Welche ist mehr Macho?

Margarita Zavala de Calderon

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Quién es más macho? erschien am 20. Mai 2010 bei Mangan’s Adventures in Reaction

 

Lawrence Auster hatte heute dieses Foto von Michelle Obama beim Staatsdinner gestern abend für den mexikanischen Präsidenten Calderón. Ich hielt es für interessant, sie mit Calderóns Frau Margarita Zavala de Calderón zu vergleichen.

In Sachen Macht und Prestige hat Obama gegenüber Calderón klar die Nase vorn, aber ich bezweifle, daß allzu viele Leute ihn um seine Frau beneiden, die aussieht, als würde sie einem, wenn man sie wütend macht, das Rückgrat an drei Stellen brechen und einen zu Gelee schlagen. (Wie es Roderick Spode tun würde.)

Ich weiß nicht, ob Barack aus politischen oder rassischen Gründen geheiratet hat, aber es heißt, daß Männer, die für Geld heiraten, es verdienen, und dasselbe gilt für Männer, die aus anderen Gründen heiraten. Angenommen, ein Grund dafür, daß Barack Michelle heiratete, war der, daß sie schwarz ist, so sieht Señora Zavala de Calderón im Gegensatz dazu nicht einmal mexikanisch aus. (Nicht daß irgendetwas daran auszusetzen wäre, mexikanisch auszusehen), Sie ist auch viel gewinnender als Michelle.

Kommentare aus dem Originalstrang bei Mangan’s Adventures:

Thrasymachus:

Wenn ich Michelle Obama sehe, sehe ich eine Vizedirektorin an der High School. Ich stelle mir vor, wie sie durch die Hallen einer Chicagoer High School stolziert, wobei das klick-klack ihrer Absätze die Herzen aller Missetäter erschauern läßt, zumindest jener, die dumm genug waren, den Campus nicht zu verlassen (Ich selber habe in der High School 100 Stunden Nachsitzen angesammelt, aber nichts davon abgesessen. Warum sie einem sagen, daß man irgendwohin gehen soll als Strafe dafür, daß man nicht dorthin gegangen ist, und erwarten, daß man dem nachkommt, verstehe ich nicht).

Jedenfalls, wenn die Frage lautet: “quien es mas macho?” und eine der Wahlmöglichkeiten ist Michelle Obama, dann ist das wahrscheinlich die Antwort.

Frau Calderón sieht in der Tat recht mexikanisch aus, besonders im Vergleich zu den Frauen, die man auf Univision sieht. Nicht alle Mexikaner sind Mestizos oder Indianer, nicht einmal alle unter den Armen.

OneSTDV:

Ich denke, Michelles Aussehen ist ein recht guter Beweis dafür, daß Obama homosexuelle Neigungen hat. Ich meine, wie kann ein heterosexueller Mann sich dazu hingezogen fühlen?

Armance:

Der lächerlichste Aspekt ist daß die Medien darauf beharren, daß Michelle ein Rollenmodell in Eleganz und Anmut ist, vergleichbar mit Jackie Kennedy. Als Frau beurteile ich die Eleganz einer anderen Frau danach, wieviele ihrer Outfits ich gern tragen würde. Ich habe nie auch nur ein Kleid oder Outfit von Michelle gesehen, um das ich sie beneide. Und ich wüßte von keiner meiner Freundinnen, daß ihr Michelles Kleidungsstil gefällt. Selbst wenn die Kleidungsstücke und Schuhe hübsch sind, trägt sie sie in solch einer ungraziösen Art, daß der ganze Effekt futsch ist. Stattdessen ist jedesmal, wenn ich ein Bild von Jackie sehe, der erste Gedanke, der mir in den Sinn kommt: “Verdammt! Ich würde ein paar Tage meines Lebens für dieses Kleid geben!”

Chechar:

Wie tief ist Amerika gefallen! Heute habe ich zufällig gerade den 6. Band des originalen Prince Valiant [“Prinz Eisenherz”; d. Ü.] fertiggelesen, der ursprünglich vor fünfzig Jahren in Zeitungen veröffentlicht wurde. Alle Frauen in diesem Comic, nicht nur die der Ritter, sondern auch die der Gemeinen, sind ätherische Blondinen oder schöne Rothaarige. Wenn das Aussehen der First Ladies ein gutes Merkmal für das Abschätzen der Gesundheit einer Kultur ist, dann würde ich sagen, daß sich die Vereinigten Staaten eindeutig in Selbstmordstimmung befinden.

The Cold Equations:

Señora Calderon sieht für mich wie eine typische Oberklasse-Mexikanerin aus. Sie sind mehr spanischer und weniger indianischer Abstammung als die Unterklassetypen, die über die Grenze hüpfen, und dann gibt es das Phänomen, daß erfolgreiche braune Männer hellhäutige/blonde Frauen heiraten. Das ist das Aussehen, zu dem sie tendieren – brünett, ein wenig gebräunt, aber im Grunde weiß aussehend. Solche Leute sieht man in Amerika als Auslandsstudenten, und manchmal wird ein gewöhnlicher Hispanic nach der weißen Seite seiner Abstammung geraten.

Anonymous:

„Ich meine, wie kann ein heterosexueller Mann sich dazu hingezogen fühlen?“ Ganz deiner Meinung. Weit öfter, als es nicht der Fall ist, finde ich, daß schwarze Frauen maskulinere Gesichtszüge haben als das, was ich als “feminin” betrachte – z. B. schaut euch nur diese Fressen an. Nicht attraktiv. Was mich in dem Zusammenhang ohne Ende amüsiert, ist daß jedesmal, wenn ich sage, daß ich selten, wenn überhaupt, eine schwarze Frau attraktiv finde, die Liberalen über mich herfallen… und dann Schwule verteidigen, daß sie einen natürlichen Hang zum gleichen Geschlecht hätten – etwas, das nicht nur nicht zu ändern ist, sondern daß es unerträglich sei, daß irgendjemand auch nur versuchen sollte, sich in irgendeiner Weise einzumischen. Dann versuchen sie weiter, mir das Lieben schwarzer Frauen einzupauken, indem sie mich mit Bildern von Halle Berry etc. bearbeiten.

Chechar:

Ich möchte keine schwarzen Frauen beleidigen. Aber um Attraktion zu spüren, muß die Frau feminin sein, sonst habe ich das Gefühl, sie wäre eine Art Mann… Auf jeden Fall ist der Artikel BEAUTY, ART, AND RACE, von 2008, ursprünglich gesendet 2004 von American Dissident Voices, ein absoluter Pflichtlesestoff.

[Anm. d. Ü.: durch dies bin ich auf das Original von Schönheit, Kunst und Rasse gestoßen; im Originalstrang bringt Chechar hier noch einen Auszug, aber stattdessen empfehle ich denen, die’s noch nicht kennen, einfach: Reinlesen!)

Chechar:

In einem anderen Strang (oder in einem anderen Blog?) sagte ich, daß WASPs die Geschichte südlich des Río Grande beachten sollten. Ein halbes Jahrtausend Erfahrung mit Rassenvermischung sollte genug Grund für die Amerikaner sein, unsere Fehler nicht zu wiederholen. Insbesondere Mexiko ist faszinierend. Vor Jahren fragte ein Newsweek-Artikel humorvoll: “Is Mexico blond?” weil die mexikanische Fernsehwerbung blonde Mexikaner zeigt, obwohl sie hier eine winzige Minderheit sind. Es ist nicht ungewöhnlich, daß die sehr braunen Mexikaner es feiern, wenn (aufgrund der Mendel’schen Vererbungsgesetze) eines ihrer Neugeborenen überraschenderweise viel weißer ist als die meisten Mitglieder ihrer Familie. Der surrealste Fall, den ich dazu gesehen habe, war eine Show eines extremen Linken in Chapultepec’s Casa del Lago in Mexico City, einem Ort für Bühnenkomiker. Ich war fasziniert davon, Bücher von Stalin, Trotzki, Lenin und anderen Commie-Koryphäen an einem Ort zum Verkauf ausgestellt zu sehen, wo sehr arme Mestizo-Indianer dem linken Komödianten lauschten. Natürlich machte er die gesamte mexikanische bourgeoise Kultur herunter. Aber er sagte, daß es eine Ausnahme gäbe: Frauen! Daß er die weißen Frauen absolut gegenüber den Frauen seines eigenen braunen Volkes bevorzugte. Als iberischer Weißer war ich erstaunt, als ich der Show zusah, nachdem das indianische Publikum nie aufhörte, über die Witze des Bühnenkomikers zu lachen. Sie waren überhaupt nicht beleidigt wegen dem, was er über die Überlegenheit der weißen weiblichen Schönheit sagte, obwohl viele mestizo-indianische Frauen anwesend waren; ich meine: es war ein sehr dunkelbraunes Publikum. Und dies war eine öffentliche Show eines radikalen Linken! Wir können uns vorstellen, wie die Reaktion wäre, wenn ein Bühnen-Neger in den Vereinigten Staaten dasselbe gegen schwarze Frauen sagen würde (z. B. gegen die First Lady)… Die Anekdote unterstreicht mein Argument recht schön: mit fünfhundert Jahren Erfahrung mit Rassenvermischung kennen viele “Latein”amerikaner den wahrhaft astronomischen Unterschied zwischen der arischen Frau und den neandertaleskeren Eingeborenen. In Mexiko findet man nicht viel politkorrekten Bockmist, der die braunen Prolos davon abhält, die offensichtliche Wahrheit auszusprechen, sie sie seit 500 Jahren mit ihren eigenen Augen gesehen haben. P.S. Viele Englischsprachige schreiben den Namen von Hernán Cortés falsch, indem sie Cortez mit einem “z” schreiben. Aber ja: Mestizos sind “hijos de la chingada”: eine Beleidigung in Mexiko. Die Moral der traurigen Mex-Story für ein amerikanisches Publikum sollte sein: Treibt keine Rassenvermischung, wenn ihr euer Land nicht in eine Nation von of Hijos de la Chingada [“Söhne des Fickens”; d. Ü.] verwandeln wollt.

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