„Die Meinungsmutigen“ wollen ein Ende der Anonymität im Internet

Von links nach rechts: PR-„Experte“ Wolfgang Rosam, Kanzleramtsminister Ostermayer (SPÖ), Claus Pándi, „Kronen-Zeitung“

Von links nach rechts: PR-„Experte“ Wolfgang Rosam, Kanzleramtsminister Ostermayer (SPÖ), Claus Pándi, „Kronen-Zeitung“

Von Deep Roots, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“.

In der Kronen-Zeitung von heute, 16. Mai 2014, gab es einen Artikel, der mir gleich den Tag versaut hat und den ich nachfolgend wiedergebe:

Neue Initiative für Klarnamen bei Postings in den Medien

Schluss mit Netz-Anonymität

Wien.- Ein Ende der anonymen Postings in Webforen will jetzt die Initiative „Die Meinungsmutigen“ erreichen. Damit sollen die massiv zunehmenden Beleidigungen im Netz („Shitstorm“) gestoppt werden.

Wolfgang Rosam, PR-Experte und Begründer der Initiative, erhält breite Unterstützung aus den Medien, der Wirtschaft und der Politik. Kanzleramtsminister Josef Ostermayer erklärte gestern, dass er diese Aktion begrüßt: In einer Gesellschaft der Meinungsfreiheit sollten alle zu ihrer Meinung stehen.“ Für Rosam, der sich eine neue Posting-Kultur wünscht, ist es „nicht länger hinnehmbar, dass unter dem Deckmantel der Anonymität ungebremst Unterstellungen und persönliche Angriffe im Netz platziert werden.“

Hat man da noch Worte? „In einer Gesellschaft der MEINUNGSFREIHEIT“??? Auch Claus Pándi, der jüdische Innenpolitik-Chef der „Krone“, findet diese Initiative unterstützenswert und hat gleich daneben in seiner Kolumne „Thema des Tages“ dies geschrieben:

Hetze im Netz

Bei allen unbestreitbaren Vorteilen, die das Internet bietet, hat das Netz auch Gefahren. Die reichen von der Cyberkriminalität bis zu den eigenen Spuren, die unbedacht hinterlassen werden.

Dagegen kann man sich aber teilweise schützen. Durch spezielle Programme, aber auch durch Achtsamkeit, was einer selbst im World Wide Web so treibt.

Nicht schützen kann man sich allerdings gegen bösartige Denunzianten, Verleumder und Psychopathen, die inkognito durch die diversen Webforen trollen. Damit können Existenzen zerstört, Unternehmen beschädigt, einzelne Personen psychisch verletzt werden.

Diesem Unwesen, das seit einigen Jahren immer übler wird, tritt nun der PR-Experte Wolfgang Rosam entgegen. Mit seiner privaten Initiative gegen anonyme Postings soll erreicht werden, dass Meinungen in den Webforen der Medien künftig nur noch unter eigenem Namen möglich sein sollen – beziehungsweise, dass zumindest den Redaktionen die Identität der Diskussionsteilnehmer bekannt ist.

Bei aller Konkurrenz zwischen den Mitbewerbern auf dem Medienmarkt besteht bis auf ganz wenige Ausnahmen (etwa eines sogenannten Qualitätsblatts) völlige Einigkeit, dass mit der Anonymität im Netz Schluss sein muss. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Meinungsfreiheit und eine funktionierende Demokratie im Zeitalter des Internet.

Für die „Krone“ als größte Tageszeitung des Landes ist es selbstverständlich, diese Initiative zu unterstützen.

Eine heute durchgeführte Google-Suche mit dem Suchbegriff „Initiative Die Meinungsmutigen“ hat eine ganze Seite voll mit Artikeln von gestern und heute erbracht, von verschiedenen Nachrichtenportalen, beispielhaft dafür Wolfgang Rosam wünscht sich Klarnamenspflicht für Postings aus „Der Standard“ und Shitstorms in anonymen Postings müssen ein Ende haben aus nachrichten.at.

Ob das ein Zufall ist, daß das genau jetzt, kurz nach dem Rummel um den Mösenwurschtl* vom Song Contest, zum Thema wird und daß das auf einmal alle „aus Medien, Politik und Wirtschaft“ super finden? (* „Concha“ bedeutet auf Spanisch „Muschel“, „Conchita“ ist die Verkleinerungsform davon und wird auch als Umschreibung für das weibliche Geschlechtsteil verwendet. Wofür „Wurst“ dann in diesem Zusammenhang als Umschreibung gemeint ist, kann man sich denken.)

„Meinungsfreiheit“, ausgerechnet! Und das Tage nachdem ein H. C. Strache und ein Alf Poier zum Einknicken wegen ihrer Aussagen zu Tom der Wurst genötigt wurden! In einer Zeit, in der es scheint, als wäre mit „Toleranz“ gemeint, daß es zu allem nur eine Meinung geben darf, nämlich die linke, gutmenschliche, NWO-konforme, von den Juden abgesegnete.

