Aufbruch nach Wakanda (2): Black Panther Supremacy

Von Martin Lichtmesz; das Original erschien am 25. Februar 2018 auf Sezession.

Wäre die Familie Schneider aus dem ARD-Film „Aufbruch ins Ungewisse“ statt im Flüchtlingsparadies Südafrika in Wakanda gelandet, hätte sie nicht so viel Glück gehabt.

Der fiktive, merito-monarchisch regierte, utopische afrikanische Nationalstaat aus dem aktuellen Marvel-Blockbuster „Black Panther“ ist nämlich knallhart isolationistisch und läßt niemanden über seine Grenze, der nicht zu seiner Herrenrasse gehört (erkennbar an einer blau leuchtenden Tätowierung im Inneren der Unterlippe).

An einer Stelle des Films beschwört ein Berater den edlen König T’Challa (der sich mit mithilfe eines Hi-Tech-Kostüms in den Superhelden „Black Panther“ verwandeln kann):

Wenn wir Flüchtlinge hereinlassen, dann werden sie ihre Probleme mitbringen und dann wird Wakanda ein Ort wie jeder andere werden.

Seinen Reichtum und seine extrem fortgeschrittene Technologie verdankt Wakanda zwei Dingen: einem blau schimmernden Allzweckrohstoff namens „Vibranium“, der ihm erlaubt, autark zu leben, und der Tatsache, daß das Land niemals von Europäern entdeckt und kolonisiert wurde (darauf werde ich noch zurückkommen).

Der Film selbst ist ein leidlich unterhaltsames, professionell gemachtes buntes Actionspektakel mit den genreüblichen Kindereien, quasi die „Blaxploitation“-Variante von „Spider-Man“, „Iron Man“ und Konsorten. Daß er in den USA momentan frenetisch gefeiert wird und die Hitliste des maßgeblichen Bewertungsportals Rotten Tomatoes  als „bester Film aller Zeiten“ vor „Citizen Kane“ etc. anführt, hat allerdings vor allem politische und metapolitische Gründe.

Um den Score derart hochzutreiben, wird kräftig manipuliert: So hat Facebook auf Betreiben von Rotten Tomatoes eine Gruppe gelöscht, die dem Film negativ gegenüberstand. Aus Kritikern werden flugs „Rechtsextreme“, die „Kritiken manipulieren“ wollen , womit die Stoßrichtung des Hypes klar ist: Wer „Black Panther“ nicht mag, aus welchen Gründen auch immer, muß ein „Rassist“ oder „Rechtsextremist“ sein.

Das entspricht der Strategie des ARD, schon im Vorfeld via Twittermeldung zu suggerieren, daß etwaige negative Kritiken zu „Aufbruch ins Ungewisse“ natürlich nur von „rechten Trollen“ stammen können:

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass rechte Aktivisten dazu aufgerufen haben, die Diskussion über den #FilmMittwoch „Aufbruch ins Ungewisse“ in den sozialen Netzwerken gezielt zu beeinflussen.

Wie üblich, übernahmen auch unsere Leitmedien ungeprüft den amerikanischen Hype mitsamt der ideologischen Agenda. Eine Autorin des Handelsblattes schreibt etwa:

Das Ende des weißen Superhelden bringt Disney Riesenerfolg. Der Marvel-Film zeigt: Diversität rechnet sich wirtschaftlich. Die Produktion mit zumeist schwarzen Darstellern bricht viele Rekorde.(…) Auch dieser Streifen beweist, es besteht eine Nachfrage für Action-Filme, deren Hauptdarsteller nicht weiße Männer sind.

Die Stoßrichtung ist überdeutlich: „Diversity“ wird einem Film mit einem fast komplett schwarzen Cast zugebilligt (der alte Spruch trifft wieder mal zu: „diversity = less white people“) und einen komplett schwarzen, fiktiven Ethnostaat darstellt. Die Endspitze richtet sich wie immer gegen die „weißen Männer“.

