Expo und die Islamophoben

Expo-Gründer Tobias Hübinette (Bild von Lucifex eingefügt)

Expo-Gründer Tobias Hübinette (Bild von Lucifex eingefügt)

Original vom 6. Januar 2008: Expo and the Islamophobes

Übersetzt von Eisvogel um 09:25 am 17. Januar 2008

Die linksextreme, antirassistische schwedische Organisation Expo hat kürzlich eine Publikation (pdf auf schwedisch) mit dem Titel “Kriget mot islam”“Der Krieg gegen den Islam” – veröffentlicht, in der sie sich besorgt über einen zunehmenden Trend “organisierter Islamophobie” im Westen zeigt. Expo zufolge

“gewinnt parallel mit dem Wachstum von SIOE ein neues antiislamisches Netzwerk von Akademikern, Bloggern und Politikern an Gestalt. Das Netzwerk hat keinen formalen Namen, trifft sich aber auf so genannten Antidjihad-Konferenzen. Das erste bekanntgewordene Treffen fand am 14. April dieses Jahres [2007] in Kopenhagen statt. Hinter dem Ereignis stand das Center for Vigilant Freedom (CVF).”

Die Publikation enthält:

“Nach Aussage eines der einflussreichsten Bloggers in der antiislamischen Blogosphäre, Baron Bodissey, fungiert CVF als ein ‘Netzwerk der Netzwerke. Die Idee dahinter ist, alle Counterdjihad-Gruppierungen unter einem Dach zu versammeln, um das Sammeln von Informationen und Erfahrungen zu erleichtern.’”

Die Publikation erwähnt auch das Treffen in Brüssel im Oktober und stellt fest, dass “unter den Teilnehmenden eine Anzahl allseits bekannter Rechtsextremer gewesen sind.” Ein Beispiel für diese “Rechtsextremen” ist der israelische Politiker Arieh Eldad. Expo erwähnt auch den dänischen Journalisten Lars Hedegaard und den Autor Robert Spencer, den Gründer von Jihad Watch.

Der Text geht weiter:

“Während des Kalten Krieges stimmte die extreme Rechte in die antikommunistische Rhetorik mit ein. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Einwanderung nach Europa war es dann plötzlich der Multikulturalismus, der als von außen kommende Bedrohung herhalten musste. Als Auswirkung des Krieges gegen den Terror und des zunehmenden Misstrauens gegenüber Moslems ist es inzwischen die antiislamische Rhethorik, die der extremen Rechten als neue Plattform dient. Aber es gibt ein Problem: Ungeachtet der Tatsache, dass es innerhalb der antiislamischen Netzwerke große Akzeptanz für fremdenfeindliche Parteien gibt, möchten sie sich nicht dadurch beschmutzen lassen, dass sie zu klare Verbindungen zu offen faschistischen Gruppierungen haben.”

Beachten Sie bitte, wie Expo die Kritik der “extremen Rechten” am Kommunismus, der über Generationen hinweg den Weltfrieden bedrohte, mit der heutigen Islamkritik vergleicht. Ich nehme an, der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan, der die Sowjetunion das “Reich des Bösen” nannte und zum Fall der Berliner Mauer beitrug, gehört auch zu diesen Rechtsextremisten? Expo-Gründer Stieg Larsen war ein altgedienter Kommunist, der seine spätere Ehefrau bei einem Unterstützertreffen für die FNL, der pro-kommunistischen Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams, kennenlernte. Es ist interessant, dass sie denken, dass Multikulturalismus inzwischen den Platz eingenommen hat, den der Kommunismus zuvor innehatte. Einige von uns haben auch schon so argumentiert, allerdings von einer anderen Warte aus.

Expo weiter:

“Die antiislamischen Blogger und Aktivisten sehen sich selbst als Verteidiger der europäischen Werte. Nazi-, Faschisten- und homophobe Gruppen passen einfach nicht in dieses Selbstbild. Aber mit einem Bekenntnis zu den Menschenrechten und einer klaren pro-israelischen Politik sind Rechtspopulisten und Rechtsextremisten in der Herde willkommen.”

Diese angeblichen “Rechtsextremisten” verfolgen also eine klare pro-israelische Politik. Gut zu wissen!

