„Wir Weicheier“

Von Deep Roots alias Lucifex.

In der Ausgabe 2/2018 der „IWÖ-Nachrichten“ (der Zeitschrift der „Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich“) ist diese Buchvorstellung von Ing. Andreas Tögel erschienen:

Hier ist als erstes einmal wichtig zu wissen, was der Buchautor Martin van Creveld für einer ist: ein israelischer Militärhistoriker und -theoretiker „niederländischer“ Herkunft, emeritierter Professor für Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Unter Leben steht im Wikipedia-Eintrag über ihn:

Eigenen Angaben zufolge waren ein Onkel und weitere Verwandte Opfer des Holocaust. Martin van Crefeld wurde im Jahr 1946 in einer jüdischen Familie im niederländischen Rotterdam der Nachkriegszeit geboren. Seine Eltern waren Anhänger des Zionismus. Nachdem in der Alija von 1950 die gesamte Familie in den neugegründeten Staat Israel übersiedelt war, studierte er von 1964 bis 1969 Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem (HUJI) und erwarb den Abschlussgrad Master of Arts.

[…]

Van Creveld, der fließend Deutsch spricht, publiziert auch Artikel auf Deutsch für das Magazin FOCUS. Seine Thesen finden auch Anklang in rechtskonservativen Medien wie der Zeitschrift Sezession und der Wochenzeitung Junge Freiheit, in denen er auch publiziert und die er auch öffentlich unterstützt. Abgelehnt wird dort jedoch die Feststellung van Crevelds, dass ohne „aktive oder passive (Mit-)Wirkung“ der Wehrmacht der Holocaust „unmöglich gewesen“ wäre.

Auch der Deutschen Militärzeitschrift gibt er immer wieder Interviews.

Dieser Jude Martin van Creveld stellt nun in seinem oben vorgestellten Buch trotz des Untertitels „Warum wir uns nicht mehr wehren können und was dagegen zu tun ist“ als angebliche „traurige Gewissheit“ fest, daß da wohl nichts mehr zu machen sei und der Westen seine Zukunft aus eigener Schuld schon hinter sich habe, so wie es in der historischen Zyklizität auch anderen Kulturen ergangen sei:

„Wie alle hochstehenden, reich, bequem, weibisch und feige gewordenen Zivilisationen der Vergangenheit, wird wohl auch die unsere von vergleichsweise primitiven, rückständigen, dafür aber wehrhaften und nach wie vor über die Fähigkeit zur Fortpflanzung verfügenden Barbaren niedergeworfen werden. Eigentlich schade…“

„…aber wir Juden werden schon andere Goyim als Wirte finden“, mag er sich im Stillen denken. Ich habe dieses Buch zwar nicht gelesen, aber ich würde darauf wetten, daß darin kein einziges Wort über die entscheidende jüdische Rolle bei der Herbeiführung all der Umstände zu finden sein wird, durch die den weißen Völkern und ihrer Zivilisation nun der Untergang droht: nichts über den jüdisch betriebenen Feminismus und Antipatriarchalismus, die jüdische Pathologisierung ethnischer Interessenwahrnehmung durch Weiße, jüdische Thesen von wegen „toxische Maskulinität“, jüdischen Globalismus, den jüdischen Einsatz für die Öffnung weißer Länder für die Einwanderung aus der ganzen Welt, das von Juden betriebene „Invade them and invite them“, wo einerseits mit dem „Global War on Terror“ moslemische Länder mit Krieg überzogen und andererseits „Flüchtlinge“ von dort zu uns geholt werden, die über die Jahrzehnte ständig gesteigerte jüdische Propaganda im Unterrichtswesen und in allen Bereichen der überwiegend von Juden besessenen oder kontrollierten Medien, womit die Juden (neben anderen Faktoren) auch einen starken Einfluß auf die Politik in unseren Ländern haben und Gegenmeinungen im Sinne unserer Interessen immer mehr als „Hassrede“ unterdrücken können… ihr seht das Bild, und viele von euch werden schon die einschlägigen Artikel hier auf „Morgenwacht“ oder früher auf „As der Schwerter“ gelesen haben.

Martin van Creveld ist auch nur eines von leider zu vielen Beispielen für das Phänomen, wo Juden sich an rechte und deutschnationale Gruppierungen, Medien oder „Szenen“ heranmachen, um sie zu kooptieren, ihre Botschaften in diese Szene hineinzutragen und den dort gepflegten Diskurs in ihrem Sinn zu beeinflussen. In der schon erwähnten „Deutschen Militärzeitschrift“ (DMZ) z. B. erscheinen neben Beiträgen von oder mit Martin van Creveld auch solche eines weiteren israelischen Militärexperten und -historikers, Uri Milstein, und mir sind darin auch andere jüdische Autoren aufgefallen, die dort entweder veröffentlicht oder zitiert werden und u. a. die jüdische Rolle im Zweiten Weltkrieg verschwiegen oder verleugnet wird (z. B der in 22. Juni 1941: Die Legende vom „Überfall“ zitierte Dr. Dmitrij Chmelnizki, mit dem es im Anschluß an den Artikel auch ein Interview gibt und der den Teil der nationalsozialistischen Propaganda über die Sowjetunion, der den Juden die Schuld zuspricht, als „natürlich Unsinn“ bezeichnet). Solche „lizenzierten“, halbkoscheren deutschnationalen Publikationen halte ich für im Nettoeffekt mehr als nutzlos, weil sie einerseits im Sinne jüdischer Interessen gefilterte Artikel bringen und andererseits mit ihren Darstellungen des Zweiten Weltkriegs deutschnationales Opferdenken und deutschnationalen Zorn schüren, der sich bei Ausblendung der entscheidenden jüdischen Rolle nur gegen die Völker der damaligen Kriegsgegner richten kann und eine Spaltung unter Weißen bewirkt. Ich habe den Verdacht, daß derartige Medien aus genau diesem Zweck existieren dürfen, und nachdem mir das klargeworden war, habe ich – auch aus einem allgemeinen Frust über den „Deutschnationalsolipsismus“, wie ich das nenne – fast alle meiner seit ca. 1999 gesammelten DMZ-Hefte weggeschmissen und nur ein paar davon behalten, wo mich bestimmte technische Beiträge interessiert haben.

Ein weiterer „Kontaktjude“ zum Deutschnationalismus ist Reuven Jisroel Cabelman, der unter anderem auf Veranstaltungen der Zeitschrift „ZUERST!“ aufgetreten ist und dort als „unser Jude“ begeistert aufgenommen wurde. Ich erinnere mich auch daran, daß es einmal irgendeinen „britischen“ Juden mit einer Initiative namens „Justice4Germans“ oder so ähnlich gab, wozu ich aber jetzt keinen Link finden konnte. Denkt in diesem Zusammenhang auch an das, was Osimandia in Unruhestifter de luxe im Zusammenhang mit dem Gedicht „The Black Messiah“ geschrieben hat, in dem es um die Befreiung von Juden durch schwarze GIs aus einem KZ geht:

Wir Deutschen haben Juden bislang uns gegenüber nur als vorwurfsvoll und kritisch erlebt. Solche schmeichelhaften Elogen sind wir nicht gewohnt, sollten aber im Hinterkopf behalten, dass es sie gibt, und zwar keineswegs nur gegenüber Negern, sondern vermutlich immer genau dann, wenn sie jemanden als Werkzeug benötigen. Wir sollten uns also in dem Fall, dass wir Adressaten solcher Hymnen werden, nicht dankbar freuen, dass die Nazi-Arie beendet ist (oder eine kleine taktische Pause macht), sondern uns stattdessen fragen, zu wessen Vernichtung wir warum in „gerechter Empörung” losreiten sollen. Es ist keine gute Idee, diesem Drang nachzukommen, wie Engländer und weiße Amerikaner derzeit schmerzlich erleben! Auch die Serben haben Judas spezielle Vorstellung von Dankbarkeit mittlerweile erfahren dürfen.

Bei der Geschichte der Negersklaverei zeigt sich ebenfalls ein immer wiederkehrendes Muster. Zuerst fügen Juden einem Volk oder einer Rasse (bei der Sklaverei den Schwarzen) großes Leid und Schaden zu und machen Profit dabei, wobei sie Werkzeuge und Mitprofiteure bei einem anderen Volk oder einer anderen Rasse finden (bei der Sklaverei weiße Engländer und Amerikaner). Wenn die Sache zu ihrem Ende kommt, schwenken sie schlagartig um, kehren ihre eigene Rolle komplett unter den Teppich, spielen sich gegenüber den Gelackmeierten als Retter auf und lenken deren Hass auf ihre ehemaligen Werkzeuge. Auch wir deutschen Nationalisten sollten diesbezüglich sehr wachsam und vorsichtig mit Ami-Bashing und dem Gerede über das „perfide Albion“ sein.

