911 – Wie weit kann Manipulation gehen?

Von Osimandia , ursprünglich veröffentlicht auf As der Schwerter“ (hier leider zwangsläufig ohne die Bilder wiedergegeben).

Dies ist unser fünfter Artikel zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

In den vergangenen Jahren haben wir jeweils zum Jahrestag eine Zumutung für unterschiedliche Zielgruppen gebracht. 2011 war mit 9/11 – Zehn Jahre Lügen eine Zumutung von Kairos und mir für all jene, die noch an die offizielle Theorie glauben, denn darin haben wir die Gründe zusammengefasst, aus denen diese unmöglich zutreffend sein kann. 2012 habe ich mit 9/11 und das heiße Eisen denen, welche die offizielle Version längst verworfen haben, zugemutet, sich etwas näher mit dem Kreis der eigentlichen Täter zu befassen. Tatsächlich sieht es so aus, als ob 9/11 zwar eine False-Flag-Aktion war (die Moslems waren es nicht) aber keineswegs ein Inside-Job (die Amerikaner waren es auch nicht), obwohl zweifellos sowohl Moslems wie vermutlich z.B. der pakistanische Geheimdienst, als auch viele Amerikaner mit dem eigentlichen Täterkreis kollaboriert haben müssen. Diese Zumutung hat Deep Roots vor einigen Tagen mit Der Unheilige Krieg, einer Übersetzung von Kevin Alfred Strom, bekräftigt und vertieft. An wen die Zumutung aus dem Jahr 2013 gerichtet war, ergibt sich aus der Artikelüberschrift 9/11 für Islamkritiker.

Doch wen haben wir bislang mit unseren Zumutungen sträflich vernachlässigt?

Richtig! Unseren eigenen Kreis von Stammlesern! Das ist unverzeihlich und das möchte ich dieses Jahr in Ordnung bringen. Nun könnte man vielleicht annehmen, die Zumutung sei, dass ich den Artikel mit zwei Wochen Verspätung veröffentliche, aber das war’s noch nicht. Das kann ich besser! Ich möchte dieses Jahr die so genannte No-plane-Theorie vorstellen, von der ich schon seit geraumer Zeit überzeugt bin und die Deep Roots in seinem Nachwort zum Unheiligen Krieg bereits angesprochen hat. Und vor allem möchte ich darauf eingehen, warum ich dieses Thema für ganz und gar nicht unwichtig halte.

Tatsächlich gilt die No-plane-Theorie dem gemeinen Schlafschaf als Zeichen vollkommener Übergeschnapptheit und in weiten Truther-Kreisen als das Werk vorsätzlicher Desinformanten, die – wie von Cass Sunstein vorgeschlagen – die 9/11-Wahrheitsbewegung infiltrieren sollen, um sie mit abstrusen Behauptungen zu diskreditieren. Wer kein Desinformant sondern wie ich wirklich von dieser Theorie überzeugt ist oder – falls sie doch wider Erwarten unzutreffend sein sollte – sich in einem ehrlichen Irrtum befindet, kann diese Besorgnis nachvollziehen. Das führt zu Zurückhaltung aus Rücksicht auf das „größere Ganze“ und in einem dadurch in Gang gesetzten Teufelskreis auch dazu, dass diese sehr naheliegende Theorie auch noch nach 13 Jahren ein schräges Außenseiterdasein führt.

Selbst im trauten Familienkreis wurde ich vor einigen Jahren auf meine vorsichtig angedeutete Überlegung, dass Aluminium und Plastik doch eigentlich schwächere Materialien sind als Stahl und Beton und daher beim Zusammenprall kaputtgehen und runterfallen anstatt wie ein Messer durch Butter schneiden sollten, noch mit der Antwort beschieden:

Die No-plane-Theorie? Ach was! An die glauben doch inzwischen nur noch die ‚gehirngewaschenen Vollidioten‘. Aber DU doch nicht! Kennst du noch nicht die No-crash-Theorie? Die Türme stehen noch!“

Doch so leicht lasse ich mir etwas nicht ausreden und mittlerweile, nachdem er sich ernsthaft etwas mit der Thematik befasst hat, glaubt der „No-crash-Theoretiker“ es auch. Ich fing an, mir die Frage zu stellen:

Warum gilt die No-plane-Theorie überhaupt als Verirrung hoffnungsloser Spinner, die niemand für voll nehmen kann und die damit alle seriösen Truther diskreditieren?

