Es sind nicht die Argumente

Von Alex Kurtagic;  Original: It’s Not the Arguments, erschienen am 22. Oktober 2010 auf „The Occidental Observer“ (dort nicht mehr vorhanden) und nachveröffentlicht hier auf „Herren des Universums“

Übersetzung: Lucifex

Aus einer rein rationalen Perspektive betrachtet erscheint es unglaublich, dass wir, wenn es um die kleine Sache des Existenzrechts von Weißen geht, auf verlorenem Posten kämpfen, trotzdem wir eine vernünftige Position einnehmen, logische Argumente anwenden und die Daten auf unserer Seite haben. Wie kann das sein? Die einfache Antwort ist, dass die pro-weiße Bewegung im Versuch, eine Debatte „wissenschaftlich“ zu gewinnen, ihre Anstrengungen auf Aspekte der Debatte konzentriert hat, die letztendlich vergleichsweise unwichtig sind. Der Triumph der Linken im Laufe des 20. Jahrhunderts hat schlüssig bewiesen, dass eine vernünftige Position, logische Argumente und eine Masse untermauernder Daten nicht das ist, was eine Debatte gewinnt: Sie haben nichts davon, und doch ist es die Linke, die die Machtpositionen einnimmt, aus der die etablierte Ordnung besteht und deren Ideen den Status einer legitimen Orthodoxie genießen. Der Grund ist, dass die Linke bei all ihren abstrakten Theorien und ihren idealisierten Vorstellungen von Menschlichkeit nicht nur die menschliche Natur genauso gut versteht wie der beste Soziobiologe, sondern dieses Wissen auch besser als wir anzuwenden versteht – und dabei in der Tat rücksichtsloser ist -, um praktische Ziele zu erreichen. Die Linke versteht, dass Menschen stärker von Status motiviert werden als von rationaler Überzeugung, und dass daher Status den Schlüssel zum Gewinnen einer Debatte ist, nicht Wissenschaft oder Logik oder Plausibilität: Sie wissen, dass ein Argument, das mit hohem Status verbunden ist, Erfolg haben wird, während eines, das mit niedrigem Status verbunden ist – egal wie richtig es ist -, scheitern wird.

Sigmund Freud: obwohl ein Schwindler, wurde sein Status beharrlich gepflegt. Bilder von Freud sind dazu kalkuliert, seine Berühmtheit zu signalisieren. Seine Terminologie ist zu einem Teil des alltäglichen Sprachgebrauchs geworden.

Sigmund Freud: obwohl ein Schwindler, wurde sein Status beharrlich gepflegt. Bilder von Freud sind dazu kalkuliert, seine Berühmtheit zu signalisieren. Seine Terminologie ist zu einem Teil des alltäglichen Sprachgebrauchs geworden.

Die Ironie ist, dass die Autoren auf unserer Seite dies seit Jahrzehnten gewusst haben, da der Prozess in der wissenschaftlichen Literatur erläutert wird, die ihre Schriften und ihre allgemeine Weltsicht inspiriert. Status ist eine kulturelle Erfindung, die auf ein biologisches Bedürfnis reagiert, die Lebenschancen und den Fortpflanzungserfolg zu maximieren. Status zeigt Macht an, denn Status leitet sich sowohl von ihr ab und vermittelt sie auch, und Macht ermöglicht Zugang zu Ressourcen. Je größer die Macht, desto größer der Zugang zu mehr und besseren Ressourcen. Zu letzteren gehören natürlich Frauen. Die evolutionäre Erklärung der sexuellen Selektion bei Menschen lautet, dass Frauen dazu neigen, von mächtigen Männern mit hohem Status angezogen zu werden, da Macht und Status Indikatoren für Fitness und Paarungsqualität sind. In komplexen Gesellschaften ist dieser urtümliche Prozess auf viele verschiedene Arten sublimiert und wird in Sozialnormen, der gesellschaftlichen Organisation, in Institutionen und so weiter kodiert. Oft wird der Prozess durch intellektuelle Aktivität verdeckt oder sogar verzerrt. Aber er ist immer da und liegt der gesamten Gesellschaftsstruktur, Sprache und Wissen zugrunde.

Natürlich haben die Linken nicht immer hohen Status gewonnen. Sie wurden heftig von einem konservativen, elitistischen Establishment verfolgt, das ihre Ideen zu verbieten, zu kriminalisieren und zu unterdrücken strebte. Leider litt dieses Establishment unter der gängigen menschlichen Krankheit des Egoismus und der Kurzsichtigkeit, während die Linken nicht nur von ihrer mitleidlosen revolutionären Energie profitierten, sondern auch von begabten Intellektuellen, die den Weg zur Ausnützung der Eigenschaften der westlichen Kultur zwecks Förderung der linken Sache fanden.

Es ist schwierig, Susan Sontag in schmeichelhafter weise zu porträtieren. Dennoch vermitteln Bilder von ihr, die einst sagte: „Die weiße Rasse ist das Krebsgeschwür der menschlichen Geschichte“, Status und Prestige: sie wird vor Wänden voller Bücher fotografiert, oft tief in Gedanken versunken; ihre jüngeren und älteren Porträts sind stark stilisiert, und sie erscheint seriös, abwesend und ikonenhaft.

