller, dessen Ideen vom heutigen jüdischen Eugenikverfechter John Glad gepriesen worden sind.

Es ist bequemerweise vergessen worden, daß Mullers geliebter Kommunismus – der auch von den meisten der oben aufgezählten Leute geliebt wurde – für den Tod von Zigmillionen Menschen verantwortlich war, und für die Versklavung, Verarmung und Entmenschlichung von Millionen weiteren. Aber buchstäblich alle der Opfer waren weiß, und der linke Totalitarismus, von dem der Kommunismus eine Variante ist, ist immer noch die Religion der kosmopolitischen Elite der Erde.

Das ist der Grund, warum es nach dem technischen Fall des Kommunismus kein Äquivalent zur Entnazifizierung gab. Dieselben Leute blieben überall an der Macht: Rußlands Boris Jelzin und Wladimir Putin, Deutschlands Angela Merkel, Akademiker, Journalisten und Führer der Europäischen Union und der Vereinten Nationen.

Eine finale Tatsache, die nicht (ehrlich) verleugnet werden kann, ist, daß das größte Eugenikprogramm in der Nachkriegszeit die zweckbestimmte, systematische Vorsorgeuntersuchung und Beratung für Tay-Sachs und andere genetisch übertragene Krankheiten innerhalb jüdischer Populationen ist.

Israel betreibt energisch ein breites Spektrum eugenischer Initiativen, wie es auch jüdische Gemeinschaftsorganisationen in den Vereinigten Staaten und anderswo tun, trotz der Tatsache, daß die meisten Institute an allen Orten wahrscheinlich direkt oder indirekt durch nichtjüdische Steuerzahler subventioniert werden.

Amoklaufender Utopismus

Hermann J. Muller ist der Wissenschaftler, der am prominentesten mit der Entwicklung der kommunistischen Genetik verbunden ist. Sein Eugenik-Manifest Out of the Night: A Biologist’s View of the Future (1935) wurde von New Yorks neokommunistischer Vanguard Press veröffentlicht und in England vom Left Book Club vertrieben, und eigens für den Diktator Josef Stalin ins Russische übersetzt.

Muller war unter Stalin Obergenetiker im Institut für Genetik an der sowjetischen Akademie der Wissenschaften. Er half auch den Kommunisten in Spanien gegen die umkämpften christlichen Verteidiger dieses Landes.

Als leidenschaftlicher Feminist forderte Muller, daß Frauen außer Haus arbeiten und Zugang zu Geburtenkontrolle haben, einschließlich Abtreibungen. Ärzte, klagte er an, würden die Schmerzen des Gebärens ignorieren, weil sie großteils Männer seien, die sie als obligatorisch betrachteten, „oder sie sogar in sadistischer Weise als wünschenswert ansehen.“ (Möglicherweise dachte er an jüdische Ärzte.)

Muller schimpfte gegen „die bösartige Doktrin der ‚Rassereinheit‘, die von den Nazis angewandt wurde.“ Mit der Ausnahme von Juden (müssen wir annehmen) war er gegen die Verwendung von Eugenik für die Verbesserung irgendeiner Rasse, besonders der Weißen.

Mullers Plan, erläuterte er in seinem Brief an Stalin von 1936, „stellt den genauen Gegensatz zur ‚Rassereinhaltung‘ und sogenannten ‚Eugenik‘ der Nazis und ihrer Sorte dar…“ Die kommunistische Eugenik „arbeitet für eine Überschußfortpflanzung [der Bevölkerung], die die höchsten Gaben jeder Rasse kombiniert, wie man sie in einer klassenlosen Gesellschaft findet.“ (Hervorhebung von mir [d.h., Andrew Hamilton].)

Daß es so etwas wie eine klassenlose Gesellschaft nicht gibt, nie gegeben hat und nie geben wird, zählte kaum.

