Charlton Heston über Waffenbesitz und Political Correctness

Charlton Heston

Vortrag von Charlton Heston am 16. Februar 1999 vor dem Harvard Law School Forum:

Ich erinnere mich an meinen Sohn, als er im Alter von fünf Jahren im Kindergarten erklärte, welchen Beruf sein Vater hat: „Mein Vater tut so, als ob er andere Leute wäre.“

Und da waren einige, die ich als Schauspieler verkörpert habe… Propheten des Alten und Neuen Testaments, christliche Heilige, Generäle unterschiedlicher Nationalität und aus verschiedenen Jahrhunderten, Könige, drei amerikanische Präsidenten, ein französischer Kardinal und zwei Genies, eines davon Michelangelo. Also, wenn Sie die Decke neu gestrichen haben wollen, werde ich mein Bestes tun. Tja, es scheint, als ob eine ganze Menge Jungs hier oben stehen. Ich bin mir auch nie ganz sicher, welcher von ihnen das Wort ergreift. Aber jetzt denke ich, bin ich selbst an der Reihe.

Als ich über den heutigen Abend nachdachte, ging es mir durch den Kopf: Wenn mir mein Schöpfer die Gabe geschenkt hat, Ihnen Herz und Verstand dieser großen Männer näherzubringen, dann möchte ich diese Gabe jetzt dazu benutzen, Sie zurückzuführen zu Ihrem eigenen Gefühl für Freiheit… Ihrer eigenen geistigen Freiheit… Ihrem eigenen Empfinden für das Richtige.

Während der Einweihung des Denkmals in Gettysburg sagte Abraham Lincoln über Amerika: „Wir sind jetzt in einen großen Bürgerkrieg verwickelt und fragen uns, wie lange diese oder irgendeine andere zivilisierte Nation das ertragen kann.“

Diese Worte gelten jetzt wieder. Ich glaube, daß wir wieder in einen großen Bürgerkrieg verwickelt sind, einen Kulturkampf, der Ihnen gerade Ihr Geburtsrecht raubt, zu denken und zu sagen, was Sie bewegt. Ich befürchte, daß Sie Ihr Vertrauen in die treibende Lebenskraft der Freiheit in Ihnen selbst verlieren… an die Eigenschaft, die dieses Land aus der Wildnis zu dem Wunderbaren machte, das es heute ist.

Lassen Sie mich etwas weiter ausholen: Vor etwa einem Jahr wurde ich Präsident der National Rifle Association, die das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen, verteidigt. Ich kandidierte, ich wurde gewählt, und jetzt diene ich… Ich diene den Medien als wandelnde Zielscheibe, die mich alles nannten, von „lächerlich“ und „Gimpel“ bis zu „Gehirngeschädigtem“, „senilem“ und „verrücktem alten Mann“. Ich weiß, daß ich recht alt bin, aber bei Gott, sicher nicht senil.

Als ich im Kreuzfeuer derjenigen stand, die den 2. Verfassungszusatz aufs Korn nehmen, wurde mir klar, daß es nicht nur um Schußwaffen geht. Nein, es ist viel, viel mehr als das. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, daß ein Kulturkampf über unser Land fegt, in dem mit Orwellschem Verfolgungswahn ein ganz bestimmtes, allein akzeptiertes Gedankengut und ein bestimmter Sprachgebrauch vorgeschrieben werden.

Ein Beispiel: Ich demonstrierte 1963 mit Dr. King für Bürgerrechte, lange bevor Hollywood das modern fand. Aber als ich im letzten Jahr bei einer Rede erzählte, daß weißer Stolz genauso viel wert ist wie schwarzer oder roter Stolz, oder der Stolz von sonst jemandem, nannte man mich einen Rassisten. Ich arbeitete mein ganzes Leben lang mit hochbegabten Homosexuellen. Aber als ich den Zuhörern sagte, daß die Rechte der Homosexuellen nicht weiter gehen sollten als Ihre oder meine Rechte, bezeichnete man mich als menschenverachtend. Im 2. Weltkrieg diente ich gegen die Achsenmächte. Aber als ich in einer Rede eine Parallele zog zwischen der Aussonderung unschuldiger Juden und der Aussonderung unschuldiger Waffenbesitzer, da wurde ich als Antisemit beschimpft.

Jeder, der mich kennt, weiß, daß ich mich niemals gegen mein Land stellen würde. Aber als ich einmal meine Zuhörerschaft aufforderte, sich gegen die kulturelle Drangsalierung zu wehren, verglich man mich mit Timothy McVeigh [dem Attentäter im Bombenanschlag von Oklahoma City].

Ob vom Time-Magazin oder von Freunden und Kollegen, von allen bekomme ich das Gleiche zu hören: „Chuck, wie kannst du es nur wagen, einfach das auszusprechen, was du denkst. Du benützt eine Sprache, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.“ Aber ich habe keine Angst. Wenn die Amerikaner tatsächlich an „Political Correctness“ glauben würden, wären wir immer noch König Georgs Buben – Untertanen der britischen Krone.

In seinem Buch „The End of Sanity: Social and Cultural Madness in America“ [„Das Ende des Verstandes: Soziale und kulturelle Verrücktheit in Amerika“] schreibt Martin Gross, „daß sich in fast jedem Bereich menschlichen Strebens ein lautstarkes, irrationales Verhalten schnell als Norm durchsetzt. Es scheint, daß uns von allen Seiten ständig neue Gebräuche, neue Regeln und neue, anti-intellektuelle Theorien aufgeschwatzt werden. In ihrem Unterbewußtsein gerät die Nation in Aufruhr. Die Amerikaner spüren, daß etwas ohne Namen die Nation untergräbt, den Geist benebelt, wenn es darum geht, die Wahrheit von der Unwahrheit und das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. Und sie mögen es nicht.“

Lassen Sie mich einige Beispiele vorlesen:

– Junge Männer, die am Antioch College in Ohio mit einer Studentin intim werden möchten, müssen für jeden Schritt vom Küssen über Petting bis zum Beischlaf eine verbale Erlaubnis erhalten… alles deutlich ausformuliert nach einer gedruckten College-Vorschrift.

– Landesweit starben Patienten an AIDS, nachdem sie sich bei Zahnärzten angesteckt hatten, die ihre AIDS-Erkrankung verheimlichten. Trotzdem verkündete der staatliche Beauftragte von New Jersey, daß HIV-positive Mediziner ihren Patienten nicht mitteilen müssen, daß sie infiziert sind.

– An der Williams & Mary Universität machten sich die Studenten daran, den Namen der Schulmannschaft „The Tribe“ („Der Stamm“) zu ändern, weil der angeblich ortsansässige Indianer beleidigte. Nur um dann belehrt zu werden, daß echte Häuptlinge aus Virginia mit diesem Namen kein Problem haben.

– In San Francisco verabschiedeten die Stadtväter eine Verordnung, die die Rechte von Transvestiten schützt, am Arbeitsplatz Frauenkleider zu tragen, und extra Toiletten für Transsexuelle vorsieht, die sich gerade einer Geschlechtsumwandlung unterziehen.

– In New York wurden Kinder, die kein Wort Spanisch sprechen, in zweisprachige Klassen gesetzt, um Spanisch zu lernen, nur weil ihre Familiennamen spanisch klingen.

– An der Universität von Pennsylvania, in einem Staat, in dem Zigtausende im Kampf gegen die Sklaverei starben, hat der Direktor offiziell getrennte Studentenwohnheime für weiße und schwarze Studenten eingerichtet.

Ja, ich weiß… das geht jetzt zu weit. Dr. King sagte „Neger“. Jimmy Baldwin und die meisten von uns sagten auf dem Marsch „Schwarze“. Aber heute ist das ja ein Tabu.

Für mich sind die Bindestrich-Identifizierungen peinlich, besonders die „Native-Americans“. Um Himmels willen, ich bin ein gebürtiger Amerikaner. Und zufällig bin ich auch noch ein Blutsbruder der Miniconjou-Sioux. Mein Enkel stammt mütterlicherseits in der dreizehnten Generation von eingeborenen Amerikanern ab… aber bitte mit einem A als erstem Buchstaben für Amerikaner.

Und schlußendlich, gerade vor einem Monat… da benutzte David Howard, der Vorsitzende der Anwaltskammer von Washington D.C., das Wort „niggardly“ [geizig], als er mit Kollegen über Finanzfragen sprach. Selbstverständlich bedeutet „niggardly“ knauserig oder knapp. Aber binnen einiger Tage wurde Howard gezwungen, sich öffentlich zu entschuldigen und zurückzutreten.

Wie der Kolumnist Tony Snow schrieb: „David Howard wurde gefeuert, weil einige Leute im öffentlichen Dienst Schwachsinnige sind, die a) die Bedeutung von „niggardly“ nicht kennen, b) nicht wissen, wie man ein Wörterbuch benutzt, um die Bedeutung zu erfahren, und die c) tatsächlich forderten, daß er sich für ihre Ignoranz entschuldigt.“

Was bedeutet das alles? Es bedeutet, daß aus dem „Vorschreiben, was wir zu denken haben“ nun ein „Vorschreiben, was wir zu sagen haben“ geworden ist. Also ist das „Vorschreiben, was wir zu tun haben“ nicht mehr weit.

Bevor Sie also den Anspruch erheben, Vorkämpfer des freien Geistes zu sein, frage ich Sie: Warum entstand „Political Correctness“ ursprünglich an amerikanischen Universitäten? Warum tolerieren Sie das nach wie vor? Warum liefern Sie, die Sie Ideen diskutieren sollen, sich der Unterdrückung aus? Lassen Sie uns aufrichtig sein: Wer glaubt hier daran, daß Ihre Professoren sagen können, was sie wirklich denken?

Es erschreckt mich zutiefst und sollte auch Sie ängstigen, daß der Aberglaube der „Political Correctness“ die Hallen der Vernunft beherrscht. Sie sind die Besten und die Gescheitesten. Sie sind die Elite, hier in der reichen Wiege amerikanischer Wissenschaften, hier auf der Festung der Bildung am Charles River. Aber ich muß auch betonen, daß Sie und Ihre Altersgenossen im ganzen Land die sozial am meisten angepaßte und politisch schweigsamste Generation seit Concord Bridge sind [Auftakt der Amerikanischen Revolution]. Und solange Sie das bestätigen – und dabei bleiben – sind Sie nach den Maßstäben Ihrer Großväter Feiglinge.

Noch ein Beispiel: Gerade jetzt erhalten Stipendiaten und Forscher an mehr als einer der großen Universitäten die Anweisung, über ihre Erkenntnisse zum 2. Zusatz der Verfassung zu schweigen, oder sie würden Ihre Jobs verlieren. Warum? Weil ihre Entdeckungen die schwebenden Verfahren der Bürgermeister von großen Städten untergraben würden, die versuchen, von den Handfeuerwaffenherstellern Hunderte Millionen Dollar zu erpressen.

Es ist mir egal, was Sie über Waffen denken. Aber wenn Sie das nicht schockiert, bin ich über Sie schockiert. Wer wird den Rohstoff der nicht zensierten Ideen verteidigen, wenn nicht Sie? Wer wird die inneren Werte der Wissenschaften verteidigen, wenn Sie, die Vorkämpfer für den freien Gedanken und die Redefreiheit, Ihre Waffen niederlegen und bitten „Erschießt mich nicht!“

Wenn Sie über Rassen sprechen, macht Sie das noch lange nicht zu Rassisten. Wenn Sie Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennen, macht Sie das noch nicht zum Sexisten. Wenn Sie kritisch über eine Glaubensrichtung denken, macht Sie das noch nicht zum Religionsfeind. Wenn Sie Homosexualität akzeptieren, ohne sie zu praktizieren, macht Sie das noch nicht zu einem Menschenverächter. Laßt Amerikas Universitäten nicht weiterhin Brutstätten dieser Epidemie eines neuen McCarthyismus sein.

Aber was können Sie tun? Wie kann jemand gegen eine solche umfassende soziale Unterdrückung bestehen? Die Antwort gibt es schon die ganze Zeit. Ich erkannte sie vor 36 Jahren auf den Stufen des Lincoln Memorials in Washington D.C., wo ich zusammen mit Dr. Martin Luther King und 200.000 Menschen stand: Sie gehorchen einfach nicht.

Friedfertig, ja. Höflich, natürlich. Gewaltfrei, absolut. Aber wenn man uns sagt, was wir denken und sagen oder wie wir uns verhalten sollen, gehorchen wir nicht. Wir verweigern einer sozialen Etikette den Gehorsam, die die persönliche Freiheit erstickt und brandmarkt. Ich erlernte die unerhörte Kraft des Ungehorsams von Dr. King, der es von Gandhi, Thoreau, Jesus und jedem anderen großen Mann lernte, der diejenigen gegen die Mächtigen führte, die im Recht waren.

Ungehorsam ist in unserer DNS verankert. Wir fühlen die angeborene Verwandtschaft mit dem ungehorsamen Geist, der Tee in den Hafen von Boston schüttete, der Thoreau ins Gefängnis schickte, der sich weigerte, im hinteren Teil des Busses zu sitzen, und der gegen den Krieg in Vietnam protestierte. In diesem Sinn fordere ich Sie auf, die kulturelle Korrektheit nicht anzuerkennen, mit massivem Ungehorsam gegen die erdrückende Autorität, die sozialen Zwänge und lästigen Gesetze vorzugehen, die die persönliche Freiheit einschränken. Aber seien Sie vorsichtig… es tut weh.

Ungehorsam setzt voraus, daß Sie etwas riskieren. Dr. King stand auf vielen Balkonen. Sie müssen bereit sein, gedemütigt zu werden und das heutige Aufgebot der Polizeihunde von Montgomery und der Wasserwerfer von Selma zu ertragen. Sie müssen bereit sein, Schwierigkeiten durchzustehen. Ich beschwere mich nicht, aber die Jahrzehnte meines sozialen Engagements haben ihren Tribut von mir gefordert. Lassen Sie mich eine Geschichte erzählen.

Vor ein paar Jahren hörte ich von einem Rapper mit dem Namen Ice-T, der eine CD mit dem Namen „Cop Killer“ verkaufte. Die handelte davon, Polizisten zu überfallen und zu ermorden. Sie wurde von keinem anderen vermarktet als Time/Warner, dem größten Unterhaltungskonzern der Welt. Die Polizei im ganzen Land war entrüstet. Recht so – mindestens einer von ihnen ist deswegen ermordet worden. Aber Time/Warner mauerte, weil die CD eine Goldquelle war und die Medien auf Zehenspitzen herumliefen, weil der Rapper ein Schwarzer war.

Als ich hörte, daß Time/Warner eine Aktionärsversammlung in Beverly Hills festsetzte, beschloß ich hinzugehen, weil ich zu der Zeit einige Aktien besaß. Ich überhörte jeden Rat von Familie und Kollegen. Ich bat um Redeerlaubnis. In einem Saal mit ungefähr tausend schweigenden, durchschnittlichen amerikanischen Aktionären las ich einfach den ganzen Text von „Cop Killer“ vor – jedes gemeine, vulgäre und anstiftende Wort: „Ich sägte meine 12er-Flinte ab, ich schaltete meine Scheinwerfer aus, ich werde einige Schüsse abfeuern, ich werde einige Polizisten wegpusten…“

Es wurde schlimmer, viel schlimmer. Ich werde Ihnen den Rest nicht vorlesen. Aber glauben Sie mir, der Saal war voller geschockter, starrer und bleicher Gesichter. Die Time/Warner-Vorstandsmitglieder rutschten auf ihren Stühlen herum und starrten auf ihre Schuhe. Sie haßten mich dafür. Dann trug ich einen anderen Text vor, vollgestopft mit kranken, unflätigen rassistischen Versen, in denen Ice-T über Analverkehr mit den zwei zwölfjährigen Nichten von Al und Tipper Gore fantasiert: „Sie drückte ihren Hintern gegen meinen…“

Nun, ich werde Ihnen hier das nicht antun, was ich mit denen tat. Lassen Sie mich nur sagen, ich verließ den Saal in einer Grabesstille. Als ich den wartenden Presseleuten die Verse vorlas, sagte einer von ihnen: „Das können wir doch nicht drucken!“

„Ich weiß“, antwortete ich, „aber Time/Warner verkauft das.“

Zwei Monate später kündigte Time/Warner den Vertrag mit Ice-T. Ich werde nie wieder eine Filmrolle von Warner bekommen, noch eine gute Rezension vom Time-Magazin erhalten. Aber Ungehorsam bedeutet, daß Sie bereit sind, zu handeln und nicht nur reden.

Wenn ein Straßenräuber sein ältliches Opfer verklagt, weil es sich verteidigte… blockieren Sie die Telefonzentrale des Staatsanwalts. Wenn Ihre Universität gezwungen wird, ihre Standards zu senken, bis 90 % der Studenten mit einem Prädikatsexamen abschließen… besetzen Sie die Dekanate der Fakultäten.

Wenn ein achtjähriger Junge die Wange eines Mädchens küßt und wegen sexueller Belästigung vor Gericht gezerrt wird… marschieren Sie zur Schule und blockieren Sie die Eingänge.

Wenn ein von Ihnen gewählter Politiker durch die Macht verleitet wird und Sie betrügt… sammeln Sie Unterschriften, stürzen Sie ihn, verbannen Sie ihn. Wenn das Time-Magazin auf dem Titel die Jahrtausendwende-Freaks als verrückte Christen mit einem Kreuz in der Hand darstellt – wie im letzten Monat – dann boykottieren Sie die Zeitschrift und die darin angebotenen Anzeigen-Produkte.

Damit diese Nation noch lange besteht, fordere ich Sie auf, den geweihten Fußspuren der großen Ungehorsamen der Geschichte zu folgen, die Vertriebene befreiten, Religionen gründeten, Tyrannen bekämpften und, ja, mit einem Haufen Bewaffneter, ein paar großen Männern und mit Gottes Hilfe dieses Land aufbauten. Wenn Dr. King hier wäre, ich glaube, er würde zustimmen.

Ich danke Ihnen.

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Ein Kommentar

  1. Deep Roots

     /  August 17, 2016

    Wie ich bereits seinerzeit im Originalstrang auf „As der Schwerter“ schrieb, sind mir in dieser Rede von Charlton Heston zwei Dinge besonders aufgefallen:

    Erstens sieht man hier wieder, daß es den Betreibern des politkorrekten Wahns nicht um „Gleichstellung“ der diversen „soziokulturellen“ Minderheiten mit den Weißen, den Heterosexuellen und den Männern geht. Sie sollen nicht gleich sein wie diese, sondern gleicher.

    Zweitens zeigt sich, daß selbst einem Mann wie Charlton Heston, der sich früher aus menschenfreundlicher Gutwilligkeit für allerlei liberalen Blödsinn engagiert hat, der selbst heute noch „Dr.“ King verehrt und den McCarthyismus für den Inbegriff des intoleranten, böswilligen Gesinnungsterrors hält, diese frühere Haltung von den Linksgutkorrekten nicht honoriert wird, sobald er auch nur gleiche Rechte für seine eigene ethnische Gruppe einfordert, für das Recht auf freien Waffenbesitz eintritt oder sich ganz allgemein gegen die einengenden Zwänge des politkorrekten Dogmensystems wendet.

    Es zahlt sich nicht aus, auf die Empfindlichkeiten der Wühlmäuse Rücksicht zu nehmen. Sie danken es einem nicht. Selbst wenn man zu 95 % mit ihnen konform geht, reißen sie einem den Kopf ab, wenn man gegen die restlichen 5 % verstößt, und spucken einem in den Hals.

    Also: Wir gehorchen einfach nicht!

    So, und nach all der schwer auszuhaltenden Lobhudelei über „Dr. Martin Luther“ King in dieser ansonsten recht guten Rede von Charlton Heston ist jetzt ein kräftiges Antitoxin angesagt: Die Bestie als Heiliger: Die Wahrheit über Martin Luther King von Kevin Alfred Strom.

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