Das Massaker von Dallas, die Tyrannei des Bullshit und die Pseudo-Alternative Rechte

DallasShooter Micah Johnson

Von Colin Liddell; Original: The Dallas Massacre, the Tyranny of Bullshit, & the Pseudo Alt-Right, erschienen am 8. Juli 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

 

Black lives matter, Blue Lives Matter, All lives matter” — Bang! Bang! Bang! Splatter splatter splatter!“

Zur Zeit haben die Medien – sowohl die alte, vertrocknete Mainstreamversion als auch die höhnische, shitpostige, mem-lastige neue Version, die von den Autistischen und Einsamen betrieben wird – ein Funkeln in den Augen, einen beschwingten Schritt und ein bebendes Tremolieren in der Stimme. In anderen Worten, sie haben etwas, wo sie draufknallen können – ein bisschen wie der/die Heckenschütze(n) und allerlei andere Verbrecher in Dallas, die für den Tod von fünf Polizisten und die Verwundung von sieben verantwortlich sind.

Aber hier ist ein eisernes Gesetz am Werk: je mehr Grund die Medien haben, um in den Schnellgang zu wechseln, desto weniger kann man sich darauf verlassen, dass sie irgend etwas mit Sinn und Wert sagen. Dies deshalb, weil sie von Emotionen getrieben werden, und Emotionen sind dumm, und nachdem sie dumm sind, wirbeln sie einfach herum und bestärken die vorab vereinbarten Dummheiten, auf denen unsere moderne multikulturalistische, materialistische Gesellschaft beruht.

Ereignisse wie Dallas provozieren einfach ein Hochquellen von Emotionen und heißer Luft, die den Geruch des Bullshit, mit dem unsere Gesellschaft zementiert ist, so scharf in unsere Nasenlöcher bringt.

Für diejenigen von uns in der Alternativen Rechten ist dies besonders bemerkbar in den Ergüssen der viel besser finanzierten Pseudo-Alternativen-Rechten – auf Seiten wie Infowars, Takimag, Stefan Molyneux und Breitbart – wo wir eine Tendenz dazu sehen, die Risse zuzutapezieren und zu der Art von faulem universalistischen Denken und Wertesystemen zurückzukehren, die die Grundlage des politischen Hahnreitums sind (z. B. die eigenen Gruppenpräferenzen aufzugeben, während man bloß hofft, dass die anderen das tun werden).

An einem kalten, klaren Tag – einem ohne dampfende „Schweine in Decken“ – ist die Pseudo-AltRight dazu in der Lage, sich zu Themen des Rasserealismus, der rassischen Asymmetrie und der Inkompatibilität bestimmter Gruppen für das Zusammenleben in einer Gesellschaft heranzuschlängeln. Aber an einem Tag wie heute und wie jenen, die auf Dallas folgen werden, kann man von der Pseudo-AltRight erwarten, dass sie sehr angestrengt in Richtung der  vorgegebenen „cuckservativen“ Position signalisiert, dass „alle Leben zählen“ (emotional zitternde Stimme).

Hier ist mein schottischer Landsmann Gavin McInnes zur Schießerei von Dallas: „Oops, We Started a Race War!

Nachdem er ein paar niedrig hängende Früchte runtergeschlagen hat, wie er es üblicherweise tut – z. B. die lehrerinnenhafte Natur der Massenmedien und den Popanz des Kulturmarxismus (ein bequem nebuloser und vielfach anwendbarer Begriff, den Rechte beschwören, wenn sie Gefühle bestärken wollen) -, erinnert Gavin seine Leser an das, was sie bereits wussten, nämlich dass Dindus-abschlachtende rassistische Bullen statistisch irrelevant sind. (Anm. d. Ü.: „Dindu“ von „dindu nuffin“ – „hab nix getan“: [kriminelle] Neger.) Er erwähnt Spinnen. In anderen Worten: „Schwarzer Mann, warum du so wütend?“

Hier sehen wir, wie McInnes unverhohlen die universalen Maßstäbe des Konservatismus anwendet und von Schwarzen, deren Human-Biodiversity-Schicksal sie zu 20 IQ-Punkten hinunter auf der falschen Seite der rassischen Asymmetrie verdammt hat, erwartet, dass sie wie Weiße denken und handeln.

McInnes‘ Lösung besteht darin, auf das implizite Weißentum des libertären Kapitalismus mit kleiner Regierung zurückzugreifen – und das mit doppelter Anstrengung -, als ob das alles in Ordnung bringen würde. Jeder vernünftige Mensch kann dies als das sehen, was es in Wirklickeit ist – eine erbärmliche rechte Version des moralischen Signalisierens, d. h., etwas vorgeblich Faires zu sagen, das aber null Chance hat, in der realen Welt zu erscheinen.

McInnes rundet seinen Artikel dann ab, indem er sich noch ein paar niedrig hängende Früchte aussucht und uns daran erinnert, dass Marx und die Leute, die ihn lieben, ein bisschen beschissen sind – ich denke, dieser Nagel ist bereits eingeschlagen. Kurz zusammengefasst ist McInnes‘ Antwort auf Dallas: „Alle Leben zählen, und mehr Freiheiten.“ Hübsche Art, den Rassenkrieg am Köcheln zu halten!