Es ist schwierig, Susan Sontag in schmeichelhafter weise zu porträtieren. Dennoch vermitteln Bilder von ihr, die einst sagte: „Die weiße Rasse ist das Krebsgeschwür der menschlichen Geschichte“, Status und Prestige: sie wird vor Wänden voller Bücher fotografiert, oft tief in Gedanken versunken; ihre jüngeren und älteren Porträts sind stark stilisiert, und sie erscheint seriös, abwesend und ikonenhaft.

Die Linke stützte sich stark auf einen sehr ausgeklügelten Fundus an Theorien, die sich wegen ihrer radikalen Ziele oberflächlich sehr von jenen unterscheiden, auf die sich die inegalitären Gegner der Linken zu stützen neigen. Und doch enthüllt ein genaues Studium linker Theorien überraschend zahlreiche Übereinstimmungen von Einsichten zwischen der egalitären und der inegalitären Fraktion. Die Rezepte der Ersteren zur Lösung der Probleme der Welt mögen sich unterscheiden, die Konzepte und die Terminologie der Ersteren mögen sich unterscheiden, und die Erklärungen der Ersteren mögen sich unterscheiden. Aber wenn es um die menschliche Natur und die Ordnung der Dinge geht, ist unter den Massen von Wortgeklingel eine Anzahl fundamentaler Wahrheiten zu finden, die sie mit der inegalitären Sicht gemeinsam haben. Dass die Linke eine Anzahl unserer entscheidenden Einsichten hinsichtlich Menschen und menschlichen Gesellschaften teilt, wird stillschweigend, aber beredt durch die typische Wohnviertelwahl der Linken demonstriert: Sie neigen dazu, Multikulturalismus zu predigen, wohnen aber in rein weißen Gemeinden.

Dies allein wäre ungenügend gewesen, um den Triumph der Linken zu garantieren. Es gibt keinen Zweifel, dass sie von Ereignissen profitierten, die nicht ganz in ihrer Kontrolle lagen, wie der Ausgang einer Anzahl europäischer Kriege. Jedoch gibt es auch keinen Zweifel, dass sie ein degeneriertes Establishment bekämpften: wo das konservative, elitistische Establishment egoistisch, kurzsichtig und auf die Vergangenheit fokussiert war, war die radikale Linke idealistisch, weitsichtig und auf die Zukunft fokussiert. Antonio Gramscis „Marsch durch die Institutionen“ nahm kein Denken im Sinne des nächsten Vierteljahresberichts oder der nächsten allgemeinen Wahl an.

Sobald die Linke Akzeptanz gewann und im Status aufstieg, widmeten linke Aktivisten und Intellektuelle sehr viele Anstrengungen der Vermittlung von Sozialprestige für ihre berühmten Leute, ihre Vision und ihre Ideale, während die Berühmtheiten, die Traditionen und die Ideale des Establishments deprivilegierten – und radikal kritisierten -, das sie zu ersetzen suchten. In anderen Worten, sie führten einen Statuskrieg, und wenn sie geschickte Debattierer und Überredungskünstler in den Medien, den Universitäten oder im Gefolge politischer Wahlkämpfer wurden, blieben sie auf den Status ihrer Gegner und den Status von deren Ideen fokussiert. Daher also der freizügige Gebrauch herabsetzender Maulstopf-Worte durch die Linken wie „Rassist“, „Nazi“ und „Antisemit“, die Schaffung negativer weißer Identitäten in Schullehrbüchern und die empörende Förderung antiweißer Stereotypen in der Werbung und in Hollywoodfilmen. Diese Worte, Identitäten und Stereotypen stellen keinen logischen Beweis für irgendetwas dar: Sie sind einfach ein Angriff auf den Status eines Gegners.

Der Fall von Kevin MacDonald

Die Kampagne des Southern Poverty Law Center gegen Kevin MacDonald ist in pro-weißen Kreisen wohlbekannt. Ist es daher eine Überraschung, angesichts des Obigen, dass besagte Kampagne sich rein auf seinen Status als Universitätsprofessor fokussiert hat? Zu beachten ist, dass Professor MacDonalds Gegner sich weniger Sorgen wegen seiner Theorie vom Judaismus als gruppenevolutionäre Strategie gemacht haben als wegen seiner beruflichen Stellung und seines Titels. Es ist auch zu beachten, dass die verallgemeinerte Weigerung, mit Professor MacDonald zu debattieren, auf der Furcht beruht, dass dessen Status dadurch verbessert werden könnte, dass

a) er von einem prestigereichen Gegner angegriffen wird oder gegen einen solchen antritt,

b) er als ehrlicher, vernünftiger und intelligenter Akademiker rüberkommt,

c) er sich als charismatischer oder sympathischer Charakter erweist, und

d) er Erfolg hat.

