Der kommende Crash

300-push-over-cliffs

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“; Bildauswahl ebenfalls von Deep Roots)

[Anm. d. Ü.: Diesen Artikel habe ich unmittelbar nach „Konversationen mit Fjordman“ eingestellt, um die Entwicklung von Fjordmans Sicht der Dinge seit Mai 2007 zu verdeutlichen.]

Das Original „The Coming Crash“ erschien am 22. November 2009 bei Gates of Vienna:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/11/coming-crash.html

 

Ich bereite gerade einen Text vor, den ich in nicht zu ferner Zukunft im Brussels Journal veröffentlichen werde, aber ich werde die Diskussion zuerst hier beginnen. Wenn ich die verschiedenen Kommentare bei Lawrence Auster und auf Dennis Mangans Blog lese, Takuan Seiyos neulichen Text  im Brussels Journal und den neuesten Artikel von El Inglés bei Gates of Vienna, bekomme ich das Gefühl, daß sich Spannungen aufbauen und daß innerhalb der kommenden Generation irgend etwas Großes passieren wird, wahrscheinlich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre. Nachdem ich kürzlich über Geologie geschrieben habe, werde ich eine Analogie aus der Plattentektonik benutzen: Die tektonischen Platten der westlichen Welt stehen jetzt unmittelbar vor einer großen Bewegung.

Spannungen haben sich seit vielen Jahren langsam unter der Oberfläche aufgebaut, und früher oder später werden diese Kräfte in Form einer Serie verheerender Erdbeben freigesetzt werden, gefolgt von einigen sekundären politischen und wirtschaftlichen Tsunamis. Einige der Bauwerke, die gegenwärtig als felsenfest erscheinen, werden während dieser Periode wie Kartenhäuser zusammenfallen, und die politische Landschaft wird sich beträchtlich verändern. Was heute undenkbar erscheint, wird in zwanzig Jahren als natürlich oder unvermeidlich erscheinen. Dies ist die Diskontinuität, von der El Inglés spricht. Ich würde Großbritannien als das westeuropäische Land reihen, das höchstwahrscheinlich als erstes einen von Masseneinwanderung und Multikulturalismus verursachten Bürgerkrieg erleben wird. Dänemark folgt als Nummer zwei und möglicherweise Holland als Nummer drei. Sowohl Belgien als auch Schweden sind ziemlich schlimm dran, aber zu repressiv, um die ersten zu sein. Deutschland wird zu sehr von seiner Geschichte niedergedrückt, um den Anfang zu machen. Dies läßt Frankreich als potentiellen Außenseiterkandidaten übrig. Ich gebe zu, daß ich nicht verstehe, wie die Franzosen denken. An der Oberfläche scheint Frankreich im Arsch zu sein. Andererseits ist Frankreich historisch gesprochen eine revolutionäre Nation, zum Besseren oder Schlechteren. Vielleicht gibt es irgendwo im Verborgenen einen Mini-Karl-Martell. Falls das so ist, dann sollte er besser bald auftauchen.

Ich denke, wir müssen realistisch sein und begreifen, daß die gegenwärtige politisch-ideologische Ordnung völlig kaputt und irreparabel ist. Statt Zeit und Energie auf den Versuch zu verschwenden, in Ordnung zu bringen, was nicht in Ordnung gebracht werden kann, müssen wir uns so gut wir können auf den kommenden Crash vorbereiten und uns hoffentlich neu formieren, um danach etwas Neues und Stärkeres zu schaffen. Es wird in nicht zu ferner Zukunft einen gesamtwestlichen und vielleicht internationalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geben. Ich fürchte, daß es inzwischen zu spät ist, um das noch zu vermeiden. Die Leute, die das herrschende Paradigma stützen, sind zu mächtig, und das Paradigma enthält so viele Fehler, daß es nicht repariert werden kann. Es muß zusammenbrechen. Wir sollten uns darauf konzentrieren, diesen Crash zu überleben und ein neues Paradigma als Ersatz für das gescheiterte zu entwickeln.

