Kampf gegen die Glockenkurve: Warum Affirmative Action eine unvermeidliche Katastrophe ist

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Übersetzt von Deep Roots (Autor unklar; Kevin MacDonald?). Das Original: Fighting the bell curve: Why Affirmative Action is an inevitable disaster  erschien am 10. September 2008 im Occidental Observer.

 

Affirmative Action (AA) begann als gutgemeinte Bemühung, die Repräsentation von Schwarzen, dann anderen Minderheiten und Frauen, auf den höheren Ebenen des amerikanischen Bildungssystems zu erhöhen. Gut gemeint, aber der Grundlage entbehrend, weil es auf dem Glaubensartikel beruhte, daß der einzige Grund, warum es weniger Schwarze in Colleges, an Universitäten und Fachschulen gab, das Erbe von Rassismus und Diskriminierung sei.

Anfänglich wurde AA so definiert, daß man alle Anstrengungen unternehmen solle, qualifizierte Angehörige von Minderheiten zu finden. Die Suche wurde dann auch auf die “potentiell Qualifizierten” ausgeweitet, aber als das scheiterte, wurde das Programm in eines von “Zielen und Zeitplänen” umgemodelt – ein Euphemismus für auf Rassen etc. basierende Quoten. Dies ist die Antithese des angeblichen Ziels der Bürgerrechtsbewegung, nämlich der Beurteilung “nach Charakter”.

Nun, AA hätte von einigen Ratschlägen der anderen AA profitieren können – der Anonymen Alkoholiker, zu deren Ermahnungen an Familienmitglieder rückfälliger Säufer auch die gehört: “Ihr habt sie nicht so gemacht, ihr könnt sie nicht in Ordnung bringen.“

Während unparteiische Kommentatoren und die Öffentlichkeit im Allgemeinen die umgekehrte Diskriminierung satt haben, unternehmen ethnische Aktivisten weiterhin jede Anstrengung, mehr und mehr AA durchzusetzen, bis eine kritische Masse von Minderheiten jeden wünschenswerten Sektor der amerikanischen Gesellschaft besetzt.

In Kalifornien brachten Bürger, die vom ehemaligen Verwaltungsratsmitglied der University of California, Ward Connerly angeführt wurden (der zufällig afroamerikanisch ist) die Proposition 209 durchgebracht, die “Vorzugsbehandlung” aufgrund von Rasse, Geschlecht oder Ethnizität bei der Aufnahme an Kaliforniens öffentlichen Universitäten verbot. Der Spielstand: bis Herbst 2006 waren nur 250 der 12.189 Studenten, die ins Erstsemester der UCLA aufgenommen wurden, Afroamerikaner, ungefähr 2 %. Dies ist die niedrigste Zahl seit mindestens 1973 – Ergebnisse, die direkt aus den Tabellen und Grafiken in “The Bell Curve” hätten vorhergesagt werden können.

The Bell Curve, der hervorragende Band von Richard Herrnstein und Charles Murray, zeigt, daß Afroamerikaner einen Durchschnitts-IQ von 85 haben, eine ganze Standardabweichung unter dem weißen Durchschnitt von 100. Noch unangenehmer für AA-Befürworter ist, daß Richard Lynn Befunde zusammengefaßt hat, denen zufolge sub-saharische Afrikaner einen näher bei 70 liegenden Durchschnitt haben.

Und der Teufel in der Glockenkurve steckt nicht nur in den Details, sondern auch in den Ausläufern [“tails”] der Kurve. Die Normal- oder Glockenkurve beschreibt eine kontinuierliche biologische Variation, die das Ergebnis vieler Gene ist. Der klassische Fall ist die Körpergröße, aber beim IQ ist es fast dasselbe: Die meisten Individuen liegen in der Mitte oder um diese herum. Je weiter man sich nach oben oder unten vom Durchschnitt entfernt, desto geringer die Zahl der Individuen. Je weiter man nach außen kommt, desto größer der Effekt.

Und dies trifft besonders zu, wenn zwei Gruppen sich in ihrem Durchschnittswert unterscheiden. Je weiter man in jede Richtung nach außen geht – nach oben oder unten, gut oder schlecht – desto größer die Unterschiede zwischen den Gruppen. Hinsichtlich der Bildung bedeutet das, daß der Prozentsatz der qualifizierten Schwarzen, wenn man von der High School über das Junior College und das College bis zur Hoch- oder Fachschule geht, stetig und zunehmend sinkt. Und das Verhältnis der qualifizierten Weißen zu den qualifizierten Schwarzen steigt dramatisch.

