Star Trek: Beyond

Star Trek Beyond

Von Trevor Lynch (Greg Johnson) (Original: Star Trek: Beyond, erschienen am 24. August 2016 auf Counter-Currents Publishing. Übersetzung: Lichtschwert

 

Ich habe eine Menge Star Trek auf der Leinwand und auf dem Bildschirm gesehen, und aus der Perspektive des mittleren Alters erscheint es als eine schreckliche Zeitverschwendung. Kürzlich sah ich mir eine Anzahl von Episoden der Originalserie an, die ich seit der Kindheit nicht mehr gesehen hatte, und fand sie recht grindig und oft lächerlich. Meine Gefühle über die ursprüngliche Darstellerriege kamen an die Oberfläche, als ich Walter Koenig in einer Episode von Babylon 5 auftreten sah (ja, es war schauderhaft, aber ich gab ihm eine Chance!) und herausplatzte: „Die Science Fiction wird nicht sicher sein, bis all diese Leute tot sind.“

Ja, mir gefiel Die nächste Generation ab Staffel Drei. Aber meine Lieblingsserie war Voyager. Trotz der lächerlich politkorrekten Besetzung hatte Voyager einfach exzellente Geschichten. Ich fand die Borg, die in beiden Serien stark vorkamen, als eine der fantasievollsten Schöpfungen des Star-Trek-Universums. Deep Space Nine war einen einzelnen Durchlauf wert, aber Enterprise war eine große Enttäuschung, obwohl der Handlungsbogen der dritten Staffel interessant war. Ich bezweifle, daß ich mir die Mühe machen werde, eine neue Serie anzusehen, sollte eine herauskommen.

Was die Filme betrifft, so war das Beste des ersten Films Jerry Goldsmiths wunderbare Musik. Nur Der Zorn des Khan und Auf der Suche nach Mr. Spock sehen nach mehr als aufgefetteten Fernsehepisoden aus. Der vierte und der fünfte Film waren lächerlich. Keiner der Next-Generation-Filme machte viel Eindruck. Tatsächlich denke ich, daß ich einen oder zwei davon gänzlich ausgelassen habe. Dann kam Jar Jar Abrams‘ inkompetenter Leinwand-Reboot der Originalserie, einschließlich seines völlig unnötigen Remakes von Der Zorn des Khan. Und nun haben wir den dreizehnten Film in dem Franchise, Star Trek: Beyond, mit dem chinesischen Regisseur Justin Lin am Ruder.

Beyond ist der visuell eindrucksvollste Star-Trek-Film aller Zeiten. Aber das blendende Spektakel unterstreicht nur die Hohlheit der Handlung. Der Schurke, Krall, ist ein Sternenflottencaptain, der hundert Jahre lang auf einem Wüstenplaneten festsaß und aus irgendeinem Grund die Gestalt eines Außerirdischen angenommen hat und sich dann genauso unerklärlich in einen Menschen zurückverwandelt.

Während seines Exils hat er seine Existenz verlängert, indem der die Lebenskräfte intelligenter Wesen abzapfte; er hat eine riesige Armee von Außerirdischen herbeigezaubert, und er hat ein Komplott geschmiedet, um Unheil in der Föderation anzurichten, weil sie für Frieden und Einigkeit steht (was, keine Vielfalt?), wohingegen er für Kampf und sowas steht. Seht ihr, er ist ein ehemaliger Soldat, während die Sternenflotte im Grunde ein interstellares Friedenskorps ist. Er erwirbt ein uraltes Macguffin [Anm. d. Ü.: siehe MacGuffinite auf „Atomic Rockets“], eine Biowaffe, die alles Leben in ihrer Reichweite vernichten kann, und bricht auf, um die Millionen Seelen auf der Sternbasis Yorktown auszulöschen. Ich vermute, damit wird er’s ihnen zeigen. (Natürlich könnte seine riesige Flotte von Schiffen dasselbe ohne Unterstützung tun, aber egal.) Natürlich gelingt es jedoch Captain Kirk (gespielt vom gutaussehenden Chris Pine, der um 75 % weniger jüdisch ist als William Shatner) und seiner tapferen Besatzung, ihn aufzuhalten.

Als Spektakel war es blendend, aber als Drama ließ es mich kalt. Mit all dem Geld und den technischen Fähigkeiten, die dem Regisseur zur Verfügung standen, würde man denken, daß er sich ein gutes Drehbuch gesichert hätte, mit Charakterisierung und Drama und ein paar Wendungen, um all die Action-Sequenzen zusammenzukleben. Zum Teufel, er hätte eine bessere Geschichte von Shakespeare oder Melville oder zahllosen Star-Trek-Fanromanen stehlen können. Aber nein.

Nachdem dies Star Trek ist, erwartete ich natürlich, daß Beyond mit Liberalismus und Multikulturalismus versaut ist. Natürlich ist die Darstellerriege bloß eine einzige riesige Star-Wars-Raumhafenbar der Vielfalt, aber statt eines elenden Bienenhauses des Abschaums und der Schurkerei haben wir physisch überlegene Exemplare aller Rassen, die sich idealistisch dem höheren Wohl widmen.

Wir erfahren aber doch, daß Mr. Sulu ein Homo mit einem Partner (vielleicht sogar Ehemann) und einer Adoptivtochter ist, die beide ebenfalls Ostasiaten sind. Aber die wahre Überraschung ist, daß Spocks Beziehung mit Uhura auf Eis lag, weil es ihm im Lichte der Zerstörung des Planeten Vulkan logisch erschien, reine vulkanische Babies zu zeugen statt Mischlinge mit Menschen. Das erscheint mir ebenfalls logisch und kein schlechtes Mem zum Propagieren.

Etwa 15 Minuten vor dem Ende von Beyond begann ich an die Kürze des Lebens zu denken und erwog zu gehen. Aber ich war gekommen, um eine Rezension zu schreiben, daher blieb ich bis zum Ende. Ich frage mich jedoch, was ich in diesem Film zu finden hoffte. Was hat Millionen von Fans über fünf großteils schlechte Fernsehserien und 13 überwiegend schlechte Filme hinweg dabeigehalten?

Star Trek kombiniert zwei unvereinbare Weltsichten, die beide große Zahlen von Menschen ansprechen.

Erstens gibt es da das faustische Streben nach Forschung und Abenteuer, den Wunsch, die Menschheit in den Weltraum emporsteigen und das Universum erforschen zu sehen. Ein wesentlicher Bestandteil der faustischen Haltung ist der wirtschaftliche Utopismus von Star Trek, bei dem unbegrenzte saubere Energie und „der Replikator“ im Grunde die Knappheit abgeschafft haben. Maschinen haben uns alle arbeitslos gemacht, daher hat die Menschheit die Freiheit, sich selbst zu vervollkommnen und den Kosmos zu erforschen. (Für mehr darüber siehe den Essay „Money for Nothing.“) Die faustische Haltung ist vorrangig eine weiße Sache, da Weiße zum Besseren oder Schlechteren weitgehend für den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt verantwortlich sind, den wir Modernisierung nennen. Dies ist es, was mich an Star Trek anspricht. Dies ist es, was mich immer wieder zurückkommen ließ.

Zweitens gibt es da Liberalismus, Multikulturalismus und (buchstäblichen) Universalismus, die annehmen, daß alle im Universum (außer den Bösen, die an ihren exzentrischen Identitäten festhalten möchten), egal wie scheinbar verschieden, im Grunde insofern gleich sind, daß sie ein Teil einer Vereinigten Föderation der Planeten werden können.

Leider sind, wie wir entdeckt haben, seit Star Trek erstmals im Jahr 1966 sein Debut hatte, faustische Haltung und Multikulturalismus nicht miteinander vereinbar. Das Apollo-Programm wurde von der Linken heftig angegriffen, die wollte, daß das Geld für Programme zur Erhebung von Nichtweißen verwendet wird. Billionen sind für solche Programme ausgegeben worden, ohne wirklichen Effekt, wohingegen dieselben Billionen von Dollars und bis jetzt zum Mars gebracht haben könnten.

Einer der hauptsächlichen Ansporne für technologischen Fortschritt sind hohe Arbeitskosten. Nur indem wir Arbeitskraft teuer halten, werden wir eine Welt erreichen, wo Maschinen uns alle arbeitslos machen. Daher untergraben wirtschaftliche Globalisierung und offene Grenzen den technologischen Fortschritt, indem sie eine globale Plantagenwirtschaft schaffen, in der die „Produktivität“ und die Profite einfach durch Kürzung der Arbeitskosten steigen statt durch technologische Verbesserungen, die die Arbeit tatsächlich produktiver machen.

Globalisierung führt auch unvermeidlich dazu, daß die Lebensstandards der Ersten Welt in Richtung einer Angleichung an die Dritte Welt fallen, womit das Human- und Sozialkapital zerstört wird, das den Fortschritt überhaupt erst möglich machte. (Siehe „The End of Globalization.“) Falls die gegenwärtigen Trends weitergehen, werden es homogene asiatische Gesellschaften mit hohem IQ sein, die sich zu den Sternen erheben, während die weiße Welt in den Dreck der Drittweltisierung sinkt.

Falls man das faustische Utopia von Star Trek wahr machen möchte, muß man daher Liberalismus, Multikulturalismus und andere kindische Dinge beiseite legen und sich der ernsthaftesten Sache von allen widmen: dem Kampf für den weißen Nationalismus. Dumme Filme wie Star Trek: Beyond haben zum Fortschritt nichts beizutragen. Sie sind bloß Arten, uns während unseres Niedergangs zu amüsieren.

*   *   *

Siehe auch:

Star Wars, Episode VII: Das Erwachen der Macht von Trevor Lynch / Greg Johnson

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie von Deep Roots

Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation von Deep Roots

Star Dreck VIIIc – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 1: Interstellare NWO von Deep Roots

Star Dreck VIIId – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 2: Jüdische Selbstdarstellungen von Deep Roots

Star Dreck 9: Die Star-Trek-Filmreihe von Dunkler Phönix

Star Trek und die multirassische Zukunft von Jonathan Pyle

Fiktive schwarze Helden: Star Trek von Hunter Wallace

Faustischer Wagemut von William Pierce

Die Wurzeln der Zivilisation von William Pierce

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(Quelle der Übersetzung: hier)

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