Ostwind, Regen: Verrat in Pearl Harbor

Pearl Harbor attack3

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.

Das Original East Wind, Rain: Treason at Pearl Harbor erschien am 6. Oktober 2008 bei Kevin Alfred Stroms Essays (sein erster!)

[Anm. v. Lucifex: ich habe heute festgestellt, dass es das Original dieses Artikels auf Kevin Stroms Seite nicht mehr gibt, obwohl er in einer kleinen Meldung in der rechten Randspalte, wo er darauf hinweist, dass der Beitrag von “As der Schwerter” übersetzt worden ist, noch darauf verlinkt.]

WENN SIE VERSTEHEN WOLLEN, warum die amerikanische Regierung Kommunisten in Haiti und Südafrika unterstützt – wenn Sie verstehen wollen, warum weder Demokraten noch Republikaner unsere Grenzen gegen fremde Invasionen schützen werden – und wenn Sie verstehen wollen, warum wir unsere Freiheiten rapide verlieren, für deren Verteidigung unsere Väter und deren Väter kämpften – dann müssen Sie ein Verständnis der Ereignisse gewinnen, die im Zeitraum von ein paar Tagen vor mehr als einem halben Jahrhundert stattfanden.

Die Wahrheit über diesen Fall von Verrat am amerikanischen Volk und von Verrat an unseren kämpfenden Männern ist so schockierend – und so aufschlußreich – daß sie, wenn man sie einmal gehört hat, Ihre Sicht auf unsere Welt und auf die Kräfte, die sie gestalten, für immer verändern wird. Nachdem Sie diese Sendung gehört haben, werden Sie den kontrollierten Medien nie mehr vertrauen können, und Sie werden mit kristallener Klarheit die Hand von Amerikas Feinden sehen, wie sie unsere Regierung von einem Desaster zum anderen führen.

Am frühen Morgen des 4. Dezember 1941 kam Oberfunker Ralph Briggs gerade zum Dienst in einer Kurzwellenfunküberwachungsstation der US Navy in Cheltenham, Maryland, eine halbe Autostunde südöstlich von Washington DC. Briggs war 27 Jahre alt, war seit dem Alter von 20 Jahren bei der Navy gewesen und hatte seit vier Jahren für den Marinegeheimdienst ausländische Kurzwellensendungen überwacht. Er war ein Amateurfunker gewesen (Rufzeichen W9NCM), seit er ein Teenager gewesen war.

Es schien ein gewöhnlicher Morgen zu sein, als er seinen Empfänger auf die Station abstimmte und zu transkribieren begann, was er hörte. Um 8 Uhr morgens empfing er die Nachricht, auf die er gewartet hatte. Es schien nichts weiter als eine regionale Wettervorhersage zu sein, wie die Stationen, die er überwachte, sie jeden Tag während ihrer Nachrichtensendungen brachten. Aber Briggs wusste als einziger unter den Funkern in Cheltenham, was die vier Worte bedeuteten. Sie bedeuteten, daß die Welt sich in unvorhersehbarer, aber kataklysmischer Weise verändern würde. Sie bedeuteten, daß viele seiner Freunde und Landsleute bald tot sein würden. Sie bedeuteten, daß Amerika nie wieder dasselbe sein würde. Die vier Worte wurden beiläufig im Rahmen der regulären Nachrichten- und Wettersendung von Radio Tokio in Japan ausgesprochen. Die Worte waren: „Higashi no kaze ame“ – „Ostwind, Regen.“ Briggs übermittelte die Nachricht sofort per Fernschreiber nach Washington.

„Ostwind, Regen“ war eine von drei möglichen „Ausführungs“-Botschaften, nach denen zu horchen japanische Diplomaten überall auf der Welt am 19. November angewiesen worden waren. Man hatte ihnen gesagt, sie sollten die regelmäßigen Nachrichten- und Wettersendungen aus Tokio abhören, wie sie es immer taten, aber dabei besonders auf die Ausdrucksweise zu achten, mit der das Wetter beschrieben wurde.

