Churchill: Mehr Mythos als Legende

Von Patrick Foy, übersetzt von Deep Roots. Das Original Churchill: More Myth Than Legend erschien am 2. Februar 2011 in Taki’s Magazine.

Letzte Woche gab mir ein republikanischer Freund aus dem Country Club in Palm Beach ein Exemplar von „The Weekly Standard“ und drängte mich, „A World in Crisis: What the thirties tell us about today“ von Matthew Continetti zu lesen. Der Artikel möchte den Leser glauben machen, daß das Schicksal des Universums von einem wenig bekannten Verkehrsunfall in Manhattan 1931 abgehangen sei, in den Winston Churchill verwickelt war.

Churchill hatte am späten Abend des 13. Dezember 1931 auf dem Weg zu einer Besprechung in Bernard Baruchs Wohnung die Fifth Avenue bei der 76th Street überquert, als er in die falsche Richtung schaute, gegen das Licht über die Straße ging und von einem Auto gestreift wurde, das mit 30 mph (knapp 50 km/h) fuhr. Der unglückliche Staatsmann verbrachte über eine Woche im Lenox Hill Hospital, während er sich von einer verstauchten Schulter, Platzwunden im Gesicht und einer leichten Gehirnerschütterung erholte, wofür ihm der Arzt „alkoholische Getränke zu jeder Mahlzeit“ verschrieb. Continetti erwähnt „die Körnigkeit der Geschichte“, was immer das heißt: „Wenn das Auto nur ein wenig schneller gefahren wäre, dann wäre die Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts unwiderruflich verändert worden.“ Das stimmt schon, aber zum Besseren oder zum Schlechteren?

Continetti argumentiert, daß dieses zufällige Mißgeschick noch gut ausgegangen ist. Seine Prämisse ist, daß die 1930er eine gefährliche Zeit wie unsere eigene waren und daß es des scharfsinnigen Winston Churchill bedurft hätte, um die Menschheit zu retten und die Dinge ins Lot zu bringen: „Wenige Menschen erkannten 1931 die wachsende Gefahr. Der Patient im Lenox Hill Hospital war einer davon.“ Oje. Was für ein Quatsch.

Der „Weekly Standard“ wie auch „National Review Online“ und „Commentary Magazine“ gehören alle zu derselben scheinkonservativen Neocon-Bruderschaft, die Washington gekapert hat, angefangen mit H. W. Bush nach dem Kalten Krieg, und die seither jede Hoffnung auf eine „Friedensdividende“ ruiniert hat.

Feuer mit Benzin zu löschen, ist gemeinhin keine gute Idee, und der islamische Extremismus ist ein Nebenprodukt der Allianz zwischen Tel Aviv und Washington. Deshalb steht uns jetzt der Zeitlupenverfall der „unverzichtbaren Nation“ der Welt bevor. Es erinnert mich an den traurigen Zustand von Little England in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, alles dank Sir Winstons kurzsichtiger Führung.

Die Neocon-Opportunisten haben sich Churchill als einen der ihren geschnappt. Er wird immer mit dem angeblichen “guten Krieg” in Verbindung gebracht und ist infolgedessen in den Himmel gelobt worden. Aber was, wenn das Auto 1931 schneller die Fifth Avenue entlanggefahren wäre und die britische Bulldogge in die nächste Welt katapultiert hätte? Hätte der Zweite Weltkrieg gänzlich vermieden werden können?

Der „gute Krieg“ hatte weltweit annähend fünfzig Millionen Todesopfer zur Folge, hinterließ Europa als hungernden und zerbombten Kontinent, zerstörte die ausgedehnten Imperien der Briten und Franzosen, brachte die Sowjets für mehr als vierzig Jahre ins Herz Europas und überließ China Mao Tse-tung.

Churchill war aktiv daran beteiligt, den Zweiten Weltkrieg zu einem globalen Konflikt zu machen. Er förderte im Sommer 1939 den Ausbruch des Krieges, indem er die letzte ungelöste Frage des Versailler Vertrages ausnützte: Danzig und der polnische Korridor. Premierminister Chamberlain gab Polen eine Blankogarantie des Status quo, beendete eine ausverhandelte Lösung und machte den Krieg zwischen Berlin und Warschau unvermeidlich.

