Freihandel funktioniert nicht

Von Donald Thoresen, übersetzt von zippelmütz. Das Original Free Trade Doesn’t Work erschien am 15. September 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

 

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Ian Fletcher

Free Trade Doesn’t Work: What Should Replace It and Why

Washington, D.C.: U.S. Business and Industry Council, 2010

[Freihandel funktioniert nicht: Was ihn ersetzen sollte, und warum]

Unter denjenigen, die sich als Teil der Neuen Rechten betrachten, gibt es eine zunehmende Aufmerksamkeit gegenüber Problemen, die in den Theorien und Praktiken des neoliberalen Kapitalismus inhärent sind, und zwar speziell gegenüber dem Globalismus und dem Freihandel. Diese Entwicklung ist nicht überraschend. Das Begründungsprinzip der Neuen Rechten und all ihrer verschiedenen Fraktionen ist, daß es eine rassische Basis der Kultur gibt. Wenn man einmal den intellektuellen Mut aufbringt und die Fähigkeit, praktisch über diese fundamentale Wahrheit nachzudenken, werden die Widersprüche zwischen der Parteinahme für Weiße als eines legitimen politischen Rassenkollektivs und der Parteiname für ein internationalistisches Wirtschaftssystem erschütternd offensichtlich. Das Kernproblem ist tatsächlich sehr einfach: beim Freihandel kann die kapitalistische Klasse in andere Länder fliehen, um die Gesetze und Regeln zu umgehen, die geschaffen wurden, um die allgemeine Gesundheit und das Glück der nationalen Bürger zu vergrößern, während sie gleichzeitig weiterhin Wohlstand aus eben diesen Leuten ziehen, und, ganz entscheidend, ohne das Versprechen von vergrößertem Wohlstand durch „effiziente“ Allokation von Ressourcen in einem globalen Markt einzulösen – sondern oft deren Nettowert noch vermindern. Dazu kommen natürlich noch viele andere verwandte Probleme, nicht zuletzt der radikale demographische Wandel.

Die westlichen Regierungen haben sich seit Jahrzehnten in diese Richtung bewegt, als ein Resultat von Korruption, Ideologie, und schlechtem Wirtschaften. Im Zusammenspiel mit internationalistischen Freihändlern wurden die Staaten eher zu Ausbeutern als zu Beschützern. Und anstatt als der ultimative Ausdruck spezieller Rassekulturen zu existieren, wurden diese Staaten Plastikschachteln voll Banalitäten und gespenstischer Überbleibsel ihrer historischen Vergangenheit. Die Bürger wurden verarmt und durch billige fremde Arbeitskräfte ersetzt (entweder durch Offshoring oder Einwanderung), und ihre einmal homogenen und ordentlichen Gemeinden wurden zunehmend multikulturell und entsprechend unvertraut, unerfreulich, und unsicher.

Für kapitalistische Freihandelsbefürworter (und, nicht ganz zufällig, auch Marxisten) ist die Wirtschaft die Grundlage aller menschlichen Aktivität. Für diejenigen allerdings, die glauben, daß Rasse das Grundelement der Kultur sei, muß die Wirtschaft schon in ihren Grundzügen wenig mehr als ein soziales Konstrukt sein, das den Leuten entweder nützen oder schaden kann, je nachdem, wie es organisiert ist, und, als wichtigstes, wer es organisiert. Als solche sind die Neuen Rechten gezwungen zu erkennen, daß die Annahmen gewisser wirtschaftlicher Gegebenheiten, die zutiefst mit unserer gegenwärtigen judaisierten Kultur verbunden sind, zuerst unter einem fundamentalen Kriterium auf den Prüfstand gestellt werden müssen: fördert eine bestimmte Methode oder Theorie langfristig Überleben und Wohlstand der Weißen? Wenn ja, wie? Wenn nicht, warum nicht?

In jeder Diskussion über Ökonomie wird es viele komplexe Sachverhalte einzubeziehen geben und verschiedene Wege, sie anzugehen. Es kann oft verwirrend sein, wenn man versucht, auch nur aus einem davon schlau zu werden, besonders da die meisten Argumente, von Links bis Rechts, sich mit Leichtigkeit solcher tiefsitzender, aber zweischneidiger und leicht manipulierbarer kultureller Werte wie „Freiheit“ und „Fairness“ bedienen. Es gibt jedoch jetzt ein wirklich gutes Buch, das einem helfen kann, in den Details der Freihandelsargumente zu navigieren und zu verstehen, warum sie sowohl irrig als auch gänzlich schädlich sind: Ian Fletchers Free Trade Doesn’t Work: What Should Replace It and Why [Freihandel funktioniert nicht – Was ihn ersetzen sollte, und warum].

Ian Fletcher ist ein in San Francisco lebender Wirtschaftswissenschaftler, der an der Columbia Universität und der Universität von Chicago studiert hat. Er war Senior Economist für die Coalition For a Prosperous America [Koalition für ein gedeihendes Amerika] von 2010-2012 und Forschungs-Fellow am U.S. Business and Industry Council [US-Rat für Geschäft und Industrie], zusätzlich dazu, daß er privat Studien betrieb und als Kolumnist bei der Huffington Post arbeitete.(1) In diesem Buch weist Fletcher viele Grundannahmen der Freihandelsbefürworter in einer sehr direkten Sprache zurück, so daß „gewöhnliche Bürger… genug über die Wirtschaftslehre wissen (können), die angeblich den Freihandel rechtfertigt, um sich in Konfrontationen mit Experten behaupten zu können und nicht wegen Unwissenheit aus der öffentlichen Debatte wegen ausgeschlossen werden.“ Das Buch behandelt einen so großen Bereich, daß es unmöglich ist, jedem seiner verschiedenen Punkte Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, aber in dieser Buchbesprechung werde ich ein paar der wichtigsten beleuchten.

In der Einleitung, die mit „Warum wir den Ökonomen nicht trauen können“ überschrieben ist, macht Fletcher seine Bedenken gegenüber Berufsökonomen deutlich. Er argumentiert, daß diejenigen Wirtschaftswissenschaftler, die den Freihandel unterstützen, dies aus ein paar wenigen verschiedenen Gründen tun. Zuerst, weil sie, obwohl sie die Probleme des Freihandels kennen, schlichtweg glauben, daß die Alternative schlechter wäre. Er schreibt: „Die große Angst ist, daß, wenn dem Protektionismus auch nur ein bißchen Legitimität zugestanden wird, Sonderinteressen sich die Kontrolle krallen und die Wirtschaftslogik auf der Strecke bleibt.“(S.6) Aber dies, schreibt er, hat seinen Grund in einer Angst, die nicht „wirklich Teil der Wirtschaftswissenschaft ist… es ist eher eine gewissermaßen zynische Intuition über das amerikanische politische System.“(S.6). Aber dies, argumentiert er, beruht auf einer Furcht, die „nicht wirklich ein Teil der Wirtschaftswissenschaft ist… Es ist nur eine etwas zynische Intuition über das amerikanische politische System“ (S. 6)