Falls sie die Worte „Nordwind, bewölkt“ hörten, so bedeutete das Krieg gegen die Sowjetunion.

Falls sie die Worte „Westwind, klar“ hörten, so bedeutete dies Krieg gegen das britische Empire.

Und falls sie die Worte „Ostwind, Regen“ hörten, so bedeutete dies Krieg gegen die Vereinigten Staaten.

Nur ein paar Meilen von Cheltenham entfernt, in der japanischen Botschaft in Washington DC, hörte Stabsbootsmann Kenichi Ogemoto ebenfalls den Wetterbericht. Als er diese schicksalhaften Worte hörte, eilte er sofort ins Büro des Marineattachés Kapitän Yuzuru Sanematsu und rief: „Die Winde wehen!“ Sanematsu rannte mit Ogemoto zurück in den Funkraum und kam gerade rechtzeitig, um den Sprecher von Radio Tokio die Wettervorhersage wiederholen zu hören: „Higashi no kaze ame“ – „Ostwind, Regen.“ Sofort begannen Arbeiter der Botschaft, ihre kryptographische Ausrüstung und ihre Codebücher zu vernichten, während andere die geheimen Dokumente aus ihren Aktenordnern nahmen, sie in riesigen Häufen im Garten aufstapelten und verbrannten. Die japanischen Diplomaten wussten, daß ihre Botschaften und Konsulate in den Vereinigten Staaten und deren Territorien bald besetzt werden würden, und daß sie selbst bald als feindliche Ausländer interniert werden würden, bis sie gegen amerikanische Diplomaten in Japan ausgetauscht werden würden. All ihre Hardware und Software zur Erstellung und Entschlüsselung von Codes und all ihre Geheimpapiere mussten sofort vernichtet werden.

Das Regime, das die Vereinigten Staaten zu der Zeit regierte, war das von Franklin Roosevelt. Es war die erste Präsidentenadministration in den Vereinigten Staaten, von der man definitiv sagen kann, daß sie voll unter fremder Kontrolle stand. Nie zuvor waren so viele subversive Fremde und Verräter, viele davon eingefleischte Kommunisten, in mächtigen Positionen versteckt; nie zuvor hatte die Bundesregierung ihre Macht über die Bundesstaaten und das Volk in solch einem Ausmaß erweitert; nie zuvor, aber oft seither.

Um Ihnen eine Vorstellung von der wahren Atmosphäre jener Zeit zu vermitteln, die von Historikern des Establishments beflissen vor Ihnen verborgen wird und die von den kontrollierten Medien jener Zeit verschleiert wurde, lassen Sie mich einen kleinen Vorfall erzählen, der in John T. Flynns Buch „The Roosevelt Myth“ berichtet wird.

Eleanor Roosevelt

Eleanor Roosevelt

1939 wurde vom Komitee gegen unamerikanische Aktivitäten (House Un-American Activities Committee) unter der Leitung des Kongreßabgeordneten Martin Dies gegen eine kommunistische Jugendgruppe ermittelt, die sich „American Youth Congress“ nannte. Eine Gruppe von Kommunisten aus dem „Congress“, einschließlich dessen Führers Joseph P. Lash, Joe Cadden und Abbot Simon, inszenierte eine Reihe von Protesten gegen die Ermittlung, wobei sie einmal in den Raum des Komitees marschierten und die Verfahren zu stören versuchten. Sie sprangen über Tische, schrien die Kongreßabgeordneten an, warfen mit kommunistischen Pamphleten um sich, und einmal begann Joseph Lash sogar ein übles und beleidigendes Lied gegen Dies zu singen. Wer dort zugegen war und die versammelten Kommunisten in ihrem Protest anführte, war niemand anders als die Ehefrau des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Eleanor Roosevelt. Nicht nur das, sondern die Kommunisten waren in offiziellen Autos des Weißen Hauses zu ihrer Demonstration chauffiert worden, und einer von ihnen, Lash, wohnte ständig im Weißen Haus, während Cadden und Simon oft als Untermieter dort waren.