Sie fürchten dies, weil sie wissen, dass die Daten zu umfangreich und komplex sind, als dass die meisten Laien sie richtig beurteilen könnten: Die Seiten einer Debatte werden für gewöhnlich auf der Grundlage dessen gewählt, mit wem der Zuschauer lieber Umgang haben würde; und in der Praxis ist die Seite, die in einer Debatte recht hat, jene Seite, die besser aussieht und den Zuschauer sich besser fühlen lässt. Eine Professur tendiert dazu, den Zuschauer empfänglicher zu machen, da ein Argument, das von einem Professor vorgebracht wird, von einer maßgeblichen Quelle mit hohem Status auszugehen scheint, was seinerseits das Argument mit hohem Status erfüllt. Die intellektuellen Positionen von Individuen mit hohem Status einzunehmen, ist eine stellvertretende Methode für Laien, ihren eigenen hohen Status zu signalisieren.

Die Dämonisierung von Kevin MacDonald: der Feind hat seinen Status angegriffen – und nie mit ihm zu debattieren gesucht.

Das ideale Ergebnis für Professor MacDonalds Verleumder wäre daher, ihn feuern zu lassen. Die Hauptquelle ihrer Frustration ist die Tatsache, dass sein Status als unkündbarer ordentlicher Professor ihn vor ihren politisch motivierten Versuchen schützt, ihn zum Schweigen zu bringen. (Dies ist übrigens das, wofür eine unkündbare Professur gedacht war.) Und solange er weiterhin den Titel eines ordentlichen Professors innehat, der bei einer großen staatlichen Universität angestellt ist, einen Mittelklasse-Lebensstil genießt, in einem respektablen Stadtteil wohnt und Freunde und Partner mit hohem Status hat, kann Kevin MacDonald nicht als Spinner, Verschwörungstheoretiker, verkommener Gestörter, Idiot oder paranoider Verrückter abgetan werden.

Da sie nicht in der Lage sind, ihn feuern und in die Warteschlange beim Sozialamt verweisen zu lassen, haben Professor MacDonalds Feinde folglich versucht, seinen persönlichen Status zu untergraben, indem sie ihn in den Medien verleumdeten, seine Arbeitgeber in Verlegenheit brachten, seine Kollegen einschüchterten und Feindseligkeit und Misstrauen unter seinen Studenten säten. Professor MacDonalds Feinde hoffen, dass seine Ideen, wenn sie um ihn herum sichtbare Zeichen von Marginalisierung und Ostrazierung schaffen und seinen gesellschaftlichen Status als niedrig erscheinen lassen können, deklassiert werden und daher Menschen davon abschrecken werden, sich mit ihnen in Verbindung zu bringen. Niemand möchte verachtet werden.

Professor MacDonald hat diese Versuche bekämpft, indem er sowohl seine Stellung verteidigt hat als auch in die Offensive gegangen ist und diese Offensive jedes Mal gesteigert hat, wenn seine Gegner ihre Kampagne gegen ihn erneuert haben. Sein Mut und seine Standhaftigkeit angesichts von Widrigkeiten haben, nachdem sie bewundernswerte und schwierige Eigenschaften sind, seine Angreifer weitgehend frustriert. Tatsächlich scheint er, nach dem ständig steigenden Internetverkehr und der Tatsache zu urteilen, dass er sogar in der Unterhaltungsliteratur verewigt wurde, seine Leserschaft und Unterstützerbasis erweitert und dadurch seinen Status als Mann gesteigert hat. Zweifellos sind Professor MacDonalds Feinde verzweifelt über seine Energie. Das sollten sie auch sein. Ich persönlich genieße es, mir ihre Wut vorzustellen, wenn sie bemerken, wie seine Webseite gedeiht und immer mehr Artikeln von immer mehr Autoren mit zunehmendem Tempo für ein ständig wachsendes Publikum veröffentlicht; ich genieße es, mir vorzustellen, wie sie ihre Köpfe wieder und wieder gegen Steinmauern knallen, bis ihre Stirnen aufplatzen und bluten, während sie sehen, wie ihre Kampagnen gegen Kevin MacDonald für sie nach hinten losgehen; ich genieße es, mir vorzustellen, wie sie jedes Mal wahnsinnig werden, wenn sie in The Occidental Observer Informationen verbreitet sehen, die sie lieber unterdrücken würden, in Artikeln, die die Kennzeichen von hohem sozialen Status tragen: Gelehrsamkeit, anspruchsvolle Syntax, gebildete Ausdrucksweise, geschmackvoller Stil und nuancierte Argumentation.

Geld zählt

Professor MacDonalds The Occidental Observer nimmt tatsächlich einen einzigartigen Platz im Internet ein. Die Seite hat eine Reihe von Qualitätsautoren angezogen und beständig eine intelligente alternative Perspektive auf gegenwärtige gesellschaftliche, kulturelle und politische Fragen und Ereignisse präsentiert. Aber dies allein genügt nicht. Während es stimmt, dass die auf dieser Seite präsentierten Informationen und Argumente für den Cybernauten so zugänglich sind wie die Desinformation und Rabulistik, die auf den Internetmedien des Establishments präsentiert werden, ist es wichtiger als die Zugänglichkeit und die Qualität der Informationen und Argumente, dass man diesen eine Aura des Prestiges vermitteln kann – ist die Fähigkeit wichtiger, sie in einer Weise zu präsentieren, die hohen sozialen Status signalisiert. Wenn der Grund dafür, dass uns keine Fortschritte gelungen sind, trotzdem wir die Argumente und die Daten auf unserer Seite haben, die Tatsache ist, dass unsere Seite die wahrlich entscheidende Rolle des Status übersehen hat, dann ist es klar, dass ein Schwerpunkt auf die Projizierung einer Aura des Prestiges bei gleichzeitiger Untergrabung des Prestiges des Feindes einer der Schlüssel zum Erfolg sein sollte. Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg, wie man sagt.

