Es begann heute vor 73 Jahren: Dresden, ein echter Holocaust

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original It Began 66 Years Ago Today . . .Dresden: A Real Holocaust erschien am 13. Februar 2011 bei Counter-Currents Publishing (von mir heute mit dem aktuellen Jahr angepaßtem Titel nachveröffentlicht).

 

Die Nacht vom 13. auf den 14. Februar, den Valentinstag, markiert einen ominösen Jahrestag in der Geschichte der westlichen Zivilisation. Denn beginnend mit der Nacht des 13. Februar 1945 geschah die Zerstörung Dresdens.

Am Vorabend des Valentinstags 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa nahezu vorbei. In der Praxis war Deutschland bereits besiegt. Italien und Deutschlands andere europäische Verbündete waren auf der Strecke geblieben. Die Rote Armee besetzte eilig die weiten Gebiete dessen, was Ostdeutschland gewesen war, während die Verbündeten der Sowjets, die Briten und Amerikaner, in die Nichtexistenz bombten, was von Deutschlands Verteidigung und Nahrungsmittel- und Verkehrsinfrastruktur noch übrig war.

Und was war Dresden? Die meisten von Ihnen werden wahrscheinlich von Dresdner Porzellan gehört haben, und dieses grazil ausgeführte und sorgfältig detaillierte Porzellan ist wirklich ein perfektes Symbol für diese Stadt. Jahrhundertelang war Dresden ein Zentrum von Kunst und Kultur und der verfeinerten Freizeit und Erholung gewesen. Es war eine Stadt der Kunstmuseen und Theater, der Zirkusse und Sportstadien, eine Stadt alter, halb aus Holz bestehender Gebäude, die für die ganze Welt wie jene des mittelalterlichen Englands aussahen, mit ehrwürdigen Kirchen und jahrhundertealten Kathedralen, die seine Silhouette zierten. Es war eine Stadt der Künstler und Handwerker, der Schauspieler und Tänzer, der Touristen und der Kaufleute und Hotels, die sie bedienten. Vor allem wurde Dresden während des Krieges durch das definiert, was es nicht war. Es hatte keine bedeutenden militärischen oder industriellen Einrichtungen. Deswegen war Dresden vor allem anderen zu einer Stadt der Kinder, Frauen und Flüchtlinge geworden, und der Verwundeten und Versehrten, die sich in seinen vielen Krankenhäusern von ihren Wunden erholten.

Diese Frauen und Kinder, diese verwundeten Soldaten, diese gebrechlichen und ältlichen Menschen, diese Flüchtlinge, die vor dem brutalen Ansturm der kommunistischen Armeen im Osten flohen, waren nach Dresden gekommen, weil man zu der Zeit allgemein glaubte, daß Dresden nicht angegriffen werden würde. Seine fehlende strategische oder militärische Bedeutung und die wohlbekannte Anwesenheit von Hunderttausenden unschuldiger ziviler Flüchtlinge und sogar alliierter Kriegsgefangener schienen der Stadt Sicherheit zu garantieren. Sicherlich, dachte man, würde nicht einmal der mächtigste und entschlossenste Feind so verkommen und sadistisch sein und so verschwenderisch mit seinen eigenen Ressourcen umgehen, daß er solch eine Stadt angreifen würde. Aber die Menschen Dresdens, die in dieser schicksalhaften Nacht vergnügt das Kino besuchten oder zu Hause zu Abend aßen oder den Pferden im Zirkus zusahen, irrten sich schwer. Und ihre Führer irrten sich ebenfalls, denn die Stadt war buchstäblich offen und unverteidigt, und nur minimale zivile Verteidigungsvorbereitungen waren getroffen worden.

Dresdens Bevölkerung hatte sich in den Monaten vor dem Angriff fast verdoppelt, hauptsächlich als Ergebnis des Zustroms von Flüchtlingen von der Ostfront, die meisten davon Frauen und jüngere Kinder. Laut dem britischen Historiker David Irving waren die Einsatzbesprechungen, die die britischen Bomberstaffeln vor dem Angriff auf Dresden erhielten, seltsam unterschiedlich. In einer sagte man den Soldaten, daß ihr Ziel das Eisenbahnzentrum Dresdens sei. In einer anderen sagte man ihnen, daß ihr Ziel eine Giftgasfabrik sei. In wieder einer anderen sagte man ihnen, daß das Ziel ein Bereitstellungsraum für Truppen in der Stadt sei. Einer weiteren Staffel sagte man, daß das Ziel ein größeres Arsenal sei. Dies alles waren Lügen.

