Das Rätsel der europäischen Haar-, Augen- und Hautfarbe

Von Peter Frost, übersetzt von Lucifex. Das Original The Puzzle of European Hair, Eye, and Skin Color erschien am 11. Juli 2015 auf Evo and Proud und wurde am 7. August 2015 auf National Vanguard nachveröffentlicht.

DIE MEISTEN MENSCHEN haben schwarzes Haar, braune Augen und braune Haut. Europäer sind anders: ihr Haar ist auch braun, flachsblond, golden oder rot, ihre Augen auch blau, grau, haselnußbraun oder grün, und ihre Haut ist blaß, fast wie die eines Albinos. Dies ist besonders bei Nord- und Osteuropäern der Fall. (ILLUSTRATION: Mary Magdalene, Frederick Sandys [1829-1904]. Ist das physische Erscheinungsbild der Europäer allein oder auch nur hauptsächlich eine Anpassung an das Klima?)

Wie ist dieses Farbenschema zustande gekommen? Vielleicht wirken sich dieselben Gene, die die Hautpigmentierung aufhellen, auch auf die Haar- und Augenpigmentierung aus? Doch die Gene sind in jedem Fall verschiedene. Unsere Haut wurde hauptsächlich durch den Austausch eines Allels durch ein anderes auf drei verschiedenen Genen weiß. Unser Haar erwarb eine vielfältige Palette von Farben durch eine Ausbreitung neuer Allele auf einem anderen Gen. Unsere Augen erwarben eine ähnliche Palette durch ähnliche Veränderungen auf noch einem anderen Gen.

Dieses Farbschema ist in noch einer Weise rätselhaft: es ist bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern. Frauen sind in der Haarfarbe von Natur aus variabler als Männer, wobei insbesondere Rothaarige häufiger sind. Sie sind in denjenigen Populationen, wo blaue Augen häufig sind, gleichermaßen variabler in der Augenfarbe. Und schließlich sind Frauen überall auf der Welt hellhäutiger als Männer, als Ergebnis von Hautveränderungen in der Pubertät.

Während Frauen in ihren Haar- und Augenfarben vielfältiger sind, hat diese größere Vielfalt in jedem Fall eine verschiedene Ursache. Im Fall der Haarfarbe haben Frauen mehr von den Zwischentönungen, weil der dunkelste Farbton (schwarz) weniger leicht exprimiert wird. Im Fall der Augenfarbe haben Frauen mehr von den Zwischentönungen, weil der hellste Farbton (blau) weniger leicht exprimiert wird.

Falls die Haar- und Augenfarben sich auf Arten diversifizierten, die sich physiologisch unterscheiden, aber visuell ähnlich sind, dann muß der gemeinsame Zweck dieser Vielfalt visueller Art sein. Außerdem betrifft diese Vielfalt in beiden Fällen sichtbare Merkmale im Gesicht oder nahe dem Gesicht – dem Fokus der visuellen Aufmerksamkeit.

Sexuelle Selektion?

Warum würde ein Gesichtsmerkmal bei einem Geschlecht bunter werden als beim anderen? Der wahrscheinlichste Grund ist sexuelle Selektion, die stattfindet, wenn ein Geschlecht um die Aufmerksamkeit des anderen konkurrieren muß. Diese Art der Selektion begünstigt ins Auge springende Farben, die entweder hell oder neuartig sind.

Helle Farben bleiben länger im Gedächtnis. Wenn wir die Haar- und Augenfarben betrachten, die in Europa entstanden, dann sehen wir, daß sie heller sind als die menschliche Norm von schwarzem Haar und braunen Augen. Haar ist karottenrot, aber nicht runkelrübenrot. Augen sind himmelblau, aber nicht marineblau.

Neuartige Farben ziehen die Aufmerksamkeit länger auf sich. Das Hingezogensein zum Neuartigen könnte erklären, wie die europäische Palette der Haar- und Augenfarben entstand. Zuerst würde eine neue Farbe durch Mutation erscheinen und anfänglich selten und neuartig sein. Zweitens würde ihre Neuheit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Paarungschancen verbessern, mit dem Ergebnis, daß die Farbe in nachfolgenden Generationen häufiger würde. Drittens würde die Aufmerksamkeit sich nun zu selteneren und neuartigeren Farben verlagern, die vor kurzem durch Mutationen erschienen waren. Alles in allem war es diese Faszination vom Neuartigen, die bewirkte, daß die Zahl der Haar- und Augenfarben mit der Zeit stetig zunahm, sobald die sexuelle Selektion stark genug geworden war.

Dieser Neuheitseffekt scheint in einer Studie über männliche Vorlieben bei weiblichen Haarfarben auf. Männern wurde eine Reihe von Fotos attraktiver Blondinen und Brünetten gezeigt, und sie wurden ersucht, diejenige auszuwählen, die sie am liebsten heiraten würden. Es stellte sich heraus, daß Brünette umso wahrscheinlicher ausgewählt wurden, je seltener Brünette in der Serie waren. Eine weitere Studie fand heraus, daß Titelmädchen von Maxim viel öfter hellblond oder dunkelbraun sind als das übliche Dunkelblond oder Hellbraun des wirklichen Lebens.

