„Lernt damit zu leben“ – Nizza und der ständig steigende Preis des Multikulturalismus

A body is seen on the ground after at least 30 people were killed in the southern French town of Nice when a truck ran into a crowd celebrating the Bastille Day national holiday

Von Andrew Joyce; Original: “Learn to live with it”: Nice and the Ever-Rising Cost of Multiculturalism, erschienen am 18. Juli 2016 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

 

Es ist eine riesige Umwandlung für Europa. Sie gehen jetzt in einen multikulturellen Modus über.“

Barbara Lerner-Spectre, 2010

„Migration und radikaler Islamismus verändern jetzt Europa.“

Nick Cohen, 2015.

Der gebürtige Tunesier Mohamed Lahouaiej-Bouhlel war ein 31jähriger Zustellfahrer und Vater, und bis vor ein paar Tagen war er nur ein weiteres winziges Zahnrad in der multikulturellen Maschine. Abgesehen von einer kleinen Rauferei mit einem Arbeitskollegen wäre Lahouaiej-Bouhlels relative Unbescholtenheit von Liberalen als Erfolgsgeschichte der Einwanderung vermarktet worden. Er ging jeden Morgen von seiner bescheidenen Wohnung in Nizza zur Arbeit, zahlte seine Steuern, machte Mädchen in der Nachbarschaft schöne Augen und war damit jeder Zoll der umgängliche zukünftige Staatsbürger – sicherlich ein Beweis dafür, dass Nationalitäten und Identitäten fließend und austauschbar sind. In Übereinstimmung mit den Prinzipien des multikulturellen Frankreich hatte der ehemalige Tunesier Anspruch darauf, auf Augenhöhe mit denjenigen an der französischen Gesellschaft teilzuhaben, die ihr Nationalitätsgefühl in ihren gallischen und fränkischen Vorvätern verankern können. Und kraft bürokratischer Magie, durch die Ausgabe eines neuen Reisepasses, einer Sozialversicherungsnummer und einer Registrierung im Steuersystem wurde unser umgänglicher Tunesier in einen Franzosen verwandelt – einen Erben, wurde behauptet, desselben französischen Geistes, der Voltaire, Rousseau und Hugo beseelte. [Anm. d. Ü.; Rousseau erscheint mir als kein würdiger Name in dieser Aufzählung; manchen zufolge soll er sogar jüdische Wurzeln gehabt haben, wofür ich aber keine Bestätigung finden konnte.]

In der Nacht des 14. Juli brach dieses oberflächliche Verständnis von nationaler Zugehörigkeit zusammen, als der französische Geist Lahouaiej-Bouhlel genauso schnell und mysteriös verließ, wie er angeblich über ihn gekommen war. Motiviert von den Bestrebungen seiner Volksgenossen in fernen Wüstenklimaten und bewaffnet mit Schusswaffen und Granaten, bestieg der adoptierte „Franzose“ einen großen Lastwagen, bevor er sich auf den Weg zum Epizentrum von Nizzas Feierlichkeiten zum Tag der Bastille machte. Er beschleunigte und fuhr entschlossen und berechnend in Massen von Männern, Frauen und Kindern, kurvte dabei auf der Jagd nach seinen Opfern herum und zog ihre zerschmetterten Glieder unter sein Fahrzeug. Bevor er von der Polizei erschossen wurde, hinterließ Lahouaiej-Bouhlel eine makabre Spur zerbrochener Leben und Körper; kleine Mädchen, die so leblos dalagen wie die gefallenen Puppen neben ihnen.

In einer chaotischen Welt, in der solche Gewalt betäubend in ihrer Häufigkeit ist, war ich von diesem Vorfall erschüttert und entsetzt über die Welt, die meinen Kindern weitergegeben werden wird. Ich wurde besonders durch das obige Bild zornig und traurig gemacht. Vielleicht wegen seiner offensichtlichen Macht bemerkte ich eine sofortige Gegenreaktion in den sozialen Medien gegen die Veröffentlichung von Bildern aus Nizza. Die Heuchelei war verblüffend. Trotzdem er das Opfer der Fahrlässigkeit seines Vaters war, haben Bilder des ertrunkenen kleinen „Flüchtlings“jungen Aylan Kurdi nun schon seit fast einem Jahr als Parole für Multikulturalisten und invasionsbefürwortende Kräfte in unserer Gesellschaft gedient. Zuletzt ist ein 120 Quadratmeter großes Wandbild von der Leiche des Kindes auf eine Brücke in Frankfurt gemalt worden, im Versuch, „die Menschen dazu zu bringen, ihre selbstsüchtigen Ängste vor nach Deutschland kommenden Flüchtlingen emotional zu überdenken.“

Während Bilder von toten Kindern offenbar Freiwild für marxistische Propaganda sind, scheint ein anderer Satz von Regeln in Kraft zu sein, wenn die fraglichen toten Kinder die unbestreitbaren Opfer der hybridisierten Interessen von Ausländern und der Linken sind. Die sozialen Medien waren in der Nacht des 14. Juli fast sofort von Appellen überschwemmt, Bilder von Nizza zu löschen und „die Privatsphäre der Opfer zu respektieren“, oft seitens der Art von „Refugees welcome“-Typen, die bei Kerzenmärschen Plakate von angeschwemmten afrikanischen Leichen schwenken. Unsere Feinde wollen nicht die Art von gesellschaftlicher Aktion, die durch das Bild unseres kleinen französischen Kindes provoziert werden könnte, und wir können somit sicher sein, dass es selten in Berichten der Mainstream-Presse vorkommt und sicher nie „viral“ wird wie das des kleinen Arabers.

