Jane Elliott und die Perversität der Vielfalt

Jane Elliott

Von Taylor McClain, übersetzt von Lucifex. Das Original Jane Elliott & the Perversity of Diversity erschien am 23. Januar 2018 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

1949 veröffentlichte George Orwell Nineteen Eighty-Four, seinen dystopischen Roman über eine totalitäre Gesellschaft. Orwell schrieb den Roman gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Seine Absicht war, uns davor zu warnen, daß, wenn er sich eine gefühllose, seelenlose Regierung vorstellen konnte, irgendjemand sie irgendwo schaffen könnte. Weniger als zwanzig Jahre später erzwang Mao Tse-tungs Kommunistische Partei in China die Zerreißung von Familien und transportierte 17 Millionen junger Leute aus Städten zu Farmen und Arbeitslagern, um sich politischer Indoktrination zu unterziehen, oder was die Partei euphemistisch „Umerziehung“ nannte. Die Zentralpartei verpaßte dem Ganzen eine hübsche Schleife und nannte es „Zurück-aufs-Land-Bewegung“. Das Hungern und die geisttötende Arbeit dauerten nahezu zehn Jahre. Es war ein Teil von Maos „Kulturrevolution“, und sie bildete in drastischer Weise die Schrecken von Orwells Vorhersage von Menschen ab, die unter der gepanzerten Faust von Repression, Furcht und Elend leben.

Die Repression des menschlichen Geistes und die erzwungene Einhaltung der Werte des Staates waren ein Teil der Orwell’schen Botschaft. In der heutigen Entsprechung zum Superstaat Ozeanien ist „Vielfaltstraining“ die bevorzugte Methode, die von Big Brother eingesetzt wird, um uns jegliches Rassebewußtsein wegzunehmen und uns zu kulturell universalistischen Kreaturen zu verbiegen. Wenn der Staat uns durch Einschüchterung zum Glauben zwingen kann, daß schwarz weiß ist und weiß schwarz, dann sind alle anderen Formen von Geistesmanipulation einfach.

Im Dezember 2017 grub die Huffington Post als Teil des Feierns von allem, was mit Martin Luther King zusammenhängt, die Schreckschraube des Vielfaltstrainings wieder aus – Jane Elliott. Es ist nicht so, daß Jane in ein selbstauferlegtes Exil gegangen wäre, wie wir nur hoffen könnten; nein, sie war eifrig damit beschäftigt, Regierungen und Konzerne mit ihrer eigenen Zyklon-B-Desinfektionsmittelmarke von ihrem Vorurteilstyphus zu entlausen; und dabei verlangte sie 6000 Dollar pro Tag.

Für den Fall, daß der Leser den Namen nicht wiedererkennt, lassen Sie sich von mir in jenes nicht gar so gute Jahr 1992 zurückteleportieren. Es war kurz nach dem Rodney-King-Urteil in der Stadt der Engel, und Schwarze hatten eine Konversation über Rasse begonnen, der Beginn vieler solcher Eric-Holderianischen Konversationen, indem sie Weiße und Gelbe ausplünderten, verbrannten, brandschatzten, schlugen und töteten; Sie wissen schon, das übliche Signalisieren von Verärgerung, diesmal über die Unhöflichkeit der Polizei, als sie den von Meth verrückten, alkoholisierten, 180 cm großen, über hundert Kilo schweren Mr. King verhaftete.

In den Flächenbrand trat eine Drittklässler-Schullehrerin aus der rein weißen Kleinstadt Riceville in Iowa. Sie wußte, wie man Weiße von der schrecklichen Krankheit des Rassismus befreite, und sie überzeugte Oprah Winfrey davon, sie die seelenrettende Taufe im landesweiten Fernsehen demonstrieren zu lassen. Die Demonstration war einfach. Als das Publikum das Studio betrat, teilten Winfreys Assistenten es in zwei Gruppen: eine Gruppe bestand aus Blauäugigen und die andere aus Braunäugigen. Die Assistenten gaben der braunäugigen Gruppe Doughnuts und Kaffee und gaben ihnen Sitzplätze in den vorderen Reihen. Noch erniedrigender war, daß die Blauäugigen ein Halsband tragen mußten.