Ein Kongreßabgeordneter, der ein leidenschaftlicher Unterstützer von Roosevelt war, besuchte eines Morgens das Weiße Haus. Während er dort war, sah er erstaunt, wie Abbot Simon, ein Vorstandsmitglied einer bekannten kommunistischen Tarnorganisation, aus einem der Schlafzimmer kam. Er fragte den Zeremonienmeister des Weißen Hauses, ob er wirklich gesehen hatte, was er zu sehen glaubte. Der Zeremonienmeister versicherte ihm, daß er das tatsächlich hätte, und daß Simon das Schlafzimmer seit zwei Wochen bewohnt hatte, wobei er jede Nacht in einem Bett geschlafen hatte, das einst von Abraham Lincoln benutzt worden war.

In solch einer Atmosphäre überrascht es nicht, daß die Regierung Roosevelt bestrebt war, an der Seite der Sowjetunion in den Krieg einzutreten. Genausowenig überrascht es, daß jüdische Interessen, die im Roosevelt-Regime ebenfalls einen großen Stellenwert hatten (und in allen Administrationen seither), ebenfalls eifrig in ihren Anstrengungen waren, die Vereinigten Staaten in den Krieg gegen Deutschland zu verwickeln, das zu der Zeit organisierte jüdische Interessen aus ihren ehemaligen Machtpositionen in dem Land entfernt hatte. Es sollte auch angemerkt werden, daß in den 1930ern und 1940ern die jüdischen und kommunistischen Machtstrukturen weitgehend deckungsgleich waren, wobei eine große Zahl von Individuen beiden Gruppen gleichzeitig angehörten. Zwei sich überlappende Interessengruppen, beide sehr einflußreich im Weißen Haus, drängten zum Krieg.

Aber das amerikanische Volk war fest gegen den Krieg – so sehr, daß Roosevelt, als er im November 1940 für seine dritte Amtszeit Wahlkampf betrieb, während der Zweite Weltkrieg in Europa tobte und Amerika offiziell neutral war, dem amerikanischen Volk in einer vom Radio und den Kabeldiensten überall in der Nation verbreiteten Rede in Boston sagte:

„Ich sage Ihnen, Väter und Mütter, und ich sage es Ihnen wieder und wieder und wieder: Ihre Jungen werden nicht in ausländische Kriege geschickt werden.“

Stalin, Roosevelt und Amtsträger der Sowjetunion und der Regierung

Stalin, Roosevelt und Amtsträger der Sowjetunion und der Regierung

Tatsächlich zeigten Umfragen eine Woche vor Pearl Harbor, daß das amerikanische Volk mit soliden 75 % gegen den Krieg war, trotz der besten Anstrengungen der Hasspropaganda von Roosevelt und den kontrollierten Medien.

Wie wir bereits in einer früheren Sendung von American Dissident Voices erwähnten, trug Roosevelts Kriegsminister Henry L. Stimson zwei Wochen vor dem Angriff auf Pearl Harbor in sein Tagebuch ein, daß FDR gegenüber seinem Kabinett gesagt hatte, es sei sein Plan, Japan in den Krieg zu manövrieren, ohne daß Amerika den ersten Schuß abfeuere. Und genau das tat er. Unter vielen anderen Dingen verhängte er ein Handelsembargo gegen Japan, um diese ressourcenarme Nation in lebenswichtigen Industriematerialien auszuhungern.

Die Roosevelt-Regierung kannte die Bedeutung der Nachricht „Ostwind, Regen.“ Sie kannte sie, weil amerikanische und britische Nachrichtendienste den japanischen diplomatischen Code lesen konnten, und sie hatten die Nachricht des japanischen Außenministeriums vom 19. November 1941 abgefangen und gelesen, die japanische Botschaften und Konsulate anwies, auf ihren Kurzwellenempfängern nach den Ausführungsbotschaften mit den „Winden“ zu horchen, und die die Bedeutung der Botschaften in eindeutigen Begriffen erläuterte.