Liberale Heuchelei in Aktion

Liberale Heuchelei in Aktion

Von der liberalen Heuchelei einmal abgesehen, haben die Ereignisse in Nizza neuere Aspekte über unsere gegenwärtige Situation enthüllt. Obwohl es kein echter Trost gewesen wäre, die französische Obrigkeit vertrauten Unsinn über „etwas tun“ und „den Radikalismus bekämpfen“ nachplappern zu hören, machte mich die unmittelbare offizielle Antwort auf die neueste Katastrophe in Zusammenhang mit der Invasion Frankreichs sprachlos. Nach der Zermalmung unschuldiger französischer Bürger auf deren eigenem Boden war Premierminister Manuel Valls‘ Aussage, dass Frankreich „mit dem Terrorismus zu leben lernen“ müssen wird, atemberaubend in ihrer Kälte und ihrem Zynismus. Mehr noch, sie markierte einen Bruch mit Jahrzehnten der Vorspiegelung, dass die liberale Weltsicht auf Optimismus, „Fortschritt“ und der Verwirklichung einer wundervollen und friedlichen neuen Gesellschaft beruhe. In einem Frankreich, das sich seit 19 Monaten in einem ständigen Ausnahmezustand befunden hat, war die Botschaft in diesem kurzen Moment kristallklar: Es gibt nichts „Fortschrittliches“ am modernen Liberalismus. Eure Gesellschaft entwickelt sich zurück in Gewalt und Chaos. Eure Nation rutscht in den Abgrund. Und ihr werdet lernen müssen, damit zu leben.

Als ich ein wenig jünger war, hatte ich immer Tagträume davon, in einer früheren Zeit zu leben; einer, in der weltverändernde Ereignisse stattfanden. Es ist eine Versuchung, der viele von uns erliegen können, weil wir nur unsere eigenen Leben gut kennen und wir eine seltsame Tendenz zu der Annahme haben, dass jene in früheren Zeiten irgendwie aufregender oder bedeutender waren. Wenn wir uns jedoch darauf konzentrieren, was in dieser Zeit in Europa und in weißen Nationen überall auf der Welt vorgeht, ist es schwer zu bestreiten, dass wir tatsächlich im schnellsten globalen Wandel in der Geschichte leben, und sicherlich in der brisantesten und gefährlichsten Periode in der Geschichte unserer Rasse. Die Umwandlung Europas in das, was Barbara Spectre mit sinistrer Freude als „multikulturellen Modus“ bezeichnete, ist sowohl von großer Tragweite als auch für uns extrem gefährlich. Alle Zeichen in Europa, und in der Tat in allen weißen Nationen, deuten nun darauf hin, dass wir sogar innerhalb dieses multikulturellen Modus in eine neue, gewalttätigere Phase eintreten. Während ihre ideologischen Fundamente in vorherigen Jahrzehnten gelegt wurden, sind wir nun Zeugen einer steigenden Flut von Unruhe und Scharmützeln, die bedeutendere zukünftige innere Konflikte vorankündigen. Aber müssen wir, wie Valls behauptet, „damit zu leben lernen“?

Liberale belehren uns, dass wir „damit zu leben lernen“ müssen, weil sie uns ein sehr begrenztes Menü an gesellschaftlichen und politischen Möglichkeiten anbieten. Genauso wie wir nie dazu konsultiert wurden, ob wir Masseneinwanderung überhaupt wollten oder nicht, bietet man uns nie die Option, den Multikulturalismus und damit das ideologische und demographische Krebsgeschwür aufzugeben, das unsere Nationen langsam bei lebendigem Leib auffrisst. Das Menü der Optionen wird durch strikte liberale Definitionen der Probleme begrenzt, vor denen wir stehen.

Zum Beispiel wird der Terrorismus in Frankreich nun sehr häufig hauptsächlich als das Ergebnis der französischen Außenpolitik dargestellt. Durch Verlagerung des Kerns des Problems aus Frankreich heraus überzeugen die Kontrolleure des Narrativs die Öffentlichkeit davon, dass die Veränderung von irgendetwas in der heimischen Sphäre sinnlos sei. Selbst wenn inländische Umstände in Rechnung gezogen werden, werde sie in perverser Weise verzerrt und dann dazu benutzt, die Franzosen zu beschimpfen und ihnen die Schuld an der Gewalt zu geben, die ihnen angetan wird.

Nehmen Sie zum Beispiel Pierre Haskis teuflischen Vorwurf, dass die Franzosen nicht großzügig genug gegenüber ihren Neuankömmlingen gewesen seien und dass Frankreich „den Preis dafür bezahlt, dass es die Entwicklung von Ghettos in seinen Vorstadtgebieten und einer entrechteten Jugend zugelassen hat, die sich in der allgemeinen französischen Gesellschaft nicht willkommen fühlt.“ All diese Behauptungen und Interpretationen drängen vorstellbare Handlungen und Ergebnisse in einen intellektuellen Flaschenhals, der umfassendere Lösungen ausschließt.