Er verlinkt auch auf meinen britischen Landsmann Paul Joseph Watson von Infowars, der dasselbe rationalistische Argument vorbringt, dass Schwarze nicht unterdrückt werden und wie wundervoll das ist. Er tut dies großteils, indem er darauf hinweist, wie gewalttätig und kriminell Schwarze sind, was amüsanterweise sein Argument untergräbt, dass die Nichtunterdrückung von Schwarzen etwas Gutes sei. Aber anscheinend liegt all dieses Kriminellentum bloß an etwas, das „gangsta kulture“ genannt wird, wozu gehört, dass man seine Baseballmütze in einem kecken Winkel aufsetzt und keine Wollpullover wie Thomas Sowell trägt.

Das Video wird dann wirklich kackig, indem es einen Ausschnitt mit Martin Luther King enthält, zu dem Watson offenbar als einem großen Mann aufschaut – oder so tut -, der die Rassengleichheit erreicht hat.

Was Leute wie McInnes und Watson nicht begreifen – oder aktiv ignorieren (daher die bessere Finanzierung) -, ist, dass es so etwas wie Rassengleichheit nicht gibt, und diese als einen Wert festzusetzen, der angeblich ein rassisch asymmetrisches Land wie Amerika vereinen kann, schürt einfach den Konflikt.

Als MLK damals in den 1950ern und 1960ern seinen kommunistisch inspirierten unverbesserlichen Optimismus verteilte, war die zugrundeliegende Prämisse, dass die Schwarzen einfach auf dieselbe Weise zurückgehalten worden waren, wie russische Leibeigene, irische Kartoffelbauern und sizilianische Kleinbauern zurückgehalten worden waren, nämlich durch ein ungerechtes Gesellschaftssystem, das Unterschiede nicht widerspiegelte, sondern sie vielmehr schuf.

Während dies im Fall historisch unterdrückter weißer Gruppen großteils stimmte, haben wir reichlich Beweise, die zeigen, dass dies im Fall der schwarzen Amerikaner eindeutig nicht der Fall war. Linke, Liberale und Cuckservative sehen die Dinge einfach verkehrt. Das angeblich ungerechte System der Segregation [Rassentrennung] schuf die rassischen Unterschiede nicht, es widerspiegelte sie bloß, dämmte sie ein und milderte sie in Wirklichkeit.

Tatsächlich war es dabei so erfolgreich, dass dies den Linken ermöglichte, die Illusion zu erzeugen, dass Schwarze doch nicht so anders waren, und dass ein paar Jahre der Schulbildung, verbesserten Jobchancen und gemeinsamer Trinkbrunnen es ihnen ermöglichen würde, sich sauber mit der Leichtigkeit jeder weißen Einwanderergruppe in die amerikanische Gesellschaft einzufügen.

Seit damals hat nichts, das in Amerika geschehen ist, auch nur entfernt darauf hingedeutet, dass diese These auch nur teilweise korrekt wäre. Tatsächlich ist ironischerweise einer der Hauptbeweise dafür, dass diese These zutiefst fehlerhaft war, die bloße Tatsache, dass Schwarze selbst als Gruppe gänzlich unfähig sind, um wahrzunehmen, wie falsch diese These war, eine Tatsache, die weiterhin Entfremdung, Paranoia, antiweißen Rassismus und Gewalt erzeugt.

All dies sind Tendenzen und Emotionen in der schwarzen Gemeinschaft, die nur durch Unterdrückung erstickt werden können, wohingegen sie in Wirklichkeit seit der Wahl Obamas immer nur grünes Licht erhalten haben. Die Erschießung der Polizisten in Dallas ist das logische Ergebnis dieser Situation und ist ein Beweis – wiederum – für die Inkompatibilität von Schwarzen und Weißen in derselben Gesellschaft auf der Grundlage der Gleichheit. Nichts davon ist sehr neu. Lassen Sie mich mit Abraham Lincolns schärfstem, wahrsten und kompromisslosesten Zitat schließen. Beachten Sie jedoch auch hier die Note der Cuckservative-Haltung am Ende:

Es gibt einen physischen Unterschied zwischen der weißen und der schwarzen Rasse, von der ich glaube, dass sie es für immer verbieten wird, dass die beiden Rassen zu Bedingungen der gesellschaftlichen und politischen Gleichheit zusammenleben. Und weil sie nicht so leben können, muss es, während sie zusammenbleiben, die Position des Höheren und des Niedrigeren geben, und ich bin so sehr wie jeder andere Mann dafür, dass der weißen Rasse die höhere Position zugewiesen wird. Ich sage aus diesem Anlass, dass ich es nicht so wahrnehme, dass dem Neger alles verweigert werden sollte, weil der weiße Mann die höhere Position haben soll.

*   *   *

Siehe auch:

Der schwarze Grundzustand von Colin Liddell

Die Bestie als Heiliger: Die Wahrheit über Martin Luther King von Kevin Alfred Strom

Was ist Rassismus? von William Pierce

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