Das Publikum nahm Platz, die Show begann, und Oprah stellte Jane Elliott vor, die gegenüber den Blauäugigen bemerkte:

Ich bin 25 Jahre lang Lehrerin in öffentlichen, privaten und Gemeindeschulen in diesem Land gewesen, und ich habe gesehen, was Braunäugige getan haben im Vergleich zu dem, was Blauäugige tun. Es ist völlig offensichtlich, daß Sie heute morgen hätten hier sein sollen, als wir diese Leute hier hereinführten.[1]

Natürlich protestierte die blauäugige Gruppe sowohl gegen ihre schlechte Behandlung (ich meine, wirklich, Doughnut- und Kaffeeverweigerung – diese Folter!) und Elliotts irrige Bemerkung über ihre Ankunftszeit. Der große Durchbruch fand jedoch statt, als ein Blauauge erwiderte, daß Elliott blaue Augen hatte und kein Halsband trug. Jane antwortete trocken:

Weil ich gelernt habe, mich braunäugig zu verhaltn, und die Botschaft in diesem Raum lautet: verhalten Sie sich braunäugig, und auch Sie dürfen Ihr Halsband abnehmen.[2]

Mit der Zeit wurden die Braunäugigen begeistert von Elliotts künstlicher Illusion ihrer Überlegenheit und machten bei gemeinsamem Rollenspiel mit, während sie Elliotts Schikanierung der blauäugigen Gruppe unterstützten. Sie nannten die Blauäugigen „dumm“, „grob“ und „laut.“

Okay, kommen wir auf den Punkt dieser Sache. Es gab eine Menge Hin und Her zwischen den beiden Gruppen, Oprah und Elliott, wonach dem Publikum die große Erkenntnis dämmerte, daß es bei der Demonstration um institutionellen Rassismus ging und insbesondere darum, daß sie auf groteske Weise wegen eines völlig absurden Unterschieds in Rassisten verwandelt worden seien – ihrer Augenfarbe!

Elliott trat mehrere weitere Male in der Oprah-Show auf und einmal in der Johnny Carson Late Night Show. Somit fand eine Frau ihre Berufung im Leben und schuf buchstäblich im Alleingang eine Industrie, von der niemand wußte, daß sie benötigt oder erwünscht war, außer von Jane Elliott und linken Apparatschiks in der Bundesregierung.

Der Autor der Huffington Post traf sich mit Jane, als sie gerade kein rassistisches Publikum für 6000 Dollar pro Tag anschrie, und die beiden weinten vor Freude über die Erinnerung an Janes unbefleckte Täuschung am 6. April 1968:

„Martin Luther King, Jr. war im Februar einer unserer ‚Helden des Monats‘ in meier dritten Klasse gewesen, und er war von einem Attentäter getötet worden,“ sagt Elliott tränenerstickt. „Ich hasse es, darüber zu reden, weil ich mich jedes Mal, wenn ich darüber rede, daran erinnere, wie es sich an diesem Tag anfühlte. Ich würde in meine Klasse gehen und meinen Schülern erklären müssen, warum die Erwachsenen in diesem Land zugelassen hatten, daß jemand die Hoffnung tötete. Martin Luther King war die Hoffnung für dieses Land.“[3]

Am nächsten Morgen ging einer ihrer Schüler in das Klassenzimmer und fragte sie, „wer diesen König tötete“, offenbar im Glauben, daß es der Monarch eines Landes war. Solcherart war die Unschuld kleinstädtischer weißer Drittklässler. Sie beschloß, das Augenfarbenexperiment zu schaffen, weil sie sagte, daß es das sei, was Adolf Hitler tat: Menschen auf der Grundlage eines physischen Merkmals zu unterteilen. Aber warum wählte sie die Augenfarbe? In ihren eigenen Worten:

Augenfarbe und Hautfarbe werden von derselben Chemikalie verursacht: Melanin. Es liegt keine Logik darin, Menschen nach der Menge eine Chemikalie in ihrer Haut zu beurteilen. Pigmentierung sollte nichts damit zu tun haben, wie man eine andere Person behandelt, aber leider hat sie etwas damit zu tun.[4]

Aber Elliotts Demonstration ist ein Schwindel hinsichtlich dessen, uns etwas über Rassismus zu lehren. Die Demonstration sagt uns nur, daß, wenn man eine Gruppe von Menschen belohnt, während man gleichzeitig einer anderen Gruppe die Belohnung vorenthält, die unbelohnte Gruppe Groll empfinden wird. Dieses gleiche künstliche Konstrukt kann auf allen möglichen Unterschieden beruhen, ungeachtet dessen, wie oberflächlich es sein mag. Statt der Augenfarbe könnte es die Körpergröße einer Person sein, ihr Gewicht, ihre Haarfarbe, Alter, Geburtsort, Schulbildung, kulinarische Vorlieben, Schuhgröße et cetera, und die Demonstration wird dasselbe Ergebnis erbringen.

Elliott ignoriert den Berg wissenschaftlicher Beweise, daß Rasse real ist und daß unterschiedliche Ergebnisse in Verhalten und Kultur weitgehend von rassischen Phänotypen bestimmt werden. Für Elliott ist Rasse bloß eine Farbe und hat keine Bedeutung dabei, wie verschiedenfarbige Menschen denken oder handeln. Dies ist sicherlich eine seltsame Idee, wenn man sieht, wie Elliott nicht zögert, nahezu alle Formen des Verhaltens, der Kultur, der Gedanken und Handlungen von Menschen zu verunglimpfen, die eine weiße Hautfarbe haben.

Was die Überlegenheitspose der braunäugigen Gruppe betrifft, so hat George Bernard Shaw bekanntlich bemerkt: „Eine Regierung, die Peter beraubt, um Paul zu bezahlen, kann sich immer auf die Unterstützung von Paul verlassen.“ Es ist schändlich, aber nachdenklich stimmend, daß Elliott in diesem Fall bewiesen hat, daß ein Doughnut und eine Tasse Kaffee Bezahlung genug ist, um Pauls Unterstützung zu gewinnen.

Elliott machte gegenüber dem Autor der Huffington Post eine sinistre Bemerkung, die auf eine ominöse Absicht hindeutet, die ihrer teuren Varietévorstellung zugrunde liegt:

Gebt mir ein achtjähriges Kind und laßt mich diese Übung durchführen, und dieses Kind ist für immer verändert.

Dies zeigt, daß das eine kranke Frau ist. Eine zum Leben erweckte Harpyie, so voller Hybris und motiviert von so viel Abscheu gegenüber Weißen, daß wir dankbar sein sollten, daß diese ehemalige Grundschullehrerin unsere Kinder nicht mehr in ihre welken Krallen kriegen kann. Elliott ergötzt sich an der Beschreibung, wie sie ein „brillantes, selbstsicheres, aufgeregtes kleines Mädchen in eine verängstigte, schüchterne, unsichere kleine Beinahe-Person“ verwandelte. Was ist das für eine schwadronierende Hexe, die sich hämisch damit brüstet, ein Kind schikaniert zu haben?

Wie die beduselte Torquemada erklärte: „Gott schuf eine Rasse: die menschliche Rasse. Menschliche Wesen schufen den Rassismus.“ Und mit „menschliche Wesen“ meint sie weiße menschliche Wesen.

Jane Elliott ist seit zwanzig Jahren eine „One-trick Pony“-Show gewesen, und sie hat nichts über Geschichte gelernt, wie sich daran zeigt, daß sie ihrem eingeschüchterten Publikum sagt, daß Weiße nichts mit der Erfindung des Papiers, des Alphabets, des Webens von Kleiderstoff oder der Zahlen zu tun gehabt hätten. Nein, sagt sie, Farbige erfanden all diese Dinge und die meisten anderen Sachen von irgendeinem Wert. In ihrer verrückten Lovecraft’schen Welt haben Weiße diese Dinge gestohlen.