Es paßt auch sehr gut zu dem Verdacht, den wir von AdS schon zuvor gehegt haben, daß die aktuelle verordnete Wurstanbetung ein Auftakt zu einer Auf-den-Busch-Klopf-Initiative ist, einer Art Treibjagd, bei der Leute aufgestöbert werden sollen, die sich schon bisher nur zähneknirschend der politkorrekten Meinungsdiktatur gebeugt haben und sich nun doch einmal gegen sie äußern, sodaß man sie abschießen kann.

Für die Juden und ihre Lakaien ist diese Initative natürlich klasse: sie selbst werden ja weiterhin die Meinungsfreiheit haben, weil ihr Meinungsspektrum der von ihnen durchgesetzten gesellschaftspolitischen Orthodoxie entspricht, und sie werden auch weiterhin ihre eigenen „Shitstorms“ gegen alle Mißliebigen veranstalten. Bei ihnen gilt das ja als „gerechte Empörung“, die jeder angeblich „Anständige“ zu teilen hat, sofern er nicht selber zu den „rechtmäßig“ Auszugrenzenden gehören will.

Sie brauchen nicht „meinungsmutig“ zu sein, um gegen Sarrazin und Rassismus zu demonstrieren und Gefängnis für Sarrazin zu fordern.

Sie brauchen nicht „meinungsmutig“ zu sein, um gegen Sarrazin und Rassismus zu demonstrieren und Gefängnis für Sarrazin zu fordern.

Für die ist es freilich leicht, „zu ihrer Meinung zu stehen.“ Die brauchen dazu nicht „meinungsmutig“ zu sein. Uns dagegen, den Regimekritikern und NWO-Systemgegnern, die sich gegen die zersetzerischen Auswirkungen der Politik äußern wollen, die von den vorgeblich „Meinungsmutigen“ befürwortet wird, bleibt für die Verbreitung unserer Ansichten in der Öffentlichkeit weitgehend nur das Internet, weil wir von den sonstigen Medien fast gänzlich ausgeschlossen sind. Und hier will man uns nun den Schutz der Anonymität nehmen und uns zwingen, entweder zu schweigen oder uns dem ganzen Spektrum der Repressalien auszusetzen, die auf die Gegenseite nicht angewendet werden: von Jobverlusten für Normalbürger über mediale Hetze gegen öffentlich bekannte Personen bis hin zur Kriminalisierung, wie im Fall von Susanne Winter, und bis hin zur staatlicherseits geduldeten Terrorisierung durch Antifanten.

Auffallend ist, daß sie diesen weiteren Angriff gegen die Meinungsäußerungsfreiheit der Rechten im Internet schon wieder mit einer angeblichen Schutzabsicht moralisch bemänteln: hier gegen „Shitstorms“, zuvor gegen die angeblich grassierende Verbreitung von Kinderpornographie.

Vorerst geht es bei dieser Initiative zwar „nur“ um Kommentarpostings auf Mainstream-Nachrichtenportalen, auf denen es bisher oft zu gewissen Meldungen nur hieß: „Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden“, sowie auf sozialen Medien wie Facebook. Aber wenn sie erst einmal damit durchgekommen sind, wird dieses Prinzip wohl auch auf Blogs ausgeweitet werden. Und dann wird zumindest uns hier auch dieses Schlupfloch aus der erzwungenen Konsens-Trance verschlossen sein.

*   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet von Osimandia

Die Feinde des freien Wortes – Interview mit Prof. Faurisson

Censorware gegen den Ersten Verfassungszusatz von Andrew Hamilton

Ijon Tichys 13. Reise: Die Freiheiten von Pinta und Panta von Stanislaw Lem

Protokolle der Weisen von Google von Matt Parrott

Linientreue von Kevin Alfred Strom

The SPLC, Pornography, & „Hate Speech“ von Andrew Hamilton

Power & Losing von Andrew Hamilton

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Ein Kommentar

  1. Das ist Gesinnungsdiktatur. In der Extremform geschildert in dem allseits bekannten Roman 1984. Dort existieren für Andersdenkende faktisch keine Freiräume mehr.

    Wir haben schon ein gutes Stück Weg bis zu diesem Zustand zurück gelegt.

    Schon jetzt existieren kaum Freiheiten, alles kann verfolgt werden. Wer Tor oder anderes nutzt macht sich nur zusätzlich auffällig. Ist also auch keine Lösung. Man muss damit rechnen dass alles überwacht wird inkl. Briefpost und Telefonate. Zumindest dann, wenn man einmal (einmal reicht) dementsprechend als Systemkritiker aufgefallen ist.

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