Der Morsche 9/11: Eine Artikelübersicht

Zum morgigen 16. Jahrestag des Anschlags vom 11. September 2001 auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon, bei dem meiner Erfahrung nach schon recht viele nicht mehr an die offizielle Version glauben (daher mein Titel „Der Morsche 9/11), habe ich diesen Artikel als Linkportal zu den hier auf „Morgenwacht“ bzw. auf „Völkermord ist bunt“ erschienenen Essays zum Thema 9/11 erstellt. Hier sind die Links:

9/11 für Islamkritiker von Osimandia

9/11 – Fünfzehn Jahre Lügen von Osimandia und Kairos

9/11 und das heiße Eisen von Osimandia

911 – Wie weit kann Manipulation gehen? von Osimandia

Drogengeschäfte V: Afghanistan von Osimandia

Und ich Esel habe geglaubt, 9/11 sei unwichtig von reinigungskraft

9/11 glitzert und funkelt von reinigungskraft

Der unheilige Krieg von Kevin Alfred Strom

Patriotismus und Entfremdung von Dennis Mangan

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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5 Kommentare

  1. Hat dies auf MORGENWACHT rebloggt.

    Antwort
  2. Was auch immer am 11. September 2001 geschehen sein mag, diese Ereignisse veränderten zumindest eine für das Staatsverständnis wesentliche Vokabel fundamental.
    Während wir seit nunmehr 17 Jahren den Katalog möglicher Sichtweisen wälzen, um neue Varianten zu entwerfen und hinzuzufügen, wurde der Begriff des „Terrors“ vollständig dekonstruiert.
    An dessen ursprüngliche Bedeutung möchte ich an dieser Stelle erinnern, da ich mich selbst ertappte, als ich unlängst anlässlich der Erstellung einer Graphik zum Thema Terror intuitiv genau jene Symbole verwenden wollte, die uns allen vermutlich in den Sinn kämen, stünden wir vor einer ähnlichen Aufgabe.

    Da ich mich bei aller gebotenen Distanz nicht scheue, Wikipedia als Recherchequelle zu bemühen, suchte ich genau dort nach der Ursprungsbedeutung von „Terror“, und ich erinnerte mich schnell daran, dass das Wort doch irgendwann einmal so gar nichts mit schwarz betuchten, finster dreinblickenden jungen Männern in Schlabberhosen zu tun hatte.

    Zur Erinnerung: (Zit. aus Wikipedia)
    „Terror war ursprünglich bei den alten Vordenkern der Aufklärung eine dem Staat zugeschriebene legitime Aktion. Für Thomas Hobbes war der „Schrecken gesetzlicher Bestrafung“ (terror of legal punishment) eine notwendige Voraussetzung eines Staatswesens, dem auf der anderen Seite „der Schrecken der Macht“ (the terror of some power) entsprach. “

    So gesehen wären die Ereignisse des 11. Septembers (nach bis dahin geltendem Verständnis) durchaus eine dem Staat zuzuschreibende legitime Aktion, also Terror.
    Dass dabei rund 3000 Menschen ihr Leben ließen, erscheint nur auf den ersten Blick epochal.
    Denken wir an das geflügelte Wort vom „Opfer des Einen, um Hundert zu erziehen“, welches in unzähligen Varianten kursiert, so gelang doch mittels dieser dreitausend Opfer eine völlige Umdeutung des Verständnisses von „Terror“ bei mindestens drei Milliarden.
    (diese angenommene Zahl soll nur symbolisch für die Bevölkerung der sog. „zivilisierten“ Welt gelten)
    Fortan war Terror fest konnotiert mit dem Bild von bärtigen Einzeltätern mit Teppichmesser und einem Grünen Buch oder mit Machete und Sprengstoffgürtel.
    Nie wieder sollte es möglich werden, ausufernde Staatsgewalt als Terror zu benennen. Die Grenze zwischen gesellschaftsvertraglich geregeltem Gewaltmonopol und einem ausufernden Schrecken der Macht konnte aufgehoben werden, da der Terror, welcher bis dahin jenseits dieser Linie stand, neu definiert worden war und nicht mehr einem Regime zugewiesen werden konnte.

    „Opfere Einen und erziehe Hundert“ scheint geradezu ineffizient, verglichen mit einer Million Umerzogener je Opfer, welches am 11. September 2001 zu beklagen war. Die unliebsame Bezeichnung unterdrückender Herrschaftsformen als „Terror“ wurde entkernt, um gänzlich neue Inhalte zu implementieren.
    Ganz gleich, welche Mittel staatlicher Gewalt künftig zur Anwendung kommen – wir werden sie nie wieder mit „Terror“ benennen können.
    Auch diese einst so wichtige Vokabel haben wir seit dem 11. September verloren.

    Antwort

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