Sie schreibt den Weißen jedoch die Erfindung des – raten Sie mal – RASSISMUS zu! Sie exportierten dann dieses teuflische Manipulationsinstrument überall auf der Welt, kolonisierten und versklavten Farbite und entnahmen den Reichtum ihrer Länder für wenig oder keine Bezahlung. Elliott zeigt keine Einsicht, keine Selbsterkenntnis, daß sie in den Vorstandszimmern von Konzernen und in den Räumen von Regierungsbehörden Krieg gegen die weiße Rasse geführt und deren schurkischen Rassismus beklagt hat, während sie gleichzeitig leugnete, daß Rasse überhaupt existiert.

Warum haben wir Jane Elliott und andere Dschinns des Vielfaltstrainings? Sie mag die Abzocke mit dem Vielfaltstraining angefangen haben, aber sie brauchte Hilfe, um dessen Wachstum zu befeuern. Eine Reihe von Entscheidungen des US-Höchstgerichts, die die Theorie vom „feindseligen Arbeitsumfeld“ und die Doktrin von der „ungleichen Auswirkung“ etablierten, gefolgt von einer Fülle von Bürgerrechtsprozessen gegen große Firmen, verschafften ihr diese Hilfe. Darauf folgte eine Plage von Vielfaltstrainern aus der Liga für Soziale Gerechtigkeit.

Nahezu alle diese Trainer-„Experten“ sammelten ihre ersten Erfahrungen in der akademischen Welt unter Anwendung der Tavistock-Methode zur Gedankenkontrolle, die ursprünglich in den 1920ern von intellektuellen Eliten entwickelt wurde. Sie war ein Vorläufer der berüchtigten MK-ULTRA-Experimente, die die CIA in den frühen 1950ern begann. Diese Methode wurde von den Sowjets zur Kunst verfeinert, als sie sie gegen politische Gefangene einsetzten, die in psychiatrischen Anstalten festgehalten wurden. Sie wurde „Umerziehung“ genannt, und wie das Vielfaltstraining begann das Programm mit einem vordefinierten Ergebnis. B. K. Eakman beschrieb das sowjetische Programm in Cloning of the American Mind:

Eine kontrollierte Streßsituation wird von einem Gruppenführer („Moderator“) mit dem vorgeblichen Ziel geschaffen, einen Konsens oder eine Übereinkunft zu erreichen, die [sic] in Wirklichkeit vorbestimmt worden ist. Unter Einsatz von Gruppendruck in allmählich zunehmendem Maß, bis hin zu und einschließlich des Anschreiens, Beschimpfens und Isolierens der Verweigerer, werden schwächere Individuen durch Einschüchterung zum Einknicken gebracht. Sie gehen daraus, wie die Moderatoren hoffen, mit einer neuen Wertestruktur hervor, und das Ziel ist erreicht.[5]

Die Erben der Sowjetmethode verlagerten ihre eigene heimtückische Sorte der Gedankenkontrolle von den Klassenzimmern in die Vorstandsräume. Wer waren sie? Nahezu alle waren radikale Linke, Gemeinschaftsorganisatoren und Bürgerrechtsaktivisten wie Marilyn Loden, Elsie Cross, Judith Katz, Mark Chesler, Lillian Roybal Rose, Tom Kochman und Price Cobbs.

