Caribbean Project 7: Schwarz in Lateinamerika

Henry Louis Gates jr. untersucht das Verschwinden der Schwarzen in Mexiko und Peru.

Henry Louis Gates jr. untersucht das Verschwinden der Schwarzen in Mexiko und Peru.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Review: A Hidden Race erschien am  20. Juni 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt aus dieser Reihe hier erschienen:

Caribbean Project 6: Die Infrastruktur bricht im unabhängigen Jamaika zusammen

 

Mexiko und Peru:

In dieser Episode von Black in Latin America reist Henry Louis Gates, jr. nach Mexiko und Peru, um zu entdecken, wie Schwarze von der Mestizenbevölkerung absorbiert wurden, um zu George Zimmerman zu werden:

Anmerkungen:

1) Mehr Sklaven wurden nach Mexiko und Peru gebracht, als in die Vereinigten Staaten.

2) Mestizen in Mexiko verstecken ihre schwarze Großmutter.

3) La Bamba ist eine Art von afrikanischer Tanzmusik.

4) 1653 war die Zahl der Schwarzen und Mulatten in Veracruz ungefähr gleich der Zahl der dort lebenden Weißen.

5) Mexikaner sind oft schockiert, wenn sie herausfinden, daß ihre Vorfahren schwarz waren.

6) Es gab Rassenvermischung in den englischen und spanischen Kolonien in der Karibik und in Nordamerika.

In den englischen Kolonien gab es Gesetze gegen Rassenvermischung, die Mischehen zwischen schwarzen Männern und weißen Frauen verboten, und die Nachkommen der Vermischung von weißen Männern mit schwarzen Frauen erbten nicht den Rechtsstatus der weißen Väter. Mulatten wurden als Schwarze behandelt.

In den spanischen Kolonien wurden Mulatten und Mestizen nicht als Schwarze betrachtet. Sie erbten nicht immer den rechtlichen Status ihrer versklavten Mütter. Diese Nichtbehandlung aller Mulatten als schwarz ist der Grund dafür, daß sie in die weiße Bevölkerung in Mexiko absorbiert wurden.

7) In Mexiko arbeiteten die Sklaven als Hausdiener, Minenarbeiter und manchmal auf Zuckerrohrfeldern.

8) Um das Ende des siebzehnten Jahrhunderts waren interrassische Beziehungen häufig. Die katholische Kirche erlaubte Mischehen. Freie Neger durften Indianer heiraten. Weiße Männer schwängerten in zunehmendem Ausmaß schwarze Frauen.

9) Schwarze Generäle spielten eine prominente Rolle im mexikanischen Unabhängigkeitskampf.

10) Der schwärzeste Teil von Mexiko ist die Costa-Region oder Costa Chica an der Pazifikküste in Südmexiko. Sie ist extrem arm.

11) 100.000 schwarze Sklaven wurden nach Peru importiert, um in den Bergwerken und auf Zuckerplantagen zu arbeiten. Lima war früher zu etwa 40 Prozent schwarz.

12) Schwarze pflücken in Peru immer noch Baumwolle.

13) Nur 27 Prozent der Afro-Peruaner schließen die Sekundarschule ab, und 2 Prozent erhalten eine Collegeausbildung.

Nächster Teil:  Caribbean Project 8: Der Proto-Süden

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