„Als Wissenschaftler mit Vertrauen auf den letztendlichen bolschewistischen Triumph in allen möglichen Sphären menschlicher Bestrebungen“, informierte Muller Stalin, „komme ich in einer Sache von lebenswichtiger Bedeutung zu Ihnen… Die Sache ist keine geringere als die bewußte Kontrolle der menschlichen biologischen Evolution…“

Muller wollte, daß der kommunistische Staat seine beispiellose Macht über die gefangene Bevölkerung nutzt, um ein gigantisches genetisches Experiment am russischen Volk durchzuführen, auf Arten, die für vorteilhaft für die Partei und die weltweite kommunistische Bewegung gehalten wurde.

Muller ließ den utopischen Fantasien des wahren Eiferers die Zügel schießen:

Es wird innerhalb nur einer Generation möglich sein, die Begabung sogar sogenannter „Genies“ praktische jedem Individuum in der Bevölkerung zu verleihen – tatsächlich die gesamten Massen auf das Niveau zu heben, auf dem jetzt unsere begabtesten Individuen stehen… Und selbst das braucht erst der Beginn zu sein.

Wenn man die Sache mit langfristigerem Blick betrachtet, kann es der Beginn einer biologischen Weiterentwicklung von bisher beispielloser Geschwindigkeit und Zielsicherheit sein, der von einer Höhe zur nächsten übergeht. Solch eine Weiterentwicklung wird als Ergebnis des Ersatzes der zufälligen, schwankenden und schmerzlichen Prozesse der in der fernen Vergangenheit herrschenden natürlichen Selektion und der kurzsichtigen, ungeschickten und oft schädlichen Eingriffe in die Natur, die von Menschen in ihren vor-sozialisierten [vorkommunistischen] Stadien praktiziert wurden, durch bewußte verstaatlichte Kontrolle, die auf einer intelligenten Theorie gründet.

Muller stellte sich sogar eine menschliche Form von Kuckucksparasitismus vor, bei dem viele Ehefrauen künstlich nicht mit dem Sperma ihrer Ehemänner befruchtet würden, sondern mit Spendersperma, das „eine ungewöhnlich hohe genetische Ausstattung“ enthält. Die Paare würden dann die halbfremden Kinder als ihre eigenen aufziehen. „Es gibt kein Naturgesetz“, behauptete Muller, „welches bestimmt, daß eine Person instinktiv genau das Produkt ihrer eigenen Ei- oder Spermazelle will und liebt.“

Man kann sich die Folgen einer Politik in den Händen linker Eiferer vorstellen, die entschlossen sind, Rassen durch Vermischung zu zerstören – oder selbst in den Händen von Leuten wie Arthur Jensen und Robert Klark Graham, die gleichgültig gegenüber dem Schicksal der weißen Rasse sind und denen nur an „Intelligenz“ etwas liegt.

IQ-Fetischismus

Theoretisch gibt es zahlreiche Phänotypen und Verhaltenseigenschaften, für die man eugenisch selektieren könnte: Körpergröße, Kraft, relative Freiheit von Herz-Kreislauf-Krankheiten (aber – unbeabsichtigterweise – zu was sonst neigend?), verschiedene Haut-, Haar- und Augenfarben, und so weiter.

Oder man könnte zugunsten herausragender sportlicher Fähigkeiten im Tennis, Baseball oder Football züchten. Die Gesellschaft könnte einen neuen John Elway züchten, oder einen Sportler, der John Elway überlegen ist.

Merkmalsselektion für wilden Senf.

Alternativ könnte sie zugunsten außergewöhnlicher künstlerischer, musikalischer oder mathematischer Fähigkeit züchten. Künstliche Selektion zugunsten individueller Eigenschaften wie diese scheint machbar zu sein. Aber ist sie wünschenswert? Ethisch? Sollten diese oder andere hochspezifische Ergebnisse vom Staat vorgeschrieben werden – ausgewählt, priorisiert und durchgesetzt durch die herrschende Klasse der Gesellschaft, wer immer das gerade ist?

