Das „Pogrom“ von Limerick: Schaffung einer jüdischen Opferrolle

Limerick: Thomond Bridge und King John’s Castle.

Limerick: Thomond Bridge und King John’s Castle.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Limerick “pogrom”: Creating Jewish victimhood erschien am 17. März 2012 im Occidental Observer. (Bild vom Übersetzer eingefügt.)

 

Ein sehr seltsamer Artikel ist in der Ausgabe vom 14. März der britischen Daily Mail erschienen (Goldman Sachs’ touch of darkness), ein Kommentar zu Greg Smith’s kürzlicher Anklage von Goldman Sachs’ Kultur der Habgier und der Kundenausbeutung. Der fragliche Artikel wurde von einem Alex Brummer geschrieben, einem Journalisten, der sowohl für die Daily Mail als auch für den in London ansässigen Jewish Chronicle schreibt. Brummers Spezialität sind, wie es scheint, wirtschaftliche Angelegenheiten, und er hat eine Anzahl seltsamer Argumente in Bezug auf die jüngsten Enthüllungen, daß Goldman Sachs seine Kunden eine Zeitlang als „Muppets” bezeichnet hat. Der Artikel beginnt mit der Aussage, daß der Bank nach einer Serie von Skandalen „während und nach der großen Finanzpanik” unter dem Vorsitz von Lloyd Blankfein „das Vertrauen entzogen“ worden war.

Für den Fall, daß Ihnen das nicht zu Herzen geht, erklärt Brummer weiters: „Das dauerhafteste Bild von der Ära Blankfein ist jenes vom großen Vampirkraken, das 2010 in einem vernichtenden Artikel im Magazin Rolling Stone gezeichnet wurde. Was Rolling Stone nicht begriffen zu haben scheint, ist, daß dies eine Wiederholung einer notorisch antisemitischen Kampagne des Polemikers ‚Coin’ Harvey aus dem späten 19. Jahrhundert gegen die Familie Rothschild war. Welche Fehler Blankfein und Goldman auch immer gemacht haben mögen, so verdienen sie das nicht.“ (Matt Taibbis tatsächliche Worte aus seinem Artikel The Great American Bubble Machine: From tech stocks to high gas prices, Goldman Sachs has engineered every major market manipulation since the Great Depression: „Das erste, was man über Goldman Sachs wissen muß, ist, daß es überall ist. Die mächtigste Investmentbank der Welt ist ein großer Vampirkrake, der sich um das Gesicht der Menschheit gewickelt hat und seinen Blutschlauch unbarmherzig in alles stopft, das nach Geld riecht.“

Zu den Verbrechen von Goldman Sachs gehört die Bewerbung hypothekarisch gesicherter Investitionen, die von Leuten geschaffen wurden, von denen Goldman wußte, daß sie dagegen wetteten, „im Bestreben, der griechischen Regierung bei der Tarnung des Ausmaßes ihrer Schuldenaufnahme zu helfen, um die Defizitregeln des Euroraumes zum umgehen“, und „Milliarden Dollars an toxischen Subprime-Hypothekenkrediten auf die Märkte zu werfen, wo sie wußten, daß sie wertlos waren.“ Aber Brummer stellt diese Verbrechen als „Fehler“ dar – mehr wie die Torheiten eines Pubertierenden als wirkliche Verbrechen, und er ist entsetzt, daß jemand wie Taibbi das Verhalten von Goldman Sachs mit klassischen antijüdischen Bildern verbindet. (Die Jewish Telegraphic Agency erinnert uns daran, wie wir über Juden und Finanzverbrechen zu denken haben, indem sie Michael Kinsleys rechtfertigendes How to think about: Jewish Bankers zitiert; Kevin MacDonald antwortet: „Hat jüdisches Fehlverhalten im Finanzbereich etwas damit zu tun, jüdisch zu sein?“).

Die übergeordnete Meinung, die in Brummers Artikel zum Ausdruck kommt, ist, daß Goldman Sachs ein paar unanständige Dinge getan hat, aber jetzt „sich selbst im Spiegel betrachtet und nach einem neuen, ethischeren Modell sucht“ und seither zum Opfer antisemitischer Propaganda geworden sei. Der Artikel ist ein klassisches Beispiel für jüdische Strategien, die die Einnahme der jüdischen Opferrolle einsetzen, um jüdisches Verbrechen oder Fehlverhalten zu maskieren. Es erinnert mich an einen obskuren und wenig bekannten Fall – das sogenannte „Pogrom von Limerick“.

Obwohl jüdische Ansiedlungen sich seit der Wiederaufnahme der Juden 1656 in den Provinzen Britanniens und Irlands entwickelt hatten, blieben die meisten dieser Gemeinschaften bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts klein, eng organisiert und unauffällig. Sie wurden selten, wenn überhaupt, von ihren nichtjüdischen Nachbarn belästigt. Die Mitglieder dieser Gemeinden außerhalb Londons tendierten dazu, aus mäßig reichen Händlern in Artikeln wie Pelzen, Schmuck und anderen importierten Luxusgütern zu bestehen. An der Dämmerung zum zwanzigsten Jahrhundert jedoch wurden viele dieser Gemeinschaften durch die Einwanderung großer Zahlen von Juden aus Osteuropa verwandelt, die in unterschiedlichem Ausmaß behaupteten, vor der Verfolgung in Rußland zu fliehen oder neue wirtschaftliche Chancen zu suchen. Während die Mehrheit dieser neuen Einwanderer sich in London niederließ oder in die Vereinigten Staaten weitermigrierte, schwärmte eine bedeutende Zahl auch über Britannien aus oder machte sich auf den Weg nach Irland.

Die Verlockung neuer wirtschaftlicher Chancen führte zur Gründung kleiner Gemeinden von Juden in Gegenden, die nie zuvor jüdische Einwohner gehabt hatten. Das Ausmaß der jüdischen Einwanderung und die gänzlich fremde Erscheinung, Sprache und Kultur der Neuankömmlinge führte zu Forderungen aus einigen nichtjüdischen Kreisen, die Zahl jener zu begrenzen, denen die Einreise ins Land erlaubt wurde, und die Agitation der „Restriktionisten“ nach einem „Ausländergesetz“ war während des gesamten ersten Jahrzehnts des zwanzigsten Jahrhunderts eine Hauptquelle politischer Spannungen und belasteter Beziehungen zwischen den Gemeinschaften.

Seltsamerweise fanden trotz der starken Konzentration jüdischer Ansiedlung in London und des Fokus der restriktionistischen Propaganda auf diese Stadt die einzigen Fälle von gegen Juden gerichteten populistischen Aktionen auf den Britischen Inseln während des Höhepunkts der Einwanderungsperiode (1880 – 1911) außerhalb Englands statt, in genau jenen Gegenden, die bis dahin frei von Juden gewesen waren – Limerick in Irland (1904) und Südwales (1911). Beide sind als unprovozierte Greueltaten in die „Geschichte“ eingegangen, die gegen kleine Gemeinschaften schuldloser und wehrloser Juden begangen wurden. Dieser Essay ist bestrebt, das erste dieser Ereignisse zu untersuchen, um seine wahren Ursprünge und die Prozesse besser zu verstehen, durch die es verwandelt und dann für gemeinschaftliche jüdische Interessen ausgenützt wurde. Der Kontext antijüdischer Aktionen in Limerick und das Fehlen irgendeiner Art von „irrationalem” religiösen und rassischen Antisemitismus bei der Förderung dieser Vorfälle werden ebenfalls untersucht werden, um die verkündete Weisheit anzufechten, daß die Juden historisch eine geringe oder keine Rolle bei der Provokation von Antisemitismus gespielt haben.

Wir werden mit einer sorgfältigen und objektiven Analyse der Vorfälle beginnen, die das umfaßten, was als das „Pogrom von Limerick“ bekannt wurde. Am 11. Januar 1904 sprach Father John Creagh, ein redemptoristischer Priester und Direktor der Erzbruderschaft von Limerick, zu seiner Kirchengemeinde von etwas, das er als ein neues und drängendes Problem betrachtete. Die neuen jüdischen Kaufleute, die in der Stadt zu wohnen begonnen hatten, argumentierte Creagh, hätten sich durch ihre Geschäftsaktionen als „Blutegel“ erwiesen, die den Iren durch Verlangen zu hoher Preise von den Armen das Blut aussaugen. Seine Aufmerksamkeit, erklärte Creagh, war von einer großen Zahl seiner Pfarrgemeindemitglieder auf diese Sache gelenkt worden, und was Problem hatte katastrophale Ausmaße angenommen. Kurz danach hatte sich eine große Menschenmenge im jüdischen Viertel der Stadt versammelt, das im Volksmund „Little Jerusalem“ bekannt war, bevor sie schnell vom Royal Irish Constabulary zerstreut wurde. Keine Beschädigungen oder Gewalttaten wurden gemeldet.

In seiner Predigt in der folgenden Woche am 18. Januar bekräftigte Creagh seine Überzeugung, daß die Juden von Limerick sich als destruktive und fremde Kraft im Leben der Gemeinde erwiesen. Er sagte den Anwesenden: „Die Juden haben sich als die Feinde jedes Landes in Europa erwiesen, und jedes Land muß sich gegen sie verteidigen.” Nach dieser Predigt entschloß sich Creagh dazu, einen Wirtschaftsboykott gegen Limericks Juden zu organisieren. Der Boykott sollte vier Monate dauern und den Wegzug der großen Mehrheit der Juden aus der Stadt zur Folge haben, einschließlich des Rabbis der Stadt. Der einzige Fall von Gewalt während dieser vier Monate geschah am Morgen des 4. April. Drei Juden gingen eine Nebenstraße entlang, als ein fünfzehnjähriger Jugendlicher namens John Raleigh einen kleinen Stein warf und einen von ihnen traf, Elias Bere Levin, den Rabbi der Stadt. Levin erhob Anklage gegen den Jungen, was dazu führte, daß Raleigh einen Monat im Gefängnis von Mountjoy absaß. Man möge diese Tatsachen bedenken – eine Predigt, eine gewaltlose Demonstration, ein Wirtschaftsboykott gegen Händler, die als unmoralisch betrachtet wurden, und ein von einem Jugendlichen geworfener kleiner Stein – und ihre Bedeutsamkeit in Frage stellen. Und doch wurden diese Vorfälle dann ausgeschmückt, und sind weiter in solchem Maß ausgeschmückt worden, daß der Vorfall nun als „Limerick Pogrom“ bekannt ist. Dieser Essay wird nun betrachten, wie und warum.

Es ist vielleicht wert, zu Beginn die minimale Rolle zu betonen, die religiöser Antisemitismus bei der Förderung der untersuchten Vorfälle spielte. Zugegebenerweise wurde die Aktion von Limerick durch die Predigten von Father Creagh herbeigeführt. Während jedoch Creagh gelegentlich Anspielungen auf den Ritualmordvorwurf machte, fehlen religiöse Motive in seinen Argumenten. In Wirklichkeit standen wirtschaftliche und soziale Mißstände ständig im Zentrum seiner Ansprachen. In seiner ersten Predigt zu dem Thema erklärte Creagh:

„Die Juden kamen als der scheinbar elendste Stamm nach Limerick, den man sich vorstellen kann… aber nun haben sie sich bereichert und könnten mit beträchtlichem Grundbesitz in der Stadt prahlen. Ihre Lumpen sind gegen Seide vertauscht worden. Sie haben sich in jede Geschäftsform geschlängelt. Sie sind im Möbelhandel, im Mineralwasserhandel, im Milchhandel, im Tuchhandel… und handelten sogar unter irischen Namen.“

Als Michael Davitt, ein führender irischer Nationalist und Arbeiterführer, öffentlich seine Gegnerschaft zu den Ereignissen in Limerick ausdrückte, antwortete Creagh mit einer wirtschaftlichen Verteidigung der Aktionen gegen Juden in der Stadt. Creagh argumentierte, falls Davitt

„hier wäre, um den Fluch zu sehen, der vom jüdischen Handel über die Armen gebracht wurde, wenn er den Raub sehen würde, der sich durch das Wochenratensystem der Juden abspielt, und die exorbitanten Preise, die für miserable Waren verlangt werden, wenn er hier wäre, um das Elend und den Hader zu sehen, der in den Haushalten durch die Geschäfte der Hausfrau mit den Juden verursacht werden… würde er vielleicht denken, daß sie für Irland ein genauso schlimmes Übel waren wie das englische Grundherrentum und die Überbesteuerung.“

Der prominente irische Ökonom Cormac Ó Gráda argumentiert in seiner in Princeton veröffentlichten Wirtschaftsgeschichte des irischen Judentums, daß der Ausbruch in Limerick „vom Inhalt her stark ökonomisch bedingt“ war und es dabei keine „Zerstörung jüdischen religiösen oder kommunalen Eigentums“ gegeben habe. Andere zeitgenössische Unterstützer des Boykotts betonten, daß ihre Handlungen nicht von religiöser Abneigung getrieben waren, und beschworen eine Reihe anderer Motive für die Unterstützung der Maßnahmen gegen Limericks Juden. Das nationalistische Organ The United Irishman stellte die jüdische Einwanderung in den Zusammenhang mit der irischen Auswanderung und fragte: „Hat Irland durch den Austausch gewonnen oder verloren?”  Erschrecken über das Ausmaß des Unterschiedes zwischen Ire und Jude, ohne spezifische Vorurteile, ist in der Behauptung des United Irishman ersichtlich: „[anstelle der] standhaften Männer und helläugigen Frauen unserer Rasse… bekommen wir seltsame Leute, uns fremd im Denken, uns fremd im Verständnis, aus Rußland, Polen, Deutschland und Österreich – Leute, die kamen, um unter uns zu leben, aber nie welche von uns wurden.“

Bei weitem die hervorstechendste Erklärung der Unterstützer des Boykotts war die Beteuerung, daß es Vergeltung gegen schädliche, wucherhafte Handelsmethoden war, die unter den jüdischen Kaufleuten von Limerick weitverbreitet gewesen sein sollen. Insbesondere wurden jüdische Händler beschuldigt, Hausfrauen auszunehmen, die von Ehemännern verlassen waren, welche fortgegangen waren, um am Burenkrieg teilzunehmen – ein Konflikt, in dem jüdische Interessen eine prominente Rolle spielten. Diesen Frauen wurde der unmittelbare Lebensbedarf geboten – schnelles Bargeld, Kleidung für Kinder etc., aber zu erschreckenden Zinssätzen. Die Not der Gemeinde und der schnelle Aufstieg der Juden der Stadt, der auf dieser Not aufgebaut war, waren die zentrale Ursache der Reibungen. Bürger erinnerten sich, Neid empfunden zu haben, wenn sie die zunehmend protzigen jüdischen Hochzeiten betrachteten (The Spectator, 11. Okt. 1997)

Die Spannungen erreichten Ende Januar 1904 den Siedepunkt, als Father Creagh die Mitglieder seiner Pfarrgemeinde dazu aufforderte, keine Zahlungen mehr an jüdische Händler zu leisten. Unfähig, ohne diese Zahlungen ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und unwillig, eine andere Beschäftigung anzunehmen, berichtete der Jewish Chronicle, daß Limericks Juden „verängstigt in ihren Häusern warteten, beinahe verhungernd“. Es wurde erwähnt, daß diese Juden vor nicht langer Zeit „den Kosaken entkommen” waren. Es gab wenig Erwähnung des finanziellen Schindluders, das von Juden mit den einheimischen Iren getrieben wurde, daß auch die Iren hungerten, oder daß sie oft verängstigt zu Hause saßen und auf die gerichtliche Mitteilung warteten, die die Bezahlung lähmender Zinssätze erzwingen würde.

Die Geschichte wurde schnell zu einer Fiktion mit den Juden in der Opferrolle und den Bürgern von Limerick in der Rolle tobender Bestien. Unbegründete Behauptungen wurden aufgestellt, daß der Mob „betrunken” war, und „wenn sie durch die Straßen gingen, wurden sie geschlagen”. Das organisierte Judentum in Britannien sorgte dafür, daß das Thema des Boykotts im Parlament zur Sprache kam. Das Board of Deputies of British Jews übte sogar Druck auf den Laienführer der britischen Katholiken aus, den Duke of Norfolk, er solle intervenieren, um ein „Massaker“ zu verhindern.

Irische Journalisten, die mit eigenen Augen die Situation so sehen konnten, wie sie wirklich war, sprangen Creagh schnell bei. Der Dubliner Journalist und führende irische Nationalist Arthur Griffith erklärte rundheraus, daß sich der Boykott nur gegen die Handelsmethoden der Juden richtete, daß die Erwähnung des Ritualmords aus dem Zusammenhang gerissen war und daß Creaghs Anliegen nobel war. Die finanzielle Motivation des Boykotts und seine gewaltlose Natur waren solcherart, daß sogar die Londoner Times die Bewegung unterstützte, indem sie am 4. April einen Brief veröffentlichte, der die antijüdische Aktion unterstützte. Eine Anzahl von Engländern gab den Aktivisten moralische Unterstützung in den Leserbriefspalten des Limerick Leader.

Die jüdische Kampagne um die Anerkennung als die „wahren“ Opfer ging ungeniert weiter, ungeachtet dessen, daß keine Synagoge zerstört wurde, daß es keine Zerstörung von jüdischem religiösem oder Gemeindeeigentum gab oder daß es keine Todesfälle gab.

Der Boykott forderte bei den Juden schnell seinen Tribut. Einer nach dem anderen begann Limerick zu verlassen und zog großteils nach England. Max Bland, ein Lebensmittelhändler und einer ihrer Führer, und der Rabbi Elias Levin streckten Fühler zur Wiederherstellung harmonischer Beziehung aus, die unhöflich zurückgewiesen wurden. Der Boykott ging bis Oktober weiter, zu welchem Zeitpunkt nur ein halbes Dutzend jüdischer Familien in Limerick verblieben war.

Der Fall wurde schnell als „Pogrom von Limerick“ bekannt, und falsche Anschuldigungen über seine Natur wurden in den folgenden Jahren von jüdischen Journalisten und Historikern verewigt, die die unfundierten Darstellungen des Jewish Chronicle wiederholten, die Bürger von Limerick mit einer unbegründeten Bezeichnung verleumdeten und die Umstände ignorierten, die zu dem Boykott führten. Man erinnerte sich daher schließlich daran als ein Beispiel für die jüdische Opferrolle. Erst mittels der jüngsten Forschungen hoch angesehener nichtjüdischer Wirtschaftshistoriker und Journalisten wie Cormac Ó Gráda hat einige Neubetrachtung des Falles stattgefunden, und einige Ausgewogenheit der Darstellungen der Handlungen der Bevölkerung von Limerick ist wiederhergestellt worden. Dieser Prozeß hat eine Art Höhepunkt erreicht, als der israelische Botschafter in Irland, Boaz Modai, im Jahr 2010 vor einem irischen Publikum zugab: „Ich denke, es war ein wenig übertrieben dargestellt, was heißen soll, wenn man das Wort Pogrom nachschlägt, wird es üblicherweise im Zusammenhang mit Massakern und Getötetwerden verwendet. Dies ist, was an vielen anderen Orten in Europa geschehen ist, aber es ist nicht das, was hier geschehen ist. Es gab eine Zeitlang eine Art Boykott gegen jüdische Waren, aber das ist kein Pogrom.“

Denken Sie an diese Geschichte, wenn Sie das nächste Mal dazu gedrängt werden, Mitleid für Goldman Sachs zu empfinden, dem nun „das Vertrauen entzogen wird“ und das Opfer antisemitischer Propaganda ist, und Gott helfe jedem Jungen, der dabei erwischt wird, wie er Steine auf ein Büro von Goldman Sachs wirft.

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