Rassenstolz ist Selbstachtung

Anna Hyatt Huntington, „The Torch Bearers“ („Die Fackelträger“), 1953

Anna Hyatt Huntington, „The Torch Bearers“ („Die Fackelträger“), 1953

Von Buttercup Dew (Original: Racial Pride is Self-Respect, erschienen am 5. August 2016 auf Counter-Currents Publishing). Übersetzt von Lichtschwert

 

Das „Recht auf Leben“ steht als das grundlegendste der Menschenrechte da. Nun, ich glaube nicht an „Rechte“ als irgendetwas außer „Sachen, von denen Leute wollen, daß der Staat sie garantiert“; aber nehmen wir es einen Moment lang so. Ihr werdet geboren, habt Parties und sterbt. Vielleicht seid ihr wie Batman, und eure Eltern werden getötet, und das Leben ist allgemein bizarr und beschissen. Vielleicht werdet ihr als Donald Trump geboren oder als irgendeine Art von moslemischem Kriegsheld, und es gelingt euch, ein Vermächtnis zu schaffen, das euch überlebt. Aber selbst diese begrenzte Menge Information wird schnell zugeschneit von dem vielen Zeug, das historisch passiert. Euer individuelles „Recht auf Leben“ wird schnell bedeutungslos. Okay, die Parties waren lustig, und ihr seid nicht in irgendeinem schrecklichen Krieg getötet worden. Ist es das? Was kommt als nächstes? Was dann?

Das „Recht auf Leben“ bedeutet nicht viel ohne das Recht, eine Familie zu gründen. Oder allgemeiner gesprochen, das Recht, etwas von sich fortleben zu lassen, der nächste Schritt nach Subsistenz und Überleben. Das Recht, mehr als ein Individuum zu sein. Das Recht, „etwas zu beginnen“ – aber statt irgendeines beschissenen Kickstarters etwas Wirkliches, Faktisches, das Zähne hat und beißen kann – einen kleinen Klan. Ein Volk. Eine Gruppe aus „Kind und Kegel“, Kriegern und Bürgern, die über eine schneeflockenhafte Existenz der tumblr-gifs und Facebook-Selfies hinaus Bestand hat. Eine genetische Gruppe, die über die Zeit hinweg allmählich eine Evolution durchmacht, für ihr Weiterbestehen sorgt und dieselben Arten von Gesichtern und Persönlichkeitstypen durch die Geschichte hindurch wiederkehren läßt.

Die meisten Männer, die in Konflikten starben, taten das, weil ihnen weniger an ihrem Recht auf Leben als Individuum lag und mehr an der Gesellschaftsordnung, Struktur und Nation, die ihnen Differenzierung gab; die ihr eigener Klan und ihr separates Volk mit Unterscheidbarkeit und Identität war. Am Recht auf Differenzierung, wenn wir es hochtrabend ausdrücken wollen, oder am Recht, ein separates Volk zu sein, am Recht, sich von einer amorphen „Menschheit“ abzugrenzen und Teil einer Gruppe zu sein, die fortbesteht.

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Voll gesunde Menschen, die sich umbringen wollen, sind neurotisch oder deprimiert; ihnen fehlt so viel Selbstachtung, daß sie ihre bloße Existenz als Makel an dieser Welt sehen. Diejenigen, die auch nur ein Fitzelchen an Wert in sich sehen, wollen das Recht auf Leben als eine Grundlage dafür haben, daß sie ihre Idee vom Guten verfolgen können. Das Recht auf ein Gruppenterritorium ist nur der nächste Schritt. Statt darauf reduziert zu sein, „nur ein Individuum“ zu sein, habt die Selbstachtung und Tapferkeit, zu würdigen, was ihr seid und wo ihr herkamt – eine Ahnenreihe, eine Nation; eine Ansammlung von Selbstaufopferern, die, im Großen und Ganzen, das Beste für euch wollten und häufig dafür kämpften. Diejenigen mit ein bißchen Selbstachtung müssen, wenn sie ehrlich sind, auch jenen Respekt zugestehen, die vor ihnen kamen, und einen Respekt für die Familien, die sie schaffen und erhalten können.

Das bedeutet, ein gewisses Maß an Rassenstolz zu haben; Stolz auf die genetische Einzigartigkeit, die euch definiert, etwas, wofür mit Blut bezahlt wurde. Selbstachtung bedeutet anzuerkennen, daß ihr nicht „bloß ein Individuum“ seid.

Seid ihr das?

*   *   *

Siehe auch Über die Sterblichkeit von Dunkler Phönix (mit der darin enthaltenen Übersetzung von Jaroslaw Ostrogniews Essay „On Mortality“)

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(Quelle der Übersetzung:  hier)

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Ein Kommentar

  1. Deep Roots

     /  August 6, 2016

    Hierzu paßt auch der weise Satz, den 8dS-Leserin Lepanto1 in ihrem Kommentar zu dem in Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt wiedergegebenen Silvestertreffen auf „Acht der Schwerter“ formuliert hat und den ich auch als Einleitungszitat für Was auf dem Spiel steht verwendet habe:

    „Vielleicht ist das die Krankheit unserer Tage überhaupt: Nicht zu wissen, daß wir nicht allein sind, sondern nur ein Glied in einer Kette, die nicht nur weit in die Vergangenheit reicht, sondern gleichermaßen auch in die Zukunft.“

    Mit den sogenannten „unveräußerlichen Menschenrechten darunter auch jenem auf Leben, befaßt sich auch Robert Heinlein in seinem SF-Roman „Sternenkrieger“ („Starship Troopers“), und zwar in dieser Passage, die etwas weiter untern in Heinleins Sternenkrieger (4): Geschichte(n) und Moralphilosophie zu finden ist:

    Mr. Dubois legte eine Pause ein. Jemand griff nach dem Köder. „Sir? Wie steht es denn mit ‚Leben, Freiheit und der Jagd nach dem Glück’?“

    „Oh ja, die ‚unveräußerlichen Rechte’. Jedes Jahr zitiert irgendwer diese großartige Poesie. Leben? Welches ‚Recht’ auf ein Leben hat ein Mann, der im Pazifik ertrinkt? Der Ozean kümmert sich nicht um sein Geschrei. Welches ‚Recht’ auf Leben besitzt ein Mann, der sterben muß, um dadurch seine Kinder zu retten? Wenn er statt dessen lieber sein eigenes Leben rettet, tut er das dann aufgrund eines ‚Rechtes’? Wenn zwei Männer hungern und Kannibalismus die einzige Alternative zum Tod darstellt, besitzt dann der eine ein ‚unveräußerliches’ Recht und der andere nicht? Und ist es ein ‚Recht’? Was die Freiheit betrifft, so verpflichteten sich die Helden, die dieses großartige Dokument unterzeichneten, dazu, die Freiheit mit ihrem Leben zu erkaufen. Freiheit ist niemals unveräußerlich, sie muß regelmäßig mit dem Blut von Patrioten zurückerkauft werden, oder sie wird für immer verschwinden. Von all den sogenannten natürlichen Menschenrechten, die man bisher erfunden hat, ist die Freiheit wahrscheinlich das Teuerste und niemals gratis zu bekommen.

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