Die Männer des Nordens

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Von Baron Bodissey; Original: The Men of the North, erschienen am 12. Juli 2006 auf „Gates of Vienna“.
Übersetzung: Lucifex (unter Verwendung des bereits von Deep Roots übersetzten, in „Wiederum, die Männer des Nordens“ zitierten Abschnitts)

Während der zigtausend Jahre der Würmeiszeit lebten altsteinzeitliche Jägerstämme am Südrand der Eisfelder in Europa und Asien. Vor ungefähr 10.000 Jahren, als sich die letzten der Gletscher zurückzogen, entschieden sich einige Gruppen dafür, dem schwindenden Eis nordwärts zu folgen. Während ihre Vettern in den wärmeren Regionen im Süden Metall schmolzen, schlugen diese abgehärteten Stämme Feuerstein. Während die Südländer die Landwirtschaft, die Sklaverein und die Zikkurat [Stufenpyramide] erfanden, jagten die Nordländer Großwild in den frostigen Grasländern und Wäldern Zentralasiens und Nordeuropas.

Eine solche Gruppe entstand in den Steppen Zentralasiens und ging zur Jungsteinzeit über, indem sie das Pferd und anderes Vieh zähmte. Dieses Leute führten eine nomadische Existenz und wanderten dabei während der letzten paar Jahrtausende vor der Geburt Christi in alle Richtungen. Mangels eines besseren Ausdrucks werden sie als „Indoeuropäer” bezeichnet, unter Bezugnahme auf die Sprachgruppe, die ihre Nachkommen in der ganzen Westhälfte Eurasiens verbreiteten.

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Einige der Auswanderer wendeten sich nach Süden, einmarschierend und erobernd, und übernahmen die Lebensweisen der Stadtstaaten im Industal, in Anatolien und im Mittelmeerbecken. Andere Zweige zogen sowohl in Europa wie auch in Asien westwärts und nordwärts, verdrängten die Eingeborenen und erschlossen sogar erstmals das eisfreie Territorium für den Menschen.

Zwei Hauptwellen von Indoeuropäern wanderten nach West- und Nordeuropa. Keltische Stämme fegten durch Mitteleuropa, um sich im Gebiet des heutigen Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande und der Britischen Inseln niederzulassen. Später drängten germanische Stämme hinter den Kelten her, nahmen vielerorts ihren Platz ein, zogen nordwärts nach Skandinavien und drängten die Vorfahren der Lappen und Finnen weiter die Ostsee hinauf und in die Arktis.

Die keltischen und germanischen Stämme waren eng miteinander verwandt; manche Ethnologen betrachten sie als zwei Zweige derselben Gruppe. Ihre Kulturen waren ähnlich; sie handelten untereinander, kämpften gegeneinander und schlossen vermutlich Mischehen miteinander. Aber in ganz Nordeuropa drängten die germanischen Stämme dennoch die Kelten immer weiter nach Westen, bis ihre letzten verbleibenden Außenposten die britischen Inseln waren. Die Römer unterstützten die germanischen Eroberungen, indem sie fränkische Stämme als Söldner gegen die Kelten in Gallien anwarben.

Nach dem Fall des Römischen Reiches sahen die nun aufstrebenden germanischen Stämme der Niederlande, Jütlands und Norddeutschlands ihre Gelegenheit gekommen. Während des 5. und 6. Jahrhunderts n. Chr. trug eine Welle winziger Boote nach der anderen diese verschiedenen deutschen Stämme über die kalte Nordsee nach Britannien. Sie massakrierten die romanisierten und christliche Kelten oder vertrieben sie, drängten sie nach Westen und Norden, und blieben, um den Boden zu bestellen und Vieh zu züchten.

