Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters

Von Trevor Lynch (Greg Johnson) übersetzt von Lucifex. Das Original Batman: The Dark Knight Returns erschien am 5. Mai 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters ist eine Animationsfilm-Adaption von Frank Millers Comicroman The Dark Knight Returns. 2012 und 2013 in zwei 76minütigen Teilen veröffentlicht, dann zu einer 148minütigen Ausgabe auf DVD und Blu-ray kombiniert, ist dies eine lahme, sklerotische, verstopfte Z-klassige Animation, die zu lähmender Länge ausgewalzt wurde und der völlig der visuelle Stil und die Dynamik des originalen Comicromans fehlt, der auf den gedruckten Seiten lebendiger ist als in dieser Adaption.

Warum dann eine Rezension davon? Der originale Comicroman erscheint ziemlich paradox. Die Charaktere von Batman und Polizeichef Gordon sind sehr rechts und liegen auf der F-Skala schon außerhalb des Diagramms. Aber dies wird ausgeglichen durch eine Anzahl von Merkmalen, die man nur als politisch korrekt beschreiben kann: antirassistisch, antisexistisch und anti-homophob. Was diese beiden Dimensionen miteinander verknüpft, ist Millers rechter Individualismus. Seine rechten Werte sind universale Prinzipien, denen jeder folgen kann, ungeachtet der Rasse, des Geschlechts etc., und es ist nur im Dienst dieser Werte zulässig, sich außerhalb des Gesetzes zu begeben. Obwohl der Film großteils vom Comicroman abweicht, hat er ebenfalls ein paar Ansätze, die seine rechten Dimensionen erhöhen.

Nach dem Tod von Jason Todd (dem zweiten Robin) hat Bruce Wayne sich im Alter von 45 von der Rolle des Batman zurückgezogen. Zehn Jahre später ist Gotham der Gnade der Mutantenbande ausgeliefert (die lächerlicherweise rein weiß und praktisch ausschließlich blond ist, wie praktisch alle anderen Verbrecher in Gotham). Polizeichef Gordon ist 70 und steht kurz vor der Pension. Der Joker befindet sich katatonisch im Irrenhaus von Arkham. Harvey Dent / Two-Face bekommt dank Bruce Wayne eine rekonstruktive chirurgische Behandlung. Dent wird als geistig gesund erklärt, aus Arkham entlassen und verschwindet sofort außer Sicht, um wieder zum Verbrechen zurückzukehren.

Gelangweilt in seinem Ruhestand und entsetzt von der Verbrechenswelle legt der 55jährige Bruce Wayne Cape und Maske an und kehrt zur Verbrechensbekämpfung zurück. Bei einem seiner Streifzüge rettet Batman das Teenagermädchen Carrie Kelley vor den Mutanten. Kelley kauft sich dann ein Robin-Kostüm und steigt in die Verbrechensbekämpfung ein, wodurch sie schließlich Batmans Vertrauen gewinnt. Kelleys Charakter ist ein offensichtliches Zugeständnis an den Feminismus, und mit ihrem kurzen Haar und burschikosen Verhalten auch eines an das Lesbentum.

Batman besiegt schließlich Two-Face und den Führer der Mutanten. Einige ehemalige Mitglieder der Mutantenbande benennen sich in Sons of Batman um und werden zu Vigilanten. Dies beunruhigt Präsident Reagan – der als sinistres, grünliches Frankensteinmonster dargestellt wird -, der Superman ersucht, einzuschreiten und Batman zu stoppen. Superman bedroht Bruce Wayne und sagt ihm, er solle wieder in den Ruhestand gehen, dann zischt er davon zu Corto Maltese, um die Sowjets zu bekämpfen. Polizeichef Gordon geht in Pension, und sein Ersatz Ellen Yindel (feministisch, lesbisch und sehr wahrscheinlich jüdisch) stellt einen Haftbefehl für Batman aus.

Währenddessen hat Batmans Rückkehr den Joker aus seinem katatonischen Zustand erweckt. Der Psychiater Bartholomew Wolper, der Harvey Dent zuvor gesundgeschrieben und öffentlich behauptet hat, daß Batman in Wirklichkeit schuldiger sei als die Verbrecher, die er bekämpft, setzt sich nun für den Joker ein und erklärt, daß er geheilt sei und wieder in die Gesellschaft integriert werden sollte. Wolper stellt der Welt den Joker in einer spätabendlichen Talkshow vor, aber es läuft nicht so wie geplant. Der Joker schneidet Wolpers Kehle live im Fernsehen durch, vergast dann das gesamte Publikum und entkommt.

Batman spürt den Joker in einem Vergnügungspark auf und schlägt ihn beinahe tot. Batman weiß, daß er jeden Mord, den der Joker seit seiner Entlassung begangen hatte, hätte verhindern können, wenn er nur die Stärke gehabt hätte, ihn Jahre zuvor zu töten. Aber sogar jetzt kann Batman sich nicht dazu überwinden, den Joker einfach hinzurichten. Stattdessen hat er vor, ihn dem System zu übergeben, das ihn gerade freigelassen hatte, sodaß er wieder töten konnte. Aber der Joker tut das Richtige aus dem falschen Grund. Aus schierer Bosheit bricht er sich selbst das Genick, wissend, daß Batman des Mordes an ihm beschuldigt werden wird. Batman kann jedoch knapp entkommen.

