„Ich weiß das!“ – Mediale Manipulation und ihre Wirkung

Von Dunkler Phönix

Ich weiß das!“ Einführung

(Bild gefunden auf "Volksbetrug")

(Bild gefunden auf „Volksbetrug“)

Mit dem dümmlichen „ich weiß das!“ möchte ich gleich zu Beginn auf das Hauptproblem hinweisen:

Alles, was wir von der Welt wahrnehmen, bis auf den winzig kleinen Ausschnitt unseres privaten Umfelds, nehmen wir medial wahr.

Wobei „medial“ zunächst einmal jedwedes Medium vom Telefon über Internet bis zum Fernseher beschreibt.

Was wir dabei fast immer vergessen, verdrängen oder einfach nicht bedenken, ist, dass jedwede medial gewonnene Erkenntnis eine Erkenntnis aus „zweiter Hand“ ist.

Fast immer affirmieren wir medial gewonnene Erkenntnisse aus zweiter Hand so, als wären es von uns selbst gemachte Erfahrungen.

  • Der weit weg lebende Freund erzählt uns am Telefon, dies und jenes sei bei ihm zu Hause passiert
  • Wir lesen im Internet über bestimmte Ereignisse
  • Wir schauen uns eine Fernsehsendung an, die über Geschehnisse beliebiger Art berichtet

und wenn wir diese medial gewonnenen Erkenntnisse nun selbst weiter kommunizieren, sagen wir oft nicht „ich hab das in der Tagesschau gesehen“ oder „auf As der Schwerter gelesen“ oder „das hat mir mein Freund erzählt“, sondern „dies und jenes ist passiert.“

Aus „hab ich gehört!“ wird „ich weiß das!“

Nun ist es verständlich, dass Otto Normal nicht rumläuft und bei jeder kleinen Alltagsweisheit, die er von sich gibt, Primär- und Sekundärquellen angibt.

Trotzdem ist die psychische Verschiebung einer medial wahrgenommenen Nachricht zu einer privaten Erkenntnis ein folgenschwerer Prozess.

Der Freund am Telefon kann mich anflunkern (oder jemand steht mit der Pistole neben ihm und zwingt ihn, das zu sagen!), As der Schwerter kann sich irren (wenn auch nur selten –🙂 – ) und die Nachrichten im Fernsehen… na ja!

Leider verhält es sich bei diesem Mechanismus ganz genauso wie mit Werbefilmen. Jeder wird die allgemeine Frage „glauben Sie, dass Werbung die Menschen beeinflusst?“ mit einem lauten „ja, natürlich!“ beantworten, die allermeisten werden aber auf die Frage „glauben Sie, dass sie selbst sich von Werbung beeinflussen lassen“ mit Antworten wie „ich bin doch nicht blöd! Ich kauf die Produkte weil Geiz eben geil ist!“ bedenken und sich absolut dagegen verwehren, dass er auf den Bullshit, mit dem wir täglich im Netz, im Fernsehen, auf Plakaten, im Radio (etc.) serviert bekommen, hereinfallen könnte. Er wird sicherlich auch auf Kaufverhalten hinweisen können, das seine Einschätzung über sich selbst scheinbar bestätigt („ich kaufe ja nie die teure Margarine, die sie im Fernsehen anpreisen / ich kaufe generell die „no name“ Produkte, weil die billiger sind / bei uns kommt eh nur Bio auf den Tisch / was soll ich denn als Mann mit Tampons anstellen?“)

Es ist leicht einsehbar, dass uns natürlich nicht jede Werbung für jedes Produkt beeinflusst (ich denke da wieder an Homer Simpson: In einer uralten – und urkomischen – Folge, hält er auf der Autobahn an jedem Plakat, nachdem diese neu geklebt wurden und kauft jeden einzelnen Artikel, nur das von Krusty dem Ju… äh, Clown angebotene „Clown- College“ scheint ihn nicht im geringsten zu interessieren. Doch schon beim Abendessen halluziniert er von Clowns und am nächsten Tag schreibt er sich gleich für die Ausbildung zum Aushilfsclown ein), aber bestimmte Werbung für bestimmte Produkte eben doch. Zudem wirkt Werbung großteils unterbewusst, d.h. wir denken vielleicht, wir trinken am liebsten Krombacher- Pilsener, weil es uns am Besten schmeckt und nicht weil es uns als „eine Perle der Natur“ angepriesen wurde (in Wahrheit können viele Biertrinker die Marken überhaupt nicht am Geschmack unterscheiden, wenn man die Etiketten der Flaschen verdeckt. Das gleiche gilt für Zigaretten und viele Nahrungsmittel).

Noch fieser ist es dann, wenn ein Produkt – was ja immer noch vorkommen soll – tatsächlich hält, was die Werbung verspricht und tatsächlich die Wäsche total weiß macht, wirksam gegen Schuppen hilft oder einfach knackig und lecker ist.

Auf jeden Fall „weiß“ der mündige Verbraucher irgendwann, welche Produkte in seinem Einkaufswagen landen und welche nicht.

So wie also jeder – allgemein – die These, dass Werbung manipuliert, mittragen, aber – speziell – sich selbst für immun halten würde, weiß auch jeder um die Existenz von medialer Manipulation – aber manipuliert werden, das ist doch sonnenklar, immer nur die anderen!

Bösartige rechtsextremistische Terrorgruppe mit einem Ring aus Nazi- Unterstützern und Terrorhelfern – die Gesellschaft schaut weg!“ – Nachrichten und Lügen

 

Kölner Wasserwerfereinsatz

Was bei Werbung noch – relativ – harmlos anmutet, ist bei Nachrichten überhaupt nicht mehr spaßig.

Denn Nachrichten sollen uns ja „informieren“, d.h. mit Wissen ausstatten. Aber die Informationen aus Nachrichten sind kein Wissen. Sie haben eine Halbwertszeit von etwa einer Woche (Ereignisse, die von der Presse ausgewalzt werden, bestes Beispiel 9-11, bleiben natürlich länger im Gedächtnis) und ihr Wahrheitsgehalt ist in jedem Fall als kritisch anzusehen.

Es gibt drei Hauptaspekte dieser Problematik: Der erste ist kurz abzuhandeln, es geht um die Vermischung von Nachricht und Meinung.

Ein Artikel soll neutral sein, ein Kommentar, eine Kolumne oder eine Reportage geben die Meinung des Journalisten wieder. Zwar halte ich die teilweise aus Böswilligkeit, teilweise aus Unfähigkeit zu echtem Journalismus resultierende Beimischung von Meinungen, Werturteilen und immer mehr auch stumpfer Holzhammer- Propaganda in der Lügenpresse für problematisch. Trotzdem muss ich wiederholen, was ich in meinem Wikipedia-Artikel gesagt habe, nämlich dass eine völlig neutrale und objektive Berichterstattung gar nicht möglich ist. Fakten und Ereignisse müssen gedeutet, Statistiken und Umfragen interpretiert, historische und kulturelle Zusammenhänge durchleuchtet werden.

Der zweite Punkt ist die Auswahl von Nachrichten. Indem das eine berichtet wird, das andere aber nicht, wird der Fokus des Zuschauers auf die „wichtigen“ Ereignisse gelenkt, also auf die Dinge, die in der Presse diskutiert werden. Wenn also scheinbar alle Welt den neuen Furunkel am Hintern von Heidi Klum wichtiger findet als das Drama der weltpolitischen Bühne, wird auch der „mündige Bürger“ zumindest einen kleinen Gedanken daran verschwenden.

Der dritte und wichtigste Punkt ist die Einstreuung von Halb- bis Achtelswahrheiten, sowie das Ausgeben handfester und echter 100%iger Lügen als „Wahrheit.“

Es gibt unglaublich viel Material dazu, auch im Mainstream kann man ohne zum „Verschwörungstheoretiker“ abgestempelt zu werden offen über mediale Manipulation und Lügen reden, so lange man gewisse „heiße“ Themen meidet.

Der Wikipedia- Artikel über Jessica Lynch z.B. stellt folgende Aussagen als Fakten dar:

  • die angebliche Befreiung Lynchs wurde vom Pentagon inszeniert
  • die offizielle Darstellung der Ereignisse wurden auch von einer Untersuchungskommission der Army als falsch entlarvt
  • Lynch selbst warf dem Pentagon vor, ihre Geschichte zu Propagandazwecken missbraucht zu haben

Meine Güte!

Das ist ja eine total heftige „Verschwörung“, so ganz „in echt“, die auch noch aufgedeckt wurde! Am meisten für die Falschheit der Darstellung einer heroischen Rettung einer Kriegsheldin steht für mich nicht einmal das Ergebnis des Untersuchungsausschusses, sondern dass Lynch selbst sich anscheinend entschieden hat, ihr gefaktes Image als „Kriegsheldin“ aufzugeben, um für die Wahrheit einzustehen.

Der Film „Wag the Dog“ aus dem Jahr 1995 (ZWANZIG Jahre ist das her!!!) führt uns im Grunde alle Techniken medialer Manipulation vor. Ein Krieg gegen Albanien wird einfach erfunden, rührselige Geschichten über Kriegshelden beschäftigen das Volk, um es von den Sexeskapaden des amerikanischen Präsidenten abzulenken. Kurz nach Erscheinen des Films bomt Clinton auch in der Realität „ein bisschen“ im Irak herum, um die Levinsky- Sache zu vertuschen…

Viele kennen diesen Film oder vergleichbare Filme wie „Canadian Bacon“ von Michael Moore, in diversen anderen erfolgreichen Filmen (z.B. „Natural Born Killers“) gibt es zumindest Seitenhiebe in Richtung Medienmanipulation.

Trotzdem ist es wie bei der Werbung: Jeder bestinformierte Linksversiffte würde völlig zugeben, dass „die Leute“ medial manipuliert werden, aber bestreiten, dass er selbst dieser medialen Manipulation erliegt.

Ich dagegen möchte hier einfach mal so von mir selbst behaupten, dass ich, obwohl ich glaube einige große Betrügereien durchschaut zu haben, wahrscheinlich jedes Mal, wenn ich auch nur eine Schlagzeile der MSM lese, unterbewusst beeinflusst werde. Das fühlt sich nicht gut an, was der Grund dafür ist, dass die allermeisten auch aus unserer Szene diesen Schritt nicht gehen können.

Aber genau deshalb boykottiere ich die MSM ja auch fast vollständig (nur in Ausnahmefällen wie nach den Anschlägen an Paris oder Köln, schaue ich mir da überhaupt noch was an, aber selbst dort hat sich wieder gezeigt, dass es völlig ausreicht über alternative Medien zu gehen – die natürlich auch nicht frei von Manipulationsversuchen sind).

Noch einmal: Da laufen die Leute herum und tönen arrogant und weltmännisch einen davon, wie „die Masse“ medial manipuliert werde, glauben aber genau und gerade sie selbst seien zufällig oder wegen ihrer überdurchschnittlichen Intelligenz immun dagegen. Da schreien die PI- ler das ganze Jahr, wie heuchlerisch und verlogen die MSM sind und dann gibt es einen kritischen Artikel und das ganze Piversum feiert eine Riesenparty…

Das ist Blödsinn! Gefährlicher Blödsinn!

Es gibt ein paar „Verschwörungstheorien“ zu medialen Ereignissen, die sich mit ein wenig Youtube recht schön belegen lassen:

  • das Fake- Blut beim Boston- Marathon
  • das Fake- Interview nach „Sandy Hook“ (weinender Vater macht Witz vor Interview)
  • Bezahlte Heulsuse bei mehreren Ereignissen zu sehen, zuletzt in Paris

Hier kann zumindest belegt werden, dass Teilbereiche des Ereignisses nicht „berichtet“; sondern gemacht wurden. Der Schluss liegt nahe, dass auch andere Teilbereiche der Ereignisse nicht zwingend zu hundert Prozent den Fakten entsprechen müssen.

Trotzdem reagieren viele Leute auf diese drei leicht nachzuprüfenden Unstimmigkeiten so, als habe man behauptet, es seien keine Flugzeuge bei 9-11 involviert gewesen (was ich für wahrscheinlich halte – vgl. hier – im Mainstream aber als abgedreht wahrgenommen wird).

Und vor allem: Sie prüfen es nicht nach! „Das geht doch gar nicht, dass wir so belogen werden!“ Ach, echt nicht?

Schauen wir uns eine andere Lüge an, die durch mediale Inszenierung den Status einer historischen Wahrheit erlangt hat und angeblich leicht als faktisch richtig erwiesen werden kann („das am besten dokumentierte…“ – ihr kennt die Phrasen).

Wer prüft das denn nach? Anscheinend keiner, sonst würden den Leuten bei ihren Recherchen ja die Widersprüche, Ungereimtheiten und vor allem das völlig Fehlen von einschlägigen Dokumenten auffallen.

Trotzdem glauben die Leute lieber an Gedankenübertragung (alle wussten davon, es gab keinen Grund irgendwas aufzuschreiben) und übermenschliche Fähigkeiten (Springen über 5m hohe Zäune), als zuzugeben, dass sie sich vielleicht geirrt haben.

Sack Reis in China umgefallen!“ – Der Bericht erzeugt das Ereignis, nicht umgekehrt!

 

schienen

Am Allerwichtigsten erscheint mir Osimandias Merksatz, dass nicht das Ereignis den Bericht erzeugt, sondern der Bericht das Ereignis erzeugt.

Erst durch mediale Aufmerksamkeit erfahren wir überhaupt von Ereignissen, während wir von anderen Ereignissen nichts erfahren, aber aufgrund der Behandlung des Ereignisses durch die Medien eruieren wir auch, wie wir das Ereignis zu bewerten haben.

Manchmal geschieht das sehr plump („Feiges Nazipack verprügelt Tante aus Marokko“), sehr häufig hat eine Nachricht aber auch mehrere Botschaften auf mehreren Ebenen („Kopfabhackerei in Syrien hat nichts mit dem Islam zu tun“).

Daran knüpft eine andere, hier schon häufig besprochene mediale Taktik an: Das Besetzen aller Positionen in einer Diskussion. Das geht so, dass beide Extrempole einer Diskussion besetzt werden und die Leute dann automatisch einen Standpunkt zwischen den Polen einnehmen werden – nur dass die ganze Diskussion falsch ist. So ist es eigentlich völlig widersinnig, auf die oben konstruierte Nachricht hin zu diskutieren, ob der Islam eine friedliche Religion ist oder nicht, weil das Hauptthema, nämlich die abgehackten Köpfe, dadurch zum Nebenthema wird. Aber genau so passiert es, genau so ist es geplant. Vom Eigentlichen wird abgelenkt und die Leute denken, nun würden sie eine „demokratische“ Debatte führen, aber egal wie die Debatte ausgeht, es ist gut für den Feind!

Genauso „nach Köln“: Soll man straffällig gewordene Asylbewerber abschieben oder nicht? Klar, dass selbst unsereins hier mit Feuer und Flamme dabei ist und gegen die Gutmenschen, die selbst für Mehrfach- Vergewaltiger die Genfer Konventionen ins Feld führen, angehen und sagen, diese Leute müssen aber raus hier – obwohl es, selbst wenn das gemacht würde, sicherlich täglich höchstens ein Dutzend Abschiebungen gäbe, während gleichzeitig Tausende Neu“deutsche“ unsere nicht mehr vorhandenen Grenzen überqueren (das Badwannenbeispiel von Reinigungskraft im letzten Artikel ist sehr treffend).

Es ist egal, ob die Syrer (und die „Syrer“) den ganzen Tag nur europäische Frauen begrapschen, Handys abziehen und zum Abendbrot kleine Babys essen oder ob sie mit einem Heiligenschein in ihren Turnhallen rumsitzen und alle potentielle Dalai- Lamas sind: Sie gehören hier nicht her und sie müssen gehen. Jeder einzelne von ihnen!

In den politischen Talkshows konnte man dieses Spiel mit den beiderseits besetzten Polen immer gut beobachten (ich schreibe „konnte“, weil ich mir diese Labersendungen schon seit Jahren nicht mehr ansehen kann): Selbst wenn es vier oder fünf gegen einen ging, vertrat der eine immer noch eine Position, die innerhalb des geduldeten Meinungsspektrums lag. Leute wie wir, mit unliebsamen Meinungen, werden nicht in Talkshows eingeladen und dort „fertig gemacht“ (und erhalten so zumindest die Chance als einsamer Wolf gegen eine Übermacht eine gute Figur zu machen), sondern ignoriert, ins Abseits gestellt, sozial geächtet, strafrechtlich belangt oder um die Ecke gebracht.

Wir schaffen das!“ – Neun Punkte zum Erkennen medialer Manipulation

Mit Veröffentlichung nur des rechten oder linken Randes, kann die Wahrheit verdreht werden. Es muss aber auch gefragt werden: Sind das wirklich amerikanische Soldaten im Irakkrieg?

Aber wie durchschaut man nun mediale Manipulation? Ein paar Hinweise:

  1. Zunächst einmal muss man sich von dem Gedanken frei machen, dass das Lied, das auf Platz 1 der „Verkaufscharts“ steht, tatsächlich das Lied ist, das die meisten Leute schon gekauft haben. Nein, es ist das Lied, das die Leute kaufen sollen! So ist es mit den Nachrichten: Man darf sie nicht als Antwort auf die Frage verstehen: „Was ist passiert?“, sondern nur als Antwort auf die Frage: „Was wollen die mich heute glauben machen?“ Das Prinzip ist das Gleiche: Nicht das Faktische wird publiziert, sondern die Publikation schafft die „Fakten.“
  2. Als Nächstes kommt natürlich die Frage „warum soll ich das glauben?“ Eventuell kann man diese Frage direkt beantworten oder zumindest eine gute Vermutung formulieren. Vielleicht ist es aber an dieser Stelle auch noch zu früh dafür.
  3. Eine Möglichkeit, die Frage aus Nr. 2 zu beantworten ist das Freilegen der Subtexte. Jede Nachricht, ja jede Äußerung hat einen bestimmten Subtext, eine Behauptung, die diese Äußerung voraussetzt, die aber nicht ausgesprochen wird. Zwischen den Zeilen zu lesen ist eine Kunst. Noch höhere Kunst ist zu erkennen, wenn verschiedene Subtexte unter ein und derselben Nachricht liegen, die Nachricht also so angelegt ist, dass sie von Leuten mit verschiedenen Überzeugungen auch auf verschiedene Art und Weise gelesen wird („hat nichts mit dem Islam zu tun!“ / „Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht stellen!“).
  4. Findet sich keine Begründung und auch kein impliziter Subtext, dann hat man es mit reinen Behauptungen zu tun. Jede Behauptung muss argumentativ gestützt werden, damit sie Gewicht erhält. Reine Wiederholung fügt der Behauptung keinerlei Glaubwürdigkeit hinzu. Und doch arbeiten die Medien genau so („Deutschland profitiert am meisten vom Schengen- Abkommen!“).
  5. Das Gleiche gilt für „Forderungen“ von Politikern, Medienhuren und sonstigen Gestalten. Überhaupt etwas zu fordern, ist schon mal unhöflich, aber nur, weil jemand was fordert, bedeutet das noch lange nicht, dass das auch gut ist („ich fordere eine progressive Einwanderungspolitik“). Dasselbe gilt für den Pluralis Judaeis („wir schaffen das!“ / „wir müssen dies oder jenes tun!“).
  6. Sehr wichtig ist auch die Suche nach bestimmten „Triggerworten“, die direkt auf unsere Emotionen wirken („brutal“, „enthemmt“) und Euphemismen, sowie Dysphemismen („Herausforderung“ statt „Katastrophe“ bzw. „Gewalt bei rechtsradikalem Aufmarsch“ für „friedliche angemeldete Demonstration wütender Bürger von linken Asozialen gestört“).
  7. Anhand der vorherigen Punkte lässt sich relativ klar trennen, welche Teile der Nachricht von einem Ereignis berichten und welche Teile die Meinung des Schreibers über das Ereignis wiedergeben (bei den meisten Nachrichten wird auffallen, dass beinahe ausschließlich die Meinung des Berichterstatters da steht).
  8. Dann hilft häufig ein Vergleich der Nachricht mit anderen Nachrichten zum gleichen Ereignis. Widersprechen sich die MSM oder schreiben sie alle das Gleiche, vielleicht sogar wörtlich? Was schreiben alternative Medien dazu?
  9. Zuletzt kann dann die Frage beantwortet werden: Wie stehe ich selbst zu dem Ereignis? Was würde es bedeuten, wenn das Ereignis tatsächlich so stattgefunden hat (EIN Ereignis beweist ja gar nichts, weshalb sie ja immer von „Einzelfällen“ sprechen, nur eine Kette von Ereignissen weist auf etwas hin, z.B. wenn kriminelles Verhalten von Ausländern immer wieder und sehr häufig vorkommt)? Bin ich geneigt zu glauben, dass das Ereignis so stattgefunden hat (oder nicht stattgefunden hat) weil es mir ideologisch in den Kram (nicht in den Kram) passt?

Die kommen nicht mehr darum herum…“ – Medien und Öffentlichkeit

 

obami

Ich möchte hier deutlich sagen, dass ich das Lesen von Nachrichten, auch in alternativen Medien, für sehr ungesund und gefährlich halte, wenn man nicht ALLE diese neun Punkte bei JEDER Nachricht in Betracht zieht.

Tut man das nicht, dann setzt man sich der Gefahr aus auf die eine oder andere Weise manipuliert zu werden. Sehr deutlich wird das, wenn unsere Szene, die ja anscheinend nach Nachrichten lechzt, die ihr Weltbild bestätigen (was Blödsinn ist, weil sehr viele Nachrichten unser Weltbild bestätigen, wenn man einfach die dahinter liegenden Ereignisse zur Kenntnis nimmt und die Beschwichtigungen von Medienhuren und Politikergesocks dazu ignoriert), plötzlich „Hurra!“ schreit, nur weil die Medien einmal (anscheinend) einen „Treffer“ landen oder „nicht daran vorbeikommen!“

Noch einmal: Es ist völliger Blödsinn zu glauben, die Medien kämen nicht darum herum, bestimmte Sachen zu berichten! Es gibt im Netz und selbst in den sozialen Netzwerken tausende Inhalte, die von vielen, vielen Menschen geteilt werden, über welche die Massenmedien aber einfach nicht berichten. Wenn in den Medien steht, der „Druck der Öffentlichkeit“ habe dies oder das verursacht, dann ist nie gemeint, dass normale Leute einfach so lange so laut und zu so vielen geschrien haben, bis die „wehrlosen“ Medien das dann berichten und die Politik reagieren musste! Der „Druck der Öffentlichkeit“ ist immer nur präsent, wenn die Medien darüber berichten, d.h. sobald irgendwo „öffentlicher Druck“ entsteht, ist das von den Medien so gewollt.

Wir sollten also nicht wie die Idioten klatschen, wenn die Medien z.B. jetzt nach Silvester relativ deutliche Worte für die Fachkräfte finden, sondern uns immer fragen – warum?

Wir sollten uns auch fragen, warum der ungezügelte Zuzug von bereichernden, überdurchschnittlich gesunden Heiligen seit dem Sommer medial so orchestriert wird. Das ist nicht so, weil es so viele sind und die Medien „nicht mehr darum herumkommen.“ Sie hätten auch gar nichts berichten können, dann stünden wir mit der Bewertung der Flüchtlingskrise heute immer noch an dem Punkt, an dem wir in Bezug auf die Ereignisse an Silvester stehen und hätten hier Kommentare wie „Hey Leute, bei mir im Dorf – wir sind gerade mal 300 – haben sie jetzt ein Asylheim hingestellt, ich hab die durchgezählt, das sind mindestens 500, also fast doppelt so viele Asylanten wie Einwohner! Das ist doch nicht normal, was machen die denn mit uns?“ (und als Reaktion würde ein anderer schreiben, er habe auch so ein Heim vor der Türe, ein dritter würde berichten, wie es in Spielfeld aussieht und irgendwann im November 15 hätten wir dann den Schluss gezogen, dass etwas sehr Merkwürdiges vor sich geht).

Die haben darüber so ausführlich berichtet, weil sie Gutmenschen brauchten, welche die dankbaren Akademiker begrüßen, im Fluchtiheim helfen, usf. – und weil sie uns ins Gesicht spucken wollten: „Seht ihr, wir machen das ganz offen und ihr könnt nichts dagegen tun!“ Und sie haben damit, dass eine Zeitlang kein anderes Thema aufkam, auch sehr schön von anderen erschreckenden Entwicklungen (z.B. im EU- Recht) ablenken können.

Wenn ich hier „die Medien“ schreibe, dann meine ich in erster Linie die MSM, d.h. die großen Fernsehsender und Zeitungen, Wochenzeitschriften wie Spargel und Fikus und das Radio.

Ich gehe davon aus, dass diese MSM absolut „gleichgeschaltet“ sind und man daher von „den Medien“ sprechen kann. Jede Differenz in der Weltanschauung, sofern überhaupt noch erkennbar (vor Jahren war der Fokus mal das Blatt, das eher Liberale und Konservative bediente, Stern und Spiegel eher links, ebenso bei den Zeitungen, FAZ und Welt rechts, taz und SZ links, mittlerweile ist das nicht mehr bemerkbar), spielt sich innerhalb der Pole der erlaubten Meinung ab, jede anscheinend kontroverse Debatte, die öffentlich ausgetragen wird, nutzt unseren Feinden, egal wie sie ausgeht.

Tagesschau mit Kostiza!“ – die „neuen“ und alternativen Medien

Bleibt noch die Betrachtung der „neuen“ Medien.

Ich bin sehr zwiegespalten, was das angeht. Zum einen ist das Internet unsere Wirkungsstätte und bietet die Plattform für alternative Medien und das Verbreiten alternativer Weltanschauungen. Zum anderen birgt es aber auch große Gefahren.

Eine dieser Gefahren ist die Beliebigkeit. Weil das Internet so fürchterlich groß und vielseitig ist, beinhaltet es das Potential einen Großteil seiner Nutzer von den wichtigen Inhalten fern- und mit Unwichtigem beschäftigt zu halten. Man kann hier auch nicht den „mündigen Bürger“ in die Verantwortung nehmen (eine ekelhafte Masche der Linken) und sagen, er könne sich ja informieren, wenn er wolle und müsse ja nicht den ganzen Tag mit dem Konsumieren von Katzenvideos verbringen. Denn „unsere“ Inhalte haben die meisten Leute überhaupt nicht auf dem Schirm, selbst diejenigen, die, wenn sie damit konfrontiert würden, schon Interesse daran hätten, wissen einfach nicht, dass wir existieren. Wir werden mit einer Mauer des Schweigens vom Volke abgeschirmt, viele werden denken „wenn es jemanden gäbe, der so denkt wie ich, dann wüsste ich das! Ich bin der einzig Vernünftige auf der Welt!“ Mancher wird dann über PI, KOPP und andere „halbalternative“ Seiten irgendwann das „echte“ Internet kennenlernen – viele bleiben aber auch dort hängen.

Es ist, auch für unsereins, unglaublich schwierig, die Glaubwürdigkeit von Internetquellen zu bewerten. Jeder, buchstäblich jeder, kann einen Blog aufmachen, von Ereignissen berichten, seine Meinung verbreiten – oder Lügen in die Welt setzen!

Die zweite große Gefahr liegt in der sprunghaften Natur der neuen Medien, insbesondere der sozialen Netzwerke.

Es ist schon erstaunlich, dass z.B. eine sehr gründliche Diskussion über den gefälschten Bericht von Gräueltaten der Roten Armee, der angeblich von einer „Leonora Geier“ stammt, die hier im Mai 2014 anlässlich des Jahrestages der „Befreiung“ stattgefunden hat (ich hatte den Bericht zuerst gutgläubig geteilt, wurde dann auf die Möglichkeit einer Fälschung hingewiesen und konnte dann durch den Vergleich meiner eigenen Recherchen mit denen von Nordbruch in „der deutsche Aderlaß“ vorgestellten die Fälschung mit großer Sicherheit konstatieren), anscheinend nicht einmal bei dem uns nahestehenden Blog „Morbus Ignorantia“ bekannt ist. Obwohl der Betreiber Ubasser oft Artikel von uns rebloggt, in unserer Blogroll steht und auch schon bei uns kommentiert hat, behauptet er im Januar 2016 felsenfest, dieser Bericht sei echt.

Da ich in diesem Falle bewusste Fehlinformation ausschließe, kann ich nur davon ausgehen, dass Ubasser unsere Diskussion nicht bekannt ist.

Ich will damit überhaupt nichts Negatives über Ubasser und seine Seite gesagt haben (wie gesagt, auch ich bin damals auf die Fälschung hereingefallen), ich finde es nur bemerkenswert, dass eine Information, deren Verbreitung ich damals den Lesern sehr eindringlich ans Herz gelegt hatte, nicht einmal beim (virtuellen) Nachbarn ankommt (denn selbst wenn er trotz der Diskussion nicht an eine Fälschung glauben würde, hätte er ja erwähnt, dass einige die Echtheit des Berichtes anzweifeln).

Wenn die Halbwertszeit einer MSM- Nachricht eine Woche beträgt, dann sind Nachrichten im Netz anscheinend noch schnelllebiger (ja, man schreibt das jetzt mit drei „l“).

Kaum jemand wird alle unsere Artikel gelesen haben und wir schaffen es natürlich auch nicht, auf allen „Nachbarblogs“ so regelmäßig vorbeizuschauen, dass wir sicher vermeiden können, zwei Wochen später das Gleiche zu schreiben, was z.B. Killerbee in anderen Worten schon mal gesagt hat.

Da wir ja gerade in letzter Zeit gesehen haben, dass unsere Idee die Speerspitze eines Gedankenschwarms zu sein, welcher den Deutschen Volksgeist voranbringt, gar nicht so abwegig ist, wie sie zunächst scheint und es immer wieder Fälle von „Gedankenübertragung“ gibt, wo verschiedene Blogger auf total ähnliche Gedanken kommen (selbst die Weltanschauung rechter Christen und Heiden scheint sich mir in den letzten Jahren immer mehr angenähert zu haben), ist die Frage erlaubt, was denn wäre, wenn WIR die Möglichkeit hätten, massenmedial wirksam zu werden…

(20:00 Kostiza verliest die Tagesmeldungen, 20:13 Das Wetter und schlimme Koransuren mit Michael Stürzenberger, 20:15 Michael Winkler: Talkrunde zum Thema „wie der Blog As der Schwerter mein Leben verändert hat“, zu Gast Harald, Reinigungskraft, Zippelmütz und Karlfried – 21:45 Spätnachrichten mit Vitzliputzi, 22:15 Das Wort zum Sonntag, heute mit Sylvia Stolz, 22:30 Aktuelles und Skurriles: Politisches Kabarett von und mit Osimandia, 23:15 Eine Festung erstürmen – neues Szenario mit Deep Roots und Dunkler Phönix und ab 0:05 das neue philosophische Quartett auf Helgoland mit Dikigoros und dem Chyren, zu Gast heute Sternbald und Varg Vikernes, Thema: Kann es eine Verständigung zwischen Christen- und Heidentum geben?).

Das ist einfach so!“ – die reale Gefahr, die von Facebook ausgeht

 

internet

Die sozialen Netzwerke, die zuweilen ja auch als Verbreiter von Nachrichten genutzt werden können und sich auch eignen, um sich mit mehreren hundert Leuten zum spontanen „Tee trinken“ zu verabreden, bergen meiner Meinung nach mehr Gefahren als Nutzen.

Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass die forcierte Kritik an den sozialen Netzwerken, über die ich mich in „Facebook ist des Teufels“ lustig gemacht habe („Oh Gott, personalisierte Werbung!“), absichtlich verbreitet wird, um von der wahren Problematik dieser Netzwerke abzulenken.

Trotzdem muss ich einige meiner damaligen Aussagen zurücknehmen oder zumindest ein wenig korrigieren. Damals habe ich die Gefahr, die speziell von Facebook ausgeht, noch nicht gesehen, weil ich zu wenig Erfahrung damit hatte.

Da die sozialen Netzwerke noch relativ neu sind, gibt es, jedenfalls meines Wissens nach, noch keine intensiven Forschungen zu den Wirkungen der sozialen Netzwerke (und wenn solche Forschungen veröffentlicht würden, könnte man immer noch nicht sicher sein, ob wir so auch die Wahrheit erfahren, die „Forschungsergebnisse“, über die ich mich in dem erwähnten Artikel lustig mache, sind keine solchen). Daher ist das, was ich hier entwickeln möchte, erst einmal nur mein subjektiver Einruck. Ich halte ihn aber für nachdenkenswert:

Nach dem, was ich beobachten kann, haben Facebook und co einen überhaupt nicht zu unterschätzenden negativen Einfluss auf die jüngere Generation (und auf den Teil der Älteren, welche diese „Dienste“ nutzen). Ich mache drei verschiedene Arten und Weisen aus, wie man FB nutzen kann:

a) Man schaut alle paar Tage mal hinein, schickt eine Nachricht an einen Bekannten oder teilt einen witzigen Spruch (so nutze ich es).

b) Das Profil wird komplett geschäftlich bzw. politisch benutzt, um für bestimmte Produkte oder Meinungen zu werben.

c) Suchtverhalten

Süchtig ist man nicht erst dann, wenn man gar nicht mehr vom Bildschirm oder Handy wegkommt, sondern in dem Moment, wo man glaubt, wenn man mal zwei, drei Tage überhaupt nicht dort hineinsieht, wenn man „Nachrichten“, die dort auftauchen, verpasst, dann ist man nicht mehr „up to date“ (das korreliert herrlich mit dem Schauen der Tagesnachrichten, da glauben auch viele, das bräuchte man, um auf dem neuesten Stand zu bleiben – aber das stimmt nicht, Silvester, Paris, der Rücktritt von Bene, das habe ich alles mitbekommen, obwohl ich schon lange keine Nachrichten mehr ansehe und keine Zeitungen mehr lese).

Unglaublich viele Menschen zwischen 15 und 35 sind nach dieser Definition süchtig nach FB.

So wie beim Konsum von echten Drogen in 3D nicht der Gebrauch an sich, sondern die Langzeitwirkung das Fatale ist, müssen wir uns bei FB, wenn wir eine Sucht feststellen, auch nicht nur ärgern, dass die Leute so einen großen Teil ihrer kostbaren Lebenszeit auf Trivialitäten verschwenden, sondern uns fragen, welche Wirkung das hat.

FB funktioniert so, dass nicht jeder die gleichen Nachrichten bekommt, sondern diese personalisiert sind. Wenn man einen „Freund“ hinzufügt, erhält man von nun an seine „Status Updates“, sieht also die Fotos, Videos, Sprüche und Kommentare, die er teilt. Genauso kann man Künstler, Veranstaltungen, Vereinigungen und Anbieter wie „made my day“, welche Lebensweisheiten in kurzen Sprüchen zur Verfügung stellen, diesem Angebot hinzufügen.

Der FB- User scrollt also seine Nachrichten herunter, schaut sich das Foto seines Bekannten an, der im Skiurlaub ein Bein gebrochen hat und nun seinen von den Freunden bemalten Gips fotografiert hat, den Aufruf, keine Tiere zu essen, den eine andere Bekannte geteilt hat, liest einen witzigen Spruch, einen weiteren, den er nicht so witzig findet, den dritten findet er so witzig, dass er ihn selbst teilt (d.h. alle seine FB „Freunde“ sehen nun diesen Spruch), dann schaut er sich ein lustiges Katzenvideo an, wird aufgefordert eine Petition zu unterschreiben, liest einen herzzerreißenden Aufruf gegen Frauengewalt anlässlich der Silvesternacht und teilt diesen auch – das habe ich mir ausgedacht. Nun gehe ich zum Vergleich auf meine FB Seite:

Nachruf auf diesen Harry Potter Schauspieler, Werbung für Star Wars, irgendwas über Comicfiguren, was mich nicht interessiert, ein Video zu TTIP, in das ich kurz hineinsehe – nichts neues, ein witziges Video, wo Papa Blödsinn mit den Kindern macht, eine Anleitung zum Pizzabacken, der Spruch, IKEA sei kein Möbelhaus, sondern nur ein HotDog Stand, den man über ein Labyrinth begehen muss, den ich kenne und nicht witzig finde, ein langer Text zu psychischen Krankheiten mit dem Ergebnis „wir behandeln die Falschen!“, Werbung für den Anbieter von Websoftware, ein „Freund“ hat den Test „Welches Fabelwesen bist Du?“ gemacht und ist eine Mumie (ich hab den vor langer Zeit gemacht und bin ein Vampir), noch ein Foto von dem verstorbenen Schauspieler, ein Video von einem Typen, der im Bahnhof Klavier spielt, das ich mir nicht ansehe, Antiwerbung für Trump, noch einmal der Schauspieler mit dem Spruch „ich gehe jetzt auf ein Konzert von David Bowie“, Kochrezept- Video, Selfie einer Bekannten, ein chinesisches Kind spielt Geige – Video, doofer Kalauer mit Bar und Bargeld, Selfie einer anderen Bekannten…

Das Zeitfenster dafür: 5 Minuten.

Je nachdem, wie viele FB „Freunde“ man hat, wie aktiv die sind und wie viele andere Angebote man angeklickt hat, bekommt man mehr oder weniger Nachrichten. Obwohl ich wenige FB „Freunde“ habe und kaum Angebote anklicke, habe ich es erst sehr selten erlebt, dass ich bei einem Besuch bei FB eine Nachricht gelesen habe, die ich die Tage davor schon gesehen habe (also so weit runtergescrollt bin, dass ich alle „neuen“ Nachrichten abgearbeitet hatte). Mir ist das egal, weil ich nicht denke, ich verpasse etwas, aber sehr viele FB Nutzer glauben das eben doch!

Dazu kommt, dass bei der Fülle der Nachrichten und der unglaublich kurzen Zeit, die man für sie aufwendet, kaum etwas davon bewusst behalten werden kann (ich habe bei meiner Auflistung versucht, mehrere Nachrichten anzusehen und dann aus dem Gedächtnis aufzuschreiben, das ging immer nur mit zwei bis drei Nachrichten gleichzeitig – und das obwohl ich eine überdurchschnittliche Fähigkeit habe, mir Zahlenkolonnen und ähnliches zu merken. Aber die meisten Inhalte bei FB sind so trivial, dass man sie in dem Augenblick wieder vergisst, in dem sie nicht mehr vor Augen sind).

Die Nebensächlichkeit der meisten Nachrichten und das Nicht- Trennen von Nachricht, Werbung und persönlicher Meinungsäußerung (oder persönlichem Foto ohne jede Botschaft) führt dazu, dass man auch wichtig Dinge nicht mehr wirklich wahrnimmt (wenn ich, was vorkommt, Dinge bei FB finde, die ich wichtig finde, wenn das TTIP Video mich zum Beispiel mehr begeistert hätte, dann mache ich meistens ein neues Fenster auf und schaue mir diese Sachen in Ruhe an, nachdem ich mit dem Scrollen bei FB fertig bin, um mich ganz darauf zu konzentrieren).

Außerdem wirken diese ganzen Sprüche und Botschaften als „Meme“ vor- und unbewusst. Sehr viele dieser Meme wirken harmlos, witzig und wie „einfache Lebensweisheiten“, welche dafür geschrieben werden, damit man, wenn man ihnen zustimmt, sie „teilen“ kann und damit die Botschaft aussenden kann: Seht her, diesen Spruch finde ich gut/ diese Meinung vertrete ich auch!

Das ist aber eine völlig verkehrte Deutung dessen, was da passiert!

In Wirklichkeit werden diese Sprüche von Medienhuren, Spin Doktoren und Geheimdienstmitarbeitern sorgfältig und nach den Regeln der psychologischen Kriegsführung formuliert und verbreitet. Wer sie teilt, tut das nicht, weil sie zufällig genau das ausdrücken, was er selbst denkt, sondern weil er sich von den Memen hat beeinflussen lassen – und durch das Teilen sorgt er dafür, dass nun auch andere davon manipuliert werden.

Hier gibt es wieder eine erschreckende Parallele zu den MSM: So wie der Proll das, was in der Bild steht (der linke Intellektuelle das, was in seiner „taz“ verbreitet wird, der Durchschnittsbürger das, was in der Tagesschau verkündet wird) nicht infrage stellt, nicht als Meinung wahrnimmt, die man auch kritisch hinterfragen kann, sondern als etwas, das „da ist, so wie die Schwerkraft“ (so hat es Osimandia mal ausgedrückt), so nimmt auch der FB- Süchtige die Meme, die dort verbreitet werden, nicht als die Meinung anderer, nicht einmal als seine eigene Meinung, sondern als unumstößliche Wahrheit wahr, als etwas, das „da ist, so wie die Schwerkraft.“

Viele dieser Meme verbreiten unterschwellig (oder auch schon mal schwellig und superschwellig, will sagen total offensichtlich) Ansichten aus dem Spektrum Feminismus, Antirassismus, Genderismus, Menschenrechtereligion und selbst kommunistisches Gedankengut, es wird Propaganda für Schwule, Transen und sonstige Perverse betrieben, usw.

Wer glaubt die Indoktrination in der Schule oder durch das Fernsehen wäre furchtbar, der hat keine Ahnung von den Möglichkeiten von Facebook. Den Fernseher kann man ausschalten, dem Lehrer widersprechen, aber die auf FB platzierte Propaganda wird überhaupt nicht als solche wahrgenommen und man wundert sich dann plötzlich, dass Leute, die man schon halb überzeugt zu haben glaubte, plötzlich die dämlichsten Plattitüden von sich geben – und sie wissen ja nicht einmal, dass sie die von FB übernommen haben!

Wenn man auch, wie anfangs erwähnt, meist nicht sagt „das habe ich im Spiegel gelesen“ sondern „das ist so passiert!“, ist es doch möglich, den so unsauber Sprechenden darauf hinzuweisen. Woher weiß er, dass das so passiert ist? „Ja, das stand doch im Spiegel!“ Selbst wenn er sich in der Folge erst einmal nicht von seinem Wunschtraum abbringen lässt, der Spiegel sei ein hochseriöses Blatt, das sich der Wahrheit verpflichtet habe, allein diese einfache Frage „Woher weißt du, dass das passiert ist?“ genügt, um psychisch einen Abstand zu schaffen (von „ich weiß das“ zu „das habe ich aus dem Spiegel erfahren“).

Diesen Abstand zu FB Memen zu schaffen ist aber nicht möglich, weil die Leute auf die Frage „woher weißt du das?“ antworten werden: „Das weiß man eben! / Das ist einfach so! / Das ist doch Allgemeingut!“ Sie nehmen die Meme ja gar nicht als URSACHE, sondern lediglich als BESTÄTIGUNG ihrer Meinung wahr!

Diese perfide Form der Manipulation wird immer mehr auch von den MSM angewandt (vgl. oben Punkt 4 „Behauptung ohne Begründung“). Noch vor wenigen Jahren hätten sich normale Zeitungsleser über „Bildzeitungsniveau“ echauffiert, wenn Journalisten einfach unbewiesene Behauptungen in ihre Artikel eingebaut hätten („Einwanderung ist gut für Deutschland“) und zumindest eine Scheinbegründung („Fachkräftemangel“) benötigt.

Mittlerweile scheint es zu genügen, wenn man die Lügen einfach häufig genug wiederholt.

Der traut sich was!“ – internationale Medien

Internationale Medien sind mein letzter Punkt, bevor ich in einem Schlusswort noch einmal auf die aktuelle Situation zu sprechen komme.

Es ist sehr, sehr interessant, wenn man ausländische Medien zum Vergleich heranzieht, die berichten über andere Ereignisse und über die gleichen Ereignisse auf andere Weise (vgl. auch oben Punkt 8). Zwei Dinge darf man dabei aber nicht vergessen:

Erstens hängen die ausländischen MSM prinzipiell am gleichen Tropf wie unsere inländischen. Man wird z.B. im russischen Fernsehen interessante Entlarvungen der Lügen der BRD- Presse finden, aber sicherlich keine Entlarvungen von jüdischen Kabalen.

Zweitens neigt man anscheinend dazu, die Dinge im Ausland viel stärker zu bewerten als die Leute, die sie direkt erleben. Das Ausland scheint wegen Köln noch agitierter zu sein als die Deutschen. Merkels damaliges „Multikulti ist gescheitert“ führte bei manchen amerikanischen Rechten zu regelrechten Höhepunkten, usw. Auch wir neigen dazu, zu glauben, die Polen (Tschechen, Koreaner, Araber, Sonstigen) würden sich „das nie gefallen lassen“ und nehmen jeden Anflug von Patriotismus dieser Völker zum Anlass einen Vergleich anzustellen, der uns wie dämliche und feige Idioten dastehen lässt.

Nicht diskutieren, wo der Ball herkommt, sondern ein Tor schießen!“ – die Medien und die Silvesterübergriffe

  1. Es geht bei der Analyse der Silvesternacht NICHT darum, was passiert ist. Es geht nicht darum, wie viele Frauen belästigt wurden oder ob die Belästigungen so überhaupt stattgefunden haben, es geht nicht um die Frage, ob das Flüchtlinge waren und ob sie organisiert waren oder warum sie das getan haben. All diese Dinge haben auch KEINEN Einfluss auf die Frage, ob die Invasoren ein Bleiberecht haben sollten oder nicht.Es geht vielmehr um die Frage, was wollen die Medien mit der Berichterstattung erreichen? Dazu gibt es zwei Theorien: Erstens, sie versuchen alles möglichst kleinzuhalten und zu vertuschen, wie sonst auch, zweitens sie schwenken nach einer kurzen Phase des „business as usual“ plötzlich um, weil plötzlich Druck ausgeübt wird, diese Ereignisse als „ganz, ganz schlimm“ zu bewerten. Zur zweiten Theorie passen vor allem die feministischen Ergüsse und das Zurückrudern einiger Politiker, die von „kein Generalverdacht, niemals!“ zu „vielleicht schieben wir doch mal ein paar Schwerverbrecher ab“ übergegangen sind, zur ersten Theorie passt, dass viele Medien das Drehen des Windes anscheinend noch nicht mitbekommen haben (wobei es ohnehin nicht sinnvoll ist, anzunehmen, dass jeder Journalist und Politiker per Rundschreiben die Order erhält, was er jetzt zu tun hat. Die verhalten sich, wie sie glauben, dass man es von ihnen erwartet. Wenn sie sich daneben benehmen, dann werden sie „geshitstormt.“ Plötzlich werden sie „geshitstormt“, obwohl sie genau das machen, was sie immer gemacht haben).
  2. Warum sollen wir also glauben, dass 1000-3000 Flüchtlinge in Köln massiv Frauen sexuell angegangen haben, dass das organisiert war und in mehreren anderen europäischen Städten auch so passiert ist? Da fällt mir nur die Vermutung, die ich auch vorher schon hatte, zu ein, dass sie uns bewusst aufeinander hetzen. Fast kommt es mir vor, als wenn sie damit gerechnet haben, dass die Zudringlinge sich noch viel schlimmer aufführen und jetzt nachhelfen müssen (wenn es mal eine Zeitlang keine „rechtsradikalen Schandtaten“ gibt, helfen sie ja auch nach).
  3. Der Subtext der ganzen Geschichte ist eindeutig „die Flüchtlinge nehmen euch die Frauen weg!“ Das kann ein europäischer Mann gar nicht anders lesen, selbst wenn er hoffnungslos im Gummibärchenwald verschollen ist. Klar gibt es immer noch Idioten, die sagen „das waren keine Ausländer, sondern Arschlöcher“, daher wirkt der Subtext tatsächlich auf mehreren Ebenen!
  4. Die Berichterstattung strotzt nur so vor Behauptungen, insbesondere gibt es viele Behauptungen, die nicht nur unbewiesen, sondern nachweislich unwahr sind, wie die Behauptung, dass das „eine völlig neue Stufe nie dagewesener Kriminalität“ gewesen sei.
  5. Und ganz folgerichtig kommen nun die „Forderungen“, wie dass man doch welche abschiebt oder Gesetze verschärft, dass Männer im Allgemeinen keine Frau mehr ansehen dürfen, etc. Auch der Pluralis Judaeis wird häufig benutzt („WIR müssen jetzt zusammenstehen!“ / „WIR müssen die Frauen schützen!“ etc.)
  6. Dazu kommen sehr effektive „Trigger.“ Das Wort „begrapschen“ beschreibt ja schon einen unschönen Vorgang, aber Dinge wie „den Slip vom Leib gerissen“ oder „Finger in allen Körperöffnungen“, ich weiß nicht, wie es da anderen geht, aber wenn ich sowas lese, krampft sich direkt der Magen zusammen und ich möchte zuschlagen.
  7. Das alles zusammengenommen zeigt doch, dass wir, wie bei den meisten Ereignissen, sehr, sehr wenig Informationen darüber haben, was nun wirklich vorgefallen ist, aber sehr, sehr viele Versuche der Medien erleben, uns in die eine oder andere Richtung zu lenken. Es ist frustrierend, aber selbst jemand, der in der fraglichen Nacht auf der Domplatte war, mag nichts mitbekommen haben, wenn er einfach zu weit weg war (wer schon mal in Köln war,weiß, dass dieses Areal nicht gerade klein ist und der Dom leicht die Sicht versperren kann). Auch auf „Erfahrungsberichte“ kann man nichts geben, es sei denn, man kennt die Person persönlich und weiß, dass sie nicht lügt.Weil ja einige die Skepsis gegenüber der Darstellung der Ereignisse anscheinend so interpretieren, als wenn wir verharmlosen wollten oder zumindest denken, wir würden durch diese Diskussion die Chance verspielen, die Ereignisse für unsere Überzeugungsarbeit zu nutzen, möchte ich ganz klar sagen:So wie wir in diesem Fall nicht wissen, was oder ob überhaupt etwas vorgefallen ist, wissen wir in tausenden Fällen, wo etwas vorgefallen ist, nichts davon, weil nicht oder kaum berichtet wurde. Es gibt mittlerweile einige Seiten, welche Übergriffe von Ausländern auf Deutsche sammeln und dokumentieren, das ist eine sehr, sehr verdienstvolle Aufgabe, weil man ja schlicht nicht alle Polizeiberichte oder Nachrichten in Käseblättern selbst lesen kann. Es steht außer Frage, dass die Zudringlinge überdurchschnittlich aggressiv sind und ihnen Dinge wie „Köln“ und Schlimmeres ohne Weiteres zugetraut werden müssen. Und es steht außer Frage, dass auch diejenigen wieder gehen müssen, die nicht kriminell geworden sind!Es geht hier nicht um die Frage, ob die Invasoren Fluch oder Segen sind, da gibt es auch ohne Köln eine eindeutige Antwort drauf. Es geht um die Frage, was die Medien mit der Berichterstattung zu Köln bezwecken!
  8. Der Vergleich der Nachrichten zeigt, dass große Einhelligkeit darüber besteht (auch in ausländischen Medien), dass hier ein singuläres und einzigartiges Verbrechen an der Frauheit stattgefunden hat, welches unter „Silvesterübergriffe“, „Silvester 15/16“ und „Köln“ als geschichtliches Ereignis in die Historie des Landes eingehen wird (vielleicht wird dieses Datum einst als Beginn des europäischen Bürgerkriegs genannt werden, zumindest aber werden die sexuellen Attacken eine Rolle bei der Beurteilung spielen, warum der Bürgerkrieg schließlich ausbrach). Es macht nachdenklich, dass so viele Medien auf den Zug aufspringen und das total schlimm finden. Auch die Argumentationsfigur „man darf nicht alle Flüchtlinge unter Generalverdacht nehmen, aber alle Männer schon“ ist ja in ihrer Dümmlichkeit kaum zu überbieten und das wird von vielen auch bemerkt.
  9. Zuletzt ist zu sagen, dass das Ereignis tatsächlich eine Steilvorlage für uns ist. Carolyn Yeager, die über den großen Teich hinweg seit der Flüchtlingskrise beinahe nur noch Deutschland beobachtet, hat sich richtig über die Attacken gefreut: Diese wären eine perfekte Gelegenheit, den Leuten unsere Argumente näher zu bringen – und dazu noch ohne dass größerer Schaden entstanden ist (Tote gab es ja zum Glück keine!).Natürlich haben wir mit genau solchen Ereignissen – und Schlimmerem – gerechnet, natürlich bestätigt das alles, was für über die Invasoren gesagt haben.Kommt euch das denn nicht seltsam vor, dass sie das nicht weiter zu vertuschen versuchen? Dass die „den Deckel nicht mehr draufhalten“ können, glaube ich keine Sekunde. Dann hätte man ja auch Leute zitieren können, die sagen „so was passiert bei jeder größeren Feier, das ist nichts Ungewöhnliches“ und die Berichterstattung schnell einschlafen lassen.Statt dessen hören wir dümmliche Vergleiche („auf dem letzten Oktoberfest kam es auch zu einem Dutzend Belästigungen“), Hetze gegen Männer („die häufigsten Übergriffe geschehen privat, jede vierte Frau wurde schon mal von ihrem Freund misshandelt“) und immer wieder „die sind nicht alle so, keine Pauschalurteile!“ (wie ich schon einmal schrieb, keiner käme auf den Gedanken anlässlich der verprügelten Tunesierin – das waren übrigens, wenn es so stattgefunden hat, wie berichtet, keine Herren, sondern „Damen“ – zu schreiben „die überwiegende Mehrheit der PEGIDA- Spaziergänger ist friedlich!“).Was würde es denn ändern, wenn genau das, was sie berichten, passiert wäre? Wie würde das unsere Meinung beeinflussen? Richtig, gar nicht, denn wir wussten schon vorher, wozu die Invasoren fähig sind, dass sie von gewissen Strukturen unterwandert sind, die koordinierte Aktionen möglich machen und dass sie ALLE NACH HAUSE GEHEN MÜSSEN!Wenn das Ganze dramatisiert wird oder so überhaupt nicht stattgefunden hat, bedeutet das auch nicht, dass jetzt „alles gut!“ und wir in unserem Land wieder sicher wären. Im Gegenteil, Kriminalbeamte haben gesagt, das sei keine „neue Dimension“, sondern so üblich. In Düsseldorf fand nun eine Razzia statt, dort sollen um den Hauptbahnhof herum 2.200 Afrikaner mit regelmäßigen Diebstählen ihr Unwesen treiben. Zweitausend und zweihundert!!!Zuletzt ist die Frage, ob wir etwas verschenken, wenn wir die Kölner Übergriffe nun nicht nutzen, um für unseren Standpunkt zu werben. Ich denke nicht!

    Ich denke, gerade wenn uns jemand auf „Köln“ anspricht, ist es eine gute Idee, darauf hinzuweisen, dass man die medial erzeugte Hysterie für gefährlich hält und nebenbei zu erwähnen, dass man in informierten Kreisen weiß, dass so etwas Alltagsgeschäft in Deutschland ist. Und dann hat man die Wahl, ob man über den medial geschürten Männerhass anlässlich dieser „Ereignisse“ reden möchte, oder über Präventionsmaßnahmen und Selbstverteidigung oder ob man direkt erwähnt, dass es einem persönlich völlig egal ist, wie sich jemand bei uns verhält, dass Einwanderer auch dann zum Problem werden, wenn sie sich „anpassen“, sobald eine gewisse Anzahl überschritten ist oder ob man auf Sprüche wie „ich bin ja dafür jeden aufzunehmen, aber nicht solche Kriminellen!“ zu schießen: „die sind doch alle kriminell!“

Wir sehen, dass die „Neun Punkte“ auch bei den aktuellen Ereignissen helfen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und das Chaos ein wenig sortieren helfen. Trotzdem bleiben natürlich viele Fragen offen.

Das Allerwichtigste bei der Immunisierung gegen mediale Manipulation ist, neben dem Eingeständnis, dass nicht nur die anderen manipuliert werden, sondern man selbst auch, eine gewisse Ruhe und Unaufgeregtheit.

Nichts ist schlimmer, als sich von medialen Meldungen emotional aufpeitschen zu lassen. Wer in diesem Zustand ist, der öffnet sich neuer und stärkerer Manipulation, bis ein wilder Mob nur noch die Ansage braucht: „das da ist die Hexe!“

Und ja, es ist ein Unterschied, ob die Leute aus eigenem Antrieb gegen die Invasoren vorgehen oder ob sie das tun, weil die Medien ihnen das suggeriert haben. Auf mehreren Ebenen! Psychologisch sowieso, vor allem aber ist im zweiten Fall ja die Frage, was damit bezweckt wird und wie die Medien das dann ausnutzen werden (was glaubt ihr, was passiert, wenn in der NYT steht „das vierte Reich dämmert!“?).

Wie ich anfangs sagte, bin ich selbst auch nicht immun gegen mediale Manipulation und als ich die ersten Berichte zu Silvester gelesen habe, wurde mir heiß und kalt, schwindlig und schlecht. Nichts ist schlimmer und demütigender als Übergriffe von Fremden auf die eigenen Frauen. Das ist zu Recht von einigen Kameraden als Kriegshandlung eingestuft worden. Und das passiert leider auch jeden Tag und nicht nur an Silvester!

Statt aber mit wutschäumendem Munde vor dem Bildschirm zu sitzen und sich in einen künstlichen Hass hineinzusteigern (der natürliche Hass reicht völlig aus), statt sich zu schämen, dass man diesen Frauen in Köln und jeder anderen Frau, die von Invasoren angefasst wird, nicht helfen konnte, obwohl man hunderte von Kilometern entfernt war, als das passierte, sollte man sich überlegen, was man denn konkret tun kann, um zu helfen.

Genau darum habe ich das Thema „Selbstverteidigung“ wieder auf den Tisch gebracht und geraten, dass man die aktuelle Aufgeregtheit der Leute nutzt, um sie mit diesem Themenfeld vertraut zu machen (vor allem Frauen, aber auch viele Männer sind, was das angeht, nicht sehr bewandert). Genau darum habe ich das „Flugblatt für Frauen“ und auch das „Flugblatt für Flüchtlinge“ entworfen.

Statt zu meckern, wir würden mit der Analyse, ob die Medien uns belügen oder nicht, ja nur Zeit verschwenden, die man für den Aktivismus nutzen könnte, möchte ich anregen, doch selbst aktiv zu werden und zum Beispiel diese Flugblätter zu verteilen (die dürfen beliebig verändert werden) oder im Bekanntenkreis Selbstverteidigungstechniken einzuführen.

Ein allerletzter Punkt, bevor ich zum Ende komme: Die Medien manipulieren uns auch dazu, dass wir denken, wir müssten im Großen tätig werden und die Gesamtsituation verändern. Ich selbst bin gerade dafür auch sehr anfällig, immer wieder überlege ich, wie ich Deutschland im Alleingang retten kann.

Das kann ich aber nicht!

Und ihr könnt das auch nicht! Es hilft nichts Forderungskataloge aufzustellen (jedenfalls sollte niemand erwarten, dass die Politiker das dann lesen, geschweige denn umsetzen) und es hilft nichts, sich die Invasoren wieder nach Syrien zu wünschen. Sie sind hier, sie sind eine reale Gefahr.

Wir können immer nur konkret und im eigenen Wirkungskreis auf Dinge reagieren.

Ein altgedienter Kamerad, der aufgrund der „Flüchtlingskrise“ aufgibt und zur Flasche greift, macht was falsch. Wenn er weiß, dass er das große Ganze nicht verändern kann und daher auch nicht muss, dann wird er nicht den Selbstgebrannten, sondern seine alten Boxhandschuhe aus dem Keller holen und wieder anfangen zu trainieren. Das ist eine konkrete und richtige Reaktion.

Ein Jungspund, der bei Hogesa mitläuft und Tränengas ins Gesicht kriegt, mag dazu neigen, bei der nächsten Demo gewalttätig gegen die Einsatzkräfte zu werden. Das ist ebenfalls falsch. Er kann das System nicht bekämpfen, indem er einen einzelnen Ausführenden bekämpft und es wird ihm auch nicht gut bekommen. Schart er seine Freunde um sich und macht mit ihnen konkrete Pläne, wie sie ihr eigenes Viertel absichern können, fangen sie jetzt schon, wo alles noch relativ ruhig ist, damit an, Leuten im Viertel, die Hilfe brauchen, zu helfen, dann werden sie bald in der Nachbarschaft als „neue Pfadfinder“ wahrgenommen und man wird sie um ihre Meinung fragen, wenn Gewalt- und Einbruchsdelikte zunehmen oder die Versorgung kollabiert. Das ist konkret und richtig reagiert.

Der Netzkrieger, der von unseren Zweifeln liest, dass Köln so stattgefunden hat, wie berichtet, sollte nicht wütend werden und uns beschimpfen, wir würden den Ball verspielen, sondern sich fragen, warum er diesen Ball, der ihm von der gegnerischen Mannschaft bereitwillig und mit einem Lächeln zugespielt worden ist, denn nun unbedingt ins Tor jagen möchte.

Richtiger wäre, den Ball mitsamt der anderen Mannschaft auf dem Spielfeld zu lassen und das Stadion zu verlassen. Denn nur außerhalb der medial erzeugten Matrix kann man konkret und richtig handeln.

So gerne ich Artikel für euch schreibe und so gerne ich mit euch im Kommentarbereich diskutiere und selbst streite, das ist nur ein Teilbereich unserer Aufgabe. Ein grundlegender und unverzichtbarer Aspekt, aber lange nicht der wichtigste!

Wenn ihr nach dem Lesen dieses Artikels den PC ausmacht und dann eine Runde Dschungelcamp schaut, dann macht ihr was falsch.

Die Leute, die euch und euer Wissen brauchen, sind da draußen! Und sie warten sehnsüchtig auf euch und darauf, von euch aus der Matrix befreit zu werden.

Die meisten von ihnen wissen es nur noch nicht.

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