Wir müssen von unseren Feinden lernen, den inneren wie den äußeren. Das eine, das ich widerstrebend an den Marxisten und Linken aller Sorten bewundere, ist ihre Fähigkeit, sich zu organisieren und sich auf langfristige Ziele zu konzentrieren. Leider sind ihre Ziele gewöhnlich destruktiv, aber wir können und müssen von ihren organisatorischen Fähigkeiten lernen, damit wir sie in ihrem eigenen Spiel schlagen können. Sie müssen zermalmt werden, ansonsten wir uns nicht rational und angemessen mit unseren äußeren Feinden befassen können.

Wir müssen den Feminismus loswerden, der destruktiv und sowieso nur eine Erweiterung des Marxismus ist. Wir müssen uns so gut wir können auf den Zusammenbruch des US-Dollars und vielleicht des Euro vorbereiten. Wir müssen für zukünftige Verwendung dokumentieren, was uns von unseren verräterischen Eliten angetan wird, zum Beispiel indem wir ein Video erstellen, das sich der verbalen und physischen anti-weißen Gewalt rund um die Welt widmet. Wir müssen Schritte unternehmen zur Sicherstellung unserer körperlichen Sicherheit und den Stolz auf unser Erbe zurückgewinnen.

Wir müssen die EU loswerden, die UNO lächerlich machen und finanziell aushungern. Ich bin auch nicht sicher, ob wir die NATO brauchen, obwohl ich gewillt bin, über diesen Teil zu debattieren. Der amerikanische Verteidigungsschirm könnte nicht länger aufrechtzuerhalten sein, wenn die US-Wirtschaft scheitert. Außerdem ist es lachhaft zu glauben, daß das US-Militär die einheimischen Europäer vor den Moslems „schützen” wird. Es ist die offizielle Politik beider US-Großparteien, die fortgesetzte Zerstörung Europas zu unterstützen – nein, zu beschleunigen – so wie es ihre Politik ist, die Zerstörung ihres eigenen Landes fortzusetzen. Nur weil die EU scheußlich ist, heißt das nicht notwendigerweise, daß die USA gut ist. Die amerikanischen politischen Eliten sind zu Hause und im Ausland Vorkämpfer gefährlicher und dysfunktionaler Ideologien. Der gegenwärtige US-Präsident Obama hat sich öffentlich dafür verbürgt, eher die Opposition gegen den Islam zu bekämpfen statt den Islam selbst, was bedeutet, daß es offizielle US-Politik ist, das islamische Gesetz zu verbreiten. Uncle Sam ist Uncle Sharia, wie wir es kürzlich vorgeführt bekamen. Wenn die Sowjetunion das Evil Empire, das Reich des Bösen war, dann ist die USA das Diversity Empire, das Reich der Vielfalt, das der Ausbreitung des Multikulturalismus und genetischen Kommunismus rund um die Welt verpflichtet ist, besonders in mehrheitlich weiße Länder.