1941 hielt Churchill lebenswichtige Informationen über einen unmittelbar bevorstehenden Ausbruch von Feindseligkeiten vor den Kommandeuren auf Hawaii zurück. Londons Codebrecher im Fernen Osten hatten den japanischen Marinecode JN-25 geknackt, und Churchill hatte Zugang dazu. Der „Überraschungsangriff“ auf Pearl Harbor verwandelte den europäischen Konflikt in einen wahrlich globalen Krieg. Es war Pearl Harbor, das Churchills Hintern und Roosevelts Präsidentschaft rettete.

Churchill hatte vor der Invasion Polens einige überraschend positive Dinge über Hitler zu sagen. In seinem Buch The Churchill Legend zitiert Francis Neilson, was Churchill in einem mit 17. September 1937 datierten Brief an ihn schrieb, der im 1939 veröffentlichten Step by Step enthalten war:

„Man kann Hitlers System ablehnen und doch seine patriotischen Leistungen bewundern. Falls unser Land einmal besiegt wäre, so hoffe ich, daß wir einen so unbeugsamen Vorkämpfer finden würden, um unseren Mut wieder herzustellen und uns zurück zu unserem Platz unter den Nationen zu führen.“

In der gleichen Art zitiert Neilson das Buch Great Contemporaries von 1937, in dem Churchill sagt, daß man Hitlers Lebensgeschichte „nicht ohne Bewunderung für den Mut, die Ausdauer und die Lebenskraft lesen kann, die es ihm ermöglichte, all die Autoritäten oder Widerstände, die ihm den Weg versperrten, herauszufordern, ihnen zu trotzen, sie zu beschwichtigen oder zu überwinden.“

Ich frage mich nun wegen der Zeit vor 1931: Wenn das zwanzigste Jahrhundert durch Churchills Anstreifen am Tod in einem Verkehrsunfall zwischen den Weltkriegen „unwiderruflich verändert“ hätte werden können – was, wenn Churchill gar nicht erst in die Politik gegangen wäre? Für die Antwort braucht man sich nur ein Exemplar von „The Churchill Legend“ zu besorgen und es zu lesen. Francis Neilson, der beim Ausbruch des Großen Krieges Parlamentsmitglied war, behauptete, Churchill länger als irgendein Lebender gekannt zu haben.

Die Liste der Katastrophen, denen Churchill vor dem Zweiten Weltkrieg vorstand, umfaßt das Fiasko bei Gallipoli, die Versenkung der Lusitania (als Churchill der Erste Lord der Admiralität war) und den Erlaß der Balfour-Deklaration 1917 durch das britische Kriegskabinett, die eine Büchse der Pandora öffnete, der endlose Ungerechtigkeit und Blutvergießen im Nahen Osten entsprangen. Nicht daß Churchill das alleinige Verdienst an diesen Katastrophen gebührt, aber seine Fingerabdrücke sind auf ihnen. Er war sicherlich auf höchster Ebene darin verwickelt. Sowohl die Versenkung der Lusitania als auch die Balfour-Deklaration waren Nebenprodukte einer verzweifelten Strategie, Amerika in den Großen Krieg zu ziehen.

Wenn man Neilson liest, erhält man den Eindruck, daß Churchills gesamte öffentliche Karriere – die sich auf beide Weltkriege gründete – unbestreitbare Beweise für Inkompetenz, Opportunismus, Rücksichtslosigkeit, Verlogenheit und schlechtes Urteilsvermögen liefert. Ja, die Geschichte wiederholt sich.

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10 Kommentare

  1. Auf die Idee, diesen Artikel heute nachzuveröffentlichen, bin ich durch einen Beitrag in der heutigen „Zeit im Bild“ des ORF über den neuen Churchill-Film „Darkest Hour“ gekommen.

    Zu der Sache mit Pearl Harbor siehe Ostwind, Regen: Verrat in Pearl Harbor von Kevin Alfred Strom und Was wäre, wenn…? WikiLeaks, 1941 von Srdja Triflovic.

    Siehe auch Der Hintergrund des Verrats (1): Die Balfour-Deklaration von William Pierce und „Wer sind die Kriegshetzer?“ Charles Lindberghs Rede in Des Moines am 11. September 1941.

    Antwort
  2. feld89

     /  Januar 17, 2018

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

    Antwort
  3. Hat dies auf textblätter rebloggt.