Die einzigen Bereitstellungsräume für die wenigen Truppen in der Gegend lagen deutlich außerhalb der Stadt. Das Arsenal war 1916 niedergebrannt. Es gab Fabriken für Zahnpasta und Babypuder in Dresden, aber keine für Giftgas. Es gab tatsächlich nicht weniger als achtzehn Bahnhöfe in Dresden, aber nur einer davon wurde bei der Bombardierung getroffen, und dieser wurde kaum beschädigt und war tatsächlich drei Tage später wieder in Betrieb.

Der umfangreichen Dokumentation zufolge, die David Irving aus den Archiven der amerikanischen und britischen Regierung ausgegraben hatte, bestand der eigentliche Zweck des Angriffs im maximalen Verlust an Menschenleben unter der Zivilbevölkerung und besonders darin, so viele vor der Roten Armee fliehende Flüchtlinge wie möglich zu töten. Darin war er höchst erfolgreich. Er wurde daher von jenen auf den höchsten Ebenen der britischen und amerikanischen Regierung geplant und realisiert, die zur Erreichung ihrer Ziele sogar ihre eigenen Soldaten und Bürger belogen, denen von ihren Führern bis heute nicht die volle Geschichte erzählt worden ist.

Wie wurde dieser verheerende Effekt erzielt?

Um 10:10 Uhr abends am 13. Februar begann die erste Angriffswelle, die aus der britischen Number 5 Bomb Group bestand. Die Angriffsstreitmacht bestand aus etwa 2.000 Bombern mit zusätzlichen Unterstützungsflugzeugen, die über 3.000 Sprengbomben und 650.000 Brandbomben auf das Stadtzentrum abwarfen. Brandbomben sind nicht für ihre Wirksamkeit pro Pfund bei der Zerstörung schwerer Einrichtungen wie militärischer Ausrüstung oder Eisenbahnschienen bekannt, aber extrem wirksam bei der Verursachung eines maximalen Verlustes an Menschenleben. Die von den Bombern mitgeführte Last bestand zu über 75 % aus Brandbomben. Tatsächlich bestand das Ziel der ersten Angriffswelle laut dem britischen Luftmarschall Sir Arthur ‚Bomber’ Harris darin, die Stadt gut in Brand zu setzen. Das tat er.

Der Mangel jeglicher wirksamer Luftverteidigung erlaubte es den Bombern, sehr tief herunterzugehen, und so wurde ein hohes Maß an Präzision und Sichtidentifizierung der Ziele erreicht. Trotz der Tatsache, daß sie deutlich sehen konnten, daß das markierte Zielgebiet Krankenhäuser und Sportstadien und die Wohngebiete von Dresdens Stadtzentrum enthielt, gehorchten die Bomber den Befehlen und ließen einen feurigen Tod in einem Ausmaß auf die unglücklichen Bewohner dieser Stadt herabregnen, wie man es nie zuvor auf dem Planeten Erde gesehen hatte. Hunderttausende Unschuldiger wurden buchstäblich vom Feuer verzehrt, einem tatsächlichen Holocaust nach der wahren Definition des Wortes: völlige Verzehrung durch Feuer.

Die Brandbomben lösten Tausende Brände aus, und unterstützt von einem starken Wind und der frühen Zerstörung der Telefonverbindungen, mit denen Feuerwehren aus nahegelegenen Ortschaften herbeigerufen hätten werden können, vereinigten sich diese Brände bald zu einem unvorstellbar riesigen Feuersturm. Nun sind solche Feuerstürme keine natürlichen Phänomene und werden selten vom Menschen verursacht, daher haben wenige Menschen eine Vorstellung von ihrer Natur. Im Grunde geschah dies: die intensive Hitze, die von der riesigen, meilenhohen und Tausende acres umfassenden Säule aus Rauch und Flammen verursacht wurde, erzeugte einen ungeheuren Aufwind im Zentrum der Säule. Dies schuf einen sehr niedrigen Luftdruck an der Basis der Säule, und die umgebende Frischluft brauste mit einer Geschwindigkeit nach innen, die auf das Dreißigfache derjenigen eines gewöhnlichen Tornados geschätzt wird. Ein gewöhnlicher Tornado ist das Ergebnis von Temperaturunterschieden von vielleicht 20 bis 30 ° Celsius. In diesem Feuersturm gab es Temperaturunterschiede in der Größenordnung von 600 bis 1000 ° Celsius. Diese nach innen rasende Luft nährte die Flammen noch weiter und erzeugte einen buchstäblichen Tornado aus Feuer, mit Winden in der Größenordnung von vielen hundert Meilen pro Stunde – die Männer, Frauen, Kinder, Tiere, Fahrzeuge und entwurzelte Bäume durcheinandergewirbelt ins glühende Inferno fegten.