Dies ist anhand der Grafik unten leicht zu ersehen:

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Das Bild zeigt, was geschieht, wenn man zwei IQ-Verteilungen hat, die sich um eine Standardabweichung unterscheiden – oben die Weißen, unten die Schwarzen. Wenn der Test so angelegt ist, daß ihn 50 % der Weißen bestehen, dann werden ihn 16% der Schwarzen bestehen. Dies würde bedeuten, daß, wenn eine Gruppe von 1000 Menschen aus einer Bevölkerung, die zu 10 % schwarz und zu 90 % weiß ist, zu dem Test antritt, 16 Schwarze sich qualifizieren würden, verglichen mit 450 Weißen – ein Verhältnis von etwa 28 zu 1 – viel höher als das Bevölkerungsverhältnis von 9 zu 1.

Das Verhältnis von 28 zu 1 ist ziemlich happig – genau das, was der Affirmative-Action-Industrie Anfälle verschafft. Und es erklärt, warum sogar Tests für Feuerwehrmänner und Polizisten – die für die Mitte der IQ-Verteilung geeignet sind – ihre Standards für Schwarze absenken müssen. Hier ist ein Fall, wo weiße Feuerwehrmänner, die bei einem Einstellungstest hohe Punkte erzielten, erfolgreich die Stadt Boston verklagten, weil sie schlechter abschneidende Schwarze bevorzugte.

Aber wenn der Test schwieriger gemacht wird, dann wird es weit schlimmer. Die Grafik zeigt, was geschieht, wenn nur 16 % der Weißen ihn bestehen (dies wäre eher wie eine Aufnahmeprüfung für eine juristische Fakultät). In diesem Fall würden nur 2 % der Schwarzen ihn bestehen. Dies bedeutet, daß von einer Gruppe von 1000 Menschen aus einer Bevölkerung, die zu 10 % schwarz und zu 90 % weiß ist, nur 2 von 1000 Schwarzen sich qualifizieren würden, verglichen mit 144 Weißen – ein Verhältnis von über 70 zu 1. Daher der verzweifelte Bedarf nach Affirmative Action.

Und stellen Sie sich vor, was geschieht, wenn man die Standards einer juristischen Elitefakultät wie Harvard anwendet, wo der Durchschnitt der erfolgreichen weißen Bewerber sich dem 99. Perzentil annähert. Einen Schwarzen zu finden, der in einer solchen Situation aufgrund seiner geistigen Fähigkeiten konkurrieren kann, ist wie eine Nadel im Heuhaufen zu finden.

Was uns daran erinnert, daß wir gern Barack Obamas Noten und Testergebnisse von Harvard Law sehen würden. Tatsächlich hat Professor Richard Sanford von Stanford Law bereits gezeigt, daß schwarze Anwälte keine Schwierigkeit haben, von Elitefirmen angestellt zu werden, aber diese Firmen viel wahrscheinlicher verlassen, ohne sich mit einem Partner zusammenzutun. Erst kürzlich reichte er eine Klage ein, um die Protokolle der Zulassungsprüfung von Kalifornien zu erhalten, um frühere Untersuchungsergebnisse zu replizieren, daß schwarze Absolventen juristischer Fakultäten selbst nach mehrfachen Versuchen über 6mal häufiger bei der Zulassungsprüfung durchfallen als Weiße. Seine These ist, daß Schwarze zum Scheitern bestimmt sind: Sie werden in Schulen aufgenommen, wo sie nicht darauf hoffen können, mit jenen zu konkurrieren, die auf Basis ihrer intellektuellen Fähigkeiten aufgenommen werden.

Vielleicht ist Obama deshalb ein “community organizer” geworden, statt zu versuchen, im großen Anwaltsgeschäft zu konkurrieren.

Aber die Verfechter von Affirmative Action und die Aktivisten ethnischer Minderheiten lassen sich selten von Fakten bei ihrer Versuchen zur Gesellschaftsklempnerei stören. In einem kürzlichen Artikel, verglichen wir die Versuche der Befürworter des No Child Left Behind-Gesetzes mit König Knut, der den Gezeiten zu gebieten versuchte. Hier ist es dasselbe. Die Realitäten der beiden verschiedenen rassischen Glockenkurven sind solcherart, daß jeder Affirmative-Action-Möchtegernkönig Knut, der befiehlt, daß Schwarze in dem Prozentanteil an juristischen Fakultäten aufgenommen werden, der ihrem Prozentanteil an der Bevölkerung entspricht, sich nicht nur über die Gezeiten hinwegsetzen müßte, sondern über einen Tsunami.