Braucht man ein Flugzeug, um ein Hochhaus abzureißen? Sicher nicht, das geht auch ohne! Genausowenig ist ein Flugzeugeinschlag zwingend erforderlich, um eine Explosion, einen großen Feuerball und ein Loch in einer Gebäudefassade zu erzeugen. Auch das kann problemlos mit anderen Mitteln wie zum Beispiel einer Lenkrakete oder der lokalen Anbringung von Sprengstoff bewirkt werden. Ich halte das zweitere für wahrscheinlicher, weil ich mir nur schwer vorstellen kann, wie man mit einer Lenkrakete ein Loch erzeugen kann, das die ungefähre Kontur eines Flugzeugs hat, mit entsprechend angebrachten Sprengladungen dürfte das aber leicht zu bewerkstelligen sein.

Dabei befand ich mich mit meinen plastisch bildhaften Vorstellungen, wie so ein Zusammenprall zwischen Hochhaus und Flugzeug eigentlich aussehen müsste (aber nicht aussah!), gar nicht in so schlechter Gesellschaft. John Lear, der Sohn des Learjet-Erfinders Bill Lear, hat seine Expertenmeinung ausgedrückt, dass es physikalisch unmöglich für Boeings 767 wie die Flüge AA11 und UA175 gewesen ist, die Türme zu treffen, insbesondere wenn sie von unerfahrenen Piloten geflogen worden sind:

„Keine Boeing 767-Flugzeuge haben die Türme getroffen, wie in betrügerischer Weise von der Regierung, den Medien, NIST und den Erbauern [der Türme] behauptet wird“

äußerte er in einem Affidavit.

„Solche Einschläge haben deshalb nicht stattgefunden, weil sie so wie gezeigt aus folgenden Gründen unmöglich sind:

  • Im Fall von Flug UA175, der angeblich in den Südturm geflogen ist, hätte eine echte Boeing 767 angefangen, sich wie ein Teleskop ineinanderzuschieben, nachdem die Nase auf die 35 cm [14 inches] durchmessenden Stahlträger gestoßen war, die in der Turmmitte 99 cm [39 inches] Durchmesser haben.
  • Das Seiten- und Höhenleitwerk wäre sofort vom Flugzeug abgebrochen, auf die Stahlsäulen aufgeprallt und zu Boden gefallen.
  • Die Motoren hätten beim Aufprall auf die Stahlsäulen ihre Form weitgehend behalten und wären entweder zu Boden gefallen oder im Schutt des zusammengebrochenen Gebäudes gefunden worden.
  • Keine Boeing 767 hätte in 300 Meter [1000 feet] über dem Meeresspiegel eine Geschwindigkeit von 870 kmh [540 mph] erreichen können – ‚parasite drag‘ [schädlicher Widerstand] verdoppelt sich mit der Geschwindigkeit und ‚parasite power‘ wächst in der 3. Potenz zur Geschwindigkeit.
  • Die Turbine ist nicht dazu konstruiert, das Volumen dichter Luft bei dieser Höhe und Geschwindigkeit auszuhalten.
  • Das Stück angeblichen Rumpfteils, das drei oder vier Fenster umfasst, steht im Widerspruch zu einem Flugzeug, das mit einer Geschwindigkeit von über 800 kmh [500 mph] auf 35 cm dicke Stahlträger getroffen ist. Es wäre zerknautscht.
  • Kein bedeutsamer Teil der Boeing oder des Motors hätte die 35 cm dicken Stahlträger bis 11 Meter [37 feet] über den massiven Kern hinaus durchdringen können, ohne dass Teile davon zu Boden gefallen wären.“

Anders als jede andere Form einer Äußerung wird ein Affidavit zur Wahrheit vor dem Gesetz, wenn es nicht widerlegt wird. Es ist nun an den Kritikern dieser Theorie, ihr Beweismaterial und ihre Analyse vorzustellen, um die Äußerung Punkt für Punkt zu entkräften. Wenn sie das nicht tun – oder nicht können – dann gibt die US-Regierung durch Unterlassung zu, dass der Bericht der 9/11-Kommission falsch ist.