Aber dies war erst die erste Stufe des Plans.

Genau nach Plan traf drei Stunden nach dem ersten Angriff eine zweite massive Armada britischer Bomber ein, wiederum mit Sprengbomben und massiven Mengen von Brandbomben beladen. Die Einwohner von Dresden, deren Stromnetze vom ersten Angriff zerstört worden waren, erhielten keine Warnung vor dem zweiten. Wiederum griffen die britischen Bomber die Innenstadt von Dresden an, wobei sie sich diesmal ihre Ziele teilten: eine Hälfte der Bomben wurde ins Zentrum der Feuersbrunst geworfen, um sie in Gang zu halten, die andere Hälfte um die Ränder des Feuersturms. Es wurde in keiner Weise vorgeschützt, militärische Ziele auszuwählen. Die zweite Armada war zeitlich so abgestimmt, daß sichergestellt war, daß eine große Zahl der überlebenden Zivilisten bis dahin aus ihren Schutzräumen hervorgekommen sein würde, was auch der Fall war, und auch in der Hoffnung, daß Rettungs- und Feuerwehrmannschaften aus umgebenden Städten eingetroffen sein würden, was sich ebenfalls bewahrheitete. Die solcherart eingeäscherten Feuerwehrmänner und Sanitäter hatten keine Telefonverbindung gebraucht, um zu wissen, daß sie gebraucht wurden – der Feuersturm war aus einer Entfernung von 200 Meilen zu sehen.

Es wird berichtet, daß Leichenteile, Stücke von Kleidern, Baumäste, riesige Mengen von Asche und diverse Überreste des Feuersturms tagelang bis zu achtzehn Meilen entfernt auf das umgebende Land fielen. Nachdem der Angriff endlich nachließ, fanden die Rettungskräfte nichts als verflüssigte Überreste von den Insassen einiger Schutzräume, wo sogar die metallenen Küchengeräte durch die intensive Hitze geschmolzen waren.

Am nächsten Tag, dem Aschermittwoch und Valentinstag 1945, fanden sich medizinisches und anderes Hilfspersonal von überall in Mitteldeutschland in Dresden ein. Sie hatten wenig Ahnung, daß eine dritte Welle von Bombern unterwegs war, diesmal amerikanische. Dieser Angriff war sorgfältig mit den vorherigen koordiniert worden. Vierhundertfünfzig Fliegende Festungen und ein Unterstützungskontingent von Jägern trafen zu Mittag ein, um die Sache zu Ende zu bringen. Ich zitiere aus David Irvings The Destruction of Dresden:

„Nur ein paar Stunden zuvor war Dresden eine Märchenstadt aus Türmen und Kopfsteinpflasterstraßen gewesen… nun hatte der totale Krieg all dem ein Ende gesetzt. … Die Grausamkeit des US-Angriffes am 14. Februar hatte die Menschen schließlich in die Knie gezwungen… aber es waren nicht die Bomben, die die Menschen endgültig demoralisierten… es waren die Mustang-Jäger, die plötzlich tief über der Stadt erschienen und auf alles feuerten, das sich bewegte… ein Teil der Mustangs konzentrierte sich auf die Flußufer, wo Massen ausgebombter Menschen sich versammelt hatten. Britische Kriegsgefangene, die aus ihren brennenden Lagern freigelassen worden waren, gehörten zu den ersten, die unter den Maschinengewehrangriffen litten… wo immer Kolonnen umherziehender Menschen in die Stadt oder aus ihr hinausmarschierten, fielen die Jäger über sie her, beschossen sie mit Maschinengewehren oder beharkten sie mit Kanonenfeuer.“

Meine Damen und Herren, in dieser Sendung habe ich ihnen nur einen knappen Blick auf die unmenschlichen Schrecken des Holocausts von Dresden geben können. In Dresden starben nicht weniger als 135.000 unschuldige Opfer, wobei einige Schätzungen bis 300.000 gehen. Es starben mehr in Dresden als bei den bekannten Angriffen auf Hiroshima und Nagasaki. Mehr Zerstörung kam an einem Tag über Dresden, als ganz Großbritannien während des gesamten Krieges zugefügt wurde. Und doch hat man Ihnen das nicht gesagt.

