An Jörg Haiders „Unfall“ort

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht im Sommer 2010 auf „As der Schwerter“

 

Anläßlich des Todes von Richterin Kirsten Heisig habe ich mich zu einer Programmänderung entschlossen und bringe zunächst einen kurzen Bericht über einen Ausflug nach Kärnten im Herbst vorigen Jahres, gefolgt von ein paar Gedanken zum damaligen und zum aktuellen Fall:

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Einer der Orte, die ich damals besuchte, war die Stelle von Jörg Haiders „Unfall“ in Köttmannsdorf südlich von Klagenfurt. Ich bin dort schon mehrmals vorbeigekommen, aber niemals solo, sodaß ich nun endlich die Gelegenheit hatte, dort anzuhalten und ein paar Aufnahmen zu machen.

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Oben: Dies ist die Kurve, um die Haider gekommen ist, und in der er nach einem Überholmanöver bei 140 km/h ins tödliche Schleudern gekommen sein soll (das nächste Bild zeigt die Fortsetzung in Richtung des Unglücksortes mit der Gedenkstätte).

Hier könnte ich zum Vergleich Bilder einer anderen, mindestens genauso stark gekrümmten Kurve einfügen (was ich aber aus taktischen Gründen nicht tue), die ich einmal mit 140 km/h bewältigt habe, wobei mir auch die Ideallinie von einem Kleintransporter versperrt worden war.

Und ich hatte damals keinen VW Phaeton, sondern bloß ein sportlicheres Kompaktauto von Mitte der 80er-Jahre.

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Mein Fazit: Hier kommt man niemals mit 140 km/h schon in tödliche Schwierigkeiten, schon gar nicht mit einem Phaeton. Und die angebliche Alkoholisierung ist auch erlogen – mein Arbeitskollege hat im Radio ein Interview mit Haider gehört, das eine Dreiviertelstunde vor dem „Unfall“ aufgenommen worden war und in dem Haider noch stocknüchtern wirkte.

Und auf das diesbezügliche Urteil meines Kollegen ist Verlaß: wenn unser Chef einen in der Birne hat, dann erkennt er das am Telefon, wo mir noch gar nichts auffällt…

Die Behandlung des Falles durch Behörden und Medien war ähnlich dubios wie nun im Fall Heisig: der „Unfall“ war in den frühen Morgenstunden des Samstags passiert, und am Sonntag nachmittag lag schon der endgültige Untersuchungsbericht vor, einschließlich des Berichts der VW-Experten, die man erst aus Deutschland hatte herbeiholen müssen (und das am Wochenende!). Der kolportierte Alkoholisierungsgrad Haiders wurde nach und nach gesteigert, bis man schließlich bei den 1,8 Promille angelangt war, die bei der Obduktion „festgestellt“ wurden. Hier fragt man sich schon, wie glaubwürdig das sein kann, daß Haider, der dem Alkohol nie übermäßig zugeneigt war und kurz vor Mitternacht noch stocknüchtern wirkte, sich in der Dreiviertelstunde nach dem Interview so zuschüttet, daß er am nächsten Tag zur großen Familienfeier anläßlich des 90ers seiner Mutter nicht mehr aus dem Bett kommt?

Dennoch hat eine zweite behördliche Obduktion (ich glaube, im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Innsbruck) ebenfalls 1,8 Promille „ergeben“. Später gab es Meldungen, daß Haiders Witwe seinen Leichnam privat im Ausland obduzieren lassen wolle, was sie aber bald danach dementierte und als Mißverständnis darstellte.

Von einem Bekannten mit Kontakten in Haiders Umfeld erfuhr ich aber, daß Haider sehr wohl im Ausland obduziert worden sei, und zwar von einem italienischen Arzt. Was die Obduktion ergeben hatte, wußte mein Bekannter jedoch nicht. Bemerkenswert ist jedenfalls, wie das System eine Frau von Status Claudia Haiders dazu nötigen kann, so etwas zu dementieren.

Und dann gab es in den auf Haiders Tod folgenden Tagen Meldungen in den Medien, daß man ihn kurz vor dem „Unfall“ in einem Klagenfurter Schwulentreff gesehen habe, was aber später nie bestätigt wurde. Das ist auch wieder typisch für die verlogene Scheinheiligkeit der Linken: einerseits auf „tolerant“ machen und „Homophobie“ ächten, andererseits aber politisch Mißliebigen gerne in hämischer Weise Homosexualität unterstellen, am allerliebsten denen, die sich nicht mehr wehren können, weil sie tot sind.

