Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Warum ist Barbados nicht in Haitis Fußstapfen gefolgt?

Warum ist Barbados nicht in Haitis Fußstapfen gefolgt?

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Freedom Failed: The Barbados Exception erschien am 13. Dezember 2011 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. (Die hier verwendete Numerierung bezieht sich nur auf die vom Übersetzer ausgewählten Beiträge, die in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht werden.)

Barbados:

Beim Lesen von Eric Foners Buch Reconstruction stieß ich auf etwas, das alte Veteranen von Forendebatten über die Theorie der Rassengleichheit interessieren wird.

Barbados wird oft als Gegenbeispiel zu Haiti bezüglich der Gleichstellung von Schwarzen zitiert. Die Wahrheit ist, daß auf die Abolition ein Spektrum von Freiheit folgte, das vom Extremsten (Haiti) bis zum Begrenztesten (Dixie) reichte:

Die vorhergehende Erfahrung mit der Abolition in Britisch-Westindien bestärkte die Gewißheit der Südstaaten-Pflanzer bezüglich der „katastrophalen“ Folgen der Emanzipation. Durch die Linse der Plantagenwirtschaft betrachtet, lehrte Westindien uns eine unmißverständliche Lektion: Die Emanzipation war ein Fehlschlag. Die Freiheit war in den 1790ern nach Haiti und in die britische Karibik gekommen, und auf beiden Schauplätzen hatten die ehemaligen Sklaven die Zuckerplantagen in großer Zahl aufgegeben, um sich als subsistenzorientierte Kleinbauern zu etablieren.

Dies traf besonders auf Haiti zu, wo die Revolution die Klasse der Pflanzer vernichtet hatte, und auf Trinidad, Jamaika und Britisch-Guyana, wo große Streifen unkultivierten Landes für die ehemaligen Sklaven verfügbar gewesen waren. Als Folge davon war die Zuckerproduktion abgestürzt; die Plantagenwirtschaft wurde in Haiti und in der britischen Karibik nie wieder fortgesetzt, sie überlebte nur durch den massiven Import von arbeitsverpflichteten „Kulis“ aus Indien und China. Die karibische Emanzipation stand als Symbol und als Warnung für den weißen Süden, als eine Demonstration der Vergeblichkeit aller Pläne zur Erhebung von Schwarzen, und des schlimmen Schicksals, das amerikanische Pflanzer nach der Sklaverei erwartete. Vor allem lehrte sie, daß den Befreiten der Zugang zu Landbesitz verwehrt werden muß. Nur auf kleineren Inseln wie Barbados, wo Weiße alles Land besaßen „und der Neger nicht in der Lage ist, auch nur einen Fußbreit davon in Besitz zu bekommen“, war die Plantagenwirtschaft weiter gediehen.

Das erklärt eine Menge.

Anders als in Haiti, wo die Abolition am erfolgreichsten war, wo die Pflanzerklasse in einer Revolution gewaltsam gestürzt wurde und wo das Land an den Neger umverteilt wurde, überlebte der Anbau von zum Verkauf bestimmten Feldfrüchten auf Barbados, weil die Weißen weiterhin alles Land besaßen und die Wirtschaft dominierten.

Haiti sank in einen Abgrund aus Armut, Barbarei und Wudu, wovon es sich nie erholte. Die meisten Jamaikaner glauben, daß die Freiheit gescheitert ist und daß Jamaika unter dem British Empire besser dran war.

Anmerkung: im nachstehenden Video diskutiert Dr. William Pierce Hesketh Prichards 1900 erschienenes Buch Where Black Rules White: A Journey Across and About Hayti. Man vergleiche das mit James S. Pikes 1874 erschienenem Buch The Prostrate State: South Carolina Under Negro Government.

Wir können Hesketh Prichard aktualisieren. Wieviel Fortschritt hat der haitianische Neger in den letzten 111 Jahren gemacht, seit sein Buch veröffentlicht wurde? Absolut keinen.

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Nächster Teil: Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung. Siehe auch Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden von Alex Kurtagic.

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