Was wir unseren Parasiten schulden

Revilo Pendleton Oliver, 1908 – 1994

Revilo Pendleton Oliver, 1908 – 1994

Von Professor Revilo Pendleton Oliver, übersetzt von Deep Roots.

Rede vom Juni 1968, Original: What We Owe Our Parasites

(Free Speech, Oktober/November 1995)

 

Einführung von Kevin Alfred Strom:

Dr. Revilo Pendleton Oliver wird von jenen wenigen, die glücklich genug sind, mit seiner Arbeit vertraut zu sein, zu Recht als einer der größten Amerikaner dieses Jahrhunderts betrachtet. Geboren 1908, stieg er schnell durch die Reihen der akademischen Welt auf, um einer der führenden Philologen und klassischen Gelehrten seiner Zeit zu werden. Er war 32 Jahre lang Professor der alten Sprachen an der Universität von Illinois, Urbana Campus. Er hätte mit Leichtigkeit sein Leben in seine Studien zurückgezogen verbringen und tun können, was er am meisten liebte: Die von seinem brillanten Geist fokussierte Linse des Gelehrtentums  auf die staubigen Folianten und Manuskripte der Vergangenheit zu richten. Aber er wählte einen anderen Pfad. Er sah klar und lange vor den meisten seiner Landsleute, wohin die subversiven und fremden Elemente sein Volk führten, und er entschied sich dafür, seinen Ruf und seine gesellschaftliche Stellung zu riskieren, indem er seine Stimme erhob. Von 1954 bis zu seinem Tod im August 1994 arbeitete er fast ohne Unterlaß für das Erwachen der Amerikaner europäischer Abstammung gegenüber ihrer Gefahr und ihrer möglichen großen Bestimmung.

Dr. Oliver hielt diese Rede vor einer deutschamerikanischen Gruppe, die sich am 9. Juni 1968 im Lorelei Club in Hamburg, New York, nahe Buffalo versammelt hatte.

Die Niederschrift ging 1990 bei einer Überschwemmung in Dr. Olivers Heim verloren, aber sie wurde von Ihrem Redakteur [Kevin A. Strom] auf Basis der von Mr. Everett Weibert angefertigten Tonbandaufzeichnung wieder in Druckform gebracht. Jeder Fehler, der in den Artikel geraten sein mag, ist natürlich der des Redakteurs und nicht der von Dr. Oliver.

Dies ist eine von Dr. Olivers besten Reden, und sie ist sicherlich seine umfassendste kurze Arbeit. Sie erscheint hier zum ersten Mal in gedruckter Form. – Kevin Alfred Strom.

 

Was wir unseren Parasiten schulden

Von Dr. Revilo Pendleton Oliver

Meine Damen und Herren, lassen Sie mich Ihnen zuallererst für die Ehre Ihrer Einladung danken, und für das Vergnügen, heute bei Ihnen zu sein. Im letzten Dutzend Jahre habe ich vor vielen konservativen und patriotischen Organisationen gesprochen, aber dies ist das erste Mal, daß ich vor einer Gesellschaft aufgetreten bin, die spezifisch deutsch ist: das heißt, die aus den Nachkommen jenes Teils unserer Rasse besteht, der im fünften Jahrhundert zu Hause blieb, während ihre Verwandtschaft all die westlichen Territorien des weitgehend bastardisierten und todgeweihten Römischen Reiches eroberte und besetzte, welches ihre entferntere Verwandtschaft mehr als tausend Jahre zuvor gegründet hatte.

So wie ich es verstehe, spreche ich zu einer geschlossenen Versammlung Ihrer Mitglieder und Gäste, zu denen sie Vertrauen haben. Ich glaube, es ist vereinbart, daß das, was heute hier gesagt wird, inoffiziell und nicht zur Veröffentlichung in irgendeiner Form bestimmt ist, und daß keine Reporter anwesend sind. Unter dieser Voraussetzung werde ich Ihnen freimütig und ohne Umschweife die beste Einschätzung unserer gegenwärtigen Misere geben, die ich zu treffen in der Lage war.

Manche von Ihnen werden sich an die alte Geschichte von der College-Schülerin erinnern, die eines Abends zu Bett ging und schließlich in den Schlaf sank, aber in den frühen Morgenstunden hörte sie die Uhr zwei Uhr schlagen, und sie fühlte, wie die Tür ihres Zimmers sich langsam öffnete. Erschrocken versuchte sie im Dunkeln zu schreien, aber ein Taschentuch wurde über ihren Mund geworfen, und sie fühlte, wie starke Arme sie vom Bett hoben. Sie wurde die Treppe hinuntergetragen und in den Fond eines großen und luxuriösen Rolls Royce geworfen, der mit hoher Geschwindigkeit losfuhr. Nach einer langen Fahrt wurde sie herausgehoben und in die weite Halle eines großen und palastartigen Herrenhauses getragen, über Marmortreppen hinauf und in ein elegant eingerichtetes Zimmer, wo sie aufs Bett geworfen wurde. Erst da sah sie ihren Entführer deutlich. Er war ein starker und gutaussehender Mann, der in einen makellosen Abendanzug gekleidet war. Er stand am Bett und schaute stumm und spekulativ auf sie hernieder. Sie versuchte zu sprechen und konnte endlich kläglich sagen: „Was, oh, was werden Sie mit mir machen?“ Der Mann zuckte mit den Schultern. „Wie soll ich das wissen?“ sagte er. „Dies ist Ihr Traum.“

Die Geschichte ist natürlich absurd, aber die verdankt das bißchen Humor, das sie besitzt, ihrem mehrdeutigen Spiel mit dem Mysterium unseres eigenen Bewußtseins. Ein Traum ist definitionsgemäß eine Abfolge von Empfindungen, die im Gehirn stattfinden, wenn sowohl unsere Wahrnehmungssinne als auch unsere Willenskraft und Vernunft ruhen, sodaß wir keine Kontrolle über diesen Fluß von Empfindungen haben. Aber es ist natürlich ein wohlbekanntes Phänomen, daß, wenn wir träumen, daß wir träumen, der Traum endet und wir erwachen. Dann übernimmt der bewußte Geist, und wir sind wieder für unsere Gedanken verantwortlich und müssen uns einem Tag stellen, indem wir für unsere Handlungen verantwortlich sein müssen, die durch ihre Weisheit oder Torheit den Rest unseres Lebens bestimmen mögen. Unsere Träume mögen unseren unterbewußten Wünschen oder Ängsten auf angenehme oder schmerzliche Weise Ausdruck verleihen. Aber in unseren wachen Stunden müssen wir, wenn wir rational sind, unsere Entscheidungen auf der Basis der objektivsten und kaltblütigsten Einschätzungen treffen, die wir machen können: Einschätzungen der Kräfte und Tendenzen in der Welt um uns herum, Einschätzungen der Realitäten, mit denen wir uns befassen müssen, immer daran denkend, daß nichts wahrscheinlich passieren wird, weil wir es für gut halten, oder unwahrscheinlich passiert, weil wir es für böse halten.

Wenn wir es je nötig hatten, sorgfältig und rational unsere Position und unsere Möglichkeiten zu zu beurteilen, so ist diese Zeit jetzt. Im äußeren Kolleghof von Brasenose in Oxford gibt es, wenn ich mich richtig erinnere, in der Mitte der Grünfläche eine einsame Sonnenuhr, deren Bronzeplatte die erschreckende Inschrift trägt: „Es ist später als du denkst.“ Ich versichere Ihnen, meine amerikanischen Landsleute, daß es jetzt später – viel später – ist, als Sie denken. Es ist natürlich möglich, daß es jetzt vielleicht zu spät ist, und daß unsere Sache, wie ein langjähriger Beobachter und besonderer Freund mir kürzlich versicherte, nun so hoffnungslos ist, wie es die des Südens nach dem Fall von Richmond und nahe dem tragischen Abschluß des zweiten Unabhängigkeitskrieges war, der auf unserem Boden ausgetragen wurde. Ich glaube jedoch ehrlich, daß wir noch immer eine gewisse Überlebenschance haben. Wenn ich das nicht glauben würde, dann würde ich heute bestimmt nicht zu Ihnen sprechen oder Sie ersuchen, zusammen mit mir über unsere Chancen nachzudenken.

Ich mag mich irren, ich habe keine hellseherischen oder prophetischen Kräfte. Und ich kenne gewiß nicht die geheimen Pläne unserer Feinde oder auch nur die innere Struktur ihrer Organisation. Ich kann über das wahrscheinliche Ausmaß ihrer Macht und die wahrscheinliche Wirksamkeit ihrer Strategie nur Vermutungen anstellen durch Extrapolation dessen, was sie soweit erreicht haben. Ich kann Ihnen nur meine beste Schätzung geben, die nach langem und bemühtem Nachdenken erstellt wurde, aber ich gebe mich nicht als Experten in diesen Angelegenheiten aus, und nachdem ich versprochen habe, freimütig zu sein, werde ich Ihnen freimütig sagen, daß meine Einschätzungen in der Vergangenheit sich als allzu optimistisch erwiesen haben.

Als ich Ende 1945 die verpestete Atmosphäre Washingtons verließ, hatte ich keine großen Bedenken über die Zukunft unserer Nation. Auf der Basis der besten Einschätzungen, die ich damals treffen konnte, war ich zuversichtlich, daß unsere Zukunft durch eine populäre Reaktion gesichert war, die ich innerhalb der nächsten fünf Jahre für unvermeidlich hielt. Ich fühlte mit Sicherheit, daß die Geheimnisse Washingtons schnell bekannt werden würden, und daß moralische Entrüstung und Abscheu durch unsere Nation fegen würden, wenn die Amerikaner auch nur einen kleinen Teil des üblen Vorlebens der kranken Kreatur ans Licht gebracht sehen würden, die so viele Jahre lang im Weißen Haus gehockt war, umgeben von ihrer fürchterlichen Bande von Degenerierten, Verrätern und fremden Subversiven.

Ich wußte, daß das Geheimnis von Perl Harbor schnell enthüllt werden würde, und daß die Amerikaner bald wissen würden, wie die Japaner manövriert und durch Tricks dazu gebracht wurden, unsere Flotte zu zerstören und so viele unserer Männer zu töten. Ich war sicher, daß die Öffentlichkeit bald von der alten Verschwörung zwischen Roosevelt und Churchill erfahren würde (der zu der Zeit ein Privatbürger in dem war, was immer noch Großbritannien war), und auch von Roosevelts hartnäckigen Bemühungen von 1936 bis 1939, in Europa den wahnsinnig brudermörderischen Krieg anzufangen, der diesen Kontinent verwüstete, der so viel von dem vernichtete, was der kostbarste und unersetzlichste Schatz jeder Rasse ist – das genetische Erbe ihrer besten Männer – und der unserem eigenen Land eine große Verschwendung von Leben und Vermögen in einem Krieg auferlegt hat, der vorsätzlich so geführt wurde, daß die Niederlage der Vereinigten Staaten und Großbritanniens nicht weniger sichergestellt war als die von Frankreich und Deutschland. Ich war sicher, daß wir, sobald der Friede da war, schnell sehen würden, daß wir für den alleinigen Zweck gekämpft hatten, einem verwüsteten Land die Bestien des Bolschewismus aufzuzwingen. Ich war sicher, daß wir schnell die Natur der großen Falle des Verrats namens Vereinte Nationen sehen würden. Ich dachte, daß es anständigen Männern den Magen umdrehen würde, wenn sie von der offiziell zugegebenen Strategie der britischen Regierung erfuhren, die in vorsätzlicher Verletzung aller Konventionen der zivilisierten Kriegführung die brutale Bombardierung ungeschützter deutscher Städte mit dem ausdrücklichen Zweck der Abschlachtung so vieler wehrloser deutscher Zivilisten eingeleitet hatte, daß die deutsche Regierung gezwungen sein würde, ungeschützte britische Städte zu bombardieren und genug hilflose britische Zivilisten abzuschlachten, um in Großbritannien etwas Enthusiasmus für den selbstmörderischen Krieg anzufachen, den die britische Regierung ihrem widerstrebenden Volk aufdrängte – das erste Beispiel in der Geschichte, wie ich glaube, daß eine Regierung im Krieg absichtlich ihre eigenen Bürger für Propagandazwecke massakrieren läßt. Ich dachte, daß die Wahrheit über solche inländische Skandale wie den berüchtigten Verhetzungsprozeß in Washington notwendigerweise bekannt werden und die Gefühle erregen würde, die solche Verbrechen in der Brust anständiger Menschen erregen müssen.

Und ich war sicher, daß tausend andere Schändlichkeiten, die in der aufgezeichneten Geschichte unübertroffen und nur selten erreicht worden sind, aufgedeckt werden würden, mit dem Ergebnis, daß all die Dampfschiffe, die von unseren Küsten aufbrechen, innerhalb weniger Jahre bis zu den Relingen voll mit Horden von Gesindel sein würden, das verzweifelt vor dem Grimm einer aufgerüttelten und zornigen Nation flieht.

1945 glaubte ich wirklich, daß bis 1952 kein Amerikaner den Namen Roosevelts ohne Schaudern hören oder ihn ohne Fluch aussprechen könnte. Sie sehen, ich irrte mich. Ich hatte recht wegen der Unvermeidlichkeit der Enthüllung. Wie die Leichen der polnischen Offiziere, die im Wald von Katyn von den Bolschewiken ermordet wurden (wie wir damals wußten), kamen viele der geheimen Verbrechen des Roosevelt-Regimes ans Licht des Tages. Die Enthüllungen waren weder so schnell noch so vollständig, wie ich erwartete, aber ihre Gesamtheit ist weit mehr, als für die erwartete Reaktion hätte notwendig sein sollen. Nur etwa 80 % des Geheimnisses von Pearl Harbor ist soweit bekannt geworden, aber diese 80 % sollten für sich genug sein, um in einem gesunden Mann Übelkeit zu erregen. Natürlich kenne ich nicht das volle Ausmaß des Verrats dieser unglaublichen Administration und kann es vielleicht nicht einmal vermuten. Aber ich schätze, daß zumindest die Hälfte davon irgendwo in Druckform aufgedeckt wurde: nicht notwendigerweise in bekannten Quellen, aber in Büchern und Artikeln in verschiedenen Sprachen, einschließlich Publikationen, die die internationale Konspiration der Öffentlichkeit vorzuenthalten versucht, und nicht notwendigerweise in Form direkter Zeugenaussagen, aber zumindest in Form von Beweisen, aus denen jeder denkende Mensch die richtigen und zwangsläufigen Schlüsse ziehen kann. Die Informationen sind da für jene, die sie suchen, und genug davon ist recht wohlbekannt, recht weithin bekannt, besonders die Geschichte um Pearl Harbor, um jedem ernsthaft an der Bewahrung dieses Landes Interessierten nahezulegen, daß er mehr erfahren sollte. Aber die Reaktion hat nie stattgefunden. Und selbst heute trägt die allgemein verwendete Sechs-Cent-Briefmarke die aufgedunsene, höhnisch grinsende Visage des Großen Kriegsverbrechers, und man hört wenig Protest von der Öffentlichkeit. Warum?

Es stimmt, daß es einige matte und kraftlose Ansätze einer Reaktion gegeben hat, besonders als Senator Joseph McCarthy seine berühmte Serie von Anhörungen vor dem Senatsunterkomitee für Innere Sicherheit begann. Alles, was jene Anhörungen hervorbrachten, war nicht mehr als ein kleines Rinnsal, das durch den riesigen Deich der offiziellen Geheimhaltung sickerte, der den Ozean von Beweisen dafür zurückhielt, daß die Vereinigten Staaten heimlich von Fremden und von Verrätern in ihren Diensten übernommen worden waren. Aber wenn Deiche zu lecken beginnen, dann brechen sie bald. Und als die Anhörungen von McCarthy begannen, nur ein wenig später, als ich vorhergesagt hatte, sagte ich zu mir selbst: Dies ist es endlich! Das ist der Anfang. Und bald wird dieser große Exodus panischer Ratten beginnen, die vor der gerechten Vergeltung fliehen.

Aber ich irrte mich wieder. Stattdessen hatte ein Freund von mir recht. Er war zu der Zeit ein Mitglied der Central Intelligence Agency, in der es zu der Zeit einige Amerikaner gab. Und er war am 9. Februar 1950 zufällig in Wheeling, West Virginia, als Senator McCarthy seine berühmte Rede hielt, in der er sagte, daß es 57 Mitglieder der Kommunistischen Partei oder des sowjetischen Spionageapparates in verantwortungsvollen Positionen im Außenministerium gäbe und daß das Außenministerium von ihnen wüßte. Nach der Rede fand mein Freund eine Gelegenheit, allein mit McCarthy zu reden. Er sagte ihm: „Senator, Sie sagten, es gebe 57 bekannte Kommunisten im Außenministerium. Wenn Sie Zugang zu den Akten meiner Behörde hätten, dann würden Sie wissen, daß es absolute Beweise dafür gibt, daß es zehnmal so viele sind. Aber Senator, Sie erkennen die Größenordnung und die Macht der Verschwörung nicht, die Sie angreifen. Sie werden Sie vernichten – sie werden Sie total vernichten.“

Aber Senator McCarthy schüttelte nur den Kopf und sagte: “Nein, das amerikanische Volk wird mich niemals im Stich lassen.“ Sehen Sie, auch er hat sich geirrt.

Es ist nicht notwendig, hier die Schritte durchzugehen, mit denen McCarthy vernichtet wurde. Er wurde natürlich aus seinem eigenen Stab heraus sabotiert. Die Fremden, die unsere Presse und das Radio und die Glotze kontrollieren, sudelten ihren Schleim über das Land. Schwärme der ignoranten und neurotischen kleinen Gauner, die wir „Intellektuelle“ nennen, kamen aus den Türen der Colleges und Universitäten geströmt, kreischend und spuckend, wie es ihre Gepflogenheit ist. Und all das hatte seine Wirkung. Aber die Verschwörung konnte McCarthy nur durch eine etwas weniger routinemäßige Operation zum Schweigen bringen.

Sie fanden einen Armeeoffizier, der ein militärischer Versager gewesen war, bis Bernard Baruch ihn zum General beförderte, und der 1945 auf nichts Besseres hätte hoffen können sollen, daß er dem Kriegsgericht entgehen und somit vermeiden könnte, kassiert zu werden, wenn er beweisen könnte, daß all die Greueltaten und all die Sabotage amerikanischer Interessen, deren er sich in Europa schuldig gemacht hatte, gegen seine Protest und unter kategorischem Befehl des Präsidenten ausgeführt worden waren. Die Verschwörung nahm diesen Jemand, und mit Hilfe der Presse führte sie schnell einen Mummenschanz auf und verkleideten ihn als Konservativen. Sie schrieben Reden, die er ohne allzu viel Stümperei aufsagen konnte. Sie zeigten sein Grinsen auf all den Glotzröhren. Und sie wählten ihn zum Präsidenten. Und natürlich wurde „Ike“ mit einem Mandat seiner Herren gewählt, Senator McCarthy in den Rücken zu stechen. Und das tat er. Und so stopfte die Verschwörung dieses kleine Leck im Deich.

Aber wie konnte sie das tun? Oh ja, wir könnten die ganze Operation Schritt für Schritt nachverfolgen. Wir wissen, daß unsere Feinde hinterlistig und gerissen sind. Wir wissen, daß sie über den Reichtum der Welt gebieten, einschließlich allem, was in der United States Treasury ist, und, durch die Einkommenssteuer einschließlich allem, was in Ihrer und meiner Tasche ist. Sie können dumme oder prinzipienlose Amerikaner anheuern, um alles Mögliche für sie zu tun und als Strohmänner zu agieren. Aber die wahre Frage, die wir vor uns haben, ist nicht ihre Gerissenheit und ihre angeborene Bosheit.

Die tiefere, wichtigere und weit unerfreulichere Frage lautet: Was stimmte und stimmt nicht mit dem amerikanischen Volk, das es zu den willigen Opfern seiner Feinde machte und immer noch macht?

Vor einigen Jahren war es üblich, daß schnell redende Vertrauensmänner irgendeinen Trottel mit fünf- oder zehntausend Dollar in bar fanden und ihm die Brooklyn Bridge oder den Holland Tunnel verkauften. Und ich höre, daß, als die Pennsylvania Railroad ihren Bahnhof in New York City abzureißen begann, jemand ihn für $ 25.000 in bar kaufte. Nun sind die Schwindler in all diesen Fällen unzweifelhaft niederträchtige Männer. Sie verdienen exemplarische Bestrafung. Aber wissen Sie, es muß auch mit den Käufern etwas nicht gestimmt haben. So sehr wir auch mit ihnen mitfühlen, so müssen wir doch zugeben, wie ich denke, daß sie nicht übermäßig schlau waren.

Sie wissen, daß wir Amerikaner von unseren Feinden mit höchster Verachtung betrachtet werden, die uns unter sich und manchmal öffentlich in höchst verächtlichen Worten beschreiben. Sie erinnern sich vielleicht daran, daß vor einigen Jahren ein Mann namens Chruschtschow der Verwalter war, den man für die Ländereien der Konspiration in Rußland angestellt hatte. Er wurde von seinem Kumpel Ike in dieses Land eingeladen, und er machte eine Rundreise durch unser Land, geehrt und beklatscht von der Presse und sogar von einigen Amerikanern. Bald nach seiner Rückkehr sagte er Zeitungsreportern in Wien: „Die Amerikaner? Nun, man spuckt ihnen ins Gesicht, und sie halten es für Tau.“

Diese gewählte Ausdrucksweise erinnerte mich an etwas, das mir ein Bekannter in Washington während des Zweiten Weltkrieges gesagt hat. Dieser Mann, ein altgedienter Journalist, hatte eine wichtige Position in einer der Lügenfabriken inne, die vom Roosevelt-Regime betrieben wurden, um die Deppen voller Enthusiasmus dafür zu halten, ihre Söhne oder Ehemänner in eine sinnlose Schlächterei zu schicken. Bei einer Programmkonferenz erhob dieser Mann Einwände gegen eine vorgeschlagene Lüge mit der Begründung, daß sie so absurd sei, daß sie das Vertrauen der Öffentlichkeit zerstören würde, mit dem Ergebnis, daß die Amerikaner bald aufhören würden, irgendetwas zu glauben, das die Agentur fabrizierte. Es gab in dieser Programmkonferenz eine große Debatte über diese Frage, bis sie von dem großen Experten der Agentur für solche Angelegenheiten beendet wurde. Er war übrigens ein Mann, der aus dem einen oder anderen Grund ein paar Jahre zuvor Deutschland verlassen hatte und herübergekommen war, um die Vereinigten Staaten mit seiner Anwesenheit zu beehren. Dieser Experte, der von der Debatte ein bißchen erregt worden war, nahm schließlich seine elegante kleine Zigarre aus dem Mund und sagte entschieden: „Wir spucken den amerikanischen Schweinen ins Gesicht!“ [„Ve spit in ze faces of the American schwine!“]. Und damit war es erledigt. Der Meister hatte gesprochen.

Warum sollten wir so viel Verachtung erhalten und verdienen? Sofern wir nicht einfach zu einer Rasse von Schwachsinnigen degeneriert sind, unfähig, in der Welt zu überleben, muß es irgendeinen feststellbaren mentalen Block geben, der uns so gutgläubig macht. Und falls das so ist, so ist es höchst dringlich, daß wir ihn identifizieren. Dies ist der wahre Grund, warum ich die Frage von Senator McCarthy zur Sprache gebracht habe und etwas, das eine so lang vergangene und müßig Geschichte zu sein scheint. Diese Episode war offensichtlich der Vorläufer unserer gegenwärtigen schrecklichen Misere. Und wenn wir versuchen, auf die offensichtlichen Faktoren zurückzuschauen, wie die fremde Kontrolle über unsere Informationskanäle und unsere Finanzen, dann wissen wir, daß es dahinter etwas geben muß. Und dann betrachten wir einen offensichtlichen Faktor, auf den viele von uns erst kürzlich aufmerksam wurden durch das schockierende Verhalten sogenannter Studenten in sogenannten Universitäten und durch das weit schockierendere Verhalten der Verwaltungsbeamten und Fakultäten jener Diplomfabriken. Wir sehen jetzt, daß die Bande schmieriger Gauner unter der Führung von John Dewey ihr Ziel erreicht hat. Wir erkennen, daß die öffentlichen Schulen seit vielen Jahren eine enorme Gehirnwäsche- und Hirnverseuchungsmaschine gewesen sind, die insgesamt mit großer Effizienz funktioniert hat. Es ist eine Maschine, in die wir unsere Kinder schicken, damit ihnen groteske und abwertende Aberglauben in die Köpfe gefüllt werden, damit ihre Instinkte für Integrität und Ehre aus ihren Seelen gelaugt werden, um zu verfrühter Liederlichkeit und Perversion angestiftet zu werden, um mit gedankenloser Verantwortungslosigkeit durchtränkt zu werden, und um auf die Sucht nach geistzerstörenden Drogen und eine Existenz unter dem Niveau von Tieren vorbereitet zu werden. Die öffentlichen Schulen sind in der Tat die stärkste einzelne Subversionsmaschine gewesen, die unsere Feinde gegen uns eingesetzt haben. Der Rest dieser Stunde würde nicht ausreichen, um auch nur die Arten aufzuzählen, auf die die selbsternannten „Pädagogen“ ihr tödliches Werk vollbracht haben.

Wenn wir zur Affäre um Senator McCarthy zurückkehren und nach einer tieferen Ursache suchen, können wir natürlich den Schulen die Schuld geben, die damals, ein bißchen weniger offen als heute, die Arbeit taten, die sie heute erledigen. Aber das läßt die Frage offen: Warum ist das amerikanische Volk auf diese Gaunerei reingefallen? Warum waren wir gutgläubig genug, um so leicht von John Deweys Schwindel hereingelegt zu werden?

Nun, gehen wir zurück ins Jahr 1917, als Deweys Betrug erst über einen relativ kleinen Bereich Kontrolle erlangt hatte, und als die Welt gewiß ein hellerer und angenehmerer Ort war. Das führt uns natürlich in die Zeit von Woodrow Wilson, einer weiteren unheilvollen Gestalt in unserer Geschichte. Ich bin keiner von denen, die Wilson als gänzlichen Schurken betrachten. Ich denke, er war primär ein Mann, der von seinen eigenen Worten trunken werden konnte. Und ich denke, daß er den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, seine Halluzinationen mit der Realität zu verwechseln, so sicher, wie er es an jenem Tag 1919 tat, als er am frühen Morgen durch die verlassenen Straßen Washingtons gefahren wurde und dabei mechanisch seinen Hut lüftete und sich vor den applaudierenden Menschenmassen verbeugte, die nur in seinem fiebernden Hirn existierten. Ich bin daher gewillt zu glauben, daß er ein Gutteil dessen glaubte, was er sagte. Und obwohl er in seinem politischen Leben bloß eine Marionette war, die auf der Bühne tanzte und hüpfte, während ihre Fäden von Jacob Schiff, Bernard Baruch, den Warburgs und ihrem Agenten Colonel House gezogen wurden, so bleibt doch die Tatsache, daß Wilson vor dem amerikanischen Volk Tiraden hielt von wegen „die Welt für die Demokratie sicher machen“ und „ein Krieg zur Beendigung aller Kriege“, und sie glaubten ihm. Statt einen Arzt zu rufen, als er diesen arroganten Unsinn zu plappern begann, ließen sie sich von ihm in einen Krieg stürzen, an dem sie kein erkennbares Interesse hatten, und ließen ihn die Macht der Vereinigten Staaten dazu benutzen, das Ergebnis dieses Krieges für Großbritannien auf lange Sicht genauso katastrophal zu machen, wie es das für Deutschland war.

Nun, ich gebe zu, daß die Vorstellung einer Welt ohne Krieg ein angenehmer und attraktiver Gedanke ist. Aber Menschen, die glauben, daß es so etwas geben kann, sollten es von Santa Claus verlangen, an den sie zweifellos ebenfalls glauben.

Gehen wir zurück nach 1909, als dem amerikanischen Volk ein Plan zur Zerstörung von Nationen angeboten wurde, der wiederum von einem dreckigen Degenerierten namens Mordechai, alias Karl Marx, angeboten wurde. Es stimmt zwar, daß die Befürworter ein paar Journalisten, liberale Professoren und andere intellektuelle Prostituierte angeheuert haben, um schlüssig zu beweisen, daß die vorgeschlagene Einkommenssteuer niemals, unter keinen Umständen, vier Prozent auf das Einkommen von Millionären übersteigen und niemals irgendjemand anderen betreffen könnte, aus dem offensichtlichen Grund, daß keine Bundesregierung so viel Geld ausgeben könne. Aber der Punkt ist, daß eine Mehrheit des amerikanischen Volkes – der Erben einer freien Regierung, die auf der Prämisse beruht, daß die Regierung auf das Wesentliche beschränkt und an die Ketten einer stringenten Verfassung gebunden sein muß, die die Ausübung aller Befugnisse einschränkt außer jenen, die für die nationale Verteidigung notwendig sind – daß dieses amerikanische Volk diesen Quatsch glaubte. Was die Befürworter ihnen in schmeichelndem Ton sagten, war effektiv: „Kommt, kommt, kleine Trottelchen, steckt eure Köpfe in diese Schlinge, und wir werden euch viel Gutes tun.“ Und die vertrottelten kleinen Tölpel steckten ihre Hälse in die Schlinge, und so befindet das Land sich jetzt unter dem Regime des großen Weißen Sklavereigesetzes, und deshalb sind wir dort, wo wir heute sind.

Wir könnten viel weiter zurückgehen, und wenn wir die Zeit hätten, sollten wir sicherlich mindestens bis ins 18. Jahrhundert zurückgehen, als die seltsame Mythologie dessen, was man heute „Liberalismus“ nennt, und all die grundlegenden Lügen, die unseren Kindern in den Schulen in die Hirne gerammt werden, von einer kunterbunten und bizarren Bande fabriziert wurden, die sich aus Agenten von Weishaupts großer Verschwörung, vielen gewöhnlichen Schwindlern und Quacksalbern und einer ziemlichen Schar von „Idealisten“ mit überaktiven Hirnen und zwitschernden Zungen zusammensetzte. Aber ich denke, wir haben genug gesagt, um zu sehen, daß wir Amerikaner an einer chronischen Krankheit oder Tropismus leiden, die uns stets der Gnade unserer Feinde ausgeliefert hat, indem sie uns unfähig machte, für uns selber zu denken. Es gibt eine Schwäche in uns, vielleicht eine fatale Schwäche, die uns nicht nur auf das Geschwafel selbsternannter Wohltäter hören läßt, sondern uns auch dazu bringt, zu tun, was immer man uns sagt, und es so gedankenlos zu tun, als ob wir in einer hypnotischen Trance wären und unseren Willen dem des Hypnotiseurs untergeordnet hätten.

Nun glaube ich, daß diese seltsame Schwäche, anders als so viele andere unserer Eigenheiten, keine einzelne angeborene und erbliche Idiotie ist. Wenn das so wäre, dann würde es uns nicht geben: unsere fernen Vorfahren wären lange vor der Morgendämmerung der Geschichte aufgefressen worden. Sie setzt sich, wie mir scheint, aus einer Perversion von sieben unterschiedlichen Eigenschaften zusammen, einer Perversion, die durch gewisse Mißverständnisse in den besonderen Umständen bewirkt und gefördert wurde, die sich aus dem Wohlstand, der Macht und der Weltherrschaft ergaben, die wir vom Westen für uns erreicht und in den letzten Jahrhunderten genossen haben. Alle sieben dieser Elemente unserer Mentalität, die ich aufzählen werde, sind gute Eigenschaften, zumindest in dem Sinn, daß sie uns angeboren sind, daß wir sie nicht aus unserem genetischen Erbe eliminieren könnten, wenn wir wollten, und daß wir sie zwangsläufig akzeptieren müssen. Wir könnten sie ausführlich kommentieren, und es wäre besonders interessant, uns in jedem Punkt mit anderen Rassen zu vergleichen. Aber ich muß sie so kurz wie möglich auflisten, mit nur einem oder zwei erläuternden Worten, um klarzumachen, was ich meine.

Die erste ist Phantasie, die bei uns hoch entwickelt ist, und lebhaft; eine Vorstellungskraft, die unter anderem bedeutet, daß wir ein spirituelles Bedürfnis nach großer Literatur haben, sowohl nach Literatur der stellvertretenden Erfahrung als auch nach Literatur des Phantastischen und Wunderbaren, die über die Welt der Realität hinausreicht. Aber diese Gabe bringt natürlich die Gefahr mit sich, daß wir nicht klar unterscheiden können zwischen lebhafter Phantasie und etwas, das wir tatsächlich in der Welt sehen können.

Zweitens, des Gefühl der persönlichen Ehre, das in uns so stark ist, und das anderen Rassen so töricht und dumm erscheint. Dies ist es, unter anderem, das uns die Vorstellung eines ehrenhaften Wettkampfes gibt, wenn Männer unserer Rasse einander als Gegner im Krieg begegnen. Es gibt uns das ritterliche Ethos, das man sieht, wenn Diomedes und Glaukos sich auf den Ebenen Trojas begegnen, und in der gesamten nachfolgenden Historie und der Geschichte unserer Rasse. Es setzt uns auch der Gefahr aus, daß wir uns ritterlich gegenüber jenen verhalten, denen diese Standards als Verrücktheit erscheinen.

Die dritte ist die Fähigkeit zum objektiven und philosophischen Denken, das buchstäblich auf unsere Rasse beschränkt ist, und das uns dazu befähigt, uns geistig an die Stelle anderer zu versetzen, und das uns gleichzeitig der Gefahr aussetzt, daß wir uns einbilden, daß deren Gedanken und Gefühle dieselben sind, wie es unsere wären.

Die vierte ist unsere Fähigkeit zum Mitleid. Wir haben einen rassischen Widerwillen dagegen, unnötige Schmerzen zuzufügen, und wir sind beim Anblick von Leiden selber bekümmert. Dies ist natürlich eine Eigenart, die uns den Spott und die Verachtung der zahlenmäßigen Mehrheit der Weltbevölkerung einbringt, die anders verfaßte Wesen sind. Die Wilden Afrikas, die jetzt Ihre Herren in dem Sinne sind, daß Sie jeden Tag für sie arbeiten müssen, finden das Schauspiel eines Menschen unter Folter einfach lustig. Und wenn sie einen geblendeten Gefangenen mit gebrochenen Gliedmaßen sehen, der sich windet, während sie ihn mit rotglühenden Eisen stupsen, lachen sie schadenfroh – mit einer Fröhlichkeit, einer echten Fröhlichkeit, die größer ist, als die witzigste Farce auf der Bühne sie je in Ihnen erregt hat. Sie können die umfangreiche und respektable Literatur Chinas vergeblich nach irgendeiner Spur des Mitleids mit Leiden per se durchsuchen.

Fünftens, unsere Großzügigkeit, sowohl als Individuen als auch als Nation, die uns natürlich die Verachtung jener einträgt, denen wir im Ausland geben.

Die Fähigkeit zur Selbstaufopferung ist die sechste, und diese ist in uns natürlich stark entwickelt, aber sie ist eine notwendige Basis für die Existenz jeder zivilisierten Gesellschaft. Kein Volk oberhalb des Stadiums gedankenlosen Wildentums kann in dieser Welt überleben ohne einen Instinkt oder Glauben, der seine jungen Männer dazu bringt, ihr Leben für die Erhaltung der Gesellschaft zu geben, in die sie geboren wurden.

Und die siebte und letzte ist die Empfindung der Religion, die natürlich der gesamten Menschheit gemeinsam ist, obwohl sie hier wiederum in uns eine besondere Form annimmt. Seit fünfzehn Jahrhunderten ist die Religion der westlichen Welt das Christentum gewesen, das westliche Christentum, und es ist keine andere Religion bekannt oder auch nur vorstellbar, die ihren Platz einnehmen könnte. Aber es ist einfach eine historische Tatsache, die wir bedauern müssen, aber nicht ändern können, daß nur ein kleiner Teil unserer Bevölkerung von heute, 12 oder 15 %, wirklich glaubt, daß Christus der Sohn Gottes war, daß die Seele unsterblich ist, und daß unsere Sünden in einem zukünftigen Leben bestraft werden. Das bedeutet, daß der religiöse Instinkt, der ein Teil unserer Natur ist, in der Mehrheit unseres Volkes heute keine Befriedigung in einem bedingungslosen Glauben findet, sodaß jene frustrierten Instinkte der Ausnutzung durch jeden halbwegs schlauen Halunken zur Verfügung stehen, wie die Gauner und Dreckskerle, die jetzt die Mehrzahl unserer Kanzeln besetzen, sehr gut wissen. Wenn der Glaube verloren geht, wird das, was Pareto den religiösen Überrest in einem Volk nennt, zu seiner verwundbarsten Stelle, seiner Achillesferse. Es ist das unbefriedigte Bedürfnis nach einem bedingungslosen Glauben an eine übernatürliche Macht.

Nun hat eine Perversion all dieser Qualitäten in uns während der Jahrhunderte unserer Vorherrschaft dahingehend gewirkt, daß sie uns eine völlig falsche Vorstellung von anderen Völkern vermittelt hat. Wir haben uns vorgestellt, daß wir ihnen durch irgendeine Magie nicht nur unsere materiellen Besitztümer übermitteln könnten, sondern auch die Qualitäten unseres Geistes und unserer Seele.

Und wir sind immer der Schmeichelei der Nachahmung erlegen. Die Fähigkeit, Verhalten zu imitieren, ist nicht nur allen menschlichen Wesen gemein, sondern allen Anthropoiden, wie wir alle aus dem sprichwörtlichen Ausdruck „monkey see, monkey do“ [„Affe sehen, Affe tun“] wissen. Die Fähigkeit eines Affen zum Imitieren ist natürlich beschränkt. Aber mit der Ausnahme der Australoiden haben andere Rassen die Fähigkeit, uns überzeugend in äußeren Dingen nachzuahmen. Wenn sie unsere Kleidung tragen, unsere gesellschaftlichen Konventionen beachten und unsere Sprache sprechen, unter Verwendung der Phrasen, die uns erfreuen, wie sie durch Beobachtung lernen können, und diese Phrasen benutzen, auch wenn sie sie nicht verstehen oder obwohl sie sie als groteskes Gewäsch und Unsinn betrachten, können die Mitglieder anderer Rassen uns so plausibel imitieren, daß wir glauben, wir hätten sie zu unserer Mentalität und unserer Auffassung vom Leben bekehrt. Und alle Unzulänglichkeiten, die wir in der Darbietung des Imitators bemerken mögen, übersehen wir großzügig oder betrachten sie als liebenswerte Naivität.

Diese Fähigkeit zur Nachahmung besitzen die Wilden, zumindest die Intelligenteren, und es hat uns wieder und wieder getäuscht. Die Briten sind genauso gutgläubig wie wir. Hunderte und hunderte Male, mindestens, vergaben sie Stipendien an Schwarze aus Basutoland oder Kenia oder Nigeria oder einer ihrer anderen Besitzungen, und das Ergebnis war fast immer dasselbe. Mit dem Geld, das ihm gegeben wurde, kaufte der Wilde sich eine gute Garderobe, besuchte eine englische Schule, lernte Fußball zu spielen, besuchte Oxford, schrieb einen bezaubernden Essay über Wordsworth oder über altes Recht, kopulierte mit schwachsinnigen Engländerinnen, die ihn für „romantisch“ hielten und sich selbst für „aufgeschlossen“, und wenn er es satt hatte, von englischer Großzügigkeit zu leben, ging er nach Hause zu seinem Stamm, wo er sich ein gut durchgebratenes Baby als Delikatesse servieren ließ, die ihm lange durch die dummen Vorurteile der dummen Briten vorenthalten worden war.

Bei einigen der hochintelligenten orientalischen Völker geht die Fähigkeit zur Verstellung viel weiter als das und nähert sich dem Genialen.

Dieses seltsame und einzigartige internationale Volk, die Juden, die während all der Zeit, in der sie der Geschichte bekannt waren, gelebt und floriert haben, indem sie ihre Kolonien in die Länder anderer Völker pflanzten, haben viel von ihrem Erfolg der chamäleonartigen Fähigkeit verdankt,  wenn sie es wollten, die Verhaltensweisen und Haltungen jedwedes Landes anzunehmen, in dem zu wohnen sie sich entschieden. Sie sind ein hochintelligentes Volk; gut möglich, daß sie viel intelligenter sind als wir. Aber alle Beobachter, besonders Douglas Reed und Roderick Stohlheim, haben die erstaunliche Fähigkeit der Juden kommentiert, in Berlin als Deutscher zu erscheinen, in Prag als Tscheche, in Rom als Italiener und als Engländer in London, wobei sie mit derselben Leichtigkeit von einer Rolle zur anderen wechseln, mit der ein Mann seinen Anzug wechselt. Die Juden haben natürlich den großen Vorteil, daß ihre Haut weiß ist, und daß viele von ihnen in den Gesichtszügen Mitgliedern unserer Rasse ähneln, was sogar so weit gehen kann, daß sie zumindest für das ungeschulte Auge nicht zu unterscheiden sind, und einschließlich Personen mit solch nichtorientalischen Merkmalen wie blondem oder rotem Haar.

Ich bin daher nicht sicher, ob das höchste Talent zur Verstellung nicht einem Volk gehört, das diesen sehr großen physischen Vorteil nicht besitzt: den Japanern. Ihre Fähigkeit, unser Vertrauen zu gewinnen und sich unsere Technologie und Wissenschaft anzueignen, ist einfach phänomenal, was aus dem offenkundig ist, was sie, zusammengedrängt auf ein paar armen Inseln, erreicht haben. Aber ihr Talent zur Verstellung ist gleichermaßen groß.

Ich erinnere mich immer an die Erfahrung eines Freundes von mir, der in den späten 1930ern ein Chemieprofessor an einer großen Universität in dem war, was man ein strategisches Gebiet dieses Landes nennen könnte. Die hervorragendsten Studenten in seinen Abschlußklassen waren vier junge Japaner. Und teilweise weil sie so geschickt darin waren, die abstruseren Formen der Chemie zu erlernen, und teilweise weil sie Ausländer waren und daher die Großzügigkeit in ihm erweckten, die für uns so normal ist, lud er sie zu sich nach Hause ein, und im Laufe dreier Jahre lernte er sie, wie er dachte, persönlich sehr gut kennen. Ihre Manieren und ihr Englisch waren exzellent. Sie bekundeten die größte Bewunderung für Amerika und seine Institutionen. Sie waren natürlich voll des Lobes für die „Demokratie“. Sie mißbilligten „Militarismus“, und sie hofften leidenschaftlich auf „Weltfrieden“ und „Verständnis unter allen Völkern.“ Mein Freund war davon überzeugt, daß – wenn wir nur mehr junge Männer wie diese in die Vereinigten Staaten bringen könnten – die Politik Japans sich ändern würde, und daß die beiden Nationen fürderhin in immerwährender Freundschaft leben würden.

Dann fand er sich eines Tages allein an einer Straßenkreuzung im Freiland etwa zwanzig Meilen von der Universität entfernt und wartete darauf, daß ein paar Freunde ihn mit ihrem Auto abholen würden. Sie verspäteten sich, und da der Tag heiß war, ging er zu einem nahegelegenen Obstgarten, um im Schatten der Bäume zu ruhen, während er wartete. Er sah seine vier Japaner auf einer der Straßen daherschlendern, offenbar auf einer Freizeitwanderung. An der Kreuzung hielten sie an, schauten jede der Straßen hinunter und sahen niemanden. Dann richteten sie sich auf und standen Rücken an Rücken, jeder in eine Richtung blickend, holten eine Leica-Kamera hervor und fotografierten jede Straße und dann die Umgebung in jeder Diagonale und machten Anmerkungen auf einer Landkarte. Sie waren natürlich nicht nur in unser Land gekommen, um unsere Chemiewissenschaft für den eventuellen Einsatz gegen uns zu erlernen, sondern nebenbei auch um das Territorium um die Universität als zukünftige Referenz zu kartieren, sollte ihre Armee Anlaß haben, bei uns einzumarschieren oder eine geheime Truppe an unseren Küsten zu landen. Und sie gingen ihrer Arbeit mit der geduldigen Gründlichkeit ihrer Rasse nach, wobei sie zweifellos innerlich über die Naivität der großen weißen Tölpel schmunzelten, die all ihr hart erworbenes Wissen freigiebig an ihre natürlichen Feinde auslieferten.

Unser Geist ist von einem noch gefährlicheren Mißverständnis umwölkt gewesen, das lange an unsere Religion angehängt war. Jahrhundertelang haben wir uns unter der Illusion abgemüht, daß das westliche Christentum etwas sei, das exportiert werden könne, und erst jüngste Ereignisse haben uns deutlich gemacht, wie nutzlos und vergeblich die Mühen und der Eifer hingebungsvoller Missionare über fünf Jahrhunderte gewesen ist. Als Cortes mit seiner kleinen, aber tapfere Truppe eiserner Männer das Reich der Azteken eroberte, wurde er sofort von einem Troß ernsthafter und hingebungsvoller Missionare begleitet, hauptsächlich Franziskanern, die den Eingeborenen das christliche Evangelium zu predigen begannen. Und sie schickten bald mit unschuldigem Enthusiasmus glühende Berichte über die Bekehrungen nach Hause, die sie bewirkt hatten. Man kann ihre Aufrichtigkeit, ihre Frömmigkeit, ihre Inbrunst und ihre Freude aus den Seiten von Pater Sagun, Pater Torquemada und vielen anderen ersehen. Und um ihretwillen bin ich froh, daß die armen Franziskaner nie ahnten, welch kleine Rolle sie wirklich bei den religiösen Bekehrungen gespielt hatten, die ihnen solche Freude bereiteten. Weit wirksamer als ihre Worte und ihr Buch waren die spanischen Kanonen gewesen, die die aztekischen Verteidigungen durchschlagen hatten, und die rücksichtslosen spanischen Soldaten, die die aztekischen Priester an ihren Altären abgeschlachtet und die aztekischen Götzenbilder von den Opferpyramiden gestürzt hatten. Die Azteken nahmen das Christentum als einen Kult an, nicht weil ihre Herzen von den Doktrinen der Liebe und Gnade berührt worden wären, sondern weil das Christentum die Religion der weißen Männer war, deren Bronzekanonen und Krieger in Kettenhemden sie unbesiegbar machten.

Das war im frühen 16. Jahrhundert, und wir aus dem Westen haben diesen naiven Irrtum die ganze Zeit seither wiederholt, als die Missionare, die wir in alle Teile der Welt schickten, mit unschuldiger Zufriedenheit glühende Berichte über die Zahl der Herzen nach Hause schrieben, die sie „für Christus“ gewonnen hatten. Und erst nachdem die „Antikolonialismus“-Kampagne der internationalen Verschwörung wirklich in Gang gekommen war, haben die meisten von uns begriffen, daß das, was all diese Herzen gewonnen hat, primär die Disziplin britischer Regimenter und die Macht des Weißen Mannes gewesen war. An manch einer Küste Afrikas zum Beispiel wagten sich Missionare, die begierig waren, Seelen zu gewinnen, allein an Land; und nachdem die Eingeborenen eine Menge Spaß dabei gehabt hatten, sie zu Tode zu foltern, aßen sie sie – entweder gekocht oder roh, je nach örtlichem Brauch. Was oft geschah, war, daß ein paar Monate später ein britischer Kreuzer vor der Küste beidrehte und ein halbes Dutzend 4,5-Zoll-Sprenggranaten in das Eingeborenendorf schleuderte und, falls er nicht in Eile war, vielleicht eine halbe Kompanie Seesoldaten anlandete, um auf die Büsche zu klopfen und etwa ein Dutzend Wilde herauszuzerren, um sie an passende Bäume zu hängen. Sofern der Stamm nicht übermäßig dumm war, verstanden sie den Hinweis. Die nächste Schar Missionare wurde als irgendwie den Gott des Donners und Blitzes repräsentierend respektiert. Und wenn jene Männer Gottes zusammen mit ihren Predigten genug kostenlosen Reis und medizinische Behandlung verteilten, konnten sie viele Bekehrte gewinnen. Sie konnten ein Ritual lehren, und sie konnten vielleicht einen Aberglauben einimpfen, der etwas oberflächliche Ähnlichkeit mit ihrer Religion hatte, aber was das Lehren der spirituellen Substanz des Christentums anging, so hätten sie genausogut dem Beispiel des heiligen Franziskus folgen und den Vögeln predigen können. Obwohl es zutrifft, daß Missionare an einigen Orten in den früheren Kolonialbesitzungen immer noch toleriert werden, wenn sie sehr gut zahlen, so haben wir doch endlich gelernt, daß das Evangelium den britischen Regimentern auf dem schmachvollen und verrückten Rückzug des weißen Mannes aus der Welt folgt, die ihm gehört hat.

All diese Faktoren haben, wie ich denke, zu unserer seltsamen Tolerierung des „Wohltäters“ und unserer unglaublichen Unbelehrbarkeit beigetragen, daß wir nie fragten, wem er „Gutes tut.“ Denn es ist leider wahr, daß volle 80 % all jener hochmögend klingenden Projekte des „Auftriebgebens“ und der „sozialen Gerechtigkeit“ nicht von Sorge um die angeblichen Nutznießer motiviert sind, sondern von Habgier oder Böswilligkeit. Aber wir fragen nie.

Deshalb haben wir so viele „Intellektuelle“, die an uns schmarotzen. Sie haben die sicherste und profitabelste aller Schwindelmaschen entdeckt. Ein „Intellektueller“ zeichnet sich durch zwei Talente aus: ein aalglattes Geschick mit Worten, und eine sehr sensible Nase. Er kann eine Zwanzigdollarnote in Ihrer Tasche einen Häuserblock entfernt riechen, und innerhalb von zwei Minuten, nachdem dieses köstliche Aroma seine Nasenlöcher erreicht, tropfen die „Ideale“ von seinem Kiefer. Sie kennen den Jargon: „die Unterprivilegierten“, „Chancengleichheit“, „die kulturell Benachteiligten”, “unterentwickelte Nationen”, “Entwicklungsvölker” und dergleichen, ad infinitum nauseam. Und während Sie seinem Singsang lauschen, bemerken Sie wahrscheinlich nicht einmal, wie seine Hand in Ihre Tasche gleitet.

Nun mögen wir reich genug sein, um Trottel zu sein, aber wir können uns die ausgeklügelteren Arten der „Wohltäterei“ nicht leisten, die von Böswilligkeit und Hass inspiriert sind. Und doch tolerieren wir sie mit einem kollektiven Masochismus, der einfach selbstmörderisch ist. Wir haben eine unglaubliche Werteumkehrung akzeptiert, bis zu dem Punkt, wo wir uns zu einer minderwertigen Spezies erklärt haben, die nur dazu geeignet ist, versklavt, geschlagen und nach Laune der Leute über uns geschlachtet zu werden. Darauf läuft das Konzept hinaus, obwohl es natürlich mit dem klebrigen Geifer humanitären Geschwafels zugeschmiert ist, das von unseren Feinden entwickelt wurde und von unseren eigenen flennenden Sentimentalisten gedankenlos vervielfältigt wird.

Es ist nichts Neues. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich Ihre Aufmerksamkeit in einigem Detail auf das enorme und irreparable Unheil lenken, das im letzten Jahrhundert von einer winzigen Gruppe lautstarker und durchgeknallter Fanatiker über unsere Nation gebracht wurde, den Abolitionisten, die dem Süden seinen tragischen Krieg um die Unabhängigkeit aufzwangen. Ich verteidige nicht die Sklaverei, die Negersklaverei, als Institution. Ich glaube, daß Jefferson und Lincoln recht damit hatten, sie als ein System zu betrachten, das verderblich war, aus recht rationalen Gründen, deren wichtigste folgende waren: erstens, daß sie auf unserem Boden Millionen Personen von einer radikal unterschiedlichen Rasse als unserer eigenen unterhielt, und zweitens, daß sie die Produktion einiger Bastarde zur Folge hatte, bemitleidenswerter Kreaturen, die von den unvereinbaren Instinkten auseinandergerissen wurden, die sie geerbt hatten. Wie Sie wissen, war es die feste Absicht von Abraham Lincoln, all die Neger entweder nach Afrika zurückbringen zu lassen, oder, im Interesse der Wirtschaft, nach Mittelamerika. Aber die Abolitionisten waren nicht rational. Sie waren, wie es mir leid tut sagen zu müssen, großteils Amerikaner, einschließlich solcher Personen wie Wendell Phillips, Professor Elizur Wright, und natürlich hysterischer Frauen wie Lydia Child und Harriet Beecher-Stowe. Ihr Führer war William Lloyd Garrison, der ebenfalls Amerikaner war, obwohl er von Isaac Mack und anderen Juden finanziert wurde. Sie waren eine winzige Gruppe, verabscheut von vernünftigen Amerikanern im Norden und Süden. Aber sie wetterten und schimpften, bis sie ihren Willen durchgesetzt hatten. Sie begannen 1840 für eine Auflösung der amerikanischen Union und für die Teilung der Vereinigten Staaten in zwei Länder durch Sezession zu agitieren. Und nach zwanzig Jahren des Schwadronierens überredeten sie schließlich die Staaten des Südens, ihren Vorschlag ernst zu nehmen.

Es ist höchst lehrreich, die Abolitionisten zu lesen. Sie geben Bibelzitate von sich und quasseln über „Menschenrechte“ und „Gleichheit“. Aber sie können ihre wahre Feindseligkeit und Inspiration nicht völlig verbergen. Ihre Gehässigkeit richtet sich gegen die Plantagenbesitzer des Südens, von denen die meisten, wenn auch keineswegs alle, Ladies und Gentlemen waren. Die Abolitionisten hatten ein – teilweise korrektes – Bild des Südstaaten-Landbesitzers im Kopf als einem Mann, der ihnen in Bildung, Kultur und Menschlichkeit weit überlegen war. Und dafür hassten sie ihn unerbittlich. Sie hatten in ihrem fiebernden Geist auch ein völlig falsches Bild vom Pflanzer als einem Mann von grenzenlosem Reichtum und Muße, der sein Leben damit verbrachte, sich auf einer weiten Veranda zu räkeln und Minzjuleps zu schlürfen. Und sie beneideten ihn leidenschaftlich. Sie hatten ein gleichermaßen falsches Bild von der Südstaatenlady als einer, die ihre Tage in feenhafter Bequemlichkeit verbrachte, an Hand und Fuß von unterwürfigen Sklaven bedient. Sie hatten ein – weitgehend korrektes – Bild von jenen Frauen, demzufolge ihnen von Männern ein ritterlicher Respekt entgegengebracht wurde, der im Norden fast unbekannt war. Und so sehnten sie sich danach, diese Südstaatenlady zu erniedrigen und zu vernichten. Das war die wahre Inspiration ihrer hektischen „Wohltäterei.“

Sie können das wahre Ausmaß dessen erfassen, was mit unserer nationalen Mentalität passiert ist, indem Sie sich einfach des Namens dieses bedeutenden Pferdediebes und mörderischen Wahnsinnigen John Brown erinnern, der, finanziert von einer konspirativen Gruppe, die sich die Secret Six nannte, in den Süden geschickt wurde, um eine Sklavenrevolte auszulösen. Wie jeder zugibt, war es seine Absicht, all die weißen Frauen des Südens vergewaltigen und abschlachten zu lassen, und all die weißen Männer des Südens barbarisch verstümmeln und abschlachten zu lassen. Wozu macht ihn das in der zeitgenössischen Meinung? Nun, er war ein „Vorkämpfer der Menschenrechte“, ein „Märtyrer der Freiheit“ und all das. Sicher, er wollte abschlachten, aber er wollte weiße Männer und Frauen abschlachten. Das soll heißen, weißen Schleim wie wir selber, wie wir uns in Ekstasen der Selbsterniedrigung und des Selbsthasses wälzen. Und das genügt, um ihn bewundernswert zu machen, um ihn nobel zu machen. And so his soul goes marching on – über die heißen Kohlen, hoffe ich.

Ich erinnere Sie daran, daß diese kleine Gruppe heulender Derwische uns einen schrecklich brudermörderischen Krieg gebracht hat, der uns einen irreparablen Verlust zugefügt und unsere Nation und Rasse für immer verarmt hat, indem er das genetische Erbe unserer besten Männer vernichtete. Und er hat uns auch moralisch gröber gemacht, vielleicht ebenso irreparabel. Denn nach der Ermordung von Lincoln, die sicherlich geplant war, hatten unsere verrückten “Wohltäter” ihren Willen. Falls es einen Amerikaner gibt, der die Geschichte all des Leidens lesen kann, das dem weißen Volk des Südens während dem, was man „Wiederaufbau“ nennt, mutwillig zugefügt wurde, ohne den Kopf beschämt hängenzulassen und in seinem ganzen Wesen eine gequälte Reue zu empfinden, so kann ich nur sagen, daß er über mein Verständnis hinaus hartherzig und sadistisch ist.

Ist es bei diesem Anfang ein Wunder, daß wir heute soweit sind, daß rasender Hass auf uns der sichere Weg ist, unsere Aufmerksamkeit und unsere Verehrung zu erlangen? Wie sehr sind doch die Amerikaner gelehrt worden, sich selbst zu hassen!

Chinesische Kommunisten attackieren und kapern eines unserer Marineschiffe, das zu verteidigen wir uns weigern, vielleicht aufgrund einer Übereinkunft zwischen ihnen und uns. Aber wen kümmert’s? Sie sind nur weißer Schleim wie wir, geboren, um für das Vergnügen ihrer Herren zu arbeiten und zu sterben. Nun, wenn sie natürlich etwas wirklich Erlesenes und Nobles gewesen wären, zum Beispiel ein bastardisierter syphilitischer lausiger homosexueller Kannibale, dann würden all unsere liberalen Drecksäcke von morgens bis abends und die Nacht hindurch auf unseren Straßen schreien und heulen.

Jeden Tag werden immer noch mehr unserer jungen Männer nach Vietnam verschickt und gezwungen, unter Bedingungen zu kämpfen, die sorgfältig so arrangiert wurden, daß sie den maximalen Verlust an amerikanischen Leben und die schließliche Niederlage garantieren. Aber sehen wir darüber hinweg. Nehmen wir an, daß es wirklich ein Krieg ist und daß er ehrlich geführt wird. Was ist sein erklärter Zweck? Einen Marine- oder Luftstützpunkt für die Vereinigten Staaten zu sichern? Eine Kolonie für die Vereinigten Staaten zu erobern? Das wären rationale Zwecke, auch wenn man über die strategische Notwendigkeit gerade dieser Örtlichkeit debattieren könnte. Nein. Der vorgebliche Grund, der erklärte Grund, ist die Rettung der fruchtbaren Orientalen Südvietnams vor den Schrecken des Kommunismus. Achten wir mal nicht auf die durchsichtige Scheinheiligkeit dieses Kriegsgrundes. Nehmen wir an, daß er ehrlich ist. Was dann?

Wir sind Amerikaner, weiße Menschen des Westens. Und wenn wir vernünftig wären, dann wäre keine Wahrheit offensichtlicher und unzweifelhafter als die Tatsache, daß von uns aus die gesamte wimmelnde Bevölkerung Vietnams nicht das Leben eines einzigen amerikanischen Soldaten wert ist. Aber wenn das irgendjemand sagt, dann sind alle entsetzt: „Sind wir nicht die Sklaven der Welt, die für Wohltaten einzusetzen sind? Wen kümmert Ihr Sohn oder meiner – sie sind entbehrlich!“

Und nun kommen auf Anstiftung der Förderer dieser Schlächterei in Vietnam aus politischen Gründen Horden junger Drecksäcke schreiend aus den Türen unserer Gaunerbrutstätten (die aus irgendeinem Grund immer noch Colleges genannt werden) und protestieren gegen den furchtbaren Krieg in Vietnam. Wogegen protestieren sie? Gegen den sinnlosen Tod eines Bruders? Oder eines ehemaligen Klassenkameraden, eines weißen Mannes? Nein, sie jaulen und jammern, weil manchmal ein paar der süßen Orientalen in Nordvietnam verletzt werden. Wenn wir nur einen plausiblen Weg finden könnten, amerikanische Jungs ohne Unannehmlichkeiten für die Orientalen zu töten, dann wären diese rabiaten Protestierer wunschlos glücklich.

Die Juden, die – wie ich sagte – ein hochintelligentes Volk sind, und die mit vielleicht fünf Prozent unserer militärischen Ressourcen einen Krieg gegen weit zahlreichere und formidablere Gegner als die Vietnamesen in sechs Tagen zu beenden wußten, und die intelligent genug waren, um zu wissen, daß die einzige Rechtfertigung für einen Angriffskrieg das dadurch eroberte Territorium ist, beschlossen, daß es ein Spaß wäre, ein paar der verachteten Goyim auf unserem Schiff Liberty zu töten, und sie taten es – mit dem Ergebnis, daß die Legislative mindestens eines amerikanischen Bundesstaates ihnen eiligst eine offizielle Gratulation übermittelte. Unsere Männer wurden dort getötet, wo wir sie hingeschickt hatten, angeblich im Dienst unseres Landes; getötet, während sie unsere Uniform trugen und unsere Flagge führten. Sie waren die Symbole unserer Nation. Sie wären die sichtbare Verkörperung unserer Selbstachtung gewesen, wenn wir eine hätten. Aber wen kümmert’s? Sie sind nur weißer Schleim wie wir.

Unten in Memphis erschießt jemand einen schwarzen Autodieb, bekannten kommunistischen Agenten und blutdürstigen Anstifter zu Aufruhr und Revolution gegen uns. Was passiert? Die Hälfte der weißen Nichtswisser in diesem Land schnieft und schluchzt und trauert und sagt unter Tränen: „Was für ein wunderbarer Mann er doch war. Er wollte weißen Schleim wie uns töten. War das nicht süß, war das nicht nobel, war das nicht heiligmäßig, war er nicht wie Jesus?“

Man könnte stundenlang weitere Beispiele aufzählen. Aber ich habe sicherlich genug gesagt, um Ihnen zu zeigen, was wirklich das größte einzelne Hindernis ist, mit dem wir es zu tun haben: der pervertierte kollektive Masochismus, zu dem so viele unseres Volkes angestiftet worden sind.

Was ich Ihnen jetzt gesagt habe, ist nicht das, was ich Ihnen ursprünglich sagen wollte. Ich habe meditiert und einen Diskurs vorbereitet, der Ihnen zeigen sollte, daß wir den Umkehrpunkt überschritten haben und daß wir jetzt einer Zukunft der Gewalt entgegensehen, die nur in unserer totalen Unterwerfung unter den Status von Vieh resultieren kann, oder im Überleben um den Preis großer Härten, Opfer und Verlust von Leben. Ich beabsichtigte recht ausführlich über Francis Parker Yockey und sein großartiges Buch „Imperium“ zu sprechen. Es ist ein Buch, das offenkundig die Macht hat, vernünftigen und gesunden jungen Amerikanern eine Inspiration und ein Ziel zu geben. Und ich beabsichtigte, es als etwas zu besprechen, das wahrscheinlich unsere einzige Kraft ist, die uns helfen wird, aus unserer gegenwärtigen Misere herauszukommen.

Aber danach hatte ich zwei Telefonanrufe von Männern, deren Namen Sie wahrscheinlich erkennen würden. Die patriotischen Bewegungen in diesem Land enthalten einige Unechte und eine Anzahl von Doppelagenten, deren Mission es ist, dafür zu sorgen, daß alle patriotischen Bestrebungen in Sackgassen gelenkt werden, wo sie in Frustration und Entmutigung enden müssen. Aber ich habe das sichere Gefühl, daß keiner der Männer, die mich anriefen, zu einer dieser Gruppe gehörten. Ich bin davon überzeugt, daß sie es aufrichtig und ernst meinten. Einer von ihnen sprach mir gegenüber sehr feierlich über unsere Pflicht, das Volk von Vietnam zu schützen und vor den Schrecken des Kommunismus zu verteidigen. Der andere sprach im Laufe unserer Konversation sehr nachdrücklich über unsere Pflicht, dem Rest der Welt ein inspirierendes Beispiel für die Segnungen des freien Unternehmertums zu geben – dem Rest der Welt, wohlgemerkt. Wir sind verpflichtet, ihnen ein Beispiel zu geben, dem sie folgen können. Also ließ ich den Diskurs fallen, den ich vorbereitet hatte, und ersetzte ihn durch diese Diskussion, die bereits sowohl zu lang als auch zu oberflächlich gewesen ist.

Denn ich bin davon überzeugt, daß wir nie in der Lage sein werden, rational über unser eigenes Überleben nachzudenken, solange wir nicht den Mut haben, in unseren eigenen Gedanken zu sagen: Wir sind Amerikaner, weiße Menschen des Westens. Dies ist unser Land, weil wir es den Indianern weggenommen haben. Und wir haben ein unbestreitbares Recht auf dieses Land, solange wir die Macht und den Willen haben, es zu verteidigen.

Was schulden wir den Nationen Westeuropas und Nationen wie Australien und Südafrika? Wir schulden ihnen die Anerkennung unserer Blutsverwandtschaft mit den Menschen unserer Rasse, die in den Ländern verblieben sind, aus denen wir kamen, und mit denen wir, in dem Ausmaß, wie sie es anerkennen, ein gemeinsames Interesse haben, nachdem wir und sie zusammen eine Rasse bilden, die eine zahlenmäßige Minderheit auf diesem Globus ist, dessen restliche Bewohner uns hassen.

Was schulden wir dem Rest der Welt? Nichts, absolut nichts.

Was sind die „Bürgerrechte“, die wir unseren Negern schulden, wenn sie darauf bestehen, daß sie welche haben? Eine Freifahrt nach Afrika.

Was schulden wir dem selbst-auserwählten Volk? Gewöhnliche Höflichkeit und rücksichtsvolle Behandlung, solange wir davon überzeugt sind, daß es zu unserem Vorteil ist, daß eine zusammenhaltende Gruppe von 12 – 15 Millionen Fremden in unserem Land wohnt und einen großen Teil davon besitzt.

Was schulden wir der unaussprechlichen Bande, die uns jetzt in Washington regiert? Einen fairen Prozeß.

Nun ist all dies natürlich etwas, das wir nur in unseren eigenen Gedanken und in geschlossenen Versammlungen sagen können. Es ist wahrscheinlich unvorsichtig, es selbst in Versammlungen wie dieser zu sagen, angesichts der seltsamen Verblendung der Mehrheit unseres Volkes, auf die ich Ihre Aufmerksamkeit als das größte einzelne Hindernis gelenkt habe, das vor uns liegt. Solche Aussagen sind offensichtlich nicht machbar als Propaganda oder Verlautbarungen. Tatsächlich befürchte ich stark, daß diese implantierten „humanitären“ Halluzinationen bei den meisten unseres Volkes so tief eingefleischt sind, daß sie, wenn überhaupt, nur durch den schrecklichen Schock physischen Leidens gebrochen werden können. Und den werden sie sicherlich erhalten.

In der Zwischenzeit wird es Ihnen zufallen, sofern Sie nicht zu kapitulieren beabsichtigen, in Ihren eigenen Kreisen und Gemeinschaften eine solche Führung zu bieten, solche Vorbereitungen zu treffen und solche Handlungen zu setzen, die unsere Sache bei gebotener Berücksichtigung von Vorsicht und Strategie fördern werden. Ich habe Ihnen dies gesagt, weil ich fest davon überzeugt bin, daß unsere Zukunft in der Tat hoffnungslos ist, wenn wir nicht unsere eigenen Ziele vor unserem geistigen Auge haben. Und das, dessen bin ich mir sicher, können wir niemals, solange wir unseren eigenen Geist nicht von den einschränkenden Fesseln des „humanitären“ Aberglaubens und der falschen moralischen Hemmungen befreien können, die die wahre Moral ersetzt haben.

Ich vertraue darauf, daß ich niemanden von Ihnen schockiert habe. Aber ich weiß, daß es gut möglich ist, daß manche von Ihnen das Gefühl haben, daß das, was ich sagte, herzlos ist und unsere christliche Pflicht verletzt, jedermann zu lieben. In diesem Fall kann ich nur sagen, daß es mir leid tut, und anmerken, daß Sie viel zu gut sind für diese Welt. Ich weiß, daß der Ausblick, den ich geboten habe, düster ist und einen Mann leicht entmutigen kann. Ich kann Sie nur an die höchst unbestreitbar wahre Aussage in dem großen und prophetischen Werk von Oswald Spengler erinnern: „Glücklich wird niemand sein, der heute irgendwo in der Welt lebt.“ Vor diesem Schicksal gibt es keine Zuflucht, kein Entkommen. Es gibt keinen Ort, an dem man sich vor den Konsequenzen dessen verstecken kann, was wir vom Westen durch unsere großzügige Torheit über uns gebracht haben.

Die einzigen Alternativen sind jetzt: kämpfen oder winseln. Aber falls Sie denken, daß Sie entkommen können, dann leben Sie wohl, und viel Glück. Den anderen schlage ich vor, daß wir unser Problem klar sehen werden, wenn wir uns selbst sagen:

„Wir sind Amerikaner. Dies ist unser Land. Wer es uns wegnehmen will, sei es durch Gewalt oder heimlich, ist unser Feind. Und es ist unsere Absicht – nein, es ist unsere Pflicht gegenüber unseren Kindern und unserer noch ungeborenen Nachkommenschaft – es ist unsere Pflicht, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um ihn zu vernichten.“

 

Dieser Artikel erschien ursprünglich in Druckform im Magazin Free Speech, das monatlich von National Vanguard Books, Post Office Box 330, Hillsboro WV, 24946 USA herausgegeben wird.

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