Eine Vorliebe wird nur dann eine Alternative, wenn man eine Wahl hat. Dies ist das Prinzip der sexuellen Selektion: ein Geschlecht ist in einer besseren Position, auszuwählen, als das andere. Bei den meisten Säugetierspezies sind die weiblichen Individuen in einer besseren Position, weil sie aus einer großen Zahl männlicher Individuen auf dem Paarungsmarkt auswählen können. Dies deshalb, weil Letztere fast immer für die Paarung zur Verfügung stehen, während weibliche Individuen während der Schwangerschaft und in der Zeit der Säuglingsversorgung nicht verfügbar sind. Das männliche Geschlecht tendiert daher dazu, polygam zu sein.

In frühmenschlichen Gemeinschaften, die vom Jagen und Sammeln lebten, variierte das Vorkommen der Polygamie mit dem Breitengrad. Es war am höchsten in den Tropen, wo eine Frau rund ums Jahr Nahrung sammeln und sich und ihre Kinder mit wenig männlicher Unterstützung ernähren konnte. Diese Selbständigkeit machte es ihrem Paarungspartner leichter, sich nach einer anderen Frau umzusehen.

Jenseits der Tropen waren Frauen weniger selbständig, besonders im Winter, wenn sie nicht mehr Nahrung sammeln konnten und von Fleisch von ihren Gatten abhingen. Diese Abhängigkeit nahm mit längeren Wintern in höheren Breiten zu. In der Arktis konnte nur ein sehr fähiger Jäger eine zweite Frau unterstützen.

Höhere Breiten bedeuteten nicht nur weniger Männer auf dem Paarungsmarkt, sondern auch insgesamt weniger Männer. Weil die Frauen nicht soviel Nahrung liefern konnten und weil das Land weniger Wild trug, mußten die Männer längere Zeit über weitere Entfernungen jagen, mit dem Ergebnis, daß mehr von ihnen durch Stürze, Ertrinken, Hunger und Kälte starben. Frauen hatten es daher mit einem umkämpften Paarungsmarkt und starker sexueller Selektion zu tun. Dies war besonders auf der kontinentalen Steppentundra der Subarktis so, wo fast alle Nahrung aus der Jagd über weite Entfernungen kam.

Während der letzten Eiszeit bedeckte diese Steppentundra mehr Territorium und erstreckte sich von den Ebenen Europas bis nach Alaska. Aber sie war nur an ihrem westlichen Ende ständig bewohnt. Das Klima war dort milder, weil der skandinavische Eisschild die Steppentundra nach Süden verschoben hatte und weil der Atlantische Ozean für Wärme und Feuchtigkeit sorgte. Diese Bedingungen begünstigten ein üppiges Wachstum von Gräsern, Moosen, Flechten und niedrigen Sträuchern, die große Herden von Pflanzenfressern und dadurch eine große menschliche Bevölkerung ernährten. Das Klima war östlich des Urals in Asien weniger günstig, wo die Steppentundra kälter und trockener war, weil sie weiter nördlich und weiter vom mäßigenden Einfluß des Atlantiks entfernt lag. Als Ergebnis davon war die menschliche Population kleiner und anfälliger für das Aussterben, besonders während des glazialen Maximums.

In Summe war die europäische Steppentundra einzigartig unter den vielen Umwelten, mit denen frühe Menschen konfrontiert waren, während sie sich um die Welt ausbreiteten. Nahrung war reichlich vorhanden, aber nur für Männer im jagdfähigen Alter zugänglich, deren Reihen durch Todesfälle bei der Jagd ausgedünnt wurden. Ein Überschuß alleinstehender Frauen entwickelte sich, teilweise weil es weniger Männer gab und teilweise, weil Männer nicht leicht die Kosten der Versorgung einer zweiten Frau und ihrer Kinder tragen konnten. Frauen mußten daher um eine kleinere Zahl potentieller Partner gegeneinander konkurrieren, mit dem Ergebnis starker sexueller Selektion zugunsten jener Frauen mit ins Auge springenden Eigenschaften.

Alte DNS

Heute ist dies dieselbe Region, wo die Haut am weißesten ist und die Haare und Augen am vielfältigsten gefärbt sind. Hier sind auch die frühesten Beweise für dieses Farbschema in alter DNS aus menschlichen Überresten gefunden worden. Anfänglich dachte man, daß blaue Augen unter den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit entstanden und weiße Haut unter den Bauern der Jungsteinzeit. Diese Ansicht ist durch genetische Anzeichen für weiße Haut, rotes Haar, blondes Haar und blaue Augen in den Überresten mittelsteinzeitlicher Jäger und Sammler aus Skandinavien und Rußland herausgefordert worden. Es scheint, daß manche Menschen das europäische Farbschema bereits zu dieser frühen Zeit hatten, aber nur im Norden und Osten Europas.

