Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Sir Spenser St. Johns „Hayti, or the Black Republic” beschreibt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1842.

Sir Spenser St. Johns „Hayti, or the Black Republic” beschreibt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1842.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Haitian Earthquake of 1842 erschien am 2. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Die folgenden Auszüge stammen aus Sir Spenser St. Johns 1886 erschienenen Memoiren Hayti, or the Black Republic.

Sir Spenser St. John, der britische diplomatische Geschäftsträger und spätere Resident in Haiti in den 1860ern und 1870ern, veröffentlichte etwas, das als das negativste Buch bezeichnet wurde, das je über Haiti geschrieben wurde.

Ich erfuhr erstmals von Hayti, or the Black Republic vor zwei Monaten, als ich Laurent Du Bois’ Haiti: The Aftershocks of History las. Ich habe vor, beide Bücher und viele andere für das Caribbean Project zu rezensieren.

1842 traf ein verheerendes Erdbeben Le Cap (nun Cap Haïtien) in Haitis nördlicher Provinz. Le Cap war die wichtigste Stadt im französischen Saint Domingue gewesen.

Spenser St. John beschreibt das Nachspiel des Erdbebens von Le Cap:

Cap Haïtien erholte sich nie von den furchtbaren Auswirkungen des Erdbebens von 1842, als mehrere tausend seiner Bewohner umkamen. Bis zum heutigen Tag sprechen sie von diesem schrecklichen Ereignis und vergessen nie davon zu erzählen, wie die Landleute herbeieilten, um den Ort zu plündern, und wie niemand dabei half, ihren halb begrabenen Landsleuten zu helfen. Captain Macquire und ich wanderten in den Ruinen herum, und wir konnten nicht anders als zu fühlen, wie wenig Energie in einem Volk verblieb, das sein Eigentum in solch einem Zustand lassen konnte. Es war vielleicht billiger, anderswo einen Kramladen aufzubauen.

Einer von jenen, die am meisten unter dieser Heimsuchung litten, schrieb, bevor die Erde zu zittern aufgehört hatte: „Über die Handlungen von Gott dem Allmächtigen beschwert sich niemand“, und erzählte dann, wie das schreckliche Erdbeben fast jedes Haus niederwarf oder schwer beschädigte; wie zwei Drittel der Einwohner unter dem eingestürzten Mauerwerk begraben wurden, wie die Banden von Schwarzen von den Bergen und Ebenen herbeieilten, nicht um bei der Rettung ihrer elenden Landsleute zu helfen, deren Schreie und Stöhnen zwei oder drei Tage lang zu hören waren, sondern um die Läden voller Waren zu plündern; und – worüber er sich schon beschwerte – wie die Offiziere und Mannschaften der Garnison, statt zu versuchen, die Ordnung zu bewahren, beim Plündern der geringen Reste dessen mitmachten, was der Rest der Einwohner aus den schwankenden Ruinen retten konnten. Was für ein Volk!

OD-Leser von früher werden sich erinnern, wie Port-au-Prince nach dem verheerenden Erdbeben von 2010 von machetenschwingenden Banden geplündert und übernommen wurde. Im Februar gab es in Newsweek einen Proto-Essay darüber, daß Port-au-Prince immer noch von bewaffneten Banden kontrolliert wird.

Die umstrittene Frage zur Position, die die Neger im großen Plan der Natur innehaben, stellte sich uns ständig, während ich in Hayti lebte, und ich konnte nicht anders als zu meinem Bedauern herauszufinden, daß ich, je größer meine Erfahrung wurde, desto weniger von der Fähigkeit des Negers hielt, eine unabhängige Position einzunehmen. Solange er durch den Kontakt mit dem weißen Mann beeinflußt wird, wie im südlichen Teil der Vereinigten Staaten, kommt er recht gut zurecht. Aber man stelle ihn von allen solchen Einflüssen frei, wie in Hayti, und er zeigt keine Anzeichen der Verbesserung; im Gegenteil, er entwickelt sich allmählich zu den afrikanischen Stammesgebräuchen zurück, und wird ohne äußeren Druck in den Zustand der Bewohner des Kongo zurückfallen. Wenn dies nur meine Meinung wäre, würde ich zögern, sie so eindeutig zu äußern, aber ich habe unter erfahrenen Einwohnern keine davon abweichende Stimme gefunden, seit ich im Januar 1863 erstmals nach Hayti ging.

Ich stimme nun jenen zu, die bestreiten, daß der Neger jemals eine Zivilisation schaffen könnte, und daß er selbst mit der besten Bildung ein minderwertiger Menschentyp bleibt. Er hat sich bisher als völlig ungeeignet zur Selbstregierung erwiesen, und als Volk unfähig dazu, irgendeinen Fortschritt zu machen. Um die Neger fair zu beurteilen, muß man eine beträchtliche Zeit in ihrer Mitte leben und nicht von der Theorie irregeleitet sein, daß alle Rassen zu gleichen zivilisatorischen Fortschritten fähig sind.

126 Jahre später, und Sir Spenser St. Johns prophetische Worte über Haiti (nun im 208. Jahr der Freiheit) hätten gestern geschrieben worden sein. Wenn irgendetwas daran wahr ist, dann haben sich die Schwarzen von Haiti seit damals noch weiter zurückentwickelt, trotzdem sie eine „Republik von NGOs“ geworden sind, und jetzt den Punkt erreicht, wo Babies, kleine Kinder und ältere Frauen auf den Straßen gruppenvergewaltigt werden.

Die Freiheit ist in Haiti gescheitert. Dies ist keine neue Idee. Es ist in Wirklichkeit eine sehr alte Idee, die wieder bekräftigt wird, weil die Konsequenzen dessen, den freien Neger auf die weiße Zivilisation loszulassen, unerträglich werden.

Anmerkung: Genau diese Ideen werden in meiner Rezension von Paul Kerseys Escape From Detroit erforscht werden. Ich liege bei zwei Buchrezensionen hinter dem Zeitplan zurück.

*   *   *   *   *   *   *

Nächster Teil: Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Siehe auch:

Das politisch inkorrekte Erdbeben: Sind wirklich alle Kulturen gleich? von William L. Houston

Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden von Alex Kurtagic

Die Schuld des schwarzen Mannes von Alex Kurtagic

Die Torheit der von Weißen gesponserten Entwicklung von Alex Kurtagic

Moral und abstraktes Denken von Gedaliah Braun

Ein weißer Lehrer spricht Klartext von Christopher Jackson

Warum schwimmen Schwarze nicht? von Hunter Wallace

Fiktive schwarze Helden: Star Trek von Hunter Wallace

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