Im Gegensatz dazu ist Nationalismus auf ethnischer Grundlage die einzige Ideologie und Weltsicht, die darauf beharrt, dass wir nicht mit der gegenwärtigen zerbrochenen und gewalttätigen Natur unserer Gesellschaften leben müssen. Ich bestreite nicht, dass das Eingreifen der Franzosen in die Angelegenheiten fremder Nationen kontraproduktiv und in vielen Fällen sinnlos gewesen ist. Der daraus resultierende Zusammenprall zwischen einheimischen europäischen Idealen (Menschenrechte, Redefreiheit, Demokratie) und primitiveren Gesellschaften mit radikal kollektivistischen, auf Sippe beruhenden Historien hat nicht zu internationaler Harmonie geführt.

Jedoch werden Menschen nicht wegen der französischen Außenpolitik auf den Straßen Frankreichs getötet. Menschen werden auf den Straßen Frankreichs getötet, weil die Täter Moslems sind und Frankreich den größten Moslemanteil relativ zu seiner allgemeinen Bevölkerung in Europa hat – das Ergebnis davon, wie der Islamterrorexperte Jason Burke aufzeigt, dass Frankreich „große Zahlen von Arbeitern aus ehemaligen oder existierenden Kolonien exportierte, um beim Wiederaufbau nach dem Krieg zu helfen.“ In einem ethnisch homogenen Frankreich könnten die Franzosen beliebige außenpolitische Optionen verfolgen, bei denen die einzigen Rückwirkungen auf die abenteuernden Soldaten der Nation fallen würden. Der moderne Terrorismus gedeiht, weil der Multikulturalismus nationale Grenzen verwischt und damit die Frontlinie jedes vorstellbaren Krieges. Die auswärtige und die inländische Sphäre werden eins, wenn die menschliche Geographie flüssig wird. Unsere Leute trösten sich zu oft mit dem Gedanken, dass der Islam im „Nahen Osten“ ansässig ist, ohne zu begreifen, dass der Multikulturalismus „den Nahen Osten“ an ihre Türschwelle gebracht hat. Der Multikulturalismus ist das sicherheitsmäßige Äquivalent dazu, dass eine Armee ihre Gegner einlädt, das Schlachtfeld zu überqueren und Feindseligkeiten in ihren eigenen Gräben zu beginnen.

Der Multikulturalismus hat auch neue und sich entwickelnde Mikrokulturen befeuert, die auf Aggressionen von Minderheiten aufbauen, und die offene Ablehnung der liberalen Fantasien von Assimilation und Integration seitens der Minderheiten. Dies ist teilweise mit der offenkundigen Unfähigkeit mancher Minderheiten verbunden, besonders jener mit niedrigem IQ, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg zu erzielen, selbst wenn die Waage durch liberale Bemühungen um Gesellschaftsklempnerei zu ihren Gunsten geneigt wird. Die daraus resultierenden Frustrationen befeuern allmählich eine Entwicklung von der Ablehnung von Assimilation und Integration bis zu Angriffen gegen die weiße Gesellschaft als Ganzes.

Obwohl der Prozess unter Arabern wegen der Religion beschleunigt worden ist, ist dasselbe Muster auch unter afrikanischen Populationen in weißen Nationen zu beobachten. Trotz einer beträchtlichen schwarzen Mittelklasse (die in bedeutendem Umfang das Ergebnis einer Politik der „affirmative action“ ist) ist die große Mehrheit der schwarzen Bevölkerung im ganzen Westen unfähig, sich an eine zeitgenössische Gesellschaft anzupassen, die Impulskontrolle und kognitive Kompetenz verlangt. Das gegenseitige Überspringen von Frustrationen hat sich im Entstehen dessen manifestiert, was Burke als “gangsta jihad” bezeichnet – die Kreuzbestäubung der schwarzen Subkultur mit dem Islam, die in einer „niedrigen, ultrabrutalen Kultur“ resultiert, die zusammen mit der schnell wachsenden schwarzen Militanz sicherlich die Speerspitze einer schließlichen Massengewalt gegen Weiße bilden wird. Dieses eingebaute und unvermeidliche Versagen des Multikulturalismus ist in Frankreich besonders akut gewesen, war aber in jeder westlichen Nation zu beobachten.

Während das multikulturelle Krebsgeschwür langsam Metastasen bildet, hat Frankreich sich bis dato in einem Zustand der durch die Medien herbeigeführten Sedierung befunden. Eine Studie des Pew Research Centre früher in diesem Jahr berichtete, dass nur „24 Prozent der Franzosen glauben, dass die Vielfalt Frankreich zu einem schlechteren Ort zum Leben gemacht hat. Ein höherer Anteil von 26 Prozent, sagte, dass sie Frankreich besser mache, während 48 Prozent sagten, dass sie nicht viel Unterschied bewirke.“