Als zweites sieht er ein gewisses Maß von Korruption in diesem Feld, das zur Freihandelsmanie beiträgt. Ökonomen, so schreibt er, sind manchmal „bezahlte Sprachrohre für Sonderinteressen … Wirtschaftsberatungsfirmen wie Global Insight, MiCRA und Strategic Policy Research bieten im Grunde ihre Dienste für jedwede gewünschte Schlußfolgerung an, wenn auch mit genügend Raffinesse, so daß niemand irgendwelche buchstäblichen Lügen erzählen muß.“ (S.7) Eine andere, weniger deutliche Form der Korruption ergibt sich aus der Tatsache, daß „ privat arbeitende Ökonomen, um Kunden zu gewinnen, … eine Reputation aufbauen müssen, daß sie genau das sagen, was ihre Kunden hören wollen.“(S.7) Der Effekt dieser Korruption ist, daß sie „die Qualität des Denkens im Laufe der Zeit verschlechtert, und eine Nation, die darauf besteht, daß man ihr nur sagt, was sie hören will, eines Tages die Fähigkeit verlieren wird, herauszufinden, was wirklich stimmt.“(S.8)

Ian Fletcher, dem die Propaganda gegen jede Art Protektionismus bekannt ist (er sei sozialistisch, faschistisch, fremdenfeindlich, et cetera), erzählt, wie seine Ideen mit dem Konzept des Nationalismus übereinstimmen. Er stellt fest, daß beide Seiten des politischen Spektrums dazu tendieren, den Vorrang der Nation in Wirtschaftsbeziehungen abzulehnen.(2) Aber, schreibt er: „Weltweit ist der Nationalstaat im Guten wie im Schlechten nach wie vor der Ort, der für die politische Legitimität verantwortlich ist. (Höhere oder niedrigere Entitäten, ob Kansas oder die UN, genießen nur deshalb politische Legitimität, weil die Nationalstaaten sie ihnen zugestanden haben).“ (S. 14)

Er sagt weiters, daß „eine pauschale Ablehnung noch des mildesten wirtschaftlichen Nationalismus… schlichtweg einen Blankoscheck an Multis, auswärtige Mächte und verzerrte Marktkräfte darstellt, zu tun, was ihnen gefällt.“ (S.14) Er weigert sich, zum Nationalismus als solchen irgendeinen Standpunkt einzunehmen, aber die Idee, daß wirtschaftliche Fragen beantwortet werden könnten, ohne die Nationalstaaten in Betracht zu ziehen, hält er für irregeleitet und naiv. Da es zweifelhaft ist, daß Fletcher die laufende demographische Zerstörung der weißen Rasse und die Rolle der Juden in diesem Prozeß bewußt ist, tendiert er dazu, überall „schlechtes Wirtschaften“ zu sehen, wo oftmals bösartige Berechnung herrscht, aber dies mindert den Wert seiner Argumente in keiner Weise.

Ian Fletcher beginnt den ersten Teil seines Buches, „Das Problem“, indem er feststellt: „die fundamentale Botschaft dieses Buches ist es, daß Nationen, einschließlich die USA, eine strategische, keine bedingungslose Integration mit dem Rest der Weltwirtschaft anstreben sollten. Wirtschaftliche Offenheit ist, wie viele Dinge im Leben, wertvoll bis zu einem bestimmten Punkt – aber nicht darüber hinaus.“(S. 20-21) Er fährt fort, indem er verschiedene Mythen über den Freihandel diskutiert: seine historische Unvermeidlichkeit; die Irrelevanz des Nationalstaats; das „Klischee, daß wir in einer grenzenlosen Weltwirtschaft lebten“ (S.26); und die kindische Vorstellung, Freihandel als Außenpolitik führe zu Weltfrieden. Er kritisiert auch „diese leeren, schrillen Argumente“ der Freihändler, die wenig mehr als ad hominem Angriffe sind (S.28). Zum Beispiel schreibt er als Antwort auf Barack Obamas berüchtigte Bemerkungen gegenüber einem Publikum von Kampagnenspendern in San Francisco, wobei dieser die Mittelklasse-(lies: weißen)Amerikaner als „sich an Gewehre und Religion klammernd“ und als einwanderungsfeindliche und freihandelsfeindliche Tröpfe geißelte: „Gott verhindere, daß die Arbeitslosen eines alten Industriestaats denken könnten, daß Handel irgendwas mit ihren Problemen zu tun habe.“ (S.29)(3) Obwohl der Autor keine Verbindung zieht zwischen Handel und „Gewehren-Religion-Einwanderung“, sollten Neue Rechte die Ohren spitzen, wenn Handel auf die Liste von „Sachen, die weiße Leute mögen“ gesetzt wird. Freihandel ist ein bedeutender Teil des größeren Prozesses, durch den der weiße Einfluß in historisch weißen Nationen reduziert wurde und weiter reduziert wird. Daß der bald nominierte „Oberfreihändler“ diese Verbindung gegenüber einer Gruppe von sabbernden Bay Area Stiefelleckern explizit machte, ist bezeichnend, um das mindeste zu sagen.

Ian Fletcher fährt dann fort, indem er gewisse andere Grundannahmen diskutiert, die gewöhnlich von den Freihändlern gemacht werden. Eine davon ist, daß Freihandel Milliarden neuer Konsumenten für amerikanische Produkte schaffe, das am meisten gebrachte Beispiel dafür ist die angebliche ökonomische Öffnung Chinas. Zusätzlich jedoch dazu, daß Amerika ein riesiges Defizit gegenüber China angehäuft hat, „blockiert China bewußt Importe, hauptsächlich mit anderen Barrieren als Zöllen, um den Konsum zu verringern, die Sparguthaben zu erhöhen und die Investitionen anzuheizen… Im Ergebnis wird auch die begrenzte Kaufkraft, die Chinas größtenteils arme Bevölkerung zur Verfügung hat, kaum je auf amerikanische Güter verwendet“, und „der Traum, an die Chinesen zu verkaufen, funktioniert vor allem als Köder, um amerikanische Firmen anzulocken, die dann von der Regierung gezwungen werden, ihr technisches Know-How als Eintrittspreis zu übergeben… sie bauen dann Fabriken und stellen fest, daß sie diese nur bezahlen können, indem sie für den Export produzieren.“ (S.31). Diese allgemeine Formel trifft natürlich auch auf andere Nationen als China zu. Es ist eine der Seltsamkeiten der modernen geopolitischen Wirtschaft, daß weiße Nationen irgendwie an die Wirksamkeit von Wirtschaftspolitiken glauben, die von den Nationen, die die größten wirtschaftlichen Gefahren darstellen, gar nicht angewandt werden.

Ein weiteres übliches Argument zur Verteidigung des Freihandels ist, daß billige ausländische Arbeitskräfte die Löhne in Übersee hochtreiben, so daß sich die Gefahr für amerikanische Arbeitskräfte in Luft auflöse. Fletcher schreibt: „Während dies langfristig gesehen stimmen  könnte, wird dies bei den derzeit beobachteten Einkommenswachstumsraten jedoch im besten Fall Jahrzehnte dauern. Und es könnte auch einfach gar nicht eintreten, so wie die bisherige Erfahrung in Japan, das aus der Armut auf Lohnhöhen ähnlich den USA kam, möglicherweise nicht wiederholbar ist.“ (S.32). Er verweist dann auf UN-Zahlen von 2003, die besagen, daß „54 Nationen ärmer waren, als sie es 1990 gewesen waren“ (S.32). Der Aufstieg Japans nach seiner verheerenden Niederlage im 2. Weltkrieg war sicher nicht bloß ein Resultat der Wirtschaftspolitik, noch ist das der abnehmende Wohlstand der anderen 54 Nationen. Aber wie üblich führt die fachliche Aufteilung zu einem unvollständigen Bild. Wenn die Wirtschaftler im allgemeinen, und Fletcher im besonderen, ihre Beobachtungen abwägen würden gegenüber den Beobachtungen, von, sagen wir mal, Genetikern und Historikern, würde man manche dieser Wirtschafts-„Wunder“ und -Fehlschläge in einem anderen Licht sehen. Zum Beispiel, wenn die Freihandelsbefürworter von den amerikanischen Arbeitern erwarten, daß diese still vor sich hinleiden, während sie darauf warten, daß die Löhne in Südasien oder im subsaharischen Afrika „natürlich steigen“, dann sind die amerikanischen Arbeiter dazu verurteilt, bis in alle Ewigkeit zu leiden, denn die Natur hat nicht alle Rassen gleich ausgestattet mit den Fähigkeiten, die man für das Schaffen von Wohlstand in der modernen Welt braucht.