Dies erfordert jedoch Mittel.

Die moderne Technologie macht es möglich, The Occidental Observer spottbillig zu betreiben, solange die Autoren und das technische Personal fähig und in einer Position sind, ihre Arbeitskraft gratis zur Verfügung zu stellen. Ich glaube, dass sie alle dazu bereit sind, das weiterhin zu tun. Es kommt jedoch ein Punkt, an dem zusätzliche Mittel benötigt werden, um die Dinge auf die nächste Stufe zu bringen und die Wirksamkeit der Webseite als Waffe im Kulturkampf zu steigen. Die Internetmedien des Establishments können typischerweise Design und Funktionen auf dem neuesten Stand vorweisen; sie bringen täglich Dutzende von Artikeln; sie können die besten, die ehrgeizigsten und talentiertesten Autoren bezahlen und daher an sich ziehen und anstellen; sie sind voll interaktiv; sie können Werbekunden und Sponsoren von Konzernen anziehen und Spitzenpreise für eine Ansammlung von Pixeln verlangen; und sie sind in der Lage, ihren Betrieb voll mit den qualifizierten Spezialisten zu bemannen, die alles glatt und nahtlos laufen lassen.

Rolls Royce Phantom von 1925

Rolls Royce Phantom von 1925

All dies gibt den Internetmedien des Establishments Macht und ermöglicht es ihnen, Millionen von Lesern anzuziehen und ihre Aufmerksamkeit zu behalten; von Lesern, deren Meinungen und Einstellungen sie täglich formen, Jahr um Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt. „Es stand in Mainstream-Quellen“, wird ein Leser oft sagen, wissend, dass das Prestige der Establishment-Medien genügt, um den durchschnittlichen Gesprächspartner die Information glauben zu lassen. Wenn wir mehr tun sollen, als die Macht der Establishment-Medien zu beklagen, müssen wir unseren Spieleinsatz erhöhen und auf derselben Ebene konkurrieren. Andernfalls wird uns die Öffentlichkeit weiterhin als marginal, unbedeutend, randständig, seltsam, von niedrigem Status, peinlich und am besten zu meiden sehen. Dies ist der Grund, warum die Linke einen Statuskrieg führt: indem sie Dissidenten an der Erlangung von Qualifikationen oder an Erwerbstätigkeit hindert und qualifizierten und erwerbstätigen Dissidenten ihre Statusquellen wegnimmt, begrenzt sie den Zugang der Dissidenten zur Macht und daher zu den Ressourcen, die sie für einen entscheidend geführten Krieg brauchen.

Ich habe zuvor argumentiert, dass intellektuelle Ehrlichkeit nur möglich ist, wo es finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit gibt. Es gibt Millionen Menschen da draußen, einschließlich Tausender sehr erfolgreicher Autoren und Profis, die den auf dieser Webseite vertretenen Argumenten privat zustimmen oder zumindest mit ihnen sympathisieren. Die meisten wagen es nicht, ihre Meinungen öffentlich zu machen, weil sie fürchten, dass es zum Verlust der Beschäftigung und daher zum Verlust von Status führen könnte, wenn sie sich mit offensichtlich deprivilegierten Ideen in Verbindung bringen. Eine enorme Menge von Talent wird auf diese Weise verschwendet – verschwendet, weil es nicht in den Dienst einer guten Sache (unserer Sache) gestellt wird und dadurch automatisch in den Dienst einer schlechten Sache (der Sache des Feindes) gestellt wird. Wenn wir das ändern sollen, müssen wir unsere Seite finanziell sicher und unabhängig machen.

Verlässlicher Zugang zu Geldmitteln würde es möglich machen, das Design dieser Webseite zu verbessern (eine professionelle Designfirma könnte angeheuert werden); er würde ermöglichen, eine Vielzahl moderner interaktiver Funktionen hinzuzufügen, die die Besucher länger interessiert halten würden, wie Video und Audio; er würde ermöglichen, dass Kevin seinen Autoren zusätzliche finanzielle Unabhängigkeit verschafft (ich habe meine eigenen Unternehmen, daher brauche ich nicht unter Pseudonym zu schreiben, aber andere haben diesen Luxus nicht, und wieder andere werden nicht einmal unter Pseudonym schreiben); er würde es Kevin ermöglichen, einen oder zwei Angestellte anzuheuern, die ihn bei redaktionellen und anderen Aufgaben unterstützen können, was ihm Zeit für das Schreiben und für Kampagnen freimachen würde; er würde es ermöglichen, einen fähigen Nachfolger heranzuziehen (der Herausgeber ist bereits 66 [Anm. d. Ü.: dies wurde 2010 geschrieben; inzwischen ist Kevin MacDonald schon 76]); er würde es möglich machen, neue Autoren anzuziehen und mit der Zeit sogar Karrierechancen wie bei entsprechenden Mainstream-Webseiten zu schaffen. Wäre es nicht schön, eine journalistische Karriere zu haben, wo man dafür bezahlt wird, den Feind zu treten und ihn Tag für Tag quieken zu lassen? Wo das Draufhauen auf den Feind und die Bloßstellung seiner Perfidie zu einem schönen Auto und einem riesigen Haus und Auszeichnungen und einer hochwertigen Partnerin führt? (So lebt die Linke! Sie haben es gut.)