Vergleichen wir Eakmans Beschreibung des sowjetischen Umerziehungsprogramms mit einem typischen Vielfaltstrainingsseminar amerikanischen Stils:

Mitte der 1990er wurden männliche Angestellte der Federal Aviation Agency [US-Bundesluftfahrtbehörde] gemeinsam an eine Toilette gebunden, während weibliche Angestellte gezwungen wurden, in derselben Dusche zu duschen. Weibliche Angestellte wurden auch gezwungen, ein Bett mit ihren männlichen Vorgesetzten zu teilen, und manche Teilnehmer berichteten sogar, daß ihnen Schlaf entzogen und sie dann verbal angegriffen wurden. Aber das beunruhigendste Element der FAA-Vielfaltstrainingssitzungen waren Übungen, bei denen Gruppen andersdenkender oder auch nur potentiell andersdenkender Angestellter von ihren Kollegen gequält wurden. Zum Beispiel wurden bei einem FAA-Vielfaltstrainingsprogramm weiße Männer von ihren schwarzen Arbeitskollegen „verbal gegeißelt“ und dann zu einem Spießrutenlauf gezwungen, bei dem sie von ihren weiblichen Arbeitskolleginnen aggressiv befummelt wurden.[6]

Falls Sie denken, daß dies bloß ein extremes Beispiel ist, lassen Sie uns zur Untersuchung der Worte und Gedanken von Jane Elliott zurückkehren. In ihren Trainingssitzungen können Farbige nie Rassisten sein, egal was sie sagen, um die teilnehmenden weißen Teufel zu quälen. Sie reagieren lat Elliott einfach auf den realen Rassismus, der ihnen bereits von Weißen angetan wurde.

Elliott hat ein dämonisches Bewußtsein über den langfristigen Schaden, den ihr Training besonders jüngeren Weißen zufügt, die beeindruckbarer sind. Sie scheint in „dem Unbehagen, dem Schuldgefühl, der Scham, Verlegenheit und Erniderigung“ zu schwelgen, die von ihren Sensibilitätssitzungen herbeigeführt werden können. Sie bezeichnet sich in ihren Sitzungen sogar stolz als „eure hiesige Zicke für heute.“ Eine Fernsehsendung, die 2009 vom britischen Channel 4 gesendet wurde, zeigte, wie sie Weiße schalt, als ob sie alle dumm seien. Sie sagte einem weißen Mann: „Halten Sie ihr verdammtes Maul.“[7]

Hat nun diese Multimilliarden-Dollar-Sensibilitätsindustrie ein vorteilhaftes Ergebnis? Die Daten und die Aussagen der Teilnehmer würden „nein“ sagen. Tatsächlich deuten die eigenen Aussagen der Trainer darauf hin, daß sie Unterschiede im Rasseverhalten betonen und die wohlbekannten Stereotypen bestärken. Das Informationsblatt eines Trainers erklärte, daß Weiße „durch Zählen und Messen wissen“, Asiaten „wissen, indem sie nach dem Transzendenten streben“ und Schwarze, Hispanics und Araber „durch symbolische Bilder und Rhythmus wissen.“[8]

Aussagen dieser Art zeigen nicht, daß Teamarbeit organisiert wird oder Ziele erreicht werden, wenn der Trainer aktiv Farben- und Kulturunterschiede fördert. Falls überhaupt etwas erreciht wird, so scheint es die Balkanisierung des Arbeitsplatzes zu sein.

Aber Firmen greifen immer noch nach dem Stern der Vielfalt, weil ihre Anwälte ihnen geraten haben, daß es vor Gericht gut aussieht. Im Jahr 2011 setzte Walmart die „Vielffaltsverteidigung“ ein, um einen Sammelklagenprozeß zu gewinnen, bei dem Geschlechterdiskriminierung behauptet wurde. Walmart hatte alle politisch korrekten Maßnahmen ergriffen, wie die Durchführung von Sensibilitätssitzungen, Vielfaltstraining und die Verteilung eines gut geschriebenen Handbuchs an seine Angestellten, in dem Propaganda für Arbeitnehmerrechte gemacht wurde. Auf diese Weise machen Walmart und andere große Konzerne es für Kläger schwieriger, diskriminierende Praktiken tatsächlich zu beweisen.