Zum Fall Kirsten Heisig:

Natürlich kann man als Außenstehender nicht beurteilen, ob es private oder berufliche Gründe für Selbstmordtendenzen gegeben haben kann, und wie resistent Frau Heisig ihnen gegenüber war.

Dennoch ist die Selbstmordthese zu faul, um ernsthaft in Betracht gezogen zu werden:

– wegen der Art, wie die Medien schon Tage vor der offiziellen Auffindung von Selbstmord berichteten und nach der „amtlichen“ Bekanntgabe statt der Fotos einer lächelnden Kirsten Heisig nur noch solche brachten, die sie ernst zeigten;

– wegen der Aussagen mehrerer Anrainer, man hätte die Tote schon Tage zuvor in einem Kornfeld gefunden;

– und vor allem wegen der Unplausibilität, daß man sie am angeblichen Todesort erst so spät gefunden haben soll – und das bei der intensiven Suche, in einem von vielen Menschen frequentierten Wald unter den gegebenen Witterungsumständen.

Da ist ein Inside-Job (Ermordung durch das System) schon eher vorstellbar, obwohl ich denke, daß so eine vorweg geplante Aktion „stromlinienförmiger“ abgelaufen wäre, als es der Fall war, mit weniger verdächtigen Begleitumständen. Das meiner Meinung nach plausibelste Szenario:

– Ermordung durch Moslems – aus Rache und womöglich auch als Warnung für andere;

– Auffindung der Toten durch die Polizei am tatsächlichen Tatort, und zwar etliche Tage vor dem „offiziellen“ Fundzeitpunkt;

– Behörden überlegen fieberhaft, wie sie den Fall präsentieren sollen, um die Bevölkerung der „Bunten Republik Deutschland“ möglichst nicht aus dem Matrix-Schlaf aufzuwecken, und tüfteln das „Selbstmord“-Szenario aus, mit dem sie dann am Samstag an die Öffentlichkeit gehen.

Hierzu wäre es für sie gar nicht nötig, die Leiche in die angebliche Fundlage zu bringen – es genügt schon, zu behaupten, sie hätten sie so gefunden. Wer nun glaubt, da müßte es doch Pathologen geben, denen bei der Untersuchung auffällt, daß das so nicht stimmen kann, sei auf den weiter oben geschilderten Fall Haider verwiesen. Da gibt es ein verordnetes Untersuchungsergebnis, und jeder im System Drinsteckende wird sich hüten, ein anderes vorzulegen oder gegenüber den Medien auszupacken (bei denen ich noch dazu den Verdacht hege, daß die so eine Enthüllung selber totschweigen würden – die sind auch Systemlinge).

Wie Stratomunchkin in seinem Kommentar zu Manfreds Artikel Kirsten Heisig ist tot schreibt:

Der Kommentar von „Sir Toby” bei der Gegenstimme deutet meiner Meinung nach auf die wichtigste Entwicklung in der deutschen Gesellschaft der letzten Jahre hin, die sich hinter den Kulissen abgespielt hat:

ABER was ich den ganzen Spekulationen über eine wie auch immer geartete (aktive) Verwicklung des Systems in diesen Todesfall entnehme, ist, daß sich hier durchgängig auf sämtlichen blogs, in die ich dazu reingeschaut habe, eine irreparable Entfremdung von der ‘BRD’ zeigt. Man traut ‘dem System’ alles zu – nur nichts Gutes.

Und das scheint mir eigentlich die wichtigste Botschaft zu sein. Bei kewil etwa, treffen sich ja eine ganze Menge Rechtsanwälte und Leute, die im System selber durchaus Positionen einnehmen, wie man mitunter aus den Kommentaren/Erlebnisberichten aus dem Nähkästchen entnehmen kann. Und der Grad der Desillusionierung über ‘den Staate, dem sie dienen’, der aus diesen ganzen Kommentaren/Überlegungen/Spekulationen hervortritt … also das ist schon sagenhaft!

Das System kann zwar noch die Geldbeutel füllen – aber nicht mehr die Herzen. Damit hat das System seine Zukunftsfähigkeit verloren – egal wie lange es noch durchhalten kann.

Wie auch immer Frau Heisig nun letztendlich wirklich zu Tode gekommen sein mag, die Reaktion auf ihr Verschwinden und Ableben sollte nicht nur uns zu denken geben.

(Kommentarzitat Ende)

Wir werden von Verbrechern regiert. Von Leuten, die unsere Feinde hereinlassen, ihnen auf unsere Kosten Sozialleistungen zukommen lassen, sie bei der Strafverfolgung krass begünstigen und uns jegliche Opposition dagegen verwehren – bis hin zur Kriminalisierung von Kritik an unseren Feinden.