    Antwort
  4. Bernstein

     /  Januar 18, 2018

    Er Churchill war einer der GROESSTEN KRIEGSTREIBER im letzten Jahrhundert!

    Es waere besser gewesen wenn er bei …

    Antwort
    • …seiner Geburt erwürgt worden wäre.

      Auf jeden Fall mit Roosevelt und Stalin zusammen der größte Kriegstreiber und Verbrecher.

      Mal ne Frage in die Runde: Sind Cryptojuden eigentlich auch beschnitten? Oder ist die Beschneidung bei allen Juden zwingend?

      Ein sehr antisemitischer Russe bzw. Russlanddeutscher bei der BW meinte mal zu mir als wir in der Sauna saßen das es einen Grund gibt wieso man in Russland traditionell gerne Geschäfte in der Sauna macht.

      Um sich nicht von Juden übers Ohr hauen zu lassen :)…

      Vielleicht eine Art russische Urban-Legend…

      Antwort
  5. Einen interessanten Abschnitt über Winston Churchill und seinen Vater Randolph habe ich soeben in Edmund Connellys TOO-Artikel E. Michael Jones on Jews and Usury, Part 2 gefunden; nachfolgend meine Übersetzung:

    Ein weiteres faszinierendes Thema, das Jones behandelt, betrifft die Beziehung zwischen dem landbesitzenden niederen englischen Adel und jüdischen Geldverleihern. „In einfachsten Begriffen erklärt, gehörte zum jüdischen Problem das umgekehrte Verhältnis zwischen Schulden und politischer Souveränität.“ (S. 1079) Diese Gegnerschaft zur wachsenden jüdischen Macht war unter der britischen Aristokratie sowie Politikern gängig. Zum Beispiel verurteilte der Labour Leader, eine sozialistische Zeitung, die geldverleihende Rothschild-Familie im Jahr 1891 als eine

    blutsaugende Bande, [die] im gegenwärtigen Jahrhundert die Hauptursache von unermeßlich viel Unheil und Elend in Europa gewesen ist und ungeheuren Reichtum hauptsächlich durch Schüren von Kriegen zwischen den Staaten angehäuft hat, die nie hätten geführt werden sollen. Wo immer es Schwierigkeiten in Europa gibt, wo immer Kriegsgerüchte zirkulieren und die Gedanken der Menschen von der Furcht vor Veränderung und Unglück beunruhigt sind, kann man sicher sein, daß irgendwo nahe der Unruheregion ein hakennasiger Rothschild bei seinem Spiel ist. (S. 1081)

    Ein Beispiel dafür, das jüdischen Geldverleihern in die Klauen geriet, war die erweiterte Familie Churchill. Randolph, geboren 1849, wuchs in einer Zeit auf, in der „spektakuläre Bankrotte“ Aristokraten während des Großteils des Jahrhunderts heimzusuchen pflegten. Ein Großteil dieses Leidens wurde natürlich durch schamlose Lasterhaftigkeit unter den landbesitzenden Aristokraten herbeigeführt, und Jones bietet die Churchills als Musterbeispiel für diese Verderbnis an. „In jeder Generation gab es unter seinen [Winstons] Verwandten zu viele Schulden, zu viel Glücksspiel, zu viel Trinken.“ Die fundierte Meinung war, daß „es ein überdurchschnittliches Maß an Untreue, Scheidungen, erratischem Verhalten, sexuellen Skandalen, sozialem Ostrazismus und in Ungnade fallen bei Hofe gab.“ Randolph – und danach Winston – waren ziemlich von diesem Schlag und fielen direkt in die Hände jüdischer Geldverleiher, mit tiefgreifenden Konsequenzen für Britannien und die gesamte Christenheit, als Winston ein einflußreicher Politiker wurde, der den Krieg gegen Deutschland befürwortete.