Im Jahr 2016 veröffentlichte die Harvard Business Review einen Artikel mit dem Titel „Vielfaltspolitik macht Firmen selten fairer, und sie fühlt sich für weiße Männer bedrohlich an.“ Die Autoren zitierten mehrere Studien, die die Vergeblichkeit des Vielfaltstrainings zeigten, die negativen Auswirkungen, die solches Training auf weiße Männer hatte, und die kontraproduktiven und unrichtigen Überzeugungen, die das Training fördert. Jedoch beschlossen die Autoren (ahem, drei Frauen – wollte das nur erwähnen) ihren Artikel, indem sie den Vorteil von Vielfaltsmaßnahmen von Konzernen priesen.[9]

Angestellte haben gelernt, daß Leid über sie kommt, wenn sie den Wert des Vielfaltstraings in Frage stellen. Als Kishore Jayalaban, ein Ökonom im Bureau of Labor Statistics, einen bekannten Vielfaltstrainer mit Bedenken wegen dessen Schlußfolgerungen herausforderte, meldete der Trainer ihn beim Personalbüro des BLS. Jayabalan wurde gesagt: „Manche Leute sollten einfach zuhören, was gelehrt wird.“ Jayabalan „hörte zu“, und er hörte eine Sache von Wert – dem Trainer wurden 15.000 Dollar dafür bezahlt, daß er bei fünf dreistündigen Sitzungen sprach.[10]

Was Jane Elliotts Zukunft betrifft, so scheint sie sich über die Aussicht darauf zu freuen, daß die Weißen in den Vereinigten Staaten zu einer Minderheit werden. Es sieht nach Heimzahl-Zeit für Schwarze aus. Wie sie einem Autoren der britischen Zeitung The Guardian sagte:

Erstens, und das ist die Hauptsache, verlieren die Weißen schnell ihre zahlenmäßige Mehrheit in den Vereinigten Staaten von Amerika. Und so werden Farbige in der Zukunft die Leute in Machtpositionen sein. Weiße beginnen das endlich zu begreifen. Manche von ihnen fürchten sich zu Tode.[11]

Wer ihre Aussage liest, kann beinahe ihr Kichern bei ihrem Gedanken daran hören, wie Schwarze Rache an Weißen üben. Falls ihre Aussagen Sie beunruhigen, so sollten sie das. Die entnervte Reaktion des Guardian-Schreibers war: „Es liegt eine wilde, sogar bewundernswerte Genüßlichkeit in ihren Worten, aber auch der bohrende Verdacht, daß sie mehr von weißer Furcht erregt ist als von schwarzem Erfolg.“

Jane Elliott, eine weiße Frau aus einer Kleinstadt in Iowa, die einen verdammt guten Lebensunterhalt auf Kosten von Institutionen bezogen hat, die von Weißen geschaffen wurden, sagt einen Rassenkrieg in den Vereinigten Staaten voraus – und sie jubelt dem anderen Team zu.

Fußnoten:

[1] „The Daring Racism Experiment That People Still Talk About 20 Years Later,” Huffington Post Online, 6. Dezember 2017,

https://www.huffingtonpost.com/2015/01/02/jane-elliott-race-experiment-oprah-show_n_6396980.html

[2] Ebd.

[3] Ebd.

[4] Ebd.

[5] B.K. Eakman,  Cloning of the American Mind: Eradicating Morality Through Education, (Huntington House, 1998), S. 194.

[6] www.vasthead.com/Diverse/diverse.html

[7] http://davidthompson.typepad.com/davidthompson/2009/10/i-sense-a-malign-presence-.html

[8] http://www.sptimes.com/News/022700/news_pf/Perspective/Sensitivity_training_.shtml

[9] https://hbr.org/2016/01/diversity-policies-dont-help-women-or-minorities-and-they-make-white-men-feel-threatened

[10] https://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1994/12/04/typecasting-diversity/ec1bcd14-98e6-4844-8e26-d575edfad497/?utm_term=.ba67eae02fa9

[11] https://www.theguardian.com/culture/2009/oct/18/racism-psychology-jane-elliott-4