Freihandelsbefürworter behaupten auch oft, daß billigere Importe aus Fremdländern irgendwie die verlorenen Löhne der Verbraucher wettmachen. Wie Fletcher aufzeigt, „gibt es keine Daten, die das tatsächlich beweisen, besonders da die wichtigen Daten einen langen Zeitraum erfassen müssten, den wir noch gar nicht die Gelegenheit hatten zu beobachten. Und es gibt kein Prinzip der Wirtschaft, das garantiert, daß das so stimmt, nicht mal in der Theorie.“(S.33) Eine oft damit gekoppelte Annahme ist, daß Niedriglohnjobs vielleicht verlorengehen, aber hochbezahlte geschaffen werden. Dies ist falsch. Der Autor stellt fest, daß die Statistiken nicht zeigen, daß dies der Fall wäre. Er schreibt, daß „die harten Daten tatsächlich zeigen, daß Amerika beide Arten von Jobs verliert. Zum Beispiel haben die USA, gemäß dem Bureau of Labor Statistics, zwischen 2000 und 2008 über 54.000 Ingenieurs- und Architektenstellen verloren“ (S.33). Diese verschiedenen Mythen über den Freihandel wurden so effektiv in das kollektive amerikanische Bewußtsein eingesenkt, daß es eine echte Herausforderung ist und bleiben wird, sie da wieder herauszuziehen. Aber, wie andere Themen, die die Neue Rechte bewegen, wird die kommende Realität, abgesehen von einer radikalen Veränderung in Politik und Governance, womöglich ihr häßliches Haupt erheben und das Bewußtsein der Amerikaner vielleicht auf viele unerfreuliche Weisen verändern.

All dies führt dazu, daß der Autor glaubt, daß Freihandel Amerika in ein weiteres Brasilien umwandelt. Er schreibt: „Freihandel drückt die Löhne der gewöhnlichen Amerikaner in hohem Maße, hauptsächlich, weil er sich auf das Weltangebot von Arbeitskräften stützt, das über Nacht vom Reisfeld in die Fabrik wechseln kann, schneller als das Angebot an Kapital, dessen Ansammlung bei den vorherrschenden Sparquoten Jahrzehnte braucht“ (S.34). Dies privilegiert ganz offensichtlich Kapital gegenüber Arbeitskraft. Er erklärt, dies sei keine „hirnverbrannte marxistische Ente“, sondern ein allgemein so verstandenes wirtschaftliches Phänomen, das man Stolper-Samuelson-Theorem nennt, das feststellt, daß „freierer Handel den Ertrag auf Seiten des reichlichen Inputs in die Produktion erhöht (in Amerika: Kapital) und den Ertrag auf Seiten des Inputs in Rares (in Amerika: Arbeitskraft) verringert. Weil es in Amerika mehr Kapital pro Person gibt und weniger Arbeiter pro Dollar Kapital als im Rest der Welt, tendiert Freihandel dazu, die amerikanischen Arbeiter zu schädigen.“(S.34) Einfach ausgedrückt, die „Berufe, die am meisten leiden, sind diejenigen, deren Produkte leicht gehandelt werden können und durch auswärtige Billigarbeitskräfte produziert werden können. Aus diesem Grund waren die ungelernten Fabrikjobs die ersten, die in den USA Schaden nahmen: es gibt Massen an Arbeitskräften im Ausland, die diese Arbeit genauso tun können, und fabrikmäßig hergestellte Ware kann verpackt und um den Globus geschippert werden.“(S.35). Die Amerikaner mit niedrigem Einkommen waren die ersten, die die Effekte des Freihandels zu fühlen bekamen, aber zunehmend verbreitet sich dieser Virus aufwärts. Selbst wenn sich unsere Wirtschaft unter dem Freihandel erweitert, und Fletcher sagt, dies sei nicht der Fall, könnte sich dennoch Armut ausbreiten, da die Vorteile der Expansion nicht von einem großen Prozentsatz der Bevölkerung merkbar sind, ganz wie es in Lateinamerika der Fall ist. Eine Zukunft, in der „eine fortgeschrittene Erste-Welt-Wirtschaft direkt neben Dritte-Welt-Elend existiert, die Reichen hinter Stacheldraht leben und Ladenbetreiber Polizisten außer Dienst anheuern, um die Straßenkinder zu töten“ (S.35), ist nicht besonders weit weg. Und der Leser muß sich daran erinnern, daß Fletcher sich nur mit rein wirtschaftlichen Themen befaßt. Das heißt, er tut wenig mehr als bloß rechnen. Wenn man jedoch die verschiedenen rassischen Neigungen zu Kriminalität, befremdlichen sozialen Sitten, die Fähigkeiten von Niedrig-IQ-Einwanderern und so weiter einbezieht, werden diese Vorhersagen erst recht erschreckend.

Laut Mr. Fletcher ist das Handelsdefizit der wichtigste Indikator der Probleme des Freihandels. Er schreibt: „Die Amerikaner sind ärmer, einfach weil wir weniger besitzen und mehr schulden. Unser Reinvermögen ist niedriger“ (S.38). Einige seiner Zahlen sind schockierend. Zum Beispiel schreibt er: „Die Netto-Eignerschaft von Fremden an amerikanischen Vermögen (was sie hier schulden minus was wir dort schulden) ist jetzt bei 3,4 Billionen $ – einem Viertel des US-Bruttoinlandsprodukts“ (S.40). Er schreibt ebenfalls, daß „jede Milliarde Dollar Handelsdefizit Amerika etwa 9.000 Arbeitsstellen kostet. Daher wurde geschätzt, daß unsere Defizitkosten ungefähr ein Fünftel aller Fabrikjobs ausmacht, die sonst existieren würden“ (S.41). Der Wirtschaftswissenschaftler William Bahr hat „geschätzt, daß Amerikas Handelsdefizit seit 1991 allein – es besteht seit 1976 – unsere Wirtschaft um 13 Prozent kleiner werden ließ, als sie sonst sein würde. Das ist ein ökonomisches Loch, in das mehr als die gesamte kanadische Wirtschaft paßt.“ (S.41)

Ein weiteres großes Problem in diesem Szenario ist, daß der Großteil dieser Schulden durch den Verkauf von Vermögenswerten finanziert wird. Wie der Autor aufzeigt, hören Amerikaner von so etwas nur, wenn es sich um irgendwelche Wahrzeichen handelt. Er nimmt den Kauf des Rockefeller Center durch die Japaner 1989 als Beispiel, aber solche Verkäufe laufen oft vor der Nase der Öffentlichkeit ab, sowohl durch Privatinvestoren als auch ausländische Regierungen. (S.42). Für Fletcher ist das ein ernsthaftes nationales Sicherheitsproblem zusätzlich dazu, daß es ein Wirtschaftsproblem ist. Die vorhandenen Institutionen zum Schutz der Amerikaner vor diesen Problemen sind unwirksam und stützen sich auf überholte Modelle der nationalen Sicherheit. Das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) zum Beispiel, „beschränkt sich freiwillig auf konventionelle nationale Sicherheitsanliegen und ignoriert Wirtschaftssicherheit. CFIUS blockiert selten eine Transaktion. Von den 404 ausländischen Investitionen, die im jüngsten Berichtszeitraum (2006-2008) evaluiert wurden, wurde keine einzige geblockt, wenn auch eine Anzahl zurückgezogen wurde in Erwiderung auf Sicherheitsbedenken. (S.43).(5) Die wirtschaftliche Sicherheit der Amerikaner ist schlichtweg kein Anliegen des Staates mehr.