“Expo hat herausgefunden, dass von den 45 [islamophoben] Webseiten und Blogs mehr als die Hälfte während der letzten zwei Jahre gegründet wurde. Zusammengenommen haben diese Webseiten ein neues islamophobes Universum erschaffen, wo Besucher schnell in eine Welt beängstigender Bilder von Selbstmordattentätern und Karikaturen, die sich über verschleierte moslemische Frauen lustig machen, hineingezogen werden. Texte, die eigentlich verboten sein sollten und die beinhalten, wie Moslems sich nicht [an unsere Gesellschaften] anpassen können und wie Politiker sich dem Islam anbiedern, werden täglich publiziert.” Darüberhinaus “haben die Nachforschungen von Expo ergeben, dass 22 der 45 antiislamischen Webseiten von Personen betrieben werden, die es vorziehen, anonym zu bleiben.”

Ja, das tun sie. Und hat sich Expo auch mal überlegt, warum so viele Menschen es heutzutage in ihren “freien” Ländern nicht wagen, ihren eigenen Namen zu benutzen? Liegt es vielleicht daran, dass Expo und Konsorten zu diesem repressiven politischen Klima beigetragen haben?

Expo weiter:

“Antiislamische Blogs und Webseiten nutzen die legitime Debatte über den extremen Islamismus aus. Sie nehmen religiösen Fundamentalismus als Beweis dafür, dass der ganze Islam und/oder alle Moslems der Welt eine Bedrohung für Demokratie, Redefreiheit und für unsere eigentliche Existenz (d.h. die der Nicht-Moslems) darstellen.”

Sie führen den schwedischen Journalisten und Blogger Kurt Lundgren sowie auch den dänischen Blog Snaphanen als Beispiele für islamophobe Webseiten an.

“Unter den nordischen Staaten ist Dänemark das Land, wo die Islamophobie die stärksten Wurzeln fassen konnte. Die Dänische Volkspartei mit der Demagogin Pia Kjærsgaard in einer führenden Position schikaniert Moslems [verbal] schon seit Jahren. Wie auch in Schweden gibt es eine Reihe rechtsextremer und offener Nazigruppierungen, die islamophobe Propaganda verbreiten. Das schwedische Äquivalent zu der Dänischen Volkspartei sind die Schwedendemokraten, die Islamophobie in die Politik eingebracht haben.”

Expo ist besorgt über die internationalen Verbindungen dieser Seiten:

“Die schwedischen Blogger lassen sich von ihren ausländischen Gegenstücken inspirieren. Little Green Footballs gehörte zu den ersten, die – je nach Sichtweise – vor extremem Islamismus warnten oder moderne Islamophobie verbreiteten. In letzter Zeit ist jedoch die Islamkritik dieser Seite in blanken Moslemhass umgeschlagen. Der Journalist RJ Smith vom Los Angeles Magazine schrieb zum Beispiel in einem Artikel aus dem vergangenen Jahr, dass Little Green Footballs eine ‘dysfunktionale Mischung aus schönen Fotografien, die [der Blogger Charles] Johnson während seiner Radtouren aufnimmt, und verfassungsmäßig geschützter Hassrede ist, die davon ausgeht, alle Moslems seien bis zum Beweis des Gegenteils Terroristen.’”

Expo führt auch auf, dass Gates of Vienna ein weiterer führender und häufig zitierter englischsprachiger Blog ist, der genauso wie LGF Verschwörungstheorien und Vorurteile gegen den Islam verbreitet.

Einer der Mitbegründer von Expo, Tobias Hübinette, schrieb 1996 (Creol no 1 1996 and “Svartvitt”):

“Das Gefühl zu haben und sogar auch zu denken, dass die weiße Rasse in jeder Hinsicht minderwertig ist, ist im Hinblick auf ihre Geschichte und derzeitigen Aktionen vollkommen natürlich. Mögen die Länder der weißen Rasse in Blut und Leiden untergehen. Lang lebe die multikulturelle rassisch vermischte und klassenlose ökologische Gesellschaft! Lang lebe die Anarchie!”