In welchem Ausmaß diese Ergebnisse kulturellen Ängsten davor zuzuschreiben sind, als „rassistisch“ zu erscheinen, oder echter Blindheit gegenüber dem Zusammenbruch der französischen Gesellschaft, ist schwierig festzustellen, aber die gedämpfte Reaktion der Franzosen auf ihren gesellschaftlichen Zusammenbruch wird wahrscheinlich weitergehen. Es wird bereits das Narrativ verbreitet, dass der Attentäter von Nizza „seine Ansichten sehr schnell radikalisiert“ habe, als ob so etwas das zugrundeliegende Problem seiner fremden Volkszugehörigkeit und Identität mildern würde. „Schnelle Radikalisierung“ scheint auch ein Teil des Hintergrundes der jüngsten Erschießung mehrerer weißer Polizisten in Dallas durch einen militanten Schwarzen gewesen zu sein, der seine eigenen ethnischen Beschwerden und Bestrebungen hatte. Während man die Religionen, Örtlichkeiten und liberalen Interpretationen austauschen kann, gehören zum Ergebnis unweigerlich weiße Todesfälle durch ethnisch fernstehende Gruppen mit niedrigem IQ, die ihre eigene Vision vom „gangsta jihad“ verfolgen.

Solange die Massen blind gegenüber diesen Entwicklungen bleiben, und solange der absurde und nun sicherlich überflüssige Vorwurf der Islamophobie weiter die öffentliche Meinung im Griff hat, wird Marine Le Pens Front National wahrscheinlich nur sehr bescheidene Gewinne machen. Dies trotz einer klaren und eindeutigen offiziellen Haltung der Partei zu Multikulturalismus und Einwanderung:

Unkontrollierte Einwanderung ist eine Quelle der Spannung in einer Republik, die nicht mehr in der Lage ist, die neue Franzosen zu assimilieren. Ghettos, Konflikte zwischen Volksgruppen, Forderungen von Gemeinschaften und politisch-religiöse Provokationen sind die direkten Folgen der Masseneinwanderung, die unsere nationale Identität untergräbt und eine zunehmend sichtbarere Islamisierung mit den dazugehörigen Ansprüchen sich bringt. Kommunitarismus ist Gift für den nationalen Zusammenhalt.

In jeder vernünftigen und gesunden Gesellschaft würden die Ziele des Front National, die illegale Einwanderung zu eliminieren und kriminelle und arbeitslose legal anwesende Ausländer zu entfernen, als notwendig und vernünftig gesehen werden, besonders im Lichte der Bedrohung, die jene von ausländischer Herkunft gegenwärtig für Frankreich darstellen. Bei der französischen Präsidentenwahl im nächsten Jahr muss die Wahl klar sein: Wollt ihr eine bessere Nation und eine lebensfähige Zukunft für eure Kinder, oder wollt ihr lernen, mit den ständig steigenden Kosten des Multikulturalismus zu leben?

Ich schließe mit Rudyard Kipling’s The Stranger. Dessen vielleicht scharfsinnigste Strophe befasst sich mit der Unfähigkeit des Autors zu bestimmen, welche Mächte „den Fremden“ beherrschen und welche „Gründe seine Stimmung umschwenken lassen“, noch wann „die Götter seines weit entfernten Landes wieder Besitz von seinem Blut ergreifen werden.“ Solche Besorgnisse kommen Liberalen nicht in den Sinn, weil sie annehmen, dass der moderne Staat und das ihn begleitende marxistische Dogma über Rasse, Nationalität und Identität die Macht überwunden haben, die jegliche solche „Mächte“, „Gründe“ oder „Götter“ über ihre importierten Lieblinge haben mögen.

The Stranger within my gate,

He may be true or kind,

But he does not talk my talk—

I cannot feel his mind.

I see the face and the eyes and the mouth,

But not the soul behind.

The men of my own stock,

They may do ill or well,

But they tell the lies I am wonted to,

They are used to the lies I tell;

And we do not need interpreters

When we go to buy or sell.

The Stranger within my gates,

He may be evil or good,

But I cannot tell what powers control—

What reasons sway his mood;

Nor when the Gods of his far-off land

Shall repossess his blood.

The men of my own stock,

Bitter bad they may be,

But, at least, they hear the things I hear,

And see the things I see;

And whatever I think of them and their likes

They think of the likes of me.

This was my father’s belief

And this is also mine:

Let the corn be all one sheaf–

And the grapes be all one vine,

Ere our children’s teeth are set on edge

By bitter bread and wine.

Übersetzung von Lucifex (ohne Rücksicht auf Reim und Versmaß):

Der Fremde innerhalb meines Tores,

er mag treu sein oder freundlich,

aber er spricht nicht wie ich –

ich kann seinen Geist nicht fühlen.

Ich sehe das Gesicht und die Augen und den Mund,

aber nicht die Seele dahinter.

Die Männer meines eigenen Stammes,

sie mögen Schlechtes oder Gutes tun,

aber sie erzählen die Lügen, die ich gewohnt bin,

sie sind an die Lügen gewöhnt, die ich erzähle;

und wir brauchen keine Dolmetscher

wenn wir ans Kaufen oder Verkaufen gehen.

Der Fremde innerhalb meiner Tore,

er mag böse sein oder gut,

aber ich kann nicht sagen, welche Mächte seine Stimmung kontrollieren –

welche Gründe seine Stimmung umschwenken lassen;

noch wann die Götter seines weit entfernten Landes

wieder Besitz von seinem Blut ergreifen werden.

Die Männer meines eigenen Stammes,

bitterböse mögen sie ein,

aber wenigstens hören sie die Dinge, die ich höre,

und sehen die Dinge, die ich sehe;

und was immer ich von ihnen und ihresgleichen denke,

das denken sie von meinesgleichen.

