Neujahrsgedanken: Feiern im Polizeistaat

Von  Malcolm Jaggers; Original: New Year’s Thoughts: Celebrating in the Police State, erschienen am 9. Januar 2017 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

Meine Neujahrsgedanken drehen sich nicht um neue Vorsätze, da ich mir bereits vorgenommen habe, alles Mögliche zu tun, um diese schwierige Existenz erträglicher zu machen. Vielmehr verweilen meine Gedanken bei der Tatsache, dass wir nun in einem Polizeistaat leben, der durch die moslemische Einwanderung und die allgemeine Koexistenz mit allerlei verschiedenen anderen Nichtweißen herbeigeführt wurde.

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Dies wurde mir durch eine Fotozusammenstellung vom Silvesterabend vergegenwärtigt, die ominös aussehende Polizisten und Militärs beim Bewachen von Bereichen zeigt, die früher einen festlicheren Anblick zu bieten pflegten. Könnte es ein besseres Symbol für unsere gegenwärtigen Krankheiten geben? All unsere Feiertage werden nun durch die Gegenmaßnahmen versaut, die notwendig wurden durch… die Vielfalt. 1500 bewaffnete Polizisten in Köln – im mancher Weise ein willkommenes Zeichen dafür, dass Kanzlerin Merkel stillschweigend zugegeben hat, dass Deutschland außer Kontrolle ist; aber unwillkommen insofern, als Deutschland eben außer Kontrolle ist. Schwer bewaffnete New Yorker Polizisten sind zu sehen, wie sie den Times Square in Erwartung eines Lastwagenanschlags von der Art bewachen, wie er in Berlin und Nizza begangen wurde. Irgendwie fühlt es sich nicht „festlich“ an.

In ähnlicher Weise wurden 90.000 Sicherheitsleute in Frankreich eingesetzt. Getarnte Soldaten in Paris waren zu sehen, wie sie wichtige Stätten bewachen, nachdem sie ihre Dosis an Vielfalt mittels eines zur Massenmordwaffe gemachtem Lastwagens erhalten hatten. Und laut der französischen Regierung war es ein großer Erfolg, da nur  ~1000 Autos von Vandalen abgefackelt wurden.

Dies sind die denkwürdigen Szenen und Fotos, die für sich genommen einen hervorragenden Kommentar dazu geben, wie tief die westliche Zivilisation gesunken ist, als ob wir uns in einem dystopischen Science-Fiction-Film befinden würden. Dies ist keine Zivilisation in optimistischer Zuversicht, sondern vielmehr eine, die sich für einen Feind wappnet, der von allen Seiten angreifen könnte und besonders dazu neigt, bei jenen kurzen Anlässen zuzuschlagen, wo wir das Leben genießen und feiern wollen. Deshalb können wir uns buchstäblich nie entspannen, sondern nur eine tapfere Miene machen, wenn wir einen öffentlichen Ort betreten, um zu zeigen, dass „die Terroristen nicht gewonnen haben.“ Wir gratulieren uns dazu, dass wir uns in unseren eigenen Städten als Akt des Trotzes ins Freie wagen.

Es soll genügen zu sagen, dass wir im Moment ein wenig belagert sind.

Sicherlich ehre ich die Soldaten und Polizisten, aber da nicht weiterzustochern, wäre ähnlich wie das Irak-Debakel ohne weitere Analyse dem Refrain „I support the troops“ zu überlassen. Ja, wir fühlen uns mit einer überwältigenden Polizeipräsenz „sicher“, aber lassen Sie uns nicht zufrieden sein, bis wir über den melancholischen Stand der Dinge nachdenken, der dazu geführt hat, dass große europäische und amerikanische Städte in Zeiten abgeriegelt werden, die für freudiges Feiern gedacht sind.

Ich erinnere mich an die Grand Central Station ca. zur Zeit von 9/11, wo mit Maschinengewehren bewaffnete Militärs mit strengen Mienen auf ihren Posten standen. Die durchschnittliche amerikanische Reaktion zu der Zeit: „Ich bin einfach froh, dass sie für unsere Sicherheit sorgen, und das Wichtigste ist, dass wir sicher sind, bla bla bla.“

Nein, dies ist nicht „das Wichtigste“. Vielmehr ist es die Manifestation eines Mangels and kritischem Denken und Vorstellungskraft; in anderen Worten: dass man sich keine bessere Welt vorstellt. Das „Wichtigste“ ist, dass wir unsere Würde verloren haben, unsere Sicherheit und unser Gefühl, ein Zuhause zu haben – oder eine Heimat, wenn Sie so wollen.

Um nur eine Beleidigung zu nennen: denken Sie an die erniedrigende Farce, bei der wir mitmachen müssen, wenn wir ein Flugzeug besteigen, etwas, das einem vielleicht einfällt, wenn man über die Feiertage gereist ist. Wir legen unter völlig Fremden unsere Gürtel und Schuhe ab, müssen jedes Getränk wegwerfen, das wir vielleicht genossen hätten, und es in verschwenderischer Weise neu kaufen, sobald wir innerhalb der Schleuse sind, und frenetisch andere Gegenstände entsprechend einem willkürlichen, aber strikt durchgesetzten Regime wegstauen. All dies wird in einer Art von Taumel durchgeführt, als ob wir alle tatsächlich schuldig seien und für irgendein schweres Verbrechen Buße tun würden, das wir in einem vorherigen Leben begangen haben. Man beginnt sich unter solchen Umständen selbst zu verdächtigen.

Und dann gibt es noch die verschiedenen anderen Eingriffe, wie zum Beispiel, dass man unter den fadenscheinigsten Vorwänden wie ein gewöhnlicher Verbrecher abgetastet wird.