Einen Monolog mit in diesem Sinne bedenkenswerten Bezügen zu historischen und möglicherweise zukünftigen geopolitischen jüdischen Bestrebungen gibt es in der Episode „Die Bürde des Imperators“ („The Fall of Centauri Prime“, 5. Staffel) der SF-Serie „Babylon 5“ (siehe meinen Artikel „Star Dreck XII: Babylon 5“). Darin wird die Heimatwelt der Centauri durch eine kombinierte Raumflotte der Narn und der Drazi als Vergeltung für wiederholte centaurische Angriffe gegen zivile Raumschiffe der Interstellaren Allianz bombardiert und schwer verwüstet. Londo Mollari, der als zukünftiger Imperator ausersehen ist, erfährt, daß Teile der Centauri-Regierung einschließlich des Regenten insgeheim von den Drakh unter Kontrolle gebracht worden sind, ehemaligen Helfern der mittlerweile aus der Galaxis verschwundenen Schatten. Die Drakh kontrollieren centaurische Schlüsselpersonen mittels sogenannter Wächter, speziell geschaffener Organismen, die Tentakel und Neuralfasern in Wirtspersonen versenken, um sich von ihnen zu ernähren und sie im Sinne der Drakh zu manipulieren. Die Angriffe auf die zivilen Schiffe sind von den Drakh veranlaßt worden, und der durch die Drakh manipulierte Regent hat die restliche Centauri-Raumflotte vom Heimatplaneten wegbeordert, um diesen vor dem Angriff der Narn und der Drazi zu entblößen. Ein Drakh offenbart sich Mollari und sagt zu ihm, während er aus dem Fenster des Imperatorspalastes auf die brennenden Ruinen der Hauptstadt schaut:

„Die Centauri sind endlich da, wo wir sie haben wollen: Ein besiegtes, hasserfülltes Volk, das von vorne anfangen muß. Ein Volk, das ganz auf unsere Gnade angewiesen ist. Wir können es benutzen und manipulieren, so wie es in unsere Pläne paßt. Der perfekte Nährboden, in dem unsere Saat aufgehen wird. Ganz ruhig – ganz heimlich.“

In der englischen Originalfassung lautet dieser Dialog so:

„You are now what we need you to be: a beaten, resentful people who are left to rebuild, who are left to our good graces… who can be used and guided as we wish to guide you. Perfect ground for us to do our work… quietly… quietly.“

Unsere erste Stufe auf dem Weg zur Erkenntnis war die Ablehnung der blauen Pille und die Einnahme aller roten Pillen, die es gibt. Jetzt ist es Zeit, die schwarzen Pillen zu erkennen und zu schlucken.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Nächster Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

30 Kommentare

  1. Erst nachträglich ist mir eingefallen, daß dieses „Warum wir uns nicht mehr wehren können“ und „die unsere“ wieder so ein Fall des verlogenen jüdischen Plurals ist, zu dem Tanstaafl am 14. November 2015 einen Beitrag gebracht hat. Hier meine Übersetzung davon:

    Pluralis Judaeis

    Ihr habt schon vom Pluralis Majestatis (Majestätsplural) gehört; hier sind zwei gute Beispiele des „jüdischen Plurals“.

    After Paris Attacks, Don’t Close Doors to Refugees – Open Them, Jesse Berney, Rolling Stone:

    Wenn wir Anschläge wie den Horror von Paris sehen, sollten wir unsere Grenzen für eine Flut von Flüchtlingen öffnen, statt sie zu schließen. Wir sollten jene Familien mit Großzügigkeit überschütten. Wir sollten sicherstellen, daß sie Jobs haben, die zu ihren Fertigkeiten passen. Wir sollten ihre Kinder ausbilden. Wir sollten ihnen medizinische Pflege und alle sozialen Dienste geben, die sie brauchen.

    In anderen Worten: „laßt uns euch und sie mischen“, oder „machen wir, daß ihr ihnen dient.“

    Eine vertrautere Variante nimmt die Form an: „Laßt uns dafür sorgen, daß ihr und sie kämpft“. Siehe zum Beispiel French Jewish Council Calls for ‘World War’ Against ‘Jihadist Fanaticism’, Breitbart:

    „Unser Land wird durch all jene unschuldigen Leben mit Blut befleckt, die durch die Kugeln dieser neuen Barbaren abgekürzt wurden. Der Weltkrieg gegen die Monstrosität des dschihadistischen Fanatismus muß zur obersten Priorität demokratischer Nationen werden“, sagte CRIF.
    „Wir müsen sie unermüdlich und ohne Mitleid bekämpfen, bis sie besiegt sind“, fügte die Gruppe hinzu.

    Das jüdische „wir“, der Pluralis Judaeis, wird von „linken“ und „rechten“ Jewhadis angewandt, um nicht nur schamlos alle anderen darüber zu belehren, was sie denken und tun sollten, sondern auch spezifisch um den Interessen von Juden zu dienen, welchen Schaden das auch immer anderen zufügen wird.

    Wenn Juden unter Ausblendung ihrer jüdischen Identität mit Formulierungen wie „wir“ oder „uns/unsere“ so tun, als wären sie auch welche von uns, dann tun sie das, um uns entweder „von innen“ zu kritisieren oder um andere Juden zu loben, ohne daß es als innerjüdisches Eigenlob erkennbar wird.

    Im Kommentarstrang zu Tanstaafls Artikel (wo übrigens jemand namens „An old friend“ einen Artikel von „As der Schwerter“ verlinkt hat) bringt Tanstaafl ein weiteres Beispiel, das in die erste der von mir genannten Kategorien fällt:

    Noch ein Beispiel, Our terrorism double standard: After Paris, let’s stop blaming Muslims and take a hard look at ourselves, Ben Norton, Salon:

    „Der imperialistische Westen versucht immer, die Schuld wegzuschieben. Es ist immer die Schuld des Nichtwestlers, des Anderen; es ist nie die Schuld des aufgeklärten Westens.
    Der Islam ist der neue Sündenbock. Die westliche imperialistische Politik der Verwüstung ganzer Nationen, der Stützung repressiver Diktatoren und der Unterstützung extremistischer Gruppen wird bequemerweise vergessen.
    Der Westen ist unfähig, sich mit seiner eigenen imperialen Gewalt auseinanderzusetzen. Stattdessen zeigt er mit seinem blutbefleckten Finger anklagend auf die 1,6 Milliarden Moslems der Welt und sagt ihnen, daß sie die von Natur aus Gewalttätigen seien.“

    „Ihr wißt, wer der wahre Feind ist, richtig, Goyim? Ihr seid es.“

    Antwort
  2. Osimandia

     /  Oktober 4, 2018

    Das Perfide an dem „Wir Weicher“-Mem ist, dass es nicht die schlechtesten Leute befällt, sondern häufig diejenigen, die eigentlich zu uns gehören könnten, aber dadurch verloren sind. Leute, die zumindest wissen oder spüren, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Gutmenschen kommen nicht auf die Idee, ihr eigenes Volk für eine Ansammlung von feigen Weicheiern zu beschimpfen!

    Das hat bei mir schon zuweilen dazu geführt, dass mir in bestimmten Augenblicken Gutmenschen sympathischer waren als Halbaufgewachte. Wenigstens, so dachte ich, haben sie noch einen Rest an Stolz und Würde und benehmen sich nicht wie ein Geisteskranker, der sich mitten auf den Marktplatz stellt und schreit: „Meine Familie und ich sind der hinterletzte Dreck“. Selbst die Antifanten, die ja nun wirklich feindselig gegenüber dem eigenen Volk denken, denken wenigstens, Deutsche bzw. Weiße – also auch sie – wären stark (und gefährlich). Das ist nicht so würdelos.