US-General Wesley Clark sagte während der Bombardierung Serbiens im Jahr 1999 mehr oder weniger ausdrücklich, daß der Krieg unternommen würde, um „Vielfalt” (diversity) durchzusetzen. Ich hasse nicht die Amerikaner im allgemeinen, aber ihre Eliten sind genauso feindlich wie die EU-Eliten, und sie haben größere Kanonen. Wenn ich sehe, wie Nidal Hasan vom US-Militär behandelt wurde, dann glaube ich nicht, daß ich die Einmischung dieser Leute in meine Angelegenheiten will. Sie würden wahrscheinlich sagen, daß die einheimischen Europäer Nazis sind, die die armen Moslems unterdrücken. Dann würden sie uns bombardieren und sagen, daß es zu unserem eigenen Besten geschieht, wie sie es bei den Serben gemacht haben. Die Vereinigten Staaten werden dieses Jahrhundert nicht überleben. Sie werden entlang ethnischer, rassischer und vielleicht sogar ideologischer Linien in mehrere Länder zerfallen. So etwas wie eine universale Nation gibt es nicht. Menschen wollen mit ihresgleichen leben. Die einzigen, die das nicht dürfen, sind Weiße, und sie fangen an, dieses Doppelstandards überdrüssig zu werden. Menschen europäischen Ursprungs gehören zu den am wenigsten ethnozentrischen Menschen auf dem Planeten und werden gegenwärtig schwer dafür bestraft. Selbsterhaltung ist ein natürlicher Instinkt für alle Lebewesen bis hin zu Pflanzen und Bakterien. Es ist an der Zeit, daß Weiße dasselbe Recht für sich zurückfordern, ohne sich dafür zu entschuldigen. Ich bin zunehmend davon überzeugt, daß die Ereignisse, die wir erleben, Absicht sind. Die Lügen, die man uns vorsetzt, sind in jedem westlichen Land buchstäblich identisch. Ich habe einige Diskussionen mit meinem Freund Ohmyrus gehabt, der glaubt, daß es sich dabei um ein Strukturversagen in unserem politischen System handelt. Ich widerspreche dem nicht unbedingt, aber ich glaube auch, daß es ein geplantes Langzeitziel gibt, alle mehrheitlich weißen Nationen niederzureißen, um eine neue globale Oligarchie zu schaffen. Anti-weiße Ideologien werden jetzt in jeder westlichen Universität gelehrt und wurden wohl mit der Wahl Obamas in den USA zur nationalen Ideologie erhoben. Ich vermute, das liegt daran, daß Weiße historischerweise einen ungewöhnlich hohen Wert auf Selbstregierung, einvernehmliche Regierung und Machtteilung gelegt haben, ganz zu schweigen von der Tatsache, daß wir zu viele Fragen stellen. Das ist ärgerlich für jene, die ein autoritäres System mit ihnen an der Spitze wünschen. Wir müssen gebrochen werden, kulturell und demographisch. Deshalb wünschen die Eliten Masseneinwanderung. Der führende „multikulturelle Theoretiker” in meinem Land, Professor Thomas Hylland Eriksen von der Universität von Oslo, sagte offen heraus, daß das Wichtigste jetzt wäre, „die Mehrheit so gründlich zu dekonstruieren, daß man sie nie wieder als Mehrheit bezeichnen kann.” Er ruft im wesentlichen zur Abwrackung seines eigenen Volkes auf, und er weiß, daß er das völlig ungestraft tun kann.

Ich vermute auch, daß der Hauptgrund dafür, daß die anderen uns so hassen, darin liegt, daß die europäische Zivilisation so unvergleichlich einflußreicher und kultivierter als jede andere Zivilisation auf diesem Planeten gewesen ist, daß unsere Existenz sie sich minderwertig fühlen läßt. Der einzige Weg, wie sie aufhören können, sich minderwertig zu fühlen, liegt darin, uns auszuradieren. Schrecklich politisch inkorrekt, das zu sagen, aber das ist meine Ansicht.

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang bei Gates of Vienna:

El Inglés:

Fjordman, ich freue mich auf den Essay. Ich denke, fünf bis zehn Jahre klingt ungefähr richtig dafür, daß es im ersten europäischen Land ‘losgeht’, wenn du weißt, was ich meine. Hoffentlich hat dieser norwegische Professor einen Unfall, wenn das geschieht, rutscht auf einer Bananenschale aus oder sowas.

Arius:

Fjordman, was nun folgt, ist mein Beitrag aus meiner Studie der Jung’schen Psychologie.

Meine Arbeit geht dahin, daß es eine fatale Schwäche in der westlichen Psyche gibt, die von einem schrecklichen Fehler in der christlichen Theologie über das Problem des Bösen verursacht wird. Es war für die frühen Christen offensichtlich, daß es Böses in der Welt gibt, aber wie wird das Böse geschaffen, wenn Gott gut ist? Sie konnten die Idee nicht akzeptieren, daß Gott Böses schaffen würde. Nach St. Augustin von Hippo wurde das Böse von der christlichen Theologie als die Abwesenheit des Guten betrachtet, das privatio boni. Im modernen säkularen Denken ist die religiöse Form entfernt worden, aber die Essenz des privatio boni überlebt im Unbewußten. Wende dich an irgendjemand im Westen und frage, ob der Mensch essentiell gut oder böse ist. Jeder wird sagen, daß der Mensch essentiell gut ist. Der moderne Mensch leidet unter der unbewußten Aufgeblasenheit, daß er ein Gott ist (ein weiteres großes Thema, über das ich mich hier nicht auslassen werde) und hat die „privatio boni”–Lösung geerbt, daß das Böse nicht real und nur die Abwesenheit des Guten ist.