Aber wann genau hat sich dieses Farbschema entwickelt? Wahrscheinlich noch früher – irgendwann zwischen den frühesten mittelsteinzeitlichen Beweisen (vor 8000 Jahren) und dem Kostenki-Menschen (vor ca. 37.000 Jahren) der immer noch dunkle Haut, dunkle Augen und eine afrikanische Gesichtsform hatte. So wie wir mehr alte DNS gewinnen, könnten wir diesen Zeitrahmen vielleicht einengen, vielleicht auf die letzte Eiszeit (vor ca. 10.000 bis 25.000 Jahren), als Steppentundra die Ebenen Nord- und Osteuropas bedeckte… und als Männer eine begrenzt vorhandene kritische Ressource waren.

Das ist eine große Veränderung über eine kurze Zeit. Falls sexuelle Selektion nicht die Ursache gewesen ist, was sonst hätte es sein können? Die Notwendigkeit, sich an schwächeres Sonnenlicht und ein kälteres Klima anzupassen? Warum hat dann diese Evolution nicht unter indigenen Völkern stattgefunden, die genauso weit nördlich in Asien und Nordamerika leben? In jedem Fall, warum würde ein nördliches Klima eine Ausbreitung neuer Haar- und Augenfarben begünstigen?

Zukünftige Forschungen

Wir können nicht in der Zeit zurückgehen, um zu sehen, warum frühe Europäer sich so schnell und so radikal veränderten. Aber wir können „Zeugen“ aus dieser Zeit befragen. Wie wir gesehen haben, ist ein Zeuge alte DNS, und diese Forschung dauert an.

Ein anderer Zeuge ist die Verbindung mit dem Geschlecht. Falls sexuelle Selektion auf frühe europäische Frauen eingewirkt hat, dann sollte sie ihre physische Erscheinung direkt modifiziert haben. Nachdem die meisten Gene wenig oder keine Verbindung zum Geschlecht haben, würde diese Selektion indirekt auch das Erscheinungsbild früher europäischer Männer modifiziert haben. Aber es sollte immer noch ein paar Anzeichen für eine Verbindung zum Geschlecht geben. Wir wissen zum Beispiel, daß blaue Augen mit einer feminineren Gesichtsform verbunden sind. Andere Beispiele bleiben wahrscheinlich noch zu finden.

Schlußendlich gibt es den Zeugen der Kultur. Alleinstehende Frauen, typischerweise Jungfrauen, haben eine ungewöhnliche Bedeutung in den Mythen, der Folklore und den Traditionen Europas. Darin sehen wir vielleicht ein Echo einer Zeit, als viele Frauen nie heirateten und sich zu gemeinschaftlichen Aufgaben hin orientierten, wie das Hüten der Lagerfeuer oder das Agieren als Seherinnen, Sibyllen, Orakel und dergleichen. Diese Periode der Prähistorie hat vielleicht den nachfolgenden Lauf der kulturellen Evolution beeinflußt und dadurch Frauen eine größere Rolle in der allgemeinen Gesellschaft gegeben, als sie sie andernfalls hätten.

*   *   *   *   *   *   *   *

Anhang des Übersetzers:

Zu diesem Artikel paßt das folgende Bild gut…

…das Osimandia zur Erstellung dieser eigenen deutschen Version angeregt hat:

Siehe auch:

Zurück nach Afrika: Sexueller Atavismus im modernen Westen von F. Roger Devlin

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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9 Kommentare

  1. Das ist wieder so ein Artikel, den ich mir zum Übersetzen vorgemerkt hatte, sobald ich darauf gestoßen war. Als ich endlich dazugekommen wäre, war die Seite, wo ich ihn damals gefunden hatte, verschwunden (dort gab es von ihm auch einen Artikel mit dem Titel „Why are Europeans so white?“). Erst vor kurzem habe ich ihn auf National Vanguard wiedergefunden.

    Ein Effekt, wegen dem helles Haar für Europäer vorteilhaft war, wird im nachstehend zitierten Abschnitt aus dem Artikel „Angepasst an die Eiszeit“ von Kevin L. Campbell und Michael Hofreiter in „Spektrum der Wissenschaft“ August 2013 im Zusammenhang mit Mammuts erläutert:

    Als es dem Team gelang, die Methode noch zu verfeinern, konnte es schließlich – erstmals von einer ausgestorbenen Spezies – ein komplettes Gen aus dem Zellkern rekonstruieren. Diese Erbsequenz stammte aus dem hervorragend erhaltenen Oberschenkelknochen eines Mammuts, das vor 43.000 Jahren in Nordsibirien gestorben war. Und zwar handelte es sich um das Gen für den Melanocortin-1-Rezeptor, kurz MC1R-Gen genannt. Bei Säugern und Vögeln bestimmt es die Fell- und Federpigmentierung mit. Dieses Gen bot sich für eine solche Studie schon deswegen an, weil es mit insgesamt nur 1236 Nukleotiden recht kurz ist, sich relativ leicht in ein Zellgenom einbauen lässt und seine Funktion in Zellen gut verfolgt werden kann.