Ähnlich äußert sich ein Autor des Spiegels:

Das ist Mainstream-Kino mit ganz neuem Groove – und besitzt das Potenzial für eine kulturelle Zeitenwende… Die schönste, stolzeste Farbe in „Black Panther“ ist aber, natürlich, Schwarz. Martin Freeman (als CIA-Mittelsmann) und Andy Serkis (als Waffenschieber Klaue) sind die einzigen Weißen im Cast, spielen aber keine tragenden Rollen.

Oder die österreichische Presse, in der ein weißer, männlicher Autor die in der Tat auffallende (und etwas alberne) Dichte an „starken Frauen“ in dem Film hervorhebt – ob als geniale junge Wissenschaftlerinnen oder als glatzköpfige Amazonen wie aus einem Grace-Jones-Video, die reihenweise weiße Männer mit ihren Hi-Tech-„Vibranium“-Speeren vermöbeln:

Wakanda kann Vorbild sein, auch was die Darstellung der Frau – mit Kämpferinnen und Technikgenies – betrifft: Das ist sehr erfrischend, gerade für das machoide Comicfilm–Genre. Die weiblichen Figuren spielen die männlichen Protagonisten (auch T’Challa selbst) mit Schmäh und Stärke regelrecht an die Wand. So gesehen ist „Black Panther“ wie „Wonder Woman“ – auch die weibliche DC-Ikone musste viele Jahrzehnte auf einen Kinofilm warten – ein Meilenstein: Die Comic-Zukunft ist schwarz und weiblich. Und hip.

Wenn etwas derart „hip“, cool, trendy und progressiv ist, will natürlich kein Rezensent hintenanstehen, und dabei wird auf das Wesentliche völlig vergessen: Was wir hier sehen, ist offensichtlich ein trivialer, eskapistischer Wunscherfüllungstraum auf dem Level der Größen- und Allmachtsphantasien von Zwölfjährigen, der nichts, rein gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat – weder mit realen Frauen noch realen Schwarzen, insbesondere Afrikanern.

David Cole schrieb in Takimag:

Hollywood hat den schwarzen Amerikanern zum diesjährigen Valentinstag eine hochbudgetierte, herzförmige Zelluloidschachtel mit Schokoladenoptimismus geschenkt, damit sie für ein paar Stunden der Realität entkommen können, indem sie sich einen Film ansehen, dessen schwarze Helden brillant, tapfer, verantwortungsvoll und siegreich sind, und dessen fiktives afrikanisches Königreich prosperierend, sauber und ordentlich ist, ohne eine Menschenseele mit AIDS. Die schwarze Community braucht diesen Film jetzt. Denn die Zukunft – die Zukunft im echten Leben, nicht die Marvel-Kino-Universum-Zukunft der endlosen Sequels, Tie-ins und Reboots – ist düster.

Weiterlesen im Original! (dies ist Seite 1 von 4)

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Von Krakau nach Krypton: Juden und Comics von Ted Sallis

Marvel Comics, Ethnizität und Rasse von Ted Sallis

Wer kontrolliert Hollywood? von Joel Stein

Das Ulmer Münster und die Neger von mir

Alle Artikel der Reihe Star Dreck

*     *     *

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9 Kommentare

  1. Diesen Absatz von Martin Lichtmesz auf Seite 4 des obigen Artikels möchte ich noch gesondert hervorheben:

    „Es gäbe noch eine Menge über den Film und seine Rezeption zu sagen. In diesen Zusammenhang gehört auch, daß bei den diesjährigen Gedenkfeiern in Orléans Jeanne d’Arc von einer Farbigen gespielt werden soll. Nur “Rechtspopulisten“, Rassisten und ähnliche Minusmenschen stören sich an solch einer harmlosen, unerheblichen Entscheidung . Der Rest schluckt gedemütigt, eingeschüchtert oder gehirngewaschen hinunter, wie ihm gezielt seine eigene Geschichte gestohlen wird.“

    Ein weiteres „Schmankerl“ in diesem Sinne ist, daß im BBC-Film „The Hollow Crown“ die englische Königin Margaret von Anjou von der Nigerianerin Sophie Okonedo gespielt wird:

    „We wuz Queens no shiet!“

    Antwort
  2. We wuz kangs 😉

    Antwort
  3. Der Trick mit dem sie unsere Ablehnung für schwarze Schauspieler in weißen Rollen „menschenfeindlich“ nennen können liegt in dem formulierten Ziel, Zuwanderer sollten sich in unseren Ländern heimisch und verankert fühlen.