Der moderne säkulare westliche Mensch denkt, daß er im wesentlichen gut ist, und schiebt sein böses Potential ins Unbewußte. Sein Bewußtsein ist aufgebläht von der Illusion, daß es im wesentlichen gut ist, was eine selbstgerechte moralisches Denkweise antreibt, daß ‘mein Denken nicht falsch sein kann’. Diese gedankliche Moralität hat seinen Intellekt zu allen Arten von Exzessen getrieben, wie die vielen –ismen des 20. Jahrhunderts, die über einhundert Millionen Menschen massakriert haben (und der moderne Mensch schaut von oben herab auf die Inquisition?). Sein Unbewußtes enthält sein böses Potential, das sein Bewußtsein nicht anerkennen will und das ihn am Genick packen kann, um auf seinen Nachbarn projiziert zu werden (wie Antisemitismus, oder in letzter Zeit die Obama-Typen, die Gegner der Gesundheitsfürsorge durch die Regierung als „heimische Terroristen” bezeichnen.

Dies wird in den meisten von uns durch gesellschaftliche Konventionen und religiösen Glauben gemäßigt, manifestiert sich aber stark in jenen, die überdurchschnittliche Macht über uns andere haben, wie die westlichen Eliten. Der moderne säkulare westliche Mensch denkt, er wäre ein Gott. Was ist das erste, das ein Gott tut, wenn er erwacht? Er erschafft. Der Elitenangehörige, in seiner Selbstidentifizierung mit dem Guten, mit einer selbstgerechten Denkmoral und an der Vorstellung leidend, daß er ein Gott sei, erwacht zu seiner gottähnlichen Macht über andere, wenn er seine Autoritätsposition erlangt. Irgenetwas muß zerstört werden, um erschaffen zu können, also sollten wir nicht überrascht sein, wenn er versucht, den Menschen neu zu erschaffen. Sogar konservative Politiker wie George Bush gingen in diese Falle (wenn auch in geringerem Maß als Obama oder Clinton).

Falls diese Analyse auch nur teilweise richtig ist, dann liegen die Probleme mit unserer Zivilisation, über die wir diskutieren, auch in jedem von uns. Fjordman hat wahrscheinlich recht damit, daß die westliche Zivilisation eine massive Discontinuität erleiden wird, um die Bühne für eine mögliche Erneuerung zu bereiten, aber wenn das Fundament der Erneuerung auf den Fehlern der Vergangenheit steht, dann wird sie scheitern. Eine auf dem Christentum beruhende zivilisatorische Erneuerung muß den Faden der frühen Christen aufnehmen und das Problem und die Realität des Bösen frontal angehen. Modern ausgedrückt, müssen wir die Realität sowohl des Guten als auch des Bösen in der menschlichen Psyche anerkennen.

Charles Martel:

Meine Arbeit geht dahin, daß es eine fatale Schwäche in der westlichen Psyche gibt, die von einem schrecklichen Fehler in der christlichen Theologie über das Problem des Bösen verursacht wird.

Der Liberalismus ist eine bösartige christliche Häresie – schlicht und einfach. Es gibt keine Fehler in der traditionellen christlichen Denkweise hinichtlich des Bösen. Lies „Liberalismus ist eine Sünde” von Fr. Felix Sarda Y Salvany. Es wird dir die Augen öffnen. Lies zusätzlich die Katholische Enzyklopädie über den Altruismus.

Vergewissere dich, daß du die 1914er-Ausgabe erhältst, die online verfügbar ist.

Lombard1985:

Ich warte auch gespannt auf deinen kommenden Essay, Fjordman.