    Überhaupt glaube ich, dass Gutmenschentum sich zu einem beträchtlichen Teil – natürlich neben der (((vorstätzlichen Indoktrination))) aus einer gesunden Selbstsicherheit und, wenn man so will, auf tief verinnerlicherter „White Supremacy“speist: „Uns kann nichts passieren, schon gar nicht von den armen dunklen Kaffern, da kann man ruhig großzügig sein!“ Ein bissche, die Haltung, die man gegenüber einem Behinderten einnimmt : „Okay, okay, er benimmt sich zwar daneben und nervt, aber wenn’s drauf ankommt, hat der Idiot keine Chance gegen mich.“

    Ich habe bei PI schon gelesen, dass diese Gutmenschen rassistisch seien. Und ich glaube sogar, das ist wahr! Und mich stimmt das ein bisschen zuversichtlich. Es könnte sein, da ist eine große Masse von geduldigen Leuten, denen es einfach unter ihrer Würde ist, gegenüber vermeintlch weit unterlegene Personen unfreundlich zu sein. Natürlich ist das hoch gefährliches Verhalten, aber es ist noch eine gewisse Würde da (wo es nicht in Bahnhofsklatschen oder gar romantische Beziehungen ausartet, aber das tut’s ja nur bei wenigen). Und es könnte irgendwann sehr krass umschlagen.

    Im Gegensatz dazu ist die Weicheier-Sache extrem deprimierend. Ich empfinde das als die Aufgabe jeglicher Selbstachtung und Würde. Selbst wenn ich tatsächlich glauben würde, dass unser Volk so ist (was ich nicht tue!), würde ich mir eher die Zunge abbeißen oder die Finger abschneiden, als es auszusprechen oder zu schreiben. Das macht man doch nicht!!! Wie muss es in jemandem aussehen, der das tut? Das ist doch der totale seelische Bankrott.

    Möglicherweise versucht der eine oder andere damit eine Art Drillsergeant-Nummer, wie man sie aus manchen amerikanischen Filmen kennt. Da schreit so ein Feldwebel die Soldaten an, sie wären Mädels in Röckchen, und dann strengen die sich total an und werden zur Elitetruppe, um seine Worte zu widerlegen. Ich finde solche Filme zum Kotzen doof und langweilig, aber ich glaube, sie sind auch eher nicht für Frauen gedacht.

    Vielleicht meinen manche (natürlich nicht Creveld und Konsorten!), das würde funktionieren?
    Aber es funktioniert natürlich – wenn überhaupt – nur auf dem Kasernenhof, wo die Leute nicht weglaufen können, und selbst da glaube ich es eher nicht.

    Antwort
  3. Jouri

     /  Oktober 5, 2018

    @Osimandia Es tut mir leid, wenn ich Dir widersprechen muß, aber genau so funktioniert es auf dem Kasernenhof. Ich kann mich noch genau erinnern, daß die Unteroffiziere und Feldwebeln einen bei Schwäche ständig angeraunzt haben, sich nicht so mädchenhaft anzustellen. Das ist usus beim Militär, allerdings ist das Ausmaß je nach Land wohl unterschiedlich. Kein ‚richtiger‘ Junge will ja ein Mädchen sein, er will eines haben. Das ist eine Form der negativen Motivation, um Höchstleistungen zu erreichen. Was Deine Bemerkung hinsichtlich des verdeckten Rassismuses von Gutmenschen angeht, so denke ich, daß da etwas dran ist. Diese Leute leben in dieser Beziehung irgendwie noch geistig in einer Zeit vor dem 1. WK, als die Europäer ca. 1/3 der Weltbevölkerung gestellt haben und derart dominierend waren, daß kaum jemand es gewagt hätte, ihre Position wirklich in Frage zu stellen. Die Negerbetüttelung in Afrika war allerdings schon damals falsch, wenn auch nicht so verherrend, wie die heute zuhause erfolgende Negerbetreuung. Das ist in der Tat bei einem Anteil der Europäern von nur noch 10% an der Weltbevölkerung und einem weiter progredienten Rückgang des Anteils kreuzgefährlich.

    Antwort
  4. Osimandia

     /  Oktober 5, 2018

    @Lucifex: Ich habe jetzt eine Fake-E-Mail eingegeben, die seriös deutsch aussieht, und werde die weiter verwenden. Vielleicht kann man ja damit Akismet austricksen. Es ist doch lästig für Dich, das immer freischalten zu müssen.

    @Jouri: Vielen Dank für Deinen Einwand. Ich habe absolut null Ahnung von Kasernenhöfen, daher war es nur eine Vermutung von mir, dass es auch dort nicht so gut funktioniert. Offenbar eine, die nicht zutrifft!

    Das eröffnet interessante Gedankengänge. Zunächst einmal ist es also tatsächlich möglich, dass der eine oder andere (Creveld und Co. natürlich ausgenommen) diese Weicheier-Leier aus dem wohlmeinenden Grund abspult, das würde die Leser dazu motivieren, dieses Bild zu widerlegen und stärker, mutiger und selbstbewusster zu werden.

    Hmmkay.

    Nachfühlen kann ich das nicht, aber ich möchte natürlich nicht ausschließen, dass es funktioniert. Also bei mir sicher nicht! Wenn man mich beleidigt („mädchenhaft“ ginge natürlich nicht, aber zum Beispiel mit dem Gegenteil „unweiblich“), dann würde mich das mitnichten dazu animieren, das Gegenteil zu beweisen, sondern dazu, zu denken: „War mal ab! Ich kann noch viel unweiblicher sein. Und du machst deinen Scheißdreck ab sofot alleine!“ und entsprechend handeln. Mir ist schon klar, dass das auf einem Kasernenhof nicht geht, weil die Konsquenzen zu unangenehm sind, aber ist die erste gefühlsmäßige Reaktion auf so eine Beleidigung nicht, dem Feldwebel das Gewehr an den Kopf zu schmeißen, lmaA zu denken und wegzugehen?

    Und wo das ohne Konsequenzen geht, da macht man das auch. Bei PI bzw. bei national gesinnten Kreisen geht das.

    Oder motiviert das manche Leute wirklich? Ist das eine Mann-Frau-Geschichte? Wenn ich aber dran denke, wie sich mein Sohn motivieren lässt? Nicht dass ich es mit Beleidigungen probiert hätte, aber wenn andere Leute unverschämt zu ihm sind, macht er auch dicht. Hingegen kann man ihn genau wie mich mit Lob und Schmeicheleien motivieren und sogar ausnützen! Selbst wenn ich glaube, dass ein Lob nicht zutreffend ist, fühle ich mich genötigt, alles zu geben, um ihm gerecht zu werden.

    Wenn also bei PI andauernd stünde, wie toll und mutig und stark das deutsche Volk ist, würde ich im Stillen denken: „Ohje, vielleicht stimmt das bei mir ja gar nicht so wie bei den anderen“ und mich anstrengen, diesbezüglich besser zu werden. Aber bei dem „Weicheier“-Gequatsche kriege ich einen Hass auf diejenigen, die es absondern, und regelrecht Lust, denen zu zeigen, WIE feige ich sein kann!

    Dass Personen wie Herr Creveld mit dieser Nummer kommen, lässt ein bisschen darauf schließen, dass er eher mit Leuten wie mir rechnet, denn es ist ja nicht anzunehmen, dass er uns motivieren will.

    Vielleicht gibt es die anderen aber auch?

    Oder funktioniert das wirklich nur in Situationen wie auf dem Kasernenhof, wo LmaA keine Option ist?

    Übrigens erinnere ich mich an ein Gespräch mit jemandem, der eine Schulung zur Personalführung gemacht hat. Ich glaube, er hat gesagt, dass es wichtig ist, zu erkennen, mit was für einer Persönlichkeit man es zu tun hat, und dass seiner Erfahrung nach Türken (und Co) nicht mit Schmeicheleien („Ich weiß, es ist viel verlang, aber wir haben so viel Vertrauen zu Ihrer Arbeit, könnten sie vielleicht ausnahmsweise…..“) nicht zu motivieren sind, Deutsche üblicherweise aber schon.

    Antwort
  5. >> Diese Leute leben in dieser Beziehung irgendwie noch geistig in einer Zeit vor dem 1. WK, als die Europäer ca. 1/3 der Weltbevölkerung gestellt haben und derart dominierend waren, daß kaum jemand es gewagt hätte, ihre Position wirklich in Frage zu stellen. <<

    Sehr wahr. Gustave le Bon ging wohl von einer Zeit von dreißig Jahren aus, um eine allgemein verbindliche Meinung (gelahrt: Paradigma) grundsätzlich zu verändern – Kong Fu Tse dagegen von dreihundert Jahren.
    (Vielleicht dummes Beispiel – aber viele Ostgoten pflegen, auch heute noch, vor Feiertagen einzukaufen, als ob ein konventioneller Krieg bevorstünde. Es hat mit "Preppen" überhaupt nichts zu tun.)

