Familie

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Richard. Das Original On Family erschien am 7. März 2014 auf Counter-Currents Publishing, wo auch die ursprünglich auf „As der Schwerter“ erschienene deutsche Übersetzung nachveröffentlicht wurde.

Keine Familie. Heirat ohne Kinder, hier beworben vom jüdischen und feministischen Autoren Lauren Sandler

Ein Mythos unserer Zeit ist, dass die Familie westlicher Prägung immer noch existiert. Wir vermuten dies ungeachtet der zahlreichen Gegenbeispiele. Als verantwortlich hierfür können die psychologische Langlebigkeit überholter Erfahrungen sowie die Massenmedien gelten, die falsche Wahrnehmungen in unser Unterbewusstsein verpflanzen.

Da in unserem kollektiven Gedächtnis das Bild des Konzeptes Familie existiert, und, in manchen Fällen, auch in unserer eigenen Erinnerung das Bild von einer weißen Welt, nehmen wir fälschlicherweise an, dies sei auch in der Realität der Fall. Aber dem ist nicht so. Die Familie wurde ausgelöscht und zertrümmert. Sie wurde von feindlichen Eliten hart attackiert, die sie als eine böse, patriarchale und allgegenwärtige Institution dargestellt hatten, die zerstört werden müsse. Und tatsächlich wurde sie es auch.

„Heirat als eine Institution, die ökonomische Sicherheit und einen Bund fürs Leben verspricht, und die darauf abzielt, Nachwuchs aufzuziehen, scheint im allgemeinen Bewusstsein nicht mehr notwendig zu sein,“ so der niederländische Demograph Dirk van de Kaa.

Die Familie überlebt im Wesentlichen als Fiktion in einigen Werbespots im Fernsehen und als publikumswirksames Bild und rhetorischer Winkelzug schmieriger Politiker. Wie etwa, um ein Beispiel zu geben, das berühmte Foto von Mitt Romneys großer Familie, bevor – politisch korrekt – ein Negerkind adoptiert wurde.

Ja, es sind einige junge weiße Familien mit Kindern übrig. Aber im Wesentlichen sind dies „Zufallsfunde“ – sie sind zufällig weiß. Sie sind nicht bewusst weiß, nicht weiß im Grunde ihres Wesens, nicht weiß in ihrem Handeln und Tun. Noch sind sie es psychologisch: Ganz im Gegenteil, sie sind nicht-weiß, oft sogar anti-weiß.

Ihre wenigen Kinder wachsen ungesund auf. Sie spielen nicht und laufen nicht frei herum, wie normale Kinder es immer getan haben – wie etwa Tom Sawyer oder Penrod Schofield. Sie sind domestiziert und werden eingeschlossen. Sie besuchen Schulen, die Gefängnissen gleichen, mit wachhabenden Polizeibeamten, Überwachungskameras an jeder Ecke und abgeschlossenen Türen. Passanten benötigen eine Erlaubnis, um diese Orte zu betreten.

Die Schulen und die Massenmedien vergiften die Seele unserer Kinder mit rassistischer, anti-weißer und pro-„Minderheiten“ (in Wirklichkeit sind diese schon in der Mehrheit) Propaganda, mit kranken Ansichten zu Sexualität und Gender, sowie der staatlich geförderten Holocaust-Religion. Von frühster Kindheit an werden sie dazu erzogen, all jenes zu hassen, mit dem sie sich identifizieren könnten, und diejenigen zu bewundern und denjenigen zu vertrauen, die sie verachten und zurückweisen sollten. Diese Entwicklung ist nun schon seit einigen Generationen im Gange.

Die Kosten dafür, Kinder zu haben und aufzuziehen, sind äußerst hoch. Es kostet Geld, eine Familie zu unterhalten, und die Mutter sollte (idealerweise) zuhause bleiben. Den Haushalt zu schmeißen, kann man damit vergleichen, eine Firma zu leiten. Eine Frau, die eine solche Verantwortung und Bürde schultert, erfüllt eine essentielle und äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Die Rolle der Mutter und der Hausfrau sollte geehrt werden, nicht herabgewürdigt.

Wenn die Scheidungsrate bei etwa 50% liegt, wie es aktuell der Fall ist, dann werden auch die kümmerlichen Reste der Familie nur so lange intakt bleiben, wie die Münze nach einem Wurf in der Luft ist. Eine Scheidung verursacht bei Vielen schwere emotionale und finanzielle Schäden, inklusive Kindern – typischerweise nicht mehr als ein oder zwei davon, wenn überhaupt. Und natürlich schätzt die Gesellschaft alleinerziehende Mütter und dämonisiert Väter, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen.

Keine Familie. Wohlhabende Karriere-Frau, eine Tochter der Scheidung, die Verachtung für Männer zeigt, jetzt eine alleinerziehende Mutter

Drohende Gefahr lauert ebenso auch in der kranken und fremden Kultur, die immer mehr einsickert und alle Familien betrifft: Sie geht von einem allmächtigen und schießwütigen Staat aus, der darauf aus ist, seine Nase überall dorthin zu stecken, wo sie nicht hingehört, Ehegatten inhaftiert und Eltern ihre Kinder nimmt.

Bis vor kurzem ereignete sich Fortpflanzung vor allem innerhalb der Familie: „Historisch betrachtet spielte illegitime, [d.h. uneheliche] Fortpflanzung im Westen keine Rolle, und die überwältigende Mehrheit der Geburten ereignete sich im Kontext einer Ehe [zumindest bis in den letzten Jahrzenten].“ (Massimo Livi-Bacci: A Concise History of World Population, 4. Aufl., 2007, S. 240, n. 14. Hervorhebung hinzugefügt).

Die Familie war in erster Linie eine Verbindung zur Zeugung, Erziehung und Sozialisierung von Kindern – das heißt: Zur Sicherung, Erneuerung und Weiterentwicklung unseres genetischen und kulturellen Erbes. Um ein Konzept von Friedrich Hayek, einem Vertreter der Österreichischen Schule, zu bemühen: Die Familie westlicher Prägung war „ein Produkt menschlichen Handelns, aber nicht menschlicher Planung“, passend zu unserer Rasse. Aus diesem Grund hat sie sich entwickelt. Ihre Demontage hat dazu beigetragen, unsere Population an den Abgrund zu führen.

Wenn dies korrekt ist, dann liegt die Annahme nahe, dass der Familie etwas innewohnt, das für unser Gemeinwohl essentiell ist. Das lesbische Paar, das auf dem angehängten Bild zu sehen ist, besitzt, biologisch betrachtet, weiße Kinder – gemäß der Annahme, der Spender war kein Jude oder anderer Nicht-Europäer – durch künstliche Befruchtung und die Fruchtbarkeit erhöhende Medikamente; in anderen Worten: Sie haben nicht anderer Leute Kinder adoptiert. Aber die Tatsache, dass diese Form der Fortpflanzung sich außerhalb der Institution Familie ereignete, macht den reinen numerischen oder biologischen Effekt dieser Fortpflanzung zunichte. Der soziale, psychologische und ideologische Schaden, der daraus entsteht, solch eine Beziehung zu normalisieren, übertrifft den Wert der aus solchen Verbindungen resultierenden Kinder. Solche Kinder, aber auch Kinder im Allgemeinen und auch die Gesellschaft im Ganzen benötigen Familienstrukturen, um richtig zu funktionieren. Dies war der Fall durch die Jahrhunderte hindurch, als wir ein erfolgreiches Volk waren, und eben nicht eines, das dem Tod geweiht war.