Die starken Sender von Radio Tokio sendeten die Ausführungsbotschaft mit den „Winden“ an diesem Tag mehrmals, und sie wurde nicht nur vom Marinegeheimdienst in Cheltenham, Maryland, gehört und verstanden, sondern auch von anderen US-Abhörstationen überall in der Nation, von der Abhörstation der Australian Special Intelligence Organisation nahe Melbourne, Australien, von der Abhörstation des britischen Geheimdienstes auf Stonecutter’s Island, Hongkong, und natürlich von japanischen Diplomaten überall auf der Welt.

Nachdem Ralph Briggs die „Winde“-Botschaft per Fernschreiber nach Washington weitergeleitet hatte, wurde sie schnell an Army Signals Intelligence und ans Weiße Haus übermittelt. Die Fernschreiberanlage, die damals in Cheltenham benutzt wurde, produzierte auf der Senderseite ein Original und eine Kopie, und zwei Kopien am Washingtoner Ende. Briggs hatte auch ein weiteres Original mit zwei Durchschlägen auf einer gewöhnlichen Schreibmaschine getippt. All diese wurden sorgfältig archiviert.

Briggs hätte am folgenden Sonntag, dem 7. Dezember 1941, seinen planmäßigen Wochenendurlaub in Ohio antreten sollen. Dort empfing er die ersten Nachrichten vom japanischen Überraschungsangriff auf die US-Pazifikflotte in Pearl Harbor, Hawaii. Er und das restliche Personal von Cheltenham wußte, daß der Krieg unmittelbar bevorstand, hatte aber das Gefühl, daß Amerika vorgewarnt und gut vorbereitet sei. Er hielt es für sicher, daß die Japaner in eine wohlvorbereitete Falle gegangen seien. Tatsächlich hatten die ersten und stark zensierten Nachrichtenmeldungen behauptet, daß die Japaner nur ein „altes Schlachtschiff“ und einen Zerstörer versenkt hätten und daß die Japaner schwere Verluste erlitten hätten. Es dauerte jedoch nicht allzu lange, bis die Wahrheit herauskam, und Briggs und alle anderen erfuhren, was die japanischen Kommandeure wussten, als sie zurückfunkten: „Tora! Tora! Tora!“, was “Tiger! Tiger! Tiger!” bedeutete, ihr Signal dafür, daß der Angriff erfolgreich und eine völlige Überraschung gewesen war.

Ralph Briggs’ unmittelbarer Vorgesetzter war Chief Petty Officer Radioman Daryl Wigle. In einem kürzlichen Interview sagt Briggs:

„Als ich aus dem Wochenende kam, hatte ich eine Gelegenheit, mit Wigle zu reden, und ich sagte: ‚Was ist passiert?’ Und er sagte: ‚Ich weiß es nicht, alles, was ich sagen kann, ist daß niemand etwas sagt’, und das war das Ende unserer Konversation. Niemand wußte etwas. Also ließ ich es auf sich beruhen, da wir inzwischen nach der Kriegserklärung sehr beschäftigt waren. Aber im nächsten Monat, als wir anfingen, die wahren Fakten über unsere Verluste zu hören, fing ich an, in unseren Aufzeichnungen nach dieser abgefangenen ‚Ausführungs’-Botschaft zu suchen, um zu sehen, was damit gemacht worden war.“

Aber Ralph Briggs fand nichts in den Akten. Jede Kopie der „Wind“-Nachricht war auf geheimnisvolle Weise verschwunden.

Am 24. September 1941 fing die Kurzwellenüberwachungsstation in Oahu, Hawaii, eine Nachricht aus Tokio an den japanischen Konsul Nagao Kita in Honolulu ab. Die Aufgabe dieser Überwachungsstation war es, den gesamten Funkverkehr an den japanischen Konsul dort abzuhören, und auch allen Verkehr auf den Funkkanälen der Achse Tokio-Berlin und Tokio-Moskau. Aber keiner der Funker oder Codeknacker in Hawaii hatte Freigabe, das Material zu entschlüsseln – alles mußte in verschlüsselter Form nach Washington geschickt werden, genau so, wie es empfangen worden war.