Ich dränge jeden von Ihnen dazu, The Destruction of Dresden von David Irving zu lesen. Ich versichere Ihnen, nachdem Sie David Irvings Buch gelesen haben, werden Sie die Version des Establishments darüber, was in diesem Krieg geschehen ist, nie wieder ernst nehmen.

Was Sie jedoch ernst nehmen sollten, ist die Tatsache, daß dieselbe Clique, die die verräterischen Regierungen von Roosevelt und Churchill kontrollierte, deren Hass auf unsere Rasse und Zivilisation und deren Allianz mit dem Kommunismus die wahren Ursachen des Holocausts von Dresden waren, heute immer noch unsere Regierung und unsere Medien kontrolliert. Sie sind es, die auf ein entwaffnetes, rassisch gemischtes Amerika drängen. Sie sind es, die dafür werben, unseren kleinen Kindern Sodomie beizubringen. Sie sind es, die unsere industrielle Infrastruktur im Namen einer globalen Wirtschaft zerstören. Sie sind es, die die Drogen-Subkultur geschaffen haben, und dann auch noch die polizeistaatlichen Behörden, die sie zu bekämpfen vorgeben. Es ist schon sehr spät für Amerika und in der Tat für die gesamte westliche Zivilisation. Aber wenn Patrioten auf unseren Ruf hören, dann gibt es keinen Grund zur Verzweiflung. Denn die Feinde unserer Nation mögen Macht haben, aber ihre Macht beruht auf Lügen. Wollen Sie uns nicht helfen, die Kette der Lügen zu zerschneiden, die unser Volk in geistiger Sklaverei hält?

Quelle von Counter-Currents: Free Speech, vol. 1, no. (March 1995), online:

http://www.christusrex.org/www1/war/dresden4.htm

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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12 Kommentare

  1. „Denn die Feinde unserer Nation mögen Macht haben, aber ihre Macht beruht auf Lügen. Wollen Sie uns nicht helfen, die Kette der Lügen zu zerschneiden, die unser Volk in geistiger Sklaverei hält?“

    Vielseitig anwendbar!

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  2. Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  3. Deichelmauke

     /  Februar 14, 2018

    Im Gedenken an unsere Vorfahren und die Opfer dieses und aller weiterer Massenmorde zünde ich eine Kerze an… Aus zeitgenössischen Erzählungen weiß ich, daß der Angriff noch ca. 100 km weiter östlich zu sehen war, sowohl optisch durch den Widerschein des Brandes am Himmel als auch physisch durch noch Tage später durch den Westwind herangeführte, herabregnende Asche und angekohlte Papier- u. andere Fetzen.

    Ich habe gehört bzw. in einem Yout…-Video gesehen, daß Dresden am 17.4.45 noch ein viertes Mal bombardiert wurde, also nicht einmal 3 Wochen vor Ende des Krieges. Das soll wohl sehr tief in den amerikanischen Archiven verborgen gewesen sein. Ich habe nicht die Ressourcen, diese Angabe zu verifizieren. Kann das jemand mit sicheren Quellen bestätigen/belegen?

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  4. Der größte jüdische Ritualmassenmord der Weltgeschichte.

    Es sicher kein Zufall daß die Stadt Dresden an einem Aschermittwoch zu Asche verwandelt wurde. Wir kennen doch die üblichen Verdächtigen und ihren Hang zur okkulten Symbolik in ihren Verbrechen.

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  5. Ich erinnere mich noch gut, dass in meiner Grundschulzeit (das war so um die 1960) die Zahl der Todesopfer bei der Zerstörung Dresdens um die 500.000 beziffert wurde. Damals gab es auch noch genug Zeitzeugen. Das sind mehr Menschen als bei beiden Atombombenabwürfen der Amerikaner über Japan getötet wurden. Man muss es als das bezeichnen was es war, ein Kriegsverbrechen.