Keine Familie. Lesbisches Paar mit fünf Kindern, gezeugt mithilfe von Samenspender(n?) und In-vitro-Fertilisation. Die Verwendung von fruchtbarkeitssteigernden Medikamenten führte zu zwei Zwillingspaaren [und ebenso die Tatsache, dass dabei 2-3 Eizellen, genauer Blastozysten, in die Gebärmutter eingesetzt werden, um die Chance einer Einnistung zu erhöhen; Anm. des Übersetzers]. „Ich hatte eine lesbische Hebamme, die uns erzählte, dass es hilfreich sei, nach der Besamung einen Orgasmus zu haben. Dies zu probieren war SO ÜBERHAUPT NICHT SEXY für uns. Es war so kalt und klinisch, wie es nur geht.“

Gleichermaßen kann die Hypothese aufgestellt werden, dass die Abneigung gegen die Polygamie der Mormonen im 19. Jahrhundert durch einen gesunden Instinkt angetrieben wurde: Es gibt Umgebungen, in denen Kinder weder gezeugt noch aufgezogen werden sollten, und die durch ihre bloße Existenz, seit Anbeginn ihrer Etablierung, das Überleben einer Gesellschaft bedrohen. Um zur Sache zu kommen: Es wird angenommen, dass das Mormonentum, um die schlichte Prosa der Statistiker zu bemühen, die Gesamtzahl seiner Nachkommen von mehreren Ehefrauen beschönigt („Polygamy hurt 19th century Mormon wives’ evolutionary fitness, scientists say,” Science Daily, February 23, 2011).

Ein Blick auf ein älteres Referenzwerk zeichnet ein vertrautes Bild der westlichen Familie. Die folgenden Zitate entstammen der New Columbia Encyclopedia (hrsg. Von William H. Harris and Judith S. Levey; New York: Columbia University Press, 1975):

Die Kernfamilie (Eltern mit ihren Kindern) „kommt in den meisten Gesellschaften als einzige vorhandene Form oder als eine Untereinheit in einem größeren System vor. Theorien der Anthropologie des 19. Jahrhunderts behaupten, dass eine primitive Stufe der Gruppenehe oder Promiskuität weitgehend diskreditiert sind.“ Da gab es zudem die erweiterte Familie: Große Verwandtschaftsnetzwerke, bestehend aus „zwei oder mehr Ehepaaren und deren Kindern, oder bestehend aus mehreren Generationen, die durch die männliche oder weibliche Linie verbunden waren.”

Die vorrangige Funktionen der Familie sind Fortpflanzung, ökonomische Sicherheit und Erziehung; es ist das unmittelbare Verwandtschaftsverhältnis, welches das Kleinkind zuerst die spezifische Kultur der eigenen Gruppe annehmen lässt. In vorindustrialisierten Gesellschaften sind die Verwandtschaftsbande stark; sie geben dem Individuum Orientierung und binden es einerseits an die Familie, in die es hineingeboren wurde (Bluts- d.h. genetische Verwandtschaft) und andererseits an diejenige, in die man einheiratet mitsamt den Familienangehörigen des Ehepartners (angeheiratete Verwandtschaft).

Keine Familie. Schwules Paar mit einem adoptierten blonden Jungen

Wenn wir den Blick von dieser älteren Quelle auf eine zeitgenössische richten, geschrieben von einer weißen Wissenschaftlerin an der Duke-Universität [in Durham, USA; Anm. vom Übersetzer]), werden wir mit einem gänzlich anderen Bild konfrontiert, einem, dass vor Sarkasmus nur so trieft: Unter dem Lemma „Familie“ finden wir in Microsofts Encarta Encyclopedia (2005) (vorher Funk and Wagnalls) ein Bild aus der TV-Serie „Father Knows Best“ (1954-1963), daneben die folgende höhnische Beschreibung:

„Während der 50er Jahre porträtierten verschiedene amerikanische Fernsehsendungen eine idealisierte Familie der Mittelschicht, bestehend aus einem weisen Vater, der für den Unterhalt der Familie aufkommt, einer herzlichen und attraktiven Ehefrau und sozial und beruflich erfolgreichen Kindern. Der amerikanische Schauspieler Robert Young, der Jim Anderson in „Father Knows Best“ darstellt, verkörpert die Rolle des allwissenden, moralisch überlegenen Ehemannes und Vaters. Auf diesem Bild ist Anderson zu sehen, wie er von seiner ihm liebenden Familie umgeben ist, die gespannt darauf wartet, dass er ihnen die Welt erklärt, symbolisiert durch die Zeitung, die er liest.“

Verschiedene Kulturwächter und Regierungen überrumpelten die westliche Familie vor langer Zeit, indem sie kulturumstürzlerische Einrichtungen und Verhaltensweisen installierten, die einem normalen und gesunden häuslichem Zusammenleben entgegenstanden. Äonen-alte Lebensmuster wie Hochzeit, Familie, das Großziehen von Kindern, die Weitergabe der eigenen Kultur und Sozialisierung wurden ersetzt durch Chaos. Im Laufe des späten 20. Jahrhunderts durchliefen die Institutionen Heirat und Familie krisenhafte Veränderungen. Heute sind nur noch dünne und fragile Verbindungen in diese Vergangenheit greifbar.

So genannte „moderne Familien“ (interrassische Familien, homosexuelle „Familien“, eheähnliche Gemeinschaften [d.h. uneheliche Partnerschaften; der Übersetzer], auf einander folgende Monogamie, Zweit-, Dritt- oder sogar Viertehen, das Aufgabeln von neuen „Freunden“ oder „Freundinnen“ im mittleren oder hohen Alter und andere „Beziehungen“ sind keine Familien. Vor allem sind es keine weißen Familien. Solche „Familien“ werden hochgejubelt, eben weil sie in den psychologischen, emotionalen, physischen und biologischen Funktionen einer richtigen Familie versagen.

Rassenmischung. Keine weiße Familie — beachten Sie jedoch die große Zahl der Mulatten-Kinder. Bei den demographischen Angaben und Volkszählungen der weißen Länder treiben solche Fälle die Gesamtfruchtbarkeitsrate und Volkszahl nach oben. Die Zahlen der Weißen sind dabei immer niedriger als die gemeldeten Angaben.

Könnte es nicht sein, dass die Familie – und allgemeiner, eine Nation bestehend aus Familien – wesentlich ist für rassisches Überleben, und dass sie notwendig ist, um zu verhindern, dass eine arische Gesellschaft sich zu einer fragmentierten und fremden Tyrannei entwickelt, die ein Volk unterdrückt, ausplündert und zerstört?