Der 65 Jahre alte Lear hat gemäß seiner beeideten Aussage während seiner 40-jährigen Flugpraxis über 100 verschiedene Flugzeugtypen geflogen und besitzt mehr Zertifikate der Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten (FAA) als jeder andere von der FAA zertifizierte Pilot. Er flog zwischen 1967 und 1983 Geheimmissionen für die CIA in Südostasien, Osteuropa, dem Nahen Osten und Afrika und war 17 Jahre lang für verschiedene Passagier- und Frachtfluglinien als Flugkapitän, Aufsichtspilot („Check Airman“) und Ausbilder tätig.

Er ist Mitglied von Pilots for 9/11 Truth, einer Vereinigung, die übereinstimmend argumentiert, dass es für Linienflugzeuge unmöglich gewesen wäre, die Zwillingstürme so zu treffen wie die 9/11-Kommission es behauptet. Die Kommission nahm bei ihrer von 2002 bis 2004 andauernden Untersuchung der Anschläge keine Beweise von Piloten auf.

„Der Schutt des Zusammenbruchs müsste massive Teile der Boeing 767 enthalten haben, einschließlich der drei [Anm.d.Ü.: möglicherweise ein Flüchtigkeitsfehler der englischen Quelle, und es sind nur zwei] Motorkerne, die je ungefähr 9000 Pfund wogen und nicht verborgen hätten bleiben können. Es gibt keine Spur von auch nur einer dieser massiven strukturellen Komponenten einer 767 im WTC. Ein solch vollständiges Verschwinden einer 767 ist unmöglich.“

Das Affidavit vom 28. Januar 2014 ist Teil einer Klage vor Gericht, die von Morgan Reynolds im United States District Court, Southern District, New York angestrengt wurde. Im März 2007 reichte Reynolds, ein ehemaliger Wirtschaftsfachmann der Regierung George W. Bush, eine Request For Correction gegen das National Institute of Science and Technology (NIST) ein, in der er seiner Überzeugung Ausdruck verlieh, dass keine kommerziellen Linienjets (Boeings) die WTC-Türme getroffen haben.

Obwohl viele, einschließlich der 9/11-Wahrheitsbewegung, ursprünglich die No-plane-Theorie als zu abwegig verworfen haben, gewinnt sie mit Fürsprechern wie zum Beispiel John Lear an Überzeugungskraft.

Und hier noch die Aussage der Boeing-Sprecherin Leslie Hazzard in einem Telefongespräch, in dem sie nach der Höchstgeschwindigkeit einer Boeing 767 – 200 in Höhe von 700 Fuß („Einschlags“höhe) gefragt wurde – als Video und als übersetztes Transkript:

Leslie Hazzard: (unverständlich)

Anrufer: Hi. Frau Hazzard?

Leslie Hazzard: Ja.

Anrufer: Ich habe mit einer Lydia (unverständlich) gesprochen und sie hat mich an Sie verwiesen und sagte, dass Sie eine Antwort auf die Frage hätten, die ich gestellt habe.

Leslie Hazzard: Nun, das hoffe ich.

Anrufer: Die Frage ist, und ich denke, das ist wahrscheinlich ganz einfach…Es hat mit der Maximalgeschwindigkeit einer 767 – 200 in Höhe von 700 Fuß zu tun?

Leslie Hazzard: (unverständlich, lacht verlegen)

Anrufer: Ich habe überall im Internet danach gesucht und ich konnte nichts dazu finden.

Leslie Hazzard: Yeah … (zögert lange ) … Eine 200?

Anrufer: Wie bitte?

Leslie Hazzard: Eine 200?

Anrufer: Ähh ja. Eine 767 – 200. Ja.

Leslie Hazzard: Ich füchte, darüber haben wir nicht viel.

Anrufer: Ich habe ein paar Leute gefragt und sie schätzen 250 mph oder so.

Leslie Hazzard: Das klingt… das klingt recht passend, denn die 35.000 Fuß (unverständlich, aber lt. Wikipedia in dieser Höhe 851 kmh – 528 mph)

Anrufer: Es ist also ausgeschlossen, dass sie mit 500 mph in Höhe von 700 Fuß fliegen kann?