    Wenn wir einfach nur deutlich darauf hinweisen, dass dieses Eingliedern von Afrikanern in unsere Abstammungslinie jeder historischen Grundlage entbehrt, ändert das nichts an dem Argument unserer Gegner, das auf Mitfühlen aufbaut.

    Es scheint genetisch eingeschrieben zu sein, ob wir entweder dem empathischen oder eher dem sachlichen Typ angehören. Wie sich das genau aufteilt wäre interessant heraus zu finden. Generell sind Weiße empathischer als andere Rassen und weiße Frauen stehen sicherlich wenn man sich so eine Skala vorstellt von 10 rein sachlich, über 0 Mitte bis 10 rein empathisch weiter auf der Empathie Seite als Männer. Und wenn wir uns mit anderen Rassen vergleichen, dann stehen wir alle mehr auf der Empathie Seite. Allein schon mal beim Tierschutz!

    Rein theoretisch hat man einen kleinen Teil der Weißen, der sich ausschließlich auf sachliche Information und einen kleinen Teil, der sich ausschließlich auf Empathie verlässt. Realistisch ist aber vermutlich, dass ein großer Teil sich im Mittelfeld befindet, hin und her schwankt und für emotionale Trigger zugänglich ist, die das System unablässig aussendet, aber doch auch für Informationen zugänglich ist.

    Weil ich selbst auf der Skala, wenn auch halbwegs kontrolliert, Richtung Empathie tendiere, kann ich mit „we wuz Kangs“ überhaupt nichts anfangen.

    Wenn ich mich einfach mal so als Beispiel betrachte bedeutet das, dass Leute mit meinem Zahlenwert auf der Skala ebenfalls durch das Mem nicht angesprochen und eher abgestoßen werden. Und ich denke, das sind viele Leute, die unerreicht bleiben oder sogar abgestoßen werden. Mich ekelt das sogar richtig an.

    Diese Gruppe muss aber erreicht werden, wenn wir größere Teile unserer Volker erreichen wollen.

    Dieses Inkludieren von Afrikanern in unsere Geschichte und unsere Mythen tut zwei Dinge. Es nagt bösartig unser Selbstbild an und macht afrikanische Geschichte, afrikanische Mythen unsichtbar und ordnet sie in ein weißes Weltbild ein. Gab es keine afrikanischen Könige oder gelehrte Afrikaner? Gab es keine afrikanischen Götter? Gab es keine afrikanischen Helden?

    Mansa Musa, der Herrscher über das Königreich Mali, war zu seiner Zeit, 1307 (?) – 1337 (?) z.B. der reichste Mensch der Welt. Das war zwar kein High Tech Wakanda, aber absolut auf der Höhe der Zeit!

    Bei allen Unterschieden, die ich ja auch sehe, kann ich auch nicht mit so was wie weißer Überheblichkeit und Häme leben. Es entspricht meiner Persönlichkeit nicht. Für Leute wie mich müssen wir doch auch die richtige Sprache finden, die richtigen Bilder die die Empathie, die Vorstellung von Fairness mit einbeziehen, die Teil unserer DNA ist. Wenn unsere Empathie eine Schwäche ist, die von den Juden ausgenutzt wird, bedeutet das nicht, dass sie grundsätzlich falsch ist. Wir können vielleicht versuchen, sie wieder in den Katalog unserer Stärken zurück zu holen.

    Also eher so – weshalb tut die BBC so als hätte Afrika keine eigene Geschichte. Weshalb leugnet Hollywood die Götter, die Kulturen Afrikas? Oder so ähnlich. Wakanda ist ja auch so ein Beispiel. Hollywood macht sich mit Hilfe eines jüdischen Comic über die Schwarzen lustig und triggert sie gegen uns, während es uns Weiße bis zum Anschlag provoziert.