Dies war meines Vaters Überzeugung

und dies ist auch die meine:

Lasst das Korn alles eine Garbe sein –

und die Trauben alle von einer Rebe,

ehe unsere Kinder genervt werden

von bitterem Brot und Wein.

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13 Kommentare

  1. Zu den beiden jüdischen Zitaten am Anfang dieses Artikels hätte noch ein drittes gepasst:

    „Die multikulturelle Welt ist schnell, hart, grausam und wenig solidarisch.“
    Daniel Cohn-Bendit

    Antwort
  2. pils

     /  Juli 20, 2016

    Ich habe den Text noch nicht gelesen aber es macht den Eindruck, wenn man die Ereignisdichte betrachtet, als sollten wir uns an den Irrsinn gewöhnen. Ihn als normal empfinden. Aber irgendwie habe ich den Verdacht wir blenden das ganze Theater irgend wie aus. Bei mir auf der Dienststelle werden diese Themen mal kurz angesprochen sind aber nicht so richtig Tagesgespräch. Man regt sich lieber über zugemüllte Freibäder und die dafür verantwortliche Kulturellebereicherung auf als über Axtattentäter aus Afganistan. Also die Wirklichkeit ist wichtiger als die Illusion.

    Antwort
  3. Kleiner Eisbär

     /  Juli 21, 2016

    Auch dieses jüdische Zitat kam mir spontan in den Sinn.

    „Mounk: Vor allem geht es um mehr als ein kurzes, fremdenfreundliches Sommermärchen. In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische, monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre Identität wandeln. Wir wissen nicht, ob es funktioniert, wir wissen nur, dass es funktionieren muss.“

    http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-139000005.html

    Einzigartiges Experiment…

    Antwort
  4. Deep Roots

     /  Dezember 20, 2016

    Hier ist die heutige Meldung von orf.at zum gestrigen LWK-Anschlag am Berliner Breitscheidplatz (im Original gibt’s auch Bilder):

    http://anonym.to/?http://orf.at/stories/2371784/2371785/

    Die Todesfahrt eines Mannes mit einem Lastwagen auf einem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche, bei der mindestens zwölf Menschen getötet wurden, war wohl ein Anschlag. Davon gehen mittlerweile die deutschen Ermittler aus.

    „Alle polizeilichen Maßnahmen zu dem vermutlich terroristischen Anschlag am Breitscheidplatz laufen mit Hochdruck und der nötigen Sorgfalt“, twitterte die Polizei in der Früh – und sprach damit erstmals offen von einem Terrorverdacht. Wenige Minuten zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, sie gehe nach ersten Ermittlungen davon aus, „dass der Lkw vorsätzlich in die Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gesteuert wurde“. In der Früh wurde der Lkw abtransportiert. Die Polizei bat „aus Pietätsgründen“ darum, keine Fotos davon zu machen.

    Aha, schon wieder dieser Aufruf wie im oben von Andrew Joyce behandelten Fall von Nizza, „aus Pietätsgründen“ keine Fotos zu verbreiten. Wenn es darum geht, uns mit Bildern von angeblichem oder tatsächlichem Flüchtlingsleid moralisch weichzuklopfen, ist Pietät für dieselben Systemkräfte und -unterstützer aber plötzlich kein Thema mehr, genauso wie es bei einem echten oder viel wahrscheinlicher „gefalseflaggten“ rechten Terroranschlag der Fall wäre.
    Weiter im ORF-Artikel:

    48 Menschen verletzt

    Der dunkle Lastwagen mit polnischem Kennzeichen fuhr laut Polizei gegen 20.00 Uhr auf einer Strecke von 50 bis 80 Metern mit hoher Geschwindigkeit über den Markt an der Gedächtniskirche und zerstörte dabei mehrere Stände. 48 Menschen lagen Dienstagfrüh zum Teil schwer verletzt in Krankenhäusern, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere (CDU) sagte, viel spreche für einen Anschlag.

    Mutmaßlicher Täter kam über Österreich

    Der nach kurzer Flucht nahe der Siegessäule im Tiergarten festgenommene mutmaßliche Fahrer könnte Pakistaner oder Afghane sein, wie die dpa aus Sicherheitskreisen erfuhr. Er sei wohl im Februar als Flüchtling eingereist. Laut dem Radiosender RBB reiste der mutmaßliche Täter dagegen am 31. Dezember 2015 über Schärding nach Deutschland ein. Letzte Gewissheit gab es zunächst noch nicht, da der Mann unterschiedliche Namen verwendet habe und damit seine Identität nicht zweifelsfrei habe geklärt werden können.

    Wegen Kleinkriminalität amtsbekannt

    Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Verdächtige sei den Ermittlern bekannt, allerdings nicht wegen eines terroristischen Hintergrundes, sondern wegen kleinerer krimineller Delikte. Laut ZDF konnte der Täter so rasch gefasst werden, weil ein Augenzeuge den Mann nach der Todesfahrt in den Tiergarten flüchten sah, ihm nachrannte und die Polizei via Handy über den genauen Standort informierte.