Für die Wiedergeburt der Familie

In der Vergangenheit war Tod die Hauptursache für die Auflösung einer Ehe, und nach einiger Zeit der Trauer mochten die überlebende Witwe oder der Witwer zum zweiten Mal heiraten. Der Begriff „Tod der Familie“ meint nach meinem Verständnis die Dekonstruktion derjenigen Langzeit-Beziehung und derjenigen stabilen Paar-Bindung, die früher universell galt: Der Bund fürs Leben: („Einander zu haben und zu halten, von diesem Tage an, in guten und in schlechten Zeiten, in Armut und Reichtum, in Krankheit und Gesundheit, zu Lieben und zu Ehren, bis dass der Tod uns scheidet“) ferner Kinder aus solchen Ehen, die wiederum heiraten – gewöhnlich in jungem Alter – , andere Weiße wie sie es selbst sind, in einer Gesellschaft, die Massenzuwanderung und Multikulturalismus ablehnt, und sich nur durch einen unbedeutenden Grad an Rassenmischung auszeichnet. Familien besitzen im Durchschnitt genügend Kinder, um die gesamte Volkszahl zu ersetzen und, falls notwendig wie im Fall des Schwarzen Todes [der Pest] oder auch in der aktuellen Situation, sich auszudehnen.

Die Wiedergeburt der Familie ist richtungsweisend, ein Ziel, für das zu kämpfen lohnt. Es wird nicht in seiner Gänze erreicht werden. Fehlschläge – zahlreiche Rückschläge und Fiaskos – sind unvermeidlich. Wir müssen lernen, vorwärts zu kommen, während wir gleichzeitig einem System unterworfen sind, das eine auf Dauer angelegte Ehe und Familie nahezu unmöglich aufrecht zu erhalten macht. Vor allen Dingen bringt die Familie, wie ihre zeitgenössischen Alternativen, Stress und Strapazen mit sich. Es ist kein Utopia. Nichts ist Utopia, es gibt kein Utopia, und es wird kein Utopia geben. Eine Utopie, gleich welcher Art, ist das falsche Ziel.

Aber danach zu streben, die weiße Familie zu etablieren, wie zahlreiche andere Unternehmungen oder Haltungen – unerschütterlichen Widerstand gegen Totalitarismus, jüdische Macht und den Völkermord an der weißen Rasse; soweit möglich, dem uns feindlich gesinnten Staat und seiner dominanten Kultur die Unterstützung zu versagen, alle Bindungen an ihn zu kappen, aufzuhören, sich mit ihm zu identifizieren; die Einrichtung von kleinen Vorreiterprojekten in Europa, Pioneer Little Europes, (diese Netzseite ist in einem grausamen Englisch verfasst und wirkt verbuggt, aber vermittelt die Idee in ihren Grundzügen); in den pazifischen Nordwesten zu ziehen, Homeschooling – dies alles ist hier und heute möglich. (Ironischerweise könnte der beste Weg vorwärts neben den bestehenden Ehegesetzen liegen, die doch von Staaten geschrieben wurden, die der Familie und der weißen Rasse feindlich gesinnt sind. Es ist der Inhalt, nicht die Form, die zählt.)

Die rein sexuellen Beziehungen der Post-1960er wie auch Junggesellentum und die Ehelosigkeit unter Frauen, sowohl mit als auch ohne Kinder, erhalten offensichtlich nicht die bestehende Volkszahl der weißen Völker oder dehnen sie aus, erhalten nicht unsere Kultur, oder befördern Eigengruppen-Kohäsion (Gemeinschaftsgefühl). Die Auflösung der Familie war der Schlüssel zur dauerhaften Etablierung von Fortpflanzungsraten, die unter dem bestandserhaltenden Niveau liegen. Die gegen die Familie gerichtete Ideologie und die herrschende Ordnung haben die Mittel für ihre Auflösung geliefert.

Nachdem wir von einer Flutwelle von feindlichen Attacken getroffen wurden, die augenblicklich unsere sozialen Institutionen und Werte an verschiedenen Fronten zugleich unterhöhlt hat, erscheint es sinnvoll, zu dem zurückzukehren, was in der Vergangenheit funktioniert hat. Intellektuellen Rationalismus, der nicht auf Erfahrung beruht, sollten wir ablehnen.

Was wir am dringendsten benötigen, neben der Überwindung der totalitären jüdischen Herrschaft und der des Staates, ist es, eine Fortpflanzungsrate zu erlangen, die hoch genug ist, unser Volk zu erhalten und wachsen zu lassen. Es ist eine weise Annahme, dass eine Jahrtausende alte Institution wie die Familie eine notwendige Vorbedingung für eine erfolgreiche Fortpflanzung und Sozialisierung ist.

Ein furchtbarer Gedanke: „Dies alles aufgeben? – [alle kunterbunten „Familien“modelle; der Übersetzer]?“ Aber manchmal ist ein Arzt der Überbringer schlechter Neuigkeiten: „Wenn Du leben willst, musst Du auf Deine Beine verzichten.“

Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Model Familie funktioniert. Die neuen Modelle des Zusammenlebens, die die Familie ersetzen sollen und uns von unseren Rassefeinden und ideologischen Widersachern aufgezwungen wurde, tun dies allerdings nicht. Dadurch, dass sie unser Sexualverhalten, Ehe und Familie angegriffen, zerrüttet und auf den Kopf gestellt haben, waren die Juden und die Linke erfolgreich darin, Geburten innerhalb der europäischen Völker zu verhindern.

Wir sollten uns in der gegenwärtigen Situation so verhalten wie bei einem Computercrash: Das System auf der letzten funktionierenden Konfiguration wiederherstellen – auf den Punkt, an dem die Dinge noch gut funktionierten. Im Bereich der Sexualität und Fortpflanzung, bedeutet dies die Wiedergeburt der Familie.

Aus dem Kommentarbereich auf Counter-Currents:

Hawk:
„Keine Familie: Lesbisches Paar / Schwules Paar.“
Doch, sie sind eine Familie, und auch sie erweisen ihrem Volk einen Dienst. Ob sie es verstehen oder nicht.

Greg Johnson:
Ich stimme Dir zu. Meiner Meinung nach handelt es sich um sub-optimale Familien, vielleicht ein bisschen besser als Alleinerziehende, aber dennoch sub-optimal, wenn wir bedenken, dass eine normale psychologische Entwicklung eine enge Verbindung zu Eltern beiderlei Geschlechts benötigt. Ich denke, der Hauptgedanke von Hamiltons Essay ist der, dass wir den Sinn und Zweck der Familie aus den Augen verloren haben, und ebenso die ideale Familie für diesen Sinn und Zweck, zum Teil, weil unsere exklusiven und autoritären Werte und Normen auf sub-optimalere Formen der Familie übergegangen sind.