Der Corto-Maltese-Krieg eskaliert zu einem sowjetischen Nuklearangriff. Superman lenkt eine Atomrakete zu einem verlassenen Ort um, aber die Explosion verursacht einen elektromagnetischen Puls, der alle elektronischen Geräte lahmlegt und Amerika ins Chaos stürzt. Batman versammelt die Sons of Batman, um die Ordnung in Gotham wiederherzustellen, wodurch er es zum sichersten Ort der Nation macht. Reagan wird dadurch blamiert und befiehlt Superman, Batman zu stoppen.

Batman und Superman stellen sich einander dann zum Kampf. Batman wird durch einen mechanischen Exo-Anzug gestärkt, und Superman ist durch die Atomexplosion und einen Pfeil mit Kryptonitspitze geschwächt, was zu Batmans Sieg führt. (All dies ist in Zack Snyders Batman vs. Superman umgearbeitet.) Batman stirbt dann an einer Herzattacke, Alfred Pennyworth stirbt an einem Schlaganfall, Wayne Manor wird zerstört, und Batman wird als Bruce Wayne enthüllt. Im Epilog jedoch entdecken wir, daß Batman/Wanye seinen Tod vorgetäuscht hat und seinen Kreuzzug gegen das Verbrechen im Geheimen fortzusetzen plant.

Die Darstellungen von Wolper und dem Joker sind die politisch inkorrektesten Aspekte des Films und rücken ihn fast ins Alt-Right-Territorium. Wolper ist ein jüdischer Name, und er ist mit einer großen Nase und einer schwarzen Judenkrause gezeichnet. Im Film wird dieser Eindruck verdeutlicht, indem man ihm stimmlich als schmierigen, liberalen New Yorker Juden erscheinen läßt. Was den Joker betrifft, so klingt er nach einem höhnischen, zischenden, weibischen Homosexuellen.

Die wesentlichsten rechten Elemente im Film waren natürlich bereits im Comicroman vorhanden, aber sie auf der Leinwand zu sehen, hatte viel mehr Wirkung.

Erstens, als Jason Todds Tod erwähnt wird, erwartet man, daß Batman / Bruce Wayne die bourgeoise Annahme bekräftigen wird, daß nichts schlimmer ist als der gewaltsame Tod eines jungen Mannes. Aber Wayne lehnt diese Annahme von Grund auf ab und sagt, daß Jason „ein Soldat“ war. Waynes unausgesprochene Annahme ist, daß es für Soldaten angemessen ist, ihr Leben für eine Sache zu geben, weil es manche Werte gibt, die höher sind als die Erhaltung individuellen Lebens.

Zweitens, als der pensionierte Polizeichef Gordon auf seine Nachfolgerin Ellen Yindel trifft, argumentiert er in außergewöhnlicher Weise dafür, daß man sich aus Staatsgründen außerhalb des Gesetzes begibt, um ein höheres Wohl zu verfolgen. Er erzählt, daß der japanische Angriff auf Pearl Harbor die Amerikaner so schockte, daß sie bereit waren, in den Zweiten Weltkrieg einzutreten, und er erzählt, daß später enthüllt wurde, daß Roosevelt von dem kommenden Angriff wußte und nichts tat, um ihn zu stoppen, eben um die Vereinigten Staaten in den Krieg zu ziehen. Viele unschuldige Männer starben, aber Gordon glaubt eindeutig, daß Roosevelt das Richtige tat, auch wenn er nicht bereit ist, damit rauszurücken und es zu sagen. Stattdessen sagt er, daß er es nicht beurteilen könne, denn „Es war zu groß. Er war zu groß.“ Yindel erkennt erst später die Relevanz bezüglich Batmans, als sie ihre Verfolgungsjagd auf ihn aufgibt, weil „er zu groß ist.“

Natürlich wurde Roosevelts List, um die Vereinigten Staaten dazu zu bringen, in einem weiteren Weltkrieg für das Judentum zu bluten, zur Schablone für die Verschwörung, um die Vereinigten Staaten in den Krieg gegen Israels Feinde im Nahen Osten ziehen zu lassen. Dies, gepaart mit Millers politisch korrekten Ansichten zu Rasse und Geschlecht, gibt The Dark Knight Returns einen deutlich neokonservativen ideologischen Geschmack: eine Heirat aus liberaldemokratischen und globalistischen Werten mit Schmitt’schem politischem Realismus. Aber dies ist konsistent mit dem allgemeineren Superheldengenre, in dem nietzscheanische Supermänner, oder bloß gewöhnliche Supermänner, immer für die Förderung des egalitären Humanismus arbeiten.