Leslie Hazzard: (lacht herzhaft, danach leider von den Worten her unverständlich, vom Tonfall her aber klar)

Weiter möchte ich an dieser Stelle nicht auf die physikalischen Unmöglichkeiten eingehen. Allen weiter daran Interessierten empfehle ich die nachstehende ausgezeichnete anderthalbstündige Dokumentation September Clues (englisch mit deutschen Untertiteln), die nicht nur auf die technischen Unmöglichkeiten eingeht, sondern auch die Live-Dokumentation von fünf Fernsehsendern und vieles andere eingehend unter die Lupe nimmt:

Um auch die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen, aber vor allem auch, um ein Gespür für das Vorgehen der so genannten „Debunker“ zu entwickeln, stelle ich noch ein 10-minütiges Video ein, das über die „Absurdität der No-plane-Theorie“ aufklären will – leider ohne deutsche Untertitel, dafür spricht der Sprecher aber ein ausgezeichnet klares und auch für Ungeübte leicht verständliches Englisch.

Bitte beachten Sie, dass zwar die Punkte aus September Clues aufgenommen, aber keineswegs auf die Argumente eingegangen wird, weder auf die physikalisch-technischen noch auf die der Ungereimtheiten bei der Berichterstattung. Stattdessen fängt es gleich mit Komplexhexerei an, indem der Sprecher darauf hinweist, dass der Versuch, die No-plane-Theorie in New York zu untersuchen

„sehr kompliziert“

sei, weil man sich dazu

„in eine Position versetzen muss, in der man theoretisch die These akzeptiert, um erklären zu können, warum sie so unwahrscheinlich ist“.

Dazu werden im Nachfolgenden in beschwörender Manier Suggestivfragen gestellt wie

„Wenn keine Flugzeuge da gewesen wären, hätte man dann nicht besser eine Einzelperson den gefälschten Einschlag in den Nordturm filmen lassen anstatt ein ganzes Filmteam? Je mehr Leute beteiligt sind, desto höher ist doch die Gefahr, dass die Sache auffliegt. Oder hätte man nicht einfach noch besser diesen Einschlag gar nicht filmen lassen? Nein, nein, es ist viel wahrscheinlicher, dass Jules Naudet von dem französischen Filmteam (das angeblich die Arbeit von New Yorker Feuerwehrmännern dokumentiert hat), tatsächlich zufällig den Einschlag in den Nordturm festhalten konnte.“

Der Zuseher wird keineswegs in die Position des „No-Planers“ versetzt, wie gleich zu Anfang suggeriert, sondern in die der Verschwörer und dazu genötigt, sich deren Kopf zu zerbrechen, ob man im Falle einer Verschwörung denn nicht klüger hätte vorgehen können! Das hätte man in der Tat in vielen Fällen! Aber die Größe der großen Lüge besteht ja gerade darin, dass die Lüge so „dumm“ und „ungeschickt“ wirkt, dass sie den Gedanken auslöst:

„Das hätte ja sogar ich noch besser hingekriegt! Niemals würden gerissene Verschwörer so dumm vorgehen, das muss die Wahrheit sein!“

Es ist in der Tat für den normalen Menschen, der sich nicht eingehend mit der jüdischen Denk- und Handlungsweise befasst hat, höchst unwahrscheinlich, dass es auf Gottes Erdboden Personen geben könnte, welche die Unverfrorenheit besitzen, einen derart gigantischen Schwindel vor den Augen einer Millionenstadt durchzuziehen. Und es ist eine Zumutung, sich mit einer solchen hirnverknotenden Denkweise befassen zu müssen – doch ich habe Sie gleich zu Anfang gewarnt!

Dagegen steht aber immer noch, dass der Flugzeug“einschlag“, so wie er beim Südturm (2. „Einschlag“) gezeigt wurde, nicht unwahrscheinlich sondern physikalisch unmöglich ist. Und es gilt:

Wenn nur die Wahl zwischen dem Unmöglichen und dem Unwahrscheinlichen bleibt,

dann ist das Unwahrscheinliche wahr.

Die Taktik der so genannten „Debunker“ – nicht nur bei der No-plane-Theorie sondern auch die der freiwilligen Helferlein bei der Verteidigung der offiziellen Theorie und darüber hinaus auch bei „Verschwörungstheorien“ aller Art, die gar nichts mit 9/11 zu tun haben – besteht darin, worteich und häufig in höhnender Manier zu beweisen, dass das Unwahrscheinliche unwahrscheinlich ist, und das Unmögliche nicht zu erwähnen.