    Schon 1874 war die Familie Churchill gezwungen, große Teile von Land zusammen mit dem Vieh an Baron Rothschild zu verkaufen, um eine schwere Schuld zu begleichen. Randolph, der inmitten reicher Juden mit opulenten Geschmäckern aufgewachsen war, machte den Fehler zu denken, daß er solch einen Lebensstil genießen könnte ohne die notwendigen Mittel zu dessen Unterstützung. Was er nicht verstand, war, daß „er sich auf der falschen Seite des Zinseszins befand und sie [seine jüdischen Freunde] auf der richtigen Seite.“

    Was folgte, war vorhersehbar. Randolph zog sich schließlich Syphilis zu und verlor große Geldsummen beim Glücksspiel in Monte Carlo. In diesem Fall kam ein Rothschild zu seiner Rettung – aber das hatte seinen Preis. „Die Juden, die Randolphs syphilitische Fantasien und den damit verbundenen extravaganten Lebensstil unterstützten… [waren] bereit, 70.000 Pfund uneinbringlicher Schulden abzuschreiben, weil [Natty Rothschild] einen Freund an hoher Stelle brauchte, der Kabinettsgeheimnisse mitteilen würde, die in harte finanzielle Gewinne verwandelt werden konnten.“ (S. 1087) Mit der Zeit „sollte das britische Weltreich im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem im Wesentlichen jüdischen Unternehmen werden.“ Um das Ende des Jahrhunderts, schließt Jones, „war das britische Weltreich zu einer einzigen riesigen, jüdischen Wuchermaschine geworden, verwaltet von mittellosen, extravaganten, dauernd verschuldeten, moralisch verkommenen Agenten wie Randolph Churchill.“ Weit Schlimmeres sollte noch kommen.

    Winston Churchill erbte einen Berg von Schulden, als sein Vater starb, daher war, in Jones‘ Worten, „der einzige greifbare geerbte Aktivposten Randolphs Beziehung zu den Rothschilds und anderen reichen jüdischen Finanziers.“ Kein verheißungsvoller Beginn. Es überrascht nicht, daß Winston, wenn er über seinen verstorbenen Vater schrieb, die Erwähnung der Rothschilds völlig wegließ. Er fiel auch in den Orbit des reichen Juden Sir Ernest Cassel, gefolgt von Sir Henry Strakosch, der „die Verantwortung für all seine [Winstons] Schulden übernahm.“ Dies geschah um 1938; konnte es Churchills Entscheidungen bezüglich Deutschlands während der folgenden Jahre beeinflußt haben? Das fragt man sich. Natürlich sind solche Diskussionen des jüdischen Einflusses auf das Leben mächtiger Nichtjuden wie Winston Churchill im modernen Diskurs selten vorhanden, daher ehrt es Jones, daß er ihn intelligent und eingehend diskutiert.

    Da sieht man es wieder einmal von wegen der Aristokröten. Siehe dazu auch Gedanken zum jüdischen Einheiraten in einheimische Familien von Andrew Joyce.

    Antwort
  6. In Gregory Hoods Gedanken zum 72. Jahrestag des D-Day habe ich diese beiden Absätze über Winston Churchill gefunden:

    Zum Beispiel hat Winston Churchill einen großen historischen Ruf, weil er der unverzichtbare Mann war, der angeblich Großbritannien versammelte, um sich Hitler entgegenzustellen. Und doch war Churchill nach seinen eigenen Maßstäben ein kolossaler Versager. Als Mann, der in seiner gesamten Karriere regelmäßig die Positionen zu entscheidenden Fragen wechselte, war die eine Konstante in seinem ganzen Leben seine Liebe und Hingabe zum britischen Empire. Und doch ist es mehr als jeder andere Mann im Laufe der gesamten Geschichte Winston Churchill, der die Verantwortung für die Zerstückelung des britischen Empires trägt. Er opferte alles, um Deutschland daran zu hindern, eine dominante Position in Osteuropa zu haben – damit statt dessen die Sowjetunion eine solche haben konnte.

    Wie Patrick Buchanan es ausdrückte, verlor Britannien sein Empire, und der Westen verlor die Welt. Churchill beendete seine Karriere unter schwächlichen Protesten gegen die nichtweiße Einwanderung und die Zerstückelung des Empire, aber er war bereits irrelevant in der neuen Welt, die er entfesselt hatte. Und weit davon entfernt, „Britannien zu retten“, ist die „Sceptered Isle“ nun ein Ort, wo man wegen Zitierens von Winston Churchills Schriften über den Islam verhaftet wird. Wir können erwarten, daß Churchills Reputation in den kommenden Jahren schlechter werden wird, nachdem sich bereits Gemurmel wegen seines „Rassismus“ und „Imperialismus“ erhebt.