Am wichtigsten in Bezug auf meine Diskussion des Status ist, dass es dieser Webseite ermöglichen würde, nicht nur wichtig zu sein, sondern auch wichtig auszusehen und dadurch unserer Seite des kulturellen Streits zusätzliche Legitimität und Prestige zu vermitteln. Man bedenke, dass eine große Zahl derjenigen, die eine Webseite besuchen, weniger als eine Sekunde bleibt: so lange dauert es für sie, sich zu entscheiden. Status wird sehr schnell wahrgenommen. Daraus folgt, dass was immer jene Besucher in diesem Sekundenbruchteil sehen, absolut entscheidend ist. Lasst uns nicht aus Mangel an Pennies wie Verlierer aussehen. Lasst uns wie Gewinner aussehen und Mainstream-Typen dazu bringen, zu uns aufzuschauen und auszurufen, währen ihnen die Augen aus den Höhlen quellen: „WOAH… ich will wie sie sein!“

Der Feind würde das wirklich hassen.

*     *     *

Siehe auch:

Meisterschaft im Stil sticht Überlegenheit des Arguments von Alex Kurtagić

Interview mit Kevin MacDonald von Alex Kurtagić

Rhetorik, Teil 1: Typenlehre von Dunkler Phönix

Rhetorik, Teil 2: Emotionen von Dunkler Phönix

Rhetorik, Teil 3: Gestik von Dunkler Phönix

Rhetorik, Teil 4: Mimik und Körpersprache von Dunkler Phönix

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14 Kommentare

  1. Jeder längere Kommentar von mir wird hier geblockt, komisch.

    Nein, völlig am Thema vorbei. Ich urteile nicht nach Status. Im Gegenteil, wenn etwas aussieht als sei es von „hohem Status“, ist das für mich nahe beim Betrug. Denn nicht der schöne Schein zählt, sondern der Inhalt. Und wo schöner Schein ist, ist selten viel Inhalt, weil alleine auf den schönen Schein sehr viel Wert gelegt wird. Und das erfordert i.d.Regel die gesamte Aufmerksamkeit.
    Klar, die Linken machen das so, sie diffamieren Dissidenten (haben sie ja auch bei mir gemacht) und dann hat man keine Chance mehr.
    Warum aber ist das so? Na weil die sogenannte „Gesellschaft“ auf Status und Show und schönen Schein steht. Wäre das nicht so, dann hätte die Linke keine Chance mit ihren Diffamierungen. Dann wären die Menschen auch untereinander solidarisch in der Sache und im Kampf und würden nicht Dissidenten verachten oder gar ebenfalls noch zusätzlich verfolgen.

    Oben steht: „Status ist eine kulturelle Erfindung, die auf ein biologisches Bedürfnis reagiert, die Lebenschancen und den Fortpflanzungserfolg zu maximieren. “

    Ja in einer Hierarchie mit Hauen und Stechen. Ich mag das nicht, auch wenn es sich um eine völlig weiße Gesellschaft mit Hauen und Stechen handelt.

    Ich glaube noch nicht mal, dass es so ist, wie Sie behaupten. Wir leben nämlich nicht mehr im Neanderthal, wo der stärkste überlebt oder Frauen per se von der Macht angezogen werden. Ich bin auch eine Frau. Mich kotzt nichts mehr an als Macht, weil sie IMMER mit Mißbrauch verbunden ist. Und Mißbrauch lehne ich genauso ab.

    Die Menschheit könnte anders leben, ohne Hierarchien, ohne Missbrauch, ohne so einen darwinistischen Schwachsinn. Man muß bedenken dass „die eigenen Lebensschancen und Fortpflanzungserfolge“ immer die Schwächen und den Untergang des anderen Menschen bedeuten. Auch innerhalb reinweißer Gesellschaften. Dieses Gesellschaftsmodell hat angesichts der immensen Katastophe, der wir entgegen gehen, eine Katastrophe, die eben durch solch eine Macht-Denke (und der damit verbundenen Gier) im wesentlichen herbei geführt wurde, ausgedient.

