Die Irakkrise

Das englische Original von Greg Johnson ist unter dem Titel The Iraq Crisis am 19. Juni 2014 auf Counter Currents Publishing erschienen. Übersetzt von Osimandia.

Für weiße Nationalisten bestätigt das sich entwickelnde Debakel im Irak ganz sicher das alte deutsche Sprichwort: “Schadenfreude ist die schönste Freude.” Denn wir hatten mit so ziemlich allem recht, und wir haben ihnen das auch gesagt.

Saddams Irak war keine Bedrohung für die USA. Unter Saddam existierte Al Kaida im Irak nicht. Heute kontrolliert ein Al Kaida-Ableger ein Drittel des Landes. Der US-Krieg gegen den Irak wurde auf Lügen aufgebaut, die von Juden und ihren Werkzeugen zusammengebraut und verbreitet worden waren, um die USA trickreich dazu zu bringen, mehr als zwei Milliarden Dollar auszugeben und zahllose Menschenleben zu opfern, um einen von Israels Feinden zu zerstören.

Die Idee, den Irak zu demokratisieren war närrisch, weil die Irakis keine Nation sind, sondern nichts weiter als ein Flickenteppich aus Stämmen, die entlang religiöser (Sunniten, Schiiten, Christen) und ethnischer (Kurden, Araber, Turkmenen) Linien gespalten sind. Eine solche Gesellschaft kann nur von einem Diktator zusammengehalten werden, und aufgrund der von wenig gegenseitigem Vertrauen geprägten Kultur der Vetternwirtschaft im Irak führt eine solche Diktatur unweigerlich zu imperialistischer Herrschaft durch den Stamm und die religiöse Gruppe des Diktators über den Rest des Landes. Das traf auf Saddam Husseins Regime zu, und das trifft auch auf das „demokratische“ Regime des schiitischen Chauvinisten Nouri al-Maliki zu.

Der Irak ist ein Paradebeispiel für das Scheitern ethnischer und religiöser Vielfalt innerhalb eines Staates. Alle multikulturalistischen, pazifistischen, kosmopolitischen und imperialistischen Eine-Welt-Bestrebungen führen zu Hass und Blutvergießen. Somit ist die einzige realistische Grundlage für Frieden und Menschheitsverbrüderung – in dem begrenzten Ausmaß, in dem das überhaupt möglich ist – Ethnonationalismus: Die Schaffung homogener Gesellschaften für alle Völker entlang ethnischer, kultureller und (da der Islam von Haus aus eine politische Religion ist) religiöser Linien.

Somit ist die beste Lösung für den Irak die Teilung: Die Kurden haben das Recht auf einen eigenen Staat im Norden, und die arabischen Gebiete müssen nach Sunniten und Schiiten getrennt werden. (Die anderen ethnischen und religiösen Gruppen sind zu klein, um auf irgendetwas anderes als Toleranz hoffen zu können). Diese Teilung hätte in geordneter, friedlicher und humaner Weise durchgeführt werden können, wenn die Welt von ethnonationalistischen Prinzipien beherrscht würde. Aber diese Welt wird von bösartigen und närrischen Menschen beherrscht, und daher wird die Teilung mittels Chaos, Krieg und unaussprechlicher Grausamkeit erlangt werden. Aber die Teilung wird kommen. (Wenn die Schlacht schiitische Gebiete erreicht, wird ISIS wahrscheinlich zum Stillstand kommen und die schiitische Armee wird sich wieder sammeln.)

Natürlich kapieren die Narren in Washington das nicht. Hillary Clinton zum Beispiel, die den Anschein erweckt, sie würde für die Präsidentschaft im Irak kandidieren, erklärte frömmlerisch, dass Maliki und die schiitische Mehrheitsgesellschaft bemüht sein sollten, Minderheiten mehr miteinzubeziehen. Denn alle weißen Amerikaner wissen, dass einseitige Gesten guten Willens gegenüber aufgebrachten Minderheiten der Schlüssel zur Erschaffung der perfekten Gesellschaft sind.

ISIS liefert auch in einem anderen Punkt noch den Beweis dafür, dass weiße Nationalisten recht hatten, nämlich dass die Geschichte immer noch voller Überraschungen ist. Nicht einmal in meinen zynischsten Träumen hätte ich erwartet, aufzuwachen und zu erfahren, dass ein Drittel des Irak in den Händen eines Al Kaida-Ablegers ist – und dass jeder Freund der USA in dieser Region eine Kugel im Kopf oder gar keinen Kopf mehr hat – und dass das alles das Werk einer riesigen, gut organisierten und finanziell gut ausgestatteten Organisation war, von der ich und der Großteil vom Rest der Welt acht Stunden zuvor noch niemals gehört hatten.

Nun werden wir natürlich mit Informationen über ISIS überschwemmt, einschließlich einem großen Teil angeblicher Geheimdienstberichte über ihre Gründung, die – wie wir gesagt bekommen – vollkommen einheimischer Natur ist und nichts mit staatlicher Unterstützung zu tun hat.

Ich kaufe das denen nicht ab. ISIS genießt ganz offensichtlich staatliche Unterstützung, vermutlich von Saudiarabien und Katar und wahrscheinlich auch von den USA, weil es unsere Politik gewesen ist, Al Kaida-Typen im Irak zu unterdrücken und Al Kaida-Typen in Syrien zu unterstützen, und zwar aufgrund der dubiosen Annahme, dass keine unserer Hilfen die komplett willkürlich gezogene und durchlässige Grenze zwischen den zwei Ländern überqueren würde.

Es ist ein Axiom der amerikanischen Politik, dass diejenigen, die amerikanische Interessen vertreten, und sei es auch nur ein bisschen, nicht langfristig denken, und dass diejenigen, die langfristig denken, daran arbeiten, amerikanische Interessen Israel zu opfern.

Das sollte etwas Licht auf die überraschenden Stimmen gegen eine US-Intervention auf der Rechten wie zum Beispiel von David Frum und Glenn Beck werfen. Natürlich kam die lauteste Stimme gegen eine US-Intervention aus Israel, weil das Aufkommen von ISIS eine gemeinsame Interessenlage zwischen den USA und dem Iran schafft, welcher der Hauptverbündete der schiitischen Regierung des Irak ist. Israel wünscht natürlich, dass die USA den Iran zerstören, und damit ist das letzte, was Israel will, irgendeine Zusammenarbeit der beiden Länder im Irak.

Wenn sich aber die USA aus dem Irak raushalten, wird der Iran mit ziemlicher Sicherheit reingehen, was es den Juden ermöglicht, einen Krieg bis zum bitteren Ende zwischen den USA und dem Iran anzuzetteln. Die Saudis würden in einem solchen Szenario ebenfalls nach einer US-Intervention schreien. Schließlich ist es ganz leicht, Amerikanern Meme wie „Wir können nicht zulassen, dass der Iran das irakische Öl kontrolliert“ zu verkaufen, ganz genau wie wir damals nicht zulassen konnten, dass Saddam das kuwaitische Öl kontrolliert.

Die natürliche Neigung eines jeden amerikanischen weißen Nationalisten ist es, sich die aktuelle Krise anzusehen und sich für eine Vorgehensweise zu entscheiden, die auf US-Interessen gegründet ist, geradeso als ob wir ein ernstzunehmendes Land wären. Geradeso als ob dies unser Land wäre. In dem Fall wäre es die richtige Politik, nichts zu tun. Was auch vor mehr als zehn Jahren, als dieses Land in den letzten Irakkrieg hineingeschwindelt wurde, die richtige Vorgehensweise gewesen wäre.

Aber irgendwann sollte uns doch dämmern, dass Amerika kein ernstzunehmendes Land mehr ist. Und es ist mit Sicherheit nicht unser Land. Stattdessen ist es nur ein Werkzeug des internationalen Judentums und des internationalen Kapitals – ein Ungeheuer, das Elend über unser Volk und den Rest des Planeten bringt. Somit ist jede Politik, die gut für Amerika ist, schlecht für die weiße Rasse und die Welt insgesamt. Das ist definitiv ein Fall von „schlimmer ist besser“. Ein dritter Irakkrieg könnte diesem Land [Amerika] den Rest geben. Und wenn Amerika auf dem Weg in den Abgrund ist, sollten weiße Amerikaner die letzten sein, die versuchen, es zu retten.


Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang:

Lew:

Gut beobachtet. Man sollte auch beachten, wie schnell der Iran auf die US-Regierung eingestiegen ist. Das ist etwas, worüber sich gewisse Leute in unseren Kreisen mal Gedanken machen sollten.

wobbly:

„Ich kaufe das denen nicht ab. ISIS genießt ganz offensichtlich staatliche Unterstützung, vermutlich von Saudiarabien und Katar und wahrscheinlich auch von den USA“

Stimmt. Allerdings glaube ich, dass die US-Unterstützung bislang nicht mehr als Unterlassung gewesen ist. Die Neocons haben einen Bürgerkrieg zwischen Sunniten und Schiiten erschaffen, der jetzt ein Eigenleben entwickelt hat und mit den USA als Zuschauer von den Golfstaaten finanziert wird.

Meine Vermutung ist, dass die Israelis es aufgegeben haben, die USA dazu bringen zu wollen, den Iran anzugreifen, und sie stattdessen jetzt versuchen, die sunnitischen Araber dafür zu benutzen. Ich denke nicht, dass sie die Neocons schon über diese neue Strategie informiert haben, und daher arbeiten diese noch am alten Plan weiter.

Ich habe keine Ahnung, was für uns in dieser Situation das beste ist, außer dass es eine Gelegenheit ist, die Neocons für die ursprünglichen Kriege zu attackieren und damit ihren Einfluss etwas zu untergraben und Isolationismus zu propagieren.

Eine isolationistische USA hilft Nationalisten in Europa, und wenn Nationalisten in Europa gut vorankommen, hilft das letztendlich auch weißen Nationalisten außerhalb Europas.

Mike:

Was die meisten Weißen idiotischerweise nicht erkennen, ist: Warum sollte man sich mit Israel zufriedengeben, wenn man die ganze Welt haben kann? Israel ist verzichtbar. Das war es schon immer.

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Ein Kommentar

  1. Deep Roots

     /  März 7, 2017

    Ich sehe gerade mein Archiv alter AdS-Korrespondenz durch, und da bin ich auf Überlegungen gestoßen, die ich Ende November 2014 meinen AdS-Kameraden zum ISIS-Thema mitgeteilt habe. Es war interessant, das aus heutiger Perspektive wieder zu lesen:

    Bei der Einschätzung der ISIS-Sache tue ich mir auch schwer, und mir gehen da einige Möglichkeiten durch den Kopf.

    Die eine ist, daß das Ganze von den Juden aus tatsächlich als große Sache im Sinne der Schaffung eines judengesteuerten Kalifats als Vorfeld für Israel gedacht ist, eventuell mit der Variante einer Erweiterung Israels zu Groß-Israel (oder auch mit abgestuften Zonen: offensichtliches erweitertes Israel, plus mit amerikanischer und NATO-Hilfe jüdisch kontrolliertes und von vielen Juden durchsetztes Vorfeld, wo sich diejenigen Araber
    hinflüchten, die nicht unter einem Radikalkalifat leben wollen, plus drumherum ein oberflächlich radikalmoslemisches Kalifat mit „unterflächlicher“ jüdischer Steuerung).

    Daneben würde das noch weiteren Zwecken dienen:

    a) Vorwand bzw. „Sachzwang“ für amerikanisches/NATO-Eingreifen in Syrien;
    b) Möglichkeit zur Druckausübung auf die Türkei, falls dortige Machthaber nicht spuren;
    c) Schaffung massiver Flüchtlingsströme samt moralischer Erpressung gegen Europa, um uns mit Kanaken zu fluten und jeden „Refugee“-Ablehner oder Asylbremser als Unmenschen verdammen zu können, der dann mitschuld ist, wenn Leute erschossen, geköpft oder gekreuzigt werden, weil wir sie nicht bei uns aufnehmen;
    d) Sogwirkung auf zivilisationsfrustrierte Jungmusel in Europa, die sich in den ISIS-Gebieten eine Kämpferausbildung und Kampferfahrung holen und dann teilweise wieder nach Europa zurückkehren, wo sie als Hilfsbrigaden für JWO-Zwangsmaßnahmen verwendet werden können.

    Falls das wirklich in diesem großen Ausmaß samt Zonen-Eretz geplant ist, dann könnte es aber angesichts der im Westen gegen die ISIS geschürten Opposition nicht vorgesehen sein, daß die einen leichten Durchmarschsieg vom Euphrat bis zum Nil und eventuell bis in den Maghreb erringen. Vielleicht dient das Ganze auch dem Verheizen überschüssiger kämpferischer Moslem-Männer (von denen nur so viele übrig bleiben sollen, wie sie als Kampfhunde gegen uns brauchen), um in den Überlebenden eine im Durchschnitt zahmere Araberpopulation zu haben. Vielleicht sollen auch die Araber in gewissem Ausmaß verschaft werden.

    Im Zusammenhang mit dieser Überlegung ist mir auch der Gedanke gekommen, ob nicht schon die Kreuzzüge dasselbe bei den Europäern bewirken sollten. Zwar stimmt es, wie Fjordman und John J. O’Neill schreiben, daß den Kreuzzügen vier Jahrhunderte islamischer Angriffskriege gegen die christlichen Länder vorausgingen und die Kreuzzüge deshalb keine unprovozierte Aggression waren. Aber als Verteidigung gegen die Moslems wären Kriege zur Befreiung der Iberischen Halbinsel, Süditaliens und Siziliens weit vordringlicher gewesen als Eroberungszüge gegen Palästina. Ich habe deswegen schon früher den Verdacht bekommen, daß auch die Kreuzzüge schon frühe NWO-Kriege gewesen sein könnten.

    Eine andere Idee ist mir erst vor einer Woche oder so gekommen:
    Vielleicht ist die ISIS-Sache in Wirklichkeit gar nicht so groß, wie uns weisgemacht wird, und es ist (zumindest vorläufig) gar kein Eretz-Imperialismus geplant, sondern man ist nur auf meine obigen Punkte a) bis d) aus.

    Dafür hätte es möglicherweise genügt, bloß eine gut ausgerüstete und finanzierte Muselfanatikertruppe unter Führung eines möglicherweise wirklich jüdischen Agenten namens Al-Baghdadi plus weiterer solcher Leute im Irak und Syrien Wirbel machen zu lassen und das dann in den Medien groß rauszustellen. Vielleicht haben die ISisten zu dem Zeitpunkt, wo wir so überraschend von ihnen erfahren haben, noch gar nicht so große Gebiete kontrolliert. Eine Kartengrafik fürs Fernsehen ist ja schnell einmal gezeichnet. Und man hat ja im Fernsehen seither immer nur dieselben paar Aufnahmen aus dem Irak gesehen, wo sie mit Pickups mit aufmontierten ÜsMGs durch die Nacht gefahren sind und herumgeknattert haben, und wo ein Kuffnucke mit mündungsblitzendem Sturmgewehr in derselben Nachtszene vor der Kamera vorbeigelaufen ist. Ansonsten immer nur: Kobané, Kobané, Kobané. Warum gerade diese Stadt? Ist es glaubwürdig, daß es sonst keine Stadt im Irak und in Syrien gibt, die für die ISisten interessant wäre und die sie mit ihrer angeblichen Stärke einnehmen könnten? Kann es sein, daß sonst gar nicht so viel los ist und nur deswegen gerade um Kobané gekämpft wird, weil es in bequemer Nähe zur türkischen Grenze liegt, von wo aus man dramatische Aufnahmen fürs Fernsehen filmen kann? (Und für Druck auf die Türkei eignet sich solch eine Kampfzone auch).

    Für die sonstigen Zwecke würde eine solche kleine Operation auch vollauf genügen; Greuelszenen können an beliebigen Stätten im Orient gefilmt, fotografiert oder auch gefaket werden, und von den vielen Orientalen, die nicht vor der ISIS fliehen, sondern aus anderen Gründen nach Europa drängen, wird keiner den Mund aufmachen und sagen, daß die Räuberpistolen, die unsere Medien uns aus dem Orient erzählen, in diesem Umfang gar nicht stimmen.

    Diesen Eindruck einer großteils wegen der Kuffnuckenflutung betriebenen Operation habe ich jedenfalls gewonnen, als ich die Nachrichten über das Flüchtlingsversorgungsgetue unserer Politiker in der letzten Zeit verfolgt habe. Flüchtlinge, Asylwerber, Aufnahmezentren, gerechtere Verteilung, Landeshauptleutekonferenz – man hätte da meinen können, diese Thematik sei der Hauptgrund dafür, warum wir eine Regierung haben. Und als von Regierungsseite die Drohung geäußert wurde, es müsse bei anhaltendem Widerstand gegen das Aufnehmen von Asylwerbern „Sanktionen“ gegen unwillige Bundesländer, Gemeinden und Bürgermeister geben, ist mir der Gedanke gekommen, wie lange es wohl dauern würde, bis solche Sanktionen auch gegen Hotelbesitzer, Gastwirte und sogar Privathausbesitzer gefordert werden, wenn sie keine Kuffnucken bei sich aufnehmen wollen.

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