[Im Jahr 2013 hatten 50% der deutschen und ausländischen(!) Familien in Deutschland zwei, 40% ein und nur 10% drei oder mehr Kinder; Anm. des Übersetzers]

* * *

Siehe auch:

The Ideology of Contraception von Andrew Hamilton

Der Weg der Familie von F. Roger Devlin

Vielmännerei im Wechsel – und wer sie durchsetzt, Teil 1 und Teil 2 von F. Roger Devlin

Zurück nach Afrika: Sexueller Atavismus im modernen Westen von F. Roger Devlin

Jüdischer Linksaktivismus bei Kinderbüchern von Andrew Joyce

Echte Kindesmißhandlung von Kevin Alfred Strom

Jung, männlich und Single von Peter Frost

Rassenstolz ist Selbstachtung von Buttercup Dew

Über die Sterblichkeit von Jaroslaw Ostrogniew, mit einem Vor- und Nachwort von Dunkler Phönix

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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5 Kommentare

  1. Hat dies auf My Blog rebloggt.

    Antwort
  2. Im aktuellen Juliheft 2018 von „bild der wissenschaft“ ist unter dem Titel „Furchtbar unfruchtbar“ ein interessanter Artikel von Susanne Donner erschienen (ab. S. 74), wegen dem ich allen am Themenbereich der heutigen Unfruchtbarkeitsproblematik und deren Vermeidungsmöglichkeiten Interessierten den Kauf des Heftes empfehle, solange es noch erhältlich ist. Nachfolgend gebe ich ihn gekürzt wieder (als Blockquote; meine eigenen Anmerkungen stehen dazwischen):

    Wunschtraum Kind

    Immer mehr Menschen bleiben in Deutschland kinderlos. Die Zahl der Ehepaare ohne Sprösslinge ist von 1990 bis 2012 stark angewachsen auf 10 Millionen. Jede und jeder Vierte im Alter von 20 bis 50 ist mittlerweile ungewollt ohne Nachwuchs, erbrachte eine aktuelle Erhebung des Bundesfamilienministeriums.

    Ungewollt bedeutet, dass es meistens mit einer Schwangerschaft nicht geklappt hat oder auch, dass nicht der passende Partner gefunden wurde. Wie viele Paare infertil sind, darüber haben Mediziner nur Schätzungen angestellt. Systematisch erhoben wird die Reproduktionsunfähigkeit der Bevölkerung nicht. Die Angaben schwanken zwischen jedem achten und jedem fünften Paar. Die 134 Kinderwunschzentren florieren jedenfalls.

    Der dänische Endokrinologe Niels Skakkebaek war der Erste, der vor einer verheerenden Fruchtbarkeitskrise warnte. 1992 veröffentlichte er im angesehenen British Medical Journal, dass die Spermienzahl sich von 113 Millionen auf 66 Millionen je Milliliter Sperma halbiert habe. Ein Fünftel der jungen Dänen hätte so wenig gesunde Keimzellen, dass sie als unfruchtbar gelten. Doch er hatte historische Zählungen mit neueren Erfassungen verglichen, die nach unterschiedlichen Standards erfolgten. Viele warfen ihm Panikmache vor. Besonders in Deutschland taten Andrologen, also Ärzte der Männerheilkunde, seine These als Hysterie ab.

    Die Spermienqualität nimmt ab

    Inzwischen hat der betagte Pionier den Streit für sich entschieden: „Man muss das nicht Spermienkrise nennen. Die Spermienqualität hat jedenfalls abgenommen“, sagt der Reproduktionsmediziner Stefan Schlatt vom Universitätsklinikum Münster. Sein Vorgänger war einer der schärfsten Kritiker von Skakkebaek. In Münster werden seit 2016 Ringversuche koordiniert, um die Qualität der Spermiogramme in ganz Deutschland zu gewährleisten. Man kann sagen, die Forscher hier haben einen guten Überblick über die männliche Fruchtbarkeit.

    Man kann auch sagen, die Forscher in Münster beugen sich den erdrückenden Indizien. Schon 2004 gab die einzige Untersuchung zur Spermienqualität in Deutschland zu denken: 791 Männer aus Hamburg und Leipzig spendeten ihr Ejakulat. Im Schnitt zählten die Experten 42 Millionen Spermien pro Milliliter. Unterhalb von 39 Millionen kann es mit dem Nachwuchs mühsam werden. Die Andrologin Andrea Salzbrunn vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die an der Studie beteiligt war, urteilt: „Ein großer Teil der jungen deutschen Männer scheint eine beeinträchtigte Samenqualität zu haben.“

    Neuere Analysen des Spermienspezialisten Pallav Sengupta vom britischen Lincoln University College zeichnen auch global ein verheerendes Bild: Die Spermienzahl der Männer in Europa sei in den letzten 50 Jahren um 32,5 Prozent eingebrochen, in Afrika sogar um 76,2 Prozent. Auch in Asien und Nordamerika hat der Forscher den Rückgang dokumentiert. Im Schnitt hat sich die Zahl der Keimzellen halbiert. Und 2017 errechnete der Mediziner Hagal Levine von der Hebräischen Universität Jerusalem einen Rückgang der Spermienzahl von 52 Prozent. Andere Experten würdigten die Studie als beste Neuberechnung, die es derzeit gibt.

    Zu viel Sex als Ursache?

    Obwohl Skakkebaek Recht hat, streiten die Forscher immer noch – nun aber über die Frage, warum weniger Spermien im Ejakulat schwimmen und ob das etwas macht. Schlatt vertritt eine unter hiesigen Reproduktionsmedizinern verbreitete Sicht: „Der Rückgang macht nichts, weil immer noch genug Samenzellen für die Befruchtung der Eizelle übrig sind.“ Der Schwund könnte in seinen Augen sogar ganz profane Ursachen haben: „Der limitierende Faktor für die Spermienzahl ist die Zeit, weil der Hoden die Samenzellen erst produzieren muss. Männer haben aber heute viel häufiger Ergüsse als vor 50 Jahren“, glaubt er. Die Masturbation war damals verpönt. Und Sexualpartner außerhalb der Ehe waren viel schwieriger zu finden. Sprich: Es gab weniger Gelegenheit zur sexuellen Befriedigung. Belege dafür fehlen allerdings – auch, weil das Sexualverhalten noch schwieriger zu erfassen ist als die Zahl der Spermien.

    Daß die verminderte Spermienzahl in diesem Ausmaß allein sich vielleicht noch nicht allzu stark auf die Befruchtungswahrscheinlichkeit auswirkt, erscheint mir auch plausibel. J. Philippe Rushton schreibt zum Beispiel in Rasse, Evolution und Verhalten ab Seite 43, daß das durchschnittliche Hodengewicht von Asiaten bei 9 Gramm liegt und jenes von Europäern bei 21 Gramm, was laut einem Artikel von 1989 in der führenden britischen Wissenschaftszeitung „Nature“ bedeuten könnte, daß Weiße täglich zweimal so viele Spermien produzieren als Ostasiaten. Und da Ostasiaten sich zumindest früher immer prächtig vermehrten, dürfte auch der Begattungserfolg von Europäern nicht allzu sehr schwinden, wenn ihre Spermienzahl sich halbiert.

    Weiter im bdw-Artikel:

    Schlatt erklärt die wachsende Zahl kinderloser Paare anders: „Das Alter der Frau, das Alter der Frau und noch einmal das Alter der Frau.“ Jan Krüssel, Leiter des Kinderwunschzentrums der Universitätsklinik Düsseldorf, stimmt ihm zu. Dass beide die Fortpflanzungskrise so analysieren, hat mit ihrem Berufsalltag zu tun. Beide sind Reproduktionsmediziner und behandeln jeden Tag ungewollt kinderlose Paare. Sie sind oft älter als 35.