Von Leuten, die dem gesetzestreuen Bürger den privaten Waffenbesitz immer mehr erschweren – unter Hinweis auf die Polizei und den angeblichen Rechtsstaat – und die aber dafür sorgen, daß sich die Polizei bei der Ausübung ihrer Pflicht zunehmend selber vor Kriminalisierung fürchten muß.

Von Leuten, die ihnen Mißliebige ermorden lassen oder deren Ermordung durch Invasoren vertuschen und diese Todesfälle dann als „Unfälle“ oder „Selbstmorde“ präsentieren.

Von Leuten, die unser Geld in alle Richtungen verschleudern – nach Brüssel, nach „Palästina“, Nord- oder Schwarzafrika, nach Griechenland, und die hierfür quasi über Nacht Summen lockermachen, die es für inländische Zwecke zuvor angeblich nicht gegeben hat.

Von Leuten, die dann, wenn dieser unverantwortliche Umgang mit Geld drastisch schiefzugehen droht, wie es in der kürzlichen Euro-Krise der Fall war, Notfallpläne erstellen, nach denen Polizei und Heer sämtliche Banken und Geldautomaten abriegeln sollen, um uns – ihre eigenen Mitbürger! – notfalls mit Gewalt daran zu hindern, unser Geld von unseren Konten abzuheben.

*   *   *

Nachtrag 12. Oktober 2016: Hier ist das wenige Tage vor Jörg Haiders Tod aufgenommene Musikvideo, in dem er zusammen mit dem Männerdoppelsextett Klagenfurt das Lied „Pfiat Gott, liabe Alm“ singt und das am Schluß von Osimandias Artikel „Zur Erinnerung an Jörg Haider“ eingefügt ist:

Pfiat Gott, liabe Ǻlm,

pfiat Gott liabe Ǻlm,

pfiat Gott tausendmål,

da Summa is umma,

muaß wieda ins Tål,

da Summa is umma,

muaß wieda ins Tål.

Is da Winta vorbei,

und du wieda grean,

dann werd’ i mit Freuden

zu dir aufageahn,

dann werd’ i mit Freuden

zu dir aufageahn,.

Dawal pfiat di Gott,

dawal pfiat di Gott,

und leg di zur Ruh,

båld deckt di da Herrgott

blüahweiß und wårm zu,

båld deckt di da Herrgott

blüahweiß und wårm zu.

Bezüglich der Schlußzeilen hatte Osimandia damals geschrieben:

„Möge der Herrgott das getan haben.“

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4 Kommentare

  1. schneekette

     /  Oktober 12, 2016

    Wichtigster Satz für die ganzen „das würde doch heraus kommen, da gäbe es doch sooo viele Mitwisser“.

    Da gibt es ein verordnetes Untersuchungsergebnis, und jeder im System Drinsteckende wird sich hüten, ein anderes vorzulegen oder gegenüber den Medien auszupacken (bei denen ich noch dazu den Verdacht hege, daß die so eine Enthüllung selber totschweigen würden – die sind auch Systemlinge).

    Antworten
  2. Denke, dass auch ungeheuerer Druck auf die Angehörigen der Opfer ausgeübt wird, anders wäre nicht erklärbar, warum die Morde an den beiden Uwes [Uwe Mundlos (* 11.8.1973 in Jena (Thüringen); † 4. November 2011 in Eisenach); Uwe Böhnhardt (* 1.10.1977 in Jena (Thüringen); † 4. November 2011 in Eisenach)] sowie http://preussischer-anzeiger.de/2013/12/28/florian-heilig-in-merkels-auftrag-ermordet/ [Florian Heilig (* 1992; † 16.9.2013 Cannstatter Wasen Stutgart)]
    [sowie Melisa Marijanovic (* 1995; † 28.3.2015); Michèle Kiesewetter (*1985; † 25.4.2007) Oberweißbach (Thüringen); Thomas Richter (* 1976; † 7.4.2014)]
    so erfolglos als solche untersucht und nie aufgeklärt wurden – die Angehörigen haben durchgehend kapituliert (bis auf die Eltern von Florian).

    Antworten
  3. Kleiner Eisbär

     /  Oktober 13, 2016

    Es braucht etwas Zeit, aber es lohnt sich.

    Im Gedenken an Kirsten Heisig.

    http://www.kirsten-heisig.info/

    Antworten
  4. Heisig ist auch so ein Beispiel der europäischen Mechanismen….wobei ich bei ihr eher ein OK-Hintergrund vermute, der aber aus Opportunität von unseren Diensten unter den Tisch gekehrt wurde.

    Antworten

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