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Zur Verteidigung des Vorurteils von Greg Johnson

Die Bestie als Heiliger: Die Wahrheit über Martin Luther King von Kevin Alfred Strom

Multirassenfans sind verrückt, Teil 1 und Teil 2 von Kevin Alfred Strom

Biologische Realität von Kevin Alfred Strom

Linientreue von Kevin Alfred Strom

Eine gediegene Studie über die Rodney-King-Unruhen von 1992 von C. F. Robinson

Scientific American über die Realität von Rassen von Michael Polignano

Weihnachtsgrüße aus der Matrix von Osimandia

Warum Juden für „Vielfalt“ sind von mir

Das Ulmer Münster und die Neger von mir

Die Verschafung der Europäer, ein Gemeinschaftswerk von Admins und Lesern von „As der Schwerter“

Die andere rassistische Vetternwirtschaft von Andrew Hamilton

Wie die Moslems nicht die Algebra erfanden von Enza Ferreri

Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei von Manfred Kleine-Hartlage

Rassismus – Die kuriosen Ursprünge eines nutzlosen Wortes von Sam Francis

Warum haben die Europäer die moderne Welt geschaffen? – Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 von Fjordman

Hey Whitey… von Fiona McLeod

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3 Kommentare

  1. Zum obigen Artikel und seinem Gegenstand, der weißenhassenden Verräterhexe Jane Elliott, paßt dieser Beitrag von Luke O’Farrell über die Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Ursula Kroeber Le Guin, den ich soeben bei der Google-Suche bezüglich einer eventuellen jüdischen Identität Le Guins – sie ist anscheinend (((keine))) – gefunden habe:

    A Scream of Jewish Hate („How One Brain-Washed White Has Worked to Destroy the White Race“)

    Anlaß für meine Suche war, daß ich von ihrem Tod am 22. Januar 2018 und in diesem Zusammenhang auch von ihrem SF-Roman Die linke Hand der Dunkelheit (auf Deutsch ursprünglich unter dem Titel „Winterplanet“ veröffentlicht) erfahren hatte. Die menschlichen Bewohner der beschriebenen Welt haben kein fixes Geschlecht, sondern sind „ambisexuell“; die meiste Zeit sind sie asexuell, doch einmal im Monat nehmen sie, während einer „Kemmer“ genannten Zeit, männliche oder weibliche Eigenschaften an und werden sexuell aktiv; der Roman soll „die berühmteste Untersuchung der Androgynie in der Science Fiction“ sein.

    Jetzt ist mir auch klar, was der in meinem Artikel Star Dreck XII: Babylon 5 zitierte, mutmaßlich jüdische Autor Jason Shankel in seinem Bedauern über das Nichtzustandekommen von Delenns androgyner Darstellung als ursprünglich männlicher und später zur halbmenschlichen Frau werdender Minbari meinte, als er schrieb: „Traurigerweise wird das, was die linke Hand der Dunkelheit gibt, oft von der rechten weggenommen. Aus rein technischen Gründen sollte das, was ein bahnbrechender Moment in der transgenderierten Science Fiction gewesen wäre, nicht sein. Die Stimmänderungstechnologie, die nötig war, um Delenn männlich klingen zu lassen, war der Aufgabe einfach nicht gewachsen, und Straczynski entschied sich schließlich dafür, Delenn eindeutig weiblich zu machen, als die Serie ihre Premiere hatte…“

    NACHTRAG – den verlinkten Artikel von Luke O’Farrell habe ich inzwischen übersetzt und veröffentlicht:

    Ein Schrei des jüdischen Hasses: Wie eine gehirngewaschene Weiße auf die Zerstörung der weißen Rasse hingearbeitet hat

    Antwort
  2. Der Artikel gefaellt mir, die Botschaft jedoch nicht. Hohverrat sollte eben doch eine lebensverwirkende Straftat sein.

    Antwort
  3. Hat dies auf Cernunnos' Insel rebloggt.

    Antwort

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