    Antworten
    • Harald

       /  Oktober 30, 2016

      Zitat:
      „Oben steht: „Status ist eine kulturelle Erfindung, die auf ein biologisches Bedürfnis reagiert, die Lebenschancen und den Fortpflanzungserfolg zu maximieren. “

      Ja in einer Hierarchie mit Hauen und Stechen. Ich mag das nicht, auch wenn es sich um eine völlig weiße Gesellschaft mit Hauen und Stechen handelt.“

      Hier widerspreche ich:
      Die „Status“ zugrunde liegende Notwendigkeit ist es, „faule Eier“ aus der Gemeinschaft auszusortieren. In diesem Fall in einem graduellem System. Status ist daher eine undefinierbare Mischung, die aber unter anderem auch den Leumund enthält.
      Um zu verdeutlichen, was „Faule Eier“ sind: Immer dann, wenn Menschen zusammen kommen, hat jeder einzelne Mensch die Möglichkeit zu neutralen, schädlichen oder hilfreichen Handlungen gegenüber Anderen. Jede Gemeinschaft kann nur weiterexistieren, wenn diejenigen, die gemeinschaftsschädlich sind a) erkannt werden und b) bestraft werden. Der Status ist die Folge dieser Notwendigkeit. Das, was heute „Status“ bringt ist selbstverständlich korrumpiert und von der eigentlichen Notwendigkeit entfernt worden. Das bedeutet aber nicht, dass wir es uns leisten können, Status oder andere Formen von sozialen Bewertungs- und Rangsystemen ersatzlos abzuschaffen. Wir brauchen uns nichts vorzumachen: die Maßnahmen, die heute gegen uns eingesetzt werden, werden wir zu einem bestimmten Grad selbst benötigen, wenn wir das Ändern wollen oder selbst wieder der bestimmende Einflussfaktor werden.

      Zitat:
      „Die Menschheit könnte anders leben, ohne Hierarchien, ohne Missbrauch, ohne so einen darwinistischen Schwachsinn. Man muß bedenken dass „die eigenen Lebensschancen und Fortpflanzungserfolge“ immer die Schwächen und den Untergang des anderen Menschen bedeuten. Auch innerhalb reinweißer Gesellschaften. Dieses Gesellschaftsmodell hat angesichts der immensen Katastophe, der wir entgegen gehen, eine Katastrophe, die eben durch solch eine Macht-Denke (und der damit verbundenen Gier) im wesentlichen herbei geführt wurde, ausgedient.“

      Stellen wir uns vor, dass wir das Ziel, die Menschheit ohne Hierarchien und Missbrauch erreichen. Wie soll nun die Menschheit sicherstellen, dass einzelne Minderheiten oder Einzelpersonen diesen Zustand nicht wieder ändern und gleichzeitig auf das soziale Hauen und Stechen zu verzichten?

      Wir sollten uns nicht selbst unnötigerweise entwaffnen.

      Antworten
      • „Jede Gemeinschaft kann nur weiterexistieren, wenn diejenigen, die gemeinschaftsschädlich sind a) erkannt werden und b) bestraft werden. “

        richtig das hat aber nichts mit Status zu tun. Status ist heute nur Geld, Show und Macht. Und diese Leute mit „hohem Status“ sind heute die größten Gemeinschaftsschädlinge.

        Bewertungs- und Rangsysteme, nach dem, was Menschen Können: Uneingeschränktes JA.

        Wenn der Zustand der Hierarchiefreiheit hergestellt wäre, dann wäre er nur dann stabil, wenn diese Situation für alle eine win-win-Situation ist. Wäre sie das nicht, würde es natürlich wieder Kämpfe innerhalb dieser Gesellschaft geben. Zufrieden sind halt Menschen einer Gesellschaft erst alle, wenn sie alle davon profitieren (das muss nicht finanziell sein).

      • Wir sollten uns nicht selbst unnötigerweise entwaffnen.

        Was man hat, das kann man auch nutzen. Und muss es teilweise sogar. Ich erinnere mich an den Versuch einer antiautoritären Lehrveranstaltung vor unmotivierten Teilnehmern … das ging mächtig in die Hose.

    • Es gibt einen Vulgär- bzw. Sozialdarwinismus, der abzulehnen ist. Aber „darwinistischer Schwachsinn“ ist ein Widerspruch in sich – Darwin hatte meiner Meinung nach mehr Verstand im kleinen Finger, als zehn noch so gelahrte Pfaffen im Brägen. Ein grundsätzliches und allgemeines Niedermachen der Schwachen durch die Starken hat er nie postuliert.

      Antworten
      • Sehe ich anders. Es ist ja genau das, was immer passisert ist: Ein Niedermachen der Schwachen durch die Starken (wie auch immmer man jetzt „stark“ oder „schwach“ definiert.) Höchstwahrscheinlich hatte Darwin auch mehr Verstand als alle Pfaffen, was aber seine Lehre nicht unbedingt richtiger macht.

  2. archivmitarbeiter

     /  Oktober 30, 2016

    Es ist immer wieder schön, eine neue Übersetzung von Kurtagic zu lesen, vor allem wenn sie so gelungen ist wie diese hier! „Maulstopf-Worte“ ist wirklich super!
    Ich habe noch folgende drei Verschreiber entdeckt:
    „mi(t)“ statt „mir“
    „andernfalls wird un(d)“ statt „uns“
    „lasst un(d) nicht“ statt „uns“

    Vielen Dank auch für die Aufnahme in deine Blog-Liste!

    Zum Schluss das Wichtigste:
    Lucifex, könnten wir deine Übersetzung auf unserer Seite nachveröffentlichen?
    Du könntest natürlich auch unsere Übersetzung („Weniger jammern, mehr tun“, außerdem arbeiten wir gerade an der Übersetzung von „White Noise“) übernehmen, sowie bei Interesse die Kurtagic-Übersetzungen von abgeschalteten Blogs, die bei uns eine neue Heimat gefunden haben und die Dir noch fehlen.