Die Nachricht an Nagao Kita unterteilte Pearl Harbor in mehrere nummerierte Zielgebiete für einen Luftangriff und forderte ihn auf, zweimal wöchentlich einen Bericht an Tokio über die in Pearl Harbor ankernden Schiffe und deren genaue Positionen zu erstellen. Nie zuvor hatten die Japaner nach solch einer Information für einen Angriffsplan über irgendeine amerikanische Militäreinrichtung gefragt. Die Codeknacker in Washington kannten die Bedeutung dieser Nachricht – sie nannten sie sogar „The Bomb Plot Message“. Und doch gab Washington diese Information nicht an die Armee- und Marinekommandeure in Hawaii weiter. Mindestens drei Nachrichten über den Bombardierungsplan für Pearl Harbor gingen zwischen Tokio und dem japanischen Konsulat in Hawaii hin und her. Sie alle wurde von Washington gelesen; die letzte, von der wir wissen, am 3. Dezember. Keine wurde an die amerikanischen Kommandeure in Pearl Harbor weitergegeben.

Die Regierung Roosevelt las nicht nur den japanischen diplomatischen Code, sie las auch den japanischen Marinecode. Eine seltsame Wendung des Schicksals half den amerikanischen Codeknackern nur ein paar Tage vor dem Angriff. Der japanische Marinecode wurde normalerweise alle sechs Monate geändert. Nach jeder Änderung brauchten die britischen und amerikanischen Codeknacker ein paar Wochen, um den neuen Code zu knacken. Das nächste Wechseldatum war der 1. Dezember, aber weil einige japanische Marinekommunikationseinheiten ihre neuen Codebücher noch nicht rechtzeitig erhalten hatten, wurde das Datum für den Codewechsel auf den 4. Dezember verschoben, wodurch unsere Codeknacker wertvolle zusätzliche Tage japanische Marineinformation empfangen konnten.

Die Japaner machten auch den Fehler, daß sie nach dem 4. Dezember mit einigen Einheiten, die ihre Codetabellen noch immer nicht erhalten hatten, im alten Code kommunizierten, während sie gleichzeitig dieselben Nachrichten im neuen Code an andere sendeten. Solche Ausrutscher sind der Lieblingstraum eines Codeknackers, und es beschleunigte das Knacken des neuen Codes sehr.

Washington wußte durch das Lesen des japanischen Seefunkverkehrs, daß alle japanischen Handelsschiffe bis 7. Dezember in ihre Heimatgewässer zurückzukehren hatten. Diese Information wurde nicht an die Kommandeure in Pearl Harbor weitergegeben. Washington wußte durch das Lesen des japanischen Marinefunkverkehrs, daß ein riesiger Einsatzverband, einschließlich einer großen Gruppe von Flugzeugträgern, am 26. November zu einer achttägigen Fahrt in den Pazifik aufbrach und seine Bereitschaftsposition am 4. Dezember erreichen und dort auftanken sollte. Washington wußte auch, daß es außer Pearl Harbor kein mögliches Ziel im Pazifik gab, das den Einsatz trägergestützter Flugzeuge erforderte. Diese Information wurde den Kommandeuren in Pearl Harbor nicht übermittelt.

Am 27. November erfuhr Washington vom niederländischen Attaché in Washington (der von seinen eigenen Nachrichtenleuten in Niederländisch-Ostindien ebenfalls eine Entschlüsselung der japanischen Marinenachricht erhalten hatte, die den Einsatzverband in See befahl), daß der wahrscheinlichste Kurs des Einsatzverbands Ost war, und daß sein wahrscheinlichstes Ziel Pearl Harbor war. Diese Information wurde nicht an die amerikanischen Kommandeure in Pearl Harbor weitergegeben.