    Speziell wollten Hofreiter und seine Mitarbeiter herausfinden, ob Varianten dieses Gens dabei mitgespielt hatten, dass manche der im Permafrostboden gefundenen Mammuts ein helles und andere ein dunkles Fell aufweisen. Denn genauso gut hätten chemische Einflüsse aus dem umgebenden Boden die Färbung verändern können. Tatsächlich lieferte die Sequenzierung zwei verschiedene Varianten oder Allele. Eine davon unterschied sich vom entsprechenden Gen des Afrikanischen Elefanten lediglich in einem einzigen Nukleotid, die andere aber besaß noch drei weitere Mutationen – und diese bewirkten, dass im Protein drei andere Aminosäuren auftraten.

    Ob das die Fellfarbe beeinflusst hatte, war jedoch nicht gleich klar. Zwei der Mutationen lagen an Stellen, die sich im Lauf der Evolution bei anderen Tieren kaum jemals verändert haben; heutige Arten mit einem vergleichbaren Muster waren damals nicht bekannt. Doch Untersuchungen zur Aktivität dieser Gene in Zellen ließen schließlich keinen Zweifel mehr. Zumindest eine der festgestellten Mutationen setzte die Aktivität des Pigmentierungsgens deutlich herab, besser gesagt, schwächte die Funktion seines Proteins.

    Zufällig entdeckte zu der Zeit Hopi Hoekstra, die damals an der University of California in San Diego arbeitete, mit ihren Kollegen, dass bei einigen Populationen der in Nordamerika lebenden Küstenmaus eine MC1R-Genvariante vorkommt, durch die im Protein die gleiche Aminosäure ausgetauscht ist wie beim Wollmammut. Und diese Mäuse sind dann hell gefärbt! Wir dürfen somit annehmen, dass manche Mammuts wohl tatsächlich blond waren – und dass besagte Variante des Pigmentierungsgens dazu beitrug.

    Eine helle Maus ist im Sand gut getarnt, doch ein helles Mammut muss in der baumlosen sibirischen Landschaft weithin sichtbar gewesen sein. Der Pigmentverzicht mag dort einen anderen Grund gehabt haben: Wärmegewinn. Zwar reflektiert ein farbloses Fell die Sonnenstrahlen, aber ein Teil davon streut zur Haut hin, während dunkle Haare die Strahlung, und somit Wärme, lediglich in der oberen Fellschicht einfangen. Im Wind, wie er sicherlich meist herrschte, geht diese Wärme rasch wieder verloren. Dass das Prinzip funktioniert, zeigen viele hell gefärbte Vögel und Säuger.

    Der Erfolg dieser Studie ermutigte Hofreiters Forschungsgruppe, sich an eine ähnliche Untersuchung bei Neandertalern zu wagen. Es gelang, vom MC1R-Gen der archaischen Menschenart ein 128 Nukleotide langes Fragment zu gewinnen. Der kurze Abschnitt trug tatsächlich eine Mutation, die zu einem Aminosäureaustausch führte – und im übrigen bei heutigen Menschen nicht vorkommt. Funktionsanalysen zeigten dann, dass ein Pigmentierungsprotein mit dieser Mutation weniger gut funktioniert als das menschliche Standardprotein. Vermutlich besaßen manche Neandertaler eine helle Haut und rote Haare, denn bei rothaarigen, hellhäutigen Menschen kommen in dem Gen andere Mutationen vor, die das Protein gleichfalls behindern. Möglicher Grund: in den nördlichen Breiten ist die zur Vitamin-D-Synthese benötigte ultraviolette Sonneneinstrahlung oft knapp. Helle Haut fängt mehr davon ein.

    Die oben beschriebene Lichtleiterfunktion heller Haare dürfte auch bei hellhaarigen Menschen eine Rolle spielen, nur daß es meiner Vermutung nach in diesem Fall nicht um Wärme gehen dürfte, sondern um die Synthese von Vitamin D, wegen der in nördlicheren Breiten lebende Menschen auch eine hellere Haut brauchen. Siehe dazu diesen Abschnitt in meinem Artikel Die ersten Homo sapiens in Europa waren keine Neger:

    Daß die ersten Homo sapiens in Europa Negroide gewesen sein sollten, ist allein schon aus klimatisch-gesundheitlichen Gründen unplausibel. So hatte sich die Negersklaverei in den nördlichen britischen Kolonien in Amerika bzw. den daraus entstandenen US-Bundesstaaten nicht behaupten können, weil Afrikaner in den Wintern von Neuengland schwer unter Lungeninfektionen litten und z. B. im kolonialen Massachusetts eine doppelt so hohe Sterberate hatten wie weiße Sklaven („indentured servants“), die aufgrund dessen in jenen Klimazonen bevorzugt eingesetzt wurden und von denen oft auch nur etwa die Hälfte ihre Indenturzeit überlebte.

    Dazu kommt, daß dies in einer relativ entwickelten Gesellschaft des 17. bis 19. Jahrhunderts in einem Klima ähnlich unserem heutigen stattfand, während Einwanderer nach Europa vor 43.000 Jahren als nomadische Jäger und Sammler mit altsteinzeitlichen Mitteln in einem Klima zurechtkommen mußten, das meistens etwa sechs Grad kälter war als unser heutiges und in den strengsten Phasen jahrzehntelang noch zehn Grad kälter werden konnte, was nordskandinavische Verhältnisse selbst in Südeuropa bedeutete. Neger hätten sich unter diesen Umständen nicht behaupten können.

    Allein schon die dunkle Haut wäre wegen des dadurch bewirkten Vitamin-D-Mangels ein schwerer physiologischer Nachteil gewesen. Vitamin D reguliert nicht nur den Kalziumaustausch zwischen Knochen und Blutkreislauf und verhindert damit bei ausreichender Konzentration Rachitis, sondern es kann noch viel mehr. Inzwischen ist nachgewiesen, daß es auch krebsverhütend und entzündungshemmend wirkt und ein wichtiger Regulator des Immunsystems ist. Es wird deshalb schon vermutet, daß die Zunahme von Erkältungen im Winter mehr mit einem Mangel an Vitamin D zu tun haben könnte als mit den tiefen Temperaturen als solche. Auch gibt es einen auffallenden Zusammenhang zwischen Multipler Sklerose und Vitamin-D-Unterversorgung. Interessant ist in dieser Hinsicht dieser Absatz aus dem Artikel „Das unterschätzte Sonnenvitamin“ in „Spektrum der Wissenschaft“ 7-2008:

    „Außer der geografischen Breite spielen weitere Faktoren eine Rolle, vor allem die Hautfarbe. Helle Haut synthetisiert im Sonnenlicht sechsmal so viel Vitamin D wie dunkle, die mit ihrem hohen Gehalt an Melanin die UV-Strahlung abblockt. Deshalb haben Afroamerikaner für gewöhnlich nur etwa halb so hohe 25D-Spiegel wie Weiße. Bei den Teilnehmern einer großen, repräsentativen Gesundheits- und Ernährungs- Studie in den USA wiesen 42 Prozent der untersuchten dunkelhäutigen Frauen mit 25D-Serumkonzentrationen unter 25 Nanogramm pro Milliliter sogar einen schweren Vitamin-D-Mangel auf.“

    Auf prähistorische Lebensverhältnisse übertragen, kommt die geringere durchschnittliche Besonnung der menschlichen Haut in nördlicheren Breiten nicht nur durch die geringere Sonneneinstrahlungsintensität zustande, sondern auch durch die kürzere Tageslänge im Winter und die Notwendigkeit, mehr oder weniger viel Haut wegen der Kälte mit Kleidung zu bedecken, was auch wieder besonders im Winter der Fall ist. Unter solchen Lebensumständen ohne gesicherte ausgewogene Ernährung und ohne nennenswerte medizinische Möglichkeiten wird es ein bedeutender evolutionärer Selektionsfaktor gewesen sein, ob es bei kleinen Kindern wegen der Rachitis zu Verkrüppelungen kam oder nicht, ob Kinder durch Krankheiten im Winter in ihrer körperlichen Entwicklung und in ihrem Wachstum zurückblieben oder gar starben, ob Erwachsene gerade im nahrungsarmen Winter häufiger krank darniederlagen und nicht auf die Jagd gehen konnten, oder wie hoch die Anfälligkeit für Knochenbrüche und wie gut der Heilungsverlauf nach solchen war.

    Daß unsere prähistorischen Vorfahren ihre hellen Haare und ihre helle Hautfarbe nicht von Neandertalern haben können, geht aus dem weiter oben zitierten „Spektrum“-Artikel hervor, denn diese Merkmale wurden bei den Neandertalern durch andere Mutationen bewirkt.

    Allerdings läßt sich mit der geringeren Sonneneinstrahlung (vor allem im UV-Licht) in nördlicheren Breiten allein nicht erklären, warum nordasiatische Völker z. B. in Sibirien und die im Grunde asiatischstämmigen Eskimos und Indianer keine so helle Haut wie Europäer haben (wenngleich sie hellhäutiger als Neger und Südasiaten sind) und warum bei ihnen keine solche Vielfalt hellerer Haar- und Augenfarben vorkommt wie bei uns. Das wird wohl wirklich durch die von Peter Frost im obigen Artikel beschriebene sexuelle Selektion unter den gegebenen ökosozialen Bedingungen bewirkt und durch zufällige Mutationen ermöglicht worden sein, die bei den anderen Völkern nicht aufgetreten sind. Hierzu zitiere ich diesen Abschnitt aus dem Evolutionsartikel „Schräge Typen“ im aktuellen Juniheft von GEO:

    Der Zufall liegt sogar dem Zentrum des Evolutionsgeschehens zugrunde: der Bildung neuer Spezies. Der amerikanische Abstammungsbiologe Ernst Mayr bemerkte bereits vor Jahren: „Wenn Evolutionsforscher eines gelernt haben, dann dass der Ursprung neuer Arten und Gattungen vor allem Glückssache ist.“

    So spaltet sich eine neue Spezies leichter ab, wenn wenige Individuen weit verteilt in einem großen Gebiet leben und somit die Chance, dass sie sich häufig begegnen, gering ist. Oder wenn Arten extrem spezialisiert auf winzige Flecken begrenzt sind. Im Regenwald kann schon die Entfernung von einem Baum zum nächsten eine unüberwindliche Barriere zwischen zwei Gruppen von Wesen der gleichen Art darstellen, beispielsweise bei Baumfröschen oder bei Orchideen.

    Wenn kaum Fortpflanzung zwischen ihnen möglich ist, kann bereits eine zufällige kleine Genmutation eine Lawine der Veränderung auslösen, sodass sich die eine Gruppe von der anderen immer weiter abspaltet. Das ist einer der Gründe für die atemberaubende Formenvielfalt des tropischen Regenwaldes.“

    Wir Europäer sind also unter den Menschen eine einzigartige Population mit einzigartigen Merkmalen und Eigenschaften, die so vielleicht nie wieder entstehen würde, wenn wir verschwänden. In diesem Zusammenhang fällt mir eine hier nachzulesende Aussage des amerikanischen Ozeanforschers William Beebe ein:

    „The beauty and genius of a work of art may be reconceived, though its first material expression be destroyed; a vanished harmony may yet again inspire the composer; but when the last individual of a race of living beings breathes no more, another heaven and another earth must pass before such a one can be again.“

    Meine Übersetzung:

    „Die Schönheit und die Genialität eines Kunstwerks können neu erdacht werden, wenngleich sein erster materieller Ausdruck zerstört würde; eine verschwundene Harmonie mag den Komponisten erneut inspirieren; aber wenn einmal das letzte Individuum einer Rasse lebender Wesen nicht mehr atmet, müssen erst ein neuer Himmel und eine neue Erde vergehen, ehe es ein solches Wesen wieder geben kann.“

    Vielleicht haben diese Zeilen auch Kevin Alfred Strom zu seinem Schlußabsatz von Mein politischer Bildungsweg inspiriert:

    Wenn es den Feinden Amerikas und des Westens gelingt, all unsere Städte zu zerstören – wenn sie sie dem Erdboden gleichmachen und mit ihnen all unsere Bibliotheken vernichten, all das Wissen, das frühere Generationen unserer Rasse über Tausende Jahre angesammelt haben – so könnte es doch alles wiederaufgebaut werden, sogar großartiger als zuvor. Es könnte ein neues Athen geben, einen neuen Parthenon. Es könnte einen neuen Cäsar geben, einen neuen Shakespeare, einen neuen Poe, einen neuen Darwin, einen neuen Edison, einen neuen Shockley. Unsere gesamte Zivilisation könnte von Grund auf wieder erbaut werden, und unsere ausgestreckten Hände könnten immer noch nach den Sternen greifen, solange der Keim unserer Zivilisation – der Genpool unserer Rasse – intakt bleibt. Aber wenn das Böse oder die Gedankenlosigkeit einer einzigen Generation diesen Genpool durch Rassenvermischung korrumpiert oder ihn durch Kinderlosigkeit verringert, dann kann das, was verlorenging, nie wieder zurückgewonnen werden. Wenn ein solches Übel viel länger als eine Generation andauert, wird die Rasse aufhören zu sein, was sie einmal war, und wir und unseresgleichen werden nicht länger über das Antlitz dieses Planeten wandeln. Dies sind die Wahrheiten, die William Pierce und meine anderen Mentoren mich lehrten. Es sind harte Wahrheiten. Vielleicht war ich in gewissem Sinne bereits auf sie vorbereitet. Ich hoffe, daß ich den Weg für eine Generation bereite, die die Wahrheit und unsere einzigartig schöne und noble Rasse zum Sieg führen wird.

    Interessant ist übrigens auch, daß – wie von Peter Frost beschrieben – auch bei nichtweißen Völkern die Frauen etwas hellhäutiger sind als die Männer. Das könnte unter anderem auch darauf zurückgehen, daß traditionelle Männertätigkeiten – Jagd, Kriegführung, Viehhüten, landwirtschaftliche Arbeit etc. – mehr im Sonnenschein stattfanden, wofür Männer (vor allem in sonnigeren Gegenden) eine dunklere Hautpigmentierung brauchten, während die Frauen sich mehr im Schatten von Bäumen aufhalten konnten oder später mehr Zeit in verschiedenen Behausungen verbrachten. Interessanterweise schreibt EileenOConnr in einem Kommentar zu Fjordmans IQ und menschliche Leistungen: Die Debatte geht weiter:

    Wenn Frauen ovulieren, hellt sich ihre Hautfarbe auf. Dies ist ohne Zweifel ein biologisches Signal, das Männer bemerken, wenn auch unbewußt.

    Es ist also nicht überraschend, daß hellhäutige Frauen allgemein als attraktiver betrachtet werden. Sogar in afrikanischen Gesellschaften werden hellhäutige Afrikanerinnen typischerweise zu den Attraktivsten gezählt.

    Die unterbewußten sexuellen Hirnareale nichtweißer Männer müssen einfach ausrasten, wenn sie weißen oder ostasiatischen Frauen begegnen! All die „Alarm!: Ovulierende Frau!“-Glocken müssen in voller Lautstärke klingeln 😉

    Da kann man sich also ungefähr denken, welche Wirkung weiße Frauen auf Kanaken und Neger haben müssen: durch ihre helle Haut und die meist hellen Augen und Haare auffallend und „neuartig“ im Sinne von Peter Frosts Erläuterungen zur sexuellen Selektion, dazu noch anthropologisch fortschrittlicher und somit schöner, plus die helle Haut als 1) mit Weiblichkeit assoziiert und 2) unterbewußt erhöhte Empfängnisbereitschaft signalisierend.

    Antwort
  2. Hat dies auf kettenblattblog rebloggt.

    Antwort
  3. pils

     /  Juni 7, 2018

    Luzifix,

    ich glaube es war auf AdS, da gab es mal einen ähnlichen Artikel oder war es nur im Kommentarbereich, jedenfalls wurde dort das Silberfuchs-Experiment in Russland gennant.
    Bei diesem Experiment hatte man immer nur die zahmsten Füchse unter einander gepaart, also das Selektionsmerkmal waren Füchse mit geringer Aggressivität. Nach einigen Generationen hatte man nicht nur zahme Silberfüchse sondern auch sehr individuelle Tier mit Ringelschwanz, Schlappohren, scheckigem Fell und wenn ich mich noch richtig erinnre auch welche mit hellen Augenfarben.

    Überträgt man das auf die Entwicklung der Europäer in der Eiszeit könnte es bei uns ähnlich abgelaufen sein. Entsprechend den harten Umweltbedingungen konnte eine kleine Gruppe nur überleben wenn es untere den Mitgliedern so wenig wie möglich Aggressivität unter diesen gab. Gruppen mit aggressiveren Mitgliedern habe die knappen Ressourcen für sinnlose innere Rangkämpfe vergeudet und sind dem zufolge untergegangen. Vergleicht man das Aggressionspotential und die Individualität von Europäer mit denn anderen nicht weißen Rassen könnte diese Laune der Natur mit ein Grund für unsere Erscheinung sein.

    Antwort
  4. Das Silberfuchs-Experiment hat Osimandia damals in einem Kommentar beschrieben, pils,

    Ob man das auf die Entwicklung der prähistorischen Europäer übertragen kann, weiß ich nicht. Vielleicht hat es eine Rolle gespielt, aber andererseits dürften nordasiatisch-sibirische Volksstämme sowie Eskimos und Indianer ähnlichen Umweltverhältnissen wie von Dir beschrieben ausgesetzt gewesen sein, ohne daß sie helle Augen und Haare entwickelt hätten.

    Antwort
  5. P.S.: Das Silberfuchs-Experiment wird auch in dem GEO-Artikel „Von der Wildnis zum Wir“ erwähnt, den ich in meinem Beitrag Wir Wolfsbrüder wiedergegeben habe. Hier der betreffende Abschnitt:

    Diese Erkenntnis ist dem russischen Genetiker Dmitri Beljajew zu verdanken, der in den 1950er Jahren ein einzigartiges Experiment begann. Der Biologe zog in seinem sibirischen Institut Silberfüchse auf, wie sie die Käfige großer Pelzfarmen bevölkern. Anders als dort wählten Beljajews Mitarbeiter aber nicht die Tiere mit dem schönsten Vlies zur Fortpflanzung aus, sondern die zutraulichsten. Sie selektierten nicht nach Schönheit, sondern nach Zahmheit.

    Zu Beginn des Zuchtexperiments wichen noch 99 unter 100 Füchsen fauchend vor den Händen des Laborpersonals zurück. Doch schon in den nächsten Generationen, die aus den zahmsten Vorgängern gekreuzt wurden, bemerkten die Wissenschaftler einen immer höheren Anteil von duldsamen Raubtieren. Nach fünf Jahren tauchte das erste Tier auf, das sich winselnd an den Käfig presste und nach der Nähe der Menschen verlangte.

    Heute, über 50 Generationen später, ist im sibirischen Institut eine Linie von Füchsen entstanden, die zu 80 Prozent so zahm sind wie Schoßhunde. Schwanzwedelnd rutschen sie auf ihre Pfleger zu und lecken ihnen das Gesicht. Besonders verblüffend: Mit dem Temperament der Raubtiere hat sich auch deren Aussehen geändert. Einige haben Hängeohren wie Pudel. Andere sind gefleckt wie Border-Collies. Dass gerade diese Merkmale – gesprenkeltes Fell und Schlappohren – typisch für domestizierte Tiere sind, hatte schon Charles Darwin bemerkt.