    Beste Grüße,
    die „Herren des Universums“

    Antworten
  3. @ teutoburgswaelder: Die Länge ist’s, die die Filtersoftware von WordPress häufig ansprechen lässt (wobei deren Vorgangsweise und Kriterien schwer durchschaubar sind). Seltsamerweise landen solche ausgefilterten Kommentare oft nicht im Spamordner, sondern im Papierkorb. Das passiert auch anderen Kommentatoren immer wieder, nur bekommt man das als Nichtbetroffener nicht mit, weil man sie als Leser ja erst sieht, wenn ich sie aus dem Papierkorb oder Spamordner befreit habe. (Und ich bin ja nicht immer hier anwesend.)

    @ Archivmitarbeiter: Danke für die Fehlerhinweise! Diese Tippfehler werde ich jetzt gleich bereinigen.
    Auf die Wortschöpfung „Maulstopf-Worte“ bin ich selber stolz (die Originalformulierung lautete „shut-up words“).
    Natürlich kannst Du diese Übersetzung gerne auf „Herren des Universums“ nachveröffentlichen, wie auch alles andere, was Du eventuell hier Brauchbares findest. Es gibt übrigens noch einen weiteren Kurtagic-Artikel, der in Teilen Ähnliches aussagte wie dieser hier (dass Vertreter unserer Seite, trotzdem sie die Fakten und die Logik auf ihrer Seite haben, beim gutmenschlichen Gegenüber einfach nicht durchdringen, weil das aus diesen Argumenten Folgende als moralisch böse, ungerecht, unfair, „nicht nett“ negativ besetzt ist). Diesen Essay wollte ich schon länger mal übersetzen, bin aber nie dazu gekommen. Ratbald hat ihn dann für „ahnenreihe“ übersetzt, aber auf „Herren des Universums“ habe ich ihn nicht mehr gefunden.

    Falls er doch dort ist, könntest Du mir bitte einen Link davon zukommen lassen?

    Antworten
  4. Ja, Archivmitarbeiter, das ist genau dieser Artikel. Danke für den Link! Da werde ich bei Gelegenheit mal auch hier auf „Morgenwacht“ eine „Sicherungskopie“ davon erstellen.

    @ teutoburgswaelder: Haralds Antwortkommentar ist ebenfalls im Papierkorb gelandet und musste von mir dort rausgeholt werden – was aber nur er mitbekommen hat.

    Dazu noch ein Praxishinweis für WordPress-nutzende Kleinblogger, die das aufgrund geringen Kommentaraufkommens vielleicht nicht wissen: Ob im Papierkorb etwas drin ist, wird im Dashboard nicht angezeigt (im Gegensatz zum Inhalt des Spam- und des Unerledigt-Ordners); das sieht man erst, wenn man in einen der Kommentarordner („Genehmigte“, „Ausstehend“ oder „Spam“) reinklickt, weshalb man leicht übersehen kann, dass auch im Papierkorb etwas drin ist. Ich kontrolliere diesen regelmäßig.

    Antworten
    • archivmitarbeiter

       /  Oktober 31, 2016

      Das würde mich freuen.

      Antworten
    • Danke für den Hinweis, Lucifex. Ich habe für meinen blog noch einen link zum alten Editor von WordPress, da kann man sofort sehen, ob Kommentare da sind. Ist schon irgendwie praktischer, als wenn man so lange danach suchen muss.

      Antworten
  5. Ich kann mich in dem Artikel nicht wiederfinden. Mir war es egal, welches Auto Che Guevara fuhr. Die Hauptsache war, dass sein Haar im Wind flatterte.

    Der entscheidende Unterschied zwischen Linken und Rechten ist, dass es keine Linken mehr gibt. Die haben sich vollständig übernehmen lassen und der Rest ist zu uns übergewandert.

    Status wird von den Juden vergeben. Wenn wir ihn besonders hoch schätzen, werten wir sie auf. Wenn wir ihn anstreben, müssen wir zumindest viel Arbeit „investieren“ ( = das System stützen) und verlieren viel Zeit und Energie. Der größte Fehler meines Lebens war, nach dem Studium eine Karriere zu beginnen, anstatt Sozialhilfe zu beantragen. Auf Aufstieg durch Arbeit folgt noch mehr Arbeit. Du hast besonders gefragte Fähigkeiten? Dann darfst, musst du viel davon einsetzen, weil du deine Kollegen sonst im Stich lassen würdest und andere es nicht können. Dir fehlen die Fähigkeiten und du schlägst dich mit Arbeitsaufwand und Arschkriechen durch in einem Bereich, der genaugenommen gar nicht gebraucht wird. Dann musst du mehr arbeiten und arschkriechen, damit du nicht von anderen ersetzt wirst, die es auch tun könnten.