Nicht daß sie das aufhalten würde. Sie bleiben unbeirrt auf ihren Thronen sitzen, oder zumindest auf den akademischen Lehrstühlen, mit denen sie ausgestattet wurden.

Typisches Beispiel: ein gewisser Darnell M. Hunt, Soziologieprofessor an der UCLA und Direktor des Ralph J. Bunche Center for African American Studies an dieser Universität. In einer kürzlichen Kolumne in der LA Times dozierend, prangert er die Auswirkungen von Proposition 209 an, während er Lob und Hosianna auf eine neue “holistische” Aufnahmepolitik häuft, die an der UCLA eingeführt wurde und die die Noten und Testergebnisse der Bewerber mehr im Kontext ihrer Lebenserfahrungen betrachtet.

Technisch betrachten die Aufnahmebeamten Rasse, Geschlecht oder Ethnizität nicht als Plus, was gemäß Prop 209 illegal bleibt. Aber sie berücksichtigen “alle verfügbaren Informationen über einen Schüler”. Wo die Akten der Bewerber zuvor in einen akademischen und einen persönlichen Teil getrennt und von separaten Prüfern gelesen wurden, betrachten die Prüfer jetzt “das Gesamtpaket.” Obwohl rassische Präferenzen per se verboten bleiben, können “sozioökonomische und andere Faktoren” in Rechnung gezogen werden. Rasse unter einem anderen Namen…. (Erinnern Sie sich an jene schlimmen alten Zeiten, als zukünftige Studenten ein Foto einreichen mußten?)

Professor Hunt ist völlig zufrieden mit den Resultaten der “holistischen Methode”. Die Zahl der afroamerikanischen Studienanfänger, die 2007 an der UCLA aufgenommen wurden, stieg auf 407, und dieses Jahr stieg sie wiederum auf 453 — nahezu die doppelte Zahl von 2006. Er äußert keine Besorgnis, daß viele dieser holistisch Aufgenommenen entweder das Studium abbrechen oder Abschlüsse mit bedeutungslosen Noten in Fächern ohne Marktwert machen werden. Für Hunt riecht das nach “bedeutendem Fortschritt“!

Während afroamerikanische Aktivisten wie Prof. Hunt sich hämisch über diese Ergebnisse freuen, sind andere nicht einmal milde beeindruckt. Ganz im Gegenteil. Wer Augen hat zu sehen, und Ohren zu hören, der hat bemerkt, daß diese Zunahme der relativ geringen Zahl aufgenommener afroamerikanischer Studienanfänger einen klaren Beweis für “illegale Aufnahmepraktiken” bedeutet.

Der Kreuzzügler gegen Affirmative Action Ward Connerly nannte die Dinge zum Beispiel beim Namen und warf der Universität vor, “das System zurechtzubiegen,“ während der Politikwissenschaftsprofessor Tim Groseclose vom Aufnahmeüberwachungskomittee der UCLA zurücktrat. Groseclose erklärte, daß die UCLA bei den Zulassungen “schummelt” und diesbezüglich “Vertuschung” betreibt.

Entweder empört über die Freimütigkeit von Connerly und Groseclose oder vorsätzlich unwissend über die Totalität des wissenschaftlichen Beweises, bot Prof. Hunt die übliche Litanei der Mantras gegen Tests auf (z. B., „Testergebnisse sind nicht objektiv,“), die alle geprüft und widerlegt worden sind, erprobt und gescheitert. Wir würden gerne sehen, wie Prof. Hunt einen ernsthaften Versuch unternimmt, Arthur Jensens massive Daten über die Aussagekraft von IQ-Tests anzufechten.

Über 100 Jahre der Forschungen über mentale Tests und Genetik haben nachgewiesen, daß IQ meßbar ist und nicht nur akademische, sondern auch andere Lebensresultate vorhersagt, die von entscheidender Wichtigkeit für die Aufrechterhaltung einer komplexen technologischen Gesellschaft sind. IQ ist erblich, kulturell fair und nicht in signifikantem Ausmaß beeinflußbar.

Zum Glück hat Heather MacDonald die Leser der LA Times mit den Fakten über die niedrigen Machinationen der AA-Aktivisten versorgt.

Miss MacDonald sagt es, wie es wirklich ist: „Die University of California hat versucht, Zulassungssysteme zu kontruieren, die den Effekt expliziter Rassenquoten replizieren, während sie farbenblind zu sein scheinen.“

Sie macht dann die Schmutzwäsche publik, die von Professor Groseclose aus dem AA-Wäschekorb geworfen wurde. In einer irgendwie stalinistischen Taktik hat die Universität sich geweigert, ihm Zugang zu Daten zu geben, sie seinen Standpunkt belegen würden und somit seinen Rücktritt verursacht.

