Kevin Alfred Strom: Mein politischer Bildungsweg

Kevin Strom 1956

Kevin Strom 1956

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.

Das Original My Political Education erschien am 23. Oktober 2008 in Kevin A. Stroms Essays

(ursprünglich Radiosendung von American Dissident Voices vom 19. Juni 1993)

 

ICH ZEICHNE diese Sendung in der Woche vor dem Vatertag auf, und dieses Jahr bin ich zum ersten Mal Vater. Meinen kleinen Jungen zu betrachten und meiner Frau dabei zu helfen, für ihn zu sorgen, hat mich dazu gebracht, daß ich reichlich über mein eigenes Leben nachgedacht habe, über die Welt, in der ich aufwuchs, über die Lektionen, die ich lernte, und über die Welt, die mein Sohn erben wird. Ich werde Ihnen ein wenig über mich selbst erzählen und darüber, wie ich zu den Schlußfolgerungen und der Weltsicht gelangt bin, die ich Ihnen gegenüber jede Woche auf diesem Sender zum Ausdruck bringe.

Ich wurde an einem Sommermorgen des Jahres 1956 in Anchorage, dem Territorium Alaska geboren [Anm. d. Ü.: Alaska war damals noch ein bloßes Überseeterritorium der USA und wurde erst 1959 zum 49. Bundesstaat]. Meine Eltern waren etwa fünf Jahre zuvor nach Alaska gezogen, kurz nachdem sie geheiratet hatten, da mein Vater, ein Master Sergeant der Air Force, dorthin versetzt worden war. Ich war das erste Kind meiner Eltern.

Sowohl mein Vater als auch meine Mutter waren norwegischer Abstammung, fleißige Bauernkinder aus Minnesota, die während der Depression geboren worden waren. Sie waren nur drei Generationen von ihren eingewanderten Vorfahren entfernt. Der Vater meines Vaters, Alfred Strom, hatte Anfang dieses Jahrhunderts selber seine Heimstätte von mehreren hundert acres gerodet und mit seinen eigenen zwei Händen ein sehr solides zweigeschossiges Haus, eine große Scheune und zahlreiche Nebengebäude gebaut. Sie stehen noch immer und werden heute noch von der Familie genutzt.

In der Familie meiner Mutter war Norwegisch viele Jahre lang die einzige Sprache, die zu Hause gesprochen wurde. Meine Mutter begann erst Englisch zu sprechen, als sie im Alter von sechs Jahren zur Schule zu gehen begann.

In Alaska aufgewachsen, lernte ich seine wilde Schönheit zu lieben, sein endloses Zwielicht und sein titanisches Ausmaß. Ich entwickelte eine Wertschätzung für wilde Tiere, die sich heute in meinem Abscheu gegenüber jeder Mißhandlung oder unnötigen Tötung meiner Mitwesen auf Erden ausdrückt.

Meine Familie hielt enge Bande zu ihrer Verwandtschaft im nördlichen Minnesota aufrecht. Zu meinen glücklichsten Erinnerungen gehörten unsere monatelangen Besuche auf der Farm meiner Großeltern, wo das Bauernhaus aus den 1880ern in beherrschender Position auf einem der wenigen Hügel in diesem flachen Land der weiten Himmel stand. Es war in jenen Tagen auch ein großes Abenteuer, mit dem Auto von Alaska zu reisen, über den Yukon und durch das westliche Kanada auf tausenden Meilen kurviger Schotterstraßen einschließlich des Alcan Highway.

Mein Vater verließ schließlich die Luftwaffe und nahm eine Stelle beim Innenministerium der Vereinigten Staaten an. Nach mehreren Jahren wurde er auf einen Job in Washington D.C. befördert. Wir übersiedelten nach Alexandria, Virginia, einen Vorort von D.C.

Ich interessierte mich schon früh für Elektronik, angespornt durch einen Kontakt mit Kurzwellenradios im Alter von 11. Ich wurde mit 16 Jahren ein Amateurfunker. Dieses Interesse führte schließlich zu einer Karriere als Rundfunkingenieur, die ich immer noch parallel zu meiner patriotischen Arbeit verfolge.

 

Patriotische Gefühle

Ich erinnere mich, daß ich schon im frühen Kindesalter starke positive Gefühle zu Amerika hatte – sowohl zu dem großen und majestätischen Land selbst als auch zu seinen optimistischen, intelligenten, tief empfindenden, kreativen und wahrhaft schönen Menschen. Ich mochte damals nicht in Worte fassen können haben, aber ich liebte mein Land, und ich liebte meine Rasse. Ich war ein geborener Patriot.

Das Amerika, in dem ich aufwuchs, war das Alte Amerika, das weiße Amerika. Vor Mitte der 1960er, als das gesellschaftliche und rassische und kulturelle Gewebe Amerikas sich aufzudröseln begann, war Amerika ein sehr anderer Ort als heute. Mit wenigen Ausnahmen waren die Männer stark, robust, ehrenwert und tüchtig. Die Frauen waren feminin, fürsorglich und schön. Jeder schien zu wissen, wer er war und wohin er ging. Identitätskrisen waren fast unbekannt. Jeder schien anständige Werte zu teilen. Es lag ein schönes Gefühl von Optimismus und beinahe Unschuld in der Luft. Die Menschen vertrauten einander. Sie ließen ihre Türen unversperrt. Sie halfen einander. Es gab ein reales Gefühl der Gemeinschaft.

Ich liebte das Alte Amerika. Ich liebte seine Kunst und Architektur. Ich liebte seine Feste und seine Frömmigkeit. Ich liebte seine zivilisierten Kleidungs- und Verhaltensregeln. Sogar heute noch, in den letzten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, kann man in einigen kleinen Ortschaften immer noch ein Gefühl dafür erhalten, wie das Alte Amerika war, wo die alten Gebäude noch immer stehen, wo die Straßen von den zunehmend älter werdenden weißen Bewohnern saubergehalten werden, wo die Invasion der Minderheiten sich noch nicht bemerkbar gemacht hat. Das Alte Amerika mag unvollkommen gewesen sein, aber vergleichsweise war es ein wundervoller Ort zum Aufwachsen. Ich empfand es wahrlich als mein Land, als einen Ort, wo ich hingehörte.

Wenn ich jetzt auf die 1950er und frühen 1960er zurückschaue, kann ich erkennen, daß die Menschen dieser Zeit zu sorglos und unschuldig waren. Sie waren töricht. Sie ließen zu, daß das Alte Amerika ihren Händen entglitt. Sie ließen es sich von fremden Gedankenmodellierern und Subversiven wegnehmen. Sie hörten nicht zu, als Patrioten sie vor der Verschwörung gegen ihre Freiheit und ihre ganze Rasse zu warnen versuchten. Sie verstanden nicht, daß „ewige Wachsamkeit der Preis der Freiheit ist“. Aber damit greife ich meiner Geschichte vor.

 

Washington und gesellschaftliche Turbulenzen

Ich kam im November 1963 mit ungeduldiger Vorfreude und hohen Hoffnungen in Washington D.C. an. Zunächst liebte ich die Stadt. Als wir den Potomac River überquerten, war ich von Ehrfurcht, Staunen und Verehrung erfüllt, als ich die großen vergoldeten Statuen der geflügelten Victoria, die großartigen, im klassischen Stil gehaltenen Monumente für Washington, Jefferson und Lincoln und die majestätischen Gebäude des Kapitols und des Obersten Gerichtshofs und viele andere betrachtete. Hier, dachte ich, gibt es passende Monumente für Amerika, das Land, das ich liebe! Hier, dachte ich, sind die Großartigkeit und die unveränderlichen Prinzipien meiner geliebten Nation in Stein gemeißelt! Hier mußten gewiß die großen Männer arbeiten, die Führer, die jene Prinzipien anwenden und sicherstellen, daß unsere Nation, unser Volk, unsere Freiheit niemals von der Erde verschwinden werden!

Ich sollte schwer enttäuscht werden.

In den späten 1960ern wurde Amerika von zwei in Wechselbeziehung stehenden Kämpfen buchstäblich auseinandergerissen: der sogenannten „Bürgerrechts“-Revolution und dem Vietnamkrieg.

Ich kann mich gut an die Märsche erinnern, die Mordanschläge und die Unruhen. Insbesondere erinnere ich mich an die sogenannten „Moratoriums“märsche auf Washington, die die weitgehend jüdischen Führer der Neuen Linken um 1969 bis 1970 organisiert hatten. Ich nahm nicht an ihnen teil, obwohl viele meiner Schulkollegen es taten. Viele jener, die nicht teilnahmen, trugen in der Schule schwarze Armbänder, um ihre Solidarität mit den Marschierenden zu zeigen. Zu der Zeit glaubte ich wie viele amerikanische Patrioten, daß der Krieg in Vietnam ein gerechter Krieg gegen den Kommunismus war. Ich machte mir mein eigenes rot-weiß-blaues Armband für die Schule, um meinen Trotz gegen die Neuen Linken und die anderen zu zeigen, die in meinen Augen pro-kommunistisch und antiamerikanisch waren. Was mich wirklich anwiderte, war die Tatsache, daß so viele meiner Mitschüler die Neue Linke nicht aus irgendeiner begründeten Opposition gegen den Krieg oder politische Ideen unterstützten und schwarze Armbänder trugen, sondern bloß weil es modisch war, weil es „in“ war.

Wie Millionen von Amerikanern sah ich diese sogenannten „Antikriegs“märsche im Fernsehen. Ich war abgestoßen vom Anblick halbnackter junger Leute meiner Generation, die kommunistische Fahnen trugen, öffentlich Drogen nahmen und erklärten, daß das Land, das sie geboren hatte, böse sei. Wenn ihre Ablehnung des Krieges darauf beruht hätte, daß er eine Verschwendung der Leben junger Amerikaner war (als die ich ihn nun erkenne) oder darauf, daß er ein Schwindel war, der die Ressourcen unseres Landes verschwendete und uns demoralisierte, während ein korruptes, kriminelles und pro-kommunistisches Establishment vorgab „den Kommunismus zu bekämpfen“ (wie ich nun erkenne), dann hätte ich den Protestierenden vielleicht mit Interesse zugehört. Aber diese Protestierer, die auf alle Standards der Zivilisation und des Patriotismus pfiffen, erklärten offen, daß ihre Ablehnung des Krieges darauf beruhte, daß ein paar liebe asiatische Kommunisten getötet wurden. Sie riefen Sprechchöre: „Ho-Ho-Ho-Chi-Minh, Ho-Chi-Minh is going to win!“ – zusammen mit verschiedenen Obszönitäten.

Und ich bemerkte mit wachsendem Erstaunen, daß die größeren Tageszeitungen und Fernsehkommentatoren, die ich zusammen mit den meisten anderen Amerikanern respektvoll als Ikonen des amerikanischen Establishments betrachtet hatte, Partei für die kommunistischen Schweine ergriffen, die offen ihren Hass auf Amerika – und die Absicht, es zu zerstören – erklärt hatten. An diesem Punkt begann ich erstmals zu spüren, daß irgendetwas mit diesem Land gründlich nicht stimmte. Ich begann zu erkennen, daß das Problem weit tiefer war als nur ein paar offensichtliche kommunistische Revolutionäre auf der Straße. Ich begann zu verstehen, daß das Establishment selbst, die Institutionen des Geldes und der Macht in Amerika, selber mit den subversiven Kräften verbündet war, die uns zerstörten.

Ich begann zu erkennen, daß die anständigen Amerikaner von oben und von unten zerquetscht wurden; von unten kamen die schwarzen und kommunistischen Aufrührer auf der Straße und auf dem Campus – und von oben kamen die Nachrichtenmedien, die größeren Kirchen, liberale Denkfabriken und andere mächtige Institutionen, die eine Agenda der „Gesellschaftsveränderung“ beförderten. Von oben und von unten kam der Druck zur Verwandlung Amerikas von einem Außenposten der europäischen Zivilisation und der darin inbegriffenen traditionellen Werte zu einem Eine-Welt-„Utopia“, das von allwissenden und allmächtigen “Gesellschaftsplanern” regiert wird.

Mein Erwachen wurde bestärkt, als nicht viel später unsere bis dahin ziemlich konservative lutherische Kirche die Tugenden schwarzer kommunistischer „Freiheitskämpfer“ in Rhodesien zu preisen begann, in Solidarität mit „Martin Luther“ Kings „Bürgerrechts“bewegung nach der Sonntagsschule „We Shall Overcome“ sang und jene schrecklichen Rechtsextremisten verdammte, die es wagten, King, Kommunisten oder die Vereinten Nationen zu kritisieren. Wenn die Eltern nicht zugegen waren, sagte der zweite Pastor der Sonntagsschulklasse in der High School sogar: „Wenn Jesus heute wieder zur Erde käme, dann würde man ihn einen Kommunisten nennen.“

Ich wußte, daß etwas nicht stimmte. Ich begann nach Antworten zu suchen.

 

Ein sehr besonderer Lehrer

american mercury cover

Ich muß einen Teil meines Erwachens einem mutigen und patriotischen Geschichtelehrer an meiner Mittelschule zuschreiben. Er ermutigte seine Schüler dazu, jenseits der Klischees und Schlagzeilen nach den wahren Kräften am Werk hinter den Kulissen zu suchen. Obwohl er in der Klasse niemals predigte, präsentierte er patriotische proamerikanische Ideen als einen Standpunkt, den man bei der stattfindenden politischen und gesellschaftlichen Revolution berücksichtigen sollte. Ich schwang innerlich mit diesen Ideen mit und fühlte mich zu ihnen hingezogen. Als Gegenmittel gegen die linke Voreingenommenheit der meisten anderen Lehrer brachte mein Geschichtelehrer eine Anzahl von Büchern, Zeitungen und Magazinen mit einem pro-amerikanischen, rechten oder pro-weißen Standpunkt in die Klasse, die seine Schüler nach Erledigung ihrer Aufgaben lesen oder sich als Freizeitlektüre ausborgen konnten. Wie viele andere 12- und 13jährige lasen „The American Mercury“, „American Opinion“, „Western Destiny“, Richard Cottens „Conservative Viewpoint“ oder H. L. Hunts „Lifeline“? Mein Geschichteunterricht war eine willkommene Insel der intellektuellen Freiheit, des Patriotismus und der Vernunft; ein Zufluchtsort vor den anti-weißen, antiwestlichen und antiamerikanischen Einflüssen, die es fast überall sonst an der Schule gab.

Inspiriert von meinem mutigen Lehrer begann ich auf eigene Faust nach der Wahrheit zu suchen.

 

Das Birch-Business

Mit der Zeit führte mich diese Suche nach der Wahrheit zu einer Gruppe namens John Birch Society. Die Society war aus vielen Gründen attraktiv für mich. Sie war offen und ungeniert pro-amerikanisch und antikommunistisch. Sie beanspruchte mit einiger Berechtigung die Führung auf dem Feld patriotischer Bestrebungen. Sie hatte eine lange, und wie ich dachte, ehrenvolle Geschichte der Aufdeckung und Bekämpfung der Subversion im Inneren, die in Amerika immer eine viel größere Bedrohung gewesen war als eine Eroberung von außen. Sie war nicht mit einer Menge irrelevanten religiösen Gepäcks belastet, wie es viel zu viele patriotische Gruppen waren. Sie enthüllten diejenigen ganz oben auf der Leiter des amerikanischen Establishments, die daran arbeiteten, dieses Land zu zerstören, und die die Society „Insider“ nannte.

Obwohl die Society die großartigsten Absichten hatte, und obwohl sie in der Tat ein begrenztes Maß an Aufklärung und Erweckung der Öffentlichkeit bewirkte, schien sie nicht wirklich voranzukommen. Ich entdeckte später, daß dies daran lag, daß den Mitgliedern verboten war, ein gewisses Thema zu diskutieren, ein Thema, das entscheidend ist für ein volles Verständnis des Dilemmas unserer Nation. Dieses Thema war Rasse. Letztendlich gelangte ich zur Erkenntnis, daß die Society eine Sackgasse war, wo Patrioten ihre kostbare Zeit, Geld und Energie darauf verwendeten, im Kreis zu gehen, während Amerikas wahre Feinde aus der Entfernung lächelten, sicher in ihrer Sicherheit wegen der selbstauferlegten Zensur der Society.

Während ich Mitglied der John Birch Society war, hatte ich weiterhin freundschaftlichen Kontakt mit Patrioten in anderen Gruppen aufrechterhalten. Eines Tages im Jahr 1981, als ich eine Dame besuchte, die ein wöchentliches patriotisches Forum in Arlington, Virginia führte, bemerkte ich auf ihrem Kaffeetisch eine Zeitung mit der provokanten Überschrift „Equality – Man’s Most Dangerous Myth“ [„Gleichheit – der gefährlichste Mythos des Menschen“]. Die Zeitung wurde von Dr. William Pierce herausgegeben, einem Mann, dem ich begegnen sollte und mit dem ich nur ein paar Monate später zu arbeiten begann.

 

Rassisches Erwachen

Kevin Alfred Strom und Sohn 1993.

Kevin Alfred Strom und Sohn 1993.

Obwohl ich schon lange das Gefühl gehabt hatte, daß die „Bürgerrechts“agitation destruktiv war und den Zwecken von Amerikas Feinden diente, und obwohl ich mich instinktiv dafür entschieden hatte, hauptsächlich mit Mitgliedern meiner eigenen Rasse zu verkehren, und obwohl die Kunst, Architektur und Musik, die ich liebte, gänzlich die Schöpfung der weißen westlichen Zivilisation war, und obwohl ich mit weißen Rhodesiern und Südafrikanern sympathisiert hatte, als sie versuchten, ihre Welt vor einem marxistisch geführten Ansturm von Wilden zu schützen; die Wahrheit ist, daß ich vor 1981 nie wirklich ernsthaft über Rasse nachgedacht hatte. Wenn man mir mit der Idee des Vorrangs der Rasse in allen Dingen gekommen wäre, hätte ich sie abgelehnt. Wie so viele Rechte heute war ich verliebt in die Theorie, die Ideen den Vorrang gibt, dem, was eine Person oder Gesellschaft glaubt. Das, wofür Patrioten kämpften, dachte ich, waren die Ideen der Freiheit und Ordnung, die Amerika und die westliche Welt untermauerten. Obwohl ich in begrenztem Sinne recht hatte, zwang Dr. Pierce mich zu sehen, daß das, was eine Person oder Gruppe glaubt, nicht annähernd so wichtig ist wie das, was sie tatsächlich sind. Denn was jemand glaubt, ist veränderlich und ändert sich oft während des ganzen Lebens. Aber was jemand tatsächlich ist, all sein Potential für Wissen oder Ignoranz, Verstehen oder Begriffsstutzigkeit, Freundlichkeit oder Grausamkeit, Altruismus oder Selbstsucht, Erfolg oder Versagen – all diese Dinge sind in seinen Körper und seine Seele geschnitzt durch die unveränderlichen Muster seines genetischen Erbes.

Dr. Pierce erweiterte den Horizont meines Verständnisses von einer engen politisch-ideologischen Perspektive zu einer allumfassenden biologischen Sicht der Welt und alles Lebens auf der Welt.

Ich lernte, daß Amerika, und in der Tat die westliche Zivilisation selbst in all ihren Aspekten ein Resultat des genetischen Erbes ihrer Schöpfer war, der europäischen Rasse. Genauso war die ostasiatische Zivilisation das Produkt der Tendenzen und Potentiale, die der asiatischen Rasse innewohnten, und so weiter. Dies war keine Doktrin des „Hasses“, wie ihre Verleumder sie dargestellt hatten. Es war eine Doktrin des Respekts gegenüber dem Leben und den Gesetzen der Natur. Ich hatte das Gefühl, als würde ein trüber Film von meinen Augen abgeschält, und ich könnte meine Umgebung zum ersten Mal in kristallener Klarheit sehen. Die rassische Weltsicht stellt den Patriotismus an seinen richtigen Platz in der natürlichen Ordnung der Dinge. Ich sah, daß Patriotismus kein mysteriöses Konzept ist, das entweder ohne Frage akzeptiert oder von Verdrehern verspottet wird, die seinen Mangel an logischer Grundlage sehen – Patriotismus ist einfach Loyalität zu seinesgleichen, zum eigenen Stamm, zur eigenen Rasse. Und jene, die den Kommunismus schufen und die Amerika unter tausend Erscheinungen unterwanderten, wurden als die üblen Parasiten entlarvt, die sie immer waren, deren Loyalitäten nie Amerika oder dem Westen gegolten hatten – und es nie können, wegen dem, was sie sind.

Die biologische Weltsicht von Dr. Pierce erweiterte meinen Horizont auch in anderer Weise. Ich dachte nun nicht nur in Begriffen von Jahren oder Jahrzehnten, oder nur im Sinne der Lösung temporärer politischer oder sozialer Probleme, sondern statt dessen in Jahrtausenden, und im Sinne der allmählichen Entwicklung meines Volkes von seinen frühesten Anfängen zu seiner letztendlichen Bestimmung.

Dies ist die Art, wie Amerikaner zu denken beginnen müssen, wenn sie eine lebensfähige Nation bleiben sollen, wenn sie Nachkommen haben sollen, die nicht nur dem Namen nach Amerikaner sind. Wenn wir überleben wollen, müssen wir nicht nur ein brennendes Verlangen danach haben, daß unsere Nachkommen in dem Land weitermachen, das unsere Vorfahren eroberten und erbauten, sondern wir müssen auch eine unerschütterliche Überzeugung davon haben, wer wir sind. Dies ist der Beitrag, den die rassische Perspektive zum patriotischen Kampf leistet. Ohne ein sicheres Gefühl unserer eigenen Identität ist alles andere vergebens. Wenn es den Feinden Amerikas und des Westens gelingt, all unsere Städte zu zerstören – wenn sie sie dem Erdboden gleichmachen und mit ihnen all unsere Bibliotheken vernichten, all das Wissen, das frühere Generationen unserer Rasse über Tausende Jahre angesammelt haben – so könnte es doch alles wiederaufgebaut werden, sogar großartiger als zuvor. Es könnte ein neues Athen geben, einen neuen Parthenon. Es könnte einen neuen Cäsar geben, einen neuen Shakespeare, einen neuen Poe, einen neuen Darwin, einen neuen Edison, einen neuen Shockley. Unsere gesamte Zivilisation könnte von Grund auf wieder erbaut werden, und unsere ausgestreckten Hände könnten immer noch nach den Sternen greifen, solange der Keim unserer Zivilisation – der Genpool unserer Rasse – intakt bleibt. Aber wenn das Böse oder die Gedankenlosigkeit einer einzigen Generation diesen Genpool durch Rassenvermischung korrumpiert oder ihn durch Kinderlosigkeit verringert, dann kann das, was verlorenging, nie wieder zurückgewonnen werden. Wenn ein solches Übel viel länger als eine Generation andauert, wird die Rasse aufhören zu sein, was sie einmal war, und wir und unseresgleichen werden nicht länger über das Antlitz dieses Planeten wandeln. Dies sind die Wahrheiten, die William Pierce und meine anderen Mentoren mich lehrten. Es sind harte Wahrheiten. Vielleicht war ich in gewissem Sinne bereits auf sie vorbereitet. Ich hoffe, daß ich den Weg für eine Generation bereite, die die Wahrheit und unsere einzigartig schöne und noble Rasse zum Sieg führen wird.

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