Am Ende des ersten Teils des Buchs spricht Fletcher alle Freimarktlibertären an, die immer noch mitlesen. Solche Leute würden zweifellos annehmen, daß es Lösungen des freien Marktes für zahllose Probleme gäbe, die der Autor bis jetzt angeschnitten hat (von denen hier nur wenige erwähnt wurden). Es ist es wert, den Autor hier in voller Länge zu zitieren, da er effektiv eine Grundwahrheit über die Freihandelsargumente beschreibt:

Das Grundproblem ist einfach: wenn die Freimarktökonomie sagt, daß Freihandel das Beste für die Wirtschaft wäre, sagen sie nichts darüber, ob am besten auf kurze oder auf lange Sicht. Tatsächlich nehmen Freimarkt-Ökonomen nie eine Position dazu ein, ob irgendeine Politik, die sie empfehlen, kurz- oder langfristig am besten wäre. Sie behandeln das kurz- oder langfristige Wohl als eine willkürliche, verbraucher-getriebene Vorliebe… Die technische Weise, das auszudrücken, ist, daß freie Marktwirtschaft „den Zeitrabatt auf den Verbrauch als exogene Präferenz behandelt“… Zeithorizonte sind die Idee, daß ein Ergebnisse oder Folgen bis zu einem bestimmten Punkt in der Zukunft (dem „Horizont“) eine Rolle spielen, und danach nicht mehr. Stattdessen befaßt sich die Ökonomie mit dem Zeitrabatt, was die Idee ist, je weiter in der Zukunft ein wirtschaftliches Ereignis liegt, desto weniger bedeutet es heute… Demnach bedeutet „den Zeitrabatt auf Konsum [Verbrauch] als exogen [von außen kommend] zu behandeln“, daß die Ökonomie uns viele Ratschläge über die effizienteste Art der Produktion von was auch immer wir wollen geben kann, aber absolut nichts darüber, was wir überhaupt wollen sollten (oder wann wir es wollen sollten!).(Seiten 45-46).

Freimarkt-Ökonomen glauben, daß Effizienz und Nützlichkeitsmaximierung stattfinden, wann immer zwei Nationen exakt das bekommen, was sie zu jedem Zeitpunkt wollen oder brauchen. Aber Sofortbefriedigung führt an einem bestimmten Punkt immer einen Preis. Wenn eine Nation in der Zukunft in der Armut landet, nachdem sie in der Gegenwart „ihre Nützlichkeit maximiert“ hat, was hat sie dann gewonnen?

Verschiedene wirtschaftliche Verhaltensmuster unter verschiedenen Nationen, wenngleich auch klein im Ausmaß, haben größere Auswirkungen. Mathematische Modelle zeigen auf, daß „unter Freihandelsbedingungen zwischen Nationen mit lediglich einem unterschiedlichen Zeitrabatt auf den Konsum die Nation mit dem höchsten Zeitrabatt (die ungeduldigere) dazu tendieren wird, ihren gegenwärtigen Konsum zu maximieren, indem sie frühere Generationen (die die Vermögenswerte produziert haben, die verkauft werden kann) oder zukünftige Generationen (die die Schulden bezahlen müssen) für den gegenwärtigen Konsum zahlen läßt“ (S.47). Diese Idee ist so wichtig, daß man auch hier wieder den Autor in voller Länge zitieren sollte:

Wenn die „Dekadenten“ einer Gesellschaft von den „Sorgsamen“ der gleichen Gesellschaft leihen können, dann erzeugt jeder Schuldner einen Kreditgeber in der gleichen Gesellschaft, und so bleibt die Gesellschaft als Ganzes in der Balance. Keine Höhe der Dekadenz (was immer sie sonst für Probleme verursachen mag) kann das totale Nettovermögen der Gesellschaft oder ihre zukünftigen Verbrauchsmöglichkeiten reduzieren. Wenn die Mitglieder einer Gesellschaft jedoch von außerhalb der Gesellschaft leihen können, geht das. Schlimmer noch, die Dinge können außer Kontrolle geraten, wenn man von einer selbstverstärkenden Art ausgeht, in der soziale und kulturelle Verhaltensbestätigung mehr von derartigem Verhalten erzeugt, und dieses mehr Bestätigung, und so weiter. Deshalb spielt es eine Rolle, ob die Leute wirtschaftliche Beziehungen mit Landsleuten eingehen, mit denen sie ein soziales und kulturelles System teilen, oder mit Fremden, mit denen sie nur unabhängige wirtschaftliche Beziehungen haben. (Seiten 47-48)

Dieses Grundprinzip ist universell anwendbar, aber es ist offensichtlich, daß es viel dazu zu sagen gäbe, wie dies Amerika und andere historisch weiße Nationen betrifft, die nicht nur immer schneller mit „Dekadenten“ geflutet werden, sondern deren größere kulturproduzierende Institutionen und Regierungen von einer mächtigen internationalistischen Kaufmanns- und Finanziersklasse kooptiert sind, die eine tiefsitzende Antipathie gegenüber ihren verschiedenen Wirtsnationen hegt. Diese Leute erleichtern die Genußsucht auf Seiten der „Dekadenten“ auf Kosten der „Sorgsamen“, weil sie davon sowohl in wirtschaftlicher wie kultureller Hinsicht profitieren.

In Teil 2 des Buches, betitelt „Die alterthümliche Theorie des vergleichsweisen Nutzens“, prangert der Autor die berühmte „192 Jahre alte“ Theorie des jüdischen Ökonomen David Ricardo, die als konzeptuelle Basis für Freihandelsargumente dient, als falsch an. (S.95). Er beginnt, indem er das Konzept des absoluten Vorteils diskutiert, eine Idee, die auch Nicht-Spezialisten leicht verstehen. In der Tat ist es die scheinbar dem gesunden Menschenverstand entsprechende Natur dieses Konzepts, die Freihandelsargumente so anziehend für die Öffentlichkeit macht. In Fletchers Worten, „sagt das Konzept des absoluten Vorteils einfach aus, daß, wenn ein fremdes Land ein effizienterer Produzent eines Produkts ist als wir, dann sorgt der Freihandel dafür, daß wir das Produkt von dort importieren, und daß das für beide Nationen gut ist“ (S.96) Der einfache Grund dahinter ist, daß es „gut für uns ist, weil wir das Produkt für weniger Geld bekommen, als es uns kosten würde, es herzustellen. Es ist gut für das fremde Land, weil es einen Markt für seine Güter bekommt. Und es ist gut für die Wirtschaft als Ganzes, weil es die Produktion vom effizientesten Produzenten kommen läßt, und so den Weltausstoß davon maximiert.“ (S.96)

Dies scheint ein völlig vernünftiges Konzept zu sein. Aber es stimmt nicht. Er erklärt das, indem er anführt, daß unter Freihandelsbedingungen „Amerika beobachtbar Produkte importiert, deren effizienteste Produzenten wir selbst sind – was nach dem Standard des absoluten Vorteils keinen Sinn ergibt.“ (S.96) Diese Theorie „sagt nicht nur voraus, daß weniger effiziente Produzenten manchmal gewinnen (beobachtbar richtig), sondern argumentiert auch noch, daß dies gut für uns sei“ (S.97). Wie Pat Buchanan schrieb: „Sind chinesische Fabriken effizienter als US-Fabriken? Natürlich nicht.“ (S.96). Ausgehend von dem einfachen Anfangspunkt des absoluten Vorteils, legt Fletcher die Theorie des vergleichsweisen Nutzens dar.

