Harvey Weinstein: Rache und Dominanz als jüdische Motive

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Lucifex. Das Original Harvey Weinstein: Revenge and Domination as Jewish Motives erschien am 20. Oktober 2017 auf The Occidental Observer.

Edmund Connellys Artikel über Harvey Weinstein und das Shiksa-Phänomen diskutiert Rache als Motiv. Aus dieser Perspektive ist, das, was Juden wie Weinstein tun, das Ergebnis von Hass gegen die Goyim wegen ihrer Wahrnehmung der langen Geschichte des Antisemitismus. Natürlich ist viel von diesem Narrativ falsch und übertrieben, aber der Punkt ist, daß diese „weinerliche“ Version der jüdischen Geschichte unter Juden völlig etabliert und ein Eckstein der jüdischen Erziehung und des jüdischen Selbstverständnisses ist.

Rache ist wichtig – sogar entscheidend – beim Verständnis der Hauptströmungen des jüdischen Verhaltens. Jedoch scheint es in mehreren der Passagen aus Portnoy’s Complaint viel mehr um Dominanz und sexuelle Konkurrenz zu gehen als um Rache. Dies deutet darauf hin, daß eine andere Art, die Begierde nach der Shiksa zu betrachten, jene aus der Perspektive der Evolutionspsychologie ist, die nahelegt, daß ein zentrales Motiv die Dominanz über die Frauen der Fremdgruppe ist. Im Konkurrenzkampf um Dominanz unter Männern, sind Frauen der höchste Preis. Erinnern Sie sich, daß es ein beständiges Thema der menschlichen Geschichte ist, daß Frauen Kriegsbeute sind. Erobernde Männer nehmen die Frauen ihrer besiegten Feinde in Besitz – die mongolischen Harems in ganz Asien fallen einem ein, wie auch das Verhalten unserer indoeuropäischen Vorfahren.

Dies stammt aus dem Artikel von Mark Oppenheimer, der das Rachethema in kontroversieller Weise zur Sprache brachte:

Als Junge fantasierte Portnoy darüber, eine mythische Shiksa-Göttin zu gewinnen, der er den Spitznamen Thereal McCoy (kapieren Sie es?) gab, die schlittschuhläuft „in ihrem blauen Parka und ihren roten Ohrenschützern und ihren großen weißen Fäustlingen – Miss America, auf Kufen! Mit ihrem Mistelzweig und Plumpudding (was immer das sein mag)“, aber als Erwachsener steigt er zu der realen Frau auf, der er den Spitznamen The Monkey gibt. Und was tut er, um sie zu erniedrigen? Er läßt sie mit einer italienischen Hure auftreten. Ja, er macht schließlich mit, aber nicht ehe sie einen schlechten Film inszenieren – nicht Hollywood, sondern San Fernando Valley triple-X. Und sein Spitzname für sie, The Monkey? Der kommt von einer Episode in ihrem Leben, bevor Portnoy ihr begegnete, als ein Swingerpaar sie aufriß und wollte, daß sie eine Banane ißt, während sie ihnen beim Kopulieren zusah. Dafür, daß sie eine Vergangenheit hat, die ihn heiß macht, wird sie mit einem animalistischen Spitznamen erniedrigt. Ihre Geschichte als Schauspielerein ist das, weswegen er sie will.

Harvey ist aus demselben Holz geschnitzt. Während er in Queens aufwuchs, fantasierte er von Ruhm und Reichtum, und sobald er diese bekam, kämpfte er um ihren Erhalt, indem er sich zu einer überlebensgroßen Gestalt aufbaute. Er schrie Angestellte an, als wäre er ein Studioboss aus den 1920ern – das einzige, das fehlte, war eine Reitgerte. Er betrieb Oscar-Kampagnen, wie sie es im Alten Hollywood getan hatten. Und er belästigte Frauen nicht unbedingt, um sie als Instrumente seines Vergnügens zu benutzen, sondern um sie als Instrumente seiner Macht zu benutzen.