Ich bin besonders neugierig darauf, wieso du glaubst, daß bestimmte Nationen in den kommenden 5 – 10 Jahren agieren/reagieren werden, besonders die Großen 5 von Europa*.

Ganz offen gesagt hoffe ich, daß die Vereinigten Staaten, wenn der Scheiße-erreicht-Ventilator-Moment in Europa da ist, zu sehr in ihren eigenen Problemen stecken werden, um irgendjemand zu behelligen.

*Zur Klarstellung, ich betrachte als die Großen 5 (in keiner bestimmten Reihenfolge): Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien und Rußland.

PioneerPreppy:

Europa muß sich festhalten. Es wird eine Umwälzung geben und eine Rückkehr zu christlichen Grundwerten, und dann, nachdem die Vereinigten Staaten gesichert sind, ist es meine Vorhersage, daß wir zurückkehren werden, um Europa zu befreien. Mehr als wahrscheinlich verbündet mit einem starken europäischen Führer, der die Horden in Schach gehalten hat.

Der schlafende Riese der europäischen Abstammung ist hier wieder erwacht und wird sich nicht wieder zum Schlaf niederlegen. Diesmal wird es niemand mit gemischten Gefühlen geben; es werden die Irisch-Amerikaner sein, die Deutsch-Amerikaner, Italiener, Franzosen und Nordische, alle vereint in einer gemeinsamen Sache zur Rettung der ursprünglichen Heimatländer.

Das heißt, sofern ihr das nicht zuerst tut, dann, oh mein Gott, bitte kommt und helft uns!!!!!

Arius:

Charles Martel, du hast recht, wenn du sagst, daß „Liberalismus eine bösartige christliche Häresie ist“.

Ich bin nicht sicher, wie du meinen vorherigen Kommentar interpretierst. Ich kritisiere nicht das apostolische Christentum, ich kritisiere die christliche Theologie über das Problem des Bösen, die sich nach ungefähr 300 n. Chr. entwickelt hat. Die Haltung, daß das Böse nur die Abwesenheit des Guten ist, dominierte die christliche Theologie im Mittelalter und setzt sich bis zum heutigen Tag im säkularen westlichen Denken fort, ihrer religiösen Form entledigt. Ich denke, dies ist die Grundlage des Problems, dam wir uns im Westen gegenübersehen.

Monsieur Calguès:

Fjordman, du hast das Hauptmotiv für ihre Abneigung uns gegenüber präzise identifiziert: simple Eifersucht. Dies trifft zumindest auf unsere nicht-weißen Feinde zu. Unsere weißen marxistischen Feinde hassen uns, weil sie sich nicht mit Ungleichheit abfinden können, nicht einmal, wenn ihre eigene Zivilisation obenauf ist. Und viele wollen den Westen zerstören wegen des Mehrs an Macht und Prestige, von dem sie denken, daß es ihnen unter einer neuen Weltordnung zufallen wird. Die meisten Marxisten sind talentlose Mittelmäßige und können nur zur Spitze aufsteigen, indem sie die natürliche Ordnung umstürzen und andere Leute unterdrücken. Wenige von ihnen können es in einer Meritokratie schaffen, da die meisten sehr wenig angeborene Fähigkeiten haben. Deshalb zieht es sie zu den einträglichen Drückebergerposten der Regierung und Bürokratie.

Der Ausdruck ‘genetischer Kommunismus’, den du gebraucht hast, ist passend. Viele Nichtweiße verübeln den Weißen ihre physische Schönheit, die nach allgemeiner Übereinstimmung der Goldstandard ist. Sie suchen uns durch Gewalt und Rassenkreuzung auszutilgen.

Fellow Peacekeeper:

Ich freue mich auf den ganzen Artikel, Fjordman.