Trotz des Mauerns sind genug Informationen durchgesickert, um nicht nur die Fakten zu nachzuweisen, sondern auch das Motiv. Als Prop 209 die Zahl der unqualifizierten Afroamerikaner reduzierte, die an Universitäten im ganzen Bundesstaat aufgenommen wurden, griffen die Funktionäre der UC zu ein wenig akademischer Täuschung zurück, um unterqualifizierte Schwarze und Latinos wieder in die anspruchsvollsten Campusse des Systems zu schmuggeln, und sie taten es, ohne offiziell “Rasse zu einem Faktor zu machen.” Statt Rasse führten sie eine Präferenz für Studenten mit niedrigem Einkommen ein. Aber leider flogen sie auf ihrer eigenen Tretmine in die Luft: Statt Schwarzer und Hispanics füllten arme Weiße (besonders Osteuropäer) und Vietnamesen die Plätze – nicht die Art von “Vielfalt”, die die Universität im Sinn hatte.

Dies deshalb, weil Weiße die Schwarzen auf jedem sozialen Klassenniveau an Leistung übertreffen (was wieder einmal zeigt, das die IQ-Kluft zwischen Schwarz und Weiß nicht von der gesellschaftlichen Klasse verursacht wird).

Die Administratoren halbierten die Präferenzen für niedrige Einkommen und gingen wieder zurück ans Zeichenbrett.

Ein Plan war, das Gewicht zu reduzieren, das bei der Reihung der Schüler auf akademische Qualifikationen gelegt wird. Zum Beispiel nahm die juristische Fakultät an der UC-Berkeley im Jahr 2002 nur 5 % in einer niedrigen akademischen Leistungsklasse auf, aber 75 % der schwarzen Bewerber im selben Bereich. An der UCLA wurden schwarze Bewerber von 1998 bis 2001 mit 3,6facher Wahrscheinlichkeit an ihrem Grundstudiumscollege aufgenommen wie Weiße, und Latinos mit 1,8facher Wahrscheinlichkeit, selbst nach Berücksichtigung von wirtschaftlichem Status und schulischer Leistung, laut einer unveröffentlichten Studie des Statistikers Richard Berk.

Der nächste Mogelfaktor, der eingeführt wurde, um den Willen des Volkes und simple Fairness zu unterlaufen, war etwas, das euphemistisch “umfassende Beurteilung” genannt wurde, was, wie behauptet wird, “das Konzept des Verdienstes erweitert”. Übersetzung: die akademischen Qualifikationen der Schüler werden beruhend auf ihrer “Lebenssituation” angehoben oder runtergedrückt. (Raten Sie mal, was das bedeutet.)

Nicht einmal damit klappte es. Die UCLA hatte immer noch einen Mangel an qualifizierten schwarzen Studenten. Man kann gegen die Glockenkurve einfach nicht an, wenn man irgend ein objektives und stichhaltiges Maß in Rechnung zieht. Auftritt des diensthabenden Kanzlers Norman Abrams und der von Darnell Hunt so geliebten “holistischen” Prüfung.

Aber nicht einmal das ist genug. Der Associate Vice Provost for Student Diversity der UCLA (zweifellos ein gut bezahlter Versorgungsposten für eine Person mit angemessen nichtweißer Hautfarbe) ordnete auch an, daß das Aufnahmekomittee die Zahl der Schwarzen erhöhen muß, die die Bewerbungen der Schüler lessen und bewerten. Dies hatte eine 25%ige Repräsentation der Schwarzen unter den Prüfern zur Folge, was das Dreifache des Prozentanteils der Schwarzen an Kaliforniens Bevölkerung ist! Dies ist vermutlich eine Hoffnung, daß ethnische Bevorzugung erfolgreich sein wird, wo alles andere gescheitert ist. Sie haben wahrscheinlich recht.

Wer an der gesamten traurigen Saga des “Bildungssystems” der UC und den mutigen Versuchen von Prof. Groseclose zu dessen Wiederherstellung interessiert ist, sollte Heather MacDonalds wundervolle Zusammenfassung konsultieren. Es genügt zu sagen, daß die Zukunft des Golden State, der einst als Hochtechnologiezentrum des Globus und für das beste Bildungssystem der NAtion vom Kindergarten bis zum College gelobt wurde, den Göttern der Political Correctness geopfert wird.

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