Caribbean Project 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei

Die verborgene jüdische Rolle bei der Hervorbringung der Sklaverei in den Amerikas.

Die verborgene jüdische Rolle bei der Hervorbringung der Sklaverei in den Amerikas.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Jewish Role In American Slavery erschien am 27. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt aus dieser Reihe hier erschienen: Caribbean Project 8: Der Proto-Süden

Barbados:

In den letzten Monaten habe ich hier beträchtliche Zeit dafür verwendet zu erklären, wie Barbados – die ursprüngliche englische Sklavengesellschaft – der Kulturkreis von Britisch-Westindien und des Unteren Südens war.

South Carolina (gegründet 1670) und Jamaika (gegründet 1655) wie auch das französische Saint-Domingue (gegründet 1697) wurden von Anfang an auf der Grundlage des barbadischen Modells der auf Rasse basierenden Plantagensklaverei aufgebaut.

Barbados (gegründet 1627) und Virginia (gegründet 1607) waren ältere englische Kolonien, die nicht als vollentwickelte, auf Rasse beruhende Plantagengesellschaften begannen. Beide Kolonien hatten ursprünglich eine weiße Mehrheit und stützten sich auf eine Arbeiterschaft aus englischen Schuldknechten, um Baumwolle und Tabak anzubauen.

In Caribbean Project: Der Proto-Süden verfolgten wir die Ursprünge der rassenbasierten Plantagensklaverei zurück zu den spanischen und portugiesischen Zuckerplantagen auf Madeira und den Kanarischen Inseln im östlichen Atlantik. Wir sahen, wie Christoph Kolumbus auf seiner zweiten Reise 1493 das Zuckerrohr nach Hispaniola brachte.

Im folgenden Jahrhundert teilten sich Spanien und Portugal die Neue Welt im Vertrag von Tordesillas auf. Bedeutsamerweise legitimierte dies den spanischen Anspruch auf den Großteil der Amerikas, während Afrika und Brasilien an die Portugiesen abgetreten wurde. Es legte auch den afrikanischen Sklavenhandel in portugiesische Hände, indem Spanien aus Afrika vertrieben wurde.

Während des sechzehnten Jahrhunderts schufen die Spanier die ersten rassenbasierten Zuckerplantagen auf Hispaniola und Puerto Rico. Ursprünglich wurden karibische Indianer als Sklavenarbeiter verwendet, aber als ihre Populationen schwanden, wandten sich die Spanier an die Portugiesen, um afrikanische Sklaven zu importieren.

Um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts gab es Zigtausende afrikanischer Sklaven auf Hispaniola und Puerto Rico. Als Spaniens Interessen sich aber in Richtung seiner lukrativeren Eroberungen in Mexiko und Peru verlagerten, wurden Hispaniola und Puerto Rico zu abgelegenen Nebengebieten des Imperiums, und das Plantagensystem brach dort zusammen.

Die zukünftige Dominikanische Republik und Puerto Rico waren gescheiterte spanische Sklavenstaaten, die schließlich von Viehzucht und kleinbäuerlicher Landwirtschaft dominiert wurden – dies ist der Grund, warum die Dominikaner und Puertorikaner so viel vermischter und multirassischer wurden als die Kubaner.

An diesem Punkt erschien es in der Neuen Welt, daß die rassenbasierte, moderne agro-industrielle Plantagensklaverei gescheitert war – aber es gab eine große Ausnahme, das portugiesische Brasilien, wo die Zuckerindustrie wegen ständiger Verstärkungen der afrikanischen Sklavenarbeiterschaft aus dem nahen Portugiesisch-Angola schnell wuchs.

Wie wurde Barbados zur ersten rassenbasierten Plantagengesellschaft in Britisch-Amerika?

Während die Bedeutung der niederländischen Einführung des Zuckerrohrs auf Barbados 1637 anfechtbar ist, steht die entscheidende Rolle niederländischer Kaufleute bei der Bereitstellung der finanziellen Unterstützung, mit der britische Siedler die ersten Zuckerfabriken auf dieser Insel bauten, außer Streit. Niederländische Pflanzer und Zuckerherren lehrten die britischen Barbadians auch, was sie schließlich die „Methode von Pernambuco“ nennen sollten – wozu nicht nur das Knowhow des Pflanzens und Verarbeitens von Zuckerrohr gehörte, sondern auch die Rudimente eines Rechtscodes zur Regelung der Sklaverei. Niederländische Schiffe verbanden schließlich Barbados’ entstehende Plantagenwirtschaft sowohl mit dem Nachschub afrikanischer Sklavenarbeiter durch den atlantischen Sklavenhandel als auch mit den effektiven und profitablen Vertriebsnetzwerken in den Niederlanden. Obwohl das Ausmaß der niederländischen Beteiligung neuerdings zum Thema der Debatte unter Historikern geworden ist, könnte man mit Sicherheit sagen, daß die Niederländer in wenig mehr als einem Jahrzehnt zwischen 1640 und 1650 dabei halfen, Barbados von einer sklavenhaltenden Gesellschaft mit einer großen Freibauernpopulation und ziemlich diversifizierter Wirtschaftstätigkeit in eine Sklavengesellschaft zu verwandeln, die fest auf der Monokultur von Zucker beruhte.

Das ist interessant.

Barbados war die erste erfolgreiche rassenbasierte Plantagengesellschaft in der Karibik – es war das Vorbild, das sich über die Inseln unter dem Winde und über dem Winde [Leeward und Windward Islands] auf Jamaika und Saint-Domingue ausbreitet, später nach Kuba und zu den Guyanas, und was am bedeutsamsten ist, nach South Carolina und Virginia, die im späten siebzehnten Jahrhunderten zu einer Sklavengesellschaft wurden.

Diese Scheiße hob im portugiesischen Brasilien ab, und die Niederländer hatten eine entscheidende Rolle in der Industriespionage gespielt, die die rassenbasierte Plantagensklaverei in die britische und französische Karibik brachte.

In Juden, Sklaverei und Dixie merkte ich an, daß der Jude einst den pro-weißen Hut trug und einst ziemlich rasseorientiert gewesen war und schwarze Sklaven besaß und definitiv in den afrikanischen Sklavenhandel verwickelt gewesen war, insbesondere in den niederländischen und portugiesischen Kolonien in der Karibik:

Sephardische Juden, die jahrhundertelang in der Karibik und im Süden vor dem Sezessionskrieg gelebt hatten, waren an Rasseorientierung und weiße Vorherrschaft gewöhnt und spielten in Wirklichkeit eine Schlüsselrolle dabei, die Plantagensklaverei aus dem portugiesischen Brasilien in die englischen und französischen Kolonien in den Kleinen Antillen zu bringen.

Nachdem ich die obige Passage in The Caribbean: A History of the Region and Its Peoples gelesen hatte, war ich wie Chechar vom Blitz getroffen und erinnerte mich daran, daß „die Niederländer“ und „die Portugiesen“ hier wahrscheinlich sephardische Juden waren:

Die Einführung des Zuckerrohrs aus Niederländisch-Brasilien verwandelte die Gesellschaft und die Wirtschaft völlig. Barbados hatte schließlich eine der größten Zuckerindustrien der Welt, nachdem es 1640 mit dem Anbau von Zuckerrohr begonnen hatte. [6] Eine Gruppe, die bei der Sicherung des frühen Erfolgs der Zuckerrohrindustrie entscheidend war, waren die sephardischen Juden, die ursprünglich von der iberischen Halbinsel vertrieben worden waren, um in Niederländisch-Brasilien zu landen. [6] So wie die Auswirkungen der neuen Feldfrucht zunahmen, so nahm auch die Verschiebung der ethnischen Zusammensetzung von Barbados und der umgebenden Inseln zu. Die funktionsfähige Zuckerplantage erforderte große Investitionen und eine große Menge schwerer Arbeit. Zuerst lieferten niederländische Händler die Ausrüstung, die Finanzierung und afrikanische Sklaven, zusätzlich zum Transport des Großteils des Zuckers nach Europa. Im Jahr 1644 wurde die Bevölkerung von Barbados auf 30.000 geschätzt, von dieser Zahl waren etwa 800 von afrikanischer Abstammung und der Rest großteils englischer Abstammung. Diese englischen Kleinbauern wurden mit der Zeit aufgekauft, und die Insel wurde mit großen Zuckerplantagen gefüllt, auf denen afrikanische Sklaven arbeiteten. Um 1660 gab es nahezu einen Gleichstand mit 27.000 Schwarzen und 26.000 Weißen. Um 1666 waren mindestens 12.000 weiße Kleinbauern aufgekauft worden, gestorben oder hatten die Insel verlassen. Viele der verbliebenen Weißen waren zunehmend arm. Um 1680 kamen siebzehn Sklaven auf jeden Schuldknecht. Um 1700 gab es 15.000 freie Weiße und 50.000 versklavte Schwarze.

Dies ist ein aufregender Fund.

Falls dies wahr ist, so bedeutet es, daß Juden moralisch für die Verbreitung der Sklaverei und des Rassismus über Brasilien, die Karibik und den amerikanischen Süden verantwortlich waren. Ich werde meine Recherchen auf diesem Gebiet fortsetzen und meine Ergebnisse in meinem ersten Buch über Rasse und die Karibik veröffentlichen.

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Nächster Teil:  Caribbean Project 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik

Siehe auch Juden und die Sklaverei: Drei Bücher der Nation of Islam von Andrew Hamilton, Unruhestifter de luxe von Osimandia und Guck’ mal, noch ein Jude! von Tanstaafl.

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