Die Unwahrscheinlichkeit des Unwahrscheinlichen ergibt sich dabei in vielen Fällen nicht daraus, dass es naturgemäß ein unwahrscheinliches Ereignis oder Vorgehen wäre, sondern schlicht und einfach nur daraus, dass es in den Medien nicht berichtet wird.

Und um zu „beweisen“, dass da doch Flugzeuge gewesen seien, wird gleich zu Anfang das einzige vorhandene Videomaterial über den „Einschlag“ in den Nordturm (1. „Einschlag“) gezeigt, unterlegt mit beschwörenden Suggestivfragen des Tenors „Hätten die denn dann nicht besser…“ und „Ist es denn nicht sehr unwahrscheinlich, dass die…?“ eine Videosequenz übrigens, auf der ich meiner Lebtag noch kein Flugzeug gesehen habe. Das Letztere wollte ich jetzt endlich mal genauer wissen, und habe dazu die Sequenz Standbild für Standbild ablaufen lassen und die acht Screenshots des relevanten Bildausschnitts und Zeitraums (Sekunde 43/44 im obigen Video) zusammengestellt. Das ist das Ergebnis:

"Flugzeugeinschlag" in den Nordturm aus dem Video von Jules Naudet "frame by frame" Sekunde 43/44

„Flugzeugeinschlag“ in den Nordturm aus dem Video von Jules Naudet „frame by frame“ Sekunde 43/44. Können Sie das Flugzeug erkennen?

Bin ich verrückt oder ist das Chuzpe zum Quadrat?

Und all denjenigen, die jetzt – zusätzlich zu dem Wissen über die Aussagen von John Lear und der Boeing-Sprecherin – den starken inneren Drang verspüren, einzuwenden:

„Ja, aber… aber vielleicht war das Flugzeug so wahnsinnig schnell, dass es zufällig nur zwischen zwei Standbildern im Blickfeld war oder … oder vielleicht kam es zufällig so geschickt von hinten oben um die Ecke, dass es die ganze Zeit hinter einem der Türme versteckt war …“

möchte ich sagen:

Selbst wenn es tatsächlich vielleicht nicht vollkommen ausgeschlossen ist, dass ein Flugzeug irgendwie außerhalb des Blickwinkels der Kamera von hinter den Türmen kam, bleibt bestehen, dass es auf diesem Video nicht sichtbar ist und das Video damit als Beweis für die Existenz eines Flugzeugs vollkommen untauglich ist.

Als nächstes beweise ich die Existenz des Yeti mit einem Video vom letzten Familiengeburtstag. Der Yeti ist da zwar nicht drauf, aber hey – was soll’s! Das macht doch nichts! Vielleicht saß er ja die ganze Zeit unter dem Tisch oder hat sich hinter der Stehlampe versteckt oder Sie haben nicht richtig hingesehen. Was ist eigentlich verkehrt mit mir, dass mir das niemand glaubt?

Und viel schlimmer noch: Was ist verkehrt mit John Lear, dass er als „Tin Foil Hat“ bezeichnet wird, während mehrfach der dreisten Lüge überführte Medien offenbar einen unwiderstehlichen Drang auslösen, ein Video mit Explosion und ohne Flugzeug für einen schlagenden Beweis dafür zu halten, dass die Explosion von einem Flugzeug verursacht wurde? Der Flugzeuglärm? Also bitte, das kann nicht nur jedes 12-jährige Youtube-Kiddie – das kann sogar ich! (Das Video wurde erst am Folgetag gesendet.)

Was in aller Welt treibt Sie dazu, an die Existenz eines Flugzeugs zu glauben, dessen Nichtexistenz mit einem Video widerlegt wird, auf dem es zufällig leider nicht zu sehen ist? Vielleicht die Überlegung: „Wenn die das gemacht hätten, dann hätten die doch kein Video ohne Flugzeug gezeigt sondern eines reingefälscht oder gar kein Video gezeigt oder dann hätten, wären, würden die doch… das hätte doch jemand gemerkt, das wäre doch aufgeflogen … das traut sich doch niemand!“

Doch!

Genau das trauen die sich und genau das machen die! Und genau so machen sie uns wahnsinnig. Genau das ist die Taktik der großen Lüge, die heute ein Ausmaß angenommen hat, das sich derjenige, der diesen Ausdruck geprägt hat, damals vermutlich nicht einmal im Albtraum hat vorstellen können.