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Drei Hauptgruppen fielen über Britannien her. Die Jüten, die aus Jütland und Holstein stammten, siedelten in dem, was nun Kent ist. Währenddessen kamen die Angeln aus Norddeutschland, vor allem aus Schleswig, und siedelten in Norfolk und Suffolk. Die Sachsen migrierten von dem Gebiet zwischen den Tälern der Elbe und der Weser in Nordwestdeutschland, um Südmittelengland und das, was schließlich Wessex wurde, zu besetzen.

Aber natürlich vereinfacht diese Darstellung ein chaotisches Gemisch verwandter Stämme, die sich genauso miteinander vermischten und einander befehdeten, wie sie es mit ihren keltischen Nachbarn taten.

Als das Land unterworfen war, gründeten die Siedler angelsächsische Königreiche in dem Gebiet Britanniens südlich des Hadrianswalls und östlich von Offa’s Dyke. Die christlichen Kelten wurden nach Wales und Irland getrieben, während die heidnischen Gruppen, die mehr oder weniger untereinander verständliche niederdeutsche Dialekte sprachen, das besetzten, was nun England ist.

Als die Angelsachsen zum Christentum bekehrt waren, wurden die Königreiche Englands weniger chaotisch und gewalttätig. Mit stabilen landwirtschaftlichen Gemeinden, einem schriftkundigen Klerus und einem System des erblichen Königtums übernahm Britannien das allgemeine Modell der zeitgenössischen europäischen christlichen Kultur.

Aber im Norden und Osten kochten die skandinavischen Stämme immer noch vor heidnischer Gewalt. Als ihre Zahl zunahm, gab es wenig Territorium, in das der Bevölkerungsüberschuss expandieren konnte. Das verfügbare Acker- oder Weideland war begrenzt, und landeinwärts von den Fjorden lagen Hänge voll Felsgeröll, und dann die Gletscher.

Daher stachen die harten und kampflustigen jüngeren Söhne in ihren Langbooten in See, und das Zeitalter der Wikingerüberfälle begann.

Als das Kloster von Lindisfarne im Jahr 793 von den Wikingern geplündert wurde, wurde das vom northumbrischen Chronisten Alcuin als Ereignis von unaussprechlicher Brutalität verzeichnet. Und doch waren es zweieinhalb Jahrhunderte früher Alcuins Vorfahren, die heidnischen Sachsen, gewesen, die auf ihrem Weg durch die christlichen Gemeinden Britanniens gemetzelt und vergewaltigt hatten. Die Wikinger waren kaum anders; sie waren bei dem Spiel nur spät dran.

Im Laufe der nächsten zwei oder drei Jahrhunderte führten die unerbittlichen Wikinger Überfälle in ganz Europa durch. Von Grönland bis Algier, von Labrador bis zur Wolga ließen die Wikinger ihre Anwesenheit spüren. Von Schweden aus überquerten sie die Ostsee und ruderten die Flüsse nach Russland hinauf. Sie trugen ihre Boote über Land zum Don und Dnepr und zur Wolga und segelten zum Schwarzen Meer und zu den fernsten Bereichen Südosteuropas. Nach Umrundung Gibraltars überfielen Wikinger die Mittelmeerküsten Iberiens, Italiens und des moslemischen Nordafrika. Die Wikinger zeichneten sich sogar durch die seltene Praxis aus, Araber als Sklaven zu nehmen.

Aber trotz der Eroberungen und Metzeleien, und anders als die Araber (die passionierte Sklavenhändler waren), nahmen die Wikinger bei ihren Überfällen nicht allgemein Sklaven. Vielleicht hielt sie die Notwendigkeit schneller Bewegung zur See und die langen Passagen durch die kalten nördlichen Gewässer von dieser Praxis ab.

Die Wikinger waren ansonsten passionierte Händler und gründeten befestigte Handelsniederlassungen, wohin immer sie gingen. Die norwegischen Wikinger gründeten, nachdem sie die vielen reichen Klosterziele in Irland und im nordwestlichen Schottland geplündert hatten, Handelszentren, aus denen Dublin, Limerick und andere große britische Städte wurden. Auf ihrem Weg hinterließen sie ihre Blondhaargene, um das schwarze Haar der Kelten zu verdrängen.