    Die Frage der Weicheierei ist seit einigen Jahren erheblich dadurch kompliziert, daß durchaus keine Notwehr mehr gilt – und zwar für uns! Natürlich denke ich über entsprechende Szenarien sorgfältig nach. Wenn es denn geht, auf Neudeutsch, hit and run.
    Wenn aber nicht – scheixx dabbel baind … lieber Mittelpunkt einer Gerichtsverhandlung als einer Bestattung.

    Antwort
  6. Ich denke Beschimpfungen können zur Mobilisierung von Kraft wirken, wenn eine konkrete Aufgabe gestellt wird und durch Wut zusätzliche Energie bereitgestellt wird. Aber die Wutenergie braucht ein Ziel, sagen wir mal ein höheres Gewicht soll gestemmt werden oder so.

    Das trifft, denke ich auf Einzelne zu wie auch auf bereits geformte Gruppen.
    Ob das bei Frauen wirkt kann ich nicht sagen, da müsste man sich im Leistungssport umsehen.

    Wenn aber kein konkretes Ziel für den Einzelnen genannt oder überhaupt keine Gruppe mit einem konkreten Ziel geformt ist, dann kann der Vorwurf an Männer weibisch oder feige zu sein wohl Wut auslösen aber vermutlich eher verzweifelte Wut. Ich könnte mir da höchstens vorstellen dass man sagt “ alle, die keinen Kampfsport treiben oder sich fit halten sind Weicheier. Hört auf vor der Glotze zu sitzen, trainiert “ – ob so was wirkt? Vermutlich nicht unbedingt in der Anonymität von Kommentarbereichen.

    Wenn aber alle Männer eines Volkes beschimpft werden und obendrein jedes männlich kämpferische Verhalten bis hin zur Notwehr tabuisiert oder unter Strafe gestellt ist, was soll das bewirken? Ich denke, so was produziert eher Depression oder Gewaltfantasien, die sich dann am Ende auch schön offen im Netz austoben und übelste Folgen haben können.

    Wenn nicht mal klar ist, wer wir sind, weshalb wir wichtig sind und wer der Gegner ist, dann ist es absolut nicht aufbauend gesagt zu bekommen, das eigene Volk sei völlig wertlos und weibisch.

    Creveld lobt die Wehrmacht und (((er))) darf das aber wir dürfen es nicht.

    Aus der Amazon Beschreibung von van Crevelds Buch „Kampfkraft“:

    „In diesem Werk vergleicht der Autor die deutsche Wehrmacht in Sachen Organisation, Training, Lehre, Taktik und Organisationskunst mit den Streitmächten der Alliierten und zeigt, daß sie ihren Gegnern in dieser Hinsicht überlegen war. Auch die Disziplin und Moral ihrer Soldaten bezeichnet Creveld in seiner überaus sachlich geschriebenen Studie als vorbildhaft. Als Jude, der Teile seiner Familie in nationalsozialistischen Konzentrationslagern verloren hat …“ ,Peng.

    Sogar die Landser Heftreihe ist unter größtem (((Aufruhr))) eingestellt worden und die anderen Säuberungen und Verunglimpfungen sind ja bekannt. Creveld ist also ein Teil der auf uns angewandten Doppelbindung – in seinem Fall: „Ihr seid weibisch, weil ihr nicht so seid wie Eure Vorfahren“ – jeder positive Bezug auf die Vorfahren führt aber zu gesellschaftlicher Ächtung oder , wie innerhalb der Bundeswehr zu mehr und manche werden dafür ins Gefängnis geworfen.

    Bei PI tummeln sich Leute, die völlig in der Verachtung der Vorfahren gefangen sind. „Diese Idioten kämpften weiter als alles schon verloren war“ und gleich danach, „Wenn die Deutschen (heute) nicht kämpfen, dann haben sie es verdient ausgerottet zu werden.“

    Auf diesem Boden können Beschimpfungen nur negativ wirken.
    Ich habe schon lange beobachtet, wie im Internet Leute in hilflose Wut versetzt werden und habe immer Angst, dass sich die besten unter den männlichen Lesern hinreißen lassen unüberlegte Sachen zu machen, um die ihnen angeheftete Schande der Feigheit abzuschütteln.

    Was wir brauchen ist aber doch Handeln aus innerer Stärke, Leute die über dem Impuls stehen. Und auch dann kann es furchtbar schief gehen, weil alles so ist wie es ist. Allerdings habe ich trotzdem gerade jetzt wieder gemerkt, dass ich eine Revolutionsromantikerin bin und mir tief drinnen so sehr wünsche, die richtige Energie auch sehen zu können, die in unserem Volk steckt aber sobald ich sie sehe, sehen (((sie))) sie ja auch.

    Antwort
    • Nun habe ich gerade den Strang auf PI „Muselmänner in der AfD …“ beim Wickel – und eine grimmige Belustigung über diese Kannegießerei der meisten, in allen Graden bzw. Varianten derselben (kluge Taktik …), überwiegt das Grauen beim Lesen. Der Verweis von Wuehlmaus auf PP überzeugt mich nebenbei auch nicht gerade. Wirklich, für jeden etwas – damit hat sich das Wählen für mich erledigt, oder: Christen-und Judentum gehören, Islam aber nicht – usw. usw.
      Die absoluten Befürworter, ohne wenn und aber, führen Trugnamen, die ich dort zum ersten Mal lese, und ich habe dafür ein gewisses Gedächtnis.

      Antwort
  7. @Luftpost,
    wäre es bei der Wehrmacht bei der Ausbildung so

    zu gegangen hätte der Krieg mit Sicherheit nicht so lange gedauert. Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen oder gehört habe, aber ein amerikanischer General (Patton?) hat mal sinngemäß gesagt:

    „Die Deutschen wussten wo für sie kämpften. Es ist erstaunlich wie lange man mit so begrenzten Mitteln so lange gegen so eine Übermacht stand halten konnte.“

    Und das geht nicht mit erniedrigen und ein peitschen von Kadavergehorsam wie im Video ober. In dem folgenden Video sehen wir keine Private Paula’s sondern Krieger und das ist der Unterschied.

    „dass ich eine Revolutionsromantikerin bin und mir tief drinnen so sehr wünsche, die richtige Energie auch sehen zu können, die in unserem Volk steckt aber sobald ich sie sehe, sehen (((sie))) sie ja auch.“

    Davor haben (((sie))) angst.

    Antwort
  8. Jouri

     /  Oktober 7, 2018

    Zwar bildet keine Armee Sängerknaben aus, aber der Fall Paula ist geradezu paradigmatisch, warum die VS-Armee niemals wirklich gute Leistungen gegen einen gleichwertigen Gegner erzielt hat. Ohne eine alles zermalmende Luftüberlegenheit und materielle, sowie quantitative Übermacht schrumpft die VS-Streitmacht auf ihre wirkliche Kampfkraft zusammen. Vietnam, Korea und andere Kriegsschauplätze haben dies nach 45 mehrfach bewiesen. Dies Basis jeder hochwertigen Streitmacht ist die Kameradschaft, das Einstehen füreinander und die persönliche Sympathie auf Ebene der Gruppen, Züge und Kompagnien. Es ist zwar banal, aber jede Gruppe ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Nun zu Creveld. Wenn man dessen eingedenk ist, daß hier ein israelischer Jude schreibt und man die Propagandaphrasen abtrennt, so kommt beim Buch Kampfkraft eine Hymne auf die Wehrmacht heraus. Auch aus Feindliteratur kann man wertvolle Anregungen beziehen. In dem Fall, wie ein Heer beschaffen sein muß, das imstande ist Höchstleistungen zu erbringen.

    Antwort
  9. Osimandia

     /  Oktober 7, 2018

    Ich denke Beschimpfungen können zur Mobilisierung von Kraft wirken, wenn eine konkrete Aufgabe gestellt wird und durch Wut zusätzliche Energie bereitgestellt wird. Aber die Wutenergie braucht ein Ziel, sagen wir mal ein höheres Gewicht soll gestemmt werden oder so.

    ich glaube, damit hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen, Luftpost. das wirkt – wenn überhaupt – sofort, direkt und im persönlichen Kontakt. Man könnte vielleicht einen Trottel mit „Ach lass! Du bist je eh zu schwach dazu!“ dazu bewegen, einem das gesamte Brennholz zu hacken, wenn man boshaft genug wäre, aber es funktioniert nicht im Internet und mit so allgemeinen Aussagen, bei denen einer nicht sofort Wut mit Körperkraft rauspowern kann.

    Ich denke aber trotzdem, dass manche das zumindest unbewusst glauben und die Weicheier-Leier nachplappern, weil sie denken, es wäre motivierend.