    Antwort
  7. Das folgende Zitat aus meinem vorletzten Kommentar in diesem Strang betreffend persönlicher Laster von Führungspersonen am Beispiel von Winston Churchill, seinem Vater Randolph und dem englischen Adel allgemein als Ansatzstelle für Juden und ihre Lakaien, sie zum Verrat an ihrem Volk zu veranlassen, nämlich:

    Ein Beispiel dafür, das jüdischen Geldverleihern in die Klauen geriet, war die erweiterte Familie Churchill. Randolph, geboren 1849, wuchs in einer Zeit auf, in der „spektakuläre Bankrotte“ Aristokraten während des Großteils des Jahrhunderts heimzusuchen pflegten. Ein Großteil dieses Leidens wurde natürlich durch schamlose Lasterhaftigkeit unter den landbesitzenden Aristokraten herbeigeführt, und Jones bietet die Churchills als Musterbeispiel für diese Verderbnis an. „In jeder Generation gab es unter seinen [Winstons] Verwandten zu viele Schulden, zu viel Glücksspiel, zu viel Trinken.“

    trifft auch auf den passionierten Raucher Heinz-Christian Strache zu.

    Derzeit ist ja die Aufhebung des noch von der Vorgängerregierung beschlossenen allgemeinen Rauchverbots in Gaststätten ein ziemliches Thema in der österreichischen Innenpolitik, und es läuft auch ein Volksbegehren gegen diese Aufhebung an.

    Strache und die restliche FPÖ-Führung verteidigen aber die Aufhebung des Rauchverbots und beharren darauf, daß sie für die FPÖ eine Koalitionsbedingung war. So weit ich weiß, ist das aber die einzige Bedingung, die die FPÖ-Führung für eine Koalition mit der ÖVP gestellt hat, jedenfalls die einzige, die sie mit Zähnen und Klauen verteidigt. Um dieses Lasters von Strache willen, um diese Aufhebung zu bekommen, haben Strache und die FPÖ-Führungsleute (Kickl, Vilimsky, Hofer) das Volk (und vor allem ihre Kernwählerschaft) verraten und sind in allen von der ÖVP geforderten Punkten umgefallen:

    – Arbeitszeit-„Flexibilisierung“ (12-Stunden-Tag, 60-Stunden-Woche),
    – Hartz IV in Österreich,
    – Zustimmung zu CETA,
    – Starke Erhöhung der „qualifizierten Zuwanderung“ aus Nicht-EU-Ländern im Interesse der Wirtschaft,
    – „Sicherheitspaket“ (mehr Überwachung und Bürgerbespitzelung, z. B. Bundestrojaner und Abhörmöglichkeiten im Namen der „Terrorverhinderung“),
    – Bekenntnis zu Multikulti (die FPÖ-Außenministerin sagte in der ZiB 2: „Muslime gehören zu Österreich“),
    – keine Eindämmung der Zudringlingsflut, die über beschönigte Asylstatistiken hinausgeht (eine von Kickl angedachte „mobile Grenzschutztruppe“ ist ja sinnlos, solange dieser „Grenzschutz“ nur darin besteht, Zudringlinge behördlich zu erfassen, statt sie grundsätzlich am Eindringen ins Land zu hindern)
    – fortgesetzte EU-Hörigkeit („Bekenntnis zu ‚Europa‘“ als „rote Linie“ der ÖVP in den Koalitionsverhandlungen)

    Wahrscheinlich gäbe es noch mehr, das mir nur jetzt gerade nicht einfällt. Ich glaube, daß diese Regierung den Pflegeregreß auch nicht abschaffen würde, wenn er nicht schon von der Vorgängerregierung abgeschafft worden wäre.

    Es bereitet mir zwar eine gewisse Schadenfreude, daß Strache und die FPÖ jetzt, wo sie sich als Steigbügelhalter für Fakebasti den Bundeskurzler hergegeben haben, von den Medien nicht mehr geschont oder sogar verhalten gefördert werden wie noch vor der Nationalratswahl, als gewollt war, daß sie stark genug werden, um anstelle der SPÖ den Koalitionspartner für die Österreich-Verräter-Partei abzugeben. Nur ist es jetzt schon fast zu spät, denn die Regierung und ihr volksfeindliches Programm sind jetzt Fakt.

    Nieder mit Strache, Kickl, Hofer und Vilimsky! Nieder mit der FPÖ! Nie wieder FPÖ!

    Antwort
  1. Churchill: Mehr Mythos als Legende | Das Erwachen der Menschen

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