Was in aller Welt treibt Sie dazu, den beschwörenden Sirenengesängen dieser dreisten, herrschsüchtigen Möchtegern-Gurus zu erlauben, wie ein ekliger, grünschleimiger, außerirdischer Wurm aus Akte X in Ihr Gehirn einzudringen und Sie dazu zu bringen wider Ihre eigenen Augen, wider ihren eigenen Verstand und wider die Gesetze von Physik und Logik unbedingt „Ja aber…“ sagen zu wollen?

Tatsächlich verspüre ich diesen irrationalen Drang zum „Ja aber…“ leider auch noch. Aber ich gebe ihm nicht mehr nach!

Und damit komme ich zurück zu meiner anfänglichen Aussage, dass dieses Thema ganz und gar nicht unwichtig ist.

Flugzeug oder nicht ist zwar in der Tat unwichtig dafür, wer welche politischen Ziele mit den Anschlägen verfolgt hat. Es ist aber nicht unwichtig für die Selbsterkenntnis und für die Erkenntnis der Geisteshaltung und Vorgehensweise derer, die es offenbar mühelos schaffen, uns nach Belieben zu manipulieren und zu steuern und die so ein unwiderstehlich starkes Bedürfnis in uns auslösen, ihnen wider jede Vernunft Glauben zu schenken und ihre Behauptungen sogar noch zu verteidigen.

Doch nochmal zurück zur eigentlichen No-plane-Theorie:

Ich bin zwar jetzt ausführlich darauf eingegangen, dass beim „Einschlag“ in den Nordturm kein Flugzeug zu sehen ist und dass uns das – Gipfel der Dreistigkeit – dennoch als Beweis für die offizielle Theorie verkauft wird. Es gibt jedoch, wie jeder weiß, in der Tat mehrere Videosequenzen vom späteren „Einschlag“ in den Südturm, auf denen ein Flugzeug unzweifelhaft erkennbar ist. Sehr stichhaltige Hinweise dafür, dass und warum es sich bei diesen „Flugzeugen“ um Computergrafiken handelt, die über den explodierenden Turm gelegt und ca. 17 Sekunden später als die eigentliche Explosion ausgestrahlt wurden, finden sich im oben verlinkten Film September Clues neben zahllosen anderen Ungereimtheiten. Sie aufzuzählen, würde hier zu weit führen, das muss jeder für sich alleine machen, denn das benötigt ein bisschen mehr Zeit als in einen Artikel passt. Wir können nur festhalten, dass Fernsehbilder grundsätzlich kein Beweis für die Existenz des Gezeigten sind, denn sonst müssten wir auch an die Existenz von 20 Meter großen Affen glauben.

Wem der Film immer nicht ausreicht, findet auf der dazugehörigen Seite September-Clues-Infos umfangreiche weiterführende Analysen und auch ein angeschlossenes Forum, das immer noch aktiv ist. (Wobei natürlich zu beachten ist, dass Forenmitglieder teilweise wirklich auf abstruse Ideen kommen können und dass dort möglicherweise auch die Cass-Sunstein-Crew unterwegs ist)

Insbesondere auch der Blog von Killtown beschäftigt sich sehr detailliert, ausführlich und kenntnisreich mit den verschiedensten Aspekten der No-plane-Theorie.

Augenzeugen sind ebenfalls kein sehr überzeugender Beweis. Auch sie werden analysiert und als unglaubhaft entlarvt, doch selbst wenn sie vollkommen glaubhaft wären, sind sie ohne große Beweiskraft; eine Handvoll talentierter Lügner anzuheuern, war wohl wahrlich das kleinste Problem bei dieser Inszenierung.

Was aber ist mit den Millionen New Yorkern?

Ist es wirklich möglich, dass keine Flut von Widersprüchen „Ich habe aber kein Flugzeug gesehen!“ das Lügengebäude zum Einsturz gebracht hat?