Und am 2. Dezember, einen Tag, nachdem der Marinecode normalerweise geändert worden wäre, fing Washington die Nachricht ab, die das Angriffsdatum bekanntgab, und las sie. „Besteigt den Berg Niitakayama 1208.“ Der Niitakayama war der damals höchste Berg im japanischen Kaiserreich und das Codewort für den Angriff, und der 8.12. japanischer Zeit ist der 7.12. hawaiianischer Zeit. Diese Nachricht wurde auch vom britischen Nachrichtendienst abgefangen und gelesen, der laut einem von ihnen, W. W. Mortimer vom British Far East Combined Bureau, schlußfolgerte, daß – nachdem kein Einsatzverband in den Gewässern südlich Japans gesichtet worden war – das einzige Ziel, das zu der Fahrtdauer und einem Auftanken mitten im Ozean sowie der Einbeziehung von Flugzeugträgern paßte, Pearl Harbor war, und daß ein Angriff am Sonntag, dem 7. Dezember (dem in der japanischen Nachricht genannten Datum) dort das größte Überraschungsmoment bieten würde. Diese Information wurde an Washington weitergegeben, das wiederum nichts tat, um die Kommandeure in Pearl Harbor zu warnen.

Die USS Arizona“ geht in Pearl Harbor unter.

Die USS Arizona“ geht in Pearl Harbor unter.

Meine Damen und Herren, erst in den letzten paar Jahren sind die durch das Knacken der japanischen Marinecodes erhaltenen Informationen für die Öffentlichkeit verfügbar geworden. Aber selbst das begrenzte Wissen, das wir früher über die Entschlüsselung der diplomatischen Codes hatten, war genug, um jeden vernünftigen Menschen darauf hinzuweisen, daß Franklin Roosevelt und die Männer um ihn wegen Landesverrats und wegen des Verrats an jedem kämpfenden Amerikaner – nicht nur an denen, die an jenem schicksalhaften Tag am 7. Dezember 1941 starben, sondern an jedem einzelnen, der in diesem gesamten selbstmörderischen und brudermörderischen Konflikt namens Zweiter Weltkrieg gestorben oder für den Rest seines Lebens versehrt worden war – vor Gericht hätte gestellt werden müssen.

Bis 1990 weigerte sich die US-Regierung zuzugeben, daß der japanische Marinecode überhaupt existiert hatte, ganz zu schweigen davon, daß er geknackt worden war. Aber jetzt haben endlich Lecks, die von gewissenhaften Rechercheuren entdeckt worden sind, den Vorhang zur Seite gezogen. Die Regierungen der Vereinigten Staaten und Großbritanniens halten immer noch den Deckel der Geheimhaltung auf wichtigen Aspekten der Geschichte um Pearl Harbor. Viele Dokumente fehlen aus den Aufzeichnungen jenes Zeitraums. Manche sind verändert worden. Was wir haben, ist aber so verdammend, daß keine weitere Bestätigung der wesentlichen Punkte notwendig ist. Wenn eines Tages eine patriotische Regierung die Macht in Washington übernimmt, wird die Freigabe aller Aufzeichnungen über den Verrat des Roosevelt-Regimes die Details der Geschichte ergänzen, und ohne Zweifel wird man weitere Verbrechen entdecken. Aber dessen sind wir uns sicher: die Regierung wußte auf allerhöchster Ebene, was in Pearl Harbor geschehen würde.

Sie wollten, daß es geschah, weil sie wollten, daß Amerika gegen Deutschland in den Krieg zog. Nachdem Deutschland trotz Roosevelts geheimem Krieg gegen Deutschland im Atlantik und seiner vielfachen Provokationen und Verletzungen der amerikanischen Neutralität nichts tun würde, um eine amerikanische Kriegserklärung zu rechtfertigen, war Roosevelt gezwungen, Japan zu provozieren, das Deutschlands Verbündeter war. Roosevelt und seinen Henkern lag so wenig an den Leben amerikanischer Soldaten, und so viel an ihrem Plan, uns in den Krieg zu ziehen, daß sie beschlossen, unsere Kommandeure in Pearl Harbor nicht zu warnen. Roosevelt wollte, daß die Amerikaner in Pearl Harbor eine entsetzliche Niederlage erleiden, damit die Entrüstung des amerikanischen Volkes gegen Japan die 75 % des amerikanischen Volkes, die gegen den Krieg gewesen waren, dazu verleiten würden, bereitwillig zum Kanonenfutter in einem Krieg gegen die Interessen Amerikas und des Westens zu werden. Und damit hatte er vollen Erfolg.

Ich habe Ihnen in dieser halben Stunde nur einen winzigen Teil der Geschichte von Pearl Harbor erzählen können. Die Ereignisse des 7. Dezember 1941 waren ein Wendepunkt für die nachfolgende Geschichte unserer Nation und unserer Zivilisation. Ein Verständnis jener Ereignisse wird Ihr Verständnis der gegenwärtigen mißlichen Lage unserer Nation vertiefen.

________________________________________

Weiterer Lesestoff über das Thema des Verrats von Pearl Harbor: „Infamy“ des Historikers John Toland, und „Betrayal at Pearl Harbor“ der britischen Geheimdienstexperten Rusbridger und Nave.

Für eine exzellente Übersicht über die Ursachen von Amerikas Niedergang siehe Was wir unseren Parasiten schulden von Dr. Revilo Pendleton Oliver.

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8 Kommentare

  1. Dieser Essay von Kevin Alfred Strom hat keinen Bezug zum heutigen Datum. Ich habe ihn nur jetzt schon nachveröffentlicht (anstatt zum eigentlichen Gedenktag, wie ursprünglich vorgehabt), weil Osimandia in ihrem heute von mir nachveröffentlichten Artikel Die Greenwood-Deklaration: Im Ersten Weltkrieg Palästina und im Zweiten die ganze Welt darauf verlinkt hatte und „Ostwind. Regen” meines Wissens noch nirgends nachveröffentlicht wurde, wo ich den Link ersatzweise darauf hätte verlegen können.

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  2. pils

     /  Mai 26, 2016

    Lucifex,
    mit dieser Taktzahl an nach veröffentlichen Aufsätzen ist ja bald wieder der alte stand erreicht.

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  3. zippelmütz

     /  Mai 26, 2016

    Lucifex, auch von mir herzlichen Dank für dein fleißiges Nachveröffentlichen!

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  4. Danke auch, pils und zippelmütz! Derzeit gibt es auf Morgenwacht aber „erst“ 407 Artikel, also nur knapp ein Drittel der über 1200 Beiträge, die es zuletzt auf AdS gab (und von diesen 407 ist auch nicht alles von AdS). Aber Lichtschwert, Cernunnos und Richard bringen auch immer wieder AdS-Artikel, sodass in Summe mit der Zeit doch das meiste wieder im Netz verfügbar sein dürfte.

    Ich selber möchte ja zwischendurch auch immer wieder mal Übersetzungen machen, z. B. das eine oder andere von Enza Ferreri.

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  5. zippelmütz

     /  Mai 27, 2016

    Enza Ferreri ist, glaube ich, sehr aktuell, weil Italien diesen Sommer ziemlich sicher wieder eine Invasion zu gewärtigen hat, die dann im Herbst bei uns eintreffen wird.

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  6. Für diejenigen, die Originalartikel von Enza Ferreri lesen möchten: eine Übersicht über die gegenwärtig vorhandenen Artikel von ihr auf TOO findet man hier unter der Autorenkategorie „Enza Ferreri“

    Und hier ist ihr eigener Blog:

    http://www.enzaferreri.blogspot.co.uk.

    Ein Artikel, den ich auch in nächster Zeit machen möchte, ist einer um das Video von der Rede von Frans Timmermans, dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, im EU-Parlament, das in diesem Artikel enthalten ist, welchen pils in der Taverne verlinkt hat:

    http://unser-mitteleuropa.com/2016/05/04/vizeprasident-der-eu-kommission-monokulturelle-staaten-ausradieren/

    Hier ist das Video selber („Europe must accept diversity or face war“):

    Das ist eine weitere Multikultidrohung in der Art von jener der Jüdin Barbara Lerner-Spectre:

    Barbara Lerner-Spectre: „Ohne Multikulturalismus wird Europa nicht überleben“

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  7. Kleiner Eisbär

     /  Mai 28, 2016

    Auch von mir ein Dankeschön Lucifex für die vielen Nachveröffentlichungen.

    Es ist gut, daß das As der Schwerter auf diese Art und Weise weiter lebt.

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