    Die Verhinderung dieses Anschlags mit all dem Leid für die direkt Betroffenen und ihre Angehörigen wäre allein schon mehr als genug Grund gewesen, keinen einzigen von dieser Kuffnuckenflut zu uns hereinzulassen, noch dazu mit dieser schlampig bis gar nicht durchgeführten Identitätsfeststellung! Und die Verbrecher, die uns regieren, werfen das Gesindel nicht einmal bei der ersten Straftat sofort raus, sondern lassen sie weiter hierbleiben, bis sie irgendwas wirklich Schlimmes tun, wie auch dieser Neger in Wien, den man einfach „nicht abschieben konnte“, bis er eine Österreicherin grundlos mit einer Eisenstange erschlagen hat! Stattdessen geht das Pack lieber gegen „Reichbürger“ und „Staatsverweigerer“ vor, kracht ihnen mit bewaffneten Sonderpolizeieinheiten ins Haus und will ihnen nun die registrierten Waffen wegnehmen!

    Einsatz in Flüchtlingsquartier: Keine Festnahmen

    In der Früh gab es auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof, wo sich eine der größten Flüchtlingsunterkünfte Berlins befindet, eine Hausdurchsuchung. Vier Männer Ende 20 seien befragt worden, es habe aber keine Festnahmen gegeben, sagte Sascha Langenbach, Sprecher des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten.

    Der Einsatz, an dem auch Kräfte der Spezialeinheit (SEK) beteiligt waren, habe um 3.00 Uhr mit bis zu 250 Beamten begonnen. Die Kräfte seien dann aber reduziert worden. Die Lage sei ruhig gewesen. Um 8.00 Uhr sei der Einsatz beendet gewesen. Ob die Polizei nach Verbindungen des Täters suchte, sagte der Sprecher nicht explizit. „Die Annahme kann man aber haben.“ Zur Herkunft der befragten Flüchtlinge gab es keine Angaben.

    „Verheerendes Bild“

    Ob der Vorfall einen terroristischen, islamistischen Hintergrund hatte, war zunächst offen. Die Polizei bat Montagabend die Berliner Bevölkerung, zu Hause zu bleiben. Es gebe ein „verheerendes Bild vor Ort“, sagte ein Polizeisprecher. Umstehende berichteten dpa-Reportern, dass der Lkw Dutzende Menschen überfahren habe. Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe übernahm die Ermittlungen. Das teilte Justizminister Heiko Maas (SPD) am Abend mit. Das galt schon als klares Indiz, dass die Behörden von einem Attentat ausgehen.

    Spediteur „unter Schock“

    Der an der Vorderseite stark demolierte Lastwagen kam am Rande der Budapester Straße zum Stehen. Dutzende Rettungswagen und viele Polizeiwagen waren im Einsatz. Das Gelände wurde abgesperrt, Passanten wurden nur noch vom Weihnachtsmarkt fortgelassen.

    Der Lastwagen gehörte einer polnischen Spedition, wie deren Eigentümer Ariel Zurawski in einem Telefonat dem polnischen Sender TVN 24 sagte. Der Fahrer sei seit etwa 16.00 Uhr nicht mehr zu erreichen gewesen. Es handle sich um seinen Cousin, er könne seine Hand für ihn ins Feuer legen, dass er kein Attentäter sei. „Es kann einfach nicht mein Fahrer gewesen sein“, sagte Zurawski zu dem Vorfall. „Ihm muss etwas angetan worden sein“, mutmaßte er. „Ich stehe so unter Schock.“

    Polnischen Medien zufolge könnte der Lkw am Montagnachmittag in Berlin gestohlen worden sein, möglicherweise wurde der Fahrer entführt. GPS-Daten hätten gezeigt, dass der Wagen ab etwa 16.00 Uhr mehrmals gestartet worden sei, berichtete der Sender TVN24 unter Berufung auf die betroffene polnische Spedition. Dabei könnte es sich um Versuche eines mutmaßlichen Diebes oder Entführers gehandelt haben, den Lkw zu steuern, vermuteten polnische Medien. Gegen 19.45 Uhr habe der Wagen seinen Standort in Berlin endgültig verlassen. Der Lkw habe seit etwa Montagmittag vor einer Berliner Firma geparkt.

    Rätseln über getöteten Beifahrer

    Ein weiterer Mann, der auf dem Beifahrersitz des Lkw saß, starb laut Polizei an Ort und Stelle. Unklar ist, ob es sich dabei um den Cousin des Spediteurs handelt. Der Beifahrer soll aber polnischer Staatsbürger sein. Der Lastwagen hatte Stahlkonstruktionen aus Italien nach Berlin transportiert, berichtete Zurawski. Wegen einer Verzögerung habe der Fahrer bis Dienstag warten müssen und den Lastwagen in Berlin geparkt. Die Berliner Polizei teilte dagegen mit, es bestehe der Verdacht, dass der Sattelschlepper in Polen von einer Baustelle gestohlen worden sei.

    Den Rest über die „bestürzten“ und „betroffenen“ Systemfiguren in Deutschland und anderswo, wie Merkel, Gauck, Juncker und Hollande, erspare ich euch.

    Bei Ariel Zurawski hat bei mir sofort wieder etwas geklingelt. Dieser Vorname allein muß zwar noch nichts bedeuten, und falls das stimmt, wie das mit der Entführung des Lastwagens geschildert wird, dann sieht es nicht danach aus, daß es da eine Kleinmützenverbindung gibt. Aber natürlich können wir nicht wissen, wieviel von dieser Darstellung stimmt.