Was die Wikinger anders als die Angelsachsen machte, war, daß sie ihre Kultur nicht den Menschen aufzwangen, die sie unterwarfen. Sie waren damit zufrieden, zu herrschen und zu gedeihen, und übernahmen die Sprache und die Gebräuche der Völker, die sie besiegten. Die verschiedenen Zweige der wikingischen Invasoren – die Rus, die Normannen, die Dänen in England, die Norweger in Schottland und Irland – wurden nach zwei oder drei Generationen ununterscheidbar von dem Volk, das sie unterwarfen.

Als dänische Wikinger einmarschierten und große Abschnitte Englands besetzten, war das Ergebnis die Zementierung der Einheit der Angelsachsen gegen sie. Die Engländer akzeptierten das Danelaw in Nordostengland. Sie zahlten das Danegeld; jedoch integrierten die Engländer im Laufe des nächsten Jahrhunderts die Dänen und verschmolzen mit ihnen.

Ihre beiden Kulturen und Sprachen waren ähnlich; Hunderte altenglischer Wörter waren dem Altnordischen so nahe, daß dänische Versionen die englischen verdrängten. Als die heidnischen Wikinger zum Christentum übertraten, blieb wenig, das sie von den Engländern unterschied. Als der dänische König Knut im Jahr 1017 König von England wurde, waren das Danelaw und England zu einer einzigen Kultur geworden.

Im Jahr 1066 wurde England von einer anderen Gruppe von Nordmännern unterworfen, von jenseits des Englischen Kanals in Frankreich.

Diese Normannen waren Nachkommen der Wikinger, die in Nordfrankreich Überfälle durchgeführt und geplündert hatten. Im Zuge der Niederlassung dort hatten sie wie Wikinger überall in Europa ihr eigene Sprache und Kultur vergessen und jene des Volkes angenommen, das sie unterwarfen. Infolgedessen importierten die Normannen, als sie die angelsächsische Aristokratie in England abschafften und ihr eigenes Rechtssystem einführten, eine Variante des ererbten Römischen Rechts.

Wie andere Mittelmeerkulturen hatte Rom politische und rechtliche Strukturen besessen, deren Abstammung bis zurück zu den frühesten Stadtstaaten Mesopotamiens zurückverfolgt werden konnten. Über Tausende von Jahren waren die Gemeinwesen der Region zentralisierte landwirtschaftliche Stadtstaaten mit starren hierarchischen Strukturen und bis ins einzelne bürokratisierter Verwaltung gewesen.

Die Bekehrung zum Christentum änderte diese alte zugrundeliegende Weltsicht nicht. Daher gewährte Gott dem Souverän Autorität, der seinerseits über seine Untertanen Recht sprach und ihnen gegenüber Gnade übte. Alles, was das gemeine Volk an Rechten besaß, wurde ihm vom Souverän gegeben (oder vorenthalten). Dies war die natürliche Ordnung der Welt und war seit unvordenklicher Zeit so gewesen.

Ich nenne dieses südliche System der Regierungsführung das „pharaonische Modell“. Es wich weitgehend von den Gebräuchen der englischen Vasallen der Normannen ab und stand im Konflikt zu diesen. Deren nördliche Praxis wurde durch das Freisassentum repräsentiert, die Gesellschaft frei geborener kleiner Landbesitzer, die sich durch bewährten angelsächsischen Brauch selbst regierten.

Dies soll nicht heißen, daß die Angelsachsen keine Hierarchie hatten. Jedoch war es ein flacheres und fließenderes System als sein pharaonisches Gegenstück. Die angelsächsische Regierungsführung beruhte auf der Tüchtigkeit und Tugend derjenigen, die für nobel gehalten wurden, und statt eines Pharaos gab es einen Cyning, einen König, der sein Volk als dessen Musterbeispiel repräsentierte statt als dessen Herrscher.

Die Rechte eines Freisassen wurden ihm direkt von Gott gewährt und konnten durch seinen Souverän nicht widerrufen werden. Die Normannen mußten, um ihre neuen Länder erfolgreich zu regieren, die „alten Freiheiten“ ihrer angelsächsischen Untertanen anerkennen. Als seine rebellischen Barone im Jahr 1215 den Normannenkönig John zur Unterzeichnung der Magna Carta zwangen, holten sie sich einfach ihre alten Freiheiten wieder zurück. Die Gebräuche der Männer des Nordens überlebten somit trotz der Normannen und wurden zum englischen Common Law.

Im Lauf der nächsten vier Jahrhunderte wurde das Common Law zur englischen Verfassung ausgearbeitet, mit einem Parlament und einem Rechtssystem. Dies war also das politische Modell, das die englischen Siedler in ihren Köpfen trugen, als sie im Jahr 1607 in den moskitogeplagten Sümpfen von Virginia an Land gingen.

Die englische Regierungsform wurde erfolgreich nach Nordamerika verpflanzt, aber der Charakter des neuen Landes war nicht allein englisch. Die landlosen jüngeren Söhne der Gentry, die Flüchtigen und Kriminellen, die religiösen Flüchtlinge und die politischen Ausgestoßenen, die anfänglich nach Amerika kamen, stammten aus den abenteuerlustigsten und unternehmerischsten der angelsächsischen und dänischen Blutlinien.

Diese wurden wiederum bald von massiven Zahlen von Kelten ergänzt, zuerst von den Schotten und Iren, die von Armut und politischer Marginalisierung getrieben wurden. Sie drangen über die englischen Siedler hinaus in die Hochländer der Appalachen vor. Nach der Revolution wurden sie ihrerseits durch Wellen überzähliger Iren ergänzt. Nahe der Gegend, wo ich in Virginia lebe, gab es eine große walisische Gemeinde, die von der Geographie hierhergezogen wurde: die reichen Schieferlagerstätten schufen eine Nachfrage nach ihrer wohlbekannten Expertise in deren Abbau.

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Mit einer Tradition leidenschaftlicher Unabhängigkeit und einem Kriegergeist waren die Kelten kaum regierbar, außer zu ihren eigenen Bedingungen. Kombiniert mit den freibäuerlichen kleinen Landbesitzern aus der englischen Tradition bildeten sie die Grundlage dessen, was nun die „Redneck“-Kultur ist, und waren das Rückgrat des amerikanischen Militärs in all unseren Kriegen.

Und dies traf nicht nur in den Vereinigten Staaten zu – die Schotten und die Iren waren gegenüber den Engländern im gesamten British Empire in der Überzahl. Wohin immer die Soldaten, Seeleute und Kaufleute der britischen Inseln gingen, waren die Kelten überrepräsentiert.

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Nordamerika erhielt im gesamten 18. und 19. Jahrhundert weitere Transfusionen nordeuropäischen Blutes. Die Niederländer und die Deutschen waren bereits in den ursprünglichen Kolonien gut vertreten. Im späteren 19. Jahrhundert breiteten sich Schweden und Norweger über die nördlichen Ebenen der Vereinigten Staaten und Kanadas aus und brachten eine Fähigkeit mit, den strengen Wintern zu widerstehen, und eine zusätzliche Dosis der Geisteshaltung des Nordens. Dieselben Leute, die Grönland und Island besiedelten, kamen Jahrhunderte später, um im gefrorenen Seenland Minnesotas und North Dakotas Heimstätten zu gründen.

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Dies ist also der komplexe amerikanische Charakter, welcher die größte Facette dessen ist, was nun die Anglosphäre genannt wird. Aber er ist nicht englischer, als er irisch oder schottisch oder dänisch oder walisisch ist. Es ist der Charakter der Männer des Nordens, und er wird am besten durch die Minutemen repräsentiert, die frei geborenen Bürger, die 1776 zu den Waffen griffen, um sich ihre alten Freiheiten zurückzuholen.

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Was ursprünglich eine Rasseeigenschaft war, war seit langem zu einer kulturellen geworden. Sie steht weiterhin jedem offen, der die Regeln akzeptieren und sich dem Spiel anschließen will. Immerhin hat Thomas Sowell gezeigt, dass die Nachkommen afrikanischer Sklaven die Redneck-Kultur übernahmen, und nicht nur deren positive Aspekte. Vor dem multikulturellen Zeitalter war es der Hauptanziehungspunkt unseres Landes, dass jeder, der hierherkam, dem Gesetz gehorchte und den Eid ablegte, zu einem Amerikaner wurde.

Das pharaonische Modell wurde hier weder verstanden, noch war es hier willkommen. Wir sind die Nachkommen jener altsteinzeitlichen Jäger, und als die Minutemen sich zur Selbstverteidigung erhoben, stellten sie im Grunde ein weiteres Mastodon mit ihren Speeren mit Feuersteinspitzen. Sie waren eine freiwillige und selbstorganisierte Gruppe, die in gemeinsamem Einverständnis kollektiv handelte, um einem gemeinsamen Zweck zu dienen.

Wir sind nicht so viele Generationen von den Männern des Nordens entfernt; ihre Geisteshaltung kann immer noch wiederbelebt werden. Der Wohlfahrtsstaat ist nur ein relativ junges Pfropfreis auf dem Baum der Freiheit. Er ist so vergänglich, wie es das normannische Joch auf den Schultern englischer Freisassen war.

Die Männer des Nordens stellten sich einer tödlichen Realität mit nichts weiter als ihrem Mut, ihrem Verstand und einer Bereitschaft, miteinander zu kooperieren. Wir werden dasselbe wieder tun müssen.

Ein neues Mastodon zeichnet sich im Gletschernebel ab. Wir können nur hoffen, dass die Kunst der Feuersteinbearbeitung nicht völlig vergessen ist.

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Ein Kommentar

  1. Dieser insgesamt recht gute Artikel erfordert wegen des „kulturalistischen“ Absatzes nach dem Bild mit den Minutemen ein paar korrigierende Anmerkungen.

    Davon, „dass die Nachkommen afrikanischer Sklaven die Redneck-Kultur übernahmen“ bemerkt man heute praktisch nichts. Falls amerikanische Schwarze jemals so etwas Ähnliches gezeigt haben sollten, so wird das nur eine vorübergehende kulturelle Anpassung an das gewesen sein, was von der weißen Mehrheitsgesellschaft früher einmal von ihnen erwartet wurde.

    Diese irrige Vorstellung, dass jeder, der in ein Land kommt und dessen Regeln akzeptiert, dem Gesetz gehorcht und einen Eid ablegt, dadurch zu einem Mitglied jenes Volkes wird, unabhängig von seiner rassischen Abstammung, hat Kevin Alfred Strom unter anderem in Multirassenfans sind verrückt, Teil 2 treffend aufs Korn genommen:

    Multirassenfans halten nicht viel von Grenzen, aber in ihrem Wahnsinn geben sie Grenzen doch einige magische Eigenschaften. Sie glauben zum Beispiel, daß die bloße Ankunft auf unserer Seite der US-Grenze einen zum Amerikaner macht. Es tut mir leid, ihren Traum zu stören, aber irgendwo „anzukommen“ macht einen nicht zu einem Mitglied des Volkes, das gegenwärtig dort wohnt – das, indem es eine Sprache, Geschichte, Gemeinschaftsgefühl und Blutsverwandtschaft miteinander teilt, eine Nation ausmacht.

    Nationen sind biologische Einheiten; sie sind Gruppen lebender Menschen. Sie sind auch beweglich und nicht notwendigerweise an einem Ort oder Territorium fixiert, obwohl sie offensichtlich ein Territorium brauchen, um zu überleben.

    Es ist die verrückte Gleichheitsmeute, die behauptet, daß der bloße Aufenthalt (oder Aufenthalt, kombiniert mit ein paar rechtlichen Formalitäten und Händeschwenken) jemanden zu einem sofortigen Mitglied der Nation macht.

    Amerikas Größe wurde erreicht, als es zu etwa 90 % weiß war; als Weiße buchstäblich jede Ebene der Regierung kontrollierten, buchstäblich alle Unterhaltungs-, Bildungs- und Kulturmedien und buchstäblich alle Unternehmen. Schwarzen und anderen Nichtweißen die amerikanische Kultur aufzuzwingen – mit sehr begrenztem Erfolg, könnte ich hinzufügen – hat keine äquivalente Größe unter jenen Rassen zur Folge gehabt.

    Frankreich ist unzweifelhaft eine große Nation. Aber den Nordafrikanern die französische Kultur aufzuzwingen, resultierte nicht in einem neuen oder größeren Frankreich. Die Einführung der französischen Kultur in Indochina resultierte nicht in einem neuen Frankreich oder etwas auch nur entfernt Ähnlichem. Es könnte interessant sein, die Errungenschaften Französisch-Polynesiens mit jenen Frankreichs zu vergleichen. Kultur ist sekundär. Rasse hat Priorität.

    Und in Die Nation als Idee schreibt er:

    Eine Nation, die auf Ideen oder Religion oder Geographie allein begründet ist, ist ein künstliches Konstrukt. Sie wird sterben, wenn ihre Gründerrasse ersetzt wird, selbst wenn sie nur dem Namen nach weiterlebt.

    Es ist so: wenn ein Verbrecher ihren Deutschen Schäferhund namens Rolf tötet und ihn durch einen sibirischen Hamster ersetzt, dann ist es egal, ob Sie den Hamster Rolf nennen – es ist egal, ob Sie so tun, als sei der Hamster Rolfs Welpe – es ist egal, ob der Hamster im selben Haus lebt und im selben Bett schläft wie Rolf – es ist egal, ob Sie dem Hamster beibringen, wie ein Hund zu bellen – es ist egal, ob Sie dem Hamster derselben Ausbildung unterziehen wie Ihren Deutschen Schäferhund. Der Hamster ist genetisch verschieden von dem Schäferhund und wird daher niemals wie dieser agieren, niemals dasselbe Potential haben und niemals in irgendeiner sinnvollen Weise mit dem nun toten Schäferhund verwandt sein oder dessen Namen verdienen.

    Und das ist eine gute Analogie zu dem, was in Amerika geschieht, da die weißen Amerikaner durch Mexikaner und andere Nichtweiße ersetzt werden, während George Bush und seine Milliardärskumpel schnurren, daß sie alle „Amerikaner werden“ können, wenn sie nur an die richtigen Dinge „glauben“ und ordentlich „gebildet“ sind.

    Das Konzept von der „Nation als Idee“ führt letztendlich zum Tod für das Volk. So ist es immer in künstlichen Nationen, die auf Ideen oder Religion oder Geographie beruhen. All diese Dinge – politische Ideen, Kirchendogmen, auf einer Karte gezeichnete Linien – haben keine wie immer geartete physische Realität. Sie sind nur geistige Konstrukte; elektrische Aktivität in unseren Gehirnen. Nationen jedoch, die auf Blut begründet sind – auf Volkstum – haben das Potential, ewig zu leben. Die Genmuster, denen unsere Leben und unsere Ideen und unsere Kultur entstammen, sind real. Sie machen das Leben selbst aus. Und das Leben triumphiert über Ideen, das Leben triumphiert jedes Mal über die künstlichen Konstrukte des Menschen.

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