Chemnitz: Ein Augenzeugenbericht

Von Björn Arjuna, übersetzt von Lucifex. Das Original Chemnitz: An Eyewitness Report erschien am 3. September 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Erste Eindrücke

Es gibt nichts besonders Spezielles an der Stadt Chemnitz. Man könnte kaum glauben, daß dies schließlich die Stätte einer plötzlichen Explosion des Zorns nach der Ermordung eines kubanisch-deutschen Mannes durch nahöstliche Migranten sein würde. Dies waren meine ersten Gedanken, als ich in der deutschen Stadt herumging. Ich war dort, um an einem Marsch gegen Migration und Islamisierung teilzunehmen, der von der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) und PEGIDA organisiert wurde.

Ich nutzte etwas von meiner Zeit, um die Stadt kennenzulernen. Es gab auf den ersten Blick kaum irgendein Anzeichen für rechte Aktivität; keine Schilder, Aufkleber, Graffiti und so weiter. Vielleicht ist dies ein Unterschied im Stil, aber die Menge an linker Propaganda, die in dieser angeblich nach rechts tendierenden Stadt zu sehen war, schockierte mich. War dies wegen der aktuellen Ereignisse, oder ist die Linke in Chemnitz immer so aktiv gewesen?

Eine Sache, die mich ärgerte, während ich dort war, war das Ausmaß, in dem die Linke offen operieren konnte. Ich hatte sogar das Pech, ein paar Stunden vor der Demonstration auf die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) zu stoßen. Der Marxismus-Leninismus – die offizielle Ideologie der Sowjetunion, eine, die Millionen Menschen durch Verhungern und Gulags tötete – wird in Deutschland toleriert, aber nicht Patrioten, die die Migrantenkriminalität satt haben!

Ich war weiters irritiert durch einiges vom Inhalt einer örtlichen Buchhandlung, die viele Titel bezüglich Karl Marx anbot, sowohl ernsthafter als auch ironischer Natur. Ich bin keiner, der die Verleugnung der Geschichte unterstützt oder das Niederreißen von Denkmälern. Tatsächlich denke ich, daß die gigantische Büste von Karl Marx im Zentrum von Chemnitz cool aussieht! Aber die Tatsache, daß es keine Debatte hinsichtlich Marx gibt – nur blinde Akzeptanz -, zeigt, wie weit von irgendeinem Gefühl der Mäßigung oder von Geschichtsverständnis wir in der heutigen Welt entfernt sind. Dieser Gedanke gilt auch für die nach Kommunisten benannten Gebäude und Straßen in der Stadt, einschließlich Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

Dessenungeachtet erfuhr ich später, daß die äußere Erscheinung dieser Stadt mich getäuscht hatte.

Der Marsch

Der Anblick all der Menschen, die in Chemnitz erschienen, war sehenswert! Dies war mein erstes Mal, daß ich so etwas tat. Ich hatte nie zuvor an einem Protest oder einer politischen Veranstaltung teilgenommen. Ich gebe zu, daß ich neugierig war bezüglich der Leute, die an meiner Seite marschieren würden. Würden sie die angeblichen Neonazis sein, die die Medien gerne zeigen? Oder bloß gewöhnliche Leute? Sobald ich es zu dem Marsch hingeschafft hatte, erschienen die meisten anderen wie normale Mittelklasseleute. Andere schienen aus der Arbeiterklasse zu sein. Dann gab es Leute, die, um ehrlich zu sein, wahrscheinlich Neonazis waren. Ungeachtet dessen, wer sie waren, fühlte es sich gut an, an der Seite von Menschen zu stehen, die ähnliche Überzeugungen hatten. Wir waren uns ähnlich, wir waren zusammen, und wir hatten keine Angst, unsere Gesichter zu zeigen.

Die Veranstaltung sollte ein Schweigemarsch zum Gedenken an jene Opfer sein, die in Deutschland von Migranten ermordet worden sind. Alles lief gut, obwohl es der Antifa gelang, unseren friedlichen Marsch ins Stocken zu bringen, trotz der Tatsache, daß es offensichtlich war, daß die Leute, die sich zeigten, nicht auf Gewalt aus waren.