    Technologie ist sicher ein Teil der weißen Erfolgsgeschichte aber Technologiekritik auch. Zudem haben die Juden uns längst die Verfügungsgewalt über weiße technologische Entwicklungen aus den Händen genommen, stehlen oder kaufen auf, was Weiße entwickeln und wenden es gegen uns, die Natur und andere Rassen. Uns wird das dann in die Schuhe geschoben. Damit wird es dann zum Bumerang, wenn wir uns nur darauf berufen, die ersten gewesen zu sein, die sagen wir mal, Raketen entwickelt haben.

    We wuz kangs oder der Spott über schwarze Unfähigkeit erreicht mich nicht und bleibt auch in dem jüdischen Spiel von Wut und Hass gefangen. Es ist eine rein auf dem Wutreflex operierende Botschaft. Ich verstehe, dass das bei vielen von uns an die Gefühlslage andockt aber wir brauchen Narrative, die über einen Wutreflex raus gehen, der sogar nur von einem Teil unserer Rasse akzeptiert wird.

    Ich will die Unterschiede und die Bedrohung nicht weg reden. Inzwischen bin ich so weit, dass ich Bilder von kleinen schwarzen Kindern regelrecht abstoßend finde. Gleichzeitig ist es aber so, dass ich ziemlich sicher bin, dass ich irgendeinem schwarzen Kind in einer Notsituation (Unfall oder so) helfen würde, würde ich in so eine Lage kommen. Das ist die Reflex- oder Impulsebene, die ganz tief drinnen verankert ist. Und diese Ebene ist es auch, die dieses we wuz bei mir nicht mal nur wirkungslos , sondern für mich abstoßend macht.

    Wir müssen, denke ich, die Spielregen für uns und unsere seelischen Qualitäten schreiben, die im Vergleich zu anderen Rassen auf der Empathie Skala stark Richtung Empathie liegen. Für die Juden sind wir alle Tiere, die sie um zur totalen Herrschaft zu gelangen gegeneinander kämpfen lassen.

    Antwort
    • Empathie für diese Affenmenschen, Luftpost?

      Die stehen doch auf der Empathiefähigkeitsskala (und allen anderen positiven Skalen) am untersten Ende aller Rassen weltweit, und wenn die von den Juden und ihren Komplizen ständig als uns mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen propagiert werden, als die Cooleren, Gewitzteren, Schlagfertigeren, Maskulineren, und wenn unterstellt wird, ihre Rückständigkeit sei unsere Schuld (Kolonialherrschaft, Sklaverei), dann ist es nicht nur gerechtfertigt, sondern als Ausgleich auch dringend notwendig, unermüdlich auf die Kluft zwischen ihnen und uns hinzuweisen. Und dabei brauchen wir nicht subtil oder rücksichtsvoll zu sein; wir sollten bloß bei der Wahrheit bleiben, allein schon um unserer Glaubwürdigkeit willen.

      Auch bei einem allfälligen Binnenkrieg innerhalb unserer Länder hätten wir mit Zartfühligkeit gegenüber den Kuffnucken aller Sorten nichts zu gewinnen; wir dürften dann nur über all dem nicht vergessen, wem wir die ganze Misere verdanken: den Juden und ihren weißen Komplizen und Lakaien.

      Antwort
  4. We be Austrianz:

    Der „gebürtige Linzer“ Cesár Sampson wird Österreich beim Song Contest 2018 mit „Nobody But You“ (oben das offizielle Musikvideo dazu) vertreten:

    http://anonym.to/?http://orf.at/stories/2417644/

    Es ist ein seltsamer Zufall, daß ein teilnegroider Charakter in meiner SF-Geschichte, an der ich schon seit 20. November 2017 schreibe, ebenfalls Sampson heißt, nämlich Elonard Sampson. Dabei weiß ich erst seit der kurzen Meldung in der Zeit im Bild über Cesár Sampsons Teilnahme am Song Contest von dessen Existenz.

    [NACHTRAG: Meine oben erwähnte SF-Geschichte „Ace of Swords: Alles auf eine Karte“ habe ich inzwischen veröffentlicht, und es gibt dazu auch ein ausführliches illustriertes Glossar.]