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    • Bei uns war, Mitte 70er üblich, von um 100 000 die Rede – ohne weitere Angaben mit Coventry zusammengemanscht. Näheres bei Diana Loeser … Auch interessant der heilige Franz (Loeser, 1924 – 1990) – 1983 hastig aus der DDR entwichen – man wird alt wie eine Kuh, und kernt immer noch dazu …

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  6. Deichelmauke

     /  Februar 15, 2018

    In meiner Schulzeit bis Mitte der 80`er war die Zahl schon etwas verringert, aber die lausige Zahl von 35,000 Toten wie im o.g. Spei-Gel-Bericht war noch nicht erreicht. Trotzdem danke für die Referenzierung des 4. Angriffs am 17.4., der sonst nirgendwo auftaucht, man muß ja schon froh sein, wenn man erfährt, daß es (mindestens) drei Angriffe über viele Stunden verteilt waren. Aber ich dachte mir, wenn schon die deutschen Behörden wenige Zeit nach den Angriffen von mehr als 200,000 registrierten, wenn auch meist anonymen, also namenlosen, Toten ausging, dann hängt ihr von der Saftpresse doch wenigstens eine Null an, dann stimmt zumindest die Größenordnung und die Manipulation ist nicht so plump und würde nicht ganz so schnell auffallen. Aber wie es so ist, es stimmt schon, je mehr Zeitzeugen wegsterben, die sagen könnten: „Moment mal, das war doch irgendwie anders…“, um so schlimmer, übertriebener und aufdringlicher wird die Bestrahlung durch die JENEN.

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  7. Im Buch „Luftkrieg 1939 – 1945“ von Janusz Piekalkiewicz (Südwest Verlag München 1978, ISBN 3 517 00605 X) ist zu den Angriffen auf Dresden diese Schilderung enthalten (auch hier werden vier Angriffe erwähnt):

    In der Nacht vom 13./14. Februar 1945 greifen 773 Lancasters des RAF-Bomberkommandos in 2 Wellen Dresden an.

    Vor dem Einsatz wird den Besatzungen erklärt, daß die Ziele ein großes Giftgaswerk, wichtige Munitionsfabriken und das Gestapo-Hauptquartier im Stadtzentrum seien. Auf anderen Luftstützpunkten wiederum stellt man Dresden als wichtigen Bahnknotenpunkt hin, der für die deutsche Versorgung der Ostfront von entscheidender Bedeutung sei. Nur die wenigsten der Flieger wissen, daß Dresden eine der schönsten Städte Europas ist.

    Die Bomber sind mit allen erdenklichen Hilfsgeräten ausgestattet. Die meisten Besatzungen haben bereits große Erfahrung sowohl in Flächen- als auch in Zielangriffen. Jedes Besatzungsmitglied erhält für den Notfall einen großen Union Jack mit den in Russisch aufgedruckten Worten „Ich bin Engländer.“

    In Dresden stehen seit Mitte Januar 1945 dort, wo sich Flakbatterien befanden, nur noch hölzerne Geschützattrappen. Die Kanonen selbst sind jetzt zur Panzerbekämpfung an die näherkommende Ostfront verlegt worden. Bis jetzt hat die prächtige Stadt an der Elbe den Luftkrieg kaum zu spüren bekommen.

    Das RAF-Bomberkommando beabsichtigt, genauso wie in Hamburg vorzugehen: Die Sprengbomben sollen zuerst Dächer und Fenster zertrümmern, damit die nachfolgenden Brandbomben eine optimale Wirkung erzielen. Im ganzen Reichsgebiet sind nur 27 Nachtjäger aufgestiegen, um den schrecklichsten aller Luftangriffe auf Deutschland zu bekämpfen. Das einzige deutsche Flugzeug jedoch, das über Dresden erscheint, ist nicht etwa ein Jäger, sondern eine Kuriermaschine des OKH, die aus dem Hauptquartier der Heeresgruppe Mitte in Josefstadt (Böhmen) den Chef des Generalstabs, General v. Xylander, nach Berlin ins Führerhauptquartier bringen soll. Dieses Flugzeug gerät in eine der Angriffswellen und geht über der brennenden Stadt verloren.

    Tausende von Sprengbomben, dabei Hunderte mit 1800 und 3500 Kilogramm, und fast 650.000 Brandbomben, insgesamt 2659 Tonnen, fallen in dieser Nacht auf Dresden und rufen einen Feuersturm hervor, ähnlich dem, der Hamburg zwei Jahre zuvor zerstört hat.