Zufälligerweise sind 5 – 10 Jahre die Zeit für einen Generationswechsel. Die Baby-Boomer (Hippie-) Generation ist jetzt um die 60 – 65 Jahre alt und am Höhepunkt ihrer Macht und ihres Einflusses. Die Woodstock-Generation wird in einem Jahrzehnt samt und sonders Pensionisten sein. Erinnert ihr euch an die Pro-PC-Verschiebung in den 90ern, als die Generation des Zweiten Weltkriegs („die Größte”) abtrat? Es wird dieselbe Verschiebung weg von den Flower-Power—Kids kommen. Was werden die Kids in den Staaten, die ihr Land in den post-Woodstock-70ern den Kanal runtergehen sahen, mit ihrer Macht tun? Noch dazu war dieselbe Generation im 70er-Boom des palästinensischen Luftverkehrsterrors und der Roten Brigaden erwachsen geworden.

Weiters wird der größte rhetorische Knüppel der Marxisten – der Zweite Weltkrieg, die Nazis und der Holocaust – schließlich in derselben Zeitspanne aus der lebenden Erinnerung in die tote Historie entgleiten. Interessante Zeiten.

Jocke:

Was heute geschieht, ist daß wir ein graduelles Erwachen sehen, daß mehr und mehr Leute tatsächlich zur Überzeugung kommen, daß die Eliten der extremen Linken in der Tat überhaupt nichts Gutes für uns wollen, sondern vielmehr danach streben, das zu zermalmen, was sie immer noch (mit Anzug und allem) als bourgeoise Gesellschaft sehen, die durch eine Revolution zerstört werden muß, egal was es an Menschenleben kostet.

Das Resultat dieser Erkenntnis ist eine fundamentale Verlagerung unter der Oberfläche, da mehr und mehr Leute die gegenwärtige Situation als unmöglich aufrechtzuerhalten sehen, was die Bereitschaft der Leute zur Gewalt erhöhen wird. Diese Verschiebung in der Tiefe des Volkes wird unbemerkt weitergehen, da die Political Correctness in beide Richtungen funktioniert. Genau wie im Ostblock fallen unsere Eliten auf ihren eigenen Glauben herein, daß sie in der besten aller Welten leben. Daher wird der Bruch für sie umso plötzlicher kommen als für das Volk.

Der tatsächliche Auslöser des Erdbebens könnte alles Mögliche sein. Es könnte ein einziger Schuß sein, der von einem Polizisten in einer Streßsituation abgefeuert wird, oder eine bewaffnete Frau, die sich verteidigt, um einer versuchten Vergewaltigung zu entgehen. Es könnte ein politisches Attentat sein, wie 1914, oder eine weitere Mohammedkarikatur. Wir wissen es einfach nicht, aber wir können alle die zunehmende Spannung fühlen, die jeden Tag um ein kleines bißchen steigt.

Wenn der Krieg schließlich da ist, werden jene paar extremen Linkies sich ziemlich allein wiederfinden. Nicht einmal die Islamisten werden ihnen trauen. Dann wird der Krieg entlang ethnischer Linien geführt werden, denn wir werden es nicht zu riskieren wagen, irgendjemand zu vertrauen, der/die aussieht, als würde er/sie zur anderen Seite gehören.

S’mon:

Irgendetwas Großes wird um 2012 herum passieren, aber ich denke nicht, daß der finale Ausgang der Geschichte vor ungefähr 2020 – 2025 stattfinden wird.

Fellow Peacekeepers Punkt mit den Generationen ist interessant und einsichtsvoll. Es gab eine riesige kulturelle Verschiebung in den frühen ‘90ern, exemplifiziert durch die von Bush I zu Clinton. Clinton, Bush II und Obama haben die Kontinuität der Baby Boomer (1945-1965) aufrechterhalten, und hier im Vereinigten Königreich klingt Cameron zumindest wie ein Baby Boomer, trotz seiner Jugend.

Aber die aufkommende Generation X (ungefähr 1965-1985) ist in der Tat angewidert von ihren Boomer-Eltern. Gegenwärtig tragen sie offiziell die Boomer-Ideologie mit, weil sie das wegen ihrer Karrieren und ihres Wohlergehens müssen, aber glauben sie, was ihre Eltern glauben? Es scheint eine Menge Skepsis zu geben, wenn auch nicht genug vom notwendigen Zorn.