    Antwort
  5. Falls die Geschichte mit dem Tunesier stimmt, wurde wohl alles daran gesetzt ihn im Land zu lassen.Ich finde es auch interessant, dass sich zwei Israelis unter den Opfern befinden sollen. Leider wird ja nicht gesagt, wo genau die Beiden sich aufhielten als sie verletzt wurden. Die scharfe Kurve, die der Laster machte und auf das Einwirken des entführten Polen zurück geführt wird, war wohl eher nicht eingeplant. Wurden die zwei dadurch erwischt? War eine Nizza Fahrt mit Nizza Ende geplant und ist schief gegangen?

    Uns wird ja gerade optimales Versagen vorgeführt und wir werden unablässig auf den Kontrollverlust aufmerksam gemacht.War das so geplant oder ist wirklich was schief gegangen????

    Was mir auffiel ist, dass n-tv in diesem Jahr vor den Nachrichten des Grauens Weihnachtslieder abspielt. Haben die das in jedem Jahr so gemacht oder ist das Teil der psychologischen Kriegsführung? Jedenfalls nehme ich es als absolut giftig wahr.

    Nun las ich gerade, die Tat sei seit Monaten geplant gewesen. Der LKW soll ja früher in Berlin angekommen sein als erwartet. Über GPS ließ sich das allerdings auch nachvollziehen. Reine Spekulation , aber wenn der Laster mit der schweren Fracht vorher ausgewählt wurde, könnte das vorzeitige Eintreffen die Planung durcheinander geworfen haben. Der Tunesier (?) oder wer auch immer die Tat verübte, soll ja Schwierigkeiten gehabt haben das Fahrzeug überhaupt zu starten. Musste er den Polen am Leben lassen, weil er eigentlich nicht der war, der den Laster fahren sollte? Wenn die Tat seit Monaten geplant war, hätte der Täter nicht in der Zeit gelernt einen LKW zu steuern? Weshalb setzte er sich dem Risiko aus, den polnischen Fahrer an seiner Seite zu haben?

    Antwort
  6. Interessant, Luftpost! Die Meldung von den beiden Israelis (was hätte die wohl auf einen Weihnachtsmarkt gezogen?) setzt ein weiteres auffallendes Schema bei solchen Anschlägen fort, nämlich, dass im Zusammenhang mit solchen Taten oft nachträglich jüdische Opfer hinzugemeldet (hinzuerfunden?) werden. Im Fall Charlie Hebdo waren es die Juden im HyperCacher-Markt, beim Überfall auf dieses Journalistentreffen oder was das damals in Dänemark war, soll es nachher noch einen Angriff gegen eine Synagoge in derselben Stadt gegeben haben, und jetzt die beiden Weihnachtsmarkt-Israelis. Ob es solche jüdischen „Mit-Opfer“ auch bei der Pariser Anschlagsserie (Bataclan, Stade de France) und beim Attentat auf dem Brüsseler Flughafen gegeben haben soll, weiß ich nicht.

    Der von Dir aufgezeigte Widerspruch zwischen der angeblich schon länger bestehenden Absicht zu der LKW-Mordfahrt von Berlin und der fahrerischen Inkompetenz des Täters gibt ebenfalls zu denken. So, wie das mit den laut GPS-Daten mehrfachen Startversuchen geschildert wurde, hatte ich noch gedacht, dass das auf eine relativ kurzfristig beschlossene Aktion eines blitzradikalisierten Amateur-Sudden-Jihadis hindeutet, und ich hatte mich gewundert, wieso er den rechtmäßigen Fahrer so lange am Leben gelassen und dabei gleichzeitig im Fahrerhaus mitgenommen haben soll. Man würde ja meinen, daß so ein Attentäter den Fahrer entweder gleich bei der Kaperung des Lastwagens umgebracht oder ihn einfach rausgeschmissen hätte.
    Falls das aber wirklich eine schon länger geplante Aktion gewesen sein sollte, dann ist es wahrscheinlicher, daß der schließliche Alleintäter bloß als Komplize zwecks leichterer Kaperung des Lastwagens dabeigewesen ist und ein zweiter, der ihn hätte fahren können, aus irgendeinem Grund nicht aufgetaucht oder, wie von Dir angeregt, noch nicht zur Stelle war, als der Laster vorzeitig eintraf.

    Falls aber irgendwelche „Dienste“ in die Sache verwickelt waren, wie der schon wieder mal „verlorene“ Ausweis argwöhnen lässt, kompliziert sich das Bild. Eine Möglichkeit wäre, dass dieser „Dienst“ die Täter zu der Aktion angestiftet und den Ausweis des Attentatsfahrers nach dessen Flucht im Fahrerhaus hinterlegt hat, um die Fahnder auf seine Spur zu bringen, und dass der Murks bei der Umsetzung der Aktion auf Unfähigkeit oder Pech der Täter zurückgeht.

