Tips und Taps, die Mulattenbären

Braunbärin Susi (Mitte) mit ihren einjährigen Sprößlingen Tips (links) und Taps (rechts) im Mai 2005 im Zoo von Osnabrück. Vater Elvis war ein Eisbär.

Braunbärin Susi (Mitte) mit ihren einjährigen Sprößlingen Tips (links) und Taps (rechts) im Mai 2005 im Zoo von Osnabrück. Vater Elvis war ein Eisbär.

Von Deep Roots, unter Verwendung von Auszügen samt Bildern aus einem Artikel in „bild der Wissenschaft“ (der Originalbeitrag erschien auf „As der Schwerter“).

Im Januar 2004 kamen im Zoo von Osnabrück zwei junge Bären zur Welt, mit denen niemand gerechnet hatte: Mischlinge aus Eisbär und Braunbär. In „bild der wissenschaft“ 2/2012 gab es darüber einen Artikel mit dem Titel „Die neue Bärenmarke“, aus dem ich hier einige Auszüge bringe:

Tips und Taps sind das Ergebnis einer verhängnisvollen Affäre. Die beiden Mischlinge verdanken ihre Existenz der früher mancherorts zwar üblichen, jedoch nicht artgerechten „Gemischtbärenhaltung“. Im Osnabrücker Zoo lebten seit 1980 – ohne daß es je Nachwuchs gegeben hätte – vier verschiedene Bärenarten in Gesellschaft. Im Jahre 2004 waren alle Tiere der Gruppe nach Bärenmaßstäben schon recht betagt. Zunächst herrschte daher Verwirrung: Mit wem bloß hatte Braunbärenmutter „Susi“, deren Schwangerschaft gänzlich unbemerkt geblieben war, eine Liaison gehabt? Schließlich gab es keinen Mann der eigenen Art in Reichweite. Eisbärenmann „Elvis“ mußte es gewesen sein, das wurde schnell klar. Daß er und Susi im Alter den Aufstand gegen die Artenschranken proben würden, damit hatte niemand gerechnet. „Es ist passiert, wir stehen dazu – damals und heute erst recht“, sagt Zoodirektorin Susanne Klomburg. Flugs wurde allerdings nach dem „Unfall“ die Gemeinschaftshaltung aus Braun-, Eis-, Kragen- und Schwarzbären aufgehoben. Einige der Pelztiere zogen in andere Zoos um, andere erreichten ein hohes Alter und starben in Osnabrück.

„Nicht artgerechte Gemischtbärenhaltung“, ein daraus resultierender „Unfall“ in Form gemischten Nachwuchses, wonach die Gemeinschaftshaltung geschwind wieder beendet wurde – interessant, wie anders so etwas in der politkorrekten Moderne gesehen und behandelt wird, wenn es sich dabei um Bären handelt und nicht um Menschen. Es wird aber noch interessanter:

Bedrohte Bastarde Aus moderner tiergärtnerischer und biologischer Sicht sind Hybride wie Tips und Taps nicht erwünscht. Manche Wissenschaftler sprechen sich sogar dafür aus, solche Bastarde zu töten, da die Mischung des Erbguts das Aussterben bedrohter Arten beschleunigen kann. Tips und Taps durften leben. Die „Cappuccino-Bären“, wie die Zoomitarbeiter die beiden wegen ihrer Fellfarbe inzwischen auch nennen, wurden zwar zunächst zögerlich der Öffentlichkeit präsentiert, doch sie eroberten rasch die Herzen der Besucher. Anfang 2012 setzten sie gar zu einem richtigen Karrieresprung an: Die Mißgeschicke von einst sind jetzt das Aushängeschild des Zoos Osnabrück. Hintergrund sind der weltweite Klimawandel und seine Folgen: In Nordamerika werden seit ein paar Jahren in freier Wildbahn vereinzelt Mischlinge von Eis- und Braunbären beobachtet. So wurde 2006 in Kanada ein Bär mit weiß-braunem Fell erschossen: Er ließ sich zweifelsfrei als Hybrid bestimmen. 2010 erlegte ein Jäger einen Bären, der eine gemischte DNA aufwies – also Erbgut mit Anteilen beider Bärenarten. Der Vater war Grizzly, die nordamerikanische Variante des Braunbären, die Mutter aber offensichtlich bereits ein Mischling. Der geschossene Nachwuchs gilt damit als „Hybrid der 2. Generation“. Demnach können sich die Mischbären fortpflanzen – was eigentlich nicht möglich sein dürfte, wenn es sich bei Eis- und Braunbären um zwei getrennte Arten handelt.

Am 10. Mai 2006 schossen Jäger in Kanada diesen Hybridbären – Vater Eisbär, Mutter Grizzly. Damals war die Eisbärenjagd noch erlaubt, sie wurde erst 2008 verboten.

Am 10. Mai 2006 schossen Jäger in Kanada diesen Hybridbären – Vater Eisbär, Mutter Grizzly. Damals war die Eisbärenjagd noch erlaubt, sie wurde erst 2008 verboten.

Daß sich Eis- und Braunbären in jüngster Zeit überhaupt begegnen und Nachkommen zeugen können, liegt daran, daß sich ihre Verbreitungsgebiete immer mehr überschneiden. Forscher machen hierfür Klimawandel und Erderwärmung verantwortlich. Das Schmelzen des arktischen Eises spielt die entscheidende Rolle. Da Barrieren aus Eis schwinden, wird es für Braunbären leichter, in arktische Gebiete zu wandern. Sie ziehen inzwischen weiter nach Norden, während die Eisbären, die mehr und mehr unter Nahrungsknappheit leiden, ihr Jagdrevier womöglich nach Süden ausdehnen, vor allem aber häufiger vor und an der Küste jagen und so zwangsläufig mit Braunbären in Kontakt kommen. Plötzlich überlappen sich die Lebensräume beider Arten.

Super im Schwimmen oder Klettern Oft hätten die Mischlinge Probleme zu überleben, schrieb ein Forscherteam um den US-amerikanischen Wissenschaftler Brendan Kelly vom National Maritime Mammal Laboratory in Juneau, Alaska Ende 2010 im Fachmagazin „Nature“. Die sehr gute Schwimmfähigkeit der Eisbären, die sie für die Jagd benötigen, ist demnach bei den Hybridbären geringer ausgeprägt. Sie verfügen aber auch nicht über die speziellen Fertigkeiten, die Braunbären bei der Nahrungsbeschaffung helfen. Eisbären leben ausschließlich in der Arktis, sind hervorragende Schwimmer und jagen vor allem Robben. Braunbären, zu denen Grizzlys und Kodiakbären gehören, sind dagegen gute Kletterer, bevorzugen gebirgige Waldgebiete und leben zwar auch von der Jagd auf Kleintiere und Fische, vor allem aber von Beeren und Früchten.

[….]

Doch haben Eis- und Braunbär überhaupt ein so einzigartiges Erbgut, das sie – als Teil der biologischen Vielfalt in der Arktis – als klar getrennte Arten ausweist? Eisbären müssen sich nicht erst seit heute mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Aller Wahrscheinlichkeit nach verdanken sie einem gravierenden Klimawandel überhaupt erst ihre Existenz, wie neue Erkenntnisse nahelegen. Triebfeder war vermutlich ein Klimawandel im letzten Eiszeitalter, das vor rund 12.000 Jahren endete. Einige Bären gelang es offenbar, sich an die Kälte anzupassen und ihren Lebensraum dauerhaft in die Arktis zu verlegen – die Geburtsstunde des Eisbären. Alle Eisbären stammen wohl von einer Braunbär-Urmutter ab. Das scheint seit Kurzem sicher zu sein, auch wenn unklar ist, wo diese Urmutter lebte. Forschern um Charlotte Lindqvist von der University of Buffalo im US-Staat New York zufolge spaltete sich der Urahn des Eisbären vor etwa 150.000 bis 200.000 Jahren von einer Population Braunbären ab, die auf dem Alexander-Archipel lebte, einer Inselgruppe vor der kanadischen Pazifikküste. Erbgutvergleiche eines 110.000 bis 130.000 Jahre alten Unterkiefers eines Eisbären mit dem heutigen Eisbären ließen dabei den Schluß zu, daß die Evolution der Tiere vom Braun- zum Eisbären, wie wir ihn heute kennen, in der erstaunlich kurzen Zeit von weniger als 45.000 Jahren abgelaufen sein muß. Eisbären sind also eine relativ junge Art.

Eine andere internationale Forschergruppe berichtete im Sommer 2011, daß alle weißen Bären wohl von einer Braunbär-Urmutter abstammen, die „vor mehreren Zehntausend Jahren“ im heutigen Irland lebte. Das zeige ein genetischer Vergleich derzeitiger und früherer Braun- und Eisbärbestände, berichten Daniel Brady von der University of Dublin und Beth Shapiro von der Pennsylvania State University in der Zeitschrift „Current Biology“. Ihre Einschätzung fußt auf der Untersuchung von Gen-Abschnitten in den Kraftwerken der Körperzellen, den Mitochondrien, die ausschließlich in der weiblichen Erblinie weitergegeben werden. Die evolutionsgeschichtlich noch nicht allzu lang zurückliegende Aufspaltung in die Spezies Braun- und Eisbär könnte zumindest teilweise erklären, weshalb beide nicht nur lebensfähige Nachkommen auf den Weg bringen, sondern auch, warum sich diese Mischlingsbären fortpflanzen können. Handelt es sich also um eine einzige Art oder um zwei verschiedene?

Weiterhelfen könnte, daß jüngst sowohl das komplette Eisbären-Genom entschlüsselt wurde als auch Ende 2011 von einem deutsch-norwegischen Forscherteam das vollständige Erbgut eines Braunbären. „Wir haben jetzt den Bauplan von Braunbär und Eisbär. Das ist eine hervorragende Basis, um die genetische Anpassung dieser Arten an unterschiedliche Klimabedingungen zu erforschen“, sagt Studienleiter Axel Janke vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt am Main. Die Forscher hoffen, daß ein Vergleich des Erbguts beider Arten im Detail enthüllen wird, wie sich die Bärenarten im Verlauf der Evolution an die unterschiedlichen Lebensräume angepaßt haben. „Die Daten könnten und Informationen liefern, die für den Schutz und das Management der Arten dringend benötigt werden“, meint Hans Geir Eiken vom Norwegian Institute for Agricultural and Environmental Research. Der besorgte Blick gilt dabei dem Eisbären, einer der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Tierarten.

Hier werden nun die Parallelen zum Menschen ganz deutlich: Wenn Eisbären und Braunbären miteinander Nachkommen haben können, die sowohl untereinander als auch mit den jeweiligen Elternarten fortpflanzungsfähig sind, dann wären sie eigentlich strenggenommen nicht mehr als separate Spezies Ursus arctos (Braunbär) und Ursus maritimus (Eisbär) zu betrachten, sondern als Unterarten (Ursus arctos arctos und Ursus arctos maritimus) einer gemeinsamen Spezies.

Wie der Eisbär hat sich der europäische Mensch in geographischer Isolation von seinem Ursprungsraum und in Anpassung an die Bedingungen der Eiszeit entwickelt und dabei nicht nur physische Besonderheiten ausgebildet, sondern auch eine einzigartige Kombination aus geistigen und sozialen Fähigkeiten, mittels derer er eine äußerst erfolgreiche Zivilisation geschaffen hat. In dieser Zivilisation würden nun all diejenigen Völker ebenfalls gern leben, die nicht nur unfähig sind, selber eine solche zu schaffen, sondern sie nicht einmal auf Dauer erhalten könnten. Die im Rahmen derselben Zivilisation geschaffenen modernen Verkehrsmittel ermöglichen nun erstmals die Massenmigration armer Menschen in die Länder des europäischen Menschen, der aufgrund des judengemachten politischen Klimawandels immer weniger in der Lage ist, diese Migration zu verhindern. Somit überschneiden sich die Lebensräume von „Eismenschen“ und „Braunmenschen“ immer mehr, und es kommt vermehrt zur biologischen Vermischung.

Während jedoch im Fall von Eis- und Braunbären von der Wissenschaft wie auch von Medienschaffenden wie dem Autor von „Die neue Bärenmarke“ die negativen Auswirkungen dieser Hybridisierung vor allem für die Eisbären sehr wohl gesehen und anerkannt werden, gilt es als „böse“ und nahezu undenkbar, eine solche Sicht auch auf die Rassenvermischung bei Menschen zu haben. Vor allem daß eine solche Vermischung nicht bloß eine Angleichung äußerlicher Merkmale der beteiligten Rassen bedeuten würde, sondern auch den Verlust einzigartiger Wesenseigenschaften des europäischen Menschen (sowie des von ihm erreichten Intelligenzniveaus), wird heftig bestritten, und dahingehende Äußerungen sind zunehmend mit strafrechtlichen Konsequenzen bedroht. Dabei wird wiederum im Fall der Bären klar gesehen, daß Hybridisierung sich auch auf Verhaltensweisen auswirkt, wie im Schlußteil von „Die neue Bärenmarke“ zum Ausdruck kommt:

Immer wieder fällt der Blick auf Tips und Taps. Deren Pelz ist inzwischen heller als kurz nach der Geburt, eher cremefarben, bei Taps, dem Männchen, etwas dunkler. Im Winter dunkeln beide Geschwister ein wenig nach. In aller Bärengemütlichkeit lassen die beiden an sich forschen. Alexandra Preuß von der Universität Osnabrück und die Wissenschaftlerin im Zoo Ute Magiera beschäftigen sich mit dem Verhalten und dem äußeren Erscheinungsbild der beiden. Wie sich zeigte, weisen die Mischlingsbären sowohl im Verhalten als auch im Aussehen Merkmale von beiden Elternteilen auf. Es gibt allerdings einige geschlechtsspezifische Unterschiede. So verrät das Verhalten des Männchens beim Spielen und Schwimmen weitaus deutlicher die Eisbärenverwandtschaft.

Keine Einzelgänger „Generell gilt: Wenn Merkmale durchkommen, dann klarer die des Eisbärenvaters“, sagt Ute Magiera. So ist die relativ helle Farbe des Weibchens und die teilweise hohle Haarstruktur beider Hybridbären ein vererbtes Merkmal des Eisbärenvaters. Auch erinnert die Kopfform von Tips und Taps eher an den Eisbären im Stammbaum. Bei beiden Mischlingsbären ist andererseits der für Braunbären typische Schulterhöcker ansatzweise ausgebildet. „Aufgefallen ist uns, daß beide einen engen Bezug zueinander haben und nicht das typisch Einzelgängerische, das man von Eisbären kennt“, haben sowohl Ute Magiera als auch Thorsten Vaupel beobachtet.

Als es Abend wird im Osnabrücker Zoo, hat der Charme von Tips und Taps den Besucher längst bezaubert: Taps, der Junge, erinnert sehr an seinen Eisbärenvater, wirkt stattlich mit seinem hohen Rücken, stampft immer wieder eisbärentypisch mit der Tatze auf, nimmt einen Jutesack und schüttelt ihn kräftig hin und her. Tips, das Mädchen, ist eine zierliche Schönheit, die gern mit aufrechtem Rücken gerade sitzt und etwas zwischen ihren Pfoten hält. Oder sie läßt den Kopf auf ihren Tatzen ruhen und beobachtet abwechselnd Taps und das Publikum. „Mich überrascht es immer wieder, wie die Kleine es beim Spielen und Herumtollen schafft, sich durchzusetzen“, sagt Revierleiter Vaupel, während beide Bären gerade – ganz Braunbär – filigran Apfelstückchen mit einer Kralle aufpieksen. Die Kleine mit ihren immerhin rund 200 Kilogramm Gewicht scheint das gehört zu haben, sie hebt den Kopf und schaut herüber. Dann naschen beide noch ein wenig, brummen und planschen eine Runde im Bach.

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Ein Kommentar

  1. Deep Roots

     /  September 27, 2016

    Heute gab es im ORF wieder die „Universum“-Dokumentation „Orcas: Räuber mit Familiensinn“, zu der ich damals im „Tips & Taps“-Originalstrang auf „As der Schwerter“ einen Kommentar geschrieben habe.

    In dieser Sendung wurde von der Entdeckung berichtet, daß es nicht bloß „den“ Schwertwal gibt, sondern weltweit etwa zehn unterschiedliche Populationen oder „Kulturen“, die sich teils seit Hunderttausenden von Jahren nicht mehr miteinander fortgepflanzt haben; wie lange genau, wird gerade erforscht. Man ist zu der Erkenntnis gelangt, daß es sich dabei um eigene Unterarten oder vielleicht sogar schon um separate Spezies handelt, die sich in ihrer Ernährungsweise und auch in körperlichen Merkmalen deutlich unterscheiden (Art und Farbe der Fleckenzeichnung, Körperbau und -größe, Form der Flossen) und auch genetisch voneinander abweichen.

    So gibt es im Bereich der nordamerikanischen Pazifikküste zwei solcher Populationen: die ortstreu an der Küste lebenden „Residents“ („die Ansässigen“), die sich hauptsächlich von Fischen ernähren, und die umherziehenden „Transients“ („die Durchreisenden“), die Robben jagen. Zwischen den beiden Populationen gibt es bereits sichtbare Unterschiede, und von den Residents weiß man, daß es sie schon seit etwa 700.000 Jahren als eigenen Zweig gibt.

    In der Antarktis, wo geschätzte 25.000 Orcas leben, was ungefähr die Hälfte des weltweiten Gesamtbestandes ist, sind mindestens drei solcher Orca-„Kulturen“ bekannt. Eine davon, die an der trüb-gelblichen Farbe ihrer Flecken erkennbar ist, hat sich darauf spezialisiert, Robben zu jagen. Dabei schwimmen sie oft zu mehreren dicht nebeneinander knapp unter Eisschollen hindurch, auf denen Robben liegen, und erzeugen damit jedes Mal eine massive Welle, die die Eisscholle in immer kleinere Teile zerbrechen läßt, bis die Robbe entweder ins Meer geschwemmt wird oder von einem Orca gepackt werden kann.

    Eine zweite Population, die eine Körpergröße von bis zu neun Metern erreicht und eine düstergraue Fleckenzeichnung aufweist, jagt am Packeisrand Minkwale, wofür ihre Größe ein wichtiger Vorteil ist. Eine dritte, deutlich kleiner als die anderen beiden und wendiger, hat sich auf Pinguine spezialisiert, und die Forscher vermuten, daß es noch eine vierte Unterart gibt, die Fische frißt.

    Da leben also diese einzelnen Populationen der Orcas, die nach dem Menschen die Säuger mit der zweitweitesten globalen Verbreitung sind, nebeneinander her im grenzenlosen Meer und bilden trotz dieser Grenzenlosigkeit genetisch, körperlich und verhaltensmäßig unterscheidbare Untergruppen, indem sie sich über Hunderttausende Jahre nicht miteinander gekreuzt haben – also „sexuelle Diskriminierung aus rassischen Gründen“ betrieben haben.

    Es ist also nicht so, daß Rassenvermischung etwas ist, das einem natürlichen Trend entsprechen und „von selber“ überall stattfinden würde, wo es Gelegenheit dazu gibt, wie man uns in Bezug auf den Menschen glauben machen will. Vielmehr wird sie heute durch massive öffentliche Propaganda und Konditionierung durch die Medien und das Schulsystem, durch künstliche Statuserhöhung für Vorzeige-Nichtweiße sowie durch die soziale und gesetzliche Erschwerung jeglicher Abgrenzungsbestrebungen gefördert.

    Historisch und wohl auch prähistorisch wurde der Vermischung überall dort Vorschub geleistet, wo „Alphapavian“-Männer mehr als ihren 1:1-Anteil an Frauen aus dem eigenen Volk an sich gezogen und somit die Männer der niedrigeren Schichten vor die Alternative gestellt haben, entweder allein und kinderlos zu bleiben oder sich fremdvölkische Frauen zu nehmen. Dies dürfte z. B. ein wesentlicher Faktor bei der Vermischung der arischen Eroberer Indiens mit den dort heimischen Dunkelvölkern trotz des zur Verhinderung dieser Vermischung eingeführten Kastensystems gewesen sein. Eine ergänzende Variante davon war, daß hochgestellte, wohlhabende Männer sich fremdstämmige Sklavinnen als Konkubinen oder Buhlen neben ihren eigentlichen Ehefrauen gehalten haben, wo dann Mischlingsnachwuchs in das Elitemilieu hineingeboren wurde und sich darin mit der Zeit trotz Vorbehalten ihres Umfelds („Ausgrenzung“) allmählich etablierte.

    Daß Rassendivergenz (und nicht Rassenvermischung) der eigentliche natürliche Trend der Evolution ist, hat Kevin Alfred Strom in Multirassenfans sind verrückt, Teil 2 sehr gut formuliert:

    Weiters wird selbst umfassende Vermischung die Prozesse der Rassendivergenz und Artenbildung nicht beenden. Sie mag sie um 100.000 Jahre zurückwerfen (und dabei für immer die Hoffnung auslöschen, daß das Leben jemals über die Grenzen der Erde hinausgelangen wird), aber sie können nicht gestoppt werden.

    Wie Sturmwolken, die sich zu Gewittertürmen aufbauen, ist die Rassenbildung immer am Horizont, immer im Gange.

    Daher ist das erzwungene Multirassentum, das jetzt im ehemaligen Westen vorherrscht, nicht nur grausam, völkermörderisch und destruktiv – sondern nachdem es bei seinen Zielen scheitern muß, ist es auch sinnlos.

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