Diese Theorie „besagt, daß es vorteilhaft ist für Amerika, einige Güter zu importieren, einfach um die Arbeitskräfte für die Produktion wertvollerer Gütern an deren Stelle freizubekommen.“ (S.97) Im Freihandelsmodell der Weltwirtschaft widmen Nationen ihre Wirtschaft automatisch denjenigen Industrien, die für sie die wertvollsten sind – und das heißt, den Industrien mit den geringsten Opportunitätskosten. Er nimmt wieder China als Beispiel:

Wenn Amerika Millionen Arbeiter für die Herstellung von billigem Plastikspielzeug einsetzen würde (tun wir nicht, China schon), dann könnten diese Arbeiter sonst nichts herstellen. In Amerika haben wir (hoffentlich) produktivere Jobs für sie, auch wenn die amerikanische Industrie hypothetisch mehr Plastikspielzeuge pro Mannstunde und Tonne Plastik auswerfen könnte als die chinesische. Also sind wir besser dran, diese Arbeit China zu überlassen und unsere Arbeiter stattdessen produktivere Arbeit tun zu lassen. (S.99)

Nach dieser Logik, argumentiert Fletcher, kann nichts außer Freihandel die Wirtschaften von der Verschwendung von Zeit und Geld für ineffiziente Industrien abhalten. Und nach dieser Logik „muß es sogar gut für die Nation sein, wenn sie durch Importe aus einer Industrie herausgetrieben wird, weil dies bedeutet, daß die Nation ihre Produktionsfaktoren stattdessen der Herstellung von etwas Wertvollerem zuweisen muß“ (S.99). Es scheint alles so einfach. Die Theorie des vergleichsweisen Nutzens beruht jedoch auf „sieben zweifelhaften Annahmen“ (S.104):

  • Die erste Annahme ist, daß der Handel anhält. Aber Nationen haben keinen unbegrenzten Nachschub an „akkumuliertem Erbe“ und es könnten ihnen die zu exportierenden Dinge einfach ausgehen (Seiten 104-105).

  • Die zweite Annahme ist, daß es keine Externalitäten gibt. Fletcher schreibt: „Die klassische negative Externalität sind Umweltschäden, die den wirtschaftlichen Wert von Naturressourcen verringern, ohne den Preis des Produkts zu erhöhen, das sie geschädigt hat. Die klassische positive Externalität sind technologische Ausstrahlungseffekte, wobei eine Firma ein Produkt erfindet, das andere befähigt, dies nachzumachen oder darauf aufzubauen, und dadurch Wohlstand erzeugt wird, von dem die Ursprungsfirma nichts abbekommt“ (S.105). Freihandelsbefürworter meinen einfach, daß diese Probleme unbedeutend sind.

  • Die dritte Annahme ist, daß „Produktionsfaktoren sich leicht zwischen den Industrien bewegen“ (S.106). Freihandelsbefürworter nehmen an, daß eine Nation, die aus einer Industrie verdrängt wurde, sich ganz leicht zu einer anderen verlagern kann. Wenn dies nicht geht, „bringen die Importe einfach die existierenden Industrien (der Nation) um und lassen nichts an ihrer Stelle“ (S.106).

  • Die vierte Annahme ist, daß Handel das Einkommensungleichgewicht nicht erhöht. Es ist möglich, wie oben diskutiert, daß selbst wenn eine Wirtschaft wächst, die Gewinne die Massen nicht erreichen. Als Beispiel vergleicht der Autor Bekleidungs- und Flugzeugfertigung. Wenn eine Nation von Bekleidung auf Flugzeuge umsteigt, eine Industrie, die mehr Angestellte als Arbeiter erfordert, wird die Nachfrage nach Angestellten wachsen und ebenso deren Gehälter. Aber nachdem die meisten Arbeitnehmer Arbeiter sind, wird die Mehrzahl der Bevölkerung von diesem Übergang geschädigt (Seiten 108-109).

  • Die fünfte Annahme ist, daß Kapital nicht international mobil ist. So wie Fabriken in verschiedene Regionen innerhalb eines Landes ziehen können, um ihren Profit zu maximieren, so können unter Freihandelsbedingungen Firmen in andere Teile der Welt umziehen. Dies garantiert in keiner Weise die versprochene „win-win“-Situation, die die Theorie des vergleichsweisen Nutzens verspricht. Um diese Effekte zu veranschaulichen, schreibt der Autor: „1950 hatte Michigan den absoluten Vorteil bei Autos und Alabama bei Baumwolle. Aber 2000 machten die Autofabriken in Michigan dicht und in Alabama auf. Dies brachte den Leuten in Alabama Gewinn, aber nicht notwendig Michigan. (Dies wäre nur der Fall gewesen, wenn Michigan zu einer hochwertigeren Industrie als Autos übergegangen wäre – Hubschrauber?). Das gleiche Szenario ist auch für ganze Nationen möglich, wenn das Kapital international mobil ist.“ (S.110). Sogar David Ricardo selbst verstand, daß seine Theorie von der Immobilität von Kapital abhing, und erklärte entsprechende Einwände weg, indem er angab, Kapitalisten seien mit ihren Herkunftsländern durch Patriotismus und die Furcht vor unbekannten fremden kulturellen Klimaten verbunden. Eine solche Idee erscheint heutzutage mit Sicherheit lächerlich, war aber, wie der Autor aufzeigt, bereits damals schon demonstrierbar falsch, als sie vorgeschlagen wurde. (S.111)

  • Die sechste Annahme ist, daß kurzfristige Effizienz langfristiges Wachstum erzeugt. Fletcher schreibt: „Selbst wenn die Theorie des vergleichsweisen Nutzens uns unsere beste Möglichkeit heute sagen kann, bei unserer Produktivität und Opportunitätskosten in verschiedenen Industrien, kann sie uns nicht sagen, was der beste Weg ist, unsere Produktivität morgen zu steigern“ (S.112). Als Beispiel zur Veranschaulichung dieses Konzepts nimmt er eine Sekretärin und einen Banker. Es ist bei beiden heute in ihrem Interesse, die besten in ihrem Job zu sein, aber für die Sekretärin „besteht der Weg zu persönlichem Erfolg nicht darin, für immer die bestmögliche Sekretärin zu sein; er besteht darin, die Fähigkeiten zu verbessern, um an eine bessere Beschäftigung zu kommen, wie Banker. Und die beste Sekretärin zu sein sagt ihr sehr wenig, wie das anzustellen wäre.“ (S.113)

  • Die siebte Annahme ist, daß Handel keinen feindlichen Produktivitätszuwachs auswärts induziert. Wenn der Freihandel wie versprochen funktioniert und die Produktivität in fremden Nationen steigert, können sämtliche Gewinne, die wir von billigeren Produkten hatten, verschwinden. Wenn eine fremde Nation wirtschaftliche Parität mit uns erreicht über verschiedene Gewinne, die der Freihandel ihnen vielleicht brachte, kann uns das langfristig schädigen. In einem Beispiel vergleicht der Autor Kanada mit den USA: „Wenn Kanadas Weizen-zu-Mais-Verhältnis 2 Einheiten per Acre gegenüber 3 ist und unserer 4 gegenüber 6, ist alles möglich. Da nun beide Nationen dasselbe Verhältnis in der Produktion des einen zum anderen Getreide haben, kostet jeder mögliche Handel Kanada genau so viel, wie sie den USA an Gewinn geben – es bleibt kein Profit, keine Motivation zu handeln, und kein Zweck, es zu tun. Und wenn Freihandel Kanada geholfen hat, seine Produktivität bis zu diesem Punkt zu steigern, dann hat uns der Freihandel um einen Gewinn gebracht, den wir üblicherweise hatten.“ (S.115) Wie der Autor festhält, wird diese unsichtbare Veränderung der Produktivitätsverhältnisse nicht bemerkt, weil sie kein Drama oder leicht erkennbare Opfer aufweist. Und genau wie mit dem Problem der Mobilität des Kapitals, was David Ricardo auch dies bewußt.