    Antwort
  5. Bezüglich der Empathie mit den Menschen aus Wakanda nehme ich in gewisser Weise eine Mittelposition ein. Ich weiss, was Luftpost meint, sehe aber auch Lucifex‘ Standpunkt, dass Sentimentalitäten uns gar nichts bringen werden, wenn es endgültig knallt. Und das wird es. Ich bin mir immer gewisser, dass Blut fliessen wird und zwar deutlich mehr als bis anhin schon.
    Wenn ich einen Film wie Black Panther (bzw. dessen Trailer und Beschreibung, denn ich würde dafür nie ins Kino gehen) sehe, dann beschleicht mich das Gefühl, das Andere vielleicht auch kennen. Man hat einen geistig Behinderten im gleichen Dorf oder sogar einen Cousin mit so einer Einschränkung und plötzlich hat er die fixe Idee, dass er ein grosser Held/Ritter/Abenteurer ist. Nun spielen alle ein wenig mit, damit er sich nicht schlecht fühlt, hören ihm zu, nicken bewundernd und machen „Ooooohhhh!“, wenn er von seinen grossen Taten erzählt. Aber eigentlich sind sich alle bewusst, dass er halt einfach geistig behindert ist. Kann er nichts dafür, kann man ihm nicht vorwerfen. Aber unter Umständen kann er damit sich selber oder andere gefährden und deshalb behält man trotz des ganzen Theaters halt ein Auge auf ihn.
    An diese Situation erinnert mich dieser Wakanda-Hype. Alle wissen, wie Wakanda aussehen würde, wenn nie ein Weisser in Afrika erschienen wäre: Es wäre entweder menschenleer, weil Araber und Juden alle Wakanesen in die Sklaverei verschleppt hätten oder dann sähe es aus wie Haiti oder Liberia.
    Denn eine der grossen Wahrheiten dieser Welt ist nun einmal: Geistig Behinderte schaffen keine grossen Zivilisationen. So tragisch dieser Umstand nun einmal auch ist.

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  6. Eigentlich gibt es ja ein Wakanda, nur halt ohne Vibranium: Äthiopien.

    Dieses Land war nie unter weißer Kolonialherrschaft, nur ein paar Jahre lang von Mussolinis Italien besetzt (ich weiß gar nicht, ob überhaupt zur Gänze), und man sieht, wie weit die es gebracht haben.

    Es paßt ins Bild, daß gerade die beiden jüdischen Comic-Macher Stan Lee und Jack Kirby diese Vision von einer überlegenen afrikanischen Nation Wakanda geschaffen haben, wie ganz Afrika angeblich hätte sein oder werden können, wenn Evil Whitey dort nie herumgepfuscht hätte: Damit soll den Negern eine Illusion von gestohlener Größe eingeblasen werden, die sie in ihren Forderungen an die Weißen und in ihrem Groll gegen diese bestärken soll, und den Weißen soll ein schlechtes Gewissen vermittelt werden, damit sie den Forderungen der Neger nachgeben.

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  7. Mich dünkt allerdings auch, dass die jüdischen Comic-Macher sich auch auf sehr subtile und süffisante Weise lustig machen über die Afrikaner mit diesem ganzen Brimborium. „Jüdischer Humor“ nennt man das wohl und es ist genau so unangebracht, wie wenn man sich über seinen geistig behinderten Cousin lustig macht. Und genau DAS ist etwas, was nur Weisse und Ostasiaten jemals verstanden haben.

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  8. Jouri

     /  April 1, 2018

    @Bran Du sprichst etwas sehr Wichtiges an. Die Art und Weise wie jüdischen Filmemacher sich über die Schwarzen subtil lustig machen ist im Grunde ungehörig. Leider fällt es auf einen fruchtbaren Boden, was man an den Internetreaktionen ersehen kann. Bei den Negern wird ein artifizielles Allmachtsgefühl erzeugt wird, während der Haß auf die Weißen geschürt wird, die ja angeblich all das verhindert haben. Den kranken Weißen wird wiederum erneut eine starke Dosis Schuldgefühl eingeimpft, so daß das Entschuldigungsritual in eine weitere Runde gehen kann.

    Antwort

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