    Antwort
  7. Wer kann wissen, wie die Fische pissen? Über Wasser tun sie’s nicht, unter Wasser sieht man’s nicht. Sagte ein britischer Biochemiker, der deutschen Zunge sonst aber nicht mächtig, Anfang der Achtziger in Halle/S., biochemische Vorgänge in der Zelle betreffend. Skämt åsido.
    Üblicherweise kommt nach solchen Aktionen erst einmal tagelang Kraut und Kuff in den sogenannten Medien. Erst einmal am Gesäß vorbeigehen lassen und langsam zum Hara atmen. Killerwanze mutmaßt gar crisis actors anstelle der Opfah – darum die gefaßte Haltung der Rettungskräfte. Völlig auszuschließen?
    Aber völlig auszuschließen ist, daß Ferkel „überrascht“ wurde.

    Antwort
  8. pils

     /  Dezember 23, 2016

    In diesem Bild:

    aus dieser Nachricht

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4049948/Crushed-covered-blood-Scenes-devastation-amid-crumpled-stalls-Berlin-Christmas-market-immediately-terror-attack.html

    sieht man gut die geplante Strecke über den Weihnachtsmarkt. Nach etwa vier Ständen schert der LKW stark nach links aus und kommt auf der Straße zum stehen. Damit wurde noch nicht mal die halbe Verwüstung angerichtet. Wenn doch der Attentäter sich erst mal in der Gasse auf den Weihnachtsmarkt mit dem LKW befindet warum fährt er sie nicht bis zum Ende durch? War das so geplant um sich einen Fluchtweg offen zu halten, oder hat der Pole nach Angabe der Medien ins Lenkrad gegriffen?

    Wenn man den bis jetzt gelieferten Strickmustern vertrauen kann wie z.B. das ständige Auffinden von Ausweispapieren dann ist wohl mir sehr großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen dass der Attentäter bei dem Versuche der Festnahme wie immer zu Tode kommt.

    Antwort
  9. v. Korsch

     /  Dezember 23, 2016

    ….was soeben über den Ticker ging. Gleiche Choreographie wie üblich.

    Antwort
  10. pils

     /  Dezember 23, 2016

    Na, wer sagst denn wie sich die Ereignisse überschlagen:

    „Anis Amri in Mailand erschossen – News-Blog zu Berlin-Anschlag“

    https++++://web.de/magazine/politik/anschlag-berlin/berlin-anschlag-live-blog-anis-amri-32083404

    Antwort
  11. Hat sich alles erledigt: Nach knapp zwei Tagen findet man die Papiere – UNTER dem Autositz. Nach vier Tagen das Handy – seltsam, seltsam, Arsch kam, Geld nahm.

    Antwort
  12. Seit ich hier kommentierte, habe ich mir einige Videos im Netz angesehen, die die Erzählung grundsätzlicher hinterfragen. Das folgende habe ich ausgesucht, weil es so schön kurz ist. Ich hatte mich vorher nur an dieser Zeichnung aus der Daily Mail orientiert…

    Ist es möglich, dass ein schwer beladener LKW bei relativ hoher Geschwindigkeit derartige Haken schlägt? Es gibt ja noch weitere Seltsamkeiten aber die sind nachgeordnet.

    Zu dem polnischen Transportunternehmen habe ich leider nichts finden können. Lukasz Urbans Rolle ist sehr zentral und Urbans unglückliche Verwicklung in den Vorfall hat mich dazu gebracht, die Geschichte vom direkten Tathergang zu glauben. Dennoch frage ich mich jetzt, ob ich zu leichtgläubig war, oder mich sogar selbst nachträglich durch die Geschichte von der Geiselnahme „überzeugt“ habe, die zwar in unseren Medien keine große Rolle spielt aber durch die alternative Berichterstattung, die wohl aus der polnischen Presse übernommen wurde, in kleinen Teilen zu uns kam .Anfangs hatte ich mir vorgenommen skeptisch zu sein und die ersten Videos vom Tatort hatten mich auch nicht überzeugt.
    Die Frage nach der Wahrheit ist natürlich fast unerheblich, denn es entscheidet ja die etablierte Wahrnehmung über alles was folgt.

    Für die Akzeptanz der angekündigten flächendeckenden Videoüberwachung werben die zwei Vorfälle aus der Berliner U-Bahn eigentlich mehr, als das Weihnachtsmarkt Ereignis, dass allerdings zur Rechtfertigung für schwer bewaffnete Sicherheitsorgane und Personenkontrollen gut ist.

    Die Geschichte der Polizistinnen, die ihre Waffen ohne Munition umhertrugen, könnte auch eine psychologische Operation sein, denn natürlich war die Reaktion darauf absolut vorhersehbar und der Gedanke daran, ob man diese Militarisierung überhaupt haben will, wurde durch die Lächerlichkeit der Geschichte völlig verdrängt.Lernt damit zu leben. Dafür war dieses „“ha ha ha, die laufen ohne Munition herum“ gut geeignet.

    Naja, ich hab ja schon bei Schwertass geschrieben, dass ich keine Detektivin bin und die Geschichte von Lukasz Urban und seiner vom Regime fast verschwiegenen Tapferkeit hat mich emotional mitgenommen oder besser gesagt, in die Geschichte hineingezogen. Es fällt mir deshalb auch sehr schwer, den Tathergang grundsätzlich anzuzweifeln.

    Die italienischen Polizisten, die Amri erschossen haben sollen, sollen „Nazis“ sein. http ***://diversitymachtfrei.blogspot.de/2016/12/italian-hero-cops-have-fascist.html
    Noch eine weitere, draufgesetzte psychologische Operation?

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