Amerika, wohin: Elitismus oder Rassismus?

bellcurve

Von William Pierce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Whither America: Elitism or Racism? erschien am 18. Juni 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right (Ersterscheinung: Attack! no. 57, 1977)

 

An unseren Universitäten und auf den Seiten der wissenschaftlichen Journale wird heute ein Kampf geführt zwischen Wissenschaftlern, die sich mit Rassenangelegenheiten befassen, auf der einen Seite – Biologen, Psychologen und Anthropologen von beruflicher Integrität – und Pseudowissenschaftlern, die sich der Aufrechterhaltung des fundamentalen liberalen Dogmas der universalen menschlichen Gleichheit widmen, auf der anderen Seite. Trotz der gut verschanzten Position der Pseudowissenschaftler und ihrer mächtigen Verbündeten in der Politik und in den Kommunikationsmedien werden von den Wissenschaftlern ermutigende Fortschritte gemacht. Stück für Stück kommt die Wahrheit zum Vorschein, und die Kräfte der Zensur, moralischen Einschüchterung und liberalen Bigotterie verlieren an Boden. Auf diesen Kampf wurde in einem Artikel über Soziobiologie in einer kürzlichen Ausgabe von Attack! Bezug genommen.

Der Kampf ist jedoch weit davon entfernt, gewonnen zu sein, selbst auf den Seiten der wissenschaftlichen Journale. Und an der allgemeinen Front herrschen die Pseudowissenschaftler immer noch ohne Widerspruch. Dieselben müden alten Lügen über Rasse werden Sekundarschülern und Collegestudenten durch ihre Lehrbücher und ihre gehirngewaschenen Lehrer verabreicht, und der allgemeinen Öffentlichkeit durch ihre Fernsehempfänger und ihre Tageszeitungen. Der langsame und schmerzliche Fortschritt, der an der wissenschaftlichen Front gemacht wird, sickert nicht zum Mann auf der Straße durch.

Und er wird nie zu ihm durchsickern, wenn ein gefährlicher Trend, der jetzt im Gange ist, nicht gestoppt wird. Dieser Trend ist kosmopolitischer Elitismus, und er gedeiht in höchst ungesunder Weise in genau jenen Segmenten unserer Gesellschaft, wo der größte Fortschritt gegen die pseudowissenschaftlichen Egalitären gemacht worden ist.

Man betrachte zum Beispiel die Wissenschaftler selbst. Gegen ihren Unterricht ist an Universitäten demonstriert worden, und sie sind von Banden von Juden, Chicanos, Negern und anderer nichtweißen Studenten, die ihnen vorgeworfen haben, rassistisch zu sein, durch Zwischenrufe gestört und manchmal tätlich angegriffen worden. Die allzu häufige Reaktion auf diese Einschüchterung ist die Behauptung der belästigten Wissenschaftler gewesen, daß sie keine Rassisten seien; daß sie nicht an der Förderung von Rassismus interessiert seien, sondern nur an der Feststellung der Wahrheit in Rassenangelegenheiten. William Shockley, ein Nobelpreisträger an der Stanford University, der vom Arzt zum Genetiker wurde; Arthur Jensen, ein Psychologe an der University of California in Berkeley, und Richard Herrnstein, ein jüdischer Psychologe an der Universität von Harvard, stehen alle an vorderster Front des Kampfes gegen den Gleichheitsmythos, und alle haben wiederholt verkündet, daß sie keine Rassisten sind.

Für die Störer ist es natürlich Rassismus, wenn man die Wahrheit feststellen will; der einzige Weg, kein Rassist zu sein, besteht im inbrünstigen Glauben an den Gleichheitsmythos. Übernehmen wir für unsere Diskussion hier eine etwas weniger extreme Definition von Rassismus; definieren wir ihn als eine subjektive Vorliebe dafür, unter den Mitgliedern der eigenen Rasse zu leben, zu lernen und zu lieben – als eine spirituelle und emotionale Bindung zwischen den Mitgliedern einer rassischen Gruppe. Das ist eine Definition, der die meisten vernünftigen Menschen zustimmen werden. Das ist die Definition, die die meisten Wissenschaftler im Sinn haben, wenn sie behaupten, sie seien keine Rassisten: sie behaupten, daß sie keine subjektive Vorliebe für Mitglieder ihrer eigenen Rasse haben.

Das bedeutet nicht, daß sie ihre Rasse als allen anderen gleich betrachten. Sie anerkennen die offensichtliche Tatsache, daß einzelne Menschen ungleich an Intelligenz, Aggressivität, kreativer Fähigkeit und jeder anderen Eigenschaft sind, die man aufzählen könnte – und sie anerkennen ebenfalls, daß es bei all diesen Eigenschaften rassische Unterschiede gibt. Sie anerkennen zum Beispiel die wissenschaftlich bewiesene Tatsache, daß die Negerbevölkerung als Ganzes weniger intelligent ist als die weiße Bevölkerung als Ganzes. Aber sie behaupten, daß es nicht die Bevölkerung als Ganzes ist, mit der sie es bei persönlichen Entscheidungen über das Leben, Lernen und Lieben zu tun haben, sondern nur das Individuum.

Diese Einstellung wurde besonders gut durch einen Artikel veranschaulicht, der vor einigen Monaten in American Opinion, dem Magazin der konservativen John Birch Society, erschien. Der Autor des Artikels beklagte sich über das Zwangsunterbringungsprogramm der Bundesregierung. Seine Position war, daß jemand das Recht haben sollte, ein Haus an die Art von Leuten zu verkaufen oder zu vermieten, an die er es will, und nicht an die, von denen die Bundesregierung sagt, daß er es ihnen verkaufen oder vermieten soll.

Der Bircher sagte, daß er – und Konservative allgemein – gar nichts dagegen hätten, neben sauberen, ruhigen, ordentlichen Oberschichtnegern zu wohnen – tatsächlich ziehen sie solche Neger Unterschichtweißen als Nachbarn vor; sie glauben nur nicht, daß die Regierung ihre Nase darin stecken sollte, den Leuten ihre Nachbarn auszusuchen.

Nun habe ich den Verdacht, obwohl ich ihn nicht beweisen kann, daß dieser Autor von der Birch Society, wenn er vor der Wahl stünde, neben einem Oberschicht-Schwarzen zu wohnen – sagen wir, einem schwarzen Neurochirurgen, wie wir sie im Fernsehen sehen -, oder einem Oberschicht-Weißen, sich für den Oberschicht-Weißen entscheiden würde; und wenn er vor der Wahl stünde, seine Tochter einen schwarzen Müllsammler oder einen weißen Müllsammler heiraten zu lassen, würde er sich wieder für den Weißen entscheiden.

In anderen Worten, es steckt Rassismus in uns allen, selbst in Mitgliedern der Birch Society. Er steckt in unseren Genen, und selbst der unnatürliche und künstliche Lebensstil von heute hat ihn nicht völlig unterdrücken können.

Aber der Autor der Birch Society – und ich fürchte, sehr viele andere Oberschicht-Weiße, die sich als Konservative betrachten – sehen Rasse dennoch als eine Sache von nur zweitrangiger Wichtigkeit. Es ist das Individuum, nicht die Rasse, das in ihrem Werteschema an erster Stelle kommt.

Sie anerkennen, daß der durchschnittliche Neger weniger intelligent ist als der durchschnittliche Weiße, aber sie sind völlig dazu bereit, den Neger zu akzeptieren, der nicht durchschnittlich ist. Der schwarze Banker, der schwarze Ladenbesitzer, der schwarze Sekundarschuldirektor, der schwarze Richter sind für sie völlig akzeptabel, während sie auf den weißen Fabrikarbeiter und den weißen Kohlenbergmann herabschauen, auf den Weißen, der nie die Sekundarschule abgeschlossen und nie in seinem Leben mehr als 600 Dollar pro Monat verdient hat.

Sie beurteilen eine Person nach ihrem sozioökonomischen Status – ihrer Klasse – statt nach ihrer Rasse. Sie sind Elitisten.

Elitismus ist sicherlich kein neues Phänomen – und es ist in Wirklichkeit unter den richtigen Umständen kein an sich abzulehnendes Phänomen, und ich werde in einer Minute darauf zurückkommen. Aber der Elitismus ist heute ein besonders bedeutendes Phänomen, weil er unter weißen Intellektuellen an Boden gewinnt, unter Oberschicht-Weißen, unter intelligenten Weißen, die sich für Konservative halten – und er gewinnt diesen Boden auf Kosten der weißen Rassensolidarität.

Es gibt dafür mehrere Gründe, und wir sollten sie verstehen. Einer der Gründe ist, daß Elitismus eine akzeptable Alternative zum Egalitarismus ist.

Wie uns allen schmerzlich bewußt ist, sind eine Menge Weißer nicht sehr klug. Sie glauben tatsächlich ihrem Fernsehgerät und ihrer Morgenzeitung und ihrem Minister, wenn diese Orakel ihnen sagen, daß die Rassen wirklich gleich sind und daß alle gegenteiligen Anzeichen illusorisch sind. Sie glauben das wirklich.

Aber das fällt einem intelligenten Weißen schwer zu glauben – es ist für einen eigensinnigen, aufgeweckten, erfolgreichen Weißen schwer zu schlucken. Immerhin verdient er seinen Lebensunterhalt damit, daß er einen guten Kopf auf seinen Schultern hat und ihn benutzt, und es ist für ihn einfach zu offensichtlich, daß Schwarze und Weiße nicht von Natur aus, biologisch, gleich sind. Er kann einfach nicht den egalitären Irrsinn schlucken, den das Fernsehen predigt. Solche Mythen mögen für die Dummköpfe in Ordnung sein, für die großen Ungewaschenen, aber nicht für ihn. Er weiß es besser.

Was soll er also tun? Soll er ein Rassist sein?

Himmel, nein! Das ist nicht akzeptabel. Das ist anrüchig. Das ist gefährlich.

Daher wird er zu einem Elitisten. „Gleichheit ist Quatsch“, sagt er. „Aber ich bin kein Rassist. Ich habe nichts gegen überragende Schwarze, gegen Schwarze, die ihrer Rasse Ehre machen. Ich verachte nur minderwertige Schwarze, so wie ich minderwertige Weiße verachte.“

Und warum ist dies eine akzeptable Alternative zum Egalitarismus? Nun, sie ist akzeptabel, weil es die Position von Mr. Herrnstein ist – und auch von einer Anzahl anderer Juden. Die Elite ist ein offener Club; Juden werden aufgenommen. Daher wird man von den kontrollierten Medien nicht gesellschaftlich stigmatisiert, weil man ein Elitist ist. Es ist eine sichere Position.

Natürlich mögen die Kommunisten keine Elitisten. Sie verurteilen den Elitismus fast so vehement, wie sie den Rassismus verurteilen. Aber andererseits kann man damit leben.

Elitismus kann von dem erfolgreichen, aggressiven Weißen im Sinne seiner im wesentlichen individualistischen Sicht auf das Leben gerechtfertigt werden. Außerdem stimmt er mit der heimtückischen Idee überein, die ihm in seinen frühesten Jahren von den Gehirnwäschern tief in seinen Kopf eingepflanzt wurde, daß es irgendwie ungerecht sei, eine Person nach ihrer Rasse zu beurteilen, daß aber jede Person statt dessen nur nach ihren individuellen Verdiensten beurteilt werden sollte.

Der Elitist argumentiert, daß man jemandem seine Rasse nicht vorwerfen kann, weil er darüber keine Kontrolle hat, daß man ihm aber seinen sozioökonomischen Status anlasten kann, weil er darüber schon Kontrolle hat. Wenn ein Weißer – oder ein Schwarzer – nur Intelligenz und Ehrgeiz hätte, argumentiert der Elitist, dann wäre er kein Müllsammler oder Kohlenbergmann. Wenn er keine Menge Geld verdient, dann ist es seine Schuld, weil in unserer freien und demokratischen Gesellschaft nur die Fähigkeit zählt.

Wiederum widersprechen die Kommunisten. Sie behaupten, daß einer Person ihre Klasse aufgezwungen wird: daß, wenn jemand unangenehme Arbeit für niedrigen Lohn macht, es nicht seine Schuld ist, nicht sein Mangel an Fähigkeit oder Ehrgeiz, sondern die Schuld der Kapitalisten, der herrschenden Klasse, die ihn niederhält. Aber wiederum, wen kümmert, was die Kommunisten sagen?

Schlußendlich ist Elitismus ein unbewußter und indirekter Weg, den uns allen innewohnenden Rassismus – zumindest teilweise – zu befriedigen. Denn es sind doch in Wirklichkeit die Unterschicht-Schwarzen – die Feldnigger – die in den meisten von uns die stärksten rassischen Gefühle hervorrufen. Sie verhalten sich natürlicher, wohingegen die schwarzen Banker und die schwarzen Richter und die schwarzen Neurochirurgen – die Hausnigger – ihr Schwarzsein mehr oder weniger unterdrückt haben. Sie haben gelernt, sich wie Weiße zu kleiden, wie Weiße zu reden, sich wie Weiße zu verhalten. (Die meisten von ihnen sind genetisch in Wirklichkeit mehr weiß als schwarz.)

Sie sind, was die echten Schwarzen als „Oreos“* bezeichnen – außen schwarz, aber innen weiß. [*Anm. d. Ü.: Oreos sind Sandwich- oder Doppelkekse in der Art der DeBeukelaer Prinzenrolle. Einen vergleichbaren Begriff gibt es in der Tschechei für die angepaßten Nachkommen von Asiaten, die in der kommunistischen Ära eingewandert sind: Bananenkinder. Außen gelb, innen weiß.] Und Oreos rufen bei den meisten Oberschicht-Weißen einfach nicht solch ein starkes Gefühl rassischer Abneigung hervor wie echte Schwarze, wahre Nigger. Es ist leichter, die Oreos zu akzeptieren, leichter, Tür an Tür mit ihnen zu leben, leichter, sich selbst davon zu überzeugen, daß sie wirklich ihresgleichen sind.

Und in einem gewissen Sinne sind sie ihresgleichen. Es ist klar, daß es trotz der niedrigen Durchschnittsintelligenz von Schwarzen einige gibt, die recht intelligent sind. Und wenn Intelligenz alles ist, was zählt, wenn der IQ alles ist, wonach wir einen Menschen messen, dann gibt es Schwarze – oder zumindest Mulatten, Halbschwarze -, die den meisten Oberschicht-Weißen ungefähr gleich sind.

Intelligenz ist natürlich nicht alles, was zählt, aber es gibt heute in manchen Kreisen eine Neigung zu glauben, daß es so ist. Diese Neigung ist mit einem der vorherrschenden Irrtümer unserer Zeit verbunden: dem Irrtum des Rationalismus, dem Irrtum, der einen Menschen zu der Einbildung führt, daß er, weil er zur Vernunft fähig ist, weit über der Tierwelt steht, die bloß mechanisch ist. Vernunft, glaubt der Rationalist, ist der Meister von allem.

Die erstaunlichen Errungenschaften der westlichen Wissenschaft im letzten Jahrhundert helfen diese Einbildung zu bestärken. Und wenn man ein Rationalist ist, dann ist es leicht, in eine elitistische Einstellung abzugleiten und den Vorrang der Rasse abzulehnen.

Der Elitist wird sagen: „Vernunft steht über der Rasse; sie hat nichts mit Rasse zu tun. Die Nuklearphysik hat keine Rasse; die Thermodynamik hat keine Rasse. Wie kann man die Rasse einer mathematischen Gleichung oder einer chemischen Formel bestimmen?“

„Ich anerkenne“, sagt der Elitist, „daß weniger Schwarze als Weiße zu lernen fähig sind, was die mathematische Gleichung oder die chemische Formel bedeutet, aber das hat immer noch nichts mit Rasse zu tun. Der außergewöhnliche Neger, der sie verstehen kann, ist genauso gut wie der Weiße, der sie verstehen kann – und für mich genauso akzeptabel.“

Daher hat der Elitismus etwas, das eine recht substanzielle Grundlage zu sein scheint. Diese Grundlage besteht aus drei Elementen – wenn wir die Furcht ignorieren, als Rassist betrachtet zu werden, die allzu menschliche Neigung, nur gesellschaftlich akzeptable Meinungen zu haben.

Erstens gibt es in diesem Land die Tradition des Individualismus, eine Tradition, die heute benutzt wird, um die Behauptung zu rechtfertigen, daß nur das Individuum zählt und nicht die Gruppe, der es angehört. Es wird als böse betrachtet, Menschen in Kategorien einzuteilen, sie zu stereotypisieren.

Zweitens haben wir eine Tradition, die mit der ersten eng verwandt ist, und das ist unsere Tradition der Meritokratie, die Tradition, daß ein Mann so weit aufsteigen können sollte, wie sein Gehirn und seine Energie und sein Charakter ihn bringen werden, und daß ihm keine künstlichen Barrieren in den Weg gelegt werden sollten.

Und schließlich haben wir den Rationalismus, den Glauben an die reine Vernunft als die höchste Fähigkeit, gepaart mit der Ansicht, daß Vernunft grundsätzlich rasselos ist.

Untersuchen wir diese Elemente eines nach dem anderen.

Erstens mag ein einzelner Schwarzer in mancher bestimmter Hinsicht dem durchschnittlichen Weißen überlegen sein, aber er ist immer noch ein Mitglied seiner Rasse, trotz all unserer Vorurteile gegen das Stereotypisieren. Das heißt, er ist genetisch immer noch ein Neger, und wenn er sich paart, tragen seine Gene nicht nur seine spezifischen Eigenschaften, sondern auch die allgemeinen Eigenschaften seiner Rasse. In anderen Worten, seine Gene enthalten zwei konkurrierende Tendenzen: die Tendenz, einen mit ihm identischen Nachkommen hervorzubringen – und die Tendenz, einen Nachkommen hervorzubringen, der den durchschnittlichen Neger repräsentiert. Diese letztere Tendenz wird von Genetikern Regression zur Mitte genannt.

Das bedeutet, daß, wenn sich zwei Personen paaren, die beide irgendeine bestimmte Eigenschaft (z. B. Intelligenz) in größerem Maß als der Durchschnitt ihrer Rasse aufweisen, ihre Kinder diese Eigenschaft im Durchschnitt nicht so stark aufweisen werden wie ihre Eltern. Im Durchschnitt werden sie sie in einem Ausmaß aufweisen, das irgendwo zwischen jenes ihrer Eltern und der Norm für die Rasse als Ganzes fällt.

Und falls diese Kinder sich Generation um Generation wahllos miteinander paaren, wird das Maß, in dem jede Generation die fragliche Eigenschaft aufweist, sich mehr und mehr der Norm für die Rasse annähern.

Aus dem obigen können wir verstehen, daß rassische Mischehe nicht bloß eine Privatsache zwischen zwei Individuen ist, wie sie von den Egalitären und den Libertären betrachtet wird. In einem sehr realen Sinn heiratet man nicht ein Individuum aus einer anderen Rasse: man heiratet die Rasse des anderen Individuums.

Es ist nichts Mysteriöses an dieser Tendenz zur Regression zur Mitte – es ist eine statistische Sache – und Genetiker verstehen sie heute. Aber unsere Gene haben sie immer verstanden, und dieses auf Genen beruhende Verständnis manifestiert sich als Fremdenfeindlichkeit, als instinktiver Abscheu vor Rassenvermischung. Dies ist nur ein weiterer Fall, wo unser Instinkt unserem Intellekt voraus ist.

Die menschliche Neigung zum Stereotypisieren, zur Kategorisierung von Menschen nach der Gruppe, der sie angehören, ist eindeutig eine Manifestation einer viel tieferen Weisheit als jener, die uns sagt, daß wir nicht stereotypisieren, sondern jede Person nur als Individuum sehen sollen. Nur weil unsere Vorfahren stereotypisierten, sind wir heute weiß. Und nur wenn wir Menschen weiterhin nicht nur als Individuen sehen, sondern auch als Mitglieder von Gruppen – als Weiße oder Schwarze oder Chinesen oder Juden – kann unsere Rasse überleben.

Zweitens: unsere Tradition der Meritokratie war weitgehend dafür verantwortlich, daß Amerika dem Rest der Welt wirtschaftlich und industriell während einer Zeit davonzog, als die amerikanische Gesellschaft praktisch gänzlich weiß war. Jedem Mann und jeder Frau zu ermöglichen, bis zur Grenze ihrer Fähigkeiten zur Gesellschaft beizutragen, ihnen zu ermöglichen, eine angemessene Belohnung zu ernten und auch zu einer Position des Einflusses und der Kontrolle aufzusteigen, die ihren individuellen Leistungen angemessen ist – das ist das gesellschaftliche Prinzip, das mit gewissen Absicherungen jede rassisch homogene Gesellschaft regieren sollte. Es ist das Prinzip der größten sozialen Effizienz – in einer rassisch homogenen Gesellschaft. Aber in einer rassisch gemischten Gesellschaft ist es einer der kürzeren Wege zur Hölle, weil es die natürlichen Führer einer Rasse von den Massen ihrer rassischen Verwandten entfremdet.

Amerika ist heute natürlich keine strikte Meritokratie mehr. Es gibt gar kein herrschendes gesellschaftliches Prinzip mehr, sondern vielmehr einen veränderlichen und verwirrten Stand der Dinge, bei dem alte Institutionen und Muster ausgelöscht werden und ein allgemeines Gerangel seitens sehr vieler Interessengruppen im Gange ist, um neue Muster festzulegen, die für sie am günstigsten sind.

Somit haben wir die groteske und schändliche Situation, in der weiße Konservative – ideologische Elitisten und tatsächliche Mitglieder der ehemaligen Elite – nun verzweifelt vor dem Obersten Gerichtshof und anderswo kämpfen, nicht um den früheren Vorrang ihrer Rasse wiederherzustellen, sondern vielmehr um im Versuch der Rettung ihrer eigenen Individualrechte alle Formen rassischer Bevorzugung ungesetzlich zu machen. Sogar Menschen mit Bedenken gegenüber dem kosmopolitischen Elitismus greifen danach als Konter gegen jene, die Sonderrechte für Minderheiten wollen.

Weiße, die gegen die Bevorzugung von Schwarzen oder Mexikanern oder anderen Nichtweißen sind, können eine von zwei Positionen einnehmen. Sie können unsere Position übernehmen, die lautet, daß Rasse in allem berücksichtigt werden sollte, bei der Einwanderung, beim Einstellen von Leuten, bei ihrer Beförderung, bei ihrer Zuweisung zu Schulen und so weiter, und daß sie in solcher Weise berücksichtigt werden sollte, daß das Wohlergehen unserer Rasse gefördert wird. In anderen Worten, Amerika sollte nicht ein Land sein, wo Weiße gleiche Rechte haben, sondern wo sie die einzigen Rechte haben.

Und die andere Position ist natürlich diejenige, die die Leute einnehmen, die im gegenwärtigen Fall vor dem Obersten Gerichtshof für Bakke sind: die Position, daß Rasse niemals berücksichtigt werden darf – daß wir eine absolut farbenblinde Gesellschaft haben müssen – daß individuelle Verdienste das einzige Kriterium sein müssen, nach dem Menschen beurteilt werden.

Der besonders heimtückische und gefährliche Charakter des Elitismus unter multirassischen Bedingungen wird nun offenkundig: Weiße, die sich von den Regierungsprogrammen bedroht fühlen, die rassische Minderheiten bevorzugen, mauern sich in einer Position ein, die bestreitet, daß irgendeine Gruppe Vorrang haben sollte. Die gegenwärtige Bedrohung durch besondere Minderheitenrechte führt Leute, die ansonsten vielleicht noch ein paar gesunde rassische Gefühle in sich haben, dazu, panisch zu reagieren und jeden Anspruch auf einen besonderen Status als Folge ihres weißen Geburtsrechts abzulehnen.

Sie unterdrücken alle Gefühle der Solidarität zu ihren weniger tüchtigen und weniger glücklichen rassischen Verwandten, lassen sie im Stich, um sich alleine durchzuschlagen, und sie greifen nach dem elitistischen Strohhalm. Und sobald sie das tun, kämpfen sie zu den Bedingungen des Feindes. Es ist eine Position, in der man nicht gewinnen kann, eine rein defensive Position.

Drittens haben wir den Rationalismus. Die rationalistische Position ist aus mehreren Gründen falsch. Sie ist erstens falsch, weil sogar die reine Vernunft – oder was uns als reine Vernunft erscheint – von Rasse beeinflußt ist.

Wir sprechen zum Beispiel von westlicher Wissenschaft, und das rassische Adjektiv westlich hat Bedeutung. Dies deshalb, weil die Art, wie unsere Gehirne funktionieren – nicht nur, wie gut sie funktionieren, sondern auch die besondere Art, in der wir logisch denken – eine Funktion unserer Rasse ist. Ein Weißer, ein Schwarzer, ein Chinese und ein Jude haben unterschiedliche Arten von Gehirnen, und die unterschiedlichen Arten von Kulturen, die sie entwickeln, wenn sie sich selbst überlassen sind, sind Widerspiegelungen dieser Unterschiede.

Die Unterschiede neigen heute dazu, wegen der universalen Vorherrschaft der westlichen Wissenschaft maskiert zu werden. Wenn zum Beispiel ein Neger eine mathematische Gleichung in derselben Weise schreibt, wie ein Weißer sie schreiben würde, dann nicht deshalb, weil sein Geist derselbe ist wie der des Weißen, sondern weil der Neger sich in dem Ausmaß, wie er es kann, an die Denkweise des Weißen angepaßt hat.

Tatsächlich ist es schwierig, sich die Arten vorzustellen, wie sich eine Neger-Wissenschaft, eine einheimische afrikanische Wissenschaft, unterschiedlich zur westlichen Wissenschaft entwickeln könnte, weil die erstere nie existiert hat. Aber es hat in der Vergangenheit, bevor die westliche Wissenschaft überall zum vorherrschenden Modell wurde, andere Arten von Wissenschaft gegeben: was zum Beispiel den alten Ägyptern als Wissenschaft diente, oder den alten Chinesen.

Die erstere Wissenschaft war so eindeutig ägyptisch, wie die letztere eindeutig chinesisch war, und sie waren beide deutlich unwestlich. Wir können Übersetzungen aus altägyptischen oder chinesischen Dokumenten über wissenschaftliche Angelegenheiten lesen, und es wird schmerzlich offenkundig, daß die Denkprozesse der Wesen, die jene Dokumente schrieben, sich von unseren ziemlich unterschieden.

Die klassische Wissenschaft, die hellenische Wissenschaft, unterschied sich in vieler Weise ebenfalls von der modernen westlichen Wissenschaft, und Geschichtsphilosophen, die die rein kulturellen Aspekte der Geschichte auf Kosten ihrer rassischen Aspekte überbetonen (z. B. jene der Spengler’schen Schule), legen viel Gewicht auf diese Unterschiede. Aber die Tatsache bleibt, daß es, wenn wir heute die Werke von Euklid oder Archimedes lesen, kein Gefühl der Fremdheit gibt, wie es bei ägyptischen oder chinesischen Werken der Fall ist. Die Vernunft der Hellenen war unsere Vernunft, weil sie von unserer Rasse waren.

Aber Vernunft ist, wie ich zuvor erwähnte, nicht alles. Insbesondere ist sie nicht die höchste Fähigkeit, nicht der Herr unserer Leben. Vernunft ist ein Werkzeug, eine Waffe, ein Instrument, ein Mittel. Sie ist ein Diener – nicht der Herr.

Sicher, die Vernunft ist ein sehr mächtiges Werkzeug, ein extrem wichtiger Diener – aber dennoch ein Diener. Die reine Vernunft kann uns den leichtesten Weg von A nach B sagen, aber sie kann uns letztendlich nicht sagen, warum wir von A nach B wollen sollten. Die Vernunft kann für uns nicht unsere höchsten Ziele definieren; sie kann uns nicht unsere Grundwerte geben, unsere fundamentalen Kriterien. Jene Dinge sind alle rein subjektiv – das heißt, sie kommen nur aus unserem Inneren, während die Vernunft nur Macht über objektive Dinge hat.

Warum sollte ein Mensch leben? Warum sollte er den Tod meiden? Er kann nicht antworten außer indem er sagt, daß er leben sollte, weil er es will – was eine andere Art zu sagen ist, daß er einen Überlebensinstinkt hat. Er steckt in seinen Genen, er ist subjektiv, und Vernunft hat damit nichts zu tun. Die Vernunft kann als Mittel benutzt werden, um das Überleben leichter zu machen, um es gewisser zu machen. Aber es ist recht deutlich der Instinkt der Herr, und die Vernunft ist der Diener.

Und dasselbe gilt für alles andere. Die Vernunft kann uns nicht sagen, was schön ist und was gut ist und wonach wir streben sollten. Sie gibt unseren Leben keinen Sinn oder fundamentale Bedeutung, sondern hilft uns nur dabei, jene Dinge zu erreichen, von denen unsere Seelen, unsere Gene, uns sagen, daß wir sie zu erreichen versuchen sollten.

Sinn, Werte, letztendliche Bedeutung stecken in unseren Genen – was ein weiterer Weg ist zu sagen, daß sie alle rassisch bestimmt sind. Wenn sich die rassische Zusammensetzung einer Gesellschaft ändert – selbst wenn sie ihre Fähigkeit zur Vernunft, ihren Durchschnitts-IQ beibehalten kann – dann ändern sich ihre Werte, ändert sich ihre letztendliche Bedeutung.

Und deshalb ist Elitismus – rasseloser Elitismus, kosmopolitischer Elitismus – eine falsche und gefährliche Position.

Wenn wir als Rasse überleben sollen, dann müssen wir weiß sein, bevor wir Ärzte oder Anwälte oder andere Mitglieder der Akademikerschicht sind. Daß wir weiß sind, muß vor dem kommen, daß wir reich sind oder einen hohen IQ haben. Wir müssen den weißen Müllmann dem schwarzen Neurochirurgen oder dem jüdischen Psychologieprofessor vorziehen. In anderen Worten, wir müssen Rassisten sein statt Elitisten. Elitismus ist nur zulässig, nachdem wir unser Rassenproblem gelöst haben, und dann muß es ein Elitismus sein, der mit einem starken Gefühl des Rassebewußtseins gepaart ist.

Die weißen Elitisten im heutigen Amerika glauben vielleicht, daß sie jede Berechtigung dazu haben, ihre weniger erfolgreichen rassischen Verwandten zurückzuweisen, sich von ihnen loszuschneiden und sich mit Schwarzen und Juden und anderen Nichtweißen von ihrem eigenen Bildungsniveau oder aus ihrer Einkommensklasse zu verbünden, aber der Tag wird kommen, an dem sie selbst diejenigen sind, die zurückgewiesen und losgeschnitten und ausgestoßen werden. Dann können sie sich an ihre Mit-Elitisten um Hilfe wenden, aber sie werden keine finden.

Anmerkung:

Dieser Leitartikel beruht auf einer Rede, die Attack!-Herausgeber Dr. William Pierce am 16. Oktober 1977 bei der sonntagabendlichen Versammlung von Mitgliedern, Unterstützern und Freunden der National Alliance und anderen interessierten Personen im Raum Washington hielt.

Quelle: Attack! Nr. 57, 1977, nachgedruckt in The Best of Attack! and National Vanguard Tabloid, Hrsg. Kevin Alfred Strom (Arlington, Va.: National Vanguard Books, 1984), S. 103 – 104.

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2 Kommentare

  1. zippelmütz

     /  Mai 19, 2016

    Das ist alles richtig, aber mit solchem Hin- und Herjuckeln bisheriger Paradigmen („Gleichheit“, „Affirmation von Minderheiten“, „Vernunft“, „christlicher Barmherzigkeit“ usw. usf.) werden wir die kommende Fahrt um Kap Horn nicht bestehen.
    Wir brauchen ein Neues.
    Wie wärs mit „Jeder soll sein Erbe weiterentwickeln“?

    Antworten
  2. pils

     /  Mai 21, 2016

    „Sie anerkennen zum Beispiel die wissenschaftlich bewiesene Tatsache, daß die Negerbevölkerung als Ganzes weniger intelligent ist als die weiße Bevölkerung als Ganzes.“

    Dabei blende diese Wissenschaftler gleichzeitig aus, dass sie auch ein Mitglied der Weißenrasse sind. Und das ist genau der Punkt, sich darüber im Klaren zu sein, welcher Schicksalsgemeinschaft man angehört. Stellt man einem durchschnittlichen Deutschen die Frage welcher Schicksalsgemeinschaft er angehört braucht er Minuten und auch nur mit Unterstützung bis er endlich zu dem Begriff „das Deutschevolk“ kommt. Ist er dann endlich an diesem Punkt angelangt lehnt er den Begriff ab. Das ist, das Ergebnis von 70 Jahre Umerziehung.

    Stellt man hingegen eine Türken mit Personalausweis also einem Papierdeutschen die gleiche Frage kommt nach einem kurzen verlegenen Zögern: Türkisch!

    Das ist die Situation in der wir uns befinden. Die meisten Deutschen wissen nicht wo sie hingehören. Und so ist es auch bei meisten den Weißen.

    Antworten

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