    Full Metal Jacket habe ich nicht gesehen und möchte das auch nicht nachholen – aber ja, genau das habe ich gemeint, pils! Das gibt es auch in anderen Ami-Filmen und das funktioniert dann auch immer ganz toll und hinterher sind die Soldaten dem unverschämten Schreihals total dankbar, weil sie durch seine Ausbildung dann im Dschungel so stark sind und ansonsten gestorben wären…

    Ich finde solche Filme grauenhaft.

    Zu dem anderen Video fällt mir ein, dass ich – als es unglaublichkeiten.com noch gab – mal eine Schrift „Wofür wir kämpfen“ aus dieser Zeit heruntergeladen habe (Zumindest bin ich ziemlich sicher, dass es so hieß). Neben weltanschaulichen Überlegungen waren da auch Teile zur Ausbildung der Wehrmacht mit drin. Ich fand das damals nicht so wahnsinnig interessant, kann mich aber noch erinnern, dass ich verwundert war, wie „modern“ und einfühlsam und respektvoll das war – also das krasse Gegenteil von der Private-Paula-Methode. Ob das dann tatsächlich auch von allen Feldwebeln so durchgeführt wurde, kann man nicht wissen, aber immerhin war die Anleitung von oben so. Und das passt ja nun mal wieder überhaupt nicht in das Bild, das allgemein vermittelt wird.

    Antwort
  10. Osimandia

     /  Oktober 7, 2018

    @Hildesvin:

    Nun habe ich gerade den Strang auf PI „Muselmänner in der AfD …“ beim Wickel

    🙂

    Zwei Dumme – eine Beschäftigung! Das Trauerspiel habe ich mir auch gerade reingezogen und das Gleiche gedacht!

    Mir scheint immer mehr, die AfD ist so eine Art letzte Straßenbahn (auch „Lumpensammler“ genannt) zur New World Order – etwas wie eine Nachhilfeklasse für die ganz Langsamen und Bockigen. Zunächst werden sie ungefähr da abgeholt, wo sie sind, und dann werden sie langsam in die richtige Richtung gezogen.

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie klar PI-ler manchmal Wahrheiten sehen, aber nicht begreifen, was sie bedeuten. Zum Beispiel jammern sie häufig, die AfD hätte keine anderen Positionen als die CDU vor 15 oder 20 Jahren. Das ist vermutlich zutreffend, aber die krähen das nur, weil sie damit „die Linken“ oder die „Altparteien“ überzeugen wollen, dass sie ganz liebe nette Demokraten und vor allem gar keine Nazis sind, und dass man sie bittebitte so behandeln soll wie man vor 15 oder 20 Jahren CDU-ler behandelt hat. Normal. Auf die Idee, dass die AfD, wenn sie vor 15 Jahren wie die CDU war, in 15 Jahren da ist, wo heute die CDU ist, kommen sie allerdings nicht. Aber genau das passiert, ich schätze nur, dass es wesentlich schneller geht. Natürlich alles aus guten Vernunftgründen und schlauer Taktik, damit man der Gegenseite keine Munition liefert und keine wertvollen Prozente bei der wichtigen bürgerlichen Mitte kaputtmacht. Schließlich ist das ja beim CDU-Fußvolk auch so gelaufen und bei vielen anderen Organisationen auch.

    Was anderes, das ich in dem Zusammenhang auch schon immer lustig finde und dort auch schon angesprochen habe (natürlich ohne Reaktion darauf):

    Sowieso entsteht bei solchen Themen der Eindruck, man hat eine Vorstandsitzung der AfD vor sich. Sie tun immer nur ihre Meinung kund, ob eine Entscheidung (z.B. jetzt das mit den Mohammedanern) gut oder schlecht ist und ob das „dem Wähler“ gefällt oder eher nicht, und streiten sich da zuweilen auch. Man könnte meinen, sie sind eine Marketing-Agentur, die von der AfD beauftragt wurde, und sehen „den Wähler“ als Kunden, den es optimal einzuseifen gilt.

    Aber in Wirklichkeit SIND die doch „der Wähler“ 😀 😀 😀

    Die Beobachtung birgt so viele Einsichten in die Psychologie der Masse.

    Antwort
    • @Osimandia, ich kann mir vorstellen, daß mein Kommentar nicht veröffentlicht wird, sei es drum, es ist nur ein Hinweis für Euch:
      Die gesamte „Angelegenheit“ mit der AfD ist eigentlich in Kürze erklärt. Wie Du schon richtig schreibst, scheint die AfD nur eine Art Lumpensammler zu sein. Schauen wir nach Frankreich zu Front National oder nach Österreich der FPÖ.

      Die Krux ist doch folgende: Sollte sich in der BRD eine Partei gründen, muß sie die „Werte und die Demokratie“ der BRD anerkennen – so steht es im Parteiengesetz. Das hieße im Umkehrschluß, daß nur eine BRD-Opposition im Rahmen der BRD-Gesetze möglich ist. Quasi ist eine konkrete Änderung der Verhältnisse im BRD-Deutschland gar nicht möglich, weil, wenn wir uns die Frage stellen: Wer oder was ist die BRD – sich jede weitere Beantwortung der Fragen über die Aktionsmöglichkeiten der politischer Parteien von selbst ergibt. Deswegen erscheint es mir überflüssig, sich mit dem Thema AfD in Insiderkreisen zu beschäftigen.

      Wir können uns im Kreise drehen und immer wieder neue Pläne erdenken, wie man eine Änderung der Verhältnisse hier erringen könnte. Es wird nichts nutzen, solange man sich in der Öffentlichkeit von diesem und jenem und vor allem unserer eigenen Geschichte distanzieren wird, weil man den politischen Gegenwind nicht aushält. Das ist nicht pessimistisch, sondern schlicht objektiv.

      Immer wieder erscheinen Artikel bei Morbus Ignorantia, die genau dieses Thema ansprechen. Veränderungen können wir nur erreichen, in dem wir den Glauben wieder in uns selbst finden und nicht durch eine Gründungen von Parteien wie der AfD. Deswegen ist eine weitere und noch stärkere Aufklärung nötig. Schade das „As der Schwerter“ nicht mehr unter uns weilt, viele gute Artikel sind nicht mehr verfügbar – es war ein Schlachtschiff der Aufklärung.

      Leider kostet Aufklärung nicht nur Geduld, sondern noch mehr Zeit und von Geld wollen wir gar nicht erst sprechen, denn das darf nie ein Hindernis bei der Aufklärung sein. Auch wenn die eigenen Möglichkeiten bescheiden sind, kann jeder zur Aufklärung beitragen. Wir machen es bereits so, daß man außer seinem Mut und einen klaren Gedanken nichts
      weiter braucht.

      PS: Das kleine Heftchen hieß genau so: Wofür wir kämpfen und der Autor war Joseph Goebbels. Man findet es heute noch unter Archive.org.

      Herzliche Grüße
      Ubasser

      Antwort
    • Ich habe für Dich eine Ausnahme von meiner Kommentarregel gemacht, UBasser, erstens weil Du ein Kamerad aus unserer Bloggerszene bist und wir Dich schon zu AdS-Zeiten für in Ordnung eingeschätzt haben (ich glaube, Du wirst diese Freischaltung nicht mißbrauchen) und zweitens, weil Dein Kommentar sonst für Osimandia nicht zu lesen gewesen wäre, da sie ja keinen Admin-Status auf „Morgenwacht“ hat (den habe nur ich allein), sondern nur kommentiert.

      Übrigens (damit meine ich jetzt nicht Dich) erhalte ich laufend Beweise dafür, daß es mit der Fähigkeit zum sinnerfassenden Lesen oder mit einer ausreichenden Aufmerksamkeitsspanne offenbar weithin hapert, da immer wieder Leser mein G’setzl über die aktuelle Kommentarpolitik ignorieren oder nicht mehr wahrnehmen, wenn sie es bis zum Ende eines Artikels geschafft haben.

      Antwort
  11. Drei Dumme, melde mich zur Stelle!

    Da noch rein zu kommentieren fühle ich mich außerstande.Bei mir steigt der Blutdruck bei so was nicht, er sinkt total ab.Musste mich hinlegen und dann Koffein einfüllen.