Wenn man Fletchers Kritik liest, kann man sich nur wundern, ob der Geschäftswelt diese Probleme klar sind und, wenn das so ist, wie sie mit ihrem Pushen von Freihandel in der Öffentlichkeit ungestraft davonkommen. Laut dem Autor sind sie sich tatsächlich allem vorher Aufgeführten bewußt. Aber, schreibt er, „die Geschäftswelt und ihre Lobbyisten in Washington benutzen den vergleichsweisen Nutzen die ganze Zeit in der Politik, um für mehr Freihandel zu lobbyieren. In einem riesigen Ausmaß hat daher die Geschäftswelt ökonomische Ideen benutzt und der Öffentlichkeit über die Medien eingetränkt, an die sie selbst nicht glaubt und sich weigert, danach zu leben“ (S. 121). So viel zu David Ricardos Annahme, daß kapitalistische Freihändler letztlich loyal gegenüber ihren eigenen Nationen seien.

Weiter hinten im zweiten Teil des Buches diskutiert der Autor die Geschichte des Freihandels. Er stellt fest, daß „keine größere entwickelte Nation zu einer solchen wurde, indem sie Freihandel betrieb… Jede einzelne schaffte es nur mit Protektionismus und Industriepolitik“ (S.122). Er verbringt eine ziemliche Zeit mit der Wirtschaftsgeschichte von Großbritannien, was nach dem „Schöpfungsmythos des Freihandels, das ursprüngliche Mutterland der freien Märkte war, die Heimat von Adam Smith und David Ricardo, die erste Nation die sich vom irregeleitetem goldhortendem Merkantilismus losriß, der zuvor herrschte, und infolgedessen die industrielle Supermacht des 19. Jahrhunderts wurde, Errichter eines Weltreichs auf Freihandelsprinzipien“ (S.123). Fletcher demonstriert sehr effektiv, daß dies in hohem Maße eine Täuschung ist.

Ein kurzer Abriß der amerikanischen Wirtschaftspolitik schließt sich an, in dem er argumentiert, daß die Industriepolitik eine der Ursachen für die Amerikanische Revolution war, daß Sklaverei und Freihandel zutiefst zusammenhingen, und in dem er eine exzellente Übersicht über die Zolldebatten bringt, die ein regelmäßiges Charakteristikum der amerikanischen Politik seit ihrer Gründung gewesen sind. Er diskutiert dann weiter den Effekt von Kalter-Krieg-Rhetorik auf die amerikanische Wirtschaftspolitik, das „Verschwinden der Nationen mit mittlerem Einkommen“ (S.156), und analysiert das North American Free Trade Agreement (NAFTA),, das er – wenig überraschend – für einen kompletten Fehlschlag hält.

Seine Diskussion der Freihandelsdiplomatie ist besonders wertvoll. Obwohl Handelsverträge oft „Freihandelsvereinbarungen enthalten, und ihre Sponsoren es gerne hätten, wenn die Öffentlichkeit sie so debattieren würde, als enthielten sie sonst nichts, besteht 90% ihrer Rechtssubstanz aus anderen Dingen“ (S.165). Verschiedene gesetzliche Schutzmechanismen für ausländische Investoren sind im allgemeinen das Hauptanliegen. Obwohl Fletcher glaubt, daß der Schutz für ausländische Investoren gegenüber korrupten diebischen Politikern in gewissen Grenzen eine sinnvolle Sache sein könnte, umfassen diese Vereinbarungen „das gefährlich elastische Prinzip, daß jede Aktion, die die zukünftige Profitabilität von auswärtigen Investments reduziert, eine Enteignung darstellt“ (S.165). Im Endeffekt macht das „die Profitabilität von Investments… zur höchsten Priorität der Staatspolitik – die Vorrang hat vor Gesundheit, Sicherheit, Menschenrechten, Arbeitsgesetzen, Fiskalpolitik, makroökonomischer Stabilität, Industriepolitik, Nationaler Sicherheit, kultureller Autonomie, der Umwelt und allem anderen“ (S.166). Im Namen des Freihandels wurden über die Jahre schon zahllose sinnvolle und demokratisch beschlossene Gesetze niedergeschlagen, viele davon zum Umweltschutz und Lebensmittelsicherheitsregeln, die die Lebensqualität verschiedener Staatsbürger verbessern sollten.

Unnötig zu sagen, daß diese Handelsvereinbarungen zumindest teilweise geheim sind. Fletcher schreibt: „Von amerikanischen Unterhändlern weiß man, daß sie Details dieser Verträge vor anderen Ministerien der US-Regierung geheim gehalten haben, deren Gesetze sie kippen würden“ (S.168) Die beiden Häuser des Kongresses haben ebenfalls den antidemokratischen Schritten von Seiten der Unterhändler geholfen, indem sie verschiedene prozedurale Rechte aufgaben, wie das Recht, die Details dieser Verträge zu debattieren und die Fähigkeit, sie zu ergänzen (S.168). Und natürlich wird die Administration dieser Vereinbarungen von internationalen Körperschaften gehandhabt, die keinerlei Verpflichtung gegenüber einer bestimmten Nation oder deren Bürger haben. Dies ist eine gefährlich radikale Veränderung in der Natur des Staates und wem er seine Legitimität verdankt. (6) Wenn Bürger doch aktiv werden, wie im Fall der „Battle of Seattle“ 1999, reagiert die World Trade Organization (WTO) [Welthandelsorganisation] nicht, indem sie sich der verschiedenen Bedenken der Protestierenden annimmt, sondern indem sie die Geheimhaltung erhöht: das nächste WTO-Treffen wurde in Doha, der Hauptstadt von Katar, abgehalten (S. 174).

Was also sollte getan werden? Fletcher schlägt seine Lösung im passend überschriebenen dritten Teil seines Buches, „Die Lösung“, vor. Nachdem er weitere Probleme mit der Freihandelswirtschaft, dem Ricardo-Denken und dem „Geschäftsgeheimnis“, daß Wirtschaftswissenschaftler tatsächlich nicht ganz verstehen, wie Wirtschaftswachstum zustandekommt, diskutiert hat, argumentiert er, daß gewisse Varietäten von Protektionismus und Industriepolitik nötig sein werden, um den Schaden, den der Freihandel angerichtet hat, zu beheben. Einer der ersten Schritte sollte dabei sein, die Öffentlichkeit über die wirkliche Natur von amerikanischen „Freier-Markt-Erfolgsgeschichten“ aufzuklären. Silicon Valley zum Beispiel wird angepriesen als das quintessentielle Beispiel für den Wert der Freimarktökonomie. Das Internet entwickelte sich jedoch aus Militärtechnologie, und selbst Google, „die ultimative Markterfolgsgeschichte von der besseren Mausefalle, basiert auf Forschung, die die Gründer Larry Page und Sergey Brin in Stanford gemacht haben, während sie unterstützt wurden durch ein Stipendium der National Science Foundation [Nationale Wissenschaftsstiftung], damit sie in digitalen Bibliotheken recherchieren konnten.“ (S.203) Es gibt zahllose andere und bessere Beispiele für die Rolle von Industriepolitik in der Formation, Erhaltung und Expansion der amerikanischen Industrie, aber der Autor, der zwar ein paar davon anführt, scheint doch besonderes Vergnügen am Vorführen der Heuchelei des libertären Wired-Magazin-Haufens zu haben.

