Schußwaffen, Privatsphäre und durchsichtige Rucksäcke

Von C. B. Robertson, übersetzt von Lucifex. Das Original Guns, Privacy, & Clear Backpacks erschien am 30. März 2018 auf Counter-Currents Publishing.

David Hogg

Der Aktivismus des seltsam stark von den Medien präsentierten David Hogg, eines Schülers an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, Florida, hat genau das zur Folge gehabt, was er wollte: die Schule tritt in Aktion und wird von allen Schülern verlangen, durchsichtige Rucksäcke zu tragen, wenn der Frühling kommt.

Hogg jedoch begriff nicht, daß es das war, was er verlangte. Nun beklagen er und seine Mitschüler sich, daß die Rucksäcke ihr Recht auf Privatsphäre verletzen werden.

Hier stellt sich eine seltsame Frage: Warum auf Erden sollten wir ein „Recht“ auf Privatsphäre haben? Immerhin hat man nichts zu fürchten, wenn man nichts zu verbergen hat, richtig?

Während es eine nette Art ist, die Leute zu beruhigen, wenn man sagt, wir hätten nichts zu verbergen, sollten wir alle Dinge haben, die wir verbergen. Nichts zu verbergen zu haben, ist nur in einer Welt sinnvoll, in der wir jedem vertrauen können, und es gibt eine Menge Leute, denen wir nicht trauen sollten, vor allem der Regierung.

Information ist Macht, und je mehr Information jemand über euch hat, desto mehr Macht hat er über euch. Wenn ihr ein anonymes Mitglied der Dissidenten Rechten seid, und jemand weiß, wo ihr wohnt, und eure Telefonnummer hat, dann kann er euch erpressen oder diese Information an religiöse oder politische Radikale schicken und sie darüber informieren, daß ihr ein Feind seid. Wenn ihr zu Hause eine Sicherheitsanlage habt und jemand weiß, wo eure Kameras sind, kann er in euer Haus einbrechen, ohne identifiziert zu werden. Wir wahren Geheimnisse als Absicherung gegen nicht vertrauenswürdige Leute. Dies ist der Grund, warum wir Stalking – ein im Grunde räuberisches Verhalten – als Akt der Aggression behandeln.

Durchsichtige Rucksäcke vermitteln ein abstoßendes und unheimliches Gefühl, weil sie einen gegenüber der Aggression der Beobachtung öffnen. Sie entblößen eure Geheimnisse – oder deren Fehlen, was genauso schädlich sein kann. Wenn man einen gewöhnlichen Rucksack hat, muß ein Möchtegern-Räuber zumindest bedenken, daß ihr etwas darin verborgen haben könntet. Unsere Privatsphäre wegzunehmen, macht uns verwundbar, und wir haben recht, wenn wir Fremden keine unnötige Macht über uns anvertrauen.

Schußwaffen und Geheimnisse sind zwei Seiten derselben Münze. Sie sind beide Formen von Macht, und sie sind ein Schutz gegen Möchtegern-Räuber aller Art. Daß Schußwaffen auch von Räubern benutzt werden können, kann man auch von Geheimnissen sagen: Räuber halten allein schon ihre Natur geheim. Räuber sind vor allen anderen genau die Sorte, von der man erwarten würde, daß sie ruhig und sorgfältig vorschlagen, daß ihr vielleicht nichts zu fürchten habt, wenn ihr nichts zu verbergen habt…

Das Beste, worauf wir hoffen können, ist ein Gleichgewicht der Macht, das von räuberischem Verhalten abschreckt und zu Verhandlungen anspornt. Wir fordern von unserer Regierung genau deshalb „Transparenz“, weil ihr so viel Macht anvertraut worden ist, und genau wegen der Macht, die die Bürgerschaft über die Regierung hat – wie ein Damokles-AR-15 – kann man unserer Regierung vertrauen.

Ich bin sicher, daß die Aktivisten von „March for Our Lives“ es ehrlich meinen, wenn sie behaupten, den Zweiten Verfassungszusatz zu unterstützen, und daß sie echt bloß „vernünftige Schußwaffenkontrolle“ wollen, was immer das zufällig nach sich zieht (und nicht bereits im Gesetz steht). Aber sie sollten nicht überrascht sein, wenn die vernünftigen Vorschriften, die sie fordern, sich auch auf sie auswirken. Schüler machen immerhin einen großen Teil der Massenmordschützen aus. Sie stellen auch eine leichter zu kontrollierende demographische Gruppe dar als die Geisteskranken, die eine breite und vage definierte Gruppe sind.

Wo es um Staatsbürgerpflichten geht, könnten Highschool-Studenten doch die Gefährlicheren sein.

„Zu behaupten, daß einem nichts an Privatsphäre liegt, weil man nichts zu verbergen hat, ist nicht anders, als wenn man sagen würde, daß einem nichts an Redefreiheit liegt, weil man nichts zu sagen hat.

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Siehe auch:

Schußwaffen, Profiling und weiße Männer: Erklärung für die Besessenheit der Linken von Waffenkontrolle von Cooper Sterling

Nikolas Cruz von Tanstaafl

Massaker, Studien über Schusswaffenkontrolle und gesellschaftliche Veränderung von Enza Ferreri

Über Gewalt, Kontrolle und Freiheit von Dymphna

Juden und Schußwaffenkontrolle: Eine Reprise von Andrew Joyce

Die Rambos vom Beltway von Gregory Hood

Warum jeder Krieger eine Feuerwaffe besitzen sollte von Stephan H. Vestappen

Charlton Heston über Waffenbesitz und Political Correctness

Unruhestifter de luxe von Osimandia

Parkland-Überlebender zwingt Werbekunden zum Boykott von Fox News:

http://anonym.to/?https://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/parkland-überlebender-zwingt-werbekunden-zum-boykott-von-fox-news/ar-AAvjrEZ?ocid=spartandhp

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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