Ich fand online mehrere Verweise auf dieses Zitat und bat den schwedischen Blogger Kurt Lundgren darum, seine Leser dazu anzuregen, die schriftliche Originalquelle aufzutreiben. Einer tat das und konnte die Authenzität des Zitats bestätigen. Er postete ein Bild des Originaltexts aus dem Jahr 1996. Gemäß seines eigenen Lebenslaufs arbeitete Tobias Hübinette bis mindestens 1997 für Expo. In anderen Worten: Er stellte weiterhin für diese “antirassistische” Organisation Nachforschungen an, nachdem er öffentlich die Ausrottung der weißen Rasse und die gewaltsame Zerstörung einer gesamten Zivilisation propagiert hatte. Niemanden schien das zu stören. Während dieser Zeit ging er Nachforschungen über “Nazis” nach. Er hat ausdrücklich die Anwendung von Gewalt aus politischen Gründen verteidigt, sogar gegen Kinder und Senioren, und er wurde auch wegen Gewaltanwendung verurteilt.

Gleichzeitig führt die linksextreme Gruppierung Antifascistisk Aktion schon seit Jahren Angriffe auf Einwanderungsskeptiker aus, darunter auch auf die Schwedendemokraten, über die Expo ein kritisches Buch herausgegeben hat. Mitglieder von AFA marschierten neben hochrangigen Vertretern aus Schwedens Polizei, Regierung und Medien während der schwulen “Parade des Stolzes” 2007 in Stockholm und schlugen dort ein paar Leute zusammen, die sie für nicht ausreichend tolerant erachteten.

Hübinette ist für manche seiner Ansichten umstritten, zum Beispiel für seinen Vergleich westlicher Adoptionen von koreanischen Kindern (er ist koreanischer Herkunft) mit dem transatlantischen Sklavenhandel. Allerdings reicht es im immer noch mehrheitlich weißen Schweden nicht für einen Karrierestopp aus, dass man dazu aufruft, die einheimische Mehrheitsbevölkerung solle in Blut und Leiden untergehen. Hübinette hat weiterhin “Multikulturalismus” propagiert und sogar Preise erhalten, und er arbeitet derzeit für das Multikulturelle Zentrum von Botkyrka, Schweden.

Der Gründer und Herausgeber des Expomagazins von 1995 bis zu seinem Tod im November 2004, Stieg Larsson, arbeitete über Jahre hinweg mit Hübinette zusammen, schien sich aber offenbar nicht unwohl dabei zu fühlen, mit einer Person zusammenzuarbeiten, die zum Genozid an seinem Volk aufgerufen hat. Larsson wird als glaubwürdige Quelle bezüglich der extremen Rechten zitiert, und Material von Expo wird in den führenden Zeitungen Expressen and Aftonbladet zitiert. Larsson hinterließ drei nicht veröffentlichte Thriller, die nach seinem Tod zu Bestsellern in Schweden wurden.

Während ich das schrieb, kam mir ein Pflichtprogramm der Universität von Delaware in den Vereinigten Staaten in den Sinn, das von Studenten erwartet, dass sie zur Kenntnis nehmen, dass “alle Weißen rassistisch” sind, und in dem ihnen “Behandlung” für inkorrekte Haltungen bezüglich Klasse, Geschlecht, Religion oder Kultur geboten wird. Eine Bürgerrechtsgruppe zitierte Auszüge aus den Dokumenten des Office of Residence Life Diversity Education Training der Universität, unter anderem diese Aussage:

“Ein Rassist ist jemand, der auf der Grundlage seiner Rasse von einem System der weißen Vorherrschaft sowohl privilegiert als auch sozialisiert ist. Der Begriff trifft auf alle weißen Menschen zu (d.h. Menschen europäischer Herkunft), die in den Vereinigten Staaten leben, und zwar unabhängig von Klasse, Geschlecht, Religion, Kultur oder sexueller Ausrichtung. Nach dieser Definition können farbige Menschen keine Rassisten sein, weil sie als Völker innerhalb des US-Systems nicht die Macht haben, ihren Vorurteilen, Feindseligkeiten oder diskriminierenden Taten den Rücken zu stärken.” Das Erziehungsprogramm hält auch fest, dass ‘umgekehrter Rassismus’ ein Begriff ist, der von Weißen benutzt wird, um ihre weißen Privilegien zu leugnen.”