    Aber immerhin haben sie nur das Rätsel gelöst und das Tuch endlich abgezogen und der Platz vor dem ( ) A f D – war ja vorher immer die Frage welche/ wessen Alternative, ist nicht nur besetzt, es leuchtet geradezu. . JAfD. Hurra! Ja genau, das Herzblut jubelt und es ist ein suuupertoller Schachzug. Ob Q uns dazu was sagen kann? Trust the Plan und so. Schätze da sind so einige Chabatniks bei der JAfD, die ja ihren Glauben auch nach außen „leben“..Bestimmt auch russischer, mit Glück israelischer Wurzelhintergrund und ich fände das grandios!

    Bibi
    +
    I
    +
    Trump -++- Chabat zio Mafia -++- Putin
    +
    I
    +
    Orban

    ( die Kreuzchen und Strichlein sind die in Freundschaft gereichten Hände. Leider bin ich mit diesen Buchstabenbildern nicht sehr pfiffig.

    Was auch bei PI auftauchte – „Isael will mit Gaza Krieg führen“. Das finde ich nett.
    Frage: Versorgen sie die Leute dort vorher auch mit Waffen?.

    Andere Frage – habe ich das Koffein jetzt zu hoch dosiert?

    Antwort
  12. Jetzt hatte ich doch glatt geglaubt, das mit der JAfD sei ein bitterer Scherz von Dir, Luftpost. Dabei gibt es diese Gruppierung „Juden in der AfD“ wirklich, wie ich soeben bei einem Blick in den Siechkobel festgestellt habe.

    Das mit der Adressenänderung für hier war eine gute Idee, Osimandia, und sie hat wie beabsichtigt funktioniert. Die Wehrmachtsschrift „Wofür wir kämpfen“ habe ich möglicherweise noch als PDF auf irgendeinem Datensicherungs-USB-Stäbchen; die hatten wir seinerzeit in unserem „Postfach“ ausgetauscht.

    Antwort
  13. Kann es sein, dass es “ Wofür kämpfen wir?“ heißt? Das findet man jedenfalls .

    Und leider war es ja kein bitterer Scherz,mit der jüdischen Alternative für Deutschland, auch wenn ich es in etwas koboldhafter Stimmung weiter gegeben habe. Ja, der Siechkobel ist ein unerschöpflicher Quell der Freude.
    Wenn ich jetzt nicht albern wäre, dann würde ich anfangen zu weinen und das tun bloß Mädchen.

    Ein herzliches Trust the Plan Euch allen.

    Antwort
  14. Ja, pils und Luftpost, genau dieses Buch ist es.

    Antwort
  15. Osimandia

     /  Oktober 8, 2018

    Ja, ich glaube, das war’s! Ich meine nur, ich hätte es damals als Hörbuch gehabt, aber zum Glück bin ich ja kein Analphabet. (Wenn ich vergesse, die Lesebrille zum Aldi mitzunehmen, und fremde Leute bitten muss, das Kleingedruckte auf den Päckchen zu lesen, damit da nichts drin ist, was mich ekelt, habe ich immer Angst, die denken, ich wäre einer. Aber hier bin ich ja sicher.) Schön, dass es noch da ist!

    Dass die AfD koscher ist und dass da jüdischen Mitglieder drin sind, ist im Grunde keine große Neuigkeit. Sie haben nur jetzt den Unterverein JAfD gegründet und am Sonntag eine Zermonie dazu abgehalten, die großes Medieninteresse nach sich gezogen hat. Anlässlich dieses Großereignisses wurde eine AfD-Funktionärin interviewt und im Gespräch auch gefragt, ob sowas denn auch für Moslems denkbar wäre. Darauf hat sie die – meiner Vermutung nach – einzig richtige Antwort gegeben, wenn das gewünscht würde, wäre das möglich. Ich schätze (?), das Parteiengesetz verhindert es, dass solcherlei Ansinnen untersagt werden.

    Daraufhin ist der Siechkobel übergekocht, als ob sie gerade eben entschieden hätte, dass die AfD Moslems aufnimmt. Dabei ist die Aufnahme mit Sicherheit schon die ganze Zeit möglich gewesen, das lässt sich garantiert nicht verbieten. Ist eigentlich gar nichts passiert bezüglich Moslems.

    Die Gründung der JAfD hat sie natürlich nicht gestört! Das fanden sie mehrheitlich sogar ganz toll.

    Antwort
  16. Osimandia / Oktober 8, 2018 ,

    was ich als Chutzpah sehe ist ja nicht, dass sie eine Arbeitsgemeinschaft bilden und sich sichtbar machen, sondern dass sie sie JAfD abkürzen. SPD bedeutet ja auch nicht Sozialdemokraten in der SPD. Und es ist schon seltsam, dass uns die AfD in ihrem Kürzel ja nie verraten hat um was für eine Alternative es eigentlich gehen soll. Es ist jetzt so als würden sie die Echozeichen selbst um das AfD setzen und damit den Parteinamen und den Inhalt in Übereinstimmung bringen.
    Hast Du das Logo gesehen?

    https:+++//abcnews.go.com/amp/International/wireStory/outcry-jews-create-group-german-party-58341416

    Das ist wie die Menora vor dem Brandenburger Tor. Das ist soooo krass.

    Und natürlich ist es auch furchtbar anzusehen, wie dankbar die Meute ist, dass sie nun eine ordentlich gegründete Aufsicht haben, die die von der EU angenommene Antisemitismus Definition aufgrund ihrer Herkunft qualifiziert und akribisch innerparteilich durchsetzen kann.Sie glauben sich damit loskaufen zu können.
    Linke haben Kahane und Rechte die JAfD – endlich! Seit wann laufen eigentlich so viele Juden mit der Kippa rum? Ich denke, dass es mit der Ausbreitung der Chabat Zentren in Deutschland zu tun hat.Denen haben wir ja auch die mega Menora zu verdanken.

    Es ist ja immer eine Sache was zu wissen und eine andere, es ins Gesicht geschlagen zu bekommen. Dieses Zusammenspiel von Chutzpah und Unterwürfigkeit, dieses absolute Anerkennen der moralischen Überlegenheit der Juden als Gruppe, das ist es was so furchtbar ist. Und es passt gut zu der nun auch in Marokko eingeführten Holocausterziehung.Im religiösen Selbstbild ist ja die Verfolgung aus Neid auf die Auserwähltheit der Zirkelbeweis. Und der erste Schritt für die Goyim das anzunehmen ist – naja das wissen wir ja.

    In mir ist alles gleichzeitig hochgekommen durch das Logo und zu wissen, dass die meisten Leute es gar nicht sehen können, hin und wieder plättet es mich einfach. Aber heute hab ich wieder Abstand dazu.Es gibt einfach Symbole, die dermaßen viele Stellen im Gehirn triggern, dass mir schwindelig wird. Dazu sind die ja auch da.

    Antwort
  17. logos

     /  Oktober 9, 2018

    @Luftpost aus dem Siechkobel
    Dann muss jetzt nur gewartet werden, bis das neue Logo das alte ersetzt,
    corporate identity sozusagen. Gelernt ist gelernt!

    Antwort
  18. Osimandia

     /  Oktober 9, 2018

    Das ist soooo krass.
    Ja! Ich kann Deine Gedanken und Empfindungen sehr gut nachvollziehen, Luftpost, und ich bin überzeugt, die meisten hier können das auch. Ich fürchte aber, das war’s dann schon fast. Die wirklich Allermeisten würden mit den Achseln zucken und denken, dass das Logo eben so ist und so passt, und absolut nicht verstehen, was wir meinen. Es ist fast wie eine Art zusätzlicher Sinn.

    Überrascht bin ich jedoch nicht, denn gerade dieser Sinn meldet schon von Anfang an, dass die Anwesenheit dessen, was dieser Sinn wahrnimmt, in der AfD sehr viel ausgeprägter ist als in allen anderen Parteien und im Mainstream allgemein. Das muss sich nicht zwangsläufig in Mitgliederzahlen niederschlagen (tut es aber wahrscheinlich) und ich will damit auch nicht in die PI-Leier verfallen, die wären alle antisemitisch. Das sind sie natürlich definitiv nicht und sie forcieren die meisten NWO-Bestrebungen, insbesondere die Flutung mit Fremden (aber auch Genderkram) massiver, aber sie hängen ihren Philosemitismus nicht so penetrant raus. Nun mag man natürlich einwenden, das brauchen sie auch nicht, weil sie sich nicht andauernd rechtfertigen müssen, keine Nazis zu sein, und das ist wohl auch zutreffend! Aber letztlich ist es egal, aus welchem Grund das geschieht, was geschieht. Es geschieht! Und vermutlich sogar absichtlich, aber selbst wenn es unabsichtlich ist, ist die Auswirkung dieselbe. Ich denke, die AfD ist der deutsche Ableger Deines Bildchens oben, und vermutlich würden die meisten PI-ler mir da auch erfreut zustimmen. Sie fühlen sich pudelwohl in einem Club mit Putin, Trump, Orban und Netanyahu.