Den meisten Menschen braucht man nicht zu sagen, daß die Medien ein Haufen Lügner sind, aber dennoch ist es eine Sache, das zu glauben, und eine andere, es mit eigenen Augen zu sehen. Meine Erfahrung bei dem Marsch war völlig friedlich bis zu dem Moment, wo es der Antifa gelang, uns an der friedlichen Versammlung zu hindern. Noch einmal, alles, was an Gewalt und Zorn folgte, war gänzlich eine Folge der Linken und ihrer Unfähigkeit, irgendeine andere Meinung zu tolerieren als ihre eigene. Sogar im Zorn griffen die Demonstranten die Polizei nicht an. Absolut nicht. Viele der Leute, besonders die jungen Männer, taten ihren Zorn und ihre Frustration kund, aber niemand – nicht die Polizisten noch irgendjemand sonst – wurde angegriffen, soweit ich sehen konnte. Daß diese guten Leute von den Medien zu Hause und im Ausland verleumdet worden sind, erzürnt mich!

Nachgedanken

Ich war extrem erfreut, so viele verschiedene Arten von Menschen teilnehmen zu sehen. Ich sah sogar ein paar nichtweiße Marschierer. Es gab dort auch ältere Leute, und solche, die Teenager zu sein schienen. Was dies beweist, ist, daß immer mehr Menschen bereit sind, ohne Furcht ihr Gesicht zu zeigen. Sie haben es satt, so wie es ist. Die Einschüchterung zum Verbergen der eigenen Überzeugungen aus Sorge wegen gesellschaftlicher Mißbilligung könnte sich abnützen. Die Leute sind zornig, und die Eliten wissen es.

Insgesamt war dies eine sehr gute Erfahrung, und ich bin froh, daß ich sie machen konnte. Am Marsch teilzunehmen und zusammen mit anderen Menschen Sprechchöre zu rufen, läßt einen sich lebendiger fühlen. Es erinnert einen daran, daß man nicht allein ist, und daß die Dinge sich tatsächlich ändern können, wenn wir zusammenarbeiten. Wenn ihr einmal in einer Stadt herumgeht – irgendeiner Stadt auf der Welt -, und euch allein fühlt, denkt daran, daß es viele, viele Menschen gibt, die so denken wie ihr. Sie mögen es nicht äußerlich zeigen, aber sie sind da, und sie werden nicht für immer schweigen.

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Siehe auch:

Bericht eines „Normalos“ von der HoGeSa-Demo in Köln

Pegida positiv nutzen von Dunkler Phönix und Osimandia

Tanzt mit! von Andrew Hamilton

Unite the Right 2 Couldn’t Have Been Better von Greg Johnson

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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Ein Kommentar

  1. Fackel

     /  März 29, 2019

    „In Chemnitz wird es in diesem Jahr kein Stadtfest geben. Das gab CWE-Geschäftsführer Sören Uhle am Mittwochmittag bekannt. Die Organisatoren begründeten die Absage mit den Ereignissen rund um den gewaltsamen Tod von Daniel H. Er war am Rande des Festes im vergangenen Jahr mutmaßlich von zwei Asylbewerbern erstochen worden. Seit Montag muss sich ein Syrer wegen der Tat vor Gericht verantworten. Der zweite Tatverdächtige, ein Iraker, ist auf der Flucht.
    Durch die anschließenden Demonstrationen und Ausschreitungen sei die Marke „Chemnitzer Stadtfest“ stark beschädigt worden, erklärten die Veranstalter. Damit sei der imageprägende und identitätsstiftende Sinn der Veranstaltung nicht mehr gegeben. Stattdessen sollen in Chemnitz neue Formate zur Belebung der Innenstadt und zur Imagebildung entwickelt werden. […]“

    Quelle und dort weiterführende Links u.a. zur aktuell begonnenen Gerichtsverhandlung in Dresden etc.

    https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/absage-stadtfest-chemnitz-100.html

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