Eine andere wichtige Lektion, die die Amerikaner lernen müssen, ist, daß Deindustrialisierung in einem Gebiet eine Kettenreaktion quer durch die Wirtschaft zur Folge hat, die oft von denen, die nicht direkt betroffen sind, nicht bemerkt wird. Fletcher schreibt:

Zurückgehende Verkäufe unterminieren ihre Großserien-Wirtschaftlichkeit, treiben ihre Kosten hoch und machen sie noch weniger wettbewerbsfähig. Weniger Profit bedeutet weniger Geld für die Entwicklung von Zukunftstechnik. Weniger Zugang zu anspruchsvollen Auslandsmärkten bedeutet weniger Kontakt mit hochgezüchteter fremder Technik und diversen Bedürfnissen der ausländischen Käufer. Wenn eine Industrie schrumpft, hört sie auf, das komplexe Gewebe an Fertigkeiten zu unterstützen, vieles davon außerhalb der Industrie selbst, von dem sie abhängt. Diese Fertigkeiten brauchen oft Jahre, bis man sie beherrscht, dadurch überleben sie nur, wenn die Industrie (und ihre Zulieferer, einige Schichten tief in die Lieferkette) konstant weiterläuft (S.205).

Wenn Amerika Schlüsselindustrien verliert, leidet es kurzfristig, aber das bedeutet ebenso, daß zukünftige Innovationen mit abnehmender Häufigkeit auftreten werden, weil es diesen großen rezeptiven und kollaborativen Raum, in dem diese Ideen entwickelt und ausgereift werden können, nicht mehr gibt. Und die, die auftreten werden, werden wahrscheinlich in Fremdländern kommerzialisiert. Freihandelsbefürworter sind ideologisch darauf geeicht, jede Art von holistischer Nationalökonomie zu verneinen und weigern sich prinzipiell, langfristig zu denken – der Markt hat immer recht und der Markt „passiert“ immer in der Gegenwart.

Zusätzlich zur Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren des Freihandels schlägt Fletcher einen Zoll vor. Er ist sich der Gefahren durch Sonderinteressen und politische Kuhhändel bewußt, aber er argumentiert, wenn der Zoll breit genug ist, kann er funktionieren, auch mit den unvermeidlichen politischen Komplikationen. Er schreibt: „Was wir nicht brauchen, ist eine umständliche, brüchige, schwierige Regelung, die nur Arbeit für Bürokraten, Rechtsanwälte und Lobbyisten bringt. Unter anderem ist jede Regel, die zu komplex ist, als daß die Öffentlichkeit sie versteht, auch außerhalb der Reichweite demokratischer Verantwortung, die die letztliche Garantie dafür ist, daß jede Zollpolitik am öffentlichen Wohl ausgerichtet bleibt“ (S.232). Speziell schwebt ihm „ein einheitlicher Zollsatz auf alle importierten Güter und Dienstleistungen“ vor (S.233). Um das Argument fortzuführen, wählt er einen Satz von 30%, was sich innerhalb der geschichtlichen amerikanischen Zölle bewegt (S.239). Dies würde, argumentiert er, eine ganze Anzahl wertvoller verlorener Industrien zurückbringen, wenn auch mit Sicherheit nicht alle. Er nennt dies „den natürlichen strategischen Zoll“. Die Bekleidungsindustrie, zum Beispiel, würde es wohl vorziehen, auf fremdem Grund zu bleiben, aber die High-Tech-Fertigung würde nach Amerika zurückkehren: „Und das ist der Schlüssel, denn diese Industrien sind genau diejenigen, die wir wieder haben sollten. Sie haben die wirtschaftliche Größe, die Bestand, hohe Erträge, hohe Löhne erzeugen und alle anderen Nebenwirkungen von guten Industrien haben“ (S.233). Die Vorteile eines einheitlichen Zolls sind laut Fletcher:

  • „Es ist unwahrscheinlich, daß er aus den falschen Gründen unterstützt wird (wie Sonderinteressen von Produzenten), weil er nicht eine einzelne Industrie gegen andere schützt” (Seiten 238-239).

  • „Er würde… die richtige Balance im Druck der Sonderinteressengruppen schaffen: manche würden für einen höheren, andere für einen tieferen Zoll votieren. Dies ist eine Voraussetzung für eine ersprießliche Debatte, denn dies bedeutet, daß beide Sichtweisen institutionelle Heimaten und politische Patrone finden würden“ (S.239).

  • Es bestünde keine Gefahr, „daß man sich in eine Zollregel verbeißt, die sinnvoll war, als sie eingeführt wurde, aber zunehmend ein überkommener Gefangener von Sonderinteressen wurde, wie es immer das Risiko mit Zöllen ist“(S.239).

  • „Die Einheitlichkeit des Zolls über die Industrien hinweg vermeidet die Probleme, die auftreten, wenn die Vorprodukte-, aber nicht die weiterverarbeitenden Industrien durch einen Zoll protegiert werden“ (S.239).

  • Er würde „das politische Hickhack eindämmen, das ein je nach Industrie unterschiedlicher Zoll erzeugen würde“ (S.239)

  • „Der natürliche strategische Zoll ist auch angenehmer als die meisten anderen Zoll-Lösungen. Vor allem respektiert er den freien Markt, indem er alle spezifischen Entscheidungen darüber, welche Industrien ein Zoll begünstigt, dem Markt überläßt… (er wird) an der Peripherie der Wirtschaft arbeiten, und die meisten ihrer internen Mechanismen unberührt lassen. Tatsächlich ist es so, je weiser wir unsere Wirtschaftsgrenzen kontrollieren, desto weniger brauchen wir wohl innerhalb unserer Wirtschaft zu steuern.“ (S.240)

Nach diesem Vorschlag behandelt er einige der unvermeidbaren Einwände, und verschiedene vorgeschlagene Alternativen wie eine US-Mehrwertsteuer (*), aber keine scheint seine Grundlogik zu widerlegen und jede hat politische und wirtschaftliche Probleme, die in Amerika schier nicht zu bewältigen sind.