    Beljajews Nachfolgerin, die Biologin Lyudmila Trut, hat versucht, den Ursachen dieser Veränderungen genauer auf die Spur zu kommen. Sie fand im Gehirn der zahmsten Füchse einen höheren Serotoninspiegel. Serotonin ist ein Botenstoff, der bei der Hemmung von Aggressionen eine Rolle spielt. Trut identifizierte ein Gen, das auch die Entwicklung von Haut, Haaren und deren Pigmenten steuert. Aussehen und Temperament hängen ab vom Timing der Entwicklung des Embryos und des jungen Welpen, das durch unterschiedliche Hormonspiegel beeinflußt wird. Diese Entwicklungsphasen, vermuten Forscher, könnten bei Hunden und Wölfen zeitversetzt ablaufen – nämlich so, dass erwachsene Hunde manche Verhaltensweisen ihr Leben lang bewahren, die Wölfe nur als Welpen zeigen. Das innere Timing ließe dann also den Hund in mancher Hinsicht immer ein Wolfsbaby bleiben.

    Zumindest in dieser Beschreibung ist von hellen Augen nicht die Rede; es ist auch fraglich, ob das von Lyudmila Trut bei Silberfüchsen identifizierte Gen dasselbe ist wie das, auf dem bei Europäern jenes Allel entstanden ist, das helle Augen hervorbringt (zumal bei Europäern die helle Augen-, Haar- und Hautfarbe laut Peter Frost durch drei verschiedene Gene bewirkt wird und die helle Haarfärbung bei Mammuts, Neandertalern und weißen Homo sapiens jeweils auf unterschiedliche Erbfaktoren zurückgeht).

    Antwort
  6. In GEO 07-2012 habe ich diesen Kurzartikel über das Auftreten einer wiederum anderen Mutation für blonde Haare bei den Salomonen-Insulanern gefunden:

    Schwarz und blond: In der Pazifik-Region sind helle Haare kein Europa-Import

    „Wir dachten zunächst, es müsse ein ‚Captain-Cook-Gen’ sein“, sagt Carlos Bustamante von der Stanford-Universität. Dass also etliche schwarze Menschen der Salomonen lediglich deshalb blonde Haare besäßen, weil sich das Erbgut ihrer Vorfahren mit europäischen Genen vermischt hätte.

    Doch eine Genanalyse ergab Überraschendes: Offenbar handelt es sich bei dem Merkmal um eine Mutation auf dem Gen tyrp1, die bei Menschen außerhalb der Pazifikregion nicht vorkommt. Zudem ist sie rezessiv: Nur wenn beide Eltern blond sind, wird auch das Kind blond.

    Vermutlich trat die Veränderung schon vor 10.000 Jahren ein. Und sie belegt im Übrigen, dass es in sonnenreichen Gegenden der Welt nicht automatisch besser ist, dunkle Haare zu haben.

    Zwar sind blonde Europäer besonders empfindlich gegen Sonnenlicht. Das aber liegt daran, dass auch ihre Haut wenig Pigmente besitzt. Bei den Menschen der Salomonen gilt das nicht: Ihre Haut ist – unabhängig von der Haarfarbe – mit Pigmenten gesättigt.

    Antwort
  7. Dieses Video sieht wie eine Visualisierung von Peter Frosts Essay aus:

    Antwort
  8. Ennrichs Besen

     /  Januar 23, 2019

    Wunderschön die Bilder,
    welche die große Vielfalt und den Reichtum an Varianten gerade bei markanten äußeren Merkmalen bei unseren weißen Völkern zeigen …

    Vor allem bei den Augen –
    kein Wunder, daß die anderen neidisch sind. Und ebenso wenig verwunderlich, daß Indivudualität und individuelle Züge bei denen deutlich geringer ausgeprägt sind.

    Und was die Augen betrifft,
    deren Vielfalt und Variantenreichtum in puncto Farbe, Schnitt und Intensität sogar so weit geht, daß bei uns in seltenen Fällen ein und dieselbe Person Augen von verschiedener Farbe haben kann – das eine blau und das andere braun zum Beispiel …

    Gibt’s wirklich;
    habe ich bislang jedenfalls zweimal fasziniert in echt zur Kenntnis nehmen dürfen, also mit eigenen Augen gesehen.

    Antwort
    • bertinia

       /  Januar 24, 2019

      Das Phänomen wird Iris-Heterochromie genannt. (Der Wikipedia-Artikel hält eine hanebüchene Auschwitz-Horrorstory dazu bereit)

      Manche Menschen ändern auch ihre Iris-Farbe in Abhängigkeit zur Sonneneinstrahlung u.ä.
      Ich habe z.B. immer blau-grüne Augen wenn ich sehr müde bin, druassen die Sonne scheint oder meine Augen blutunterlaufen sind und stahlgraue wenn es draussen sehr kalt ist.

      So gesehen gibt es keine vielfältigere Rasse als die Weissen. Manche Menschen haben ja auch Probleme Asiaten oder Neger auseinanderzuhalten („Die sehen alle gleich aus“), umgedreht habe ich davon noch nie gehört.

      Antwort

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