    Über die vergangenen Jahrzehnte hat sich der Zeitpunkt für das erste Kind bei Männern und Frauen in spätere Lebensjahre verschoben. 2015 waren die Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes 29,6 Jahre alt, die – verheirateten – Männer 35,5 Jahre. Der Trend zu älteren Erstgebärenden ist unstrittig; die zugrundeliegenden Ursachen sind vielschichtig. Partnerschaften bestehen nur kurze Zeit oder einer der Partner lehnt Nachwuchs ab. Berufliche Verwirklichung hat zunächst Vorrang vor der Familienplanung. Die verlässliche Verhütung macht es überhaupt erst möglich, eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.

    Ab Mitte 40 wird’s kritisch

    Jenseits der 30 aber nimmt vor allem bei der Frau, aber auch beim Mann die Fruchtbarkeit ab. Statistisch gesehen müssen sie länger auf ein Baby warten. Obwohl die Wechseljahre im Mittel erst mit 51 Jahren einsetzen, können die meisten Frauen schon mit Mitte 40 auf natürlichem Weg kein Kind mehr bekommen. Schuld ist die Biologie der weiblichen Fruchtbarkeit: Während der Mann seine Samenzellen immer frisch produziert, liegen die Keimzellen des weiblichen Fötus seit der neunten Schwangerschaftswoche in den Eierstöcken. „Sie sehen bei einer 38jährigen noch genauso knackig aus wie bei einer 25jährigen. Aber je älter eine Frau wird, desto mehr genetische Schäden sammeln sich statistisch gesehen darin an“, erklärt Krüssel. Dass Promifrauen wie Caroline Beil mit 50 Mutter werden, liegt an den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin. Befragungen zeigen jedoch, dass die wenigsten ahnen, dass die Natur so spätes Mutterglück selten vorsieht. Jede vierte Frau über 40 zweifelt nicht an ihrer Fruchtbarkeit.

    Aber ist das Alter der einzige Grund, weshalb immer mehr Menschen hierzulande ungewollt kinderlos bleiben? „Alles andere ist vernachlässigbar“, glaubt Krüssel. Experten aus anderen Fachgebieten widersprechen allerdings, etwa Josef Köhrle, Direktor des Instituts für Experimentelle Endokrinologie und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie. „Das Alter alleine ist es nicht, sonst hätten wir nicht so viele junge Paare, die keine Kinder bekommen.“

    In der Tat: Das mittlere Alter der Frauen in den Kinderwunschkliniken lag 2014 bei 35 Jahren. Die Fruchtbarkeit ist da statistisch betrachtet leicht herabgesetzt, aber eben nicht versiegt. Und: Es gibt auch die 25- bis 30jährigen Klientinnen mit unerfülltem Kinderwunsch, über die wenig gesprochen wird.

    Wie wichtig ein nicht zu fortgeschrittenes Alter der Frau ist und wie verbreitet diesbezüglich falsche Illusionen unter Frauen sind, zeigt auch dieser Auszug aus dem vorvorletzten Absatz in F. Roger Devlins Artikel Die weibliche sexuelle Konterrevolution und ihre Grenzen, Teil 2 auf: „Frauen befinden sich aus gutem Grund in ihren frühen Zwanzigern am Höhepunkt ihrer sexuellen Attraktivität für Männer: dies ist auch der Höhepunkt ihrer Fruchtbarkeit, die um das Alter von 26 einen steilen, irreversiblen Niedergang beginnt. […] Vor einigen Jahren entdeckte eine Umfrage, daß 89 Prozent der jüngeren, sehr erfolgreichen Frauen glauben, daß sie die Schwangerschaft sicher bis in ihre Vierziger aufschieben können. Im Jahr 2002 versuchte die Amerikanische Gesellschaft für Fortpflanzungsmedizin, solche Fehlvorstellungen mit einer Anzeigenkampagne des öffentlichen Dienstes richtigzustellen; das Projekt wurde wegen Opposition feministischer Gruppen aufgegeben.“

    Noch etwas ist im Zusammenhang mit dem Alter der Frau zu bedenken: Heute kommen Jugendliche wegen der besseren Ernährung und sonstigen Umstände um mehrere Jahre früher in die Pubertät als in der Vergangenheit. Bei Mädchen bedeutet das, daß ihr Eizellenvorrat um diese Jahre früher erschöpft ist, und wenn sie mit dem Mutterwerden bis in ihre mittleren Jahre warten, kann es deshalb bis dahin zu spät sein.

    Nächster Abschnitt aus dem bdw-Artikel:

    Schuld war die Desinfektion

    Ein denkwürdiges Erlebnis hat Werner Hoppenstedt, Biologe im Gynäkologikum, davon abgebracht, die Fruchtbarkeitsprobleme nur mit dem Alter zu erklären. Ein Schweinezüchter wünschte sich seit Längerem Kinder. Er brachte über Monate sein Ejakulat zur Untersuchung. Hoppenstedt bedauerte ihn, denn er fand darin kaum lebende Samenzellen. Monat für Monat war das so. Der Landwirt erzählte beiläufig dass er seinen Stall mit Desinfektionsmitteln reinige – Vorschrift für Viehzüchter in Deutschland. „Dann haben wir ihm geraten: Lassen Sie das einfach mal“, erzählt Hoppenstedt. Sechs Wochen später kam er wieder und die Beweglichkeit der Spermien war völlig normal. Das werde ich nie vergessen.“

    Viele Substanzen beeinflussen das Hormonsystem des Menschen. Das ist in der Natur von immenser Bedeutung. So kann das Reproduktionssystem ansprechen, wenn wir einen Geschlechtspartner anziehend finden. Dahinter stehen etwa Geruchsstoffe, die an die Hormonrezeptoren in den Zellen binden oder diese blockieren. Aber auch Fremdstoffe können das sensitive System verschieben. Inhaltsstoffe der Sojabohne haben beispielsweise eine östrogenähnliche Wirkung.

    Viele Medikamente und Chemikalien beeinflussen ebenfalls die Fortpflanzung. Krebskranke können oft vorübergehend oder sogar zeitlebens keine Kinder mehr bekommen, weil die meisten Chemotherapeutika die Keimzellen derart schädigen. Auch einzelne Antirheumatika und Entzündungshemmer sind dazu im Stande. „Die Vielzahl von Stoffen, denen wir ausgesetzt sind, beschert uns Probleme bei der Reproduktion“, ist Köhrle überzeugt.

    Vorsicht bei Schmerzmitteln!

    Klar ist eines: Die Zahl ungewohnt kinderloser Paare steigt. Die Gründe sind vielfältig. Alarmierend ist, dass alltägliche Schmerzmittel im Verdacht stehen, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. Als sich US-Forscher 2011 das Profil von 540 Männer anschauten, die Probleme hatten, Nachwuchs zu zeugen, fiel ihnen auf, dass Psychopharmaka die Spermien unbeweglicher machten. Sogar die rezeptfreien Massenschmerzmittel Ibuprofen und Paracetamol stehen neuerdings im Verdacht, in die Fortpflanzung einzugreifen. „Wenn das stimmt, was ich befürchte“, sagt Köhrle, „haben wir wirklich ein Problem.“

    Alles begann 2015. Damals wandte sich der Endokrinologe Rod Mitchell von der schottischen Universität Edinburgh mit einer Warnung an die Fachwelt. Er hatte das Hodengewebe aus abgetriebenen Föten isoliert und in Mäuse eingepflanzt. Als er diese Tiere eine Woche mit dem Schmerzmittel Paracetamol behandelte, brach die Testosteronmenge im verpflanzten Gewebe ein. „Die Ergebnisse mahnen zu Vorsicht beim Umgang mit Paracetamol“, appellierte Mitchell. Kopenhagener Forscher bestätigten die Wirkung bei trächtigen Mäusen.