    Und wofür das alles? Es sind nicht mehr die Menschen mit hohem Status, die die meisten Kinder bekommen. Der Hochstatusmann kriegt eine schöne Frau, die ihn so lieb hat, wie sie ein Huhn lieb hätte, das goldene Eier legt, solange es goldene Eier legt. Und die Eier müssen immer größer werden. Mehr Arbeit. Weniger Zeit. Wenn es hoch kommt, ein Kind. Das stört die Schmink-und Opern-Zicke schon genug. Und die Hochstatusfrau? Die bekommt kein Kind. Keine Zeit. Schadet der Karriere. Und welche Männer wollen eine Frau mit viel höherem Status? Höchstens die, die sie lieben, wie ein Huhn das goldene Eier legt.

    Nein! Scheiße! Es ist nicht gut, wenn wir hohen Status anstreben, solange der vom System vergeben wird. Wir sollten ihn nutzen, wo er nützlich ist, aber nur solange wir in diesen Dreck nicht hineingezogen werden. Auf die Stellung von Kevin MacDonald sollten wir hinweisen. Auch auf die von David Duke der morgen erstaunlicherweise ins Fernsehn kommt: http://www.theoccidentalobserver.net/2016/10/david-duke-for-us-senate/ . Aber eher um es Totschlagargumenten schwerer zu machen.

    Der Einfluss durch Status ist eine Tatsache und dessen Würdigung sogar eine moralische Achse. Das führt zu zwei Zwickmühlen. 1. Der größte Teil der Menschen wird dauerhaft mit niedrigem Status leben – egal wie sehr sie versuchen höher zu kommen. 2. Unser Gegner verleiht den Status nahezu alleine. Eine statusabwertende Haltung, soweit möglich, ist in der Hinsicht positiv. Nun genoss die Neigung an sich einen Selektionsvorteil und ist stark ausgeprägt. Wir kommen also nicht ganz drumherum. Wer im Stellungskampf unterliegt, sollte aber nicht gezwungen werden, der Stellung größere Bedeutung zu geben. Insbesondere wenn Volksverräter hohen Status besitzen.

    Der mMn anzustrebende Idealfall ist eine teilweise Abwertung des gesellschaftlichen Statussymbole und -Struktur bei gleichzeitigem Aufbau von eigenen Kriterien. Wenn wir das Bedürfnis verspüren, uns die Hände zu waschen, wenn wir einen Politiker oder Journalisten angefasst haben, sind wir auf dem richtigen Weg. Jeder Rassist ist ein besserer und höher anzusehender Mensch.

    In der Armee spielt Status eine große Rolle. Aber alles ist einwenig anders. Uniformen ersetzen Anzüge. Die Ehrerbietungen sehen anders aus. Zivilist ist beinahe ein Schimpfwort. Der Soldat ist ein besserer Mensch, weil er zur Gemeinschaft der Soldaten gehört. Ebenso in fundamentalistischen Religionsgemeinschaften.

    Ein Problem besteht hierbei darin, Außenstehende in diese alternative Art einzuführen. Das zweite darin, dass das Verletzen von Statusanerkennung der „normalen“ Gesellschaft, abgestraft wird. (Ich habe es schon oft ausprobiert…)

    Das erste Problem sehe ich nicht so tragisch. Es heißt von vielen Seiten immer, es liefe alles so toll und wir bräuchten bloß mehr Zeit. Wenn ich mir angucke, von welch herrlichen Gesellschaften aus wir, die rassistischen Angelsachsen, die eugenischen Skandinavier, … uns zu den heutigen Gesellschaften entwickelt haben, halte ich das für Täuschungen. Selbsttäuschungen oder ein Eindruck der dadurch entsteht, dass die eigene Kompetenz steigt zu beeinflussen und Menschen zu erkennen, die geeignet sind. Vor 70 Jahren wäre es in jeder der Gesellschaften wichtiger gewesen, die 99% Rassisten untereinander zu stützen und Kinder zu bekommen und vor Pädagogen und Medien zu schützen, als die 1% anderen zu umwerben. Auch wenn sich inzwischen die Zahlen umgedreht haben, gilt immernoch dasgleiche. Die Geburten wirken exponentiell und werden sich mit der Zeit durchsetzen. Aber wie kommen wir dahin?

    Die jüdischen Siedler in Palästina mit ihren 16 Kindern pro Frau sind auf dem richtigen Weg ohne die Statussymbole der Mainstream-Gesellschaft zu achten. Die westlich-fortschrittlichen Juden in diesem Kernwaffen-Land halten nur den Boden warm für die kommenden Generationen und werden sich letztendlich der Shoaria unterwerfen. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass diejenigen, die weltweit Völker zu Multikulturalisten umerziehen, ausgerechnet in dem Land, in dem sie den größten Einfluss haben, so gewaltig versagen, gehe ich davon aus, dass das beabsichtigt ist. Ein Teil des Erfolgs liegt aber auch an der Qualtität der Strategie: der auf’s wesentlichen ausgerichteten streng abgegrenzten Paralellkultur.

    Nicht, dass sich die multikulti-Juden beugen müssten, nachdem sie übersiedelt wurden – die Macht geht nicht von Menschenmassen, sondern von der Beherrschung der Maschinen aus – aber sie werden es tun. Was Maschinen angeht, haben wir unseren Kompetenzvorteil der 30er Jahre verloren, sind aber noch gut. Die herangezüchteten Negermischrassen werden darin nie gut sein.

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  1. Status ist abzulehnen – teutoburgswaelder

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