Das ist der Punkt, an dem auch ich lange hängengeblieben bin. Doch auch er ist weniger stichhaltig, als er auf den ersten Blick scheinen mag:

Wenn man diejenigen Schlafschafe mal außer Acht lässt, die immer noch an die offizielle Version glauben, so herrscht doch weitgehend Konsens, dass kein Flugzeug ins Pentagon eingeschlagen ist. Die Flut von Aussagen aus Washington „Ich habe aber kein Flugzeug gesehen!“, die das Lügengebäude zum Einsturz brachte, ist offenbar bis heute noch nicht eingetroffen. Warum sollte es in New York anders sein?

Auch die meisten der New Yorker mit freier Sicht auf die Türme dürften nach dem esten Einschlag den Fernseher eingeschalten haben, da sie wissen wollten, was passiert ist, und nicht damit rechneten, dass ein zweiter Einschlag erfolgen wird. Und falls doch einige das Fenster oder den Balkon dem Fernsehgerät vorgezogen haben – wem genau hätten diese Leute das denn sagen sollen? Eine Aussage: „Ich habe etwas NICHT gesehen“ ist uninteressant. Niemand fühlt sich genötigt, die zu Protokoll zu geben. Wenn „alle anderen“ es gesehen haben, dann geht man automatisch davon aus, man habe nicht richtig hingeguckt, im entscheidenden Augenblick geblinzelt oder sei von der Sonne geblendet gewesen oder das Flugzeug müsse irgendwie ganz geschickt von hinten oben gekommen und die ganze Zeit verborgen gewesen sein, oder die hundertfach wiederholten Fernsehbilder überlagern das nur einmal gesehene reale Bild, und fügen das Fernsehflugzeug in die reale Erinnerung ein.

Und selbst wenn einige oder gar viele gesagt haben mögen, „Merkwürdig, ich hätte eigentlich das Flugzeug sehen müssen, habe es aber nicht gesehen!“ wie hätte diese Aussage von diesen Personen zu uns kommen sollen? Wie hätten sie voneinander erfahren sollen, dass sie nicht der einzige sind? Über die Medien? Über dieselben Medien, die ganz offensichtlich Komplizen der Inszenierung waren?

Und wie war das noch gleich mit dem Video vom Einschlag in den Nordturm? Haben Sie nicht vielleicht auch bis eben geglaubt, der Flugzeugeinschlag in den Nordturm wäre durch den Zufallstreffer des französischen Filmteams dokumentiert?

Man darf nicht außer Acht lassen, dass 9/11 durch die gut geplante Inszenierung einen emotionalen Ausnahmezustand erzeugt hat, der bei New Yorkern noch wesentlich ausgeprägter gewesen sein dürfte als beim deutschen Fernsehzuschauer, und dass in solchen Ausnahmezuständen die kritische Denkfähigkeit reduziert und die Manipulierbarkeit stark erhöht ist. Das dürfte auch der Grund dafür sein, aus dem die Türme nicht sofort nach den „Einschlägen“ in sich „zusammenbrachen“, sondern dass rund eine Stunde Zeit blieb, weltweit die Buschtrommeln in Bewegung zu setzen

„Mach sofort den Fernseher an! Die Moslems haben Amerika angegriffen, womöglich bricht der 3. Weltkrieg aus!“

um die maximale Zuschauerzahl bei den verstörenden plötzlichen Einstürzen live vor den Bildschirmen zu haben und bei ihnen den emotionalen Ausnahmezustand zu erzeugen, der dazu führte, die Aufnahmebereitschaft für die parallel dazu verbreitete offizielle Version massiv zu erhöhen.

Es scheint auch, als ob nicht allzu viele New Yorker das Bedürfnis verspürt haben, von den lauten und bedrohlich wirkenden tieffliegenden Flugzeugen über ihrer Stadt in Internetforen zu erzählen. Genau gekommen habe ich gar keine gefunden. Das ist für sich genommen selbstverständlich noch kein Beweis gegen die Flugzeuge, aber es sieht so aus, als ob die große Masse der New Yorker nichts Berichtenswertes gesehen hat, aber dennoch für den Rest der Welt unfreiwillig die Rolle des Live-Publikums in der Bühenshow des Magiers übernommen hat.

Und ist nicht tatsächlich während des ganzen Tages, während der schier unendlichen Wiederholungen der Bilder stets tief im Inneren ein merkwürdiges Gefühl des Unwirklichen, des Surrealen vorherrschend gewesen? Bei mir auf jeden Fall schon.

War an diesem Gefühl etwas dran? Kann man tatsächlich vor dem Live-Publikum einer Millionenmetropole ohne Flugzeuge den grandiosen Bühnenmagiertrick von Flugzeugeinschlägen aufführen?

Ich fürchte man kann.

Und DAS ist im Gegensatz zu der relativ belanglosen und aus unserer Position auch nicht im Detail zu klärenden Frage, wie genau diese Anschläge durchgeführt wurden, die eigentliche Brisanz der No-plane-Theorie, und womöglich auch der Grund, warum sie so extrem bekämpft wird. Sie hat eine ganz andere Qualität!

Von Islamisten gesteuerte Flugzeuge und ferngesteuerte Flugzeuge sehen gleich aus. Was den Zusammenbruch der Türme angeht, so wurde zwar inzwischen klargestellt, dass er nicht durch die strukturelle Schädigung und das Feuer verursacht worden sein kann. Aber niemand verlangt, zu glauben, dass er nicht genauso ausgesehen hat wie im Fernsehen gezeigt.

Die No-plane-Theorie ist daher wirklich eine Zumutung. Nicht weil sie etwas besonders Interessantes über die Hintergründe von 9/11 erzählt – das tut sie nicht – sondern weil sie etwas sehr Unbehagliches über unser eigenes Innenleben, über das Ausmaß unserer eigenen Manipulierbarkeit erzählt. Und weil sie uns etwas über die ungheure Dreistigkeit und das Wissen um unsere Manipulierbarkeit seitens derer erzählt, die diese Aktion durchgezogen haben und bis heute damit durchgekommen sind. Das ist erschreckend, das ist eine sehr viel persönlichere und beunruhigendere Erkenntnis als nur der Austausch von Bösewicht Moslem durch Bösewicht Ami.

Zum Abschluss noch die unvermeidliche Frage:

„Aber wo sind denn dann um Himmels Willen die Flugzeuge und die Passagiere hingekommen?“ .

Die kann ich mit ziemlicher Gewissheit beantworten: Sie sind genau da, wo auch das Flugzeug ist, das NICHT ins Pentagon geflogen ist, und vermutlich auch das Flugzeug, das NICHT in Shanksville abgestürzt ist. Wo man 1 Flugzeug „entsorgen“ kann, kann man auch 3 oder 4 „entsorgen“.

Wir dürfen die No-plane-Theorie nicht mehr aus Rücksicht auf den „seriösen Ruf“ der Wahrheitsbewegung verschweigen – zumindest nicht immer und nicht überall. Denn sich durchzuringen, sie anzunehmen – und zwar deswegen, weil sie stichhaltig ist – oder zumindest dem Reflex zu widerstehen, in höhnendes „Debunking“ zu verfallen, ist ganz unabhängig von 9/11 ein Schritt auf dem wichtigen Weg, diesen „grünschleimigen außerirdischen Wurm“ des unverdienten Vertrauens in unseren Gehirnen zu erkennen, sich ihm zu widersetzen und ihm schlussendlich auch den Garaus zu machen. Denn wer weiß, was sie uns in kommenden Zeiten noch alles erzählen und einreden wollen…

* * *
Siehe auch:
9/11 – Fünfzehn Jahre Lügen von Osimandia und Kairos
9/11 und das heiße Eisen von Osimandia
9/11 für Islamkritiker von Osimandia
Der unheilige Krieg von Kevin Alfred Strom
London 7/7 – Die fast unglaubliche Geschichte von Peter Power von J7
Susannah und die Islamisten von Osimandia
Die Lavon-Affäre: Wie man Juden gut und Moslems schlecht aussehen lässt von Enza Ferreri
U.S.S. Liberty: Überlebende Seeleute brechen ihr Schweigen 40 Jahre nach israelischem Angriff auf Schiff der U.S. Navy von Paul Craig Roberts
Die eine Million Helfer des Mossad auf der ganzen Welt von Martin Webster
„Ich weiß das!“ – Mediale Manipulation und ihre Wirkung von Dunkler Phönix

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Ein Kommentar

  1. pils

     /  September 11, 2016

    Hier noch mal zur Ergänzung aus dem Kommentarbereich aus AdS.
    Eine fast 4 Stunden lange gute Dokumentation über den Anschlag.

    11. September ++ Die Grosse Amerikanische Psycho Oper ++

    Antworten

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