    Séverine Mazaud-Guittot vom Forschungsinstitut Inserm in Rennes wiederholte die Experimente quasi für die Frau, allerdings mit dem Alternativmedikament Ibuprofen. Sie entnahm die Eierstöcke aus abgetriebenen Föten und setzte das Gewebe im Labor Ibuprofen aus. Nach einer Woche war die Zahl der Eizellen auf die Hälfte geschrumpft verglichen mit der Kontrollprobe. „Ein drastischer Verlust“, schreibt Mazaud-Guittot im Journal Human Reproduction. Sie hatte bewiesen, dass die Arznei ungehindert aus dem Blut der Mutter in das Nabelschnurblut übertritt. Auch Paracetamol wirkt sich auf die Fruchtbarkeit der Frau ungünstig aus. Mäuse und Ratten kommen mit deutlich weniger Eizellen auf die Welt, wenn ihre Mütter damit behandelt wurden.

    Wirkung auf die Ungeborenen

    Paracetamol und Ibuprofen könnten, in der Frühschwangerschaft eingenommen, die spätere Fruchtbarkeit der Kinder massiv beeinträchtigen, warnen Experten. Die Arzneien würden die Eizellreserve eines Mädchens schon vor der Geburt verringern, die Fruchtbarkeit herabsetzen und könnten vorzeitige Wechseljahre begünstigen.

    Doch viele Schwangere, über 30 Prozent, nehmen diese Schmerzmittel. Macht das ihre Kinder subfertil? „Wenn meine Partnerin heute schwanger wäre, wäre ich dagegen, dass sie ein Schmerzmittel schluckt“, sagt Köhrle. „Sonst könnte unser Kind vielleicht mit verminderter Fruchtbarkeit geboren werden.“

    […]

    Wie stark der Effekt von Fremdstoffen sein kann, blitzt in epidemiologischen Studien auf. Die Medizinerin Elena Ronda von der Universität Alicante verglich die Menstruationszyklen von 310 Friseurinnen mit jenen von Büroangestellten und Verkäuferinnen. Sie erkundigte sich auch nach Schwierigkeiten, trotz Geschlechtsverkehr schwanger zu werden. Ihr fiel auf, dass die Friseurinnen häufiger gestörte Zyklen hatten und jede Zwanzigste seit mehr als einem Jahr auf ein Baby wartete. Mutmaßlich könnte vor allem Haarfärbemittel, die aggressive Chemikalien enthalten, ungünstig wirken. Dass sie über die Haut in den Körper übergehen, ist jedenfalls erwiesen. Und viele Friseurinnen schützen sich nicht durchgängig mit Handschuhen. In Tansania und auf Sansibar schätzen Frauen übrigens die rotfärbende Hennapflanze als natürliches Mittel zum Abbruch einer Schwangerschaft.

    Hormonell wirkende Chemikalien

    Die Weltgesundheitsorganisation hat 800 Chemikalien aufgelistet, die hormonell wirken. „Die Belastung des Menschen mit solchen Fremdstoffen hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen, schlicht weil sich die Chemikalienproduktion vervielfacht hat und immer noch stark wächst“, sagt der Chemiker Wolfgang Schäfer von der Universitätsklinik Freiburg.

    Nur von wenigen „schwarzen Schafen“ ist bekannt, dass sie Hormongifte sind. Bisphenol A, eine Massenchemikalie für die Kunststoffproduktion, ist der berühmteste Kandidat. Es wirkt ähnlich wie Östrogene und somit verweiblichend. Bisphenol A verminderte erwiesenermaßen die Spermienqualität von chinesischen Arbeitern, die dem Stoff in überdurchschnittlich hohen Mengen ausgesetzt waren.

    Empfängnisverhütende Stoffe

    Doch nur auf verweiblichende Effekte zu schauen, greift viel zu kurz, mahnt Schäfer. Er gab Bisphenol A zu Zellen der Gebärmutterschleimhaut und sah: Die Chemikalie blockiert den Progesteronrezeptor und unterbindet so eine Schwangerschaft. „Sie wirkt empfängnisverhütend“, sagt er. Bisphenol A kann also dazu beitragen, dass eine Frau kein Kind bekommt. „Dass Chemikalien die Fortpflanzung direkt beeinträchtigen, wird bisher zu wenig beachtet. Dabei sind diese Effekte auf die Empfängnis besonders bedeutsam. Für eine Schwangerschaft ist die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter der kritischste Schritt.“

    Bisphenol A ist bei Weitem nicht die einzige Chemikalie, die so wirkt. Die UV-Filter Octylmethoxycinnamat und Methylbenzylidencampher aus Sonnenschutzmitteln stören ebenfalls die Empfängnis. Nonylphenol, eine Massenchemikalie in Putzmitteln, reiht sich in die chemischen Schwangerschaftshemmer ein. Zwar ist der Effekt um den Faktor 10.000 schwächer als die Wirkung der körpereigenen Geschlechtshormone, aber er ist da, betont Schäfer.

    Gefährliche Plastikflaschen

    Sein Fazit: „Bei dem unüberschaubaren Substanzgemisch an Chemikalien, Medikamenten und Naturstoffen, das auf uns einwirkt, ist es schier unmöglich zu sagen, welchen Anteil Chemikalien an hormonellen Störungen haben. Sie haben aber das Potenzial, unsere Fruchtbarkeit zu manipulieren, tendenziell zu verweiblichen – und auch die Empfängnis zu verhindern.“ In diese Richtung deuten auch Studien des Biologen Martin Wagner an der Universität Frankfurt. Er untersucht die hormonelle Gesamtwirkung von Lebensmitteln abhängig von ihrer Verpackung. Mineralwasser in Plastikflaschen wirkt verweiblichend, machte er 2009 öffentlich. Chemikalien aus dem Plastik der Flasche seien dafür verantwortlich.

    „An der Wirkung von Fremdstoffen auf die Fruchtbarkeit muss etwas dran sein“, sagt Schlatt: „Skakkebaek könnte vielleicht auch da recht haben: Die Weichen der Fruchtbarkeit können schon im Mutterleib gestellt werden.“ Obwohl Schlatt vor allem das höhere Alter der Frauen mit Kinderwunsch für die Kinderlosigkeit verantwortlich macht, hält er einen Beitrag von Fremdstoffen für wahrscheinlich. Anlass sind die jüngsten Experimente mit Paracetamol

    Kein Geld für Forschungen

    Was der Fruchtbarkeit zusetzt, wird sich in den kommenden Jahren allerdings nicht klären lassen. Schäfer schrieb unzählige Anträge, um seine Forschungen zur Wirkung von Chemikalien auf die Empfängnis fortzusetzen. Geld bekam er nach 2005 nicht mehr. Und auch Köhrle, führend auf dem Gebiet der Endokrinologie in Deutschland, hätte gern die Wirkung von Fremdstoffen genauer untersucht. „Ich bekam in den letzten 30 Jahren selten Forschungsmittel der EU oder der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Wir haben die Forschung oft nur als Hobby nebenbei machen können.“

    Es ist grotesk: So sehr es uns alle angeht, ob wir zusehends subfertil werden, so wenig wird dazu geforscht. „Das große Geld verdienen die Kinderwunschzentren“, sagt Köhrle. Sprich: Es gibt sogar einen wirtschaftlichen Anreiz für einen Niedergang der Fruchtbarkeit.