Im letzten Kapitel des Buches, betitelt „Das Ende der Freihandelskoalition“, diskutiert er, ob Amerika die Fähigkeit zur Umsetzung dessen hat, was er vorschlägt. Er sagt, daß Amerikaner zunehmend empfänglich sind bezüglich der schädigenden Effekte des Freihandels, und daß eine Koalition möglich wäre. Die Anzahl der Arbeitsstellen, die vom Handel nicht direkt berührt sind, nimmt ab. Selbst Sparten wie Juristerei und Werbung, die sich traditionell auf örtliches oder nationales Kulturwissen gestützt hatten, werden zunehmend ins Ausland verlagert. Und die Privatisierung der öffentlichen Dienste, einschließlich des Militärs, wird diese Berufe ebenfalls anfällig für Offshoring [Verlagerung ins Ausland] machen (S.248). Das heißt, Freihandel schadet gleichermaßen Republikanern wie Demokraten. Die Republikaner, die zur Identifikation mit dem Kapital geneigt haben (was der Autor „psychologisches Bürgertum“ nennt), fangen an, die Auswirkungen des Freihandels zu spüren und sind dabei, ihr Vertrauen in das Konzept zu verlieren (S.248).(7) Demokraten, auf der anderen Seite, haben sich „unter Clinton dermaßen an den Freihandel verkauft (und kamen nie mehr zurück), daß sie ihre über 70 Jahre aufgebaute natürliche Position als die Partei, die die Amerikaner vor den schärferen Kanten des Kapitalismus beschützt, weggeworfen haben“ (S.248). Daß Leute von Pat Buchanan bis Ralph Nader für den Protektionismus argumentiert haben, legt für Fletchers keine „ideologische Inkohärenz“ nahe, sondern vielmehr, daß „Protektionismus glaubhaft Wählern von einem Ende des politische Spektrums bis zum anderen verkauft werden kann. Diese Politik kann plausibel als alles Mögloche verpackt werden, von einem demagogischen rechten „Amerika zuerst!“-Appell bis zur Heulgeschichte für linke Knüpfbatik-Hippies.“ (S.250).

Fletcher widmet den Rest des Buches der Diskussion zeitgenössischer Freihandelsregimes von George W. Bush und Barack Obama, sowie der Wirtschaftspolitik anderer amerikanischer Großkopfeten. Man hat das Gefühl, daß niemand, der Macht hat, noch auf der Seite des amerikanischen Volkes steht – aber nur wenige Leser, die bis hierher durchgehalten haben, werden so etwas überhaupt geglaubt haben.

Es gibt zwei größere Schwachstellen an diesem Buch, und diese müssen vor dem Resumé aufgezeigt werden: die erste ist, daß der Autor nicht die sich immer weiter beschleunigende Einwanderungskrise diskutiert, ihre Relevanz für die Bürde der weißen Amerikaner (und, natürlich, die Weißen auf der ganzen Welt) und ihre Verbindung mit dem globalistischen Freihandel; die andere besteht darin, daß der Autor diese Probleme nicht als mit irgend etwas anderem als der Wirtschaft zusammenhängend betrachtet. Er schreibt: „Wenn Freihandel falsch ist, dann ist er dem Grunde nach eiskalt faktisch falsch, und daraus ein Drama mit Schurken und Unschuldigen zu machen ist unnötig.“ (S.80) Dies ist mal wieder so ein Beispiel, wie ein Fachmann andere außerhalb seiner Disziplin gar nicht ansprechen will, genauso wie die Weigerung, „Namen zu nennen“, etwas, das in allen Bereichen des modernen Denkens endemisch ist, aber unentschuldbar in einem Feld, in das man so leicht Einsicht gewinnt wie die Wirtschaft.

Diese beiden Dinge sind natürlich äußerst wichtig und sollten in absolut jeder Diskussion über Freihandel innerhalb der Neuen Rechten stets einbezogen werden. Es ist genau unsere Fähigkeit, die fehlenden Informationsstückchen in solch wichtigen Diskussionen einzubringen, die der Neuen Rechten eine besondere intellektuelle Überlegenheit gegenüber dem Mainstream bietet.

Abgesehen von diesen Vorbehalten wird jedoch jeder, der sich für diese Themen interessiert, enorm viel Wertvolles in diesem Buch finden. Es ist ein eingängiges, unterhaltsames, intelligentes und gedankenprovozierendes Werk, vollgepackt mit Informationen, die uns helfen können, die internationalistische Propaganda zu bekämpfen und den steten Strom der Täuschungen, den die parasitische kulturverzerrende Klasse ausspuckt.

Anmerkungen

(*) Anm.d.Ü: in den USA wird Mehrwertsteuer (VAT) nur von und für die einzelnen Teilstaaten erhoben (oder auch nicht, wenn es ihnen wirtschaftlich sehr gut geht), nicht jedoch wie überall in Europa von der Regierung einheitlich im ganzen Land.

(1) xxx://www.freetradedoesntwork.com/author.htm (abgerufen 8.9.2015) xxx://www.huffingtonpost.com/ian-fletcher/ (abgerufen 8.9.2015)

(2) Ganz klar generalisiert er hier ausgehend von der amerikanischen Mainstream-Politik. Er erwähnt die „Rechtsaußen“ nirgendwo im Buch.

(3) Volltext der Rede siehe: Mayhill Fowler, „Obama: No Surprise That Hard-Pressed Pennsylvanians Turn Bitter” in: Huffington Post, 17. November 2008, xxx://www.huffingtonpost.com/mayhill-fowler/obama-no-surprise-that-ha_b_96188.html (abgerufen 12.9.2015) Ein kurzer Audioclip des Zitats siehe: xxx://www.youtube.com/watch?v=XojFDLdvnJ4

(4) Für den Fall, daß irgendwer anfängt zu denken, dies sei nun der Beweis, daß „Macht vor Recht“ gehe, bitte weiterlesen: Greg Johnson, „The Philosopher Is In: Might & Right”, in: Counter-Currents, 20. Januar 2015, http://www.counter-currents.com/2015/01/might-and-right/ (abgerufen 12.9.2015)

(5) von den neun Ministeriumsleitern, aus denen zur Zeit das CFIUS [Committee on Foreign Investments in the United States] besteht, ist nur einer definitiv ein Weißer: Secretary of Defense [Verteidungsminister] Ashton Carter, bekannt als Pro-Israel-Falke. Der Rest besteht aus vier bestätigten Juden, einem möglichen Juden (John Holdren, Direktor des Office of Science and Technology Policy [Büro für Wissenschaft und Technikpolitik]), einem schwarzen Mann, einer schwarzen Frau, und einem Portugiesen undefinierbarer Rasse (Ernest Moniz, Secretary of Energy [Energieminister]).

(6) Mehr über die sich wandelnde Natur des modernen Staates siehe: Donald Thoresen, „Beyond Left & Right: Wolfgang Streeck’s Buying Time: The Delayed Crisis of Democratic Capitalism” [Über Links&Rechts hinaus: Wolfgang Streecks Zeit kaufen: die verzögerte Krise des demokratischen Kapitalismus], in: Counter-Currents, 21. August 2015, http://www.counter-currents.com/2015/08/buying-time/ (abgerufen 14.9.2015)

(7) Donald Trump hat zum Beispiel mehrere unterschiedliche Zölle von 20% bis 35% im Laufe der letzten Jahre ins Gespräch gebracht.

*   *   *   *   *   *   *

Siehe auch:

Der freie Markt und Einwanderung: Zwei Gedankenspiele von Ted Sallis

Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung von Dennis Mangan

Warum ist der Sozialismus nicht tot? von Lee Harris, mit einem Vorwort von Eisvogel und 73 Kommentaren aus dem damaligen 8dS-Strang

Libertarianismus und weißer rassischer Nationalismus von Kevin MacDonald

Frei zu verlieren: Juden, Weiße und der Libertarianismus von Brenton Sanderson

„5 to 9“-Konservatismus von Greg Johnson

Was ist Reichtum? von Kevin Alfred Strom

Kleingeld von Baron Bodissey

Merkel und der €uro dienen beide der internationalen Hochfinanz – Was Sie über den €urobetrug wissen müssen von Sternbald

Guerilla-Ökonomie: Hört auf, den Feind zu finanzieren von Alex Kurtagić

Warum wir schreiben von Alex Kurtagić („Ich schreibe, weil die Zukunft nicht das ist, was sie einmal war…“)

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