    Seit wann laufen eigentlich so viele Juden mit der Kippa rum? Ich denke, dass es mit der Ausbreitung der Chabat Zentren in Deutschland zu tun hat.

    Das ist sicher ein Grund, ich glaube aber, dass es auch mit einer zunehmenden Sichtbarwerdung zu tun hat. Noch agieren sie im Verborgenen und reagieren aggressiv, wenn man sie erwähnt, aber ich denke nicht, dass das als Dauerzustand geplant ist. Barbara Learner-Spectre ist ja schon vor Jahren offen damit rausgeplatzt und es rutscht immer mal wieder dem einen oder anderen raus. Sie sind stolz darauf und diese JAfD-Aktion gehört auch da hinein, genauso wie das vermehrte Kippa-Tragen und insbesondere das Kippa-Schaulaufen als Test, wie böse die anderen sind.

    Lucifex erinnert sich vielleicht noch, dass uns vor Jahren mal die Redewendung „jüdisches Leben“ aufgefallen ist, die sehr oft gebraucht wird – in anderem Zusammenhang aber nicht. „Islamisches Leben“ oder „christliches Leben“ ist kaum gebräuchlich, da wird von Moslems bzw. Christen gesprochen, und – wenn man es völkisch statt religiös auffasst – sind Begriffe wie „deutsches Leben“ oder „türkisches Leben“ noch merkwürdiger und hören sich regelrecht sprachlich falsch an.

    Es wird nicht nur festgestellt, dass in irgendeinem Land X Juden als Personen unbehelligt leben können, sondern dass „jüdisches Leben“ möglich ist – etwas das mehr bedeutet als nur die Anwesenheit und das Wohlbefinden von Individuen. Das war in der BRD zum Beispiel von Anfang an gegeben, aber „jüdisches Leben“ gab es lange Zeit nicht, das heißt, man konnte hier jahrzehntelang rumlaufen, ohne jemals zu merken, dass es überhaupt Juden gibt. Aber das fängt jetzt an. Sie werden sichtbarer. Da passt auch die AfD-Aktion hinein, und ich vermute, wir werden diesbezüglich in den nächsten Jahren noch einiges sehen.

    Und es passt gut zu der nun auch in Marokko eingeführten Holocausterziehung.

    Das ist ja interessant. Das habe ich nicht gewusst!

    Antwort
  19. Kleiner Eisbär

     /  Oktober 11, 2018

    Martin van Creveld am 21. Mai 2017 in der JF:

    „…

    Die Deutschen haben sich selbst ans Hakenkreuz genagelt

    Jetzt hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine neue Säuberungswelle befohlen. Unter den Opfern ist diesmal auch der frühere SPD-Kanzler Helmut Schmidt. Ein Foto von ihm als junger Mann in Wehrmachtsuniform wurde aus der Bundeswehruniversität entfernt, die er als Verteidigungsminister gegründet hat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch er zur Unperson wird.

    Wie gewöhnlich ist es das erklärte Ziel, alles loszuwerden, was eine Verbindung der Soldaten mit der Vergangenheit herstellen könnte. Man muß sich fragen, wo, wann und ob dies je aufhören wird. Und welche Auswirkungen es auf die Kampfkraft hat, denn eine effektive Armee ist ohne Kriegskultur undenkbar.

    Das Problem ist auch nicht auf die Bundeswehr beschränkt. Durch die Verbrechen, die in ihrem Namen von 1933 bis 1945 begangen wurden, haben sich die Deutschen selbst ans Hakenkreuz genagelt, so wie Jesus ans Kreuz genagelt wurde. Doch wurde Jesus am selben Tage abgenommen, die Deutschen aber werden hängen bleiben, solange die menschliche Erinnerung dauert, ohne die Hoffnung, die Vergangenheit jemals hinter sich lassen zu können.

    Schwer auflösbares Problem

    Dies, das weiß ich nur zu gut, ist höchst unfair gegenüber sehr vielen Deutschen, die vor 1927 und jenen, die danach geboren worden sind; einschließlich meiner deutschen Freunde, die ich außerordentlich schätze. Dennoch – um wahrhaftig zu sein –, als Jude und Israeli, der etliche Angehörige im Holocaust verloren hat, und als Mensch weiß ich nicht, wie dies je aufgelöst werden könnte.“

    https:+++//jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/vergangenheit-die-nicht-vergehen-will/

    Zu den letzten beiden Absätzen schreibt der Kommentator Aristoteles auf der Sezession:

    „Einmal abgesehen von so einem Unsinn wie „unfair gegenüber sehr vielen Deutschen, die vor 1927 und jenen, die danach geboren worden sind“. Martin van Creveld spricht hier in seiner Rolle

    1) als Deutschenfreund
    2) als Jude
    3) als Historiker
    4) als ‚Theologe‘
    5) als Bewohner des (gottlob) wieder auferstandenen Israel

    Der letzte Abschnitt beginnt mit „weiß ich nur zu gut“ und endet mit „weiß ich nicht“. In der Philosophie ist ein solches Ende eine klassische Aporie. Bedeutete Judas für die Juden eine Aporie?“

    https:+++//sezession.de/57277/klassenfahrt-mit-soros

    Antwort
  20. Osimandia

     /  Oktober 12, 2018

    @UBasser: Natürlich sehe ich die AfD – bzw. jede politische Partei, da ja alle Regeln unterliegen – ganz genauso wie Du, und zwar schon seit ihrer Gründung. Ich fand es bei der AfD sogar sehr offensichtlich! Wir müssen uns daher in der Tat nicht mit mit ihr an sich befassen.

    Die Lumpensammler-Funktion einer solchen Partei ist m.E. nicht ihre einzige Funktion, sondern eine unter mehreren. Das Phänomen einer solchen Partei und die psychologischen Auswirkungen auf ihre Anhänger und Gegner (und abgeschwächt wohl auch auf den wählenden Teil des Volkes insgesamt) sind hochinteressant. Wie Du möglicherweise weißt, habe ich lange bei Politically Incorrect kommentiert, um dort ein paar Anregungen zu geben, sich weiterzuentwickeln. Zumindest das sichtbare Resultat war nicht sehr befriedigend, um es vorsichtig auszudrücken, und schließlich habe ich den Versuch aufgegeben. Es war nur noch deprimierend.

    Sie sind regelrecht besessen von der AfD – und das ist keine Übertreibung, das hat definitiv religiöse Züge. Jetzt am Sonntag ist ja Landtagswahl in Bayern, und sie schnappen deswegen schon seit Wochen über und fiebern mit wie Hardcore-Sportfans vor einem großen Wettkampf. Jedes Prozent rauf oder runter in Umfragen wird im Detail analysiert und natürlich entstehen auch Verschwörungstheorien dergestalt, dass die Umfragen gefälscht sind, damit hinterher nicht auffällt, dass auch die Wahlen in großem Stil gefälscht sind. Alles angeordnet (und möglicherweise auch persönlich ausgezählt) von Frau Merkel. Die Frage, warum die – wenn sie schon betrügt – nicht etwas vorteilhafter für ihre Partei betrügt, kommt nicht auf.

    Sie benehmen sich auch nicht so, wie es vermutlich der Durchschnittswähler tut: einigermaßen gelassen aus einer Reihe von Parteien die wählen, die ihm am besten zusagt, und dann ist der Fall vier Jahre lang erledigt. Nein, sie identifizieren sich komplett mit der AfD und überlegen andauernd, wie man die Werbung besser machen könnte, oder auf welche Themen sie eingehen müsste, um mehr Leute anzulocken. Es hat wirklich frappierende Ähnlichkeit mit Fußballtrainern auf dem Sofa.

    Ich habe mal dort vorgeschlagen, die AfD könnte ja jedem Bundesbürger 100 Liter Freibier pro Jahr versprechen. Dann wird sie von den zahllosen „Doofmicheln“ gewählt, die bekanntermaßen ja keine anderen Interessen haben als „ausreichend Bier im Kühlschrank“. Auffliegen würde es nicht, da die AfD ja nicht die Regierung stellt, deshalb kann man das ruhig machen, ohne sich die Finanzierung zu überlegen. Aber solcherlei Humor schätzen sie wohl nicht so. Dass die AfD eine ganz normale Partei ist und sich ans Parteiengesetz und andere einschlägige geschriebene und ungeschriebene Gesetze halten mus (und auch hält!), kommt ihnen nicht ins Hirn! Es ist ein Heilsbringer und Wunschbrunnen.