    Bis heute lässt sich nicht klar aufschlüsseln, weshalb die Zahl ungewollt kinderloser Paare in Deutschland steigt. Gewiss spielen brüchige Partnerschaften und ein höherer Stellenwert der Karriere von Frau und Mann eine Rolle. Auch das viel bemühte höhere Alter der Paare beim Kinderwunsch macht Fortpflanzung unwahrscheinlicher. Aber das ist nicht alles: Chemikalien und Medikamente wirken darauf ein. Nur, ihr Beitrag ist aktuell nicht zu ermessen.

    Chlamydien und Übergewicht

    Dabei ist über einen weiteren potenziellen Widersacher der Fruchtbarkeit noch gar nicht gesprochen: Geschlechtskrankheiten. Sie nehmen seit Jahren in Deutschland zu. Chlamydien etwa können Frauen unfruchtbar machen. Auch starkes Übergewicht brachten Forscher in verschiedenen Studien mit Fortpflanzungsschwierigkeiten in Zusammenhang. Bei sehr hohem Body-Mass-Index schwinden die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung. Wenig Bewegung, Rauchen, zu warme Kleidung und Laptops auf dem Schoß des Mannes stehen ebenfalls im Verdacht, für die Spermien ungünstig zu sein.

    Werner Hoppenstedt öffnet einen Brutschrank, der auf 37 Grad Celsius eingestellt ist. In einer fünf Zentimeter großen Glasschale schwappt eine glasklare Flüssigkeit. Den Embryo darin sieht man nicht. „Der ist gewachsen“, sagt der Biologe und nimmt die Glasschale vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger. Bedächtig schiebt er sie unter ein Spezialmikroskop. Wir sehen einen Zweizeller, eine befruchtete Eizelle, die zu wachsen beginnt. „Das ist der einzige Embryo von einer 43-jährigen, der angegangen ist. Ist halt auch nicht mehr die Jüngste“, murmelt Hoppenstedt, während er das Bild scharf stellt. Vielleicht wird das ihr einziges Kind werden. Vielleicht ist es auch nur ein nervenaufreibender, kostspieliger Versuch, Mutter zu werden.

    Antwort
    • Recht interessant. Auf embryotox.de, damit muß ich von Berufs wegen umgehen, sind die Bedenken um gewisse Medikamente in der Schwangerschaft in den letzten ~ zwei Jahren auffällig zurückgegangen. Einzelheiten auf Anforderung, aber es werden Analgetika oder Antemetika (gegen oix-oix ) für (relativ, oft ein kluges jein …) unbedenklich erklärt, bei denen wir früher aufgeschrien hätten.
      Die sogenannten Weichmacher in Kunststoffen sind ein eigenes Kapitel, die Mode ein anderes, knallenge Hosen …

      Antwort
    • Ja, die wirtschaftlichen Interessen, die dämpfend auf die Bereitschaft zu Forschung, Aufklärung und Ursachenvermeidung in dieser Sache wirken, dürften nicht allein auf die Geschäftsinteressen der Kinderwunschzentren beschränkt sein, sondern auch bei der Pharmaindustrie und allen anderen Industrien liegen. In einem Absatz des oben zitierten Artikels, den ich aus Umfangsgründen weggelassen habe, nun aber doch anfüge, schreibt Susanne Donner:

      Wie kann es sein, dass erst Jahre nachdem Schmerzmittel auf dem Markt sind, ein solcher Angriff auf die Fruchtbarkeit bemerkt wird? Hatten wir nicht den Contergan-Skandal und deshalb eigens Zwei-Generationenstudien an Kaninchen für Medikamente eingeführt? Doch offensichtlich sieht man in diesen Experimenten – nichts. Das ist eine Warnung davor, wie lückenhaft die Wirkungen von Fremdstoffen auf die Fruchtbarkeit untersucht sind.

      Dieses unüberschaubare und in der Wechselwirkung der einzelnen Stoffe praktisch unerforschte Substanzgemisch, dem wir in modernen Zeiten ausgesetzt sind, dürfte auch ein Grund dafür sein, daß das Alter vor allem der Frauen eine solche Bedeutung bei der Abnahme der Fruchtbarkeit hat. Denn bei ihnen sammeln sich die genetischen Schäden und Eizellenverluste mit den Jahren immer mehr an, und außerdem dürften Frauen im Durchschnitt mehr als Männer solchen modernen Stoffen ausgesetzt sein, wenn man von männlichen Berufsgruppen absieht, die z. B. in der Industrie mit bestimmten Chemikalien zu tun haben. Die Friseurinnen wurden ja oben schon erwähnt, und das überwiegend weibliche Personal in Krankenhäusern muß häufig Desinfektionsmittel verwenden (in letzter Zeit mußte ich öfter zu Angehörigenbesuchen ins Krankenhaus, und da sind mir die Plakate aufgefallen, in denen die Vorteile des Desinfizierens gegenüber dem bloßen Händewaschen beworben werden). Außerdem haben Frauen viel mehr als Männer mit diversen Duft- und Reinigungssubstanzen in Haushaltschemikalien zu tun und greifen auch öfter zu anderen Verbreitern künstlicher Duftstoffe, z. B. Wunderbäumen, Duftkerzen etc., in welchem Zusammenhang auch Duftstoff- und Reinigungsmittelallergien bekannt sind.
      Und noch etwas: je länger man mit dem Kinderkriegen wartet, desto eher kann es sein, daß man vorher Krebs bekommt, der mit Chemotherapeutika bekämpft werden muß.

      A propos Allergien: Vor vielen Jahren gab es in einem Wissenschaftsmagazin („bdw“ oder „Spektrum“) einen Artikel über eine Vergleichsstudie zum Gesundheitsstand der Ex-DDR-Bürger und der Bewohner der alten West-BRD. Man wollte nach der Wiedervereinigung die Gelegenheit nutzen, um die Unterschiede in der Gesundheit zwischen zwei Teilen desselben Volkes zu erforschen, die jahrzehntelang unter verschiedenen Bedingungen gelebt hatten.

      Während die Ex-DDR-Bürger erwartungsgemäß eine schlechtere Gesundheit der Lungen und Atemwege hatten (aufgrund der Abgase von veralteten Industrieanlagen und Zweitaktmotoren etc.), schnitten die West-BRDler bei den Allergien viel schlechter ab, und bei ihnen kam es auch in reiferen Jahren zum Neuauftreten von Allergien, wo doch normalerweise in diesem Alter eher bestehende Allergien zurückgehen. Als möglicher Grund wurden all diese künstlichen Duft- und Wirkstoffe in modernen Haushaltschemikalien angeführt, die es in der DDR nicht gab, weil dort nur schlichte Kern- und Schmierseife ohne diese Zusätze üblich war.