Und all diese Zudringlichkeit ist niemals genug, wie die jüngste Schießerei am Flughafen von Fort Lauderdale zeigt.

Vergleichen Sie diese panikerfüllte Umwelt mit dem, was vor 9/11 ein relativ ruhiger Einsteigeprozess für gewöhnliche Amerikaner gewesen sein muss, denen großzügig ein Vertrauensbonus gewährt wurde, dass sie keine radikalisierten Terroristen sind, die Massenmord beabsichtigen. Wie würde es sich anfühlen, nicht von der eigenen Regierung als Terrorist betrachtet zu werden? Leider war es eine andere Welt.

Stattdessen möchte ich Sie dazu einladen, sich Ihren typischen nichtweißen Beamten der Transportation Security Administration vorzustellen. Da geht’s wirklich darum, dass patriotische Amerikaner dank der Handlungen wirklicher (arabischer, moslemischer) Terroristen wie Terroristen behandelt werden. Und jetzt sind wir verdächtig? Also das ist lächerlich.

Und doch sieht man den Status quo kaum einmal in diesem Licht analysiert; stattdessen wird er als vollendete Tatsache betrachtet. Drakonische Sicherheitsmaßnahmen sind einfach „das neue Normale“, um den französischen Präsidenten Hollande zu zitieren. Nicht nur ist das Fliegen inhärent unangenehm (meiner Meinung nach extrem unangenehm), sondern wir müssen jetzt etwas ertragen, das oft einer rassischen Beleidigung gleichkommt, und offen gesagt einer Beleidigung des gesunden Menschenverstandes, da wir alle als gleichermaßen verdächtig betrachtet werden, ein ganzes Flugzeug voller unschuldiger Menschen in die Luft sprengen zu wollen.

Nun, seien wir ehrlich, dieses Ziel ist Arabern und anderen von ihrer seltsamen Religion vorbehalten. Aber warum habe ich das Gefühl, als sei ich allein mit meiner Empörung über diesen Stand der Dinge?

Als eine Art „arisch“ aussehender Mann finde ich mich besonders von Sicherheitsleuten in verschiedenem Zusammenhang aus den lächerlichsten Gründen herausgepickt. Insbesondere halten sie mich an, um zu zeigen, dass sie nicht voreingenommen sind. Wenn sie die Rechnung des Kerls sehen wollen, der aussieht, als könnte er in der Deutschen Luftwaffe sein, dann gibt es doch sicherlich keine Diskriminierung in diesem Handelsunternehmen. Ich sollte froh sein, mein Eigeninteresse solch einer noblen Zurschaustellung von Fairness zu opfern, oder nicht?

Tatsächlich ertrage ich solche Zumutungen nicht mit Humor; ich bemühe mich nicht, kein Spielverderber zu sein. Ähnlich der Situation mit der TSA applaudiere ich nicht ihren Bemühungen, den Terrorismus (oder in diesem Fall den Diebstahl) zu verhindern; vielmehr verabscheue ich es, dass sie mich benutzen müssen, um eine Vorspiegelung aufrechtzuerhalten, dass weiße Amerikaner irgendwie die Täter der Verbrechen und anderer böswilliger Handlungen sind, die sie aufzuspüren suchen. Ich lächle nicht über ein System, das mein Land durch Masseneinwanderung aus der Dritten Welt sabotiert und mir dann als Nächstes meine Würde und Freiheit wegnimmt als Reaktion auf den unvermeidlichen Zusammenbruch, den solche Einwanderung erahnen lässt. So zu tun, als würde ein arisch aussehender weißer Kerl oder eine weiße Großmutter im Rollstuhl genauso wahrscheinlich Terrorakte oder Diebstahl begehen wie ein Moslem in einem Hijab, ist einfach eine Lüge, und ich betrachte daher jede Durchsetzung dieser falschen Prämisse so, als würde mir eine Lüge ins Gesicht gesagt.

Von daher brauchen wir die obigen Beschwerden nicht in den Kontext rassischen Ressentiments zu stellen (obwohl sie das ebenfalls sind). Dies fällt unter die Rubrik der Ehrlichkeit. Wenn man Unehrlichkeit und Heuchelei verabscheut, wenn man die Beiträge der eigenen Vorfahren und die Heiligkeit seines Heimatlandes schätzt, dann muss man auch den Polizeistaat als eine Erinnerung an eine Art von verlorenem Paradies verabscheuen. Dieser Polizeistaat ist vielleicht notwendig angesichts der Umstände, denen unsere feindlichen Eliten uns aussetzen. Aber er darf nicht ohne kritische Analyse akzeptiert werden.

Positiv gesehen können wir froh sein, dass wir jetzt einen Präsidenten haben, der eine realistische Sicht auf die Quelle des Terrorismus als Folge der moslemischen Invasion hat. Moslemische Einwanderung zu verbieten, ist nur vernünftig, selbst wenn nur ein winziger Prozentanteil von ihnen tatsächlich diese Verbrechen begeht (und ein beträchtlicher Prozentanteil der Moslems sie gutheißt).

Aber die gegenwärtige Realität ist die, dass Amerikaner für irgendeine uneingestandene Sünde bestraft werden, deren Last sie tragen müssen und wegen der sie für immer seitens eines furchteinflößenden autoritären Staates unter Verdacht stehen.

*     *     *

Siehe auch:

Die unsichtbare Ideologie von Jef Costello

Flugreisen im Kali Yuga von Alex Kurtagić

„Lernt damit zu leben“ – Nizza und der ständig steigende Preis des Multikulturalismus von Andrew Joyce

Zur Verteidigung des Vorurteils von Greg Johnson

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