    Einer der Bordschützen berichtet: „Ich warf unwillkürlich einen Blick nach unten, als die Bomben fielen, und meinen Augen bot sich das grauenhafte Bild einer Stadt, die von einem Ende zum anderen in Flammen steht. Man konnte, als der Wind die dichten Rauchwolken wegtrieb, das hellerleuchtete Dresden wie auf einem Stadtplan erkennen. Die heraufsteigende Hitze war bis in meine Kanzel zu spüren. Der Himmel hatte sich leuchtend rot gefärbt, und das Licht in der Maschine glich dem eines gespenstisch anmutenden Sonnenuntergangs im Herbst, und ich sah die Brände noch fast 320 Kilometer vom Ziel entfernt.“

    Der Angriff ist nicht nur als Zeichen der Solidarität mit den Sowjets gedacht, sondern auch als Demonstration der verheerenden Schlagkraft der westlichen Alliierten. Es ist nicht erwiesen, ob die Bombardierung auf Veranlassung der Sowjets geschah, aber es ist sicher, daß Churchill den Befehl dazu erteilt hat.

    Über 20 Quadratkilometer Stadtgebiet werden in dieser einen Nacht in Dresden verwüstet. Zum Vergleich: In London gelang es den Deutschen während des ganzen Krieges noch nicht einmal, 2,4 Quadratkilometer zu zerstören. „Die rein militärischen Schäden sind unbedeutend, es treten lediglich vorübergehend gewisse Erschwerungen des Fernsprechverkehrs und Stockungen im Eisenbahnbetrieb ein.“ (Befehlshaber im Wehrkreis IV., Gen. D. Inf. Reinhard) Weniger als ein halbes Prozent beträgt die Verlustquote bei diesem erfolgreichsten Nachtangriff des Bomberkommandos.

    Am Mittag des 14. Februar 1945 werfen 311 Fliegende Festungen der 8. US-Luftflotte 771 Tonnen Bomben auf das brennende Dresden. Die begleitenden P-51-Mustangs jagen an diesem Aschermittwoch im Tiefflug die Menschen auf den verstopften Ausfallstraßen und die Flüchtlingstrecks auf den Elbwiesen. Der überbelegte Flugplatz in Dresden-Klotzsche bleibt auch diesmal verschont. Hätten die Alliierten Dresden tatsächlich mit der Absicht angegriffen, dem sowjetischen Verbündeten zu helfen, so wären die militärischen Anlagen das Ziel gewesen. Aber die großen Kasernen sowie die riesigen Materiallager, die sich vom Rande der Neustadt bis nach Klotzsche hinziehen, bleiben fast unversehrt.

    Am darauffolgenden Tag, dem 15. Februar 1945, erscheinen 210 B-17 der 8. US-Luftflotte über Dresden und werfen erneut 461 Tonnen Bomben in das Inferno.

    Die Zahl der Toten in der von Flüchtlingen aus Schlesien überfüllten Stadt kann man nicht genau feststellen; nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden sollen es 60.000 sein, andere Schätzungen sprechen von 245.000 Toten. Der Angriff auf Dresden hat den Vormarsch der sowjetischen Armeen weder beschleunigt noch den Krieg verkürzt. Am Tage der deutschen Kapitulation liegt die zerstörte Stadt noch immer nicht im unmittelbaren Kampfgebiet.

    Antwort
  8. Jouri

     /  Februar 18, 2018

    Gerade die Zerstörung Dresden, eines barocken Kleinods, weckt in mir Gefühle, die es mir schwermachen, mich dazu zu äußern. Angesichts des permanenten Versuches der opportunistischen Mainstreamhistoriker der real existierenden BRD, die Opfer quasi zum Verschwinden zu bringen, muß das wirkliche Bild aber immer wieder in Erinnerung gerufen worden. Dresden war der wohl größte Einzel-Massenmord in der menschliche Geschichte. Und wie Lucifex zu recht anmerkt, militärisch absolut sinnlos. Es ging, und das sollte sich jeder Deutsche vor Augen führen, nur darum eine möglichst große Anzahl von uns ins Jenseits zu befördern. Bevorzugt Frauen, Kinder und Alte. Danke Lucifex, daß Du daran erinnerst.

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  9. Ich glaube auch, daß mit der Angriffsserie auf Dresden – wie im Buch von Piekalkiewicz angesprochen – seitens der Westalliierten zusätzlich eine militärische Macht- und Skrupellosigkeitsdemonstration gegenüber der Sowjetunion beabsichtigt war (so wie es auch bezüglich der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki als Zusatzmotiv angenommen wird).
    In diesem Zusammenhang habe ich auch den Verdacht, daß das, was es im Raum Dresden an deutschen militärischen Einrichtungen gab (Flugplatz Klotzsche, Materiallager) bewußt verschont wurde, eben weil man wollte, daß die sowjetischen „Verbündeten“ es nicht zu leicht haben sollten.

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