      Hier noch zwei zuvor weggelassene Blöcke aus „Furchtbar unfruchtbar“:

      Der unfruchtbare Mann

      Die Ursachen der Unfruchtbarkeit können bei der Frau liegen – aber auch beim Mann. Die wichtigsten Gründe für die Zeugungsunfähigkeit bei Männern sind:

      • Missbrauch von Alkohol, Nikotin und anderen Drogen
      • Stress in Beruf oder Privatleben
      • Krankheiten wie Mumps oder Infektionen der ableitenden Samenwege
      • Ein nicht behandelter Hodenhochstand aus der Kindheit
      • Krampfadern in den Hoden
      • Die Belastung durch ionisierende Strahlung, zum Beispiel nach zu häufigem Röntgen
      • Unausgewogene Ernährung mit zu wenig Mineralstoffen und Vitaminen
      • Schadstoffe in der Umwelt
      • Auch das Alter des Mannes spielt eine Rolle. So nimmt der Anteil an schnell beweglichen Spermien jedes Jahr um fast ein Prozent ab. Und es besteht ein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Alter des Mannes und dem Risiko einer Fehlgeburt

      Rauchen und Stress im Beruf sind ebenfalls Faktoren, die bei Frauen in den letzten Jahrzehnten gegenüber früher sehr an Bedeutung gewonnen haben.

      Der zweite Block ist das Interview „Wesentlich: das Alter der Frau“ mit dem Reproduktionsmediziner Jan-Steffen Krüssel vom Universitäts-Kinderwunschzentrum in Düsseldorf, der seit Jahren beobachtet, daß immer mehr Paare kinderlos bleiben:

      Wie viele Patienten kommen zu Ihnen?
      Wir sehen jeden Tag etwa 130 Paare. Und es werden seit Jahren immer mehr. Meist hat es der Frauenarzt schon erfolglos mit einer Hormonbehandlung versucht.

      Warum bleiben so viele Paare ungewollt kinderlos?
      Im Durchschnitt ist das Alter der Frau beim Erstgespräch über 37 Jahre. Wichtig ist: Das Alter der Frau ist der mit großem Abstand entscheidende Einflussfaktor.

      Wieso nimmt die Fruchtbarkeit der Frauen mit dem Alter ab?
      Ab 35 Jahren sind die Chromosomen häufiger fehlverteilt. Es kommt im Erbgut der Eizellen eher zu Fehlern, wenn eine Frau älter wird.

      Lassen auch Umwelteinflüsse die Fruchtbarkeit schwinden?
      Das wird immer wieder vermutet. Sie sind verglichen mit dem Alter aber vernachlässigbar.

      Chemotherapien und Bestrahlungen können doch auch Gründe einer Unfruchtbarkeit sein?
      Das stimmt, da gibt es einen klaren Zusammenhang. Frauen können durch eine Bestrahlung oder Chemotherapie unfruchtbar werden. Ab einer bestimmten Strahlendosis stellen die Eierstöcke ihre Funktion komplett ein.

      Gibt es andere biologische Ursachen dafür, dass viele Paare ungewollt ohne Nachwuchs bleiben?
      Es gibt auch noch andere Zusammenhänge. So wurde ein Vitamin-D-Mangel mit einer verminderten Fruchtbarkeit der Frau in Verbindung gebracht. Und ich will nicht ausschließen, dass hormonaktive Schadstoffe aus der Umwelt ungünstig wirken können. Aber aus meiner Sicht und Erfahrung steht bei der Frage der ungewollten Kinderlosigkeit meist das Alter der Frau im Vordergrund.

      >

      Vitamin-D-Mangel! Da fällt mir dieser Absatz aus dem Artikel „Das unterschätzte Sonnenvitamin“ in „Spektrum der Wissenschaft“ 7-2008 ein:

      Außer der geografischen Breite spielen weitere Faktoren eine Rolle, vor allem die Hautfarbe. Helle Haut synthetisiert im Sonnenlicht sechsmal so viel Vitamin D wie dunkle, die mit ihrem hohen Gehalt an Melanin die UV-Strahlung abblockt. Deshalb haben Afroamerikaner für gewöhnlich nur etwa halb so hohe 25D-Spiegel wie Weiße. Bei den Teilnehmern einer großen, repräsentativen Gesundheits- und Ernährungs- Studie in den USA wiesen 42 Prozent der untersuchten dunkelhäutigen Frauen mit 25D-Serumkonzentrationen unter 25 Nanogramm pro Milliliter sogar einen schweren Vitamin-D-Mangel auf.

      Naja, das könnte wenigstens fruchtbarkeitsdämpfend auf bei uns lebende Dunkelmenschen wirken, und bei den nicht ganz so dunkelhäutigen Kanakenweibern wirkt sich dafür aus, daß die von ihren Männern häufig nicht gar so oft außer Haus gelassen werden und dann ziemlich verhüllt unterwegs sein müssen.

      Ich hoffe, daß diese beiden Kommentare und jener von hildesvin dazu beitragen werden, daß der/die eine oder andere aufgrund der darin enthaltenen Informationen Ursachen vermeidet. Wenn deshalb auch nur ein zusätzliches Kind geboren wird, das es ansonsten nie gegeben hätte, dann hat sich die Arbeit schon gelohnt.

      Antwort
  3. Noch ein kurzer Beitrag zur Ergänzung meiner vorherigen Kommentare – gefunden in GEO 02-2008:

    Mängel bei „Generation IVF“
    Künstlich gezeugte junge Männer haben selbst ein Fertilitätsproblem

    Immer mehr Kinder werden erst mit „medizinischer Nachhilfe“ geboren. Das scheint Konsequenzen für ihre Fruchtbarkeit mit sich zu bringen. Zumindest beim männlichen Nachwuchs, wie eine dänische Studie ergab. Denn die künstlich gezeugten Jungen verfügen als Jugendliche über eine 46 Prozent geringere Spermienkonzentration pro Milliliter, deutlich weniger mobile Samenzellen und über insgesamt 20 Millionen Spermien weniger pro Probe als ihre natürlich gezeugten Geschlechtsgenossen. Außerdem kreist weniger Testosteron in ihrem Blut, und ihr Hodenvolumen ist etwas geringer.

    Tina Kold Jensen vom Rigshospitalet in Kopenhagen hatte Spermien- und Blutproben von 1925 jungen Männern, die zwischen 2001 und 2005 für den Militärdienst gemustert wurden, untersucht. Die Mütter der Rekruten kreuzten zudem in Fragebögen an, ob die Schwangerschaft natürlich oder künstlich zustande gekommen war. 47 der Mütter gaben an, vorher eine Fruchtbarkeitsbehandlung gehabt zu haben. Ihre Söhne wiesen durchweg die oben beschriebenen Defizite auf.

    Trotz der vergleichsweise geringen Fallzahlen hält Kold Jensen die Ergebnisse für signifikant. Als Ursache kommen ihrer Ansicht nach eisprungauslösende Hormone wie Clomiphen in Betracht, die den Müttern vor der Behandlung verabreicht werden und sich relativ lange im Körper halten. Nachkommen mit diesem Arzneistoff behandelter Tiere haben oft Fehldildungen des Uro-Genitaltraktes.

    Antwort

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