Es erübrigt sich zu sagen, daß nahezu jede dieser Frauen – Rose McGowan, Ambra Batillana, Laura Madden, Ashley Judd etc. – eine Nichtjüdin war, um umso besser Weinsteins von Rache eingefärbte Fantasie zu nähren, daß er sich über seine semitische Herkunft aus dem Vorort jenseits von Brücke und Tunnel erhoben habe. Aber es stellt sich heraus, daß es eine Jüdin in dem Haufen gab, keine andere als Lauren Sivan aus der Topfpflanzenepisode. Auf diese kleine Art brach er unabsichtlich aus dem Portnoy-Schema aus und führte seine Unzulänglichkeiten nicht für das große all-amerikanische Odeon aus, sondern für eine Frau, die seine Cousine sein könnte. Harvey kann vor dem, wer er ist, davonlaufen, aber er kann sich nicht verstecken.

Rache für die Geschichte des Antisemitismus wird nie erwähnt, aber der Wunsch, Macht über Shiksa-Frauen zu gewinnen, und insbesondere, sie zu erniedrigen, ist sehr offenkundig – das ultimative Symbol der Dominanz ist die Fähigkeit, straflos erniedrigen zu können.

Die evolutionäre Perspektive sagt auch voraus, daß Juden die größte Befriedigung aus der Eroberung und Erniedrigung von Frauen ziehen würden, die von relativ hohem Status sind, weil diese Frauen von ihren männlichen Konkurrenten am meisten geschätzt werden. Frauen einer Fremdgruppe werden besonders geschätzt, wenn sie aus einer Gruppe mit hohem Status kommen (z. B. wäre der sexuelle Mißbrauch von WASP-Frauen aus Familien der oberen Mittelklasse reizvoller als, sagen wir, der sexuelle Mißbrauch schwarzer Unterschichtfrauen; daher die Befriedigung des Portnoy-Charakters über seine Eroberung der „aristokratischen Yankee-Schönheit, deren Vorfahren im siebzehnten Jahrhundert an diese Küste kamen“ und seine Bemerkung „Ich stecke meinen Pimmel scheinbar nicht so sehr in diese Mädchen rein, wie ich ihn in ihren Hintergrund reinstecke – als ob ich durch Ficken Amerika entdecken werde. Amerika erobern – vielleicht kommt das eher hin.“ Amerika erobern bedeutet, zuerst und vor allem die Frauen der zuvor dominanten Elite zu erobern, und das bedeutet die Töchter der weißen, angelsächsischen Protestanten, die Amerika bis zu den 1960ern beherrschten.

Aus dieser Perspektive sind der ungestrafte sexuelle Mißbrauch nichtjüdischer Frauen und die Ausnützung nichtjüdischer Frauen, die bereitwillig ihre sexuelle Gunst gewähren wegen der Vorteile, die von reichen, mächtigen jüdischen Männern zu gewinnen sind, die ultimativen Aphrodisiaka für jüdische Männer – und besonders, wenn sie Soziopathen wie Weinstein sind. Dies wäre besonders der Fall, wenn die Frauen sehr attraktiv und im Spiel der sexuellen Konkurrenz unter Männern gesucht sind, wie Filmstars.

Dieselbe Dynamik spielt sich im gesamten Westen als Ergebnis der afrikanischen und moslemischen Migration ab. Besonders im Vereinigten Königreich lesen wir von Grooming-Banden, die weiße Mädchen ausbeuten, von Vergewaltigung und anderen Formen sexueller Übergriffe in beispiellosem Ausmaß. Wenn man ein anderes Volk besiegt, nimmt man dessen Frauen.

Aber das Rachemotiv ist ebenfalls entscheidend und oft schwierig vom Wunsch nach Dominanz zu trennen. Wie Connelly hervorhebt, geht es, in Portnoys Worten, darum „seinen Goy zu hassen und auch einen zu fressen.“ Der Hass ist real und eng mit sexueller Konkurrenz verknüpft. Eine Passage, die Portnoy bemerkenswert ähnlich ist, kommt in meiner Rezension von Jurij Slezkines The Jewish Century vor und erzählt vom Thema der jüdischen Rache in der UdSSR:

Die Migration der Juden in die städtischen Zentren der UdSSR ist ein kritischer Aspekt von Slezkines Darstellung, aber es strapaziert die Gutgläubigkeit, anzunehmen, daß diese Migranten sofort und völlig alle Überreste der osteuropäischen Shtetl-Kultur abschüttelten, die, wie Slezkine zugibt, ein tiefes Gefühl der Entfremdung gegenüber der nichtjüdischen Kultur hatte, und insbesondere Furcht und Hass gegenüber den Bauern, was aus den traditionellen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Juden und Bauern resultierte und durch die lange und jüngere Geschichte der antijüdischen Pogrome resultierte, die von Bauern durchgeführt wurden. Die traditionelle jüdische Shtetl-Kultur hatte auch eine sehr negative Einstellung zum Christentum, nicht nur als die zentrale Kulturikone der Fremdgruppe, sondern in ihrer Vorstellung auch als mit einer langen Geschichte judenfeindlicher Verfolgungen verbunden. Dieselbe Situation gab es zweifellos in Polen, wo die Bemühungen selbst der „ent-ethnisiertesten“ jüdischen Kommunisten zur Rekrutierung von Polen durch traditionelle jüdische Einstellungen der Überlegenheit gegenüber der traditionellen polnischen Kultur und der Entfremdung von dieser gehemmt wurden.

In anderen Worten, der Krieg gegen „ländliche Rückständigkeit und Religion“ war genau die Art von Krieg, die ein traditioneller Jude aus ganzem Herzen unterstützt hätte, weil es ein Krieg gegen alles war, das sie hassten und für unterdrückerisch ihnen gegenüber hielten. … Es kann wenig Zweifel geben, daß Lenins Verachtung für „den dummköpfigen, ungehobelten, trägen und bärenhaft wilden russischen oder ukrainischen Bauern“ von der großen Mehrheit der Shtetl-Juden vor und nach der Revolution geteilt wurde. Jene Juden, die die heiligen Stätten der traditionellen russischen Kultur schändeten und antichristliche Zeitschriften veröffentlichten, schwelgten zweifellos aus gänzlich jüdischen Gründen in ihren Aufgaben, und, wie Gorkij sich sorgte, schürten ihre Aktivitäten nicht ungerechtfertigt den Antisemitismus der Zeit. Bei den antichristlichen Einstellungen traditioneller Shtetl-Juden fällt es sehr schwer zu glauben, daß die Juden, die sich an Kampagnen gegen das Christentum beteiligten, kein Gefühl der Rache an der alten Kultur hatten, die sie so verachteten.

Tatsächlich betrachtet Slezkine einige der Werke früher sowjetjüdischer Schriftsteller, die das Rachethema veranschaulichen. Die amourösen Avancen des jüdischen Protagonisten von Eduard Bagritskys Gedicht „Februar“ werden von einem russischen Mädchen zurückgewiesen, aber ihre Positionen werden nach der Revolution vertauscht, nachdem der ein Vizekommissar wird. Als er das Mädchen in einem Bordell sieht, hat er Sex mit ihr, ohne seine Stiefel auszuziehen, seine Waffe oder seinen Trenchcoat abzulegen – ein Akt der Aggression und Rache:

Ich nehme dich, weil ich
Immer so schüchtern gewesen bin, und um Rache zu nehmen
Für die Schande meiner exilierten Vorväter
Und das Zwitschern eines unbekannten Kükens!
Ich nehme dich, um meine Rache zu üben
An der Welt, von der ich nicht wegkommen konnte!

Slezkine scheint mit Rache als jüdisches Motiv zufrieden zu sein, aber er betrachtet die traditionelle jüdische Kultur selbst nicht als etwas, was zu den jüdischen Einstellungen gegenüber dem traditionellen Rußland beitrug, obwohl er anmerkt, daß es ein sehr traditioneller Teil der jüdischen Kultur war, die Russen und ihre Kultur zu verachten.

Wie in augenscheinlich in den Fällen von Portnoy und Weinstein wird der Hass in der Erniedrigung der nichtjüdischen Frau ausgedrückt.

Rache ist auch ein Thema der jüdischen Linken, die in Die Kultur der Kritik (3) – Juden und die Linke dargestellt werden:

Jüdische Mitglieder der inneren Sicherheitskräfte scheinen oft von persönlichem Zorn und einem Wunsch nach Rache im Zusammenhang mit ihrer jüdischen Identität motiviert gewesen zu sein:

Ihre Familien waren ermordet worden, und der antikommunistische Widerstand war in ihrer Vorstellung eine Fortsetzung der im wesentlichen gleichen antisemitischen und antikommunistischen Tradition. Sie hassten diejenigen, die mit den Nazis kollaboriert hatten, und jene, die gegen die neue Ordnung waren, mit fast derselben Intensität und wußten, daß sie als Kommunisten, oder als Kommunisten wie als Juden, mindestens genauso gehasst wurden. In ihren Augen war der Feind im Grunde derselbe. Die alten bösen Taten mußten bestraft und neue verhindert werden, und ein gnadenloser Kampf war notwendig, bevor eine bessere Welt erbaut werden konnte. (Schatz 1991, S. 226)

Wiederum liegt es sehr nahe, daß Sozialkritik und kulturelle Entfremdungsgefühle unter Juden tiefe psychologische Wurzeln haben, die weit über bestimmte wirtschaftliche oder politische Interessen hinausreichen. Wie in Kapitel 1 angegeben, scheint ein entscheidender psychologischer Bestandteil mit einer sehr tiefen Antipathie gegen die gesamte nichtjüdisch dominierte Gesellschaftsordnung zu tun zu haben, die als antisemitisch gesehen wird – dem Wunsch nach „boshafter Rache“, von dem Disraeli behauptete, daß er viele Juden „abstoßend und so feindselig gegenüber der Menschheit“ mache. Man erinnere sich an Lipsets Beschreibung (1988, S. 393) der vielen jüdischen „Familien, die Tag für Tag am Frühstückstisch in Scarsdale, Newton, Great Neck und Beverly Hills darüber diskutiert haben, was für eine gräßliche, korrupte, unmoralische, undemokratische, rassistische Gesellschaft die Vereinigten Staaten sind.“ Diese Familien nehmen sich eindeutig als separat von der breiteren amerikanischen Gesellschaft der Vereinigten Staaten wahr; sie betrachten auch konservative Kräfte als im Versuch begriffen, diese bösartige Kultur aufrechtzuerhalten. Wie im Fall des traditionellen Judentums im Verhältnis zur nichtjüdischen Gesellschaft wird die traditionelle Kultur der Vereinigten Staaten – und insbesondere die politische Basis des Kulturkonservatismus, die historisch mit Antisemitismus in Verbindung gebracht wurde – als Manifestation einer als negativ bewerteten Fremdgruppe wahrgenommen.

Diese Antipathie gegenüber der nichtjüdisch dominierten Gesellschaft war oft von einem mächtigen Wunsch begleitet, die Schlechtigkeiten der alten Gesellschaftsordnung zu rächen. Für viele jüdische Neue Linke „verspricht die Revolution, die Leiden zu rächen und Mißstände zu beheben, die den Juden so lange mit der Erlaubnis oder Ermutigung oder sogar auf Befehl der Obrigkeiten in vorrevolutionären Gesellschaften zugefügt worden sind“ (Cohen 1980, S. 208). Interviews mit jüdischen Radikalen der Neuen Linken enthüllten, daß viele destruktive Fantasien hatten, in denen die Revolution zu „Erniedrigung, Enteignung, Einkerkerung oder Hinrichtung der Unterdrücker“ führen würde (Cohen 1980, S. 208), kombiniert mit dem Glauben an ihre eigene Allmacht und ihre Fähigkeit, eine nicht-unterdrückerische Gesellschaftsordnung zu schaffen – Untersuchungsergebnisse, die an die motivierende Rolle der Rache für Antisemitismus unter den oben behandelten jüdisch dominierten Sicherheitskräften im kommunistischen Polen. …

Meine persönliche Erfahrung in Wisconsin während der 1960er war die, daß die Studentenprotestbewegung von Juden begründet und dominiert wurde und daß sehr viele von ihnen „Rote-Windeln-Babies“ waren, deren Eltern Radikale gewesen waren. Die intellektuelle Atmosphäre der Bewegung ähnelte sehr der von Schatz (1991, S. 117) beschriebenen in der polnisch-kommunistischen Bewegung – intensive verbale pilpul-artige Diskussionen, in denen der eigene Ruf als Linker von der Fähigkeit zur marxistischen intellektuellen Analyse und der Vertrautheit mit der marxistischen Lehre zusammenhing, die beide sehr viel Studium erforderten. Es gab auch eine Menge Feindseligkeit gegen westliche kulturelle Institutionen als politisch und sexuell unterdrückerisch, kombiniert mit einem allgegenwärtigen Gefühl der Gefahr und der unmittelbar drohenden Vernichtung durch die Kräfte der Repression – eine Eigengruppen-Bunkermentalität, die ich jetzt für ein grundsätzliches Merkmal jüdischer Sozialformen halte. Es gab eine Haltung der moralischen und intellektuellen Überlegenheit und sogar Verachtung gegenüber der traditionellen amerikanischen Kultur, insbesondere gegenüber dem ländlichen Amerika und ganz besonders gegenüber dem Süden – Einstellungen, die Kennzeichen mehrere der hier behandelten intellektuellen Bewegungen sind (z. B. die Einstellungen der polnisch-jüdischen Kommunisten gegenüber der traditionellen polnischen Kultur; siehe auch Kap. 5 und 6). Es gab auch einen starken Wunsch nach blutiger, apokalyptischer Rache an der gesamten Gesellschaftsstruktur, von der man dachte, daß sie nicht nur Juden zu Opfern gemacht hätte, sondern auch nicht der Elite angehörende Nichtjuden.

Und schließlich kombinierte Freud die Rache mit dem Wunsch zu erobern:

[Freud] war stolz auf seine Feinde – die Verfolgung betreibende römisch-katholische Kirche, die scheinheilige Bourgeoisie, das begriffsstutzige psychiatrische Establishment, die materialistischen Amerikaner – in der Tat so stolz, daß sie in seinem Kopf zu mächtigen Schreckgespenstern wuchsen, die weit böswilliger und weit weniger gespalten waren, als sie es in Wirklichkeit waren. Er verglich sich mit Hannibal, mit Ahasver, mit Josef, mit Moses, alles Männer mit historischen Missionen, mächtigen Widersachern und schwierigen Schicksalen. (Gay 1988, S. 604)

… Die Intensität von Freuds jüdischer Identifikation und sein Selbstverständnis als jüdischer Held wird dadurch belegt, daß alle Helden von Freuds Kindheit einen Bezug zum Judentum hatten: Hannibal, der semitische Kämpfer gegen Rom; Cromwell, der die Juden nach England ließ; und Napoleon, der den Juden Bürgerrechte gab. Schon früh bezeichnete er sich als „Conquistador“ statt als Mann der Wissenschaft. (Die Kultur der Kritik (4): Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung)

Freud, der Conquistador: Hass und Rache kombiniert mit dem Wunsch zu überwinden und zu unterwerfen. Fundamental ist das das zugrundeliegende Thema von Die Kultur der Kritik und die Bedeutung der Phrase “feindliche Elite”, wie sie auf unsere jüdische Elite angewandt wird – eine feindliche Elite, die den Westen als grundsätzlich böse und als Rache verdienend für vergangene Verbrechen gegen die Juden sieht; die den Westen als ein Volk und eine Kultur sieht, die erobert und zerstört werden müssen.

Konkurrenzkampf und Dominanz spielen auch eine Rolle in einer aktualisierten Darstellung der jüdischen Linken, die ich in Memories of Madison: My Life on the New Left schrieb. Ich argumentiere zuerst für Hass und Rache als Motiv, unter Zitierung einer wundervollen Passage aus John Cuddihys The Ordeal of Civility: Freud, Marx, Levi-Strauss and the Jewish Struggle With Modernity. Hier ist das zentrale Zitat von Cuddihy:

„Mit dem Aufkommen der jüdischen Emanzipation, als die Ghettomauern zerbröckeln und die schtetlech sich aufzulösen beginnen, betritt das Judentum – wie irgendein staunender Anthropologe – eine fremdartige Welt, um ein seltsames Volk zu erforschen, das eine fremdartige Halacha befolgt. Sie untersuchen diese Welt mit Bestürzung, mit Staunen, Zorn und strafender Objektivität. Dieses Staunen, dieser Zorn und die rachsüchtige Objektivität des randständigen Nichtmitglieds sind rückfällig; sie bestehen ungebrochen in unsere eigene Zeit fort, weil die jüdische Emanzipation in unsere eigene Zeit fortbesteht.“

Aber es ist mehr als bloß Hass. Es ist der Wunsch zu dominieren und zu enteignen:

Der jüdische Aktivismus für nichtweiße Einwanderung kann direkt zu jüdischen Aktivisten auf Seiten der Linken zurückverfolgt werden – zu Leuten wie Rudd. Massive nichtweiße Einwanderung in westliche Gesellschaft ist so ziemlich während des gesamten letzten Jahrhundert ein Projekt der jüdischen Linken gewesen. Die jüdische Linke ist der einflußreichste Bestandteil der organisierten jüdischen Gemeinschaft gewesen. Und selbst wenn eine bedeutende Zahl von Juden von der Linken abfiel und die neokonservative Bewegung entstehen ließ, behielten sie die traditionellen jüdischen Einstellungen zur Einwanderung.

Deshalb denke ich, daß die wahre Erklärung des jüdischen Engagements in der Linken einen zusätzlichen Bestandteil enthält. Es ist sicherlich wahr, daß, wie Cuddihy schrieb, die Juden mit Feindseligkeit gegenüber der Kultur um sie herum aus dem Ghetto kamen. Dies paßt zu modernen psychologischen Daten darüber, wie Leute mit einer starken Eigengruppenidentität, wie Juden, Fremdgruppen wahrnehmen. Die jüdische Feindseligkeit gegenüber der Kultur von Nichtjuden ist die gesamte jüdische Geschichte hindurch eine Konstante gewesen. Der Unterschied war, wie Cuddihy anmerkt, daß sie und ihre Präferenzen plötzlich zu einem Teil der westlichen Mainstream-Kultur wurden, mit einem großen Maß an politischem Einfluß und Zugang zu den Medien und zur akademischen Welt.

Aber es war mehr als das. Es geht um Verdrängung und Vorherrschaft. Die Verdrängung der vornehmen weißen protestantischen Kultur an der Columbia-Universität, die Rudd hasste, ist ein Teil der allgemeinen Verdrängung nichtjüdischer Weißer. Rudd betrachtet nicht das Schicksal jener anderen sehr einflußreichen Gruppe linker Juden – der jüdischen Radikalen, die aus den Schtetls Osteuropas flohen und, statt nach Ellis Island zu gehen, nach dem Erfolg der bolschewistischen Revolution zur dominanten Elite in der UdSSR wurden. Diese jüdischen Radikalen waren in der Lage, in der UdSSR die Fantasien der neulinken jüdischen Radikalen in den Vereinigten Staaten tatsächlich auszuführen, d. h. die oben erwähnte „Erniedrigung, Enteignung, Einkerkerung oder Hinrichtung der Unterdrücker“

Diese Gruppe jüdischer Radikaler wurden ein integraler Teil der Maschinerie des Massenmordes und der Unterdrückung in der UdSSR. Dabei verdrängten sie die älteren nichtjüdischen Eliten von Russen und Deutschen. (Zweifellos waren sie zu vornehm und hatten andere Fehler, die ihre Verdrängung rechtfertigten.) Zumindest durch die 1950er hindurch war politischer Radikalismus unter amerikanischen Juden zum Großteil deshalb populär, weil die bolschewistische Revolution gut für Juden war. Juden waren in der UdSSR zu Höhen aufgestiegen, und die UdSSR hatte das faschistische Deutschland zerschlagen.

Obwohl die Neue Linke den Stalinismus ablehnte, gibt es keinen Zweifel, daß sie auf eine ähnliche Verdrängung weißer Eliten aus war. Alle ihre Politik führte unerbittlich in diese Richtung. In beträchtlichem Ausmaß kann die gegenwärtige Malaise der Weißen in den Vereinigten Staaten direkt auf den Triumph der Einstellungen der Neuen Linken zurückgeführt werden – besonders die nichtweiße Einwanderung, der Aufstieg des Multikulturalismus und die stetige Erosion der Weißen als Prozentanteil an der Wählerschaft. (Der letzte Präsident der Demokraten, der eine Mehrheit der weißen Stimmen erhielt, war Lyndon B. Johnson 1964.)

Die Folgen dessen, daß Juden zu einer feindlichen Elite in der UdSSR wurden, waren entsetzlich – 20.000.000, hauptsächlich Russen und Ukrainer, wurden von ihrer eigenen Regierung ermordet. Falls Weinstein ein Anhaltspunkt ist – und ich glaube, daß er einer ist -, dann bleibt der Hass, der zu dieser Schlächterei motivierte, in der jüdischen Elite sehr etabliert. Aus meiner Rezension von Slezkine:

Hass gegenüber den Völkern und Kulturen von Nichtjuden und das Bild von versklavten Vorfahren als Opfer von Antisemitismus sind die gesamte Geschichte hindurch die jüdische Norm gewesen – die viel kommentiert wurde, von Tacitus bis zur Gegenwart.

Es ist leicht, sich vorzustellen, welche Sektoren der amerikanischen Gesellschaft von den amerikanischen Gegenstücken der jüdischen Elite in der Sowjetunion – von denjenigen, die nach Ellis Island reisten statt nach Moskau – für übermäßig rückständig und daher des Massenmordes wert gehalten worden wären. Die Nachkommen dieser übermäßig rückständigen und religiösen Menschen spielen eine große Rolle unter den Wählern der „red states“, die bei den jüngsten nationalen Wahlen so bedeutend gewesen sind. Die jüdische Feindseligkeit gegenüber der christlichen Kultur, die im Großteil Amerikas so tief verwurzelt ist, ist legendär. Wie Joel Kotkin hervorhebt, „haben [amerikanische] Juden religiöse Konservative generationenlang mit einer Kombination aus Furcht und Geringschätzung betrachtet.“ Und wie Elliot Abrams anmerkt, klammert sich die amerikanisch-jüdische Gemeinschaft „an etwas, das im Grunde eine dunkle Vision von Amerika ist, als ein Land, das von Antisemitismus durchdrungen ist und immer am Rande antisemitischer Ausbrüche steht.“ Diese Einstellungen werden gut in Steven Steinlights Vorwurf festgehalten, daß die Amerikaner, die die Einwanderungsbeschränkungsgesetze der 1920er billigten – die große Mehrheit der Bevölkerung – ein „gedankenloser Mob“ seien und daß das Gesetz selbst „böse, xenophob, antisemitisch“ sei, „in übler Weise diskriminierend“, ein „riesiges moralisches Versagen“, eine „monströse Politik.“

Letztendlich unterscheidet sich die dunkle Sicht auf traditionelle Slawen und ihre Kultur, die die Teilnahme so vieler osteuropäischer Shtetl-Juden als willige Henker im Namen des internationalen Sozialismus nicht sehr von den Ansichten zeitgenössischer amerikanischer Juden über eine Mehrheit ihrer Landsleute.

Die Verdrängung der Weißen wird in hochfliegender Rhetorik über universalen Frieden und Brüderlichkeit beworben, aber grundsätzlich ist sie von Rache, Hass und dem Wunsch zu dominieren und zu enteignen motiviert. Die Implikationen sind offensichtlich: denn daß die Weißen eine Minderheit in einer Gesellschaft mit einer starken jüdischen Präsenz in der Elite und umgeben von feindseligen Minderheiten werden, die von linker, antiweißer Identitätspolitik motiviert sind, wäre ein kataklysmisches Desaster für unser Volk. Wir müssen alles tun, was wir können, um dies zu verhindern.

*   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Harvey Weinstein: Über Juden und die Shiksa von Edmund Connelly

Juden und die Shiksa II: Dustin Hoffman von Edmund Connelly

Die Feinde zerschmettern wie ein Hammer – die jüdische Sowjetunion von Juri Lina

Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ über den Holodomor in der Ukraine

Hört die Signale: Zwangskollektivierung, Kulakenvernichtung, Holodomor aus „Hört die Signale“ von Hugo Portisch

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