Nick:

Ich habe vor nicht langer Zeit mit einem meiner alten Lehrer aus der Schule gesprochen, und er hat mich davor gewarnt, in die Lehrtätigkeit einzusteigen, weil die Youngsters heutzutage keinen Respekt vor irgendwas haben, nicht mal vor sich selbst. Jeder, der im Vereinigten Königreich lebt, weiß, was er meint. Ich kann nicht erkennen, wie die jüngere Generation sich jemals zusammentun könnte, um große Dinge zu bewirken, oder aufzustehen und für unsere Gesellschaft oder unsere Lebensart zu kämpfen. Sie wissen nicht einmal, was diese Worte bedeuten – ganz zu schweigen von der Neigung, das zu verteidigen. Ich habe kürzlich das Imperial War Museum in London besucht. Der Gedanke, daß junge Leute im Vereinigten Königreich heutzutage für irgendetwas einstehen, wie es ihre Großeltern im Zweiten Weltkrieg taten, ist recht schwer vorstellbar.

Die Idee, daß die Menschen das Böse nicht erkennen, ist interessant. Diese Idee könnte es wert sein, daß man sehr ernsthaft über sie nachdenkt. Wie können wir gegen eine böse Ideologie aufstehen, wenn es so etwas gar nicht erst gibt? Ich denke, daß wir tiefer graben werden müssen, um solch fundamentale Gedanken in der Doktrin der politischen Eliten freizulegen. Dort liegen unsere realen Probleme.

Old Atlantic Lighthouse:

Großartiger Artikel und Kommentare. Es ist sehr wichtig, weiter zu schreiben, wenn es leicht und offensichtlich zu sein scheint. Dies trifft besonders zu, wenn man Fakten und Daten einbezieht. Schiebt es nicht auf, weil es so leicht ist, daß ihr es später tun könnt. Wir müssen den Zeitablauf beschleunigen. Schreiben ist sehr wichtig dafür.

Wenn junge Leute wissen, daß sie besser nicht in ein bestimmtes Gebiet gehen, dann wissen sie, was los ist. Es gibt Greueltaten, die an jungen Leuten begangen werden. Sie wissen das.

Eine Generation kann dazu gebracht werden, sich zusammenzufinden. Deutschland schien sich in den 1920ern völlig dem Nihilismus zugewandt zu haben, mehr als jedes andere Land. Denkt an Film, Kunst, Quantenmechanik, Psychologie etc. dieser Periode. Dann hat sich das schnell geändert.

Die Linke weiß das besser als irgendjemand sonst. Deshalb versuchen sie uns mittels Einwanderung zu erledigen und uns keine Chance zu lassen. Das verzweifelte Streben nach einem Gesundheitsgesetz zur Abdeckung ihrer Drittweltleute ist ein Beispiel dafür.

Schumer drängt am meisten auf eine Gesundheitsgesetz und ist am meisten der Drittwelteinwanderung verpflichtet. Die Dinge laufen zusammen. Beide Seiten sehen das. Alles wird in diesen Konflikt hineingezogen, und keine Stufe und kein Aspekt der Gesellschaft ist nicht Teil davon. Die Linke hat das so klargemacht, daß es auch für unsere Seite offensichtlich ist, sogar für die Jungen. Die Linke hat das zum totalen Krieg gemacht. Jeder weiß das.

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Ein Kommentar

  1. Waldfee

     /  Oktober 10, 2016

    Leider müssen sie uns ausrotten, wir wissen zuviel. Uns kann man nicht mehr so verarschen, wie unsere Vorfahren. Den übrigbleibenden tischen sie dann eine neue Lüge auf. Wetten, dass die 2000 Jahre hält!
    Außerdem sind wir zu wendig, machen aus Scheiße Bonbons und wie schon gesagt fragen wir zuviel. Ein absoluter Sklave hat zu dienen und die Klappe zu halten und vorallem darf er nicht klug sein. Kein Wunder, dass die sklavenhaltenden Wüstennomaden uns ausradieren möchten. Das versuchen sie ja schon seit Jahrhunderten, innerhalb und außerhalb unserer Länder.

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