    Sie sind verrückt geworden!

    Und diejenigen, die auf der Straße gegen die AfD demonstrieren, sind noch verrückter.

    Dass diese Partei nichts bewirkt hat, kann man also leider bei besten Willen nicht sagen. Ich denke darüber hinaus, dass die Massenflutung der letzten Jahre mehr Unruhen ausgelöst hätte, wenn nicht jemand da wäre, der hin und wieder im Bundestag donnert „Die Bundesregierung ist unfähig! Frau Merkel, treten Sie zurück!“ Selbst Leute, die sie nicht wählen, bekommen immerhin den Eindruck, da ist eine Opposition, die schon aufpasst und die Notbremse zieht, bevor das wirklich gefährliche Ausmaße annimmt.

    Morbus Ignorantia ist übrigens eine ganz fantastische Wortschöpfung. Das Problem ist nicht wirklich das Unwissen, es ist die Unfähigkeit, das notwendige Wissen aufzunehmen, also ein richtiges Krankheitsbild.

    Ich habe bei meinem Ausflug daher eher weniger Infos beigesteuert – die zentralen gehen ja sowieso nicht, da man dann rausfliegt – sondern versucht, dazu anzuregen, die Geisteshaltung zu ändern, damit die Aufnahmebereitschaft da ist und die Infos dann selber sucht. Es hätte nämlich auch nichts genützt, jede Woche einen Account zu schreddern, indem man verbotene Kreise erwähnt – sie hätten es nicht angenommen, sondern aggressiv reagiert und natürlich vermutet, man sei ein U-Boot von Frau Merkel, um der AfD zu schaden.

    Daher denke ich, Informationen sind eigentlich genug da. Natürlich ist es keineswegs überflüssig, immer wieder neue zu präsentieren – für uns! Aber für „Anfänger“ reicht es mehr als genug, sie können alles finden, was sie die nächsten 5 Jahre brauchen. Sie tun das aber nicht und sie würden es nicht einmal annehmen können, wenn man es ihnen zwangsweise aufdrängen würde.

    Das ist ein ganz großes Problem. Ich hatte zwar Ideen, wie es sich heilen lässt, aber meine Erfolge bei PI sind leider nicht berauschend.

    Antwort
    • Wilhelm Busch: Die Selbstkritik hat viel für sich … Inzwischen nehme ich Abstand von meiner bisherigen Ansicht, daß Protestwählen wenigstens und im Konjunktiv ein klein wenig bewirken könnte. Als da wäre: Die futterneidischen Schweine am Trog gegeneinander aufbringen, teile und herrsche von unten … Es ist alles eitel Selbsttäuschung. Und ein Grund, nicht der einzige und vor allem nicht der wichtigste dafür, ist des Gilbs Gegeifere gegen die Nichtwähler. Ein Ersaufender langt nun einmal nach jedem Strohhalm.
      (Überflüssig zu sagen, daß ich die AfD auch nach Luckes Abgang gering geachtet habe.)

      Antwort
  21. Osimandia / Oktober 12, 2018 ,

    gerade bei den Stamm PIl-ern ist eine Heilung ausgeschlossen denke ich, weil dort eine Selbstauslese stattfindet bei der nur die Eindimensionalen dauerhaft durchhalten und ihre eigene autistische Eindimesionalität abfeiern. Sie sind ein Mob.

    Das läuft parallel zum Trump Phänomen. Es ist der selbe Mechanismus und da passt wirklich das Höhlendrama.Sie sind das Gegenstück zum Phänomen der social justice warrier und ich denke das ist so konzipiert.

    Ich hab ja mal ein anderes Höhlendrama aufgeschrieben und das kann sich nur außerhalb solcher Kreise entwickeln.

    So blöd sich das anhört, ich denke PI ist die Anlaufstelle für Leute, die über keinerlei emotionale Intelligenz verfügen und diese Selbstauswahl hat viel mit der Vorstellung davon zu tun, was „rechts“ ist. Rechts ist den Armen ins Gesicht zu spucken und ich denke, dass diese Voll PI-ler tatsächlich auch unfähig sind komplexer zu denken. Sie selbst sind die dumpfe Masse über die sie sich erhaben fühlen und sie sind es durch ihre Unfähigkeit zur Selbstreflexion ( ist ja ein Teil der emotionalen Intelligenz) und sogar zur Kommunikation untereinander.Es fehlt ihnen an jeder einzelnen Komponente der emotionalen Intelligenz und bei ihnen ist das Bestrafen als Methode Verhaltensänderungen herbei zu führen zentral.

    Bei der Gruppe der social justice warriers ist das fast ebenso aber hinter der Konstruktion „besonders verletzlichen Gruppen“ ( Heul) und durch sich multiplizierende und komplizierte Sprechregeln und ausufernde, aber absolut gestanzte Kommunikation versteckt. Das Bestrafen ist aber bei denen genauso zentral und sie dürfen das sogar ausleben.

    Diese beiden Segmente sind einerseits Staubsauger für bestimmte vorhandene Persöhnlichkeitsmerkmale ( oder Störungen) aber sie sind auch synthetisch aus den gewünschten Komponenten zusammengesetzt, die dafür sorgen, dass sie ewig getrennt bleiben um für das Bühnenspektakel zu sorgen, das die ganze Gesellschaft in gegensätzliche Gefolgschaften drängen soll.

    Während aber bei den Bühnendarstellern der Linken so wenig emotionale Intelligenz vorhanden ist, wie auf der anderen Seite, saugt die linke Seite die Empathiefähigen durch ihre Lügen ab und formt sie durch ihre schwarze Magie in Hasser um, die das eigene Blut verachten.

    @ Kleiner Eisbär,
    Creveld wendet die Magie auf das rechte Segment an indem er als Mystiker verkleidet auftritt und auch hier wieder genau diejenigen ansaugt und infiziert, die zu mehr fähig sind als im Rechten Spektrum so üblich ist. Das wären dann auch gerade die, die Glutkerne bilden könnten, denke ich. Seine eigentlich absurden Formulieren benutzt er wie ein Messer zur seelischen Kastration und reproduziert die Amalek Legende unter christlichem Kostüm.
    Das Ding mit dem Menscheitsgedächtnis lässt er ja auch anklingen nur zählt das Ereignis auf das er sich bezieht nicht zum Menscheitsgedächtnis, sondern ist ein partikulares Erinnerungsphänomen, das über Erinnerungsarbeit global verankert wird.

    Es werden, auch bei ihm, die Unterschiede zwischen dem erinnern an Dinge die Menschen und Völker durchlebt haben ( da gibt es im Grundlegenden glaub ich sogar so was wie gemeinsame Erinnerungen und die sich überschneidenden Mythen und so) und dem Erinnern, das einer fremden Erinnerung zugehörig ist verwischt und das macht dann dieses Erinnern zur globalen Religion.

    Für Christen und Empathhielinke ist der Weg natürlich leichter zu gehen als für Moslems oder Chinesen oder so. Bei den PI-lern denke ich, ist das permanente „erinnern“ unbewusst nur der Versuch dem Sieger auf den Schoß zu klettern um an die Mundwinkel ran zu kommen und von ihm geschützt zu werden. Das mache ich an der formelhaften Sprache fest, was sie dann schon wieder mit den SJWs zusammen führt, die ebenfalls auf Textbausteine setzen. .

    Mich interessiert das Thema ja sehr und irgendwie passt es nicht mehr unter diesen Strang. Wenn Du mich mit diesem Kommentar in die Taverne umsiedeln möchtest Lucifex.- gern. Überhaupt wäre so ein Strang zur Psychologie der Massen gut oder ein entsprechender Artikel im Archiv, wo sich so was sammeln könnte?

    Antwort
  22. Ennrichs Besen

     /  Oktober 12, 2018

    Unsere Schwäche
    ist im wesentlichen eine Schwächung. Und von daher aufhebbar.

    Antwort
  23. So etwas Ähnliches wie von Dir vorgeschlagen habe ich gerade gemacht, Luftpost.

    Ich habe euren AfD/PIdioten-bezogenen Austausch hier in einem langen Kommentar im Strang zu Osimandias Karikaturengalerie: AfD und PIdioten zusammengefaßt; das ist ein passender Ort für die Fortsetzung dieser Diskussion, auch im Hinblick auf die morgige Wahl in Bayern und eventuelle weitere Entwicklungen oder Reaktionen.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: