Paul Singer und die Universalität des „Antisemitismus“

Paul Singer, Gründer und Präsident von Elliott Management Corp.

Paul Singer, Gründer und Präsident von Elliott Management Corp.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Paul Singer and the Universality of „Anti-Semitism“ erschien am 1. August 2015 im „Occidental Observer“. (Anm. d. Ü.: Das Titelbild war im Originalartikel vorhanden, ist aber jetzt, wo dieser von der Startseite gerutscht ist, nicht mehr drin. Von den 17 Permalinks im Originaltext habe ich nur zwei übernommen, da es zu mühsam gewesen wäre, mir die anderen alle zu holen.)

 

Eine der grundlegendsten Positionen für Weißenfürsprecher, die sich mit dem jüdischen Einfluß befassen, muß die Überzeugung sein, daß Feindseligkeit gegen Juden am jüdischen Verhalten liegt anstatt allein an der kulturellen Pathologie oder psychologischen Tendenzen von Nichtjuden. Ein bedeutendes Testgebiet für diese Position ist die Notwendigkeit, daß es antijüdische Einstellungen unter geographisch, rassisch und kulturell verschiedenen Völkern gibt, und daß die Gründe hinter dieser Feindseligkeit ziemlich einheitlich sind. In Separation and Its Discontents argumentierte Kevin MacDonald, daß eine soziale Identitätstheorie des Antisemitismus sehr mit der Annahme kompatibel ist, daß Antisemitismus eine sehr häufige Eigenschaft menschlicher Gesellschaften im Allgemeinen sein wird. Die Gründe für diese weite Verbreitung liegen im jüdischen kulturellen Separatismus, der zur Wahrnehmung der jüdischen Gruppe als etwas Fremdes führt; in Ressourcen- und Fortpflanzungskonkurrenz zwischen Gruppen und schließlich in der Tatsache, daß die Juden aus kulturellen und genetischen Gründen sehr geschickt in der Ressourcenkonkurrenz gegen Nichtjuden sind. Zusätzlich sind Juden geschickt darin, die Kultur zu beeinflussen und intellektuelle und politische Bewegungen zu schaffen und zu beeinflussen, die oft gegen die Interessen der Wirtsbevölkerung laufen. Wo immer diese Verhaltensweisen und Umstände vorhanden sind, tragen sie zur Erweckung von Feindseligkeit bei einer Wirtspopulation bei.

Trotz überwältigender Beweise zur Unterstützung unserer Position behauptet die große Mehrheit der jüdischen Historiographie und der jüdischen Apologeten weiterhin etwas ganz anderes. Unsere Gegner haben erfolgreich die Sichtweise verbreitet, daß Antisemitismus ein eigentümliches westliches Phänomen sei, das mehr oder weniger in einem Cocktail aus böser christlicher Theologie, den unausgesprochenen Frustrationen der kapitalistischen Gesellschaft, der despotischen Natur der westlichen Familie und sogar unterdrückter sexueller Gelüste wurzelt. Ein entscheidender Aspekt bei der Aufrechterhaltung dieses Narrativs ist die Herunterspielung des nichtwestlichen (hauptsächlich moslemischen) Antisemitismus gewesen, oder der Versuch, ihm ein anderes Gesicht zu geben. Wie jedoch MacDonald angemerkt hat, „ist das Bemerkenswerte am Antisemitismus, daß es eine überwältigende Ähnlichkeit der Beschwerden gibt, die über Juden an verschiedenen Orten und über sehr lange historische Zeiträume erhoben wurden.“ [1] Unter den universalen Themen, die von MacDonald hervorgehoben wurden, liegt das Thema der Ressourcenkonkurrenz und wirtschaftlichen Vorherrschaft vielleicht an vorderster Stelle.

Ich wurde kürzlich dazu veranlaßt, über die Universalität dieses Themas nachzudenken, als ich Medienberichte über koreanische und argentinische Reaktionen auf die Aktivitäten von Paul Singer und seiner aus demselben Volk stammenden Teilhaber an Elliot Associates untersuchte, eines Arms von Singers Hegdefonds Elliot Management. Die koreanische Geschichte hat ihre Ursprünge in den Bemühungen von Samsungs Dachgesellschaft Cheil Industries, SamSung C&T zu kaufen, den Technik- und Konstruktionszweig der breiteten Samsung-Unternehmensfamilie. Die Aktion kann als Teil einer Bemühung gesehen werden, die Kontrolle über das Konglomerat durch die Gründerfamilie Lee und ihres anscheinenden Erben Lee Jae-Jong zu stärken. Schwierigkeiten entstanden, als Singers Firma, die einen 7,12%igen Anteil an SamSung C&T besitzt und selbst versucht, ihren Einfluß und ihre Kontrolle in fernöstlichen Technikfirmen auszudehnen, Einsprüche gegen diesen Schritt erhob. Die Geschichte ist ziemlich typisch für jüdische Schwierigkeiten beim Eindringen in die Geschäftskulturen im Fernen Osten, wo undurchdringliche Familienmonopole, die in Korea chaebols genannt werden, häufig sind. Diese neue Geschichte erinnerte mich sehr stark an die Bemühungen des jüdischen Finanziers Daniel Loeb im letzten Jahr, einen Vorstandssitz bei Sony zu erhalten. Loeb erhielt wiederholt eine Abfuhr vom leitenden Geschäftsführer Kuzuo Hirai und verkaufte schließlich aus Frustration seinen Anteil an der Sony Corporation.

Das vorwiegend in jüdischem Besitz befindliche und von Juden betriebene Elliot Associates hat eine Menge Eigeninteresse daran, die Lee-Familie an der Konsolidierung ihrer Kontrolle über das Samsung-Konglomerat zu hindern. Als rassische Außenseiter war Singers Firma in ihren 52tägigen Versuch der Verhinderung dieser Fusion zu mehreren taktischen Maßnahmen gezwungen. Zuerst kamen Prozesse. Als diese scheiterten, posierten Singer und seine Partner als Verteidiger koreanischer Interessen, gründeten eine koreanischsprachige Webseite und behaupteten, daß ihre Position in Wirklichkeit nur zur Hilfe für einheimische koreanische Aktionäre gedacht sei. Diese Variante des vertrauten Themas der jüdischen Krypsis war ziemlich erfolglos. Die Familie Lee ging sofort in die Offensive und scheute sich anders als viele Westler nicht, die Aufmerksamkeit auf die jüdische Natur von Singers Einmischung und auf die schäbige und sehr parasitäre Natur der anderen Unternehmungen seines Fonds zu lenken.

„Wegen Elliot Associates erlitt der Kongo noch mehr Elend.“

„Wegen Elliot Associates erlitt der Kongo noch mehr Elend.“

Die Lee-Offensive begann mit einer Reihe von Karikaturen, die auf Samsungs Webseite gepostet wurden. Die meisten griffen die Art auf, wie Elliot Associates sein bemerkenswertes Wachstum genossen hatte, indem es sich auf den Kauf der Staatsschulden von in Schwierigkeiten geratenen Ländern um einen Bruchteil ihres Wertes konzentrierte, bevor es rücksichtslose rechtliche Maßnahmen einsetzte, um jene Länder auf Werte zu verklagen, die die ursprünglichen Schulden weit überstiegen. Auf ihrer grundlegendsten Ebene ist diese Praxis in Wirklichkeit einfach dieselbe wie die jüdische Beteiligung an der mittelalterlichen Steuerpächterei. Über die ältere Praxis schreibt Salo Baron in Economic History of the Jews, daß jüdische Spekulanten einen Pauschalbetrag an die Schatzkammer zu zahlen pflegten, bevor sie sich gnadenlos gegen das Landvolk wandte, um „beträchtliche Überschüsse zu erhalten… falls nötig mit rücksichtslosen Methoden.“ [2] Die Aktivitäten von Elliot Associates sind in Wirklichkeit dieselbe Spekulation mit Schulden, nur daß hier der Handel mit Wucher in globalem Maßstab praktiziert wird, wobei die feudalen Kleinbauern von einst durch ganze Nationen ersetzt werden. Die obige Karikatur bezieht sich auf die spezifischen Aktivitäten von Elliot Associates im Kongo, wo es ursprünglich 32,6 Millionen Dollar an Staatsschulden dieses Landes zum Tiefstpreis von unter 20 Millionen Dollar kaufte. In den Jahren 2002 und 2003 zwang ein (taktisch gewähltes) britisches Gericht die kongolesische Regierung, sich mit geschätzten 90 Millionen Dollar abzufinden, worin die überaus wichtigen Zinsen und Gebühren enthalten waren. Elliot Associates wurde schnell als der exemplarische „Geierfonds“ bekannt.

Wie ich in meiner vorherigen Untersuchung des zeitgenössischen jüdischen Wuchers festhielt, sind Juden viele Jahrhunderte lang an vorderster Front der Innovationen im Schuldenwesen gewesen und bleiben deren geschickteste Autoren. Obwohl offensichtlich in Jahrhunderten der jüdischen Finanzpraxis verwurzelt, leisteten Singer und seine Volksgenossen (alle vier Kapitalpartner von Elliot sind Juden, und dessen leitender Geschäftsführer ist der reizend benannte Zion Shohet) Pionierarbeit bei den Feinheiten des Geierfonds-Konzepts. Die Firma wurde 1977 geboren, als Singer 1,3 Millionen Dollar von Familienangehörigen und Freunden zusammenlegte, aber sie hob erst im Oktober 1995 wirklich ab, als Elliot Associates L.P. 28,7 Millionen an panamesischen Staatsschulden zum Diskontpreis von 17,5 Millionen kaufte. Die Banken, die diese Anleihen hielten, eine Gruppe, zu der Schwergewichte wie Citi und Credit Suisse gehörten, hatten die Rückzahlung von Panama abgeschrieben. Um ihre Verluste zu begrenzen, verkauften sie ihre Anleihen an Elliott, der wie ein mittelalterlicher Steuerpächter mit harter Hand vorging. Als Panamas Regierung 1995 um eine Umstrukturierung ihrer Auslandsschulden ersuchte, willigte die große Mehrheit ihrer Anleihenbesitzer ein – außer Elliot. Im Juli 1996 reichte Elliot Associates, vertreten von einer der hochrangigsten auf Wertpapiere spezialisierten Anwaltsfirmen, vor einem New Yorker Bezirksgericht Klage gegen Panama ein und strebte die volle Rückzahlung der ursprünglichen 28,7 Millionen Dollar an – plus Zinsen und Gebühren. Der Fall ging von einem Bezirksgericht in Manhattan bis zum Höchstgericht des Bundesstaates New York, das die Partei von Elliot ergriff. Am Ende mußte Panamas Regierung der jüdischen Gruppe über 57 Millionen Dollar zahlen, wobei zusätzliche 14 Millionen an andere Gläubiger gingen. Über Nacht machte Singers Gruppe 40 Millionen, und das Volk von Panama fand sich vor der Tatsache, daß sich seine Staatsschulden mehr als verdoppelt hatten.

Foreign Policy beschrieb die Entscheidung des Gerichts als „einen bahnbrechenden Moment in der modernen Geschichte des Finanzwesens.“ Indem es den Fall vor ein New Yorker Bezirksgericht brachte, brach Elliot mit seit langem bestehendem internationalem Recht und Brauch, nach dem souveräne Regierungen nicht vor regulären Gerichten verklagt werden, die dazu bestimmt sind, sich mit inneren Fragen eines Nationalstaates zu befassen. Weiters akzeptierte der vorsitzende Richter den Fall – ein weiterer Bruch mit dem Brauch. Das bereitete die Bühne für zwei Jahrzehnte ähnlichen Parasitismus’ durch Elliot Associates an Staaten in Schwierigkeiten, eine Praxis, die jüdischen Finanziers Milliarden einbrachte. Nur ein Jahr nach der Entscheidung wegen Panama gab Singer 1996 etwa 11 Millionen Dollar für regierungsgedeckte peruanische Bankschulden aus. Nachdem er Peru in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich, in Luxemburg, Belgien, Deutschland und Kanada vor Gericht gebracht hatte, willigte die in Schwierigkeiten befindliche Nation im Jahr 2000 ein, ihm 58 Millionen zu zahlen. Das bedeutete, daß er eine über 400prozentige Rendite erhielt. Im Jahr 2001 kaufte Elliot Associates einen argentinischen Zahlungsrückstand um 48 Millionen Dollar – der Nominalwert dieser Schuld beträgt heute 630 Millionen Dollar. Der Fonds will die Rückzahlung des vollen Wertes der Schuld an alle Gläubiger Argentiniens, wie er das 1995 in Panama tat. Diese beläuft sich auf 1,5 Milliarden Dollar, was sich, wiederum einschließlich dieser höchst wichtigen Zinsen und Gebühren, auf 3 Milliarden erhöhen könnte.

Die gnadenlose Natur dieser jüdischen Geierfonds hat einige Kommentare hervorgerufen, aber die allgemeinen Bevölkerungen vieler Länder sind nicht vertraut genug mit den Fakten, um mit dem Verbinden der Punkte anzufangen. Dennoch hat diese Art von Finanzparasitismus eine verheerende Wirkung auf eine Anzahl von Nationen gehabt. Das Geld eines Souveräns wird theoretisch von seinen Bürgern geschuldet. Die panamesische, argentinische, kongolesische, ecuadorianische, polnische oder vietnamesische Regierung den vollen Wert der Schuld zahlen zu lassen, plus Zinsen und Gebühren, obwohl die großen Gläubiger eine rabattierte Zahlung akzeptierten, bedeutete, das Geld der Bürger einem Hedgefonds zu übergeben, anstatt es zum Beispiel in Straßen, Schulen, Krankenhäuser, Projekte für sauberes Wasser oder soziale Wohlfahrtsprogramme zu investieren. Nach Elliots Urteil gegen den Kongo waren die Kongolesen gezwungen, Wasserreinigungsprogramme aufzugeben, was zu weitverbreiteter Dehydrierung führte. Auf diesen Kontext bezog sich die Karikatur von Samsung.

„Die repräsentative Methode von Elliots Management zum Geldverdienen besteht darin, die Staatsschulden eines in Schwierigkeiten befindlichen Landes billig zu kaufen und dann darauf zu bestehen, die Kontrolle als Investor zu übernehmen und einen Gerichtsprozeß zu beginnen.“

„Die repräsentative Methode von Elliots Management zum Geldverdienen besteht darin, die Staatsschulden eines in Schwierigkeiten befindlichen Landes billig zu kaufen und dann darauf zu bestehen, die Kontrolle als Investor zu übernehmen und einen Gerichtsprozeß zu beginnen.“

Andere Karikaturen, die zur selben Zeit erschienen, stellten Elliot buchstäblich als humanoide Geier dar, mit Bildtexten, die sich auf die wohlbekannte Geschichte des Fonds bezogen. In der obigen Karikatur bietet der Geier einer bedürftigen und verarmten Gestalt Unterstützung an, verbirgt aber eine Axt, um sie dem arglosen Armen später überzuziehen.

Nachdem die Karikaturen erschienen, schrieen Singer und andere einflußreiche Juden, einschließlich Abraham Foxman, „Antisemitismus“. Dies geschah trotz der Tatsache, daß die Karikaturen überhaupt keinen Bezug zum Judentum enthalten – natürlich nur, sofern man nicht brutale wirtschaftliche Ausplünderung als jüdischen Wesenszug definiert. Samsung bestritt, daß die Karikaturen antisemitisch waren, und nahm sie von der Webseite, aber die Aufregung wegen der Karikaturen schien nur zu noch mehr Diskussionen um den jüdischen Einfluß in Südkorea anzufeuern, als es zuvor der Fall war. In einem Artikel, der vor vierzehn Tagen veröffentlicht wurde, behauptete der Kolumnist Kim Ji-ho von Media Pen: „Jüdisches Geld ist seit langem dafür bekannt, rücksichtslos und gnadenlos zu sein.“ Letzte Woche äußerte der ehemalige südkoreanische Botschafter in Marokko, Park Jae-seon, seine Besorgnis wegen des Einflusses von Juden im Finanzwesen, als er sagte: „Das Erschreckende an Juden ist, daß sie die Währungsmärkte und die Finanzinvestitionsfirmen an sich reißen. Ihr Netzwerk ist unvorstellbar eng geknüpft.“ Am nächsten Tag brachte der Kabelnachrichtenkanal YTN ähnliche Kommentare des örtlichen Journalisten Park Seong-ho, der live auf Sendung erklärte: „Es ist eine Tatsache, daß Juden Finanznetzwerke benutzen und Einfluß haben, wo immer sie geboren sind.“ Es erübrigt sich zu sagen, daß Kommentare wie diese eindeutige Ähnlichkeit zu Beschwerden über jüdische Wirtschaftspraktiken in Europa im Laufe von Jahrhunderten haben. Der einzige gemeinsame Nenner zwischen dem Kontext von Frankreich im vierzehnten Jahrhundert und dem Kontext von Südkorea im einundzwanzigsten Jahrhundert sind – Sie haben es erraten – jüdische Wirtschaftspraktiken.

Letztendlich war die Strategie von Lee, die darauf beruhte, die Aufmerksamkeit auf die fremde und ausbeuterische Natur von Elliot Associates zu lenken, überwältigend wirksam. Vor einer entscheidenden Aktionärsabstimmung über die von Lee geplante Fusion sagte Yoon Yong-am, der Generaldirektor von Samsung Securities: „Wir sollten in der ersten Schlacht einen deutlichen Sieg erzielen, um die Oberhand in einem sich abzeichnenden Krieg gegen Elliot zu gewinnen und andere spekulative Hedgefonds davon abzuhalten, kurzfristige Gewinne auf dem Inlandsmarkt einzustreifen.“ Als die Abstimmung vor ein paar Tagen endlich stattfand, stimmten überzeugende 69,5 % der Samsung-Aktionäre zugunsten des Vorschlags von Lee, worauf Elliot seine Wunden leckte und sich über das „patriotische Marketing“ derjenigen hinter der Fusion beschwerte.

Die jüdischen Schwierigkeiten beim Eindringen in eng gestrickte fernöstliche Monopole, von denen viele der offenen Überzeugung sind, daß Juden fähige und rücksichtslose geschäftliche Gegner sind, bestehen daher weiter. Ostasiaten sind sich anscheinend bewußt, daß die Überlassung eines Zolls an jüdische Geschäftsleute normalerweise zum Verlust einer Meile für Nichtjuden führt. Es ist dieser ehrliche Umgang mit den Tatsachen, der Daniel Loeb vom Sony-Vorstand fernhielt und Elliot Associates daran hinderte, auch nur leichte Zugewinne bei Samsung zu machen.

Der Ferne Osten scheint auch weniger anfällig für jüdisches Moralisieren über die „Gefahren“ des Antisemitismus zu sein, und es zeigt sich, daß Kritik an jüdischen Verhaltensweisen ein beträchtlich höheres Maß an intellektueller und kultureller Respektabilität genießt. Ein gutes Beispiel ist, als Foumiko Kometani den Akutawa-Preis 1986 den Akutawa-Preis, Japans höchsten Literaturpreis, für ihren Roman „Passover“ gewann. Kometanis Roman, der auf ihren Erfahrungen im realen Leben mit ihrem jüdischen Ehemann und ihrem geistig schwer behinderten bi-rassischen Sohn beruht, war vernichtender Kritik seitens jüdischer Kritiker ausgesetzt, der ihre unvorteilhaften (aber vermutlich recht zutreffenden) Darstellungen jüdischer Gestalten in dem Buch als „antisemitisch“ verurteilten. Japanische Kritiker andererseits waren auffallend ungerührt von der negativen Behandlung des Buches durch die jüdische Presse und hielten die Behandlung jüdischer Cliquenhaftigkeit und „widerlicher“ religiöser Praktiken für bereichernde Qualitäten, die dem Werk ein größeres Gefühl von Authentizität und Ehrlichkeit gab.

Wenden wir unsere Aufmerksamkeit Südamerika zu. Prominenten Gestalten in Argentinien ist wegen ihrer Reaktionen auf Elliots Parasitentum ebenfalls die „Beförderung antisemitischer Verschwörungstheorien“ vorgeworfen worden. Nachdem Singers Firma letztes Jahr vor dem Obersten Bundesgericht der USA ein halsabschneiderisches Urteil gegen Argentinien gewann, bezeichnete Argentiniens Präsidentin, Cristina Fernández de Kirchner, Singer auf ihrer persönlichen Webseite als „den Herrn der Geier“. Aber jüdische Strippenzieher waren noch bestürzter über Kirchners offene Verurteilung eines „globalen Modus operandi“, der „internationale politische Operationen von jeder Art, Gestalt und Farbe erzeugt“. Sie „tragen zu finanziellen Attacken oder gleichzeitigen internationalen Medienoperationen bei, oder noch schlimmer, zu verdeckten Aktionen verschiedener ‚Dienste’, die dazu bestimmt sind, Regierungen zu destabilisieren.“

Worauf Kirchner sich bezog, war die Sache, die Singers besonders bösartige Beschäftigung mit den argentinischen Schulden zugrunde lag. Sehen Sie, Argentinien hat schon seit einer Anzahl von Jahrzehnten Beziehungen zum Iran gepflegt, und Gerüchte besagen, daß Kirchner und ihr Außenminister mit dem Iran konspirierten, um dessen Verwicklung in den Bombenanschlag gegen ein jüdisches Gemeinschaftszentrum in Buenos Aires im Jahr 1994 zu vertuschen. Vor zwei Jahren beeinflußte der jüdische Staatsanwalt Alberto Nisman die Delegation argentinisch-israelischer Vereinigungen (Daia) – die die Juden des Landes vertritt – dazu, einen Rechtsbehelf gegen eine Absichtserklärung zwischen Argentinien und dem Iran einzulegen. Nisman soll der Delegation gesagt haben: „Falls notwendig, wird Paul Singer uns helfen.“ Nisman wandte seine Aufmerksamkeit dann der Verfolgung Kirchners wegen der angeblichen Vertuschung des Bombenanschlags zu. Argentinien war somit jüdischen finanziellen, politischen, diplomatischen und rechtlichen Angriffen ausgesetzt. Im Januar dieses Jahres wurde Nisman jedoch nur Stunden, bevor er dem Kongreß seinen Schlußbericht vorlegen wollte, mit einer einzelnen Schußwunde im Kopf tot aufgefunden. Israelis und Diaspora-Juden haben die ganze Zeit seither „Foul“ geschrieen. Zur Vergeltung hat Kirchner hervorgehoben, daß Singer tatsächlich einer der Hauptfinanziers von The Israeli Project (TIP) ist, der lautstärksten Lobby in Washington gegen Diplomatie mit dem Iran. Kirchner behauptet, daß Singers Bemühung zur finanziellen Verheerung Argentiniens bloß eine Erweiterung der Verurteilungen der argentinisch-iranischen Beziehungen durch AIPAC und Mark Dubowitz’ Foundation for Defense of Democracies ist. Außerdem war Dubowitz laut seinem eigenen Eingeständnis ein persönlicher Freund von Nisman. Oder in Kirchners Worten: „Alles hat mit allem zu tun.“

Natürlich bricht die offene Erklärung, daß Juden mächtig sind und für finanzielle und politische Ziele zusammenarbeiten eines der meistgeschätzten zeitgenössischen Tabus. Trotz des erstaunlichen Ausmaßes und der sehr verschlungenen Natur des zur Schau gestellten jüdischen Reichtums und der jüdischen politischen Macht vermute ich, daß das koschere Drehbuch uns alle glauben machen möchte, daß das, was wir beobachten, nur ein Haufen Zufälle ist und daß Juden in Wirklichkeit genauso arm und machtlos sind wie der Kerl von nebenan. „Es ist eine Lüge“, sagt Daias Vizepräsident Waldo Wolff. „Es ist schrecklich, es ist unglaublich.“ Ein Sprecher von Elliot Management bestritt die Vorwürfe und sagte, die Behauptung, „daß Mr. Singer irgendeinen Kontakt mit Mr. Nisman hatte, ist kategorisch falsch. Dies ist nur ein weiterer verzweifelter Versuch von Cristina Kirchner, den Gläubigern die Schuld für die sich vermehrenden Skandale und gescheiterte Wirtschaftspolitik ihrer Regierung zu geben.“ Natürlich lügen beide jüdischen Gruppen schlicht bezüglich der oben umrissenen Tatsachen. Ihre Lügen halfen nicht bei der Ermittlungen zum Bombenanschlag von 1994, wo ein neuer Staatsanwalt im April alle Behauptungen gegen Kirchner zurückwies. Auch Nismans Ermordung blieb ungeklärt.

Während Singer Argentinien weiter die Schrauben anzieht, provozieren die Nation und ihre Präsidentin weiter Vorwürfe wegen „Antisemitismus“. Während eines Besuchs in einer Schule von Buenos Aires am 2. Juli sagte Kirchner den Schülern, um Argentiniens Wirtschaftskrise besser zu verstehen, sollten sie Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“ lesen. Auf Twitter erzählte Kirchner, wie sie Schüler, die sie traf, gefragt hatte, welches Shakespeare-Stück sie gerade lernten. Als sie der Präsidentin sagten, daß sie „Romeo und Julia“ lernten, sagte Kirchner, hätte sie geantwortet: „Ich sagte: ‚Habt ihr den Kaufmann von Venedig gelesen, um die Geierfonds zu verstehen?’ Sie alle lachten. ‚Nein, lacht nicht’, sagte ich, ‚der Wucher und die Blutsauger wurden jahrhundertelang durch die beste Literatur unsterblich gemacht.’“ Die Delegation argentinisch-jüdischer Vereinigungen gab schnell eine Erklärung ab, die Kirchners Kommentare verurteilte und ihr vorwarf, „antisemitische“ Motivationen hinter ihrer Beschwörung des Stückes zu haben. Abraham Foxman watschelte dann auf die Bühne und drängte Kirchner dazu, „mit der Bestärkung antisemitischer Stereotype aufzuhören.“ „Wir sind zutiefst besorgt darüber, daß Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner wieder einmal antisemitische Stereotype fördert“, winselte Foxman. „Der Kaufmann von Venedig – mit seinem ruchlosen Charakter Shylock – bestärkt die Stereotypen über Juden und stellt sie als geldgierig, hinterhältig und grausam dar, und indem sie Schüler dazu anregt, dieses Stück zu studieren, sendet sie eine Botschaft an Argentiniens Jugend, daß die Juden irgendwie mit den wirtschaftlichen Problemen ihres Landes in Verbindung stehen.“

Gott verhüte, daß Argentiniens Jugend jemals zu solch einer Ansicht kommt! Wie unfair das wäre, wo die Firma hinter dessen Verarmung so gründlich mit solchen Angelsachsen wie Paul Singer, Zion Shohet, Jesse Cohn, Stephen Taub, Elliot Greenberg und Richard Zabel besetzt ist.

Eine letzte Anmerkung zu den Geierfonds-Juden: Wie oben bezüglich ihrer proisraelischen, antiiranischen Aktivitäten angedeutet, sind sie nicht nur finanziell räuberisch. Wie Kirchner erklärt hat, „ist alles mit allem verbunden.“ Auf TOO sind wir uns der Tatsache bewußt, daß starke Identifikation als Jude normalerweise mit sehr viel Feindseligkeit gegen die Traditionen europäischer Völker verbunden ist. Dies hat sehr oft zu Versuchen mächtiger jüdischer Finanziers und Intellektueller geführt, unsere Grenzen für die Masseneinwanderung zu öffnen und traditionelle Werte zu stürzen. Mir wurde kürzlich ein Text von CNBC zugesandt, der hervorhob, daß die Entscheidung des amerikanischen höchsten Bundesgerichts zugunsten der gleichgeschlechtlichen Ehe von „einer vielleicht überraschenden Gruppe begrüßt wurde: konservative Hedgefonds-Manager.“

Die Nachricht mag vielleicht CNBC überrascht haben, aber sie wird TOO-Leser nicht überraschen, oder überhaupt irgendjemanden, der auch nur entfernt mit der Natur des jüdischen Konflikts mit dem Westen vertraut ist. Es ist überhaupt nichts echt „konservativ“ an diesen Leuten. Zu den Hegdefonds-Managern gehörten Dan Loeb, dem es nicht gelang, den Vorstandssitz bei Sony zu bekommen, Paul Singer, Steve Cohen von Point72 Asset Management und Cliff Asness von AQR Capital Management. Alle haben lautstark Präsident Obama mißbilligt, hauptsächlich wegen seiner Diplomatie mit dem Iran, aber alle haben jahrelang zur Unterstützung der Schwulenehe gearbeitet. „Es ist ein befriedigender Tag für die Gleichheit vor dem Gesetz“, sagte Asness nach der Entscheidung des höchsten Bundesgerichts. „Wir sind alle über die Entscheidung des Gerichts erfreut, denn wir glauben an soziale Gerechtigkeit für alle Amerikaner und hoffen, daß dies als Katalysator für globale Veränderung dient“, fügte Cohen hinzu. Singer schuf 2012 American Unity PAC zur Unterstützung der Sache und steckte 11 Millionen Dollar in die Bemühung, die Schwulenehe zu einer Realität zu machen. Andere Spender für American Unity PAC waren Loeb, Asness, Seth Klarman von Baupost Group und David Tepper von Appaloosa Management. Laut CNBC halfen Loeb, Cohen, Singer und andere jüdische Schuldenspekulanten dabei, die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in New York im Jahr 2011 durchzudrücken. Und zu den Unterstützern der Nonprofit-Organisation Freedom to Marry gehörten Loeb, Klarman, Singer und Asness. Falls Sie sich also fragen, wohin eine Menge dieses geplünderten internationalen Geldes ging, kann ich Ihnen sagen, daß es an Orten wie dem Jewish Institute for National Security Affairs landete, und in einer Myriade Bestrebungen zur Dekonstruktion des traditionellen Gewebes unserer Gesellschaft (während sie von MSNBC immer noch „konservativ“ genannt wird).

Der „Antisemitismus“ ist kein eigentümlich westliches Phänomen. Genausowenig ist er ein koreanisches Phänomen, oder ein argentinisches Phänomen. Er ist ein jüdisches Phänomen, und er ist dem jüdischen Volk durch die Jahrhunderte und über die Ozeane gefolgt. Solange die Juden unverändert bleiben, wird auch die Reaktion auf sie unverändert bleiben. Bestrebungen zur Minderung des „Antisemitismus“ durch leere Appelle, daß er seine Ursprünge in sexueller Unterdrückung, im Christentum oder in der Familienstruktur hätte, mögen im Westen erfolgreich gewesen sein, der fett, faul, nabelschauend und rührselig geworden ist und in den Medien und im Bildungssystem von pro-jüdischer Propaganda überflutet wird. Aber anderswo auf dieser Erde kommt solches talmudische Theoretisieren nicht weit. Der undurchschaubare Asiate wird lächeln und dem hebräischen Mogul zulächeln, während er ihn geduldig und wissend daran hindert, einen Sitz oder eine Position in seinen finanziellen Angelegenheiten einzunehmen. Die in der Zweiten und Dritten Welt, am scharfen Ende des jüdischen Wuchers, werden vom frommen Weinen des immerwährenden „Opfers“ der Unterdrückung durch die Welt weinen, das paradoxerweise die Peitsche über sie schwingt. Als das Flaggschiff der argentinischen Marine damals im Jahr 2012 in Ghana auf Geheiß von Paul Singer beschlagnahmt und festgehalten wurde, gab es keinen Zweifel am Ausmaß der Macht, die nun vom jüdischen Finanzwesen erlangt worden war.

Die westliche Jugend ist heute damit beschäftigt, sich in enge Jeans zu quetschen und im Namen afrikanischer und mexikanischer Invasoren zu protestieren. Während diese verhätschelte Generation kleingewerblich hergestellten Kaffee schlürft und ihre Empathie mit fremden Kriminellen und einer Vielzahl von „Trans“-Verirrungen der Natur zur Schau trägt, bleibt sie ignorant ahnungslos, daß eine Kabale von Geiern über ihnen kreist und nur auf ein schicksalhaftes Abrutschen ihrer Volkswirtschaften wartet. Die US-Regierung, heißt es, hat sich vorgenommen, die Partei von Argentinien in dessen Konflikt mit Elliot Management zu ergreifen – wobei der Grund dafür Befürchtungen in Washington sind, daß auch sie eines Tages unter den Klauen des Geiers enden könnte.

Der Mann auf der Straße wird die Existenz einer solchen Bedrohung bestreiten, aber wir kennen sie als empirisch beobachtbare und dokumentierte Tatsache. Wir können nur auf eine Zeit hoffen und auf sie hinarbeiten, in der unser Volk aufwachen und uns die Sicherung einer Zukunft ermöglichen wird, bevor es zu spät ist.

 

[1] K. MacDonald, Separation and Its Discontents: Toward and Evolutionary Theory of Anti-Semitism, (First Paperpack Edition,2004), 38.

[2] S. Baron (ed) Economic History of the Jews (New York, 1976), 46-7.

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