Es ist unklar, warum irgendjemand, abgesehen von absoluten Konformisten oder den blindlings Gehorsamen, zuversichtlich sein würde, daß gerade ihre Werte uneingeschränkt herrschen würden und das so bleibt.

Aber Eigenschaften wie diese scheinen sowieso nicht hoch auf den Prioritätenlisten der Intellektuellen und Planer zu stehen. Buchstäblich jeder nimmt an, daß Eugenikpolitik zugunsten hoher Intelligenz selektieren sollte, möglicherweise gemessen nach dem g-Faktor oder irgendeinem ähnlichen Kriterium. Es scheint, daß sich jeder darauf fixiert, pro oder kontra.

Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Intelligenz, oder der IQ, das einzige einigermaßen gut studierte (wenn auch immer noch nur rudimentär verstandene) Thema in der Verhaltensgenetik ist.

Daher wird es von Eugenik-Enthusiasten für selbstverständlich gehalten, daß menschliche Wesen auf systematische, geplante Weise von einem Elitekorps von Intellektuellen mit Unterstützung der Staatsmacht auf Intelligenz gezüchtet werden können und sollten.

Wenn man die relativ begrenzten Leistungen der künstlichen Selektion bei Tieren bedenkt, und die unbekümmerte Haltung, die die meisten Befürworter gegenüber dem Problem des Züchtens auf Intelligenz haben, dann erscheint dessen Machbarkeit höchst zweifelhaft.

Intelligenz ist eine komplexe Eigenschaft, an der die unbekannten Wechselwirkungen vieler Gene beteiligt sind, die auch anderen Funktionen dienen. Angenommen, man könnte sich auf eine fixe, eindeutige, funktionierende Definition von Intelligenz einigen, was könnte dann anderswo im Gesamtorganismus schiefgehen – mental, spirituell und körperlich? Die Juden dienen als heilsame, wenngleich unheilvolle Warnung. Wer wollte solch eine Mißgeburt erschaffen?

Vor langer Zeit argumentierte Arthur Jensen überzeugend, daß Akademiker – die als Klasse abstoßend sind – hochintelligente Individuen sind. Dies zeigt ein Problem auf, das Revilo Oliver vor langer Zeit identifizierte: Intelligenz ist nicht genug.

Er bezeichnete Linksintellektuelle als „Mattoide“ – Männer und Frauen, die von einer unausgewogenen Mentalität besessen sind. [Anm. d. Ü.; der Begriff leitet sich von italienisch „matto“ – verrückt – ab und bezeichnet Personen, die ein erratisches, gestörtes Verhalten aufweisen.] Er stellte verwundert fest, daß diejenigen, die uns dazu drängen, „überlegenen Intellekt“ oder „Genie“ durch Eugenik zu fördern, das Mattoid-Phänomen völlig ignorieren.

Mattoide weisen extremes Talent, oft Genialität, in einer Art von geistiger Aktivität auf – sagen wir, Mathematik oder Sozialwissenschaft -, während andere Teile ihres Geistes auf der Ebene des Schwachsinns oder der Verrücktheit liegen.

Objektiv haben liberale Intellektuelle sehr hohe IQs. Aber sie hegen auch organische Gefühle des Grolls und Abscheus gegen die westliche Zivilisation. Sie weisen einen Zug von Atavismus oder Degeneriertheit auf, Hass auf die Menschheit, eine Lust nach dem Bösen um seiner selbst willen.

Diese laut Oliver „superannuierten Kinder“ besitzen eine Kombination aus „rührseliger Sentimentalität und gedankenloser Grausamkeit, die man so oft bei Kindern findet, bevor sie zur rationalen Moralität von Erwachsenen fähig werden.“

Tatsächlich ist die akademische Welt eine Brutstätte für antiweißen Rassismus, engstirnige Bigotterie, neokommunistischen Extremismus und fanatisches Engagement für das pure Böse

Grenzen respektieren

Trotz offenkundiger Beschränkungen sollte die künstliche Selektion bei Pflanzen und Tieren viele wertvolle Einsichten aus der realen Welt bieten, wenngleich Eugenikverfechter selten irgendetwas über das Thema zu wissen scheinen.

In welchem Sinn bietet Erfahrung mit künstlicher Selektion starke Unterstützung für ihre Anwendung auf Menschen?

Hunde, Pferde, Rinder und viele andere Pflanzen und Tiere haben eine intensive künstliche Selektion durch den Menschen durchgemacht. Der Phänotyp wird am offensichtlichsten auf diese Weise geformt (z. B. Hunderassen). Aber verhaltensmäßig sind Füchse auf Zahmheit gezüchtet worden, und Hunden sind starke Instinkte für das Jagen, Apportieren, Hütearbeit und so weiter gegeben worden. Aber wie ist das auf die menschliche Welt anzuwenden? Die Ergebnisse erscheinen nicht besonders verheißungsvoll.

Der berühmte Yankee-Genetiker Sewall Wright hatte, obwohl nicht aus Prinzip gegen Eugenik, Zweifel über ihre Fähigkeit, die erhofften Ergebnisse in der wirklichen Welt zu erzielen. Anders als die meisten Eugeniker besaß Wright umfangreiches Wissen über Tierzucht und wirkliche Erfahrung damit. Wright übermittelte bereitwillig detaillierte, mehrseitige wissenschaftliche Anmerkungen über die Genetik der Rassenkreuzung an den Eugenik-Popularisierer Albert E. Wiggam, einen ehemaligen Dozenten über Biologie und deren Ausdehnung auf die Vererbung an der University of Wisconsin.

Aber wiederum beruhend auf seinem hochentwickelten Wissen über theoretische Genetik und seiner Erfahrung mit der Tierzucht glaubte er nicht, daß die Eugenik die beabsichtigten Ergebnisse erzielen würde. (William B. Provine, Sewall Wright and Evolutionary Biology [Chicago: University of Chicago Press, 1986], S. 110)

Okay, wer wird’s sein? Weeeeer wird es sein?

Anfänglich ein Eugenik-Enthusiast, wurde der linke Genetiker J. B. S. Haldane desillusioniert bezüglich umfassender Vorschläge, einschließlich Mullers Idee von den Samenbanken für hohen IQ, zur massiven Umformung der Menschheit durch eugenische Mittel. Kurz vor seinem Tod 1964 äußerte er Skepsis, daß irgendein Programm, „das wir gegenwärtig entwickeln können, die genetische Zusammensetzung unserer Spezies stark verbessern würde… Ich denke nicht, daß wir viel mehr darüber wissen, das herbeizuführen, als Galileo oder Newton darüber wußten, wie man fliegt.“ (Zitiert von der jüdischen Autorin Diane B. Paul in „Eugenics and the Left,” Journal of the History of Ideas [Okt.-Dez. 1984], S. 575, n. 21.)

Einen weiteren Dämpfer für uneingeschränkte Begeisterung für Eugenik liefert das Phänomen der Juden.

Falls, wie manche Experten behaupten, die Juden tatsächlich das Produkt eugenischer Praktiken sind, die sie im Laufe der Jahrtausende zu dem formten, was sie heute sind, dann ist das ein fast überwältigendes Argument gegen die Anwendung der Eugenik auf den menschlichen Bereich.

Abgesehen von ihrer schweren Last an genetischen Krankheiten, das mögliche Ergebnis von exzessiver Inzucht: welcher Mensch, der bei Verstand ist, würde wollen, daß irgendeine menschliche Population auch nur entfernt den Juden ähnelt?

Zusammenfassung

Zu oft stellt man sich Eugenik als ein umfassendes Programm der angeblichen „Verbesserung“ vor, das in utopischen Impulsen wurzelt, die Intellektuelle und ehrgeizige, machthungrige Eliten gemeinsam haben, wo sie ein vorsichtiges, sorgsam empirisches, feedback-sensitives, realistisches, stückchenweises Herangehen an die Menschenverbesserung sein sollte.

Man könnte aus moralischen, sozialen, religiösen oder politischen Gründen hinterfragen, ob solch ein Programm überhaupt eingeführt werden sollte. Angesichts der breit variierenden Wertesysteme zwischen Individuen, Gruppen und Rassen muß man sehr zuversichtlich sein, daß gerade das eigene Wertesystem dasjenige sein wird, das letztendlich angenommen und von gegenwärtigen oder zukünftigen Eliten aufrechterhalten wird. Jeder Realist muß diesbezüglich Bedenken haben.

Es gibt auch die Frage, ob solch ein Programm wahrhaft machbar ist, ob die beteiligten genetischen Mechanismen gut genug verstanden werden und ausreichend formbar sind, um die umfassenden Ergebnisse zu erzielen, die Enthusiasten erwarten.

Für jetzt wäre der beste Ansatz, eine klare Abgrenzung zwischen Weißen und Nichtweißen zu errichten und zu beginnen, ernsthaft unseresgleichen fortzupflanzen. Dies erfordert die Wiederherstellung bewußter, nachhaltiger, lange bestehender Ehen, Familien und Kindererziehungspraktiken, zusammen mit der Beseitigung familienfeindlicher Gesetze und Kulturpraktiken und der Ideologie, die sie aufrechterhalten.

Allermindestens legen die Beweise und der gesunde Menschenverstand nahe, daß die Eugenik nicht die Straße nach Utopia ist. Zu oft erschaffen die Verfechter von Utopia schließlich Dystopia.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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3 Kommentare

  1. Bei Schöne Neue Welt von Huxley wird erzählt, daß man auf Kreta ein Experiment unternommen hätte, nur Alphas unter sich anzusiedeln – nach drei Monaten war Bürgerkrieg angesagt. Es ist eitel Literatur.
    In der Jugendzeit las ich einmal, zwar auf deutsch: The Child Buyer von einem John Hersey – es wurde in der Ostzone als „Bückware“ veröffentlicht – so wie Brave New World – im Tauwetter zwischen so Ulbrichts Abnibbeln und Biermanns Ausbürgerung …

    Antwort
  2. Jouri

     /  Oktober 18, 2018

    @ Hildesvin Komisch dieses Beispiel ist mir auch spontan eingefallen. Die Gefahr besteht, ja nicht zu Unrecht, daß die Maximierung der Intelligenz wahrscheinlich mit Defiziten in anderen Bereichen erkauft wird (u.a. Anfälligkeit gegen bestimmte Krankheiten). Was aber im Umkehrschluß nicht bedeutet, daß man durch den Import von Kuffis die durchschnittliche Intelligenz verringern sollte. Wahrscheinlich war die natürliche, schrittweise Selektion durch die Evolution der bisher beste Weg.

    @Lucifex
    Das ist der Grund, warum es nach dem technischen Fall des Kommunismus kein Äquivalent zur Entnazifizierung gab. Dieselben Leute blieben überall an der Macht: Rußlands Boris Jelzin und Wladimir Putin, Deutschlands Angela Merken, Akademiker, Journalisten und Führer der Europäischen Union und der Vereinten Nationen.
    Hallo, ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen. Es soll wohl Angela Merkel sein, auch wenn wir uns sie wohl merken sollten.

    Antwort
  3. Danke für den Hinweis, Jouri; diesen Fehler habe ich jetzt ausgebessert.

    Wie sich die angesammelten genetischen Fehler bei den Juden auswirken, wird auch in Juden und Geisteskrankheit von Huntley Haverstock aufschlußreich dargestellt, und zu dem Problem der einseitigen Züchtung auf Intelligenz ohne begleitende „Qualitätskontrolle“ hinsichtlich anderer, ebenfalls wichtiger Eigenschaften bzw. möglicher „Nebenwirkungen“ habe ich in meinem zweiten Kommentar zu diesem Artikel auch einiges geschrieben.

    Antwort

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