Es ist Zeit, daß Batman die Last abwirft.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Von Krakau nach Krypton: Juden und Comics von Ted Sallis

Marvel Comics, Ethnizität und Rasse von Ted Sallis

Ostwind, Regen: Verrat in Pearl Harbor von Kevin Alfred Strom

Was wäre wenn…? WikiLeaks, 1941 von Srdja Trifkovic

*   *   *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare

  1. Ich habe zwar weder diesen Film noch irgendeinen anderen Batman-Film gesehen und kenne auch den oben behandelten Batman-Comic nicht, aber ich bin sehr skeptisch bezüglich der Einschätzung des Autors, daß darin irgendwelche für uns nützliche „rechten Werte“ ohne darin verborgene Angelhaken vermittelt werden. Man kann doch nicht realistischerweise annehmen, daß jüdisch kontrollierte Mainstream-Studios wie DC so etwas ohne Hintergedanken zulassen.

    Genauso wie in so ziemlich den meisten anderen Fällen, wo Counter-Currents-Autoren meinen, daß in diesem oder jenem Film irgendwelche rechten oder weiß-nationalistischen Botschaften von auf unserer Seite stehenden Mitwirkenden unter dem Radar der jüdischen Overlords zu uns durchgeflogen seien, halte ich das eher für ein weiteres Beispiel von „Hopium“ (siehe dazu den Tavernenaustausch ab diesem Kommentar von Luftpost). Denkt zum Beispiel an die Serie „24“ mit Kiefer Sutherland als Jack Bauer, die ich in Star Dreck IV: Hollywoods Helden analysiert habe: Aus linksliberaler Sicht ist das eine sehr „rechte“ Serie und wurde von Kritikern aus diesem Teil des politischen Spektrums deswegen auch verdammt. Und ich habe sie damals aus demselben Grund für etwas aus unserer Sicht „Richtiges“ gehalten, bis mir mit der Zeit immer klarer wurde, was uns da alles mit verabreicht wurde. Vergleicht zum Beispiel diesen Satz aus dem vorletzten Absatz des obigen Batman-Artikels:

    „…argumentiert er in außergewöhnlicher Weise dafür, daß man sich aus Staatsgründen außerhalb des Gesetzes begibt, um ein höheres Wohl zu verfolgen“

    mit dem, was ich in „Star Dreck IV: Hollywoods Helden“ im Abschnitt über „24“ geschrieben habe:

    Was mir auch erst im Nachhinein klargeworden ist, sind weitere Propagandabotschaften. Zum einen wurde die Dramaturgie immer so hingebogen, daß Jack Bauer, seine CTU-Kameraden und die politische Führung aufgrund äußersten Zeitdrucks und der vielen Menschenleben, um die es ging, zu ungesetzlichen und extremen Maßnahmen „gezwungen“ waren, für die man als teilweise in die Hintergründe eingeweihter Zuschauer und als Befürworter eines harten Vorgehens gegen Kriminalität (was ich immer noch bin) einfach Verständnis haben mußte. Damit sollte das Publikum an den Gedanken gewöhnt werden, daß das NWO-Regime sich um seine eigenen Gesetze nicht zu kümmern braucht oder diese verbiegen darf, wenn „extreme Umstände“ dies verlangen.

    Diese scheinbar „rechten“ Inhalte, wegen denen diverse Produktionen von Linksliberalen angefeindet werden und wegen denen wir zu glauben neigen, daß sie deswegen das „Richtige“ seien, sind bloß weitere Beispiele für das „Hüttenuhu“-Spiel, oder für die von Osimandia formulierte Einsicht, daß ein Prinzip der Matrix in der Schaffung zweier Pole besteht, die beide falsch sind. Im besten Fall, wenn solche rechten/konservativen/rasserealistischen Inhalte tatsächlich etwas Richtiges sind, haben sie denselben Zweck wie die Bestandteile eines Impfköders, die ihn für Füchse schmackhaft machen sollen. Oft bestehen aber solche „rechten“ Inhalte, über die Counter-Currents-Autoren sich begeistern, aus der Propagierung von Elitismus, Aristokratismus oder männlichem Alphapavian-Verhalten. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Filmrezension von Gregory Hood, wo er es als Zeichen einer gesunden „organic society“ empfand, daß ein Samurai zwei Kaufleute, die sich nicht schnell genug in Ehrfurcht vor ihm niederwarfen, mit dem Schwert niederhackte.

    Erwartet keine versteckten positiven Botschaften an uns von irgendwelchen Mainstream-Produktionen. Solche Erwartungen sind Hopium. Denkt an diese Warnung vor dem Trojanischen Pferd:

    „Timeo danaos et dona ferentes – Ich fürchte die Griechen, auch wenn sie Geschenke bringen.“

    Das muß man nur noch durch „Juden“ ersetzen.

    Antwort
    • Die einzigen Filme die man als Weisser seinen Kindern zeigen kann sind die von Mel Gibson 🙂

      Der Film „Die Passion“ wurde ja schon als antisemitisch (*) hingestellt bevor er überhaupt rauskam.

      Früher war ja „Made in Germany“ auch eher ein Zeichen zur Abschreckung. Dann war es irgendwann ein Gütesiegel.

      Für mich bedeutet antisemitisch :

      Pädagogisch wertvoll.

      Besonders die Trilogie von Prof. MacDonald ist sehr interessant. Natürlich auch „antisemitisch“ 😉

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: