Das politisch inkorrekte Erdbeben: Sind wirklich alle Kulturen gleich?

PETIONVILLE, HAITI - APRIL 10: Actor Sean Penn carries belongings of a shelter camp resident as they are prepared to be relocated to a new camp April 10, 2010 in Petionville, Haiti. Residents of the Petionville Club camp are being relocated to a new camp at Corail Cesselesse due to risks of flooding and landslides at the current location. (Photo by Lee Celano/Getty Images)

Sean Penn spielt den Lastenkuli für faule Haitianer: PETIONVILLE, HAITI – APRIL 10: Actor Sean Penn carries belongings of a shelter camp resident as they are prepared to be relocated to a new camp April 10, 2010 in Petionville, Haiti. Residents of the Petionville Club camp are being relocated to a new camp at Corail Cesselesse due to risks of flooding and landslides at the current location. (Photo by Lee Celano/Getty Images)

Von William L. Houston, übersetzt von Deep Roots.

Das Original „The Politically Incorrect Earthquake (Are All Cultures Really Equal?)“ erschien am 24. März 2011 auf der Webseite Free Republic.

http://www.freerepublic.com/focus/f-news/2693710/posts

12. Januar 2010:

Ein Erdbeben der Stärke 7,0 schlägt annähernd 16 Meilen westlich von Port-au-Prince auf Haiti zu. Es tötet zwischen 92.000 und 220.000 Menschen, verletzt 300.000 und macht annähernd 1,5 bis 1,8 Millionen obdachlos.

Unter Führung der Vereinigten Staaten startet die internationale Gemeinschaft eine massive Rettungsoperation, um die Überlebenden zu retten, und schickt Helikopter in die Luft und Schiffe in See, um Hunderttausende Mahlzeiten und Wasserflaschen an die Opfer zu verteilen.

Die Regierungen der Welt, NGOs, multinationale Konzerne und Privatpersonen bringen Milliarden Dollars für die Haiti-Hilfe auf. Die Weltbank setzt Haitis Schuldenrückzahlungsplan für fünf Jahre aus. Freiwillige Ärzte und Chirurgen schwärmen in das geplagte Land.

Haiti ist ein Wohlfahrtsstaat, der von ausländischer Menschenfreundlichkeit über Wasser gehalten wird: drei Viertel seiner Wirtschaft bestehen aus Geldsendungen und internationaler Hilfe.

Gutmenschen versammelten sich bald am Katastrophenschauplatz – Sean Penn, Nicholas Kristof, eine „Menschenrechtsaktivistin“ und „Malcolm-X-Schülerin“ namens Amanda Kijera, die aus „Solidarität“ mit den Unterdrückten nach Haiti ging, um übertriebene westliche Stereotype über Gewalt gegen Frauen zu widerlegen, und nachdem sie das Unglück hatte, eine ganze Nacht lang auf einem Dach von einem ihrer haitianischen Gastgeber vergewaltigt zu werden, „dankbar für die Erfahrung“ nach Hause zurückkehrte.

Bono, Jay Z und Rihanna nahmen für die Haiti-Hilfe einen Hit mit dem Titel „Stranded“ auf. Lady Gaga, Leonardo DiCaprio und Madonna spendeten zusammengenommen weit über eine Million Dollars.

Ein Jahr später ist Haiti immer noch eine bodenlose Grube des Todes, der Armut und Verzweiflung. Dies trotz einer beispiellosen Überschüttung mit Wohltätigkeit durch die Welt. Sogar Gabun versprach eine Million Dollars für den Wiederaufbau.

Vor dem Erdbeben gab es in Haiti mehr ausländisches Hilfspersonal als in jeder anderen Nation der Erde. Nach dem Erdbeben konnten 12.000 in Haiti tätige NGOs nicht verhindern, daß eine Choleraepidemie tausende Leben forderte.

Die nationale Regierung ist völlig gelähmt. In Port-au-Prince sind erst bloße 5 % des Schutts beseitigt worden. Über eine Million Menschen leben in Zeltstädten. Tausende Verbrecher, die in dem Chaos aus Gefängnissen ausbrachen, laufen immer noch frei herum.

Mit der UNO vor Ort werden haitianische Frauen von Bandenführern sexuell ausgebeutet. Babies und Kleinkinder werden als Sklaven an ausländische Sextouristen verkauft.

Innerhalb einer Woche nach dem haitianischen Erdbeben machten Plünderer und machetenschwingende Banden Jagd auf die Schwachen, und in den folgenden Monaten verloren die amerikanischen Medien allmählich das Interesse daran, über die Geschichte zu berichten.

Hier haben Sie eine Nation auf Progressivismus, liberaler Wohltätigkeit und Weltregierung.

  1. März 2011:

Ein Erdbeben der Stärke 9,0 bricht 45 Meilen vor der Küste Japans und 232 Meilen von Tokio entfernt los – ein Erdbeben, das über 100mal stärker ist als das haitianische Erdbeben von 2010, und das siebtstärkste Erdbeben der aufgezeichneten Geschichte.

Das Erdbeben löst einen Tsunami aus, der jenem gleichkommt, der 2004 Indonesien traf. Er rast auf die alte Stadt Sendai zu, die eine Bevölkerung von 1.031.704 Menschen hat. Taumelnd nach dem Schaden des Erdbebens von 9,0, haben die Einwohner des nordjapanischen Küstengebiets weniger als 15 Minuten, um dem Tsunami zu entkommen.

Gebäude schwanken in Tokio, das anders als die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince 1945 von der U.S. Air Force niedergebrannt wurde.

Die Japaner, die mehr elektronische Konsumgüter produzieren als jeder andere auf Erden, werden vor dem bevorstehenden Tsunami durch zahllose elektronische Geräte gewarnt, Produkten ihres eigenen technologischen Genies – über 99,9 % in der betroffenen Region überleben.

Die japanische Regierung hat den Tod von 9.523 Menschen offiziell bestätigt. 16.094 sind immer noch als vermißt gemeldet. 2.755 sind verletzt. Die Mehrheit der japanischen Bürger, die in dem Tsunami starben, waren Kranke und Alte, die nicht genug Zeit zur Flucht hatten.

Zusätzlich zu einem Megabeben der Stärke 9,0 und einem Tsunami wie in Indonesien werden die Japaner gleichzeitig auch von einer Nuklearkatastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima getroffen, wodurch (zusammen mit Abschaltungen in anderen Kraftwerken) für annähernd 4,4 Millionen Menschen der Strom ausfällt und die Evakuierung eines Bereichs von 12 Quadratmeilen erzwungen wird.

Befeuert von den US-Medien bricht an der US-Westküste Hysterie aus, als Amerikaner Strahlenschutzkapseln einnehmen. Währenddessen ertragen die japanischen Arbeiter stoisch die Strahlung, stellen die Elektrizität in den beschädigten Reaktoren wieder her und scheinen zunehmend erfolgreich darin zu sein, ein weiteres Nukleardesaster wie in Tschernobyl abzuwenden.

Der Nikkei-Aktienindex wird um 16 % gestutzt, beginnt sich aber bald wieder zu erholen. Bis 21. März haben die Japaner für alle bis auf 242.927 Menschen in Nordjapan die Elektrizität wiederhergestellt.

Nach der kostspieligsten Naturkatastrophe der Weltgeschichte sind die Amerikaner und Westler (die der linken Theorie anhängen, daß „alle Kulturen gleich sind“, die bösen und die tugendhaften gleichermaßen, auch bekannt als „Multikulturalismus“) erstaunt über das fast völlige Fehlen von Plünderungen in Japan – zugegeben, es hat etwas „Plünderei“ gegeben; Menschen haben lebensnotwendige Güter aus Lebensmittelgeschäften genommen und Benzin aus zerstörten Gebäuden benutzt, aber die japanische Polizei sagt, daß diese Vorfälle nur im Umfang von ein paar Dutzend gab.

Im allgemeinen haben die Japaner, nach allem, was man hört, ihre nationale Krise mit fast beispiellosem Anstand und Zurückhaltung ertragen. Als Nicholas Kristof in Japan lebte, erinnert er sich gern daran, daß die Japaner keine Vertretungslehrer einsetzten, weil die japanischen Kinder sich in der Schule trafen und ihren eigenen Unterricht abhielten. Bisher ist es ihm nicht eingefallen, die logischen Schlußfolgerungen zu ziehen.

Wie die meisten von uns erwartet haben, sind die japanischen Wiederaufbaubemühungen bereits voll im Gang: zum Beispiel wurde dieser Abschnitt der Großen Kanto-Autobahn am 11. März völlig zerstört, am 15. März wiederaufgebaut, und der Verkehr am 19. März wiederaufgenommen.

Zwei Wochen nach dem 9,o-Erdbeben und dem Tsunami in Japan haben die US-Medien ihre Aufmerksamkeit der US-Intervention in Libyen zugewandt – unter der allgemeinen Annahme, daß die Japaner die Situation rasch unter Kontrolle bringen.

Obwohl ich weiß, daß Anderson Cooper einen kurzen Auftritt in Haiti hatte, bin ich nicht sicher, ob Sean Penn seine Meinung geändert und beschlossen hat, für den Rest seines Lebens in Sendai zu leben. Vielleicht werden Brad Pitt und Angelina Jolie ein modisches neues japanisches Waisenkind adoptieren. Irgendwie zweifle ich daran.

Hier haben Sie eine Nation auf Nationalismus, Kultur und Selbständigkeit.

Noch Fragen?

 

Kommentar von cynwoody aus dem Originalstrang von Free Republic:

„Gutmenschen versammelten sich bald am Katastrophenschauplatz – Sean Penn, Nicholas Kristof, eine „Menschenrechtsaktivistin“ und „Malcolm-X-Schülerin“ namens Amanda Kijera, die aus „Solidarität“ mit den Unterdrückten nach Haiti ging, um übertriebene westliche Stereotype über Gewalt gegen Frauen zu widerlegen, und nachdem sie das Unglück hatte, eine ganze Nacht lang auf einem Dach von einem ihrer haitianischen Gastgeber vergewaltigt zu werden, „dankbar für die Erfahrung“ nach Hause zurückkehrte.“

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Amanda Kijera

Ich schätze, sie nahm den Rat eines alten Republikaners aus Texas, Claytie William, an: „Wenn es unvermeidlich ist, entspann dich einfach und genieße es.“

 

Noch ein paar themenbezogene Leseempfehlungen des Übersetzers:

INCOGMAN: Multicult Moron Raped by Negro… Still Stupid!

Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden von Alex Kurtagic

Die Torheit der von Weißen gesponserten Entwicklung von Alex Kurtagic

Ja, Afrika muss zur Hölle gehen von Alex Kurtagic

Siehe auch Amanda Kijeras eigenen Artikel zu dem oben erwähnten Vorfall, Wir sind nicht eure Waffen, wir sind Frauen.

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