Ich habe versucht, herauszufinden, worin genau diese “weißen Privilegien” bestehen. In Schweden wird man, wenn man ein Einheimischer ist und sich auch nur in mildester Form gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung ausspricht, die mit Sicherheit innerhalb weniger Jahrzehnte die Einheimischen zu einer Minderheit in ihrem eigenen Land machen wird, umgehend als Rassist gebrandmarkt und verunglimpft. Mit großer Wahrscheinlichkeit bedeutet es das Ende der Karriere. Aber “antirassistische Multikulturalisten” können eng mit Personen zusammenarbeiten, die zur Zerstörung der westlichen Zivilisation und der Auslöschung der weißen einheimischen Bevölkerung aufrufen, ohne dass das vom politischen Establishment auch nur registriert wird. Die Situation ist in anderen Ländern Westeuropas nur geringfügig weniger extrem, auch dort wird den Einheimischen de facto das Wahlrecht entzogen und von ihnen erwartet, dass sie demütig ihre eigene Kolonisierung finanzieren und ihrer kulturellen Auslöschung applaudieren. Wenn das “Privilegien” sind, dann werden Privilegien heutzutage enorm überschätzt.

Es enthält mehr als nur ein bisschen Ironie, wenn Tobias Hübinette behauptet, er sei “Anti-Nazi”, und gleichzeitig für die gewaltsame Zerstörung von Hunderten von Millionen Menschen eintritt. Es ist ein starker Hinweis darauf, dass der Begriff “Nazi” inzwischen bedenklich verzerrt worden ist.

Die meiste politische Gewalt – verbal und physisch – in Europa geht von Moslems und ihren linken Unterstützern aus. Die seit Jahrhunderten ersten politischen Morde in den Niederlanden wurden im Fall von Theo van Gogh von einem Moslem und im Fall von Pim Fortuyn von einem linken Moslemunterstützer verübt. Einige Mitglieder der westlichen Linken treten für die Unterdrückung der Redefreiheit ein, für die Anwendung von Straßengewalt gegen Rivalen, für die systematische Dämonisierung nicht nur politischer Gegner sondern sogar ganzer Gruppen, die als böse gebrandmarkt werden, dass deren Vermögen eingezogen werden sollte und sie wenn nötig eliminiert werden sollten. In all diesen Punkten sind die linken Genossen von Expo näher am Nazismus dran als Islamophobe wie ich, aber sie kommen damit durch, denn sie sind Linke, und Linke sind gut, während Rechte böse sind; eine machtvolle Demonstration der Tatsache, dass die Sozialisten niemals wirklich den Kalten Krieg verloren haben. “Nazismus” wird einfach darauf reduziert, dass man einen weißen europäischen Hintergrund hat und sich weigert, sein Land und seine Kultur an Fremde auszuliefern.

In diesem Text gebraucht Expo gelegentlich Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und Homophobie in ein und demselben Satz, vergisst aber bequemerweise auszuführen, dass der jüngste Anstieg von Antisemitismus in Europa eng mit der Einwanderung von Moslems und der pro-islamischen Politik der Europäischen Union verknüpft ist, dass die Mehrzahl der gewalttätigen Straßenkriminalität einheimische Europäer trifft und dass insbesondere der steile Anstieg der Gewalt gegen Schwule an der Masseneinwanderung von Moslems liegt.

Expo nimmt auch zu krassen Verdrehungen Zuflucht, was die Natur islamischer Unterdrückung von Nicht-Moslems angeht:

“Vor Jahrhunderten war ein Dhimmi ein nicht-moslemischer Einwohner eines Staates, in dem die Scharia herrschte und wo Nicht-Moslems weniger Rechte als Moslems hatten. Die antiislamische Bewegung glaubt, dass die Expansion des Islam in Europa aufgehalten werden müsse, weil wir sonst Gefahr laufen, aufs Neue in diese Lage zu kommen.”

Das System der Dhimmitude ist ein integraler Bestandteil der Scharia, des islamischen Gesetzes, das zeitlos zur islamischen Theologie gehört, weil es von Allah eingesetzt wurde. Es war nicht nur “vor Jahrhunderten” gültig, es bleibt auch heute gültig und wird es in alle Ewigkeit bleiben. Der Genozid türkischer und kurdischer Moslems an den Armeniern fand vor nur einigen Generationen statt. Er fand genau deshalb statt, weil die Armenier wie andere Balkanchristen gegen das islamische Apartheidsystem und ihren Status als Halbsklaven, der ihnen gemäß der Scharia zukommt, rebellierten. Die Moslems antworteten darauf mit Djihad-Massakern, so wie sie es der islamischen Doktrin nach tun sollen.

Über dieses Massaker zu diskutieren ist in der Türkei immer noch gesetzlich verboten. Mehrere Morde an den wenigen Christen in einem Land, das einstmals vorwiegend christlich war, beweisen, dass die Christophobie dort noch sehr lebendig ist. Expo bezeichnet die Gegnerschaft zum EU-Beitritt der Türkei als ein Anzeichen für Extremismus. Stimmen sie mit dem derzeitigen islamistischen Premierminister der Türkei Recep Tayyip Erdogan überein, der gesagt hat, Islamophobie sollte als Verbrechen gegen die Menschlichkeit behandelt werden?

Im Dezember 2007 wurde in der Stadt Örebro ein Universitätsprofessor namens Fuat Deniz ermordet, es war der erste Fall, bei dem ein Dozent an einer Universität in Schweden ermordet wurde. Deniz schrieb und lehrte über den Genozid der ottomanischen Türken an ihren christlichen Untertanen. Andere Forscher, die auf dem Gebiet arbeiten, wurden nach Angaben von David Gaunt, der an der Södertörn Universität lehrt, bedroht:

“Bei mehreren Gelegenheiten haben Personen an unseren Seminaren teilgenommen, die angaben, Journalisten zu sein, nur um herumzugehen und die Teilnehmer zu fotografieren,” sagte Gaunt dem Svenska Dagbladet. Es wurde berichtet, dass Forscher belästigt wurden, Todesdrohungen erhielten und als Terroristen bezeichnet wurden. Gaunt berichtet, dass er während eines Türkeiaufenthalts von Sicherheitskräften verfolgt worden sei und Zielscheibe einer Verleumdungskampagne einer türkischen Zeitung wurde. “Alle, die sich für die christlichen Minderheiten in der Türkei interessieren, werden als Bedrohung angesehen.”

Ein holländischer Wissenschaftler, der anonym bleiben möchte, bestätigt dies. “Ich spürte während einiger Vorlesungen, die ich in Holland hielt, die Augen der türkischen Spione in meinem Rücken.” Er fürchtet, dass er auch in Gefahr ist, und spricht daher in der Öffentlichkeit so wenig wie möglich über den Genozid. Die Ermittlungen im Mordfall Fuat Deniz waren auffallend schlampig. Man ist versucht, diesen Mord als Ausläufer des globalen Djihad und der Christenverfolgung im Nahen Osten zu sehen, die sich langsam in Westeuropa ausbreitet.

Während Moslems gleichzeitig westliche Länder kolonisieren und sich über Islamophobie beklagen, werden die wenigen noch verbleibenden nicht-islamischen Gemeinschaften im Nahen Osten systematisch ausradiert. Robert Spencer schreibt in seinem Buch Religion of Peace?: Why Christianity Is and Islam Isn’t [Eine Rezension des Buches von Fjordman findet sich hier]:

“Christliche Gemeinden überall im Nahen Osten, die bis auf die Morgendämmerung des Christentums zurückgehen, gehen so stark zurück, dass sie auf der Kippe stehen, vollkommen aus der Region zu verschwinden. Im Irak ist die Hälfte der 700.000 Christen, die noch vor dem Krieg gezählt wurden, seit dem Fall Saddam Husseins aus dem Land geflohen. Wenn man den ganzen Nahen Osten betrachtet, ist die christliche Bevölkerung von 20 Prozent im Jahr 1900 auf weniger als 2 Prozent heute gefallen.”

Wie kommt es, dass linke Organisationen so besorgt über “Islamophobie” im Westen sind und sich so wenig über islamische “Infidelophobie” kümmern? Liegt es daran, dass die extreme Linke das als eine Form ihres Kampfes gegen ihre eigene Zivilisation sieht, von der das Christentum ein Teil ist?

Während wir uns hier unterhalten, vertreiben Moslems Christen aus Bethlehem, dem Geburtsort Jesu Christi, aber die westlichen Medien ziehen es vor, die Schuld dafür dem jüdischen Staat Israel anzulasten, der genauso ein Opfer des Djihad ist. Manche dieser Christen- und Judenverfolgungen durch Araber werden von Hamas verübt, dem örtlichen Zweig der Muslimbruderschaft. Mitglieder der Muslimbruderschaft haben viele der gewalttätigsten islamischen Organisationen in den letzten Jahrzehnten inspiriert oder gegründet, unter ihnen Said Qutb, der spirituelle Vater von Osama bin Laden und anderen Terroristenführern.

Die größte Partei der politischen Linken in Schweden, die Sozialdemokraten, hat ihre Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Muslimbruderschaft zum beiderseitigen Vorteil angekündigt, aber die linke Organisation Expo sieht daran nichts Falsches. Sie konzentrieren ihr Feuer auf jene, die Masseneinwanderung begrenzen wollen und damit die sozialistischen Anstrengungen, Wähler aus dem Ausland zu importieren, behindern.

Die schwedischen Sozialdemokraten waren während der 1930er und 40er Jahre pro-Faschismus und pro-Nazi und betrieben während des Kalten Krieges Appeasement gegenüber den Kommunisten. Heute schmieden sie eine Allianz mit der Muslimbruderschaft, einer weiteren Organisation mit engen ideologischen Verknüpfungen zu faschistischen und Nazi-Bewegungen. Die Sozialdemokraten stimmen der islamischen Kolonisierung des Landes durch Moslems im Gegenzug für Wählerstimmen weiter zu. In alten Tagen hätte man das Verrat genannt. Heute nennt man es Toleranz. Zwei vom Faschismus inspirierte Bewegungen kooperieren dabei, die einheimische Bevölkerung eines Landes auszubeuten, zwingen diese, ihre eigene Kolonisierung zu finanzieren und ihr zu applaudieren und verunglimpfen sie als Fanatiker, Rassisten und Faschisten, wenn diese sich dagegen wehren. Diese Strategie ist gleichermaßen clever wie bösartig.

Schweden erlebte in den vergangenen Jahrzehnten einen explosionsartigen Anstieg von Vergewaltigungen und Gewaltverbrechen aller Art. Das ist eine direkte Folge der Masseneinwanderung. Malmö, ihre drittgrößte Stadt, wird bald die erste skandinavische Stadt mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit werden. Einheimische Schweden fliehen, während Gangs aus islamischen Einwanderern offen damit prahlen, dass sie einen Krieg gegen die Schweden führen, und führende Akademiker inzwischen vom Ende des schwedischen Nationalstaats als wahrscheinliche Folge der fortdauernden Einwanderung sprechen. Dass Expo sich in dieser Situation dafür entscheidet, ihren Fokus auf “Islamophobie” zu richten, spricht Bände darüber, wo ihre Loyalität liegt.

Dazu kommt noch: wenn die weit links stehende Organisation Expo jemanden als “islamophob” bezeichnet, was für viele offensichtlich dasselbe wie rassistisch ist, könnten Mitglieder einer gewalttätigeren linksextremen Organisation wie AFA das als Lizenz zum Schikanieren dieser Individuen verstehen. Wenn Kurt Lundgren, der einen der bekanntesten politischen Blogs in Schweden betreibt, als “Islamophob” bezeichnet wird, ist das indirekt eine Warnung an ihn, dass er in Zukunft möglicherweise schikaniert werden könnte.

Einmal hat ein Blogleser ausgeführt, dass es keine gute Form des Sozialismus gibt:

“Während der “harte” Sozialismus, der früher in Osteuropa propagiert wurde, eine Gesellschaft mörderisch macht, macht der “weiche” Sozialismus des Westens eine Gesellschaft selbstmörderisch.”

Am Beispiel Schwedens zeigt sich die Wahrheit dieser Aussage: Das Land hat keine koloniale Geschichte, und seine derzeitige Auflösung kann daher nicht auf einen “postkolonialen Schuldkomplex” zurückgeführt werden. Die Ursache ist reine Ideologie. Schweden, das sich selbst als ideologischen Leuchtturm für die Menschheit sieht, hat fröhlich dieses neue postwestliche Paradigma angenommen, bei dem Antinationalismus der Tagesbefehl ist, und seine Führer haben beschlossen, dabei zu brillieren.

Expo ist meiner Ansicht nach ein Symbol für die Kräfte, die Schweden zum vermutlich totalitärsten und politisch repressivsten Land in der westlichen Welt gemacht haben. Möge es anderen als Warnung dafür dienen, was geschieht, wenn Multikulturalismus, Sozialismus und Antinationalismus Macht erlangen.

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Ein Kommentar

  1. Ein Koreaner? Da ist doch noch so einer…
    Was einen veblüfft, ist nicht so sehr diese Feindseligkeit an sich, speziell die Chinesen hätten einigen Grund dazu gehabt